Palfinger (Familie): Unterschied zwischen den Versionen

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Der Name Palfinger ist ein Herkunftsname, ist also im weiteren Sinne von einer Örtlichkeit abgeleitet; die Ableitung erfolgt unter Verwendung des Suffixes ‑er, mit dem unter anderem Herkunftsbezeichnungen für Personen gebildet werden können. Der Name gehört damit zu einer in Österreich und den angrenzenden Gebieten des süddeutschen Raumes sehr gängigen Kategorie von Familiennamen.
 
Der Name Palfinger ist ein Herkunftsname, ist also im weiteren Sinne von einer Örtlichkeit abgeleitet; die Ableitung erfolgt unter Verwendung des Suffixes ‑er, mit dem unter anderem Herkunftsbezeichnungen für Personen gebildet werden können. Der Name gehört damit zu einer in Österreich und den angrenzenden Gebieten des süddeutschen Raumes sehr gängigen Kategorie von Familiennamen.
  
Zu vermuten ist eine Herkunft von einer als „Palfing“ oder ähnlich benannten Örtlichkeit. Als Örtlichkeit namens „Palfing“ ist lediglich ein nicht mehr existierender Ort bei Dachau, [[Oberbayern]], im heutigen Stadtgebiet von [[München]] bekannt. Angenommen werden kann eine zumindest mittelbare Herkunft vom Toponym „[[Palfen]]“ mit der Bedeutung „Felsen; Felszacken, &#8209;stufe, &#8209;vorsprung; überhängender Fels“, das im Land Salzburg und in umliegenden Gebieten – [[Berchtesgadener Land]], Achental, [[Osttirol]] und Ober[[kärnten]] –vorkommt.<ref>[[Wikipedia]]-Artikel [https://de.wikipedia.org/wiki/Palfen_(Toponym) „Palfen (Toponym)“.]</ref>
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Zu vermuten ist eine Herkunft von einer als „Palfing“ oder ähnlich benannten Örtlichkeit. Als Örtlichkeit namens „Palfing“ ist lediglich ein nicht mehr existierender Ort bei Dachau, [[Oberbayern]], im heutigen Stadtgebiet von [[München]] bekannt. Angenommen werden kann eine zumindest mittelbare Herkunft vom Toponym „[[Palfen]]“ mit der Bedeutung „Felsen; Felszacken, &#8209;stufe, &#8209;vorsprung; überhängender Fels“, das im Land Salzburg und in umliegenden Gebieten – [[Berchtesgadener Land]], Achental, [[Osttirol]] und Ober[[kärnten]] – vorkommt.<ref>[[Wikipedia]]-Artikel [https://de.wikipedia.org/wiki/Palfen_(Toponym) „Palfen (Toponym)“.]</ref>
  
 
Erwähnungen des Namens Palfinger finden sich etwa im [[16. Jahrhundert|16.]] und [[17. Jahrhundert|17.]] Jahrhundert für [[Goldegg]], [[Kleinarl]] und [[Rauris]].
 
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==Die Rauriser Hauptlinie==
 
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Durch '''Johann Palfner oder Palfinger, Bauer am Sprung''', etablierte sich der Name Palfinger in Rauris<ref name="RauReg">Die nachfolgenden Angaben zu Johann Palfner/Palfinger und seiner Familie stammen, soweit nicht anders angegeben, aus den Registerbänden zu den Matriken der [[Pfarre Rauris]] für jene Zeit: Register zu den Matrikenbüchern A, B und C (jeweils Taufbuch, Trauungsbuch und Sterbebuch) [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/rauris/RegTFBTRBSTB01/?pg=17 Register zum Matrikenbuch A (1630-1679) S.11,] [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/rauris/RegTFBTRBSTB02/?pg=19 Register zum Matrikenbuch B (1678-1714) S.13 f.] und [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/rauris/RegTFBTRBSTB03/?pg=22 Register zum Matrikenbuch C (1714-1748) S. 16 f.]</ref>
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Durch '''Johann Palfner oder Palfinger, Bauer am Sprung''', etablierte sich der Name Palfinger in Rauris.<ref name="RauReg">Die nachfolgenden Angaben zu Johann Palfner/Palfinger und seiner Familie stammen, soweit nicht anders angegeben, aus den Registerbänden zu den Matriken der [[Pfarre Rauris]] für jene Zeit: Register zu den Matrikenbüchern A, B und C (jeweils Taufbuch, Trauungsbuch und Sterbebuch) [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/rauris/RegTFBTRBSTB01/?pg=17 Register zum Matrikenbuch A (1630-1679) S.11,] [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/rauris/RegTFBTRBSTB02/?pg=19 Register zum Matrikenbuch B (1678-1714) S.13 f.] und [https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/rauris/RegTFBTRBSTB03/?pg=22 Register zum Matrikenbuch C (1714-1748) S. 16 f.]</ref>
  
