Saalfelden am Steinernen Meer

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Ortsbild
Saalfelden und der Südrand des Steinernen Meeres.
Karte
Basisdaten
Politischer Bezirk: Zell am See (ZE)
Fläche: 118,36 km²
Geografische Koordinaten: Länge 12.85 / 12° 50' 60", Breite 47.4167 / 47° 25' 0"
Höhe: 748 m ü. A.
Einwohner: 17 360 (1. Jänner 2026)[1]
Bevölkerungsdichte: 147 Einw. pro km²
Postleitzahl: 5760
Vorwahl: 0 65 82
Gemeindekennziffer: 50619
Gliederung Gemeindegebiet: 9 Katastralgemeinden
geografische Lage der Stadt:
Gemeindeamt: Rathausplatz 1
5760 Saalfelden am Steinernen Meer
Offizielle Website: www.saalfelden.at
Politik
Bürgermeister: Erich Rohrmoser (SPÖ)
Gemeindevertretung (2024): 25 Mitglieder: 8 SPÖ,
7 ÖVP,
4 BFS,
3 Grüne,
3 FPÖ
Bevölkerungs-
entwicklung
Datum Einwohner
1869 3 369
1880 3 711
1890 4 078
1900 4 704
1910 5 587
1923 5 994
1934 6 585
1939 7 018
1951 8 315
1961 8 901
1971 10 229
1981 11 420
1991 12 604
2001 15 092
2011 15 954
2020 16 705
2021 16 790
Rathaus Saalfelden
Blick auf Saalfelden. Im Vordergrund der verschneite Ritzensee mit Schloss Ritzen (weißes Gebäude in der Bildmitte). Im Hintergrund links die Leoganger Steinberge, rechts das Steinerne Meer.
Der Ritzensee, im Hintergrund das Steinerne Meer.
Saalfelden und Steinernes Meer im Winter.

Saalfelden am Steinernen Meer ist eine Stadt im Norden des Pinzgaus.

Geografie

Geografische Lage

Saalfelden am Steinernen Meer liegt auf 748 Metern Seehöhe und umfasst eine Fläche von 118 Quadratkilometern. Mit rund 17 300 Einwohnern ist Saalfelden die größte Gemeinde des Pinzgaus und nach der Stadt Salzburg und Hallein die drittgrößte Gemeinde des Bundeslandes Salzburg. Trotz der städtischen Struktur im zentralen Bereich weist der Ort insgesamt einen überwiegend ländlichen Charakter auf.

Die Stadtgemeinde befindet sich im Mitterpinzgauer Saalachtal in einem weitläufigen inneralpinen Talbecken, dem Saalfeldener Becken. Dieses ist eingebettet zwischen dem Steinernen Meer im Norden, den Leoganger Steinbergen und dem Biberg im Westen sowie dem Hochkönigstock und den Dientener Bergen im Osten. Gegen Süden öffnet sich das Becken zum Zeller Becken des Zeller Sees und der Salzach und ermöglicht den Blick auf die Hohen Tauern, insbesondere auf das Kitzsteinhorn und das Große Wiesbachhorn. Die beiden Becken sind durch eine landschaftlich kaum erkennbare Talwasserscheide getrennt.

= Gewässer

Der Hauptfluss des Beckens ist die Saalach, die im hinteren Glemmtal entspringt, südlich von Saalfelden in das Becken eintritt und es von Süden nach Norden durchfließt. Von Osten nach Westen durchquert die Urslau das Stadtgebiet, bevor sie in die Saalach mündet. Von Westen kommend ergießt sich zudem die Leoganger Ache in die Saalach. Weitere kleinere Wildbäche, darunter der Buchweißbach im Norden des Stadtgebiets, ergänzen das Gewässernetz.

Südlich des Stadtzentrums liegt der künstlich angelegte Ritzensee, der vor allem zu Freizeitzwecken genutzt wird und an dessen Ufer sich Schloss Ritzen mit dem Museum befindet. Darüber hinaus existieren mehrere weitere künstlich angelegte Teiche, die vor allem der Fischerei und dem Fremdenverkehr dienen. Mitten im Saalfeldener Becken erhebt sich der rund 100 Meter hohe Kühbichl (Kühbühel).

Geologie

Am Biberg, Gemeindegebiet Saalfelden, wird Diabas abgebaut.

Ausdehnung des Stadtgebiets

Saalfelden und der Südrand des Steinernen Meeres.

Die Stadtgemeinde Saalfelden am Steinernen Meer umfasst neun Katastralgemeinden: Bergham, Farmach, Gerling, Haid, Hohlwegen, Lenzing, Lichtenberg, Saalfelden und Uttenhofen.

Saalfelden am Fuße des Steinernen Meeres
Das Zentrum von Saalfelden am Steinernen Meer.

Stadtgliederung

Sie gliedert sich in die folgenden 35 Ortschaften:

Ortschaft Ortschaft Ortschaft Ortschaft
Almdorf 117 Harham 227 Obsmarkt 299 Schmalenbergham 58
Bachwinkl 398 Hof 51 Pabing 414 Schmieding 31
Breitenbergham 180 Hohlwegen 63 Pfaffenhofen 63 Schützing 35
Bsuch 867 Kehlbach 210 Pfaffing 121 Thor 526
Deuting 9 Lenzing 660 Rain 36 Uttenhofen 172
Dorfheim 751 Letting 118 Ramseiden 801 Weikersbach 93
Euring 181 Marzon 56 Ruhgassing 64 Wiesersberg 324
Gerling 54 Mayrhofen 37 Saalfelden (Saalfelden) 8 951 Wiesing 243
Haid 572 Niederhaus 89 Schinking 253

Anmerkung: In kursiver Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften zum 1. Jänner 2023 angegeben.[2]

Nachbargemeinden

Im Norden Weißbach bei Lofer, im Westen Leogang, im Süden Maishofen und im Osten Maria Alm am Steinernen Meer.

