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Version vom 12. August 2013, 08:58 Uhr
| Karte | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Politischer Bezirk: | Hallein (HA) |
| Fläche: | 26.98 km² |
| Geografische Koordinaten: | Länge 13.1 / 13° 5' 60",
Breite 47.6833 / 47° 40' 60" |
| Höhe: | 447 m ü. A. |
| Einwohner: | 20 101 (Stand 1. Jänner 2013) |
| Postleitzahl: | 5400 |
| Vorwahl: | 06245 |
| Gemeindekennziffer: | 50205 |
| Gemeindeamt: | Schöndorferplatz 14 5400 Hallein |
| Offizielle Website: | www.hallein.gv.at |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Gerhard Anzengruber (ÖVP) |
| Gemeinderat (2009): | 25 Mitglieder: 15 ÖVP, 6 SPÖ, 2 FPÖ, 2 Grüne |
| Bevölkerungs- entwicklung | |
|---|---|
| Datum | Einwohner |
| 1869 | 5 430 |
| 1880 | 5 660 |
| 1890 | 6 167 |
| 1900 | 7 557 |
| 1910 | 8 190 |
| 1923 | 8 .381 |
| 1934 | 9 125 |
| 1939 | 9 895 |
| 1951 | 13 290 |
| 1961 | 13 329 |
| 1971 | 14 658 |
| 1981 | 15 377 |
| 1991 | 17 271 |
| 2001 | 18 398 |
| 2011 | 19 864 |
| 2012 | 20 022 |
Hallein ist die Bezirkshauptstadt des Tennengaus.
Geografie
Geografische Lage
Hallein liegt im nördlichen Tennengau am Fuße des Dürrnbