Salzburg (Bundesland)
Weitere Verwendungen des Namens, die sich nicht auf das Bundesland und die Stadt beziehen, finden sich im Artikel Salzburg (Begriff).
| Karte | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Landeshauptstadt: | Salzburg |
| Fläche: | 7 154,58 km² |
| höchster Punkt: | Großvenediger (3 657 m ü. A.) |
| tiefster Punkt: | St. Georgen bei Salzburg (381 m ü. A.) |
| flächenmäßig größte Gemeinde: | Rauris, 253,3 km² |
| flächenmäßig kleinste Gemeinde: | Schwarzach im Pongau, 3,2 km² |
| Nord-Süd-Erstreckung: | 113,3 km |
| Ost-West-Erstreckung: | 142,8 km |
| Länge der Landesgrenze: | 783,8 km davon 174 km zu Deutschland und Italien (Südtirol) |
| Darstellung der Landesgrenze: | www.openstreetmap.org |
| politische Bezirke: | sechs |
| Gemeinden: | 119 mit elf Stadtgemeinden und 24 Marktgemeinden |
| Ortschaften: | 724 |
| Einwohner: | 572 846 (1. Jänner 2025)[1] |
| Bevölkerungsdichte: | 80 Einwohner je km² |
| Unselbständig Beschäftigte: | 260 297[2](1. Jänner 2020) 244 647 (1. Jänner 2015) |
| Bevölkerungs- entwicklung | |
|---|---|
| Datum | Einwohner |
| 1869 | 153 159 |
| 1880 | 163 570 |
| 1890 | 173 510 |
| 1900 | 192 763 |
| 1910 | 214 737 |
| 1923 | 222 831 |
| 1934 | 245 801 |
| 1939 | 257 226 |
| 1951 | 327 232 |
| 1961 | 347 292 |
| 1971 | 405 115 |
| 1981 | 442 301 |
| 1991 | 482 365 |
| 2001 | 515 327 |
| 2011 | 531 721 |
| 2021 | 560 710 |
| 2021 | 572 846 |
Das Bundesland Salzburg ist eines der neun Bundesländer Österreichs.
Geografie
Das Bundesland Salzburg liegt im Bereich des 47. nördlichen Breitengrades und des 12. bis nicht ganz 14. östlichen Längengrades, etwa in der Mitte der West-Ost-Erstreckung Österreichs.
Es gibt eine Statutarstadt Salzburg, fünf politische Bezirke, 119 Gemeinden mit 710 Ortschaften.
Die Fläche beträgt 7 154,58 km² (das sind 8,5 % der Fläche Österreichs). Salzburg hat eine über 174 km lange (Staats-)Grenze zu benachbarten Staaten, die es zum größten Teil mit der Bundesrepublik Deutschland (Bayern) und zu einem kleinen Teil (im Oberpinzgau) mit Italien (Südtirol) teilt. Im Norden grenzt Salzburg an Bayern und im Nordosten an Oberösterreich, im Osten an die Steiermark, im Süden an Kärnten und Osttirol, und im Westen an Nordtirol.
Anthropogeografisch besteht das Bundesland Salzburg aus mehreren Einheiten. Diese werden ihrerseits durch Flussengen (z. B. Pass Lueg–Salzachöfen) oder Gebirge getrennt. Diese Einheiten wiederum finden ihre Grenzen in flachen Talwasserscheiden (zum Beispiel nördlich von Zell am See).
Geologie
Bei der Gliederung des Landes lässt sich ein deutlicher Gegensatz zwischen dem größeren geologischen Teil, dem alpinen Teil, und dem kleineren, dem Alpenvorland, feststellen. Das Alpenvorland besteht im Norden aus der Flyschzone und nach Süden hin aus den Nördlichen Kalkalpen.
Innerhalb der Nördlichen Kalkalpen wird in Salzburg zwischen den Salzburger Kalkalpen und den Kalkhochalpen unterschieden. Das Fritztal im Osten, der Dientner Sattel und das Glemmtal bilden die nördliche Grenze der Grauwackenzone, auch Schieferzone oder Salzburger Grasberge genannt. Südlich dieser geologischen Zone grenzt das Salzachtal die Grauwackenzone von den Hohen Tauern ab. Die Hohen Tauern (Teil der Ostalpen) verlaufen nach Südosten bis zum Katschberg, im Nordosten bis zum Murtörl, wo die Niederen Tauern beginnen. Östlich des Katschberges liegt das Lungauer Nockgebiet, Teil der Gurktaler Alpen.
Während im nördlichen Alpenvorland Moränenböden vorherrschen (Braunerden, Hochmooren), ändert sich der Boden in den Nördlichen Kalkalpen zu Kalkschwarzerde (Rendzina) an steilen Hängen und Kalksteinbraunerde in Mulden und flacherem Gelände. In Hochlagen auf Plateaus der Kalkhochalpen findet man hochalpine Kalkschuttfluren.
Die Grauwackenzone und die Zentralalpen werden von braunen podsoligen Böden und Podsolen beherrscht.