Religionen

Evangelische und orthodoxe Kirche in Saalfelden

Es gibt eine römisch-katholische Dekanatspfarrkirche Saalfelden am Steinernen Meer sowie eine evangelische Friedenskirche, eine Orthodoxe Kirche und eine Moschee[3]. Daneben noch die katholische Filialkirche zum hl. Gotthard in Gerling.

Die katholische Pfarre Saalfelden zählt zu den ältesten Pfarreien des Erzbistums Salzburg. Die Kirchenpatrone belegen, dass von hier aus die umliegenden Gebiete missioniert wurden (Mutterpfarre).

Geschichte

Luftbildaufnahme vom Marktzentrum in den 1930er-Jahren.

Frühzeit

Die ältesten Funde aus dem Saalfeldner Becken stammen aus dem 3. Jahrtausend v. Chr. Aus dieser jungsteinzeitlichen Epoche stammt auch eine 1891 entdeckte Steinaxt mit gebohrtem Stielloch, deren genauer Fundort jedoch nicht überliefert wurde. Für die frühe Besiedlung sprechen zudem Kupfervorkommen in der Region, deren Abbaustellen bis heute nachweisbar sind.

Aus der älteren Eisenzeit sind nur wenige Funde bekannt, was auf eine rückläufige Besiedlung schließen lässt. Erst in der jüngeren Eisenzeit, im 2. und 1. Jahrhundert v. Chr., nimmt die Besiedlung wieder deutlich zu. In dieser Zeit siedelten die Kelten im Pinzgau. Zu den bedeutendsten Funden zählt der "Hirsch vom Biberg", eine Bronzeplastik in Form eines sitzenden Hirschen, deren Herkunft nach neuesten Erkenntnissen nicht zwingend mit dem Fundort identisch sein muss, jedoch sicher aus dem nördlichen Alpenraum stammt. Archäologische Grabungen am Biberg und am Katzentauern erbrachten weitere Hinweise auf frühe Siedlungsaktivitäten.

Aus der römischen Zeit sind nur wenige archäologische Zeugnisse erhalten. Der römische Gutshof in Saalfelden belegt jedoch eine römische Besiedlung. Auch Orts- und Landschaftsbezeichnungen wie Bisontio (als Ursprung des Namens Pinzgau) oder Marcon (heute Marzon) weisen auf den Einfluss der römischen Kultur hin.

Saalfelden wird erstmals um das Jahr 788 urkundlich erwähnt.

Mittelalter

Ab dem 7. Jahrhundert ließen sich bajuwarische Siedler im Saalfeldner Becken nieder. Ortsnamen mit Endungen wie -ing oder -ham belegen diese frühe Landnahme. In dieser Zeit kam es zu einer Vermischung der romanischen Restbevölkerung mit den Bajuwaren. Während im Talboden überwiegend bajuwarische Namensformen auftreten, finden sich romanische Bezeichnungen vor allem an den Rändern des Beckens und im alpinen Bereich.

Im 8. Jahrhundert wurde das älteste Salzburger Güterverzeichnis der Salzburger Kirche angelegt. Es dokumentiert die Bedeutung des heiligen Rupert als Apostel der Baiern und enthält zugleich die erste schriftliche Erwähnung Saalfeldens. Darin wird berichtet, dass ein Priester namens Boso Ländereien im Salzburggau übergeben hatte, darunter in Saalfelden, Zell am See und Wals. Auch die Saalach wird namentlich erwähnt.

Nach der Eingliederung Bayerns in das Frankenreich wurde die fränkische Grafschaftsverfassung eingeführt. Im Pinzgau entstanden zwei Grafschaften: die Grafschaft im Oberpinzgau, die dem heutigen Gerichtsbezirk Mittersill entspricht, sowie die Grafschaft Mitter- und Unterpinzgau, die den übrigen Teil des heutigen Bezirks Zell am See umfasste.

Für das Jahr 930 ist belegt, dass ein Graf Dietmar Besitz in Saalfelden hatte. Sein vermutlicher Sohn, der Edle Dietmar, übergab später Ländereien in und um Saalfelden an Erzbischof Hartwig. Diese Übergabe legte den Grundstein für die spätere Entwicklung Saalfeldens zum Ort und Markt. Das 11. und 12. Jahrhundert gilt als die Zeit der "Herren von Saalfelden".

Im Jahr 1228 erwarb Erzbischof Eberhard II. durch ein Tauschgeschäft mit Bayern den heutigen Pinzgau. In der Übergabeurkunde wird Saalfelden noch als eigenständige Beckenlandschaft, das "Salfeld", und nicht als Ort bezeichnet. 1290 verlor Gebhard von Felben die Burg Lichtenberg an den Erzbischof, woraufhin 1294 ein erzbischöfliches Landgericht Saalfelden eingerichtet wurde.

