Altstadt von Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Altstadt von Salzburg''' umfasst den historischen Innenstadtkern von [[Salzburg]]. Als '''Altstadt''' von '''Salzburg''' wird vor allem das Gebiet links der [[Salzach]] zwischen dem [[Klausentor]] im Nordwesten, dem [[Mönchsberg]], der die Altstadt im Süden und Südwesten umschließt und dem Rudolfsplatz im Osten bezeichnet. Im Norden bot einst der Müllner Hügel mit der alten Vorstadt [[Mülln]] eine höhere strategische Sicherheit. Auf diese Weise von drei Seiten durch Berge geschützt wird die Altstadt im Osten durch den Flusslauf der [[Salzach]] begrenzt. Der südlichste Teil der Altstadt um die Kaigasse wird allgemein als Kaiviertel bezeichnet. In der Altstadt leben gut 2000 Bewohner.  Außerdem gehört auch noch die [[Steingasse]] am rechten [[Salzach]]ufer zwischen [[Äußerer Stein]] und [[Platzl]] zur erweiterten Altstadt, da diese Gasse schon seit dem Mittelalter eine Einfahrtsstraße für Salzburg darstellte. Diese vergleichsweise kleinen Teile der historischen Altstadt, die auf der rechten Seiten der Salzach liegen, sind hier unter dem Begriff [[Neustadt]] beschrieben.
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{{Dieser Artikel|gibt einen Überblick über die '''Salzburger Altstadtteile''' und behandelt im Detail die '''Altstadt am linken Salzachufer'''. Der Altstadtteil am rechten Salzachufer wird im Artikel [[Altstadt (rechtes Salzachufer)]] behandelt.}}
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| colspan="2" | [[Datei:Salzburg Altstadt Kaiviertel Gerald Lehner 03 Juni 2023.jpg|thumb|center|300px|Blick auf die Altstadt.]]  
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| colspan="2" | [[Bild:Salzburger Altstadt Plan.jpg|280px|Die Salzburger Altstadt.]]
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! colspan="2" | Daten der gesamten Altstadt (2021)<ref>''Wohnen in Salzburg Stadt &amp; Umgebung 2021'', Herausgeber Team Rauscher Immobilien GmbH</ref>
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| Fläche: || 2,37 km² (3,6 %)<ref>Anteil an der gesamten Stadtfläche</ref>
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| Einwohner: || 4&nbsp;265 (2,75 %)<ref>Anteil an der gesamten Stadtbevölkerung</ref>
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| Einwohner pro km²: || 1&nbsp;800
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| Haltestelle<br />öffentlicher Verkehr: || 28
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| Radwege: || 7,3 km
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| Nahversorger: || 29
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| Altersverteilung: ||7,6 % bis 14 Jahre<br /> 12,7 % 15–24 Jahre<br />'''36,3''' % 25–44 Jahre<br />26,2 % 45–64 Jahre<br />17,0 % ab 65 Jahre<br />
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| Wohnungsgrößen: ||'''23,8''' unter 45 m²<br /> 19,5 % 45–59 m²<br /> 14,7 % 60–75 m²<br />14,1 % 75–90 m��<br />14,6 % 90–120 m²<br />6,4 % 120–150 m²<br /> 6,9% über 150 m³
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| Wohnungen neu : || 7.213–9.917
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| Wohnungen gebraucht: || 5.098–8.600
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| Wohnungen<br />Miete €/m²: || 11,6–19,4
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Die '''Altstadt von Salzburg''' umfasst die an beiden Flussufern, rechts und links der [[Salzach]] gelegene historische Altstadt<ref>vergleiche: älteste Ansicht von Salzburg um 1460, [[Schedelsche Weltchronik]]</ref> der [[Stadt Salzburg|Landeshauptstadt Salzburg]] zwischen dem [[Mönchsberg]] und dem [[Kapuzinerberg]].
  
Der Altstadt der Stadt Salzburg (einschließlich [[Festungsberg]], [[Mönchsberg]], Inneres [[Nonntal]],  [[Neustadt (Salzburg)|Neustadt]] mit Innerer Rechtsstadt und [[Kapuzinerberg]]) wurde am 7.12.1996 von der UNESCO die Auszeichnung '''Weltkulturerbe''' verliehen. Diese Auszeichnung erfolgte u.a. mit der folgenden Begründung:
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== Geografie ==
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[[Datei:Hohensalzburg-mw 2.jpg|thumb|Die Altstadt vom [[Müllnersteg]] gesehen.]]
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Die orographisch links der Salzach ist das Kerngebiet der Altstadt. Die linke Altstadt hat in etwa eine Breite von 400 Metern in Nord-Süd-Richtung und eine Länge von etwa 1&nbsp;300 Metern in West-Ost-Richtung. Ihr Gebiet umfasst eine Fläche von etwa 34 Hektar und befindet sich auf einer mittleren Höhe von 424 [[m ü. A.]] ([[Residenzplatz]]).  
  
"Als geistliches Zentrum Mitteleuropas reicht die Bedeutung der ehemaligen fürsterzbischöflichen Residenzstadt Salzburg bis in die Frühzeit der abendländischen Kultur zurück. Der Bischofssitz, das älteste kontinuierlich bestehende Erzbistum nördlich der Alpen, der Dom und die ebenfalls in die karolingische Zeit zurückgehenden, bis heute in lebendige Traditon erhaltenen Klöster von St. Peter und Nonnberg bilden die Kern, von der die bauliche Entwicklung der in ihrer historischen Konzeption und Substanz wohlerhaltenen Stadt ausging. Die Erzbischöfe beschäftigten durch alle Jahrhunderte bedeutende Künstler ihrer Zeit. Ein lebendiges Ineinander vielfältiger mittelalterlicher und barocker Baudenkmale fügt sich in der Altstadt zu einem einzigartigen, von der [[Festung Hohensalzburg]] dominierten städtebaulichen Ensemble zusammen. Unter der eindrucksvollen Silhouette der Türme und Kuppeln der vielen Kirchen reihen sich die geschlossenen Fassadenprospekte der Bürgerhäuser an den Plätzen und verwinkelten Gassen links und rechts der Salzach. Die mit dem Genius Loci Wolfgang Amadeus Mozart verbunden Musik- und Festspieltradition gehört mit zum besonderen Flair dieses unikalen Stadtdenkmales."
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Die linke Altstadt erstreckt sich vom [[Klausentor]] im Westen und dem [[Rudolfsplatz]] im Osten, sowie dem Flusslauf der [[Salzach]] im Norden und dem Mönchsberg im Süden. Diese besondere Lage bot eine sehr hohe strategische Sicherheit. Im Nordwesten bot der [[Müllner Hügel]] mit der alten Vorstadt [[Mülln]] eine gute Möglichkeit, den Zugang zu kontrollieren. Der Mönchsberg, einer der [[Salzburger Stadtberge]], bildet an drei Seiten einen unüberwindlichen natürlichen Schutzwall. An der vierte Seite liegt die Salzach als natürliche Grenze, die auch leicht zu schützen war.
  
== Die Kirchen der Altstadt ==
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Vom [[Almkanal]] führen vom [[Stiftsarm]] mehrere Seitenkanäle durch die Altstadt, ebenso wie der [[Neutorarm]], der vom [[Müllner Arm]] des Almkanals abzweigt.
  
=== Salzburger Dom ===  
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== Bevölkerung ==
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In der Altstadt leben 4&nbsp;235 Bewohner.<ref>Quelle ''Wohnen in der Stadt Salzburg'', Marktbericht 2019, Herausgeber [[Team Rauscher Immobilien GmbH]], 2019</ref> Im [[18. Jahrhundert]] lebten in der historischen Altstadt beider Uferseiten noch etwa 15&nbsp;000 Menschen.
  
Das zentrale kirchliche Gebäude der Stadt Salzburg ist der den Heiligen [[Rupert]] und [[Virgil]] geweihte Salzburger Dom. Der älteste Vorgängerbau des heutigen Domes wurde von 767 bis 774 unter Bischof Virgil errichtet, der mit seinen drei Kirchenschiffen einer der größten Kirchenbauten des 8. Jahrhunderts war. Er wurde 1139 mit zwei hohen Kirchtürmen versehen. 1167 brannte der Dom ab. Darauf wurde der noch stattlichere Konradinische Dom errichtet, die damals größte Basilika nördlich der Alpen. Als der Dom bei einem Brand 1598 schwer beschädigt wurde, ließ Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] ihn abreißen um einen noch größeren zu bauen. Sein Nachfolger Markus Sittikus entfernte aber die fertiggestellten ersten Fundamente und begann mit einem kleineren Dombauwerk. Dieser Dombau (von Dombaumeister [[Santino Solari]] geplant) konnte  1628 unter [[Paris Lodron]] eingeweiht werden.
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== UNESCO Weltkulturerbe ==
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[[Datei:Salzburg Kapitelplatz Altstadt Kapuzinerberg.jpg|thumb|In der Bildmitte der [[Dom zu den Hll. Rupert und Virgil]], rechts davon die [[Neue Residenz]] und darunter die [[Kanonikalhaus|Kanonikalhäuser]]. Im oberen Bildteil sieht man den [[Kapuzinerberg]] mit dem [[Kapuzinerkloster Salzburg|Kapuzinerkloster]].]]
Die geschlossene Marmorfassade des Hauptfassade mit ihren beiderseitigen achteckigen Kirchtürmen und den vier Marmorfiguren bei den Eingängen blickt zum allseits umschlossenen Domplatz.
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Der Altstadt der Stadt Salzburg (einschließlich [[Festungsberg]], Mönchsberg, [[Inneres Nonntal]], [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsseitige Altstadt]] und [[Kapuzinerberg]]) wurde am [[7. Dezember]] [[1996]] von der [[UNESCO]] die Auszeichnung [[Weltkulturerbe]] verliehen. Diese Auszeichnung erfolgte u. a. mit der folgenden Begründung:
 
 
=== Kirche St. Peter ===
 
 
 
Die erste ''Klosterkirche von St. Peter'' wurde um 696 errichtet, als [[Rupert]] (Hruodpert) die dortige wohl seit der Spätantike weiterlebende romanische Klostergemeinschaft erneuerte. Die heutige Kirche geht im Kern auf einen Bau zurück, der 1125-1143 erbaut wurde. Der mächtige Kirchturm, der um 1400 romanisierend erhöht wurde, stammt im Kern aus dem 9. Jahrhundert.
 
Im Geist der Renaissance wurde die Kirche 1605/06 umgestaltet, 1619/20 eingewölbt und 1622 mit einer schlanken Vierungskuppel versehen. Der unverwechselbare barocke Zwiebelturm wurde unter Abt Seeauer 1756 errichtet. Die beiden Hochaltäre sind wesentlich von [[Martin Johann Schmidt]] (Kremser Schmidt) gestaltet. Das Innere der Kirche ist 1760-66 mit reicher Rokokoausstattung (Rocaillestuck und Deckenbilder) geschmückt. Die alte romanische Baustruktur bleibt dabei gut erkennbar.
 
 
 
=== Kirche St. Michael ===
 
 
 
Die Kirche zu Ehren des Erzengels Michael ist die älteste Pfarrkirche der Stadt Salzburg. Ihre Ursprünge reichen in die Zeit der [[Karolinger]] zurück. Die Kirche wurde neben der bayrischen [[Königspfalz|Pfalz]], dem herzoglichen Verwaltungssitz der Agilofinger, und dem ältesten Gerichtssitz der Stadt, damals allgemein [[Schranne]] genannt, errichtet. Noch vor 800 ist hier "an der Pforte" die älteste Kirche St. Michael nachgewiesen, die von Anbeginn eine Filialkirche von St. Peter war. Bis ins 12. Jahrhundert war die Michaelskirche zugleich kaiserliche Pfalzkapelle und Pfarrkirche der Bürgerschaft. So besaß sie folgerichtig zwei Zugänge und zwei Stockwerke. Der obere Stock war für den Kaiser und sein Gefolge und besaß seinen Zugang von der Pfalz, das untere Stockwerk war für die Bürger. Nach Verlegung des alten Marktplatzes und bald auch des Gerichtssitzes lag das Kirchlein nicht mehr im Mittelpunkt des Bürgerlebens. Auch löste die Marienkirche (heute Franziskanerkirche) und später der Dom die Michaelskirche als Pfarrkirche ab. 1767- 1778 wurde diese Kirche im Auftrag von Abt Beda Seeauer erneut umgebaut und dem Zeitgeschmack entsprechend neu ausgestaltet. Der heutige Marmorhochaltar mit dem Bildnis des Heiligen Michael wurde 1770 verändert.
 
 
 
=== Klosterkirche Nonnberg Mariae Himmelfahrt ===
 
 
 
Um 715 gründete Hruodpert ([[Rupert]]) am Nonnberg das Benediktinenstift Nonnberg (heute das weltweit älteste christliche Frauenkloster mit ununterbrochener Tradition), Ruperts Nichte Erentrudis war die erste Äbtissin. Um 1006 brannte die erste Klosterkirche ab. Eine neue Klosterkirche wurde mit maßgeblicher Unterstützung durch Heinrich I 1009 vollendet. Aus romanischer Zeit sind der mächtige Kirchturm, Portalteile und unter dem Nonnenchor das „Paradies“ mit seinen Fresken (um 1140) erhalten.
 
 
 
Nach dem Brand 1423 wurde die Kirche ab 1464 spätgotisch wiedererrichtet. Das gotische Kirchenschiff besitzt filialengeschmückte Kirchenfenster, wobei das gotische "Claner-Fenster" hinter dem Altar besondere Bedeutung besitzt. Es wurde vom Salzburger Bürger und späteren Bürgermeister Augustin Claner 1473 gestiftet und von Hemmel von Andlau geschaffen.
 
 
 
Der gotische Flügelaltar (aus der Werkstatt des Hallstädter Meisters) stammt samt den neugotischen Ergänzungen aus der Abtenauer Kirche. Der stets sehr dunkle Kirchenraum mit dem erhöhten Chor über der Krypta verleiht der Kirche eine eigene Stimmung. An hohen Festtags-Gottesdiensten ist hier der zeitlos-meditative gregorianische Gesang des Nonnenchores zu hören.
 
 
 
=== Bürgerspitalskirche St. Blasius ===
 
 
 
(Schon die Admonter Mönche bauten hier auf ihrem Grund eine erste Kapelle die ihrem Schutzpatron, dem Heiligen Blasius geweiht war. Erzbischof Konrad III v. Leibnitz ließ nach erfolgtem Grundtausch mit den Mönchen hier 1327 ein Spital für kranke, alte und sieche Bürger der Stadt errichtet, wo zumindest eine Grundversorgung und eine Betreuung sichergestellt werden sollte. 1330 wurde für das neue Spital der in Grundzügen bis heute erhaltene dreischiffige Kirchenbau mit seinem Kreuzrippengewölbe geschaffen. Später wurde das Spital in den Mönchsberg hinein erweitert, wobei vor den neu geschaffenen Zellen Laubenbögen nach außen führen, die erhalten sind. (Nochmals wurde dann 1570 mit dem Pfründnerhaus das Spital erweitert.) 1410–1428 wurde in die Kirche eine Empore eingebaut, wobei die Emporenbrüstung als durchbrochenes Maßwerk gestaltet ist. Das neue obere Geschoß diente nun als Betchor für die Pfründner, wodurch die Kirche zur Doppelkirche wurde, die zwei gegenüberliegenden Eingängen einerseits für Bürger und anderseits für Pfründner besaß. Der Altar war nun in der Mitte das Langhauses angeordnet. In der Barockzeit besaß die Kirche sogar 9 Altäre, bis Erzbischof [[Josef Franz de Paula Hieronymus von Colloredo-Waldsee-Mels|Colloredo]] einen Großteil der Altäre wieder entfernen ließ. Die Nischenarchitektur an der Ostfassade ist neugotischen Ursprungs. Die Glasfenster im Osten wurden 1947 von [[Albert Birkle]] geschaffen. Der ehemalige Betchor der Pfründner ist heute von der Kirche getrennt und als „Gotischer Saal“ bekannt. Er wird als Konzertsaal vielfältig genutzt.
 
 
 
=== Franziskanerkirche Zu Unserer Lieben Frau===
 
 
 
Die erste Kirche ist vermutlich älter als der Dombau des Heiligen Virgil. Sie war dabei ursprünglich Tauf- und Synodalkirche der Stadt. Zwischen 1130 und 1583 war sie zudem Klosterkirche der Petersfrauen. 1189–1635 ist sie Pfarrkirche der Stadt (vorher war dies die Michaelskirche, nachher der Dom). Eine neue Weihe der Kirche im Jahr 1223 lässt auf einen damals eben fertiggestellten Neubau schließen, die heutige Kirche dürfte im Langhausbereich aber bereits ins 12. Jahrhundert zurückreichen. Auch diese Marienkirche wurde beim Stadtbrand von 1267 großteils zerstört. Nach 1408 wird ein weitgehender Neubau erwogen, der wenige Jahre später unter Meister Hanns von Burghausen begonnen und nach dessen Tod im Jahr 1432 von Stephan Krumenauer beendet wird. Die Turmobergeschosse wurden 1486-1498 errichtet. 1592 übergab [[Wolf Dietrich von Raitenau]] die Kirche den neu ins Land gerufenen Franziskanern als Klosterkirche.  Die Franziskanerkirche besteht aus zwei Teilen; dem ursprünglichen romanischen Langhaus-Basilika mit ihrem Kreuzrippengewölbe und daran anschließend in der gleichen Breite wie das Langhaus dem feingliedrigen spätgotischen Chor mit Sternrippengewölbe. Der heutige Hochaltar wurde 1709 anstelle eines großen gotischen Altares von [[Michael Pacher]] von [[Johann Bernhard Fischer von Erlach]] errichtet, wobei er aus dem alten Schnitzaltar die Figur der Maria in den neuen Altar einbaute.
 
Am Rand der Kirche befinden sich eine Reihe von Chorkapellen: die Geburt-Christi-Kapelle, die Rochuskapelle, die Kreuzkapelle, die Josefskapelle, die Sebastiankapelle, die Annakapelle und die Franziskuskapelle (letztere mit einem Wandgemälde von [[Johann Michael Rottmayr]]).
 
 
 
=== Kollegienkirche (Universitätskirche) ===
 
 
 
Erzbischof [[Johann Ernst von Thun]], der „Stifter“ setzte gegen manche Widerstände den lang geplanten Kirchenbau um.
 
Der Architekt der Kirche war dabei Johann [[Fischer von Erlach]]. Die Kirche ist heute der bedeutendste Kirchenbau der Stadt Salzburg neben dem Dom, ein Hauptwerk des Barockarchitekten Erlach und ein Kirchenbau von internationalem Rang.
 
Erlach lässt hier zugunsten der Erlebbarkeit des Gesamtbauwerkes und seiner Architektur die Gestaltung der detaillierenden Schmuckelemente - auch durch die Ausführung des Kircheninneren in einheitlich weißer Farbe ohne Gemälde - zurücktreten. Der Kirchenbau wurde zum Vorbild vieler spätbarocken Kirchen im süddeutschen Raum. Die Kirche wurde 1707 zu Ehren der Unbefleckten Jungfrau Maria eingeweiht.
 
 
 
Die Kirche weist drei Teile auf: die Schaufassade im Osten, das Haupthaus und die stufig abfallenden Anbauten im Westen. Die Türme besitzen bei dieser Kirche keine Turmhaube mehr, sie lösen sich vielmehr nach oben hin feingliedrig in von allegorischen Figuren gekrönten Balustraden auf. Die Figuren stellen links die vier Erzengel und rechts die vier römischen Kirchenväter dar. Die Gestalt der Heiligen Maria auf einer Mondsichel krönt die Mitte des Bauwerkes. 
 
Die großen Fenster der Fassade öffnen den Bau nach außen und lösen die Schwere der mittleren Fassadenfront auf.
 
Die Kirche ist innen als hoch aufragenden Tonnengewölbe in Kreuzform mit Kollosalpilastern und einer zentralen hohen Tambourkuppel gestaltet, wobei der Bau durch die vier hohen Hauptkapellen, die den Heiligen der klassischen vier Fakultäten (Thomas von Aquin, Lukas, Ivo und Katharina) geweiht sind, zu einem Zentralbau vereinheitlicht wird. Diese in den Kirchbau integrierten offenen Kapellen mit ihren Altären prägen neben dem Hauptaltar das Bild des Kircheninneren.
 
Der Altar, von Pater Bernhard Stuart entworfen und von [[Josef Anton Pfaffinger]] ausgeführt, löst sich in Stuckfiguren nach oben hin auf. Vor den Säulen stehen allegorische Figuren der Musik, Poesie, Malerei und Baukunst und der vier Fakultäten. Darüber schweben Liebe und Hoffnung, beflügelt vom Glauben.
 
 
 
=== Kajetanerkirche St. Maximilian ===
 
 
 
Als kirchlicher Ort ist die heutige Kajetanerkirche mit ihrem angeschlossenen Spital der Barmherzigen Brüder, nächst dem alten Stadttor (Inneres Nonntalertor, Inneres Erentrudistor) gelegen, sehr alt. Urkundlich stand hier schon 1150 eine Kirche und ein Spital. Hier befand sich aber auch das Raplbad, in dem der Arzt Bombastus Theophrastus von Hohenheim, genannt [[Paracelsus]] wirkte. Im Jahr 1684 erfolgte durch Erzbischof Max Gandolf Kuenburg die Stiftung eines Priesterseminars unter Leitung der Theatiner (allgemein nach ihrem Gründer Kajetaner genannt). Von 1685-1697 wurde hier unter Leitung des Italieners Giovanni Gaspare Zugalli die neue Kirche und das vorgesehene Priesterseminar erbaut. Erzbischof [[Johann Ernst von Thun]], der ab 1687 regierte, war kein Freund des „Wälschen Barock“ und der Theatiner, weshalb Zugalli lange um die Endabrechnung streiten musste. Das Priesterseminar wurde dann an der Seite der Dreifaltigkeitskirche unter neuer Leitung errichtet.
 
 
Zwei Flügelbauten des ehemaligen Kloster umschließen die in die Gebäudeflucht eingebettete kleine Kirche. Der Zentralbau ist von einer hohen Tambourkuppel gekrönt, an die seitlich 4 kleine Kapellen integriert sind. Kleine dekorative Wandfelder mit Scheinfenstern und Emporen vervollständigen die Kirche. Das Kuppelfresko wurde von [[Paul Troger]] geschaffen. Auch das Altarbild des Hochaltars mit der Marter des Hl. Maximilian, das Altarbild des rechten Seitenaltars und vier Bilder auf Leinwand über den Beichtstühlen wurden von Paul Troger geschaffen. Das Altarbild des linken Seitenaltars stammt von [[Johann Michael Rottmayr]]. Eine Besonderheit ist die ''Heilige Stiege'' neben der Kirche, die in Nachahmung der römischen Scala Santa 1712 hier errichtet wurde. Sie besteht aus 49 Stufen, darf nur kniend erklommen werden und führt hinauf zum Kreuzaltar, der um 1750 geschaffen wurde.
 
 
 
1809 wurde die Niederlassung der Kongregation der Theatiner aufgehoben. Das Gebäude diente nun als Garnisonsspital. 1923 wurde es den Barmherzigen Brüdern in Fortführung der Spitalsarbeit übergeben. 
 
 
 
=== Ursulinenkirche St. Markus ===
 
 
 
Dem Erzbischof [[Johann Ernst von Thun]] waren als Landesfürsten soziale Aufgaben stets wichtig. So berief er 1695 zur besseren Bildung der weiblichen Jugend die Kongregation der [[Ursulinen]] nach Salzburg, die zuerst außerhalb der Stadt im heutigen Schloss Arenberg untergebracht wurde, bald aber stadtnahe zum Klausentor hin übersiedelte.
 
1699 wurde hier daher der Grundstein für das Ursulinenkloster und die angeschlossene Kirche St. Markus gelegt. Der herausragende Baumeister Johann [[Fischer von Erlach]] übernahm die Leitung des Baus. Die Kirche wurde 1705 vollendet, das angeschlossene Klostergebäude danach 1713-1726 errichtet. Auf dem schmalen Raum zwischen der hohen Felswand des Mönchsbergs und der Festungsmauer zur Salzach hin errichtete der Architekt ein Kirchengebäude mit harmonisch schwingenden Linien und barocker Lebendigkeit. Die Türme sind den schmalen Raum nutzend seitlich zurückgesetzt. Der Vorbau der Kirche besitzt Kapitelle im ionischen Stil mit einem aufgesetzten Dreieckgiebel, der von der Figur des Heiligen Markus umrahmt von den Heiligen Augustinus und Ursula bekrönt wird. Diese Figuren wurden vermutlich von [[Bernhard Michael Mandl]] geschaffen. Das Innere ist kreuzförmig gestaltet, die Querarme sind dabei sehr kurz. Die Gewölbemalereien wurden 1756 von Christoph Anton Mayr ergänzt. 
 
  
Das Kloster der Ursulinen mit seiner angeschlossenen Schule (Privatgymnasium) wurde 1957 nach Glasenbach hin verlegt, die ehemaligen Klosterräume werden seit 1959 weitgehend vom Naturkundemuseum [[Haus der Natur]] genutzt.
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"Als geistliches Zentrum Mitteleuropas reicht die Bedeutung der ehemaligen fürsterzbischöflichen Residenzstadt Salzburg bis in die Frühzeit der abendländischen Kultur zurück. Der Bischofssitz, das älteste kontinuierlich bestehende [[Erzbistum Salzburg|Erzbistum]] nördlich der [[Alpen]], der [[Dom]] und die ebenfalls in die karolingische Zeit zurückgehenden, bis heute in lebendige Tradition erhaltenen Klöster von [[Erzabtei St. Peter|St. Peter]] und [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg|Nonnberg]] bilden die Kern, von der die bauliche Entwicklung der in ihrer historischen Konzeption und Substanz wohl erhaltenen Stadt ausging. Die [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischöfe]] beschäftigten durch alle Jahrhunderte bedeutende Künstler ihrer Zeit. Ein lebendiges Ineinander vielfältiger [[Mittelalter|mittelalterlicher]] und[[barock]]er Baudenkmale fügt sich in der Altstadt zu einem einzigartigen, von der [[Festung Hohensalzburg]] dominierten städtebaulichen Ensemble zusammen. Unter der eindrucksvollen Silhouette der Türme und Kuppeln der vielen Kirchen reihen sich die geschlossenen Fassadenprospekte der [[Bürgerstadt|Bürgerhäuser]] an den Plätzen und verwinkelten Gassen links und rechts der Salzach. Die mit dem Genius Loci [[Wolfgang Amadé Mozart]] verbunden Musik- und [[Salzburger Festspiele|Festspieltradition]] gehört mit zum besonderen Flair dieses unikalen Stadtdenkmales."
  
== Sehenswerte historische Profanbauten ==
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Eine [[Altstadtkommission]] wacht darüber, dass alle baulichen Veränderungen im Einklang mit diesem Titel Weltkulturerbe stehen.
  
=== Alte Salzburger Residenz ===
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== Viertel der Altstadt ==
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Historisch kann man die Altstadt wegen der Grundbesitzverhältnisse in eine [[Fürstenstadt]], eine [[Mönchsstadt]] und eine [[Bürgerstadt]] unterteilen, die über Jahrhunderte streng getrennt waren. Heute unterscheidet man auch das [[Kaiviertel]], den [[St.-Peter-Bezirk]] und den [[Festspielbezirk]].
  
Die Alte Residenz ist die historische fürsterzbischöfliche Palastanlage. Sie liegt zwischen dem heutigen Residenzplatz und der heutigen Sigmund-Haffner-Gasse und ist zuerst um 1120 urkundlich nachgewiesen. Neubauten erfolgten vor allem im 15. und 16. Jahrhundert, vor allem unter Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]]. Der Trakt gegen den Alten Markt wurde unter [[Markus Sittikus]] errichtet, jener um den Haupthof wurde unter [[Paris Lodron]] fertiggestellt, unter [[Guidobald von Thun]] erhöht und unter [[Franz Anton Graf von Harrach]] neu fassadiert. Zwischen 1915 und 1918 war die Residenz Wohnsitz von Mitgliedern des Kaiserhauses und deren Verwandten der Linie Habsburg-Toskana. Auch [[Karoline Auguste von Bayern|Carolina Augusta]] wohnte hier. 
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== Bauwerke ==
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:''Hauptartikel [[Denkmalgeschützte Objekte in der Salzburger Altstadt]]''
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:''Hauptartikel [[Kapellen und Kirchen in der Salzburger Altstadt]]
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:''Hauptartikel [[Kleindenkmäler und Kunstwerke in der Salzburger Altstadt]]
  
Die Alte Residenz gruppiert sich um vier Innenhöfe: den Haupthof (mit Zugängen vom Residenzplatz und Domplatz), den Hof des Toskanatraktes, den Hof der ehemaligen Dietrichsruh und den kleinen Hof des Wallistraktes. Die Residenz besteht aus über 180 Räumen und Sälen, darunter 15 Prunkräume. Bekannt sind hier der große Carabinierisaal mit einem großen Deckengemälde von [[Johann Michael Rottmayr]]. Die anschließenden Fürstenräume (Rittersaal, Konferenzzimmer, Arbeitszimmer, Schatullenkabinett, Schlafzimmer, Hauskapelle und Gesellschaftszimmer) wurden unter Leitung von [[Johann Lucas von Hildebrandt]] neu gestaltet und von Rottmayr und Martin [[Altomonte]] mit Gemälden versehen.  
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[[Bild:Salzburg_UNESCO_Weltkulturerbe_2010.jpg|thumb|Salzburg, UNESCO-[[Weltkulturerbe]], gesehen vom [[Kapuzinerberg]].]]
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[[Bild:Altstadt_1.jpg|thumb|Die Salzburger Altstadt vom [[Kapuzinerberg]] aus gesehen.]]
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[[Datei:Festung Hohensalzburg Nonnberg Altstadt Februar 02 2020.jpg|thumb|Die Altstadt von Süden mit der [[Festung Hohensalzburg]] und im Vordergrund [[Nonntal]].]]
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[[Datei:Altstadt von Süden mit Festung Hohensalzburg und Nonnberg.jpg|thumb|Die Altstadt von Süden mit Festung Hohensalzburg und [[Nonnberg]], Sommer 2022.]]
  
In diesen prunkvollen Räumen hat auch [[Wolfgang Amadeus Mozart]] vor dem Fürsterzbischof musiziert. Hier hat 1775 Mozart sein Violinkonzert in A Dur (KV 219) uraufgeführt.  Die Salzburger Residenz zählt zu den wertvollsten Profanbauten der Salzburger Altstadt. Im 2. Stock befindet sich die heute die [[Residenzgalerie]], in der die erhaltenen Gemälde der Gemäldesammlung der Fürsterzbischöfe aufbewahrt und gezeigt werden.
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=== Kirchen der Altstadt ===
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[[Datei:Altstadt Salzburg Herbst.jpg|thumb|herbstlicher Blick vom [[Mönchsberg]] auf die Altstadt von Salzburg: in der Mitte die [[Franziskanerkirche]], dahinter der [[Salzburger Dom]], rechts von der Franziskanerkirche das [[Franziskanerkloster]] (ehemals [[Petersfrauen]])]]
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:''Hauptartikel [[Kapellen und Kirchen in der Stadt Salzburg]]
  
=== Neue Salzburger Residenz ===
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==== Salzburger Dom ====  
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: ''Hauptartikel [[Salzburger Dom]]
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Das zentrale kirchliche Gebäude der Stadt Salzburg ist der den Heiligen [[Rupert von Salzburg|Rupert]] und [[Virgil]] geweihte Salzburger Dom. Der älteste Vorgängerbau des heutigen Domes wurde von [[767]] bis [[774]] unter Bischof Virgil errichtet, der mit seinen drei Kirchenschiffen einer der größten Kirchenbauten des [[8. Jahrhundert]]s war.
  
Die neue Residenz errichtete Wolf Dietrich von Raitenau. Schon 1588 hatte der Fürst mit der Demolierung der dortigen Bürger- und Domherrenhäuser begonnen. Anfangs diente er die Neue Residenz wohl als Wohnsitz für die Brüder des Erzbischofs und als repräsentative Herberge für fremde Fürsten. Schon Vielleicht war dieses Gebäude auch als spätere ständige Unterkunft des Erzbischofs gedacht. Erzbischof [[Colloredo]] ließ 1786 das dortige Zeughaus räumen und großteils zu Verwaltungsräumen umbauen.  
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Als der Dom bei einem [[Brände Salzburger Dom|Brand]] [[1598]] schwer beschädigt wurde, ließ Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] ihn abreißen, um einen noch größeren zu bauen. Sein Nachfolger [[Markus Sittikus von Hohenems|Markus Sittikus]] entfernte aber die fertig gestellten ersten Fundamente und begann mit einem kleineren Dombauwerk. Dieser (heutige) Dom, von Dombaumeister [[Santino Solari]] geplant, konnte [[1628]] unter [[Paris Graf von Lodron|Paris Lodron]] eingeweiht werden.  
  
Im 2. Stock befinden sich die Prunkräume mit Spiegelgewölben und reichem bunten Stuckdekor. Der Saal der Tugenden (antecamera) ist ein Rechtecksaal mit Stuckkassettendecke und allegorischen Figuren, wobei die drei theologischen Tugenden im Mittelpunkt stehen. Im Gloriensaal findet sich an der Decke die Darstellung der Gloriole mit Engelschören. Im Ständesaal sind dort Darstellungen des aufopfernden Verhaltens: (Horatius Cocles verteidigt die Tiberbrücke, Gaius Mucius Scaevola legt seine Hand ins Feuer, Opfertod des Marcus Curtius). Der Feldherrensaal mit dem Wappen Wolf Dietrichs auf Goldmosaikgrund zeigt halbfigürliche Darstellungen von Karl dem Großen und anderen Herrschern.  
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==== Stiftskirche St. Peter ====
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: ''Hauptartikel [[Stiftskirche St. Peter]]
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Die erste Klosterkirche von St. Peter wurde um [[696]] errichtet, als Rupert von Worms (Hruodpert) die dortige wohl seit der Spätantike weiterlebende [[Romanik|romanische]] Klostergemeinschaft erneuerte. Die heutige Kirche geht im Kern auf einen Bau zurück, der [[1125]] bis [[1143]] erbaut wurde. Der mächtige Kirchturm, der um 1400 romanisierend erhöht wurde, stammt im Kern aus dem [[9. Jahrhundert]].
  
Heute ist die Neue Residenz als neues [[Museum Carolino Augusteum]] im Aufbau. Hier ist in einem getrennten Raum auch das bekannte [[Sattler-Panorama]] zu bewundern, das [[Johann Michael Sattler]] mit Hilfe von Friedrich Loos (Landschaft) und Johann Schindler (Figuren) malte. 1828 war das große Rundgemälde, das als Großbild die Architektur der Stadt und Umgebung der Zeit minutiös festhielt, fertig.  
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==== Filialkirche zum hl. Michael ====
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: ''Hauptartikel [[Filialkirche zum hl. Michael]]  
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Die Filialkirche zum hl. Michael am [[Mozartplatz (Stadt Salzburg)|Mozartplatz]] ist die älteste Pfarrkirche der Stadt Salzburg.
  
'''Das Glockenspiel''' entstand aus einem von [[Wolf Dietrich von Raitenau]] dem Bau vorgesetztem Turm, der ursprünglich 5-geschossig war. 1701 wurde diesem Turm ein Achteckaufbau in offenen Rundbogenarkaden aufgesetzt und mit 32 Glocken des Antwerpener Gießers ''Melchior des Haze'' (1688-89) versehen, die Erzbischof [[Johann Ernst von Thun]] anfertigen ließ und welche dann der Salzburger Hofuhrmacher [[Jeremias Sauter]] hier zusammenbaute. Im Erdgeschoß ist dem Turm ein Arkadengang vorgestellt, der das Eingangsportal für das [[Salzburger Heimatwerk]] bildet.
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==== Kirche Mariae Himmelfahrt der Benediktinerinnenabtei Nonnberg ====
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: ''Hauptartikel [[Kirche Mariae Himmelfahrt (Abtei Nonnberg)|Kirche Mariae Himmelfahrt]]
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Um [[715]] gründete Hruodpert (Rupert von Worms) am [[Nonnberg]] die [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg]], das heute weltweit älteste christliche Frauenkloster mit ununterbrochener Tradition. Ruperts Nichte [[Erentrudis]] war die erste [[Äbtissin vom Nonnberg|Äbtissin]].  
  
=== Alte Universität mit Saecellum und Großer Aula===
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==== Bürgerspitalskirche St. Blasius ====
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: ''Hauptartikel [[Bürgerspitalskirche St. Blasius]]
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[[Bild:Blasius_2.jpg|thumb|[[Bürgerspitalskirche St. Blasius]]]]
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Schon die [[Benediktinerstift Admont|Admonter]] Mönche bauten hier auf ihrem Grund eine erste Kapelle, die ihrem Schutzpatron, dem heiligen Blasius geweiht war. Erzbischof [[Friedrich III. von Leibnitz]] ließ nach erfolgtem Grundtausch mit den Mönchen hier [[1327]] ein [[Armen- und Krankenfürsorge (historisch)|Spital für kranke, alte und sieche Bürger der Stadt]] errichten, wo zumindest eine Grundversorgung und eine Betreuung sichergestellt werden sollte. [[1330]] wurde für das neue Spital der in Grundzügen bis heute erhaltene dreischiffige Kirchenbau mit seinem Kreuzrippengewölbe geschaffen.
  
Der äußerlich schlichte Bau der Alten Universität wurde 1618 begonnen, als [[Markus Sittikus von Hohenems]] den Vorläufer der Universität, das erste Salzburger Gymnasium gründete. Damals entstand auch die dem Heiligen [[Borromäus]] geweihte Kapelle des ''Saecellum''.  
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==== Franziskanerkirche Zu Unserer Lieben Frau ====
Der 1627 begann unter der Leitung [[Santino Solari]]s der Ausbau des Gebäudes für die 1623 begründete neue Benediktineruniversität. Nach 1630 wurde der Nordflügel mit der ''Großen Aula'' erbaut, 1652 bis 1655 der Bau des Südflügels. Der Hof besitzt Arkadengänge mit Kreuzgradgewölben, die Obergeschoßarkaden im Südtrakt wurden dabei erst 1981 freigelegt. Im Erdgeschoß sind die Gänge als Rundbogenarkaden ausgeführt.
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: ''Hauptartikel [[Franziskanerkirche Zu Unserer Lieben Frau]]
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Die erste Kirche ist vermutlich älter als der [[Salzburger_Dom#Virgilianische_Dom|Dombau]] des hl. [[Virgil]]. Sie war dabei ursprünglich Tauf- und Synodalkirche der Stadt. Zwischen [[1130]] und [[1583]] war sie zudem Klosterkirche der [[Petersfrauen]]. Von [[1189]] bis [[1635]] wurde sie Pfarrkirche der Stadt (vorher war dies die Filialkirche zum hl. Michael, nachher der Dom). Eine neue Weihe der Kirche im Jahr [[1223]] lässt auf einen damals eben fertig gestellten Neubau schließen. Die heutige Kirche dürfte im Langhausbereich aber bereits ins [[12. Jahrhundert]] zurückreichen.
  
'''Saecellum'''
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==== Kollegienkirche (Universitätskirche) ====
Die Deckenbilder in diesem rechteckigen Raum mit seinem fünfjochigen Kreuzgradgewölbe zeigen in ovalen Rahmen die 15 Geheimnisse des Rosenkranzes, ein Thema das die Bilder der ''Aula Academia'' wiederholen. Der Saalbau wurde 1663 erweitert. Der marmorne Hochaltar wurde 1766-68 nach einem Entwurf von [[Wolfgang Hagenauer]] errichtet. Zwei Seitenaltäre sind um 1750 entstanden. Kostbar sind hier auch die von Johann Baptist Hagenauer geschaffenen Bleireliefs mit Szenen aus dem Leben der Heiligen Benediktus und [[Borromäus]]. Eine Seitenkapelle und eine Sakristei ergänzen den Sakralbau.
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: ''Hauptartikel [[Kollegienkirche]]
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[[Bild:Universitaetskirche_2.jpg|thumb|Die [[Kollegienkirche]] vom [[Kapuzinerberg]] aus gesehen.]]
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Fürsterzbischof [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]], der Stifter der Kirche, setzte gegen manche Widerstände den lang geplanten Kirchenbau um. Der Architekt der Kollegienkirche war Johann [[Fischer von Erlach]]. Die Kirche ist heute der bedeutendste Kirchenbau der Stadt Salzburg neben dem Salzburger Dom, ein Hauptwerk des Barockarchitekten Erlach und ein Kirchenbau von internationalem Rang.
  
'''Aula academia'''
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==== Kajetanerkirche St. Maximilian ====
Die 1631 errichtete und kürzlich erneut umgestaltete Aula Academia (Große Aula) diente ursprünglich als Kongregationssaal für die Marianische Kongregation des Kollegiums und wurde wahrscheinlich nach Plänen von Wolfgang Hagenauer um 1780 erstmalig umgestaltet. Sie diente dabei auch als historischer Vielzweckraum für Messen und für Theateraufführung. In den acht Achsen der Ost- und den 7 Achsen der Westseite finden sich die Darstellungen der 15 Geheimnisse des Rosenkranzes. Das ehemalige große Altarbild stammt von Adrian Bloemart und zeigt Christus als Weltenrichter umgeben von seiner Mutter Maria und von Heiligen.
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: ''Hauptartikel [[Kajetanerkirche St. Maximilian]]
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Als kirchlicher Ort ist die heutige Kajetanerkirche mit dem angeschlossenen [[Krankenhaus der Barmherzigen Brüder]], nächst dem ehemaligen, heute nicht mehr bestehenden [[Salzburger Stadttore|Stadttor]] (Inneres [[Nonntalertor]], Inneres Erentrudistor) gelegen, sehr alt. Urkundlich stand hier schon [[1150]] eine Kirche und ein [[Armen- und Krankenfürsorge (historisch)|Spital]]. In ihrer Nähe befand sich aber auch das [[Salzburger Badehäuser|Raplbad]], in dem der Arzt [[Theophrast von Hohenheim]], genannt Paracelsus, wirkte. Im Jahr [[1684]] erfolgte durch Fürsterzbischof [[Max Gandolf von Kuenburg]] die Stiftung eines Priesterseminars unter Leitung der Theatiner (allgemein nach ihrem Gründer Kajetaner genannt).
  
=== Rathaus ===
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==== Ursulinenkirche St. Markus ====
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: ''Hauptartikel [[Ursulinenkirche St. Markus]]
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[[Bild:Markuskirche 1.JPG|thumb|Die Markuskirche in der Altstadt]]
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Dem Fürsterzbischof Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein waren als Landesfürsten soziale Aufgaben stets wichtig. So berief er [[1695]] zur besseren Bildung der weiblichen Jugend die [[Ursulinen]] nach Salzburg, die zuerst außerhalb der Stadt im heutigen [[Schloss Arenberg]] (früher [[Schloss Bürgelstein]]) untergebracht wurde, bald aber stadtnahe zum [[Klausentor]] hin übersiedelte. [[1699]] wurde hier daher der Grundstein für das [[Ursulinenkloster Stadt Salzburg|Ursulinenkloster]] und die angeschlossene Kirche St. Markus gelegt.
  
Das Rathaus ist heute ein viergeschossiger Bau mit Rokokofassade und einem stadtbildprägenden charakteristischem kleinen Turm. Es wurde im 14. Jahrhundert als Wohnhaus des Patriziergeschlechtes des Keuzl (''Keutzlturm'') genutzt und wird 1407 von der Stadtgemeinde erworben und dann unter Erzbischof [[Markus Sittikus]] 1616-1618 vollständig umgebaut. Die heutige Rokokofassade wurde 1772 hergestellt. Das kleine sechseckige Glockentürmchen mit seiner mehrteiligen Haube enthält alte Glocken von Hans Ralb (14. Jhd.) und Christoph Sesselschreiber (1519). Bemerkenswert ist die alte Turmuhr mit ihrem langen im Turminneren schwingenden Pendel. Das große mechanische Werk ist das vermutlich älteste erhaltene Uhrwerk im Land Salzburg.  
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Das Kloster der Ursulinen mit seinem angeschlossenen [[Privatgymnasium St. Ursula]] wurde [[1957]] nach [[Aigen]]-[[Glas]] verlegt, die ehemaligen Klosterräume werden seit [[1959]] weitgehend vom Naturkundemuseum [[Haus der Natur]] genutzt.
  
Die Figur der Justitia in einer Nische der Außenfassade weist auf die frühere Funktion des Hauses als Gerichtsstätte hin und stammt von Hans Waldburger (1616).  
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=== Historische Profanbauten ===
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[[Datei:Salzburg Altstadt Festung Hohensalzburg um 1875.jpg|thumb|Blick vom [[Kapuzinerberg]] auf die Altstadt und die [[Festung Hohensalzburg]] um 1875.]]
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[[Datei:Salzburg Altstadt Festung Hohensalzburg 1933.jpg|thumb|Die Altstadt mit der Festung Hohensalzburg 1933.]]
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[[Datei:Altstadt Salzburg 1957 Hohensalzburg Nonnberg Nonntal.jpg|thumb|Die Altstadt mit der Festung Hohensalzburg 1952.]]
  
Im zweiten Stock ist neben dem Sitzungszimmer des Gemeinderates der Stadt Salzburg die große bekannte Ansicht der Stadt Salzburg von [[Hans Kulstrunk]] von 1916 zu sehen. Die bekannte Säulenhalle des Rathauses, die für vielfältige Zwecke (vor allem als Galerie und Ausstellungsraum) genutzt ist, ist eine zweischiffige und fünfjochige Halle mit flachen Kreuzgradgewölben auf toskanischen Säulen und Pilastern.
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==== Alte Salzburger Residenz ====
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: ''Hauptartikel [[Alte Residenz]]
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Die ''Alte Residenz'' ist die historische fürsterzbischöfliche Palastanlage. Sie liegt zwischen dem heutigen [[Residenzplatz]], dem [[Alter Markt|Alten Markt]], der heutigen [[Sigmund-Haffner-Gasse]] und dem [[Domplatz]]. Sie ist erstmals um [[1120]] urkundlich nachgewiesen. Neubauten erfolgten vor allem im [[15. Jahrhundert|15.]] und [[16. Jahrhundert]], vor allem unter Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau.
  
Kürzlich wurden im Keller des Rathauses Mauern aus der Zeit des 12. Jahrhunderts und ein Münzschatz aus dem 17. Jahrhundert gefunden. Der bisher älteste Pflasterboden Salzburgs aus großen, sorgfältig verfugten Salzachkieselsteinen, aus dem 12. Jahrhundert stammend, wurde hier unter Leitung des Stadtarchäologen Wilfried Kovacsovics freigelegt. Auch ein Rest der alten Stadtmauer der Stadt Salzburg aus der Zeit der ersten Befestigung der Stadt ist hier freigelegt. In den letzten Jahren wurde das Gebäude unter Leitung von Ing. Rüdiger Schobersberger restauriert.
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==== Neue Salzburger Residenz ====
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: ''Hauptartikel [[Neue Residenz]]
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Die ''Neue Residenz'' errichtete Wolf Dietrich von Raitenau um [[1600]]. Fürsterzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] ließ [[1786]] das dortige Zeughaus<ref>[[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke]]</ref> räumen und größtenteils zu Verwaltungsräumen umbauen. Seit 2007 befindet sich in der Neuen Residenz das [[Salzburg Museum]]. Hier ist auch das bekannte [[Panorama Museum|Sattler-Panorama]] zu bewundern, das [[Johann Michael Sattler]] mit Hilfe von [[Friedrich Loos]] (Landschaft) und [[Johann Schindler]] (Figuren) malte. Im Gebäudekomplex ist auch das [[Salzburger Heimatwerk]] untergebracht.
  
Heute ist das Gebäude im Erdgeschoß von Geschäften, sonst aber von Magistratsabteilungen genutzt. Die regelmäßigen Sitzungen des Gemeinderates der Stadt Salzburg finden hier im Großen Saal im 2. Stock statt.  
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Für das [[Salzburger Glockenspiel]] wurde der von Wolf Dietrich von Raitenau dem Bau vorgesetzte, ursprünglich fünfgeschossige Turm um [[1701]] aufgestockt.
  
Unmittelbar neben dem Rathaus steht das vermutlich älteste erhaltene Patrizierhaus der Stadt Salzburg (Kranzlmarkt 3).
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==== Alte Universität mit Sacellum und Großer Aula====
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: ''Hauptartikel [[Alte Universität]]
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Der äußerlich schlichte Bau der alten [[Benediktineruniversität]] wurde [[1618]] begonnen, als [[Markus Sittikus von Hohenems]] den Vorläufer der [[Universität Salzburg]], das erste Salzburger [[Geschichte des Benediktiner-, Staats- und Akademischen Gymnasiums|Benediktinergymnasium]] gründete. Damals entstand auch die dem hl. Borromäus geweihte Kapelle des ''[[Sacellum]]''. [[1627]] begann unter der Leitung Santino Solaris der Ausbau des Gebäudes für die [[1623]] begründete neue Benediktineruniversität. Nach [[1630]] wurde der Nordflügel mit der [[Große Aula|Großen Aula]] erbaut, [[1652]] bis [[1655]] der Bau des Südflügels.
  
=== Hofmarstall (Festspielhaus), Felsenreitschule und Marstallschwemme ===
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==== Rathaus ====
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: ''Hauptartikel [[Salzburger Rathaus]]
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Das Rathaus ist heute ein viergeschossiger Bau mit [[Rokoko]]<nowiki>fassade</nowiki> und einem Stadtbild prägenden charakteristischem kleinen Turm. Es wurde im [[14. Jahrhundert]] als Wohnhaus des Patriziergeschlechtes der [[Keutzl]] (''Keutzlturm'') genutzt und wurde [[1407]] von der Stadtgemeinde erworben. Unter Fürsterzbischof Markus Sittikus von Hohenems von [[1616]] bis [[1618]] vollständig umgebaut. Die heutige Rokokofassade kam [[1772]] hinzu.
  
'''Der Hofmarstall''' wurde in der Anlage mit seiner langgestreckten Front zur Hofstallgasse von Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] errichtet. 1662 wurde dieser Bau erweitert und die Winterreitschule eingerichtet. Ein weiterer Ausbau erfolgte unter Erzbischof [[Johann Ernst von Thun]]. Die Sommerreitschule und die Fassade der nördliche Schmalseite zum Karajanplatz und zur Marstallschwemme hin wurde nach Plänen von Johann Bernhard Fischer von Erlach 1693/94 gestaltet. Der dortige marmorne Torbogen zeigt auf Postamenten sitzende allegorische Frauenfiguren (Europa und Asien darstellend),  mit Einhörnern, den Wappentieren Erzbischof Thuns. In der Zeit der Monarchie war der Hofmarstall als Kavalleriekaserne genutzt. 1925 erfolge der 1. Umbau zum Festspielhaus für die [[Salzburger Festspiele]] unter Architekt Eduard Hütter, 1926 und 1937/38 ein weiterer Ausbau unter Architekt [[Clemens Holzmeister]]. Der Stadtsaal, Teil der ehemaligen Winterreitschule (1926 durch Holzmeister umgestaltet) enthält ein Deckenfresko von [[Johann Michael Rottmayr]] und [[Christoph Lederwasch]]. Nach Übersiedelung des Hauses der Natur in das ehemalige Ursulinenkloster (1956) erfolgte bis 1960 der Neubau des Großen Festspielhauses nach Plänen von Clemens Holzmeister.  
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Heute ist das Gebäude im Erdgeschoß von Geschäften, sonst aber von [[Magistrat Salzburg|Magistratsabteilungen]] genutzt. Die regelmäßigen Sitzungen des [[Salzburger Gemeinderat|Gemeinderates der Stadt Salzburg]] finden hier im großen Saal im zweiten Stock statt. 2011/2012 wurde es komplett renoviert.
  
Die '''[[Felsenreitschule]]''' wurde 1693 unter Erzbischof [[Johann Ernst von Thun]] vermutlich nach Entwürfen von Johann Bernhard Fischer von Erlach ausgestaltet. Die glatten, zueinander einen rechten Winkel bildenden Wänden des Mönchsbergs, die durch vorangegangenen Steinbrucharbeit entstanden waren, wurden dabei mit dreigeschossigen flachbogigen Arkaden ausgestattet. Dieser Ort dient heute als Aufführungsstätte für die [[Salzburger Festspiele]]. Im Zuge der Adaptierungen wurde die heutige Zuschauertribüne, die Unterbühne und die Überdachung 1968/69 von [[Clemens Holzmeister]] errichtet.
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Unmittelbar neben dem Rathaus steht das vermutlich älteste erhaltene Patrizierhaus der Stadt Salzburg - das Haus [[Kranzlmarkt]] Nr. 3.
  
Die '''Marstallschwemme''' wurde im Zuge der Neugestaltung des Hofmarstalles durch Johann Bernhard Fischer von Erlach konzipiert. Der dortige ''Rossebändiger'', ein sich aufbäumendes fürsterzbischöfliches Pferd bändigend, ist eine gelungene Skulptur mit einem hohem Maß an Dynamik und war ursprünglich auf den Hofmarstall hin ausgerichtet. 1732 wurde dieses Pferdeschwemme unter Erzbischof Leopold Elatherius [[Leopold Anton Graf von Firmian|Firmian]] in seine heutige Gestalt gebracht. Sein Wappen ziert den damals ausgetauschten Sockel der Pferdeschwemmenskulptur. Die Schauwand mit den kunstvollen Pferdefresken stammt in der Anlage ebenfalls aus der Zeit Fischer von Erlachs und wurde von diesem konzipiert. Die heutigen Fresken stammen von Franz Anton Ebner.
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==== Hofmarstall (Festspielhaus), Felsenreitschule und Marstallschwemme ====
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: ''Hauptartikel [[Hofmarstall]]
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Der Hofmarstall wurde in der Anlage mit seiner langgestreckten Front zur [[Hofstallgasse]] von Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau errichtet. [[1662]] folgte eine Erweiterung, sowie die Errichtung der [[Winterreitschule]]. Ein weiterer Ausbau erfolgte unter Fürsterzbischof Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein. Die Sommerreitschule und die Fassade der nördliche Schmalseite zum (heutigen) [[Herbert-von-Karajan-Platz]] und zur [[Pferdeschwemme (Sigmundstor)|Marstallschwemme]] hin wurde nach Plänen von Johann Bernhard Fischer von Erlach [[1693]]–[[1694]] gestaltet.  
  
=== Sigmundstor (früher "Neutor" genannt) ===
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In der [[Herzogtum Salzburg|Zeit der Monarchie]] war der Hofmarstall als Kavalleriekaserne genutzt. [[1925]] erfolgte der ersten Umbau zum [[Kleines Festspielhaus|Kleinen Festspielhaus]] für die [[Salzburger Festspiele]] unter Architekt [[Eduard Hütter]], [[1926]] und [[1937]]/[[1938|38]] weiterer Ausbau unter Architekt [[Clemens Holzmeister]]. Nach Übersiedlung des [[Haus der Natur|Hauses der Natur]] in das ehemalige Ursulinenkloster ([[1956]]) kam bis [[1960]] zum Neubau des [[Großes Festspielhaus|Großen Festspielhauses]] nach Plänen von Clemens Holzmeister.  
 
Hofkriegsrat Guidobald Franz Freiherr von Hegi trat 1676 an Max Gandolf heran und schlug vor den Mönchsberg an der schmalsten Stelle zu durchtrennen. Der Durchstich sollte durch dem Verkauf von Quadern und durch Robot selbst finanzieren. Dadurch sollte ein erhöhtes Steueraufkommen ermöglicht werden, die Absiedlung feuergefährlicher Betriebe möglich werden, neuer Wohnraum geschaffen, die nicht zuletzt eine einfache Verteidigung der Riedenburg sichergestellt und die Verteidigung von Stadt und Festung verbessert werden. Von 1676-1687 (Tod Max Gandolfs) wurde daher der Steinbruch beim Hofstall betreiben und in 35 m Breite der Berg abgegraben. Erzbischof [[Sigismund von Schrattenbach]] griff den alten Gedanken wieder auf. Eine Kommission befürwortet in der Folge aber eine Tunnelerrichtung. Hofbauverwalter Wolfgang Hagenauer sollte den von Hagenauer überarbeiteten Plan umsetzen. 1765 erfolgte der Durchstich des Berges und 1766 seine Eröffnung. Der Plan sah vor, die beiderseitigen Fassaden durch Hagenauer ansprechend zu gestalten und in Riedenburg als Vorwerk in Form eines Ruinenparks zu verwirklichen. Der Park kam durch den Tod Sigismunds 1772 nicht mehr zu Ausführung.
 
Bis ins spätere 19. Jahrhundert war das [[Sigmundstor]] von einem Zwinger geschützt, der mit einem Steckentor (d.h. mit Palisaden) geschlossen werden konnte.
 
  
=== Reste alter Wehranlagen abseits der Festung ===
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Die [[Felsenreitschule]] wurde [[1693]] unter Fürsterzbischof Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein vermutlich nach Entwürfen von Johann Bernhard Fischer von Erlach ausgestaltet. Dieser Ort dient heute auch als Aufführungsstätte für die [[Salzburger Festspiele]].
  
Aus der Zeit der '''1. Stadtbefestigung''' (um 1280) stammen:
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Die ''Marstallschwemme'', bekannter unter dem Namen ''Pferdeschwemme'', wurde im Zuge der Neugestaltung des Hofmarstalles durch Johann Bernhard Fischer von Erlach konzipiert.
  
* Stadtmauerreste in Altstadthäusern (nicht zugänglich; etwa im Keller des Rathauses) 
+
==== Neutor oder Sigmundstor ====
* Der ''Rote Turm'' (heute Villa Frey) und der ''Lambergturm'' am Mönchsberg (beide heute stark verändert) und weitere Wehrtürme auf dem Mönchsberg (Richterhöhe).
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: ''Hauptartikel [[Neutor]]
* Wehrmauern beim Kloster Nonnberg und Nonnbergtor (Stadttor)
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Der erste Versuch, den Berg zu durchschneiden, [[1676]] bis [[1687]] unter Fürsterzbischof [[Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg]], schlug fehl. Erst [[1766]] konnte der Tunnel eröffnet werden.
  
Aus der Zeit der '''2. Stadtbefestigung''' (etwa 1470-1490) stammen:
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==== Reste alter Wehranlagen abseits der Festung ====
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: ''Hauptartikel [[Stadtbefestigungen]]
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Aus der Zeit der '''ersten Stadtbefestigung''' (um [[1280]]) stammen:
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* Stadtmauerreste in Altstadthäusern (nicht zugänglich; etwa im Keller des [[Rathaus]]es)
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* Der ''Rote Turm'' (heute [[Freyschlösschen]]) und der [[Lambergturm]] am [[Mönchsberg]] (beide heute stark verändert) und weitere Wehrtürme auf dem Mönchsberg ([[Richterhöhe]]).
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* Wehrmauern bei der Benediktinerinnenabtei Nonnberg und das [[Stadttore in Salzburg|Stadttor]] [[Äußeres Nonnbergtor|Nonnbergtor]]
  
* Die Bürgerwehr am Mönchsberg, ein achttürmiger Stadtmauerteil mit doppeltem Mauerzug samt aufgesetzten Wehrgängen (über Sigmundstor), hier 2005/2006 erste Restaurierungsarbeiten unter Leitung von Ing. Rüdiger Schobersberger  
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Aus der Zeit der '''zweiten Stadtbefestigung''' (etwa [[1470]] - [[1490]]) stammen:
* Die Reste des Erentrudistores im Keller des Hauses Schanzlgasse 14 (Landeskindergarten)
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* Die [[Bürgerwehr]] am Mönchsberg, ein achttürmiger Stadtmauerteil mit doppeltem Mauerzug samt aufgesetzten Wehrgängen (über Sigmundstor), [[2005]]/[[2006]] fanden erste Restaurierungsarbeiten unter Leitung von Ing. [[Rüdiger Schobersberger]] statt
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* Das [[Inneres Nonntaler Tor|Innere Nonntaler Tor]], dessen Reste sich heute im Keller des Hauses [[Schanzlgasse]] 14 ([[Landeskindergarten Schanzlgasse|Landeskindergarten]]) befinden.
 
   
 
   
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Aus der Zeit der '''dritte Stadtbefestigung''' (um [[1620]] bis[[1648]], der Zeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] stammen:
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* [[Müllner Schanze]] als dreistufige Wehranlage mit [[Augustinerpforte (Mönchsberg)|Augustinerpforte]] und [[Monikapforte (Müllner Schanze)|Monikapforte]] und nächstgelegen dem Gstätten-Kavalier ([[Humboldtterrasse]]). Der vordere Wehrgraben ist heute zugeschüttet und durch einen serpentinenartigen Straßenneubau stark beeinträchtigt.
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* durchgehender Wehrmauernzug und skarpierte Felsen des Mönchsbergs (in der ersten Anlage älter) mit Wehrtürmen des Lodronschen Zwingers der heutigen [[Richterhöhe]]
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* Die "[[Katze (Bastei)|Katze]]" (in der ersten Anlage älter)
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* Stadtmauerrest am [[Rudolfskai]] beiderseits des ehemaligen [[Michaelstor]]es,
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* Stadtmauerrest in der [[Basteigasse]]
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* Das [[Gstättentor]] ([[1618]], erste Anlage [[1280]])
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* Das [[Klausentor]] ([[1612]], erste Anlage um [[1280]])
  
Aus der Zeit der '''3. Stadtbefestigung''' (um 1620-1648, der Zeit des Dreißigjährigen Krieges) stammen:
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== Historische Gassen und Plätze ==
 
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[[Datei:UNESCO Weltkulturerbe Altstadt von Salzburg mit Festung Hohensalzburg.jpg|thumb|Die [[UNESCO Weltkulturerbe]]-Altstadt der [[Stadt Salzburg]], Aufnahme von der [[Humboldtterrasse]] auf dem [[Mönchsberg]].]]
* Müllner Schanze als dreistufige Wehranlage mit Augustinerpforte und Monika-Pforte und nächstgelegen dem Gstätten-Kavalier (Humboldt-Terrasse). Der vordere Wehrgraben ist heute zugeschüttet und durch einen serpentinenartigen Straßenneubau stark beeinträchtigt. 
 
* durchgehender Wehrmauernzug und skarpierte Felsen des Mönchsbergs (in der ersten Anlage älter) mit Wehrtürmen des Lodronschen Zwingers der heutigen Richterhöhe   
 
* Die „Katze“ (in der ersten Anlage älter) 
 
* Stadtmauerrest am Rudolfkai beiderseits des ehemaligen Michaelstores,
 
* Stadtmauerrest in der Basteigasse
 
* Das Gstättentor (1618, erste Anlage 1280)
 
* Das Klausentor (1612, erste Anlage um 1280)
 
 
 
== Wichtige historische Gassen und Plätze ==
 
 
 
 
=== Domplatz mit der Mariensäule ===
 
=== Domplatz mit der Mariensäule ===
Der allseitig geschlossene Platz vor der Domfassade ist durch Arkaden, den von Giovanni Antonio Darios errichteten "Dombögen" mit dem Residenzplatz und dem Kapitelplatz, sowie mit weiteren Arkaden mit der Franziskanergasse verbunden. Südseitig schließt der Konventtraktes des Stiftes St. Peter an, nordseitig die Alte Residenz.  
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: ''Hauptartikel [[Domplatz]]
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Der allseitig geschlossene Domplatz vor der Domfassade ist durch Arkaden, den von [[Giovanni Antonio Daria]] errichteten [[Dombögen]] mit dem Residenzplatz und dem [[Kapitelplatz]], sowie mit weiteren Arkaden mit der [[Franziskanergasse]] verbunden. Südseitig schließt der Konventtraktes der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter]] an, nordseitig die alte Residenz.  
  
'''Die Mariensäule'''
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Am Domplatz vor der Domfassade finden im Rahmen der [[Salzburger Festspiele]] seit [[1920]] alljährlich die Aufführungen des "[[Jedermann (Salzburg)|Jedermann]]" von [[Hugo von Hofmannsthal]] statt.
1776 bis 1771 wurde von [[Wolfgang Hagenauer]] und [[Johann Baptist Hagenauer]] aus Blei eine auf einem Wolkenberg und einer Weltkugel thronende Statue der Maria Immaculata errichtet, die an den vier Seiten von je einer allegorischen Figur (Engel, Teufel, Wahrheit und Kirche) umgeben ist. An den Sockelwänden finden sich Büste und Wappen des Erbauers, Erzbischof [[Sigismundus Christoph von Schrattenbach|Sigmund Graf Schrattenbach]] und weitere allegorische Darstellungen. Tafeln erklären hier auch den Zusammenhang der Figuren.
 
Die Marienstatue wird im Blick von den Arkaden der Franziskanergasse mit der - schon früher angebrachten Krone bekrönt, die von zwei Engeln getragen auf der Domfassade angebracht ist.  
 
  
Am Domplatz vor der Domfassade finden im Rahmen der Salzburger Festspiele seit 1920 alljährlich die Aufführungen des "[[Jedermann]]" von [[Hugo von Hofmannsthal]] statt.
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Im Mittelpunkt des Platzes steht die [[Mariensäule am Domplatz|Mariensäule]], [[1776]] bis [[1771]] von [[Wolfgang Hagenauer]] und [[Johann Baptist Hagenauer]] aus Blei eine auf einem Wolkenberg und einer Weltkugel thronende Statue der Maria Immaculata errichtet, die an den vier Seiten von je einer allegorischen Figur (Engel, Teufel, Wahrheit und Kirche) umgeben ist.
  
 
=== Kapitelplatz mit Kapitelschwemme ===
 
=== Kapitelplatz mit Kapitelschwemme ===
 
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: ''Hauptartikel [[Kapitelplatz]]
Der weitläufige Platz blickt gegen Süden zum Dom, gegen Osten zur Domprobstei und zum Erzbischöflichen Palais und nach Süden zur Festung und zur Kapitelschwemme. Dahinter schließen Kardinal-Schwarzenberghaus, Domkapitel und der Mühlenhof des Stiftes St. Peter an. Im Westen des Platzes folgt der Noviziattrakt des Stiftes St. Peter.
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Der Kapitelplatz, ein weitläufige Platz, blickt gegen Süden zum Dom, gegen Osten zur Domprobstei und zum [[Erzbischöfliches Palais|Erzbischöflichen Palais]] und nach Süden zur [[Festung Hohensalzburg|Festung]] und zur [[Kapitelschwemme]]. Dahinter schließen [[Kardinal-Schwarzenberg-Haus]], [[Salzburger Dom|Domkapitel]] und der [[Mühlenhof der Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Mühlenhof]] der Erzabtei St. Peter an. Im Westen des Platzes folgt der Noviziattrakt der Erzabtei St. Peter.  
 
 
'''Kardinal-Schwarzenberg-Haus:'''
 
Das ehemalige ''Granarium'', der fürsterzbischöfliche Kornspeicher wurde kürzlich zu einem ''Speicher des Wissens'' umgestaltet und nach dem späteren Kardinal Erzbischof Friedrich Fürst zu Schwarzenberg (1809-1880) benannt. Im Speicher des Wissens befindet sich neben dem Domarchiv und Räumen für das Dommuseum auch ein großer zeitgemäßer Übe-Raum für die Dommusik.
 
 
 
'''Domprobstei:'''
 
Sie wurde unter Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau ]] um 1600 erbaut ist ein stattlicher Bau mit einer siebenachsigen Front und dadurch ein beherrschender Teil des Platzes. Die Einfahrtshalle zur Kapitelgasse mit ihren toskanischen Säulen stammt vermutlich auch aus der Zeit Wolf Dietrichs. Das Ruskikaportal zum Kapitelplatz wurde erst 1977 wieder freigelegt und teilweise rekonstruiert.   
 
 
 
'''Erzbischöfliches Palais:'''
 
Dieser Bau ist aus dem Zusammenschluss von zwei ursprünglich getrennten Kanonikalhöfen um 1690 entstanden. Im 19. Jahrhundert war hier die Residenz der Erzbischöfe. Das Portal wird von einem Wappen von Erzbischof Josef von Tarnoczy geziert. Das alte Portal zur Kapitelgasse trug ein Wappen von [[Markus Sittikus]] (1693).
 
 
'''Kapitelschwemme:'''
 
Diese Pferdeschwemme stammt in der Anlage aus dem 17. Jahrhundert (einst mit dem Flügelross [[Pegasus]]) und wurde 1732 unter Erzbischof [[Leopold Anton Graf von Firmian |Firmian]] neu errichtet. Sie ist von einer marmornen Balustrade eingefasst und besitzt eine dem Brunnenhaus vorgebaute Nischenarchitektur. Doppelpilaster tragen hier eine hohe Rundbogennische, in der als monumentale Skulptur der Meeresgott Neptun mit Dreizack und Krone auf einem wasserspeienden Meeresross dargestellt wird. Diese Skulptur stammt von [[Josef Anton Pfaffinger]]. Die zwei seitlichen ebenfalls wasserspeienden [[Triton]]e stammen von 1691. Über dem Schaugebälg findet sich ein [[Chronogramm]] mit dem Prunkwappen von Erzbischof Firmian.
 
  
 
=== Residenzplatz mit Residenzbrunnen ===
 
=== Residenzplatz mit Residenzbrunnen ===
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[[Datei:Residenzplatz Mozartplatz.jpg|thumb|Blick von den nördlichen [[Dombögen]] über den [[Residenzplatz]] mit dem [[Residenzbrunnen]] hin zum [[Mozartplatz (Stadt Salzburg)|Mozartplatz]], links die [[Filialkirche zum hl. Michael]], rechts das [[Salzburger Glockenspiel]].]]
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: ''Hauptartikel [[Residenzplatz]]
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Der Residenzplatz, in seiner heutigen Größe, ist unter Schleifung von Bürgerhäusern und Entfernung des alten [[Domfriedhof]]es durch Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau entstanden und ist ein repräsentativer prunkvoller Vorplatz der fürsterzbischöflichen Residenzen. Im Mittelpunkt steht der [[Residenzbrunnen]], ein monumentaler Brunnen, der zwischen [[1656]] und [[1661]] im Auftrag von Fürsterzbischof [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein]] geschaffen wurde und wohl von [[Tommaso di Garona]] ausgeführt wurde.
  
[[Bild:Salzburg_Residenzbrunnen.jpg|thumb|200px|Residenzbrunnen, größter barocker Brunnen Mitteleuropas]]
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=== Mozartplatz ===
Der Residenzplatz (in seiner heutigen Größe) ist unter Schleifung von Bürgerhäusern und Entfernung des alten Domfriedhofes durch Erzbischof Wolf Dietrich entstanden und ist ein repräsentativer prunkvoller Vorplatz der fürsterzbischöflichen Residenz. Er wird im Westen von der Alten Residenz, im Osten von der Neuen Residenz mit dem kunstvollen Glockenspiel und im Süden vom Dom begrenzt. Im Norden schließen in einer geschlossenen Fassade Bürgerhäuser an, die im Kern auf mittelalterliche Bauten zurückgehen.
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: ''Hauptartikel [[Mozartplatz (Stadt Salzburg)|Mozartplatz]]
 
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Der Mozartplatz ist ein repräsentativer rechteckiger Platz vor der neuen Residenz, der ab [[1588]] durch den Abbruch mehrerer Bürgerhäuser unter Wolf Dietrich von Raitenau angelegt wurde. Heute steht in der Mitte des Platz auf einem Sockel das [[Mozart-Denkmal am Mozartplatz|Denkmal]] für [[Wolfgang Amadé Mozart]], das [[1842]] von Künstler [[Ludwig von Schwanthaler]] geschaffen und von [[Johann Stiglmaier]] in Bronze gegossen wurde.
'''Der Residenzbrunnen''' ist ein monumentaler Brunnen, der zwischen 1656 und 1661 im Auftrag von Erzbischof [[Guidobald von Thun]] geschaffen wurde und wohl von ''Tommaso di Garona'' ausgeführt wurde. Das untere Brunnenbecken auf allseitigen stufenartigen Sockeln ist vierseitig symmetrisch und besitzt eine ausgebogene und geknickte barocke Formgebung. Ein mittiger Felsen darauf ist von vier wasserspeienden Meerrossen umgeben. Der Felsen trägt vier nackte athletische Männer mit einer weiteren flachen Wasserschale, in denen drei Delphine wiederum ein flaches Wasserbecken halten. Dieses oberste Becken trägt einen Trioton, der aus einer Tritonschnecke Wasser senkrecht in die Luft stößt.
 
 
 
=== Mozartplatz und Waagplatz ===
 
 
Der Mozartplatz ist ein repräsentativer rechteckiger Platz vor der Neuen Residenz, der durch den Abbruch verschiedene Bürgerhäuser unter Wolf Dietrich von Raitenau angelegt wurde. Das Haus 4 ist der ehemalige Stadtpalais des Adelsgeschlechtes Rehlingen. Daran schließt das 1620 erbaute niedrige Imhofstöckl an. Die Häuser Mozartplatz 8,9 und 10 mit ihrer einheitlichen Fassade sind ehemalige Kanonikalhäuser aus dem 17-. Jahrhundert. Das Haus 9 trägt das Wappen von Sigismund von Schrattenbach. Unter dem Mozartplatz wurde bei der Aufstellung der Mozartstatue ein großes Mosaik des Archeloos mit einem Athlethenkampfbild geborgen. In der Mitte des Platz steht heute auf einem hohen Sockel das Denkmal von Wolfgang Amadeus Mozart, das 1842 von Ludwig Schwanthaler geschaffen wurde und von Johann Stiglmaier gegossen.  
 
  
Der im Nordwesten angrenzende kleine '''Waagplatz''' ist ein unregelmäßiger Platz, der ursprünglich als ältester Marktplatz und Gerichtspatz diente. Das Haus Waagplatz 1 wurde nach 1328 Gerichtsgebäude und später Stadttrinkstube. Die dortigen Bürgerhäuser stammen im Kern aus dem Mittelalter. Das Waaghaus (Waagpl. 3) war vor 1328 Gerichtsgebäude, der heutige Bau stammt aus dem 17. Jahrhundert.
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=== Waagplatz ===
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: ''Hauptartikel [[Waagplatz]]
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Der im Nordwesten an den Mozartplatz angrenzende kleine Waagplatz ist ein vieleckiger Platz, der ursprünglich als ältester [[Salzburger Märkte|Marktplatz]] und [[Schranne (Recht)|Gerichtsplatz]] diente. Hier befanden sich die [[Stadttrinkstube]], die [[Schranne]] und die [[Pfalz]].
  
 
=== Getreidegasse ===
 
=== Getreidegasse ===
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: ''Hauptartikel [[Getreidegasse]]
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Diese uralte Gasse liegt in der Altstadt und ist heute Salzburgs berühmteste Einkaufsstraße. Ihr besonderer Charakter ergab sich früher durch die zahlreichen schmiedeeisernen [[Hauszeichen und Zunftzeichen in der Salzburger Altstadt|Zunftzeichen]], die heute leider schon häufig von internationalen Markenschildern abgelöst wurden.
  
(Siehe auch Beitrag [[Getreidegasse]]). Diese uralte Gasse liegt in der Altstadt und ist heute Salzburgs berühmteste Einkaufsstraße. Ihr besonderer Charakter ergibt sich auch durch die zahlreichen schmiedeeisernen Zunftzeichen. Die Getreidegasse war bereits zur Römerzeit ein bedeutender Verkehrsweg und einzige Verkehrsader durch die Stadt, die nach Norden bzw. Westen an dem heutigen Schloss Klessheim bzw. am heutigen Liefering in heutige Bayern führte. Im Mittelalter wurde die Straße erstmals 1150 als „Trabegasse“ erwähnt. (Das Wort leitet sich vom Traben der Pferde her und nicht vom Getreide). Gereinigt wurde die belebte Getreidegasse im Mittelalter einmal wöchentlich durch das Aufstauen des Almkanals, durch das kurzzeitige Fluten der Gasse, wodurch die Gasse ausgeschwemmt wurde. Ihre Bekanntheit hat die Getreidegasse vor allem Wolfgang Amadeus Mozart zu verdanken, der hier 1756 im Hagenauerhaus (Getreidegasse 9) zur Welt kam.
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=== Sigmund-Haffner-Gasse ===
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: ''Hauptartikel [[Sigmund-Haffner-Gasse]]  
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Die Sigmund-Haffner-Gasse ist nach dem gleichnamigen [[Bürgermeister der Stadt Salzburg]], [[Sigmund Haffner]], in der Zeit von [[1768]] bis [[1772]], benannt.
  
 
=== Kaigasse und Kaiviertel ===
 
=== Kaigasse und Kaiviertel ===
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: ''Hauptartikel [[Kaiviertel]]
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Das Kaiviertel entwickelte sich entlang des einstigen Hauptstraßenzuges vom Domplatz über den Kajetanerplatz und das Erentrudistor (später Kajetanertor) nach [[Hallein]] und [[Berchtesgaden]]. Die Gasse setzt sich aus mehreren mittelalterlichen Gassen zusammen und wurde ab dem [[12. Jahrhundert]] allmählich bebaut.
  
Das Kaigassenviertel entwickelte sich entlang des einstigen Hauptstraßenzuges vom Domplatz über den Kajetanerplatz über das Erentrudistor (später Kajetanertor) nach Hallein und Berchtesgaden. Die Gasse setzt sich aus mehreren mittelalterlichen Gassen zusammen und  wurde ab dem 12. Jahrhundert allmählich bebaut. Der verwinkelte Straßenzug ergibt sich auch aus einer römischen Tempelanlage (den Göttern Asclepios, Hygieia und Kybele geweiht) die einst zwischen den heutigen Gassen Kaigasse und Krotachgasse stand und dessen Grundmauern 1945-1955 und 1987 ergraben wurden. Das vorspringende Haus Nr. 4 ist aus der ehemaligen Salvatorkirche hervorgegangen, das Haus Nr. 20 (Ecke Herrengasse) aus der ehemaligen Nicolaikirche. Das Haus Nr. 12 ist die ehemalige Domdechantei, in dessen quadratischen Innenhof heute der Traklbrunnen steht, den [[Toni Schneider-Manzell]] 1957 geschaffen hat. In der Pfeifergasse findet sich das Wohnhaus des Komponisten und Organisten [[Paul Hofhaimer]]. Auch [[Paracelsus]] lebte hier einige Jahre. Der dortige Papagenoplatz entstand durch schwere Bombentreffer 1944. Heute steht dort ein hübscher Brunnen, den 1960 die Salzburger Bildhauerin [[Hilde Heger]] geschaffen hat. Im "Chiemseehof", ehemals Sitz der Bischöfe von Chiemsee ist heute der Sitz der Salzburger Landesregierung.
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=== Alter Markt mit Florianibrunnen ===
 
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: ''Hauptartikel [[Alter Markt]]
=== Alter Markt mit Michaelsbrunnen ===
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Der Alte Markt, der zweitälteste Handelsplatz in der Altstadt, wurde im Früh[[mittelalter]] ([[13. Jahrhundert]]) planmäßig angelegt. An diesen städtischen Marktplatz schlossen einst der Milchmarkt und Kräutermarkt, der Rüben- und Krautmarkt und der Hafnermarkt an. Heute wird er von einer stattlichen Zeilen von Bürgerhäusern umrahmt, deren Kern meist ins Mittelalter reicht, die aber vielfach frühneuzeitlich überprägt sind.  
  
Der alte Handelsplatz wurde im Frühmittelalter (13. Jh.) planmäßig angelegt. An diesen städtischen Marktplatz schlossen einst der Milchmarkt und Kräutermarkt, der Rüben- und Krautmarkt und der Hafnermarkt an. Er besteht heute aus stattlichen Zeilen von Bürgerhäusern, deren Kern meist ins Mittelalter reicht, die aber vielfach frühneuzeitlich überprägt sind.
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In der Mitte des Alten Marktes steht heute der Marktbrunnen, der [[Florianibrunnen (Alter Markt)|Florianibrunnen]], der urkundlich anstelle eines alten Ziehbrunnens [[1488]] hier errichtet wurde, als erstmals [[Trinkwasser für die Stadt Salzburg|Wasser]] vom [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] über die [[Staatsbrücke|Stadtbrücke]] bis zum Alten Markt geleitet werden konnte. Am südwestlichen Eck befindet sich das bekannte [[Café Tomaselli]].
In der Mitte des Alten Marktes steht heute der Marktbrunnen, der urkundlich anstelle eines alten Ziehbrunnens 1488 hier errichtet wurde, als erstmals Wasser vom Gaisberg über die Stadtbrücke bis zum Alten Markt geleitet werden konnte. Das erhaltene achtseitige Brunnenbecken wurde 1685-87 gefertigt und ist ringsum mit einem zwei marmornen Treppenstufen umgeben. Es besitzt [[Akanthus (Ornament)|akanthusgeschmückte]] Eckpfeiler und Rosetten sowie ein zierliches Spiralgitter, das auf das Wasserbecken aufgesetzt ist und von Wolf Guppenberger 1583 geschaffen wurde. Die Brunnensäule trägt ebenso wie das schmiedeeiserne Gitter als städtischer Brunnen das Wappen der Stadt Salzburg. Die Statue an der Spitze der Brunnensäule stellt den Heiligen Florian dar und wurde 1734 von Josef Anton Pfaffinger geschaffen.
 
  
 
== Historische Friedhöfe und Gärten ==
 
== Historische Friedhöfe und Gärten ==
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[[Datei:Salzburger Altstadt Festspielbezirk Alte Universität.jpg|thumb|Blick über die Altstadt von Salzburg, von links: Die [[Getreidegasse]], der [[Universitätsplatz]] mit der [[Alte Universität|Alten Universtität]], die [[Hofstallgasse]] und rechts den ehemaligen [[Hofmarstall]]s, heute Teil des [[Großes Festspielhaus|Großen Festspielhauses]]. Im oberen rechten Bildteil: der [[Salzburger Dom]], die [[Franziskanerkirche]], [[St. Peter]] und darüber die [[Festung Hohensalzburg]]. Rechts unten der [[Herbert-von-Karajan-Platz]] mit der [[Pferdeschwemme (Hofmarstallschwemme)|Pferdeschwemme]]. Die grünen Bäume in der Mitte des Bildes zeigen den Standort des [[Wilhelm-Furtwängler-Garten]]s an.]]
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=== Friedhof von St. Peter ===
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: ''Hauptartikel [[Friedhof von St. Peter]]
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Der Friedhof von St. Peter ist neben dem Friedhof der Benediktinerinnenabtei Nonnberg die älteste noch bestehende christliche Begräbnisstätte Salzburgs. Er wurde bereits in nachrömisch-antiker Zeit als Begräbnisstätte benützt.
  
=== Petersfriedhof ===
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Durch seine Lage am Fuß des [[Mönchsberg]]s und sein malerisches Gelände war der Friedhof von St. Peter ein bevorzugtes Thema der Malerei und Dichtung des [[19. Jahrhundert]]s. Im Friedhof von St. Peter finden sich in den Berg hinein gehauene sogenannte [[Katakomben]]. Sie dienten nicht als Begräbnisort und sind vermutlich spätantiken Ursprungs. Hier sind die [[Gertraudenkapelle]] und die [[Maximuskapelle]] zu finden.
Dieser Friedhof ist neben dem Friedhof des Stiftes Nonnberg die älteste christliche Begräbnisstätte Salzburgs. Er wurde bereits in nachrömisch-antiker Zeit als Begräbnisstätte benützt.
 
Durch seine Lage am Fuß des Festungsberges und sein „malerisches“ Gelände war der Petersfriedhof ein bevorzugtes Thema der Malerei und Dichtung des 19. Jahrhunderts.
 
Im Petersfriedhof finden sich in den Berg hinein gehauene sogenannte „Katakomben“. Sie dienten nicht als Begräbnisort und sind vermutlich spätantiken Ursprungs. Hier sind die Gertraudenkapelle und die Maximuskapelle zu finden.
 
  
=== Botanischer Garten (Furtwänglergarten) ===
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=== Botanischer Garten (heute Wilhelm-Furtwängler-Garten) ===
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: ''Hauptartikel [[Botanischer Garten]]
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: ''Hauptartikel [[Wilhelm-Furtwängler-Garten]]
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Bis ins [[16. Jahrhundert]] befand sich hier ein großer Garten mit einer weitläufigen Obstbaumwiese und Gemüsebeeten, genannt der Frauengarten der Petersfrauen oder Frohngarten. Unter Fürsterzbischof [[Paris Graf von Lodron]] wurde (schon [[1617]] war ein akademisches Gymnasium errichtet worden) [[1622]] im Bereich dieses Gartens die [[Benediktineruniversität]] unter maßgeblicher Leitung der Erzabtei St. Peter errichtet.
  
Bis ins 16. Jahrhundert befand sich hier ein großer Garten mit einer weitläufigen Obstbaumwiese und Gemüsebeeten, genannt der Frauengarten der St. Peter Frauen oder Frohngarten.  Er diente wesentlichen landwirtschaftlichen Zwecken und reichte von den Häusern der Getreidegasse und der heutigen Sigmund-Haffner-Gasse bis zum Klausentor. Unter Fürsterzbischof Paris Graf Lodron wurde (schon 1617 war ein akademisches Gymnasium errichtet worden) 1622 im Bereich dieses Gartens die Benediktineruniversität unter maßgeblicher Leitung des Stiftes St. Peter errichtet. Von 1632 bis 1820 wurde das Grünareal als Kollegiumsgarten der Universität genutzt. In den Baumgarten hinein wurde 1694-1707 nach Plänen Fischer von Erlachs die Kollegienkirche errichtet, der verkleinerte Baumgarten blieb aber auch danach lange bestehen. Nach Auflassung des Kollegiumsgartens im Jahr 1780 pflegte bis 1820 der Salzburger Kaufmann und der Pflanzensammler Franz Anton Ranfftl einen privaten botanischen Garten und trieb dabei Handel mit seiner Pflanzensamenbörse. Zwischen 1820 und 1941 war der Garten wieder botanischer Garten. 1835 wurde er offiziell zum ''k. k. botanischen Garten'' der medizinisch-chirurgischen Lehranstalt. Die Kustoden betrieben die Anlage bis zum Jahr 1941. In den Nachkriegsjahren wurde endlich der heutige öffentliche Park errichtet, der im Jahre 1954 in posthumer Ehrung der Verdienste des großen Dirigenten [[Wilhelm Furtwängler]] (1886–1954) in ''Wilhelm-Furtwängler-Garten'' umbenannt wurde. Eine Besonderheit sind der große Ginkgobaum und die Tränen-Kiefer, beide um etwa 1850 gepflanzt und Relikte es alten Botanischen Gartens.
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Zwischen [[1820]] und [[1941]] war der Garten wieder botanischer Garten. [[1835]] wurde er offiziell zum ''k. k. botanischen Garten'' der medizinisch-chirurgischen Lehranstalt. Heute bestehen nur mehr ein paar Bäume, wie der große [[Ginko]]<nowiki>baum</nowiki> und die Tränen-[[Kiefer]], beide um etwa [[1850]] gepflanzt und Relikte des alten Botanischen Gartens.
  
== Alte Klöster ==
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== Klöster ==
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Nicht mehr bestehende Klostergemeinschaften im Altstadtgebiet sind vor allem das Kloster der der Domfrauen, der [[Petersfrauen]] (heute von den Franziskanern genutzt) und das Kloster der Theatiner (Kajetaner).
  
Nicht mehr bestehende Klostergemeinschaften im Altstadtgebiet sind vor allem das Kloster der der Domfrauen, der Petersfrauen (heute von den Franziskanern genutzt) und das Kloster der Theatiner (Kajetaner).
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=== Benediktiner-Erzabtei St. Peter ===
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: ''Hauptartikel [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter]]
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Die Benediktiner-Erzabtei St. Peter ist das älteste bestehende Kloster im deutschen Sprachraum, das um [[696]] (nach Haustradition [[582]]) gegründet bzw. erneuert wurde und auf einer seit der Spätantike bestehenden Klostergemeinschaft aufbauen dürfte. Die Erzabtei St. Peter besitzt eine bedeutende Sammlung von Malereien und Plastiken und vor allem von wertvollen Büchern und Urkunden. Das [[Verbrüderungsbuch von St. Peter|Verbrüderungsbuch]] des Klosters ist das älteste erhaltene Schriftstück auf dem Gebiet des heutigen Österreich.
  
=== Die Benediktiner-Erzabtei Sankt Peter ===
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=== Benediktinerinnenabtei Nonnberg ===
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: ''Hauptartikel [[Benediktinerinnenabtei Nonnberg]]
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Um [[715]] gründete Rupert von Worms am Nonnberg die Benediktinerinnenabtei Nonnberg, das heute weltweit älteste dauernd bestehende Frauenkloster.
  
Das Kloster St. Peter ist das älteste bestehende Kloster im deutschen Sprachraum, das um 696 (nach Haustradition 582) gegründet bzw. erneuert wurde und auf einer seit der Spätantike bestehenden Klostergemeinschaft aufbauen dürfte. Das Kloster war ursprünglich im Raum des heutigen Kapitelplatzes beheimatet. Die ersten Äbte des Klosters waren gleichzeitig auch Bischöfe ([[Rupert von Salzburg|Rupert]], [[Vitalis von Salzburg |Vitalis]], Flobrigis, Johannes, [[Virgilius von Salzburg|Virgil]], Adalram, Liupram, [[Adalwin]]) bzw. Erzbischöfe (Theotmar, Pilgrim I, Adalbert, Egilolf, Herold, Friedrich, Hartwig). Die Hauptaufgabe des Klosters und des Abtbischofs war neben der Seelsorge die (Slaven-)Mission. Gegen Ende des 9. Jahrhunderts setzte sich in dem Kloster die Benediktinerregel als Grundlage des Ordens durch. 987 wurden Kloster und Erzbistum von einander getrennt und die bisherige Gütergemeinschaft aufgehoben. Mit diesem Schritt erfolgte wenige Jahre später auch die Übersiedelung der Klostereinrichtungen an den heutigen Standort.  
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=== Franziskanerkloster ===
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: ''Hauptartikel [[Franziskanerkloster]]
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Nach Aufhebung des Klosters der [[Petersfrauen]] [[1583]] stand das dortige Kloster leer. Erzbischof-Coadjutor [[Georg von Kuenburg]] rief darauf [[1587]] Franziskaner zur Fortsetzung der inneren Mission und zur Seelsorge nach Salzburg. Einer der bekanntesten Ordensangehörigen war Pater [[Peter Singer]], der Erfinder des [[Pansymphonikon]].
  
Im Mittelalter hatte das Kloster mit der einflussreichen Petersschule und dem Skriptorium (Erstellung wertvoller handschriftlicher Bücher) vielfältige und wichtige kulturelle Aufgaben. Abt [[Johann von Staupitz]], der lebenslang ein Freund Martin Luthers blieb, ist der bekannteste und wohl bedeutendste Abt des Klosters, der auch maßgeblichen Anteil in der Vorbereitungen zur Gründung der Benediktineruniversität hatte. Er liegt in der Katharinenkapelle des Klosters begraben. 1924-26 wurde unter Erzabt Klotz das ''Collegium Benedictinum'' nach Entwürfen von Peter Berens erbaut. 1939-1945 war das Kloster enteignet, die Mönche 1942–1945 großteils aus dem Kloster vertrieben.
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== Verkehr ==
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Zentrale Haltestellen des öffentlichen Verkehrs sind die Haltestellen [[Zentrum-Ferdinand-Hanusch-Platz (Haltestelle)|Zentrum-Ferdinand-Hanusch-Platz]] und [[Herbert von Karajan-Platz (Haltestelle)|Herbert von Karajan-Platz]] auf dem [[Herbert-von-Karajan-Platz|gleichnamigen Platz]].
  
Das Stift St. Peter besitzt eine bedeutende Sammlung von Malereien und Plastiken und vor allem von wertvollen Büchern und Urkunden. Das [[Verbrüderungsbuch]] des Klosters ist das älteste erhaltene Schriftstück auf dem Gebiet des heutigen Österreich.
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Die Hauptachsen des Verkehrs bilden der [[Franz-Josef-Kai]], die [[Griesgasse]] sowie die Verbindung zwischen dem Franz-Josef-Kai und dem [[Neutor]]. Der Großteil der linksufrigen Altstadt ist jedoch [[Fußgängerzone]].
 
+
<!-- === Straßen ===  
=== Benediktinen-Frauenstift Nonnberg ===
+
alphabetisch, Hauptverkehrsstraßen sind ''kursiv'' gekennzeichnet<br/>
+
* alle mit A
Um 715 gründete Rupert am Nonnberg das Benediktinenstift Nonnberg, das heute weltweit älteste dauernd bestehende Frauenkloster. Einst war das Kloster begütert: Zu den Gütern gehörte im Frühmittelalter auch das Nonntal, dessen Kirche früher eine Filialkirche des Klosters war, und der Raum zwischen Salzach und Leopoldskroner Moor im Süden der Stadt.
+
* alle mit B ... -->
 
+
<!-- == Betriebe und Unternehmen ==
Um 1006 brannte die erste Klosterkirche ab. Eine neue Klosterkirche wurde mit Hilfe  Heinrich II. im Jahr 1009 vollendet. Aus dieser Zeit sind der mächtige Kirchturm, Portalteile und unter das „Paradies“ mit seinen Fresken erhalten. Durch einen Brand 1423 zum Großteil zerstört, wurde die Klosterkirche in den Jahren 1464 bis 1509 auf den alten Gebäuderechten fußend neu aufgebaut (Spätgotischer Bau). Das mittige gotische Glasfenster hinter dem Altar (1480), gestiftet vom damaligen Bürgermeister Augustin Clanner, der spätgotische Altar (mit neugotischem Beiwerk) aus der Filialkirche Scheffau/Lammer.Das Kloster beherbergt eine bedeutende Sammlung mittelalterlicher Handschriften, gotischer Figuren und Malerei (vor allem spätgotische Altäre). Besonders bemerkenswert ist das "Faldistorium" (ein Faltstuhl für die Äbtissin, nach 1100 entstanden mit figürlichen Reliefs und Figuren aus Walrossbein) und das Elfenbeinpastorale von 1242.
+
* [[ergänze]]]] -->
 
+
<!-- == Gesellschaft und Soziales ==
=== Das Franziskanerkloster ===
+
* [[ergänze]] -->
 
+
== Kultur ==
Nach Aufhebung des Klosters der Petersfrauen 1583 stand das dortige Kloster leer. Erzbischof-Coadjutor Georg von Kuenburg rief darauf 1587 zur Fortsetzung der inneren Mission und zur Seelsorge nach Salzburg. Die Gründungspatres kamen dabei aus verschiedenen bayrischen Klöstern. Erzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] übergab dem neugewidmeten Kloster dann 1592 die alte Stadtpfarkirche, die seither Franziskanerkirche heißt, als neue Ordenskirche. Seit damals sind die Franziskaner als Orden in der Stadt ununterbrochen seelsorgerisch tätig.
+
Fast alle bedeutenden Kultureinrichtungen haben ihren Sitz in der linksufrigen Altstadt, wie beispielsweise der [[Salzburger Festspielfonds]], Träger und Veranstalter der [[Salzburger Festspiele]], die [[Salzburger Kulturvereinigung]] oder die [[Trakl Forschungs- und Gedenkstätte]].  
 
+
== Persönlichkeiten ==  
Der heutige Klosterbau ist mit einem Bogengang mit der Fransiskanerkirche verbunden. Der gemäß dem Ordensgrundgedanken sehr schlichte Klosterbau fand mit dem Umbau 1686 bis 1689 im Wesentlichen seine heutigen Gestalt. Das Kloster besitzt neben wertvollen Gemälden von Rottmayr auch eine wertvolle Bibliothek. 
+
: Lebende
 
+
* [[Erzabt]] Pater [[Korbinian Birnbacher]] [[OSB]],
Einer der bekanntesten Ordensangehörigen ist Pater ''Peter Singer'', der Erfinder des Panharmoniums.
+
*  [[Erzbischof]] Dr. [[Franz Lackner (Erzbischof)|Franz Lackner]]
 +
* em.o. Univ.-Prof. DDr. h. c. [[Josef Wallnig]]
 +
: Verstorbene
 +
* [[Johann Lorenz Hagenauer]]
 +
* [[Johann Michael Haydn]]
 +
* [[Joseph Mohr]]
 +
* [[Wolfgang Amadé Mozart]]
 +
* [[Paracelsus]]
 +
* [[Christian Doppler]]
  
== Die Altstadt heute ==
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== Sportveranstaltungen ==
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Seit [[2003]] findet das Stadtrennen des modernen [[Gaisbergrennen (modern)|Gaisbergrennens]] statt. Nach [[2010]] kam in der Salzburger Altstadt das sogenannte [[Sightrunning]] auf. Seit [[2017]] findet der [[Salzburger Businesslauf]] in der Altstadt statt. Im Juni [[2019]] fand hier die Eröffnung der [[Europäische Betriebssportspiele|Europäischen Betriebssportspiele]] statt. Auch der [[Jedermannlauf]] führt durch die Altstadt.
  
Wirtschaftsraum, Handel und Tourismus - Beitrag wird demnächst bearbeitet - bitte um Mitarbeit
+
Anlässlich der [[Olympische Sommerspiele 1972 in München|Olympischen Sommerspiele 1972]] im [[Bayern|bayerischen]] [[München]] brachte der Salzburger Sportler [[Manfred Stengl]] das olmypische Feuer zu einer Feier auf den [[Domplatz]].
  