 
Johann Palfner oder Palfinger war zunächst Hausmann bzw. Inwohner am Gut Hölleben und mit Barbara geb Vierthaller/Fürstaller (* [[1661]]; † [[30. Dezember]] [[1698]]) verheiratet. Dieser Ehe entstammten die Söhne Johann (* [[1693]], † [[1713]]) und Andreas (* [[1698]]).
 
Johann Palfner oder Palfinger war zunächst Hausmann bzw. Inwohner am Gut Hölleben und mit Barbara geb Vierthaller/Fürstaller (* [[1661]]; † [[30. Dezember]] [[1698]]) verheiratet. Dieser Ehe entstammten die Söhne Johann (* [[1693]], † [[1713]]) und Andreas (* [[1698]]).

Version vom 22. Januar 2023, 01:26 Uhr

Begriffsklärung
Dieser Artikel behandelt den Familiennamen Palfinger und zugehörige Familien. Einen Artikel über das namensgleiche Kranbauunternehmen findest du unter „Palfinger AG“.


Palfinger ist ein österreichischer, insbesondere salzburgischer Familienname.

Allgemeines

Der Name Palfinger kann seiner Verbreitung nach – bei einer Telefonbuchabfrage entfallen 30 von 42 Treffern (ohne Palfinger-Gesellschaften) auf Adressen im Bundesland Salzburg[1] – als salzburgischer Familienname bezeichnet werden.

Der Name Palfinger ist ein Herkunftsname, ist also im weiteren Sinne von einer Örtlichkeit abgeleitet; die Ableitung erfolgt unter Verwendung des Suffixes ‑er, mit dem unter anderem Herkunftsbezeichnungen für Personen gebildet werden können. Der Name gehört damit zu einer in Österreich und den angrenzenden Gebieten des süddeutschen Raumes sehr gängigen Kategorie von Familiennamen.

Zu vermuten ist eine Herkunft von einer als „Palfing“ oder ähnlich benannten Örtlichkeit. Als Örtlichkeit namens „Palfing“ ist lediglich ein nicht mehr existierender Ort bei Dachau, Oberbayern, im heutigen Stadtgebiet von München bekannt. Angenommen werden kann eine zumindest mittelbare Herkunft vom Toponym „Palfen“ mit der Bedeutung „Felsen; Felszacken, ‑stufe, ‑vorsprung; überhängender Fels“, das im Land Salzburg und in umliegenden Gebieten – Berchtesgadener Land, Achental, Osttirol und Oberkärnten – vorkommt.[2]

Erwähnungen des Namens Palfinger finden sich etwa im 16. und 17. Jahrhundert für Goldegg, Kleinarl und Rauris.

Die Rauriser Hauptlinie

Anfänge

Durch Johann Palfner oder Palfinger, Bauer am Sprung, etablierte sich der Name Palfinger in Rauris.[3]

Johann Palfner oder Palfinger war zunächst Hausmann bzw. Inwohner am Gut Hölleben und mit Barbara geb Vierthaller/Fürstaller (* 1661; † 30. Dezember 1698) verheiratet. Dieser Ehe entstammten die Söhne Johann (* 1693, † 1713) und Andreas (* 1698).

In zweiter Ehe heiratete Johann Palfner/Palfinger am 26. April 1700 Eva Lanckhreither. Dieser Ehe entstammten

  • die Söhne Michael (* 1700), Simon (* 1701), Caspar (* 1703; † 1704), Caspar (* 1706) und Josef (* 1709) sowie
  • die Töchter Maria (* 1703) und Elisabeth (* 1712).

Johann Palfner/Palfinger war ab 1703 Bauer am Sprung (Sprunglehen oder Sprunggut) im Rauriser Unterland.

Von den Söhnen heiratete Andreas (I.) (* 1698) in das Griminggut ein, Caspar (* 1706) zog nach Taxenbach (dazu weiter unten), das Sprunglehen oder Sprunggut ging zuerst auf den Sohn Simon (* 1701), nach Simons Tod (1736) auf dessen Bruder Josef (* 1709) über. Andreas wurde Stammvater einer nur eine Generation lang, Caspar und Josef wurden Stammväter je einer mindestens bis ins 20. Jahrhundert verfolgbaren Linie.