Im Jahr 1350 erhielt der Ort das Marktrecht und wurde Sitz eines Pfleggerichts, wie im Atlas Salisburgensis des Salzburger Kartografen Joseph Jakob Fürstaller dokumentiert. 1418 wurden das Landgericht Saalfelden und die Verwaltung der Burg Lichtenberg zusammengelegt; das Pfleggericht Lichtenberg wurde dem jeweiligen Burgherrn als Pfleger unterstellt.

Neuzeit

Die weitere Geschichte Saalfeldens ist eng mit der Kirche und der politischen Entwicklung des Landes verbunden. Gegen Ende des 16. Jahrhunderts erreichte auch den Pinzgau der Hexenwahn, der Glaube an Teufelspakt und Zauberei. Als eine der ersten dokumentierten Verfolgungen fand 1565 in Saalfelden die Verbrennung einer angeblichen Zauberin statt; der Schwerpunkt der Hexenverfolgung verlagerte sich in der Folge in das Pfleggericht Mittersill und währte bis weit ins 18. Jahrhundert hinein.

Saalfelden entwickelte sich in der Folge zu einer aufmüpfigen Gemeinde. Schon 1801, nachdem der letzte regierende Salzburger Fürsterzbischof Hieronymus Graf Colloredo nach Wien ins Exil gegangen war, weigerten sich die Saalfeldner Bauern unter Hinweis auf das Fehlen eines Landesfürsten, von ihrem Holzbezug das übliche Stockrecht und Forstgeld zu bezahlen. 1811 wird berichtet, dass aus einer Forderung von 1.000 Gulden lediglich 300 Gulden bezahlt wurden. Vom 17. bis zum 19. Jahrhundert erlebte Saalfelden als Marktort eine lang andauernde Rezession in seiner wirtschaftlichen Entwicklung, da sich die Handelswege verändert hatten und der Haupthandel nun über Pongau und Lungau zur erzbischöflichen Residenzstadt Salzburg verlief. Die bereits seit dem 14. Jahrhundert bestehenden Markttage gewannen an Bedeutung; als Markttag für Saalfelden wurde der Dienstag festgelegt.

Die Firmentafel eines Weißgerbers, datiert auf den 29. Juni 1811, gilt als ältestes erhaltenes Firmenschild Saalfeldens. Während der Napoleonischen Kriege kam es zur weitgehenden Selbstverwaltung in Gemeindeangelegenheiten. Am 29. Juli 1811 vernichtete ein Marktbrand den gesamten Markt, bei dem in wenigen Stunden nahezu alle Häuser und die Kirche zu Schutt und Asche wurden; über 800 Menschen wurden obdachlos. Aus allen Orten Salzburgs und auch aus Bayern kamen Spenden und Hilfsgüter, die den Wiederaufbau ermöglichten. Dieser Brand führte zu den ersten Brand- und Bauvorschriften.

1816 kam Salzburg und damit auch Saalfelden nach sechsjähriger Zugehörigkeit zum Königreich Bayern wieder zum Kaisertum Österreich. Von 1850 bis 1854 war Saalfelden Sitz der Bezirkshauptmannschaft. 1864 wurde die neue Salzburger Gemeindeverordnung erlassen, in der die freie Gemeinde als Grundfeste des freien Staates bezeichnet wurde; Saalfelden profitierte von dieser Entwicklung. 1875 erhielt der Ort einen Eisenbahnanschluss mit eigenem Bahnhof, was als Geburtsstunde der Saalfeldner Sozialdemokratie gilt. Bereits 1901 waren bei einer Reichsratswahl in Saalfelden zwei Drittel der abgegebenen Stimmen sozialdemokratisch.

1899 wurde die Marktwasserleitung errichtet; zuvor hatten zwölf öffentliche und 20 private Brunnen die Häuser versorgt.

Um die Wende zum 20. Jahrhundert war es noch üblich, dass nur ein "Bürger" das Amt des Bürgermeisters innehaben konnte. Die Liste der Saalfeldner Bürger umfasste am Stichtag 5. Dezember 1896 genau 63 Männer.

Bürgermeister und Entwicklung im 20. Jahrhundert

Hauptartikel Bürgermeister der Stadt Saalfelden am Steinernen Meer

1891–1912: Josef Eberhart (1849–1912)

Josef Eberhart führte Saalfelden in das 20. Jahrhundert. Bereits im Jahr seiner Amtseinführung wurde auf seine Initiative hin die Sparkasse der Marktgemeinde Saalfelden gegründet. Er war hauptverantwortlich dafür, dass 1899 die erste Wasserleitung aus dem Kalmbach errichtet wurde. 1905 begann in Bachwinkl der Bau eines Elektrizitätswerkes, wodurch die Straßenbeleuchtung verbessert und Öllichter verdrängt wurden. 1906 wurde eine neue Schule eingeweiht, und 1910 hatte Saalfelden bereits 5 589 Einwohner. Bürgermeister Eberhart verstarb am 5. Februar 1912.