Im Salzachtal ab Golling an der Salzach bis ins Salzburger Becken finden sich Kalkschotterfluren. Entlang der Saalach und Salzach in ihren Unterläufen werden sie von Alluvialflächen begleitet.[3] Im oberen Salzachtal, der Zeller Furche und im Radstädter Becken herrschen Wiesenmoore und Schilfböden vor.
Bevölkerung
- Hauptartikel Bevölkerung im Land Salzburg
Im Bundesland leben 572 846 Einwohner (Ew.), Stand 1. Jänner 2025; das sind 6,2 % der österreichischen Bevölkerung, was einer Bevölkerungsdichte von 80 Einwohnern pro Quadratkilometer entspricht. In der Landeshauptstadt Salzburg leben 158 803; sie ist damit die viertgrößte Stadt Österreichs. Seit dem 1. Jänner 2002 stieg die Einwohnerzahl bis zum 1. Jänner 2010 um 12 811 Personen oder 2,5 Prozent.[4] Der Ausländeranteil betrug 13,7 Prozent im Jahr 2014.
Erstmals seit 105 Jahren, seit dem Ende des Ersten Weltkriegs, zeigte das Jahr 2023 eine negative Geburtenbilanz in Salzburg. Voraussichtlich werden 2040 erstmals mehr als 600 000 Menschen im Land leben. 2023 lebten im Land Salzburg 448 391 im Inland geborene Personen und 119 955 im Ausland geborene; das sind 21,1 % der Salzburger Bevölkerung.[5]
Geschichte
Hauptartikel Geschichte des Landes
Die Geschichte der Besiedlung Salzburgs reicht bis in die vorgeschichtliche Zeit. Von den Kelten stammt der älteste Name der Stadt Salzburg, Iuvavum. Unter den Römern war Iuvavum ein Verwaltungsbezirk innerhalb der Provinz Noricum. Seit dem 6. Jahrhundert gehörte das Gebiet des Landes Salzburg, noch ohne den Lungau, zum Herzogtum Bayern. Die Gründung der Benediktiner-Erzabtei St. Peter 696 und des Benediktinerinnenstifts auf dem Nonnberg 713 bildete für Rupert von Salzburg, den Landespatron von Salzburg, die Grundlage für ein Bistum (739), das 798 zum Erzbistum erhoben wurde. Dieses umfasste nahezu den gesamten altbayerischen Raum (Teile links der Salzach), auch als Rupertiwinkl bezeichnet, sowie das Innviertel.
Erzbischof Eberhard II. von Regensberg, ein entschiedener Parteigänger der Staufer, gelang es zwischen 1200 und 1246, aus Grafschaften, Gerichtsbezirken und Vogteien ein geschlossenes Herrschaftsgebiet aufzubauen. Mit der Anerkennung der Grenzen durch den Baiernherzog im Jahre 1275 begann die letzte Phase der Ablösung Salzburgs vom Herzogtum Bayern. 1328 wurde Salzburg durch die Erlassung einer eigenen Landesordnung zum weitgehend selbständigen Staat innerhalb des "Heiligen Römischen Reiches".
Das Fürsterzbistum erhielt auch eine große strategische Bedeutung als "Staat" zwischen Bayern und den habsburgischen Landen. Der geschickten Diplomatie vieler Erzbischöfe ist es zu verdanken, dass Salzburg im Laufe der Jahrhunderte kaum von Kriegen oder Plünderungen heimgesucht wurde. Auch zählten etliche Fürsterzbischöfe zu den engen Beratern römisch-deutscher Kaiser.
Den Reichtum des Fürsterzbistums bildeten vor allem zwei Rohstoffvorkommen: das Salz (und der damit zusammenhängende Salzhandel) sowie der Goldabbau im Gasteiner Tal und im Zillertal, das bis 1803 zum Fürsterzbistum gehörte. Die Abbaumengen waren damals die größten in ganz Mitteleuropa.
1462 und 1525/26 kam es zu Bauernkriegen. In diese Zeit fällt auch die Legende von den "Salzburger Stierwaschern".
Unter Fürsterzbischof Leopold Anton Freiherr von Firmian erlebte Salzburg eines seiner dunkelsten geschichtlichen Kapitel: 1731/32 die Landesverweisung von rund 20 000 Protestanten ("Salzburger Exulanten").
Infolge der Napoleonischen Kriege in Europa verlor Salzburg im Jahr 1803 seine staatliche Souveränität. 1803 kam das Fürstentum Salzburg als säkularisiertes Kurfürstentum an den Großherzog Ferdinand III. von Toskana. 1810 wurde Salzburg Bayern zugesprochen, und schließlich wurde es 1816 (nach dem Wiener Kongress) ohne Berchtesgaden und ohne den Rupertiwinkel endgültig ein Teil der Habsburgermonarchie. Von 1816 bis 1849 gehörte es als Salzburgkreis zu Österreich ob der Enns. 1849 wurde es Kronland. 1920 wurde Salzburg, im Zuge der staatlichen Rechtsformänderung von der Monarchie zur Republik, ein Bundesland von Österreich.