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== Bilder ==
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{{Bildkat|Altstadt}}
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* {{Commonscat|Historic centre of the city of Salzburg|Historisches Zentrum der Stadt Salzburg}}
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== Weblinks ==
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* [https://www.salzburg-altstadt.at Offizielle Homepage der Salzburger Altstadt]
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* [https://www.salzburg.info/de/salzburg/unesco-welkulturerbe Salzburg Information]
  
 
== Literatur und Quellen ==
 
== Literatur und Quellen ==
 +
* [[Lieselotte von Eltz-Hoffmann|Eltz-Hoffmann, Lieselotte v.]]: ''[[Salzburger Brunnen (Buch)|Salzburger Brunnen]]'', Verlag der Schriftenreihe "Kulturgut der Heimat", [[Stadtverein Salzburg]], Salzburg, 1979
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* Eltz-Hoffmann, Lieselotte v.: ''Die Kirchen Salzburgs'', [[Verlag Anton Pustet]] Salzburg, 1993, ISBN 3-7025-0308-0
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* [[Heinz Dopsch|Dopsch, Heinz]]; [[Robert Hoffmann|Hoffmann, Robert]]: ''[[Geschichte der Stadt Salzburg]]'', [[Verlag Anton Pustet]], Salzburg, 1976, ISBN 3-7025-0340-4
 +
* [[Monika Oberhammer|Oberhammer, Monika]]: ''Pustets Klosterführer'', Verlag Anton Pustet Salzburg, 1998, ISBN 3-7025-0374-9
 +
* [[Bernd Euler|Euler, Bernd]]; [[Ronald Gobiet|Gobiet, Ronald]]; [[Horst Huber|Huber, Horst]]: ''Dehio Salzburg'' - Stadt und Land, Verlag Anton Schroll & Co Wien, Wien, 1986, ISBN 3-7031-0599-2
 +
== Einzelnachweise ==
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<references/>
  
Lieselotte v. Eltz-Hoffmann; ''Salzburger Brunnen'', Verlag der Schriftenreihe "Kulturgut der Heimat", Stadtverein Salzburg, Salzburg, 1979
+
{{Stadtteile Stadt Salzburg}}
 
 
Lieselotte v. Eltz-Hoffmann; ''Die Kirchen Salzburgs'', Verlag Anton Pustet Salzburg, 1993, ISBN 3-7025-0308-0
 
 
 
Heinz Dopsch & Robert Hoffmann ''Geschichte der Stadt Salzburg'', Verlag Anton Pustet, Salzburg, 1976, ISBN 3-7025-0340-4
 
 
Monikas Oberhammer ''Pustets Klosterführer'', Verlag Anton Pustet  Salzburg, 1998, ISBN 3-7025-0374-9
 
 
 
Bernd Euler, Ronald Gobiet, Horst Huber: ''Dehio Salzburg'' - Stadt und Land, Verlag Anton Schroll & Co Wien, Wien, 1986, ISBN 3-7031-0599-2
 
 
 
 
 
==Allgemeines==
 
Eine [[Altstadtkommission]] wacht darüber, dass alle baulichen Veränderungen im Einklang mit diesem Titel Weltkulturerbe  stehen.
 
 
 
==Sehenswürdigkeiten==
 
 
 
==berühmte Bürger der Altstadt==
 
* [[Johann Lorenz Hagenauer]]
 
* [[Johann Michael Haydn]]
 
* [[Joseph Mohr]]
 
* [[Wolfgang Amadeus Mozart]]
 
* [[Paracelsus]]
 
 
 
==Quelle==
 
* [http://www.salzburg.info/weltkulturerbe_240.htm Salzburg Information]
 
* [http://www.smca.at/sattler/sattler_restaurierung.html Hubert Sattler Panorama] über die Restaurierungsarbeiten
 
 
 
{{Bezirke Stadt Salzburg}}
 
  
[[Kategorie:Salzburg]]
+
[[Kategorie:Wissenschaft]]
[[Kategorie:Altstadt]]
+
[[Kategorie:Geografie]]
 +
[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 +
[[Kategorie:Altstadt|!|]]
 +
[[Kategorie:UNESCO Weltkulturerbe]]

Aktuelle Version vom 26. März 2025, 20:43 Uhr

Begriffsklärung
Dieser Artikel gibt einen Überblick über die Salzburger Altstadtteile und behandelt im Detail die Altstadt am linken Salzachufer. Der Altstadtteil am rechten Salzachufer wird im Artikel Altstadt (rechtes Salzachufer) behandelt.
Stadtteilbild
Blick auf die Altstadt.
Stadtteilkarte
Die Salzburger Altstadt.
Daten der gesamten Altstadt (2021)[1]
Fläche: 2,37 km² (3,6 %)[2]
Einwohner: 4 265 (2,75 %)[3]
Einwohner pro km²: 1 800
Haltestelle
öffentlicher Verkehr:
28
Radwege: 7,3 km
Nahversorger: 29
Altersverteilung: 7,6 % bis 14 Jahre
12,7 % 15–24 Jahre
36,3 % 25–44 Jahre
26,2 % 45–64 Jahre
17,0 % ab 65 Jahre
Wohnungsgrößen: 23,8 unter 45 m²
19,5 % 45–59 m²
14,7 % 60–75 m²
14,1 % 75–90 m��
14,6 % 90–120 m²
6,4 % 120–150 m²
6,9% über 150 m³
Kaufpreise €/m²(2021)
Wohnungen neu : 7.213–9.917
Wohnungen gebraucht: 5.098–8.600
Wohnungen
Miete €/m²:
11,6–19,4

Die Altstadt von Salzburg umfasst die an beiden Flussufern, rechts und links der Salzach gelegene historische Altstadt[4] der Landeshauptstadt Salzburg zwischen dem Mönchsberg und dem Kapuzinerberg.

Geografie

 
Die Altstadt vom Müllnersteg gesehen.

Die orographisch links der Salzach ist das Kerngebiet der Altstadt. Die linke Altstadt hat in etwa eine Breite von 400 Metern in Nord-Süd-Richtung und eine Länge von etwa 1 300 Metern in West-Ost-Richtung. Ihr Gebiet umfasst eine Fläche von etwa 34 Hektar und befindet sich auf einer mittleren Höhe von 424 m ü. A. (Residenzplatz).

Die linke Altstadt erstreckt sich vom Klausentor im Westen und dem Rudolfsplatz im Osten, sowie dem Flusslauf der Salzach im Norden und dem Mönchsberg im Süden. Diese besondere Lage bot eine sehr hohe strategische Sicherheit. Im Nordwesten bot der Müllner Hügel mit der alten Vorstadt Mülln eine gute Möglichkeit, den Zugang zu kontrollieren. Der Mönchsberg, einer der Salzburger Stadtberge, bildet an drei Seiten einen unüberwindlichen natürlichen Schutzwall. An der vierte Seite liegt die Salzach als natürliche Grenze, die auch leicht zu schützen war.

Vom Almkanal führen vom Stiftsarm mehrere Seitenkanäle durch die Altstadt, ebenso wie der Neutorarm, der vom Müllner Arm des Almkanals abzweigt.

Bevölkerung

In der Altstadt leben 4 235 Bewohner.[5] Im 18. Jahrhundert lebten in der historischen Altstadt beider Uferseiten noch etwa 15 000 Menschen.

UNESCO Weltkulturerbe

 
In der Bildmitte der Dom zu den Hll. Rupert und Virgil, rechts davon die Neue Residenz und darunter die Kanonikalhäuser. Im oberen Bildteil sieht man den Kapuzinerberg mit dem Kapuzinerkloster.

Der Altstadt der Stadt Salzburg (einschließlich Festungsberg, Mönchsberg, Inneres Nonntal, rechtsseitige Altstadt und Kapuzinerberg) wurde am 7. Dezember 1996 von der UNESCO die Auszeichnung Weltkulturerbe verliehen. Diese Auszeichnung erfolgte u. a. mit der folgenden Begründung:

"Als geistliches Zentrum Mitteleuropas reicht die Bedeutung der ehemaligen fürsterzbischöflichen Residenzstadt Salzburg bis in die Frühzeit der abendländischen Kultur zurück. Der Bischofssitz, das älteste kontinuierlich bestehende Erzbistum nördlich der Alpen, der Dom und die ebenfalls in die karolingische Zeit zurückgehenden, bis heute in lebendige Tradition erhaltenen Klöster von St. Peter und Nonnberg bilden die Kern, von der die bauliche Entwicklung der in ihrer historischen Konzeption und Substanz wohl erhaltenen Stadt ausging. Die Erzbischöfe beschäftigten durch alle Jahrhunderte bedeutende Künstler ihrer Zeit. Ein lebendiges Ineinander vielfältiger mittelalterlicher undbarocker Baudenkmale fügt sich in der Altstadt zu einem einzigartigen, von der Festung Hohensalzburg dominierten städtebaulichen Ensemble zusammen. Unter der eindrucksvollen Silhouette der Türme und Kuppeln der vielen Kirchen reihen sich die geschlossenen Fassadenprospekte der Bürgerhäuser an den Plätzen und verwinkelten Gassen links und rechts der Salzach. Die mit dem Genius Loci Wolfgang Amadé Mozart verbunden Musik- und Festspieltradition gehört mit zum besonderen Flair dieses unikalen Stadtdenkmales."

Eine Altstadtkommission wacht darüber, dass alle baulichen Veränderungen im Einklang mit diesem Titel Weltkulturerbe stehen.

Viertel der Altstadt

Historisch kann man die Altstadt wegen der Grundbesitzverhältnisse in eine Fürstenstadt, eine Mönchsstadt und eine Bürgerstadt unterteilen, die über Jahrhunderte streng getrennt waren. Heute unterscheidet man auch das Kaiviertel, den St.-Peter-Bezirk und den Festspielbezirk.

Bauwerke

Hauptartikel Denkmalgeschützte Objekte in der Salzburger Altstadt
Hauptartikel Kapellen und Kirchen in der Salzburger Altstadt
Hauptartikel Kleindenkmäler und Kunstwerke in der Salzburger Altstadt
 
Salzburg, UNESCO-Weltkulturerbe, gesehen vom Kapuzinerberg.
 
Die Salzburger Altstadt vom Kapuzinerberg aus gesehen.
 
Die Altstadt von Süden mit der Festung Hohensalzburg und im Vordergrund Nonntal.
 
Die Altstadt von Süden mit Festung Hohensalzburg und Nonnberg, Sommer 2022.

Kirchen der Altstadt

 
herbstlicher Blick vom Mönchsberg auf die Altstadt von Salzburg: in der Mitte die Franziskanerkirche, dahinter der Salzburger Dom, rechts von der Franziskanerkirche das Franziskanerkloster (ehemals Petersfrauen)
Hauptartikel Kapellen und Kirchen in der Stadt Salzburg

Salzburger Dom

Hauptartikel Salzburger Dom

Das zentrale kirchliche Gebäude der Stadt Salzburg ist der den Heiligen Rupert und Virgil geweihte Salzburger Dom. Der älteste Vorgängerbau des heutigen Domes wurde von 767 bis 774 unter Bischof Virgil errichtet, der mit seinen drei Kirchenschiffen einer der größten Kirchenbauten des 8. Jahrhunderts war.

Als der Dom bei einem Brand 1598 schwer beschädigt wurde, ließ Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau ihn abreißen, um einen noch größeren zu bauen. Sein Nachfolger Markus Sittikus entfernte aber die fertig gestellten ersten Fundamente und begann mit einem kleineren Dombauwerk. Dieser (heutige) Dom, von Dombaumeister Santino Solari geplant, konnte 1628 unter Paris Lodron eingeweiht werden.

Stiftskirche St. Peter

Hauptartikel Stiftskirche St. Peter

Die erste Klosterkirche von St. Peter wurde um 696 errichtet, als Rupert von Worms (Hruodpert) die dortige wohl seit der Spätantike weiterlebende romanische Klostergemeinschaft erneuerte. Die heutige Kirche geht im Kern auf einen Bau zurück, der 1125 bis 1143 erbaut wurde. Der mächtige Kirchturm, der um 1400 romanisierend erhöht wurde, stammt im Kern aus dem 9. Jahrhundert.

Filialkirche zum hl. Michael

Hauptartikel Filialkirche zum hl. Michael

Die Filialkirche zum hl. Michael am Mozartplatz ist die älteste Pfarrkirche der Stadt Salzburg.

Kirche Mariae Himmelfahrt der Benediktinerinnenabtei Nonnberg

Hauptartikel Kirche Mariae Himmelfahrt

Um 715 gründete Hruodpert (Rupert von Worms) am Nonnberg die Benediktinerinnenabtei Nonnberg, das heute weltweit älteste christliche Frauenkloster mit ununterbrochener Tradition. Ruperts Nichte Erentrudis war die erste Äbtissin.

Bürgerspitalskirche St. Blasius

Hauptartikel Bürgerspitalskirche St. Blasius

Schon die Admonter Mönche bauten hier auf ihrem Grund eine erste Kapelle, die ihrem Schutzpatron, dem heiligen Blasius geweiht war. Erzbischof Friedrich III. von Leibnitz ließ nach erfolgtem Grundtausch mit den Mönchen hier 1327 ein Spital für kranke, alte und sieche Bürger der Stadt errichten, wo zumindest eine Grundversorgung und eine Betreuung sichergestellt werden sollte. 1330 wurde für das neue Spital der in Grundzügen bis heute erhaltene dreischiffige Kirchenbau mit seinem Kreuzrippengewölbe geschaffen.

Franziskanerkirche Zu Unserer Lieben Frau

Hauptartikel Franziskanerkirche Zu Unserer Lieben Frau

Die erste Kirche ist vermutlich älter als der Dombau des hl. Virgil. Sie war dabei ursprünglich Tauf- und Synodalkirche der Stadt. Zwischen 1130 und 1583 war sie zudem Klosterkirche der Petersfrauen. Von 1189 bis 1635 wurde sie Pfarrkirche der Stadt (vorher war dies die Filialkirche zum hl. Michael, nachher der Dom). Eine neue Weihe der Kirche im Jahr 1223 lässt auf einen damals eben fertig gestellten Neubau schließen. Die heutige Kirche dürfte im Langhausbereich aber bereits ins 12. Jahrhundert zurückreichen.

Kollegienkirche (Universitätskirche)

Hauptartikel Kollegienkirche
 
Die Kollegienkirche vom Kapuzinerberg aus gesehen.

Fürsterzbischof Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein, der Stifter der Kirche, setzte gegen manche Widerstände den lang geplanten Kirchenbau um. Der Architekt der Kollegienkirche war Johann Fischer von Erlach. Die Kirche ist heute der bedeutendste Kirchenbau der Stadt Salzburg neben dem Salzburger Dom, ein Hauptwerk des Barockarchitekten Erlach und ein Kirchenbau von internationalem Rang.

Kajetanerkirche St. Maximilian

Hauptartikel Kajetanerkirche St. Maximilian

Als kirchlicher Ort ist die heutige Kajetanerkirche mit dem angeschlossenen Krankenhaus der Barmherzigen Brüder, nächst dem ehemaligen, heute nicht mehr bestehenden Stadttor (Inneres Nonntalertor, Inneres Erentrudistor) gelegen, sehr alt. Urkundlich stand hier schon 1150 eine Kirche und ein Spital. In ihrer Nähe befand sich aber auch das Raplbad, in dem der Arzt Theophrast von Hohenheim, genannt Paracelsus, wirkte. Im Jahr 1684 erfolgte durch Fürsterzbischof Max Gandolf von Kuenburg die Stiftung eines Priesterseminars unter Leitung der Theatiner (allgemein nach ihrem Gründer Kajetaner genannt).

Ursulinenkirche St. Markus

Hauptartikel Ursulinenkirche St. Markus
 
Die Markuskirche in der Altstadt

Dem Fürsterzbischof Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein waren als Landesfürsten soziale Aufgaben stets wichtig. So berief er 1695 zur besseren Bildung der weiblichen Jugend die Ursulinen nach Salzburg, die zuerst außerhalb der Stadt im heutigen Schloss Arenberg (früher Schloss Bürgelstein) untergebracht wurde, bald aber stadtnahe zum Klausentor hin übersiedelte. 1699 wurde hier daher der Grundstein für das Ursulinenkloster und die angeschlossene Kirche St. Markus gelegt.

Das Kloster der Ursulinen mit seinem angeschlossenen Privatgymnasium St. Ursula wurde 1957 nach Aigen-Glas verlegt, die ehemaligen Klosterräume werden seit 1959 weitgehend vom Naturkundemuseum Haus der Natur genutzt.

Historische Profanbauten

 
Blick vom Kapuzinerberg auf die Altstadt und die Festung Hohensalzburg um 1875.
 
Die Altstadt mit der Festung Hohensalzburg 1933.
 
Die Altstadt mit der Festung Hohensalzburg 1952.

Alte Salzburger Residenz

Hauptartikel Alte Residenz

Die Alte Residenz ist die historische fürsterzbischöfliche Palastanlage. Sie liegt zwischen dem heutigen Residenzplatz, dem Alten Markt, der heutigen Sigmund-Haffner-Gasse und dem Domplatz. Sie ist erstmals um 1120 urkundlich nachgewiesen. Neubauten erfolgten vor allem im 15. und 16. Jahrhundert, vor allem unter Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau.