1912–1919: Johann Eiböck (1870–1945)

Nach dem Tod Eberharts wurde Johann Eiböck senior am 16. Februar 1912 von der Bürgerversammlung zum Bürgermeister gewählt. Die Beschwerlichkeiten des Ersten Weltkrieges prägten das Gemeindeleben, wie zahlreiche Protokolle von Gemeindeausschusssitzungen belegen. Saalfelden litt unter akuter Wohnraumnot, da der Zuzug stärker war als der Neubau von Wohnraum. In diese Zeit fällt der Erwerb des "Wagner-Hartl-Anwesens" und der Bau des Gemeindehauses an seinem heutigen Platz. Die Gemeinde führte ein Baulandsicherungsmodell ein, bei dem Käufer von Grundstücksteilen verpflichtet waren, diese nicht teurer weiterzuverkaufen. Auch ein Kindergarten wurde errichtet. Während der Kriegsjahre herrschte große Not, und die Gemeindearbeit konzentrierte sich auf das Überlebensnotwendige. Mit Ende des Ersten Weltkrieges endete die österreichische Monarchie, die Erste Republik wurde ausgerufen, und am 6. April 1919 fanden die ersten Landtagswahlen in Salzburg statt.

1919–1934: Josef Riedler (1873–1965)

Der Lehrer Josef Riedler war der erste sozialdemokratische Bürgermeister Saalfeldens und gehörte von 1922 bis 1934 dem Salzburger Landtag an. Als Opfer des austrofaschistischen Ständestaates wurde er am 13. Februar 1934 (Februaraufstand 1934) von der Heimwehr am Betreten des Gemeindeamtes und an der Ausübung seiner Funktion gehindert. Auch als Schuldirektor wurde er seines Amtes enthoben und vorzeitig pensioniert. Eines seiner Hobbys war die Mineralogie; eine seiner Sammlungen ist im Museum Schloss Ritzen ausgestellt.

1934–1936: Kommissarische Führung

In diesen Jahren wurden Marktgemeinde und Landgemeinde Saalfelden getrennt kommissarisch geführt. 1935 fiel die aus Kehlbach stammende Elise Trauner in ihrem Heimatort einem Mord zum Opfer; ihr damaliger Freund Johann Neudorfer wurde als Täter verhaftet, zum Tode verurteilt und am 30. November 1935 im Hof des Landesgerichtes Salzburg hingerichtet.

1936–1938: Bartholomäus Fersterer (1882–1949)

In Bartholomäus Fersterers Amtszeit fiel die Errichtung der Anton-Wallner-Kaserne im Ort; die Gemeinde musste dafür baureife Gründe kostenlos zur Verfügung stellen. 1937 zählte Saalfelden 6 570 Einwohner. Am 10. April 1938 stimmte die Bevölkerung mit überwältigendem "Ja" dem Anschluss an Hitler-Deutschland zu (offiziell 99,03 %), ein Ergebnis, das noch im selben Jahr angezweifelt wurde, aber dem österreichischen Gesamttrend entsprach. Der Anteil an NSDAP-Mitgliedern stieg rasch. Fersterer wurde 1938 auf undemokratische Weise seines Amtes enthoben, ähnlich wie Riedler 1934.

1938–1945: Johann Großlercher (1896–1994)

Am 18. März 1938 wurde Johann Großlercher vom Landeshauptmann Anton Wintersteiger zum kommissarischen Bürgermeister bestellt. Die Gemeinde wurde nach NS-Richtlinien geführt; Widerstand konnte Gefängnis bedeuten. Fehlender Wohnraum blieb eines der drängendsten Probleme. Am 16. November 1944 stürzte an der Schwalbenwand in Saalfelden ein amerikanischer Bomber auf dem Weg zu einem Einsatz nahe München ab. Am 22. November 1944 kam es zu einem Bombenabwurfauf die Ortschaft Pabing.

Am 27. April 1945 wurde die Wiederherstellung der Zweiten Republik Österreich unter Staatskanzler Karl Renner proklamiert. Damit konnte sich die Arbeiterpartei SPÖ neu formieren; aus dem christlich-sozialen Lager ging die Österreichische Volkspartei hervor, die den ersten Bürgermeister Saalfeldens in der Zweiten Republik stellte.

1945–1949: Raimund Rohrmoser (1901–1977)

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges gehörte Salzburg zur US-amerikanischen Besatzungszone. Raimund Rohrmoser übernahm in dieser schwierigen Zeit das Bürgermeisteramt. Er pflegte ein gutes Verhältnis zur Besatzungsmacht, konnte aber die Erwartungen der Bevölkerung nicht erfüllen. Auf dem Kasernengelände wurde zur Unterbringung ehemaliger KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter ein Lager eingerichtet; dort befand sich das Displaced-Persons-Camp Givat Avoda, in dem Tausende Holocaust-Überlebende untergebracht waren. Es diente auch als Zwischenstation für die Krimmler Judenflucht. Die Entnazifizierung von Saalfelden war in der Nachkriegszeit ein wichtiges Thema in der Gemeinde. Als Rohrmoser Grundstücksgeschäfte zu eigenem Nutzen abwickelte, wurde er bei den Gemeinderatswahlen am 30. Oktober 1949 abgewählt; erstmals errang die SPÖ die Stimmenmehrheit.