Das kirchliche Erzbistum Salzburg selbst wurde 1807 auf das Gebiet des Landes Salzburg und das östliche Nordtirol beschränkt und in diesem Umfang 1818 und 1825 neu organisiert. 1831 gab es im Land Salzburg drei Städte, 21 Märkte, 734 Dörfer und 29 029 Häuser.
Politische Gliederung
Das Land Salzburg ist jene Gebietskörperschaft (juristische Person), die im Bundesland Salzburg seit 1920 die Staatsgewalt gemäß der Landesverfassung auf der Ebene des Landes durch folgende obersten Organe ausübt:
- Landtag (Gesetzgebung; Legislative)
- Landeshauptmann (Vollziehung von Bundesgesetzen; Administrative)
- Landesregierung (Vollziehung von Landesgesetzen; Administrative),
die auf dem Gebiet des Bundeslandes Salzburg die allgemeine staatliche Verwaltung besorgen.
Landtag
- Hauptartikel Landtag
Der Landtag umfasst 36 Landtagsabgeordnete.
Aufgrund der Landtagswahl 2023 entfallen
- 12 Mandate auf die Salzburger Volkspartei (ÖVP)
- 10 Mandate auf die Salzburger Freiheitliche Partei (FPÖ)
- 7 Mandate auf die Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ), Landesorganisation Salzburg
- 4 Mandate auf die KPÖ plus
- 3 Mandate auf die Salzburger Die Grünen (Grüne)
Landespolitik
Die Politik im Salzburger Land wurde nach Kriegsende lange von der ÖVP dominiert, die von 1945 bis 2004 alle Salzburger Landeshauptleute stellte. Von 2004 bis 2013 war die SPÖ die stärkste Landtagspartei und stellte mit Gabi Burgstaller die Landeshauptfrau. Die Landtagswahl 2013 führte im Gefolge des Finanzskandals 2012 zu geänderten Kräfteverhältnissen: Die SPÖ fiel von 39,4 % auf 23,8 % der Wählerstimmen, die ÖVP (29 %) ist, wenn auch deutlich geschwächt, mit Wilfried Haslauer Junior wieder Landeshauptmannpartei, die Grünen (20 %) überholten die in Salzburg traditionell starken Freiheitlichen (17 %), mit 8,34 % der Stimmen zog auch das Team Stronach in den Landtag ein. Die Landesregierung wird von einer Koalition aus ÖVP, Grünen und Team Stronach getragen.
Nach der Landtagswahl 2018 wurde die ÖVP mit 37,8 % wieder stimmenstärkste Partei, die SPÖ fiel weiter auf 20 %, die FPÖ kam auf 18,8 %, die Grünen stürzten auf 9,3 % ab und die NEOS kamen beim ersten Antreten auf 7,3 %. Daraus folgte eine Regierungskoalition von ÖVP–Grüne–NEOS – der sogenannten Dirndlkoalition –; Landeshauptmann war wieder Wilfried Haslauer.
Bei der Landtagswahl 2023 verlor die ÖVP abermals an Stimmen (-7,41 %) und erhielt 30,37 %. Auch die SPÖ musste einen Stimmenverlust von 2,16 % auf 17,87 % hinnehmen. Die FPÖ konnte sich auf 25,75 % (+6,91 %) steigern. Auch der KPÖ gelang eine Steigerung: 11,66 % (+11,26 %). Neuer alter Landeshauptmann blieb Dr. Wilfried Haslauer Junior von der ÖVP, der allerdings dieses Amt im Sommer 2025 an Karoline Edtstadler (ÖVP) übergab.
Landeshauptmann
- Hauptartikel: Landeshauptmann
Der Landeshauptmann ist eines der obersten Verwaltungsorgane des Landes Salzburg, zuständig für die Vollziehung von Bundesgesetzen. Der Landeshauptmann von Salzburg wird vom Salzburger Landtag gewählt, vom Bundespräsidenten auf die Verfassung der Republik Österreich angelobt und erhält von der Republik Österreich Bezüge nach dem Bezügegesetz. Der Landeshauptmann ist Träger der mittelbaren Bundesverwaltung im Land Salzburg, Vorsitzender der Landesregierung und Vorstand des Amtes der Salzburger Landesregierung.
Das Amt der Landeshauptfrau hat seit 2025 Karoline Edtstadler (ÖVP) inne.
Landesregierung
- Hauptartikel: Landesregierung
Die Salzburger Landesregierung ist eines der obersten Verwaltungsorgane des Landes Salzburg, zuständig für die Vollziehung von Landesgesetzen. Die Landesregierung besteht aus sieben Mitgliedern (Kollegialorgan), dem Landeshauptmann als Vorsitzendem, zwei Landeshauptmann-Stellvertretern und vier Landesräten. Die Landesregierung wird vom Salzburger Landtag gewählt.
Amt der Salzburger Landesregierung
- Hauptartikel: Amt der Salzburger Landesregierung
Das Amt der Salzburger Landesregierung ist der weisungsgebundene Hilfsapparat, der den obersten Organen des Landes hoheitlich vollziehend und privatwirtschaftlich dienstleistend zur Seite steht. Der Landeshauptmann ist Vorstand des Amtes der Landesregierung. Unter der unmittelbaren Aufsicht des Landeshauptmannes obliegt die Leitung des inneren Dienstes dem Landesamtsdirektor, der für den geordneten Geschäftsgang im Amt verantwortlich ist.
Landesfinanzen
Die Verschuldung des Landes Salzburg im Vergleich, Angaben in tausend Euro[6].
| 1985 | 1995 | 1997 | 1998 | 2002 | 2008 | 2011 | 2017 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 269.938 | ↑445.296 | ↑529.814 | 479.467 ↓ | 440.642 ↓ | 431.388 ↓ | ↑ 763.000 | ↑1,0–1,2 Mio. |
Allerdings dürfte sich die prognostizierte Zahl für 2017 aufgrund des Finanzskandals 2012 in der Finanz- und Vermögensverwaltung des Landes stark verändern.
Landeswappen
Das Wappen des Landes Salzburg ist das historische Wappen. Es besteht aus einem gekrönten, gespaltenen Schild: rechts in Gold ein aufrechter, nach rechts gewendeter schwarzer Löwe, links in Rot ein silberner Balken. Am oberen Schildrand ruht außerdem der Fürstenhut mit fünflappigem Hermelinstulp samt purpurner Haube, darauf drei perlenbesetzte Spangen, inmitten der goldene Reichsapfel.[7]
Politische Bezirke
Das Land Salzburg ist in sechs politische Bezirke gegliedert:
| Kfz | Bezirk | Gau | Fläche in km² |
Einwohner 1. Jänner 2025[1] |
|---|---|---|---|---|
| S | Stadt Salzburg | Landeshauptstadt | 65,64 | 158 803 (2026) |
| SL | Bezirk Salzburg-Umgebung | Flachgau | 668,51 | 159 208 |
| HA | Bezirk Hallein | Tennengau | 1 004,79 | 62 115 |
| JO | Bezirk St. Johann im Pongau | Pongau | 1 754,91 | 83 310 |
| TA | Bezirk Tamsweg | Lungau | 1 019,93 | 20 460 |
| ZE | Bezirk Zell am See | Pinzgau | 2 642,26 | 90 094 |
2024 hatte der Flachgau erstmals mehr Einwohner als die Stadt Salzburg.
Bezirksverwaltungsbehörden
In jedem politischen Bezirk gibt es eine Bezirksverwaltungsbehörde, die als erste Instanz der allgemeinen staatlichen Verwaltung in der Vollziehung von Bundes- und Landesgesetzen fungiert.
- Bezirkshauptmannschaft Salzburg-Umgebung, zuständig für den Flachgau
- Bezirkshauptmannschaft Hallein, zuständig für den Tennengau
- Bezirkshauptmannschaft St. Johann im Pongau, zuständig für den Pongau
- Bezirkshauptmannschaft Zell am See, zuständig für den Pinzgau
- Bezirkshauptmannschaft Tamsweg, zuständig für den Lungau
- Der Magistrat Salzburg fungiert als Bezirksverwaltungsbehörde, zuständig für den Bezirk der Landeshauptstadt Salzburg (= Stadt mit eigenem Statut)
Die Bezirksverwaltungsbehörden sind monokratisch organisiert. An der Spitze der Bezirkshauptmannschaften steht jeweils ein Bezirkshauptmann. Im Bezirk der Landeshauptstadt Salzburg ist der Bürgermeister der Stadt Salzburg auch der Leiter der Bezirksverwaltungsbehörde.
Gemeinden
Das Land Salzburg gliedert sich in 119 (Orts-)Gemeinden. Von den 119 Gemeinden sind 84 Gemeinden, 24 Gemeinden mit mehr als 1 000 Einwohnern sind Märkte bzw. Marktgemeinden sowie zehn Gemeinden mit mehr als 5 000 Einwohnern sind Städte oder Stadtgemeinden. Eine Gemeinde ist Stadt mit eigenem Statut (Statutarstadt).
Städte oder Gemeinden mit Stadtrecht
Einwohnerstand (EW) 1. Jänner 2025
| Rang | Gemeinde | EW | Rang | Gemeinde | EW |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Stadt Salzburg | 157 659 | 112 | Muhr | 490 |
| 2 | Hallein | 21 654 | 113 | Hintersee | 472 |
| 3 | Saalfelden am Steinernen Meer | 17 299 | 114 | Untertauern | 450 |
| 4 | Wals-Siezenheim | 14 413 | 115 | Weißbach bei Lofer | 416 |
| 5 | Seekirchen am Wallersee | 11 708 | 116 | Göriach | 339 |
| 6 | St. Johann im Pongau | 11 643 | 117 | Thomatal | 331 |
| 7 | Bischofshofen | 10 743 | 118 | Weißpriach | 297 |
| 8 | Zell am See | 10 227 | 119 | Tweng | 246 |
Raumordnung
Für Zwecke der Raumplanung und zur Umsetzung von Landesentwicklungsprogrammen wurden Planungsregionen für jeweils geografisch zusammenhängende Gebiete im Bundesland Salzburg gebildet, die das Gemeindegebiet mehrerer Gemeinden (Gebietskörperschaften) umfassen.
- Hauptartikel Planungsregion
- Regionalverband Flachgau-Nord
- Regionalverband Salzburger Seenland
- Regionalverband Salzburg-Stadt und Umgebungsgemeinden
- Regionalverband Osterhorngruppe
- Regionalverband Salzach-Tennengau
- Regionalverband Abtenauer Becken-Lammertal
- Regionalverband Unterer Salzach-Pongau
- Regionalverband Enns-Pongau
- Regionalverband Oberer Salzach-Pongau
- Regionalverband Gasteinertal
- Regionalverband Lungau
- Regionalverband Unteres Saalachtal
- Regionalverband Oberes Saalachtal
- Regionalverband Oberpinzgau
- Regionalverband Zeller Becken
- Regionalverband Unterpinzgau
Verkehr
Straßen
Salzburg wird von zwei Autobahnen durchquert:
- der A 10 Tauern Autobahn: von Norden nach Süden als Verbindung zwischen Deutschland sowie Kärnten, Italien und Slowenien
- der A 1 West Autobahn: von Westen nach Osten als Verbindung zwischen Deutschland und dem Osten Österreichs
Ein gut ausgebautes und dichtes Netz von Landesstraßen überzieht das gesamte Landesgebiet.
Die beiden Hauptflusstäler der Salzach und der Saalach sowie das obere Ennstal bilden die Grundlage für die Hauptverkehrsstraßen. Vier Nord-Süd-Alpenübergänge bewältigen den Verkehr: im Südwesten der Pass Thurn und in der Verlängerung der Felbertauerntunnel, im Süden die Großglockner Hochalpenstraße (Anfang Mai bis Ende Oktober geöffnet) und im Südosten die Tauern Autobahn sowie der Katschbergpass (vorgelagert ist der Radstädter Tauernpass). Im Pinzgau gibt es noch eine Ost-West-Alpenverbindung mit der Gerlos Alpenstraße über den Gerlospass.
Autoverkehr
- Anzahl der Pkw Ende 1995: 207 508
- Anzahl der Pkw Ende Juni 2016: 301 109
- Pkw je 1 000 Einwohner Ende 1995: 408
- Pkw je 1 000 Einwohner Ende Juni 2016: 550
- Pkw-Neuzulassungen 1980: 17 102
- Pkw-Neuzulassungen 2015: 25 081
- Verkehrsaufkommen pro Tag auf der A 1 West Autobahn Autobahnanschlussstelle Salzburg-Nord Montag bis Freitag
- 2008: 95 521
- 2015: 102 003
Eisenbahn
Die Westbahnstrecke führt von Wien durch Niederösterreich und Oberösterreich durch den Flachgau in die Landeshauptstadt. Von dort führt die durch das Salzachtal bis Zell am See und bei Saalfelden am Steinernen Meer nach Westen über den Grießenpass nach Nordtirol verlaufende Bahnlinie Salzburg-Tiroler-Bahn. Von Bischofshofen führt die Ennstalbahn durch das Fritztal ins Ennstal in die Steiermark. In Schwarzach im Pongau zweigt von der Salzburg-Tiroler-Bahn die Tauernbahn durch das Gasteinertal und den Tauerntunnel nach Kärnten ab.
Flugverkehr
An das nationale und internationale Flugnetz ist Salzburg durch den Flughafen Salzburg W. A. Mozart angebunden. In Zell am See gibt es den Flugplatz Zell am See, in Mauterndorf einen Segelflugplatz.
Sehenswürdigkeiten (Auswahl)
- In der Stadt Salzburg:
- Die Altstadt mit u. a. dem Dom, der Festung Hohensalzburg, Mozarts Geburtshaus und Mozarts Wohnhaus sowie dem Mirabellgarten
- Im Land Salzburg:
- Eisriesenwelt, Großglockner Hochalpenstraße, Burg Hohenwerfen, Krimmler Wasserfälle, Liechtensteinklamm, Wallfahrtskirche St. Leonhard ob Tamsweg, Schloss Moosham, Kolm-Saigurn mit dem Rauriser Urwald und dem Observatorium Sonnblick, das höchstgelegene Observatorium Europas, Bergbaumuseum Leogang
Wirtschaft
Allgemeines
- Hauptartikel Salzburgs Wirtschaft
Das Bruttoregionalprodukt ist 2007 um 1,08 Mrd. auf 19,34 Mrd. gestiegen. Damit ist die Salzburger Wirtschaft real um 3,5 Prozent gewachsen; der Österreich-Durchschnitt betrug 3,4 Prozent und im Euroraum 2,6 Prozent. Bei der Wertschöpfung rangiert Salzburg mit 36.500 Euro pro Einwohner hinter Wien an zweiter Stelle, wobei der Österreich-Schnitt 32.800 Euro beträgt.
Fremdenverkehr
- Hauptartikel Fremdenverkehr
- Hauptartikel Fremdenverkehr im Land Salzburg
Der Fremdenverkehr ist ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor, durch den Tausende von Arbeitsplätzen entstanden sind und erhalten werden können.