Die nachfolgende Aufstellung ist bruchstückhaft, insbesondere da von den Matriken der Pfarre Rauris primär die Heiratsmatriken und jüngeren (ca. 1890 bis 1920) Taufmatriken ausgewertet wurden.

Die Linie vom Griminggut

Andreas (I.) Palfinger (* 1698, † 1724), Sohn des Johann Palfner/Palfinger und der Barbara geb. Vierthaller/Fürstaller, heiratete im Jahr 1727 Christina Rathgeb, Tochter eines Krämers und Bauern im Markt; durch diese Einheirat wurde er Bauer und Wirt und Kramer am Griminggut, auch Bauer zu Oberstainbach. Der Ehe entstammten

  • die Söhne Andreas (* 1730), Thomas (* 1732), Martin (* 1734) Martin (* 1737) und Josef (* 1743) sowie
  • die Tochter Maria (* 1740).

Im Einzelnen:

  • Andreas (II.) Palfinger (* 1730), ein Sohn des Andreas (I.) Palfinger und der Christina geb. Rathgeb, heiratete am 18. Juli 1774 Anna Gainschnigg.[4]
  • Martin Palfinger (* 1737) ein Sohn des Andreas (I.) Palfinger und der Christina geb. Rathgeb, heiratete am 14. Mai 1771 Eva Schranz.[5]
  • Josef Palfinger (* 1743), ein Sohn des Andreas (I.) Palfinger und der Christina geb. Rathgeb, heiratete am 27. Februar 1772 – damals Bierführer, später Mörtlwirt[6] – Eva Schnepfleithner, Tochter des Hofgasteiner Krämers Georg Schnepfleithner; diese heiratete bereits 1779 erneut.[7]
    • Josef (II.) Palfinger, Sohn des Josef (I.) und der Eva geb. Schnepfleitner, Mörtlwirt im Markt Rauris, heiratete am 28. April 1812 38‑jährig die 41‑jährige Anna Sommerpichler[6]

Die Linie vom Sprunggut

Wie schon erwähnt, starb Simon, Sohn des Johann Palfner/Palfinger und der Eva geb. Lanckhreither und Nachfolger seines Vaters am Sprunggut, im Jahr 1736 (mit 35 Jahren); da er sehr der Häresie (Protestantismus; es waren die Jahre nach der großen Protestantenvertreibung) verdächtig war, musste er vor Erteilung der Sterbesakramente das katholische Glaubensbekenntnis ablegen.

Nach seinem Tod ging das Sprunggut auf seinen jüngsten Bruder Josef (I.) (* 1709) über. Josef heiratete im Jahr 1738 Sara Podner, Tochter eines Bauern zu Mosen. Der Ehe entstammten

  • die Söhne Christian (* 1742) und Josef (II.) (* 1744) sowie
  • die Tochter Maria (* 1741).

Christian (* 1742), der ältere Sohn von Josef Palfinger und Sara geb. Podner, Bauer zu Mittergrub, heiratete am 31. Jänner 1792 49‑jährig die 33‑jährige Elisabeth Rasser.[8]

Josef (II.) (* 1744), der jüngere Sohn von Josef (I.) Palfinger und Sara geb. Podner, erbte das Sprunggut. Er heiratete am 25. Oktober 1784 Elisabeth Moser vom Palfengütl.[10]

  • Sohn Josef (III.) heiratete am 29. Jänner 1821 30‑jährig die 28‑jährige Ursula Roßbacher.[11] Sie hatten zumindest die Söhne Josef, Simon und Johann – Josef erbte das Sprunggut, Johann wurde Bauer am Turnlehen (weiter siehe unten)

Die Rauriser Matrikeneintragungen betreffend den Namen Palfinger am Sprunggut enden mit dem Tod von Theresia Palfinger geb. Buchner, verwitweter Austragbäuerin am Sprunggut, am 2. März 1901[13]

Turnlehen, Pichlbauer

Simon Palfinger, (zwei) Priester

Simon Palfinger (* 1822, † 1890), Sohn des Josef (III.) Palfinger und der Ursula geborener Roßbacher vom Sprunggut, wurde katholischer Priester und war zuletzt Stiftskanoniker des Kollegiatstiftes Mattsee.

Simon Palfinger (* 1793; † 1825), Sohn des Josef (IV.) Palfinger und der Elisabeth geb. Moser vom Sprunggut – also ein Neffe des vorgenannten Stiftskanonikers gleichen Namens –, betrat ebenfalls die geistliche Laufbahn und starb als Provisor des Vikariats Bucheben.

Vordergstatt, Haidergut

Rupert (I.) Palfinger, ein weiterer Sohn des Josef Palfinger und der Elisabeth geb. Moser vom Sprunggut, heiratete am 12. Februar 1828, als 30‑jähriger Bauer zu Vordergstatt in Hundsdorf, Gertraud Eder, die 26‑jährige Tochter des Bauern zu Gstatt.[28]

  • Rupert (II.) Palfinger (* 15. Oktober 1830; † 1. Jänner 1906) heiratete am 23. Februar 1852 als 21‑jähriger Besitzer von Vordergstatt, die 28‑jährige Besitzerstochter Theresia Voithofer, weiters (verwitwet) am 6. Februar 1865 die 28‑jährige Dienstmagd Anna Machreich.[29]
    • Josef Palfinger (* 21. August 1832; † 2. Juli 1911) heiratete am 18. Jänner 1864, als 32‑jähriger Besitzer des Haidergütls in Hundsdorf die 35‑jährige Kleinhäuslerstochter Barbara Gschwandner (Gschwandtner).[30]
      • Rupert (III.) Palfinger (* 31. August 1866) heiratete am 5. Februar 1889 als 22‑jähriger angehender Besitzer des Haidergütls in Hundsdorf die 23‑jährige Dienstmagd Theresia Riß (* 8. Juli 1865; † 19. September 1893) und, verwitwet, am 25. September 1901 die 35‑jährige Dienstmagd Anna Moises.[31]
        • Johann Georg Palfinger (* 1. Juli 1891), der ältere Sohn des Rupert (III.) Palfinger aus dessen zweiter Ehe (mit Theresia geb. Rieß), heiratete am 9. Februar 1925 als 33‑jähriger Haiderbauer zu Hundsdorf in Rauris die 24‑jährige Hinterbichlbauerstochter Anna Müller.[32]
        • Josef Palfinger (* 17. August 1892), der jüngere Sohn des Rupert (III.) Palfinger aus dessen zweiter Ehe (mit Theresia geb. Rieß), von Beruf Fleischhauer, später Holzarbeiter,[33] heiratete am 7. Oktober 1918 die 20‑jährige Maria Hummel.[34]

Die Linie von Taxenbach und Werfen (auch Linie der Lederer, Weißgerber und Kranbauer)

Caspar/Kaspar Palfinger (* 1706), einen (weiteren) Sohn des Rauriser Bauernehepaars Johann Palfner/Palfinger und Eva geb. Lanckhreither, finden wir in Taxenbach wieder.[35] Auch dass Kaspars Sohn Johann von Andreas Palfinger, Wirt in Rauris – bei Zutreffen der Annahme also Kaspars Bruder –, aus der Taufe gehoben wurde, spricht dafür, dass es bei dem Taxenbacher Kaspar Palfinger um den nämlichen Sohn von Johann Palfner/Palfinger und Eva geb. Lanckhreither handelt.

Kaspar Palfinger († vor 1780) war bürgerlicher Schmied-Meister und Kramer zu Taxenbach. Er hatte mit seiner Ehefrau Dorothea geb. Sommerbichler/Summerbichler (getraut am 17. Oktober 1734 in Taxenbach[36]) zumindest die Söhne Nikolaus und Johann (* 1752) und:

  • Nikolaus Palfinger († 21. April 1823), der wohl ältere Sohn des Kaspar und der Dorothea Palfinger, war wie sein Vater Schmied-Meister (nach anderer Angabe: Schneidermeister) zu Taxenbach, ebenso aber bürgerlicher Gastgeb am Neuwirtshaus.
    Er heiratete am 20. November 1782 Anna Ristner vom Großhubgut zu St. Johann. [37]
  • Johann Palfinger (* 27. Juli 1752 in Taxenbach), der wohl jüngere Sohn des Kaspar und der Dorothea Palfinger, wurde Krämer und Besitzer in Taxenbach, wo er am 24. April 1780 die Bauerstocher Magdalena Lackner († 24. Juli 1825-S.129) heiratete.[40]
    Sie hatten zumindest die Söhne Joseph (* 1782) und Johann (* 178x).
    • Johann Palfinger (*1783?? 1787?; † 28. Jänner 1847 Zwettl, ) wurde Weißgerber und heiratete am 20.Oktober 1816 in Zwettl die Weißgerbermeisterswitwe Theresia Doll? geb. Koller († 5. Juni 1846 Zwettl)[41] Er hatte einen unehelichen Sohn Rupert Palfinger (* ca. 1809) und die ehelichen Söhne Johann Baptist (* 1817) und Joseph (* 1822).
      • Rupert Palfinger (* ca. 1809), unehelicher Sohn des Weißgerbers Johann Palfinger mit Magdalena Gumpold, heiratete 23‑jährig am 26. November 1832 die 36‑jährige Weißgerberswitwe Maria Schwaiger geb. Dick.[42]
      • Johann Palfinger (* 17. Juli 1817 Zwettl), bürgerlicher Hausbesitzer und Handelsmann in Stadt Zwettl, Sohn des Weißgerbers Johann und der Theresia geb. Koller, heiratete im Dezember? 1842 25‑jährig die Kremser 23‑jährige Bierwirtstochter Theresia Siller (* 31. Oktober 1819 Krems; † 16. März 1902 ebenda)[43]
      • Josef Palfinger (* 1. Jänner 1822 Zwettl), Sohn des Weißgerbers Johann und der Theresia geb. Koller, bürgerlicher Weißgerber in der Zwettler Vorstadt Syrnau, heiratete 20‑jährig am 26. Juni 1842 die 24‑jährige Webermeisterstochter Johanna Schwarz († 15. August 1846) und, verwitwet, am 9. Februar 1847 die 19‑jährige Büchsenmachermeisterstochter Maria Moser.[44]
        Aus den beiden kurz währenden Ehen gingen die Kinder Johanna (* 1844, † 1846), Joseph (* 1845, † 1846), Aloisia (* 1849) und Johanna (* 1852) hervor.[45]
        Die junge Witwe Maria heiratete den Syrnauer Färber Karl Grüner.[46]
    • Joseph Palfinger (*23. Oktober 1782 Taxenbach;[47] † 24.8.1850 ebenda) heiratete am 31. Jänner 1809 in Taxenbach Maria Egger (* 4. Februar 1790 Taxenbach), Bauerstochter vom Klausberg. [48] Eine weitere Ehe schloss er am 26. Juni 1827 in Schärding () mit der 35‑jährigen Häuslerstochter Elisabeth Pichler († 27. September 1842 -S.189).[49] Er war Wirt, Krämer und Fleischhacker in Taxenbach.[50]
      Kinder aus der ersten Ehe waren zumindest Anton (* 1812, Kaufmann in Taxenbach)[50] Maria (* 1813) verh. Embacher, Lorenz Palfinger (* 1815 Taxenbach, † 1878 ebenda) und Johann (* 1817, Besitzer des Brandstattanwesens in Dorfgastein[51] Kinder aus der zweiten Ehe waren Johann Baptist Palfinger (* 1828, [bei seiner Heirat:] Besitzer des Botenanwesens in Werfen) und Michael Palfinger (um 1831).