1949–1972: Adam Pichler (1907–1989)

Unter Adam Pichler bestand auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens großer Nachholbedarf. Straßennetz und Wasserversorgung wurden ausgebaut, die Verbauung der Urslau begonnen und ein zentraler Bauhof eingerichtet. Im Wohnungssektor entstanden zahlreiche Miet- und Eigentumswohnungen, vor allem durch die Wohnbaugenossenschaften Heimat Österreich und Bergland. Der wachsende Wohnraum machte den Bau weiterer Schulen notwendig. Nach dem Abzug der Amerikaner zog die Bundeserziehungsanstalt in die ehemaligen Besatzungswohnungen in der Bürgerau ein; später wurde daraus die Höhere Internatsschule des Bundes und schließlich das Bundesgymnasium und Sportrealgymnasium HIB Saalfelden. Saalfelden entwickelte sich zu einem Schulzentrum. 1971 zählte die Marktgemeinde 10 175 Einwohner. In den 1960er-Jahren etablierte sich auch neue Freizeitkultur: Während der Fußballweltmeisterschaft 1966 wurde im Gastgarten des Cafés Muckenhammer ein Schwarzweißfernseher auf einem Podest aufgestellt, was als erstes öffentliches gemeinsames Fußballschauen im Ort gilt.[4]

1972–1978: Karl Reinthaler (1913–2000)

Der SPÖ-Politiker Karl Reinthaler war aus gesundheitlichen Gründen nur sechs Jahre Bürgermeister. Als Verfolgter der Gestapo und politischer Häftling zwischen 1942 und 1945 trat er häufig als Zeitzeuge auf. Unter seiner Führung begann der Bau der Bergland-Siedlung, die Schulen HTL und HBLA Saalfelden wurden gegründet, zwei Großmärkte (Interspar und Konsum) errichtet und das Obsmarktbad umfassend neugestaltet.

1978–1996: Walter Schwaiger (1935–2012)

Der Sozialdemokrat Walter Schwaiger übernahm 1978 das Amt und stellte sich 1979 erstmals einer Wahl. In seine Amtszeit fallen die Ansiedlung des Rehabilitationszentrums der Pensionsversicherungsanstalt, der Bau des Festsaales, die Errichtung der Fußgängerzone, der Turnsaalbau in der Hauptschule Markt, der Bau neuer Kindergärten und der Ringwasserleitung sowie die Lösung von Müll- und Abwasserproblemen durch die Gründung der ZEMKA und des Reinhalteverbandes Mittleres Saalachtal. Die Freiwillige Feuerwehr erhielt eine moderne Zeugstätte, und das Gebäude für die Allgemeine Sonderschule wurde errichtet. Die Sprungschanze in der Ortschaft Uttenhofen wurde gebaut; 1988 war Saalfelden Austragungsort der Nordischen Junioren-Weltmeisterschaften. Mit der Ansiedlung der PKL (heute SIG Combibloc) gewann der Ort einen industriellen Leitbetrieb.

1996–2013: Günter Schied (1956–)

Günter Schied, ebenfalls Sozialdemokrat, übernahm das Bürgermeisteramt während einer laufenden Legislaturperiode und wurde bei folgenden Wahlen eindrucksvoll bestätigt. Die Entwicklung Saalfeldens setzte sich ungebrochen fort. Neben Schulerweiterungen und Neubauten wurde das Kunsthaus NEXUS errichtet. In seine Amtszeit fällt die Stadterhebung Saalfeldens im Jahr 2000. Mit einem Budget von sieben Millionen Euro wurde 2005 der 1980 errichtete Festsaal saniert und in ein modernes Kongresszentrum umgebaut. Das Straßennetz wurde großteils saniert, und weitere Großvorhaben wie ein Sportstadion und eine Nord-Süd-Umfahrung wurden geplant. Auch die Aussiedelung des Bauhofes aus dem Stadtkern wurde begonnen. 2002 und 2005 wurde der Raum Saalfelden von heftigen Unwettern heimgesucht, die zu Überschwemmungen und Verwüstungen führten. Vor allem die Urslau brachte große Wassermengen und Geschiebe mit sich; das Bachbett war mit einer bis zu 1,5 Meter hohen Schotterschicht gefüllt. Die Ausbaggerung zwischen Grünhäuslsiedlung und Rösslbrücke im Herbst 2005 dauerte Monate.

2013–heute: Erich Rohrmoser

Seit 2013 ist Erich Rohrmoser Bürgermeister von Saalfelden. Unter seiner Führung setzt sich die städtische Entwicklung fort, während Saalfelden seine Rolle als regionales Zentrum für Bildung, Kultur, Tourismus und Wirtschaft weiter ausbaut.

Eingemeindungen

Hauptartikel Saalfelden-Land (Gemeinde)

Außerhalb der Marktgemeinde Saalfelden bestand, seitdem im 19. Jahrhundert die Gemeinde-Einteilung geschaffen worden war, auch eine Landgemeinde Saalfelden.

Mit dem "Gesetz über die Vereinigung der Ortsgemeinden Markt Saalfelden am Steinernen Meer und Land Saalfelden im Verwaltungsbezirk Zell am See"[5] wurden die Landgemeinde und die Marktgemeinde Saalfelden rückwirkend zum 1. Jänner 1936 zur Gemeinde Saalfelden am Steinernen Meer vereinigt.