Liste der erfolgreichsten Salzburger Unternehmen
Die zehn erfolgreichsten Salzburger Unternehmen waren im Jahr 2019[8]:
| Rang | Firma | Branche | Gründung | Mitarbeiter 2019 | Umsatz 2019 |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Porsche Holding Gesellschaft m.b.H. | Kfz und Zubehör | 1949 | 31 900 | 22,2 Milliarden |
| 2 | SPAR Österreichische Warenhandels-AG | Nahrungsmittel, Getränke | 1954 | 85 000 | 11,9 Milliarden |
| 3 | Benteler-Gruppe | Eisen-, Metallverarbeitung | 1876 | 26nbsp;987 | 7,71 Milliarden |
| 4 | Red Bull GmbH |
Nahrungsmittel, Getränke | 1987 | 12 239 | 6,06 Milliarden |
| 5 | BMW Group in Österreich, Standort Salzburg | Kfz, Zubehör | 1977 | 753 | 3,33 Milliarden |
| 6 | dm drogerie markt GmbH |
Drogerie, Kosmetik | 1976 | 21 407 | 2,82 Milliarden |
| 7 | Palfinger AG |
Maschinen, Werkzeuge, Spezialinstrumente | 1932 | 11 126 | 1,75 Milliarden |
| 8 | Pappas Gruppe, Pappas-Holding GmbH | Kfz, Zubehör | 1952 | 2 972 | 1,6 Milliarden |
| 9 | Salzburg AG für Energie, Verkehr und Telekommunikation | andere | 2000 | 2 138 | 1,53 Milliarden |
| 10 | Lidl Österreich GmbH | Nahrungsmittel, Getränke | 1998 | 5 000 | 1,37 Milliarden |
- 11. Hogast Einkaufsgen. f. d. Hotel- u. Gastgewerbe reg. GenmbH
- 12. JET Tankstellen Austria GmbH
- 13. Salzburger Gebietskrankenkasse
- 14. Mercedes-Benz Österreich GmbH
- 15. Liebherr-Werk Bischofshofen GmbH
- 16. Austria Puma Dassler GmbH
- 17. Kuhn Holding GmbH
- 18. Lagermax Lagerhaus und Speditions AG
- 19. Gemeinnützige Salzburger Landeskliniken Betriebsgesellschaft mbH
- 20. Wüstenrot-Versicherungs AG
- 21. Quehenberger Logistics
...
- 23. M. Kaindl Holzindustrie
- 27. Mayer & Co Beschläge GmbH
- 29. SkiData AG
- 98. Salzburger Nachrichten Medien GmbH & Co. KG
- 106. Salzburger Festspielfonds
- 107. Salzburger Flughafen GmbH
- 293. Salzburger Land Tourismus Gesellschaft m.b.H.
Sport
Einrichtungen
- permanenter Rundstrecken-Rennkurs am Salzburgring
- Paul-Ausserleitner-Schanze in Bischofshofen
- Skiweltcup-Strecken in Flachau
- Gletscherskigebiet Kitzsteinhorn in Kaprun
- Fußballarena Red Bull
Sportveranstaltungen (Auswahl)
Einmalige Sportveranstaltungen (Auswahl)
EBHC 2010 Stuhlfelden
- Hauptartikel Bogensport-Europameisterschaft 2010
Vom 21. Mai bis zum 29. Mai 2010 fand die Europameisterschaft der traditionellen Bogenschützen nach IFAA-Modus in Stuhlfelden im Oberpinzgau statt. Es waren über 1 200 Bogenschützen und Bogenschützinnen aus allen Alters- und Bogenklassen zur Teilnahme an dem offen ausgeschriebenen Bewerb angemeldet.
UEFA EURO 2008
- Hauptartikel UEFA EURO 2008
Bei der Fußball-Europameisterschaft "UEFA EURO 2008" war die Stadt Salzburg offizielle UEFA Host-City (übersetzt Gastgeberstadt). Zwischen 7. und 29. Juni 2008 waren acht Städte in der Schweiz und Österreich die gemeinsamen Gastgeber: Wien, Salzburg, Innsbruck, Klagenfurt, Basel, Zürich, Bern und Genf.
In der Red Bull Arena in Kleßheim, die in der Flachgauer Gemeinde Wals-Siezenheim liegt, gingen innerhalb von acht Tagen drei der insgesamt 31 Spiele der 16 Teams über die Bühne. Titelverteidiger Griechenland bestritt seine drei Vorrundenspiele gegen Schweden, Russland und Spanien in Salzburg. In der Stadt Salzburg gab es Public Viewings (gemeint sind öffentliche Übertragungen der Spiele auf Großbildschirmen). Nach Olympischen Spielen und Fußball-Weltmeisterschaft galt die "EURO 2008" als drittgrößtes Sportereignis der Welt.