Neue Salzburger Residenz

Hauptartikel Neue Residenz

Die Neue Residenz errichtete Wolf Dietrich von Raitenau um 1600. Fürsterzbischof Hieronymus Graf Colloredo ließ 1786 das dortige Zeughaus[6] räumen und größtenteils zu Verwaltungsräumen umbauen. Seit 2007 befindet sich in der Neuen Residenz das Salzburg Museum. Hier ist auch das bekannte Sattler-Panorama zu bewundern, das Johann Michael Sattler mit Hilfe von Friedrich Loos (Landschaft) und Johann Schindler (Figuren) malte. Im Gebäudekomplex ist auch das Salzburger Heimatwerk untergebracht.

Für das Salzburger Glockenspiel wurde der von Wolf Dietrich von Raitenau dem Bau vorgesetzte, ursprünglich fünfgeschossige Turm um 1701 aufgestockt.

Alte Universität mit Sacellum und Großer Aula

Hauptartikel Alte Universität

Der äußerlich schlichte Bau der alten Benediktineruniversität wurde 1618 begonnen, als Markus Sittikus von Hohenems den Vorläufer der Universität Salzburg, das erste Salzburger Benediktinergymnasium gründete. Damals entstand auch die dem hl. Borromäus geweihte Kapelle des Sacellum. 1627 begann unter der Leitung Santino Solaris der Ausbau des Gebäudes für die 1623 begründete neue Benediktineruniversität. Nach 1630 wurde der Nordflügel mit der Großen Aula erbaut, 1652 bis 1655 der Bau des Südflügels.

Rathaus

Hauptartikel Salzburger Rathaus

Das Rathaus ist heute ein viergeschossiger Bau mit Rokokofassade und einem Stadtbild prägenden charakteristischem kleinen Turm. Es wurde im 14. Jahrhundert als Wohnhaus des Patriziergeschlechtes der Keutzl (Keutzlturm) genutzt und wurde 1407 von der Stadtgemeinde erworben. Unter Fürsterzbischof Markus Sittikus von Hohenems von 1616 bis 1618 vollständig umgebaut. Die heutige Rokokofassade kam 1772 hinzu.

Heute ist das Gebäude im Erdgeschoß von Geschäften, sonst aber von Magistratsabteilungen genutzt. Die regelmäßigen Sitzungen des Gemeinderates der Stadt Salzburg finden hier im großen Saal im zweiten Stock statt. 2011/2012 wurde es komplett renoviert.

Unmittelbar neben dem Rathaus steht das vermutlich älteste erhaltene Patrizierhaus der Stadt Salzburg - das Haus Kranzlmarkt Nr. 3.

Hofmarstall (Festspielhaus), Felsenreitschule und Marstallschwemme

Hauptartikel Hofmarstall

Der Hofmarstall wurde in der Anlage mit seiner langgestreckten Front zur Hofstallgasse von Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau errichtet. 1662 folgte eine Erweiterung, sowie die Errichtung der Winterreitschule. Ein weiterer Ausbau erfolgte unter Fürsterzbischof Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein. Die Sommerreitschule und die Fassade der nördliche Schmalseite zum (heutigen) Herbert-von-Karajan-Platz und zur Marstallschwemme hin wurde nach Plänen von Johann Bernhard Fischer von Erlach 16931694 gestaltet.

In der Zeit der Monarchie war der Hofmarstall als Kavalleriekaserne genutzt. 1925 erfolgte der ersten Umbau zum Kleinen Festspielhaus für die Salzburger Festspiele unter Architekt Eduard Hütter, 1926 und 1937/38 weiterer Ausbau unter Architekt Clemens Holzmeister. Nach Übersiedlung des Hauses der Natur in das ehemalige Ursulinenkloster (1956) kam bis 1960 zum Neubau des Großen Festspielhauses nach Plänen von Clemens Holzmeister.

Die Felsenreitschule wurde 1693 unter Fürsterzbischof Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein vermutlich nach Entwürfen von Johann Bernhard Fischer von Erlach ausgestaltet. Dieser Ort dient heute auch als Aufführungsstätte für die Salzburger Festspiele.

Die Marstallschwemme, bekannter unter dem Namen Pferdeschwemme, wurde im Zuge der Neugestaltung des Hofmarstalles durch Johann Bernhard Fischer von Erlach konzipiert.

Neutor oder Sigmundstor

Hauptartikel Neutor

Der erste Versuch, den Berg zu durchschneiden, 1676 bis 1687 unter Fürsterzbischof Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg, schlug fehl. Erst 1766 konnte der Tunnel eröffnet werden.

Reste alter Wehranlagen abseits der Festung

Hauptartikel Stadtbefestigungen

Aus der Zeit der ersten Stadtbefestigung (um 1280) stammen:

Aus der Zeit der zweiten Stadtbefestigung (etwa 1470 - 1490) stammen:

Aus der Zeit der dritte Stadtbefestigung (um 1620 bis1648, der Zeit des Dreißigjährigen Krieges stammen:

Historische Gassen und Plätze

 
Die UNESCO Weltkulturerbe-Altstadt der Stadt Salzburg, Aufnahme von der Humboldtterrasse auf dem Mönchsberg.

Domplatz mit der Mariensäule

Hauptartikel Domplatz

Der allseitig geschlossene Domplatz vor der Domfassade ist durch Arkaden, den von Giovanni Antonio Daria errichteten Dombögen mit dem Residenzplatz und dem Kapitelplatz, sowie mit weiteren Arkaden mit der Franziskanergasse verbunden. Südseitig schließt der Konventtraktes der Benediktiner-Erzabtei St. Peter an, nordseitig die alte Residenz.

Am Domplatz vor der Domfassade finden im Rahmen der Salzburger Festspiele seit 1920 alljährlich die Aufführungen des "Jedermann" von Hugo von Hofmannsthal statt.

Im Mittelpunkt des Platzes steht die Mariensäule, 1776 bis 1771 von Wolfgang Hagenauer und Johann Baptist Hagenauer aus Blei eine auf einem Wolkenberg und einer Weltkugel thronende Statue der Maria Immaculata errichtet, die an den vier Seiten von je einer allegorischen Figur (Engel, Teufel, Wahrheit und Kirche) umgeben ist.

Kapitelplatz mit Kapitelschwemme

Hauptartikel Kapitelplatz

Der Kapitelplatz, ein weitläufige Platz, blickt gegen Süden zum Dom, gegen Osten zur Domprobstei und zum Erzbischöflichen Palais und nach Süden zur Festung und zur Kapitelschwemme. Dahinter schließen Kardinal-Schwarzenberg-Haus, Domkapitel und der Mühlenhof der Erzabtei St. Peter an. Im Westen des Platzes folgt der Noviziattrakt der Erzabtei St. Peter.

Residenzplatz mit Residenzbrunnen

 
Blick von den nördlichen Dombögen über den Residenzplatz mit dem Residenzbrunnen hin zum Mozartplatz, links die Filialkirche zum hl. Michael, rechts das Salzburger Glockenspiel.
Hauptartikel Residenzplatz

Der Residenzplatz, in seiner heutigen Größe, ist unter Schleifung von Bürgerhäusern und Entfernung des alten Domfriedhofes durch Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau entstanden und ist ein repräsentativer prunkvoller Vorplatz der fürsterzbischöflichen Residenzen. Im Mittelpunkt steht der Residenzbrunnen, ein monumentaler Brunnen, der zwischen 1656 und 1661 im Auftrag von Fürsterzbischof Guidobald Graf von Thun und Hohenstein geschaffen wurde und wohl von Tommaso di Garona ausgeführt wurde.

Mozartplatz

Hauptartikel Mozartplatz

Der Mozartplatz ist ein repräsentativer rechteckiger Platz vor der neuen Residenz, der ab 1588 durch den Abbruch mehrerer Bürgerhäuser unter Wolf Dietrich von Raitenau angelegt wurde. Heute steht in der Mitte des Platz auf einem Sockel das Denkmal für Wolfgang Amadé Mozart, das 1842 von Künstler Ludwig von Schwanthaler geschaffen und von Johann Stiglmaier in Bronze gegossen wurde.

Waagplatz

Hauptartikel Waagplatz

Der im Nordwesten an den Mozartplatz angrenzende kleine Waagplatz ist ein vieleckiger Platz, der ursprünglich als ältester Marktplatz und Gerichtsplatz diente. Hier befanden sich die Stadttrinkstube, die Schranne und die Pfalz.

Getreidegasse

Hauptartikel Getreidegasse

Diese uralte Gasse liegt in der Altstadt und ist heute Salzburgs berühmteste Einkaufsstraße. Ihr besonderer Charakter ergab sich früher durch die zahlreichen schmiedeeisernen Zunftzeichen, die heute leider schon häufig von internationalen Markenschildern abgelöst wurden.

Sigmund-Haffner-Gasse

Hauptartikel Sigmund-Haffner-Gasse

Die Sigmund-Haffner-Gasse ist nach dem gleichnamigen Bürgermeister der Stadt Salzburg, Sigmund Haffner, in der Zeit von 1768 bis 1772, benannt.

Kaigasse und Kaiviertel

Hauptartikel Kaiviertel

Das Kaiviertel entwickelte sich entlang des einstigen Hauptstraßenzuges vom Domplatz über den Kajetanerplatz und das Erentrudistor (später Kajetanertor) nach Hallein und Berchtesgaden. Die Gasse setzt sich aus mehreren mittelalterlichen Gassen zusammen und wurde ab dem 12. Jahrhundert allmählich bebaut.

Alter Markt mit Florianibrunnen

Hauptartikel Alter Markt

Der Alte Markt, der zweitälteste Handelsplatz in der Altstadt, wurde im Frühmittelalter (13. Jahrhundert) planmäßig angelegt. An diesen städtischen Marktplatz schlossen einst der Milchmarkt und Kräutermarkt, der Rüben- und Krautmarkt und der Hafnermarkt an. Heute wird er von einer stattlichen Zeilen von Bürgerhäusern umrahmt, deren Kern meist ins Mittelalter reicht, die aber vielfach frühneuzeitlich überprägt sind.

In der Mitte des Alten Marktes steht heute der Marktbrunnen, der Florianibrunnen, der urkundlich anstelle eines alten Ziehbrunnens 1488 hier errichtet wurde, als erstmals Wasser vom Gaisberg über die Stadtbrücke bis zum Alten Markt geleitet werden konnte. Am südwestlichen Eck befindet sich das bekannte Café Tomaselli.

Historische Friedhöfe und Gärten

 
Blick über die Altstadt von Salzburg, von links: Die Getreidegasse, der Universitätsplatz mit der Alten Universtität, die Hofstallgasse und rechts den ehemaligen Hofmarstalls, heute Teil des Großen Festspielhauses. Im oberen rechten Bildteil: der Salzburger Dom, die Franziskanerkirche, St. Peter und darüber die Festung Hohensalzburg. Rechts unten der Herbert-von-Karajan-Platz mit der Pferdeschwemme. Die grünen Bäume in der Mitte des Bildes zeigen den Standort des Wilhelm-Furtwängler-Gartens an.

Friedhof von St. Peter

Hauptartikel Friedhof von St. Peter

Der Friedhof von St. Peter ist neben dem Friedhof der Benediktinerinnenabtei Nonnberg die älteste noch bestehende christliche Begräbnisstätte Salzburgs. Er wurde bereits in nachrömisch-antiker Zeit als Begräbnisstätte benützt.

Durch seine Lage am Fuß des Mönchsbergs und sein malerisches Gelände war der Friedhof von St. Peter ein bevorzugtes Thema der Malerei und Dichtung des 19. Jahrhunderts. Im Friedhof von St. Peter finden sich in den Berg hinein gehauene sogenannte Katakomben. Sie dienten nicht als Begräbnisort und sind vermutlich spätantiken Ursprungs. Hier sind die Gertraudenkapelle und die Maximuskapelle zu finden.

Botanischer Garten (heute Wilhelm-Furtwängler-Garten)

Hauptartikel Botanischer Garten
Hauptartikel Wilhelm-Furtwängler-Garten

Bis ins 16. Jahrhundert befand sich hier ein großer Garten mit einer weitläufigen Obstbaumwiese und Gemüsebeeten, genannt der Frauengarten der Petersfrauen oder Frohngarten. Unter Fürsterzbischof Paris Graf von Lodron wurde (schon 1617 war ein akademisches Gymnasium errichtet worden) 1622 im Bereich dieses Gartens die Benediktineruniversität unter maßgeblicher Leitung der Erzabtei St. Peter errichtet.

Zwischen 1820 und 1941 war der Garten wieder botanischer Garten. 1835 wurde er offiziell zum k. k. botanischen Garten der medizinisch-chirurgischen Lehranstalt. Heute bestehen nur mehr ein paar Bäume, wie der große Ginkobaum und die Tränen-Kiefer, beide um etwa 1850 gepflanzt und Relikte des alten Botanischen Gartens.

Klöster

Nicht mehr bestehende Klostergemeinschaften im Altstadtgebiet sind vor allem das Kloster der der Domfrauen, der Petersfrauen (heute von den Franziskanern genutzt) und das Kloster der Theatiner (Kajetaner).

Benediktiner-Erzabtei St. Peter

Hauptartikel Benediktiner-Erzabtei St. Peter

Die Benediktiner-Erzabtei St. Peter ist das älteste bestehende Kloster im deutschen Sprachraum, das um 696 (nach Haustradition 582) gegründet bzw. erneuert wurde und auf einer seit der Spätantike bestehenden Klostergemeinschaft aufbauen dürfte. Die Erzabtei St. Peter besitzt eine bedeutende Sammlung von Malereien und Plastiken und vor allem von wertvollen Büchern und Urkunden. Das Verbrüderungsbuch des Klosters ist das älteste erhaltene Schriftstück auf dem Gebiet des heutigen Österreich.

Benediktinerinnenabtei Nonnberg

Hauptartikel Benediktinerinnenabtei Nonnberg

Um 715 gründete Rupert von Worms am Nonnberg die Benediktinerinnenabtei Nonnberg, das heute weltweit älteste dauernd bestehende Frauenkloster.

Franziskanerkloster

Hauptartikel Franziskanerkloster

Nach Aufhebung des Klosters der Petersfrauen 1583 stand das dortige Kloster leer. Erzbischof-Coadjutor Georg von Kuenburg rief darauf 1587 Franziskaner zur Fortsetzung der inneren Mission und zur Seelsorge nach Salzburg. Einer der bekanntesten Ordensangehörigen war Pater Peter Singer, der Erfinder des Pansymphonikon.

Verkehr

Zentrale Haltestellen des öffentlichen Verkehrs sind die Haltestellen Zentrum-Ferdinand-Hanusch-Platz und Herbert von Karajan-Platz auf dem gleichnamigen Platz.

Die Hauptachsen des Verkehrs bilden der Franz-Josef-Kai, die Griesgasse sowie die Verbindung zwischen dem Franz-Josef-Kai und dem Neutor. Der Großteil der linksufrigen Altstadt ist jedoch Fußgängerzone.

Kultur

Fast alle bedeutenden Kultureinrichtungen haben ihren Sitz in der linksufrigen Altstadt, wie beispielsweise der Salzburger Festspielfonds, Träger und Veranstalter der Salzburger Festspiele, die Salzburger Kulturvereinigung oder die Trakl Forschungs- und Gedenkstätte.

Persönlichkeiten

Lebende
Verstorbene

Sportveranstaltungen

Seit 2003 findet das Stadtrennen des modernen Gaisbergrennens statt. Nach 2010 kam in der Salzburger Altstadt das sogenannte Sightrunning auf. Seit 2017 findet der Salzburger Businesslauf in der Altstadt statt. Im Juni 2019 fand hier die Eröffnung der Europäischen Betriebssportspiele statt. Auch der Jedermannlauf führt durch die Altstadt.

Anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1972 im bayerischen München brachte der Salzburger Sportler Manfred Stengl das olmypische Feuer zu einer Feier auf den Domplatz.

Bilder

  Altstadt von Salzburg – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
  Historisches Zentrum der Stadt Salzburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Weblinks

Literatur und Quellen

Einzelnachweise

  1. Wohnen in Salzburg Stadt & Umgebung 2021, Herausgeber Team Rauscher Immobilien GmbH
  2. Anteil an der gesamten Stadtfläche
  3. Anteil an der gesamten Stadtbevölkerung
  4. vergleiche: älteste Ansicht von Salzburg um 1460, Schedelsche Weltchronik
  5. Quelle Wohnen in der Stadt Salzburg, Marktbericht 2019, Herausgeber Team Rauscher Immobilien GmbH, 2019
  6. Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke
Salzburger Stadtteile und Landschaftsräume in der Stadt Salzburg