Stadterhebung

Mit dem "95. Gesetz vom 10. Mai 2000" wurde die Marktgemeinde Saalfelden im politischen Bezirk Zell am See, zum 1. August 2000 zur Stadt erhoben. [6]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Schloss Ritzen

Einsiedelei und Schloss Lichtenberg von Bachwinkl aus gesehen
Pinzgauer Museum Schloss Ritzen
Steigbügelring von ca. 900 v. Chr., Archäologische Abteilung im Museum Schloss Ritzen
Hauptartikel Schloss Ritzen

Die früheste Nennung des "Grub bei Saalfelden", heute Schloss Ritzen, stammt aus dem Jahre 1339. 1603 kam das Schloss an den Freien Haimeram von Ritz, der in der Folge für den Turm und das neue, vermutlich 1593 fertig gestellte Schloss, namensgebend wurde. Das Schloss Ritzen umfasst jedoch nur einen Nebentrakt der ehemaligen Burganlage. Es handelte sich dabei höchstwahrscheinlich um die einstige Meierei. Heute ist darin das Museum Schloss Ritzen mit den Ausstellungsbereichen Archäologische Funde, Mineralien und Geologie, Krippen- und Votivbildsammlung, Bäuerliche Lebens- und Arbeitswelt, sowie eine Trachtenschau zu besichtigen.

Schloss Farmach

Hauptartikel Schloss Farmach

Die erste urkundliche Erwähnung des Anwesens wird auf das Jahr 1272 datiert. Heute dient Schloss Farmach als Seniorenresidenz und ist nicht zu besichtigen.

Burg Lichtenberg

Hauptartikel Schloss Lichtenberg

Lichtenberg wurde 1259 als Burg erstmals urkundlich. Da sie während der Bauernaufstände 1526 zerstört wurde, musste sie wieder neu aufgebaut werden. Nach 1580 verwahrloste die Burg immer mehr, bis sie 1872 in k.k. Zeit versteigert und von Adolf Ritter Weiß von Teßbach erworben wurde. Seither ist die Burg mehrfach saniert worden.

Schloss Dorfheim

Hauptartikel Schloss Dorfheim

Der Ursprung des Schlosses Dorfheim ist heute nicht mehr nachweisbar. Urkundlich wird das herrschaftliche Anwesen 1331 erstmals in Verbindung mit dem Vogtturm in Zell am See erwähnt. Dabei wurde auch bereits das Geschlecht der Hunt, Bastarden der Grafen von Plain erwähnt, die das Schloss ab 1369 zu ihrem Herrschaftssitz machten.

1901 wurde der Bau durch einen Brand fast völlig zerstört. Martin Hartl, der die Ruine 1912 erwarb, baute das Schloss in der Folge wieder auf und funktionierte es zu einem Bauernhof mit Mietparteien um. Heute ist im Erdgeschoß ein Gastronomiebetrieb eingerichtet.

Kunsthaus Nexus - Zentrum Zeitgenössischer Musik

Nach dem jahrelangem Bestreben des Vereins Zentrum Zeitgenössischer Musik in Saalfelden einen angemessenen Rahmen für Kunst- und Kulturveranstaltungen zu schaffen, konnte schließlich 2002 das Kunsthaus NEXUS eröffnet werden.

Das Kunsthaus Nexus ist ein Kulturzentrum. Im Rahmen der Kulturvermittlung geht es dem das Kunsthaus betreibenden Verein "Zentrum Zeitgenössische Musik", darum die Entfaltung der sozialen, kommunikativen und ästhetischen Bedürfnisse der Menschen zu fördern und dabei besonders ökonomisch und kulturell Benachteiligte zu berücksichtigen.

Das Kunsthaus Nexus präsentiert so ein vielseitiges Programm in den Sparten Musik, Bildnerische Kunst, Architektur, Literatur und Theater, in Zusammenarbeit mit den Partnervereinen VAUST und der Theatergruppe Saalfelden. Besonders Augenmerk richten die Veranstalter auf Jugendarbeit und die Förderung des Künstlernachwuchses.

Museen

Ausflugsziele

Steinalm, Peter Wiechenthaler Hütte, Buchweißbachtal

Musik

Bürgermusik Saalfelden, Eisenbahner-Stadtkapelle Saalfelden, Fetzenmusik Saalfelden, Holzmusik Saalfelden, Jugendblasorchester Saalfelden, Saalfeldner Holzmusi, Saalachtaler Volksliedchor Saalfelden, Saalfeldner Bildungszentrum, Salzburger Akkordeonverein Saalfelden;

Theater

Theatergruppe Saalfelden

Naturgebilde von örtlicher Bedeutung

Sport

Drei Frauen hoch zu Ross
Vergnügte arabische Gäste auf der Sommerrodelbahn am Biberg in Saalfelden

Saalfelden am Steinernen Meer bietet jeder Altersgruppe unzählige Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten. Der Heeressportverein Saalfelden mit seinen unterschiedlichen Sektionen beherbergt zahlreiche Sportler unterschiedlicher Disziplinen. Die derzeit größte Sektion ist die Sektion Bogensport im Heeressportverband Saalfelden.

Im Winter steht ein großes Streckennetz an Loipen zum Langlaufen zur Verfügung wie etwa die beschneite Flutlicht-Loipe am Ritzensee. Für Alpinskifahren gibt es die Hinterreitlifte in Saalfelden, wo die weltbesten Skirennläufer und Skirennläuferinnen trainieren oder in der weiteren Umgebung der Skicircus Saalbach-Hinterglemm-Leogang, das größte direkt zusammenhängende Skigebiet Österreichs. Auf der Felix-Gottwald-Skisprunganlage, einem regionalen Skisprung-Trainingszentrum in Uttenhofen, besteht auch eine Skisprungschule, die von Florian Greimel betrieben wird.

Radfahrer können im Sommer den Bikepark Leogang in der Alpinworld Saalfelden Leogang nutzen, der mit seinem Angebot das größte Bike-Mekka der Alpen darstellt. Hier wird 2012 auch die Mountainbike Weltmeisterschaft stattfinden.

Die Sommerrodelbahn auf dem Biberg mit 1 600 m Streckenlänge und 63 aufregenden Kurven bietet vor allem für Kinder einen Riesenrutschspass. Der Badesee Ritzensee bietet mit 20 000 m² Liegefläche ausreichend Platz für Badende.

Mit dem Golfclub Urslautal und dem Golfplatz Hotel Gut Brandlhof Saalfelden und dem stehen zwei Golfplätze zur Verfügung.

Möglichkeiten zu Wanderungen gibt es sowohl im Saalfeldener Becken als auch hinauf in das Steinerne Meer.

Weitere Sport- und Freizeitmöglichkeiten in Saalfelden sind:
Angeln, Beachvolleyball, Billard, Hochseilgarten, Inlineskaten, Kajak, Rafting, Kart, Kegeln, Klettern, Minigolf, Paragleiten, Reiten, Squash und Tennis.

Saalfelden am Steinernen Meer: Eigentümer von Sportplatz gesucht: Die veralterte Sportplatzanlage der Stadt sollte 2012 erneuert werden. Dabei stieß die Stadtgemeinde auf eine unangenehme Tatsache: das geplante Areal war gar nicht im Besitz der Stadtgemeinde.

Vereine

Regelmäßige Veranstaltungen

Als Veranstaltung mit bereits legendärem Kultstatus gilt das jeweils im Sommer stattfindende, Internationale Jazzfestival Saalfelden. Während dieser Tage trifft sich das Who-is-who der internationalen, zeitgenössischen Jazz-Musikszene in Saalfelden.

Wirtschaft und Infrastruktur

Saalfelden ist der zentrale Einkaufsort für den Mitterpinzgau und den benachbarten Tiroler Raum. Dabei dominieren Handel und Gewerbe. Saalfelden ist Sitz des Regionalmanagements Pinzgau.

Fremdenverkehr

Handel, Gewerbe und vor allem der Fremdenverkehr prägen die wirtschaftliche Entwicklung Saalfeldens. Gemeinsam mit dem Tourismusverband des Nachbarortes Leogang entstand 1999 die Urlaubsregion Saalfelden Leogang.

Sowohl im Winter als auch im Sommer bietet die Region ein breites Freizeitangebot. Die wichtigste Attraktion im Winter ist der Skicircus Saalbach‑Hinterglemm/Leogang/Fieberbrunn, eines der größten zusammenhängenden Skigebiete Österreichs mit rund 270 km Pisten.

Neben dem alpinen Skisport spielt der Langlauf eine bedeutende Rolle. Die flache Beckenlandschaft ermöglicht rund 80 km Loipen im Gemeindegebiet; gemeinsam mit den Nachbarorten stehen etwa 150 km zur Verfügung. Am Ritzensee befindet sich eine künstlich beschneite, abends beleuchtete und WM‑taugliche Loipe mit Langlaufstadion. Der Kühbichl bildet dort einen wichtigen Naherholungsraum.

Im Sommer stehen Wandern, Radfahren und Mountainbiken im Mittelpunkt. Insgesamt gibt es rund 400 km beschilderte Wander‑ und Radwege. Im benachbarten Leogang wurde 2002 der Bikepark Leogang eröffnet, der regelmäßig Austragungsort von Wettbewerben des UCI‑Mountainbike‑Weltcups ist.

Verkehr

Bahn

Saalfelden liegt an der Salzburg-Tiroler-Bahn und verfügt seit 1875 über einen eigenen Bahnhof. Dieser entwickelte sich aufgrund großer Grundreserven und der Verladeeinrichtungen für den Magnesitbergbau im benachbarten Hochfilzen zu einem bedeutenden Verkehrsknoten. Die Strecke ist die einzige innerösterreichische Ost‑West‑Verbindung des Schienennetzes. Als Schnellzugstation ist der Bahnhof auch für den regionalen Personenverkehr wichtig.

Bus

Der Ort ist über den Salzburger Verkehrsverbund mit Postbuslinien erreichbar. Innerhalb des Gemeindegebiets verkehrt der Stadtbus Saalfelden mit drei Linien.

Straße

siehe auch Straßen und Plätze der Stadt Saalfelden am Steinernen Meer

Saalfelden besitzt keinen Schnellstraßenanschluss, liegt jedoch an zwei wichtigen Verkehrsachsen:

Ansässige Unternehmen

Ehemalige Unternehmen

Öffentliche Einrichtungen

Rettungsorganisationen

Kommunale Infrastruktur

Bildungseinrichtungen

Pflichtschulen
Höhere Schulen
  • HBLW Saalfelden - Höhere Bundeslehranstalt und Fachschule für wirtschaftliche Berufe,
  • SOB Saalfelden - Private Schule für Sozialbetreuungsberufe
  • HIB Saalfelden - Höhere Internatschule des Bundes
  • HTL Saalfelden - Höhere Technische Bundeslehranstalt für Elektrotechnik, Mechatronik und Bautechnik
Musikausbildung
Erwachsenenbildung
  • Bildungszentrum mit Bibliothek
Betreuungseinrichtungen

In Saalfelden gibt es öffentliche und private Kinderbetreuungseinrichtungen sowie eine Seniorenwohnanlage. Öffentliche Kinderbetreuungseinrichtungen

  • Kinderbetreuung Stadt
  • Kinderbetreuung Lenzing
  • Kinderbetreuung Bergland
  • Kinderbetreuung Bahnhof
  • Kinderbetreuung MIKI

Private Kinderbetreuungseinrichtungen

  • Kinderhaus Wurzelpurzel
  • Waldkindergarten
  • Villa Sonnberg Montessori Kinderbetreuung

Tageseltern

  • Hilfswerk Saalfelden
  • Tageselternzentrum TEZ

Sonstige Einrichtungen

  • Kinder‑ und Jugendzentrum (KiJuZ) Saalfelden
  • Streetwork Pinzgau
  • Eltern‑Kind‑Zentrum Saalfelden
Seniorenwohnanlage
  • Seniorenhaus Farmach

Politik

Bürgermeister

Hauptartikel Bürgermeister der Stadt Saalfelden am Steinernen Meer

Haushaltsbudget

Der Artikel Haushaltsbudget Stadtgemeinde Saalfelden soll Daten über die Haushaltsbudgets der Stadtgemeinde über Jahre, soweit bekannt, sammeln.

Auszeichnungen der Stadt

Ehrenbürger der Stadt

Hauptartikel Ehrenbürger der Stadt Saalfelden am Steinernen Meer

Ehrenring der Stadt Saalfelden

Hauptartikel Ehrenring der Stadt Saalfelden am Steinernen Meer

Verdienstzeichen der Stadt Saalfelden

Hauptartikel Verdienstzeichen der Stadt Saalfelden am Steinernen Meer

Wappen

Nachdem die Gemeinde Saalfelden spätestes im 15. Jahrhundert das Marktrecht erhielt, erscheint ihr Wappen bereits auf der Landtafel des Fürsterzbistums Salzburg von 1620. Die Salzburger Landesregierung verlieh der Marktgemeinde am 3. April 1928 erneut das folgende Wappen:

In goldenem Schild auf grünem Dreiberg drei grüne pappelähnliche Laubbäume (Salweiden), deren mittlerer höher ist als die beiden äußeren.

Städtepartnerschaften

Persönlichkeiten

Töchter und Söhne der Stadt

Hauptartikel Töchter und Söhne der Stadt Saalfelden am Steinernen Meer

Persönlichkeiten mit Bezügen zu Saalfelden

  • Eva Georg, Bogensportlerin, (* 1962 in Pinsdorf, OÖ), Langbogen-Weltmeisterin 2013, LB-Europameisterin 2014
  • Luis Hengster, Künstler (* 1928 in Unterlangendorf, Bezirk Krumau; † 2000 in Saalfelden am Steinernen Meer)
  • Toni Mark, (* 1934 in Wien; † 1959 in Tegernsee, Bayern), Skirennläufer
  • Ernst Oberaigner, Skirennläufer (* 1932 in Uttendorf)
  • Bernhard Popelar, Bogensportler, (* 1965 in Schwarzach im Pongau), Primbogen-Europameister 2010

Bilder von Personen aus Saalfelden

 Personen aus Saalfelden – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Bilder

 Saalfelden am Steinernen Meer – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Bildlink

Weblinks

Quellen

  • Kunsthaus Nexus
  • Homepage des Landes Salzburg, Kategorie Schlösser und Burgen
  • Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Saalfelden am Steinernen Meer"

Einzelnachweise

  1. ↑ lt. Statistik Austria Quellen für SALZBURGWIKI-Artikel#Daten und Statistiken, 1. Jänner 2026, abgefragt am 12. September 2026
  2. ↑ Statistik Austria
  3. ↑ siehe www.moschee-saalfelden.at
  4. ↑ Quelle auch Heinz Bayer in einem Facebook-Posting am 14. Juni 2026
  5. ↑ Landesgesetzblatt für das Land Salzburg vom 29. Februar 1936
  6. ↑ LGBl. vom 14. Juli 2000.
  7. ↑ ANNO, "Salzburger Nachrichten", Ausgabe vom 14. Oktober 1952, Seite 3
  8. ↑ Homepage des Österreichischen Städtebundes
Städte und Gemeinden im Bezirk Zell am See
Lage des Pinzgau im Land Salzburg (anklickbare Karte)TennengauStadt SalzburgFlachgauPongauLungauPinzgau
Lage des Pinzgau im Land Salzburg (anklickbare Karte)

Stadtgemeinden: Mittersill ∙ Saalfelden am Steinernen Meer ∙ Zell am See
Marktgemeinden: Lofer ∙ Neukirchen am Großvenediger ∙ Rauris ∙ Taxenbach
Gemeinden: Bramberg am Wildkogel ∙ Bruck an der Großglocknerstraße ∙ Dienten am Hochkönig ∙ Fusch an der Großglocknerstraße ∙ Hollersbach im Pinzgau ∙ Kaprun ∙ Krimml ∙ Lend ∙ Leogang ∙ Maishofen ∙ Maria Alm am Steinernen Meer ∙ Niedernsill ∙ Piesendorf ∙ Saalbach-Hinterglemm ∙ St. Martin bei Lofer ∙ Stuhlfelden ∙ Unken ∙ Uttendorf ∙ Viehhofen ∙ Wald im Pinzgau ∙ Weißbach bei Lofer