UCI-Straßenrad-Weltmeisterschaften 2006
- Hauptartikel UCI-Straßenrad-Weltmeisterschaften 2006
Die UCI-Straßenrad-Weltmeisterschaften 2006 verliefen dank einer perfekten Organisation und Kooperation zwischen den Sicherheitsverantwortlichen, den Verantwortlichen aus dem öffentlichen Verkehr, den Einsatztrupps und vielen Freiwilligen problemlos, wenngleich ohne die im Vorfeld propagierte Nachhaltigkeit. Zwar fanden in den folgenden Jahren vereinzelt Radrennveranstaltungen im Flachgau statt, jedoch kam es zu keinen weiteren größeren Veranstaltungen. Die Rad-WM wurde von 150 TV-Stationen live im Fernsehen übertragen. So verfolgten mehr als 400 Millionen Zuschauer vor dem Bildschirm und über 300 000 Zuschauer vor Ort das Salzburger Sportereignis des Jahres 2006. Im Vorfeld waren für die Rad-WM auch zahlreiche Straßenbeläge erneuert worden.
FIS Alpine Ski-Weltmeisterschaften in Saalbach-Hinterglemm
- Hauptartikel Alpine Ski-Weltmeisterschaften 1991 in Saalbach-Hinterglemm
- Hauptartikel FIS Alpine Ski-Weltmeisterschaften 2025 in Saalbach-Hinterglemm
Die Alpinen Ski-Weltmeisterschaften in Saalbach-Hinterglemm vom 19. Jänner bis 3. Februar 1991 standen unter dem Eindruck des ersten Golfkrieges und gingen dank des strahlenden Wetters als Sonnen-Weltmeisterschaft in die Geschichte ein. Heimische Goldmedaillengewinner bei diesen Weltmeisterschaften waren unter anderem die für den Salzburger Landes-Skiverband startenden Rudi Nierlich, Petra Kronberger und Ulrike Maier. Thomas Stangassinger gewann die Silbermedaille im Slalom, Ingrid Stöckl jene in der Kombination.
Es folgten weitere jedoch erfolglose Bewerbungen für die FIS Alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2021 und FIS Alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2023. Bei der Bewerbung um die FIS Alpinen Ski-Weltmeisterschaften 2025 in Saalbach-Hinterglemm gelang die Kandidatur schließlich. Die 48. FIS Alpine Ski-Weltmeisterschaften 2025 fanden vom 4. bis 16. Februar 2025 statt.
Alpine Ski-Weltmeisterschaften Bad Gastein 1958
- Hauptartikel 15. Alpine Ski-Weltmeisterschaften 1958 in Badgastein
Die 15. Alpinen Ski Weltmeisterschaften Badgastein vom 2. bis 9. Februar 1958 war geprägt vom Zweikampf Toni Sailer gegen Josef Rieder, wobei Toni Sailer 3x Gold und 1x Silber gewann, und Rieder 1x Gold und 2x Silber – immer vor oder hinter seinem Landsmann.
Mehrmalige Sportveranstaltungen
Afrikanische Rodelmeisterschaft
Fallschirm Weltcup im Zielspringen
Mountain-Attack
- Siehe Mountain-Attack
Österreich Rundfahrt
- Siehe Österreich Rundfahrt
Triathlon
Jedes Jahr am 31. Juli findet in Berndorf bei Salzburg einer der größten Hobby-Triathlons des Bundeslandes statt. Organisiert vom Free-Time-Club Berndorf kommen dabei mehr als 500 Sportbegeisterte zusammen, die mit viel Freude am Sport teilnehmen. Ob Schwimmen, Mountainbiken oder Laufen – alle Elemente eines professionellen Triathlons, einschließlich Zeitnahme, sind vertreten. Teilnehmen kann grundsätzlich jeder gegen ein kleines Startgeld. Die Erlöse aus dem Triathlon werden vollständig an gemeinnützige Institutionen gespendet. Unterstützt wird die Veranstaltung von verschiedenen in Berndorf ansässigen Unternehmen, wie der Salzburg AG, der Raiffeisenkasse Berndorf-Seeham und der Volksbank Obertrum.
Trumer Triathlon
- Siehe Trumer Triathlon
Ehemalige Sportveranstaltungen
Olympiabewerbungen
- Hauptartikel Bewerbung von Salzburg um Olympische Winterspiele
Nachdem Salzburg als Austragungsort der Olympischen Winterspiele für 2006 und 2010 abgelehnt wurde, bewarb sich Salzburg neuerlich für die Olympiade 2014. Auch diese Bewerbung blieb erfolglos.
Motorsport
Aus den 1.-Mai-Rennen ging der "Große Preis von Österreich für Motorräder" hervor. Zwischen 1974 und 1987 fand auf dem Salzburgring neunmal der "klassische" Oldtimer Grand Prix für historische Motorräder und Automobile statt, der jedes Mal mehrere hundert Teilnehmer aus aller Welt anlockte. Auf dem Zeller See fanden die Int. Motorrad- und Auto-Eisrennen Zell am See statt.
Vor dem Zweiten Weltkrieg fanden drei Großglockner Automobil- und Motorradrennen statt sowie die ersten Gaisbergrennen, die nach dem Zweiten Weltkrieg ab 1957 als "Großer Bergpreis von Österreich" veranstaltet wurden, die zur Europa-Bergmeisterschaft zählten.