Quellen

Einzelnachweise, Anmerkungen

  1. herold.at, Personensuche.
  2. Wikipedia-Artikel „Palfen (Toponym)“.
  3. Die nachfolgenden Angaben zu Johann Palfner/Palfinger und seiner Familie stammen, soweit nicht anders angegeben, aus den Registerbänden zu den Matriken der Pfarre Rauris für jene Zeit: Register zu den Matrikenbüchern A, B und C (jeweils Taufbuch, Trauungsbuch und Sterbebuch) Register zum Matrikenbuch A (1630-1679) S.11, Register zum Matrikenbuch B (1678-1714) S.13 f. und Register zum Matrikenbuch C (1714-1748) S. 16 f.
  4. Trauungsbuch der Pfarre Rauris I.74.
  5. Trauungsbuch der Pfarre Rauris I.67.
  6. 6,0 6,1 Trauungsbuch der Pfarre Rauris I.177.
  7. Trauungsbuch der Pfarre Rauris I, I.5 f (Register), I.70, I.116.
  8. Trauungsbuch der Pfarre Rauris I.123.
  9. Trauungsbuch der Pfarre Rauris I.131.
  10. Trauungsbuch der Pfarre Rauris I.107.
  11. Trauungsbuch der Pfarre Rauris I.196.
  12. Taufbuch der Pfarre Rauris II.200 f.
  13. 13,0 13,1 Sterbebuch der Pfarre Rauris VI.9.
  14. Trauungsbuch der Pfarre Rauris I.294.
  15. Trauungsbuch der Pfarre Rauris II.122.
  16. Sterbebuch der Pfarre Rauris VI.13, Salzburger Chronik für Stadt und Land vom 16. Juni 1902, S. 6 (Begräbnis.).
  17. Trauungsbuch der Pfarre Rauris II.16.
  18. Trauungsbuch der Pfarre Rauris II.85.
  19. Trauungsbuch der Pfarre Rauris III.9.
  20. Taufbuch der Pfarre Rauris VI.2.
  21. Trauungsbuch der Pfarre Rauris III.25.
  22. Taufbuch der Pfarre Rauris VI.41.
  23. Taufbuch der Pfarre Rauris VI.63.
  24. Trauungsbuch der Pfarre Rauris III.45.
  25. Taufbuch der Pfarre Rauris VI.82.
  26. Trauungsbuch der Pfarre Rauris, Index P.
  27. Taufbuch der Pfarre Rauris VI.106.
  28. Trauungsbuch der Pfarre Rauris I.218.
  29. Trauungsbuch der Pfarre Rauris I.300 und II.22.
  30. Trauungsbuch der Pfarre Rauris II.18.
  31. Trauungsbuch der Pfarre Rauris II.76 und II.115.
  32. Trauungsbuch der Pfarre Rauris III.12.
  33. Taufbuch der Pfarre Rauris VII.16/57.
  34. Trauungsbuch der Pfarre Rauris II.171.
  35. Da bei den Taxenbacher Matrikeneintragungen Hinweise auf die Herkunft Kaspars (also auch auf seine Eltern) fehlen, liegt kein voller Beweis für diese Abstammung vor. Ein Indiz für diese ist das Fehlen passender Taufeintragungen in den Matriken der Pfarre Taxenbach (Register zu Taufbuch Register zu Taufbuch I–III (Teil 1) (1601-1699) und Register zu Taufbuch III/2 (1700-1717)).
  36. Trauungsbuch der Pfarre Taxenbach IV.10.
  37. Trauungsbuch der Pfarre Taxenbach Taxenbach TrB V.11.
  38. Taufbuch V.27 und Trauungsbuch VI/14 der Pfarre Taxenbach.
  39. Trauungsbuch der Pfarre Taxenbach III.21.
  40. Taufbuch IV.100, Trauungsbuch V.6. und Sterbebuch-Index 1825.129 der Pfarre Taxenbach.
  41. Trauungsbuch V.112 bzw. Sterbebuch VI.117 und VI.124 der Pfarre Zwettl-Stadt.
  42. Trauungsbuch der Pfarre Taxenbach VI/25.
  43. Taufbuch der Pfarre Zwettl-Stadt VII.76; Trauungsbuch der Pfarre Zwettl-Stadt VI.69; Sterbebuch der Pfarre Zwettl-Stadt VI.124; Sterbebuch der Pfarre Krems-St.Veit XVIII.197.
  44. Taufbuch VII.110, Trauungsbuch VI.66 und VI.105 sowie Sterbebuch VI.120 der Pfarre Zwettl-Stadt.
  45. Taufindex 1830-1850 und 1850-1865 sowie Sterbebuch VI.118 und 119 der Pfarre Zwettl-Stadt.
  46. Trauungsbuch der Pfarre Zwettl-Stadt VII.12.
  47. Taufbuch der Pfarre Taxenbach V.22.
  48. Trauungsbuch der Pfarre Taxenbach V.136.
  49. Trauungsbuch III.92 und Sterbebuch 1842.189 der Pfarre Schärding.
  50. 50,0 50,1 Trauungsbuch der Pfarre Taxenbach VII.30.
  51. Trauungsbuch der Pfarre Taxenbach VII.7.
  52. Taufbuch der Pfarre Werfen VIII.14.
  53. Taufbuch der Pfarre Werfen XV.5.
  54. Trauungsbuch der Pfarre Werfen III.165.
  55. Taufbuch der Pfarre Werfen VI.181.
  56. Trauungsbuch der Pfarre Schärding 1887.6.
  57. Taufbuch der Pfarre Schärding, Duplikat für 1831.
  58. Trauungsbuch der Pfarre Schärding III.173.
  59. 59,0 59,1 Taufbuch der Pfarre Schärding, Duplikat für 1902.