Immer wieder gab es Rekordfahrten auf Autobahnabschnitten und auf dem Salzburgring.
Persönlichkeiten in Stadt und Land Salzburg (Auswahl)
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Ausgroaste
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Persönlichkeiten Kirche
Persönlichkeiten Kultur
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Persönlichkeiten Politik und Medien
Persönlichkeiten Sport
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Töchter und Söhne der Stadt Salzburg
Salzburger in Wien
Persönlichkeiten Wissenschaft
Zuagroaste
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Daten
Auszug aus der Landesstatistik[9]
- Zahl der 100-Jährigen und Älteren 2015 in Salzburg: 83
- Zahl der 100-Jährigen und Älteren 1975 in Salzburg: 7
- Zahl der 100-Jährigen und Älteren 2055 in Salzburg: 550
- Lebendgeborene pro 1 000 Einwohner im Jahr 1875: 30
- Lebendgeborene pro 1 000 Einwohner im Jahr 2014: 10
- im ersten Lebensjahr gestorbene Kinder, pro 1 000 Lebendgeborene im Jahr 1875: 300
- im ersten Lebensjahr gestorbene Kinder, pro 1 000 Lebendgeborene im Jahr 2014: 3
- Anteil der Gemeinden in Salzburg über 1 000 Meter Seehöhe: 18 %
- Anteil der Gemeinden im Flachgau über 700 Meter Seehöhe: 89 %
- Anteil der Gemeinden in Salzburg über 700 Meter Seehöhe: 45 %
- Geringste Seehöhe einer Salzburger Gemeinde (Oberndorf bei Salzburg): 401 m ü. A.
- Autobahnkilometer in Salzburg: 144 km
- Landesstraßen in Salzburg: 1 379 km
- Gemeinde- und Privatstraßen in Salzburg: 10. 315 km
- Erdumfang: 40 075 km
- Anteil der unehelich geborenen Kinder 2014 in Salzburg: 43 %
- Anteil der unehelich geborenen Kinder 1961 in Salzburg: 19 %
- Anteil der unehelich geborenen Kinder 2014 im Lungau: 62 %[10]
- Anteil der unehelich geborenen Kinder 2014 in der Stadt Salzburg: 38 %
- Anteil der unehelich geborenen Kinder 2014 im Bezirk Murau, Steiermark: 67 %
- Anteil der unehelich geborenen Kinder 2014 im 1. Bezirk in Wien: 27 %
- Ehelösungen durch Verwitwungen 2014 in Salzburg: 1 761
- Ehelösungen durch Scheidungen 2014 in Salzburg: 877
- Anzahl der Ehen, die 2014 innerhalb des ersten Ehejahres in Salzburg geschieden wurden: 9
- Anzahl der Ehen, die 2014 nach über 40 Jahren in Salzburg geschieden wurden: 13
- Von 100 Babys kommen in Salzburg per Kaiserschnitt auf die Welt: 22
- Im Burgenland liegt dieser Wert bei: 35
- 1999 lag dieser Wert bei: 12
Quellen
- Ritschel, Karl Heinz: "Salzburg Anmut und Macht", Otto Müller Verlag 2005, ISBN 3-7013-1098-X
- Brettenthaler, Josef: Salzburgs Synchronik, Verlag Alfred Winter, 2002, ISBN 3-85380-055-6
- [https://www.salzburger-land.co Tourismus www.salzburger-land.co
- Seefeldner, Erich: Salzburg und seine Landschaften, eine geographische Landeskunde, Verlag "Das Bergland-Buch", Salzburg, 1961
- Landesstatistischer Dienst
- Statistik Austria, abgefragt am 28. Juni 2022
- Austrian Map, Teil der Österreichischen Karte des Bundesamts für Eich- und Vermessungswesen (BEV), im Internet unter maps.bev.gv.at abrufbar.
Einzelnachweise
- ↑ 1,0 1,1 www.salzburg.gv.at/statistik
- ↑ www.salzburg.gv.at/statistik, pdf
- ↑ Geologischer Fachbegriff für "angeschwemmt", bezieht sich sehr oft auf angeschwemmtes Land
- ↑ "Salzburger Woche", Silvesterausgabe 2010
- ↑ www.salzburg.gv.at/statistik, Bevölkerung im Land Salzburg, Prognose und Ausblick 2023 bis 2063, Stand Februar 2024
- ↑ "Salzburger Nachrichten", 30. Juli 2011
- ↑ www.salzburg.gv.at/ Landessymbole und Landeswappen
- ↑ Quelle: Beilage der Salzburger Nachrichten Die erfolgreichsten Unternehmen Salzburgs
- ↑ Quelle Salzburger Fenster, Ausgaben 31. Mai und 7. Juni 2016
- ↑ die meisten unehelich geborenen Kinder gibt es interessanterweise im Lungau. Ein Erklärung dafür: Der Anteil unehelicher Kinder ist bei jüngeren Müttern traditionell höher - und im Lungau sind die Mütter die jüngsten im ganzen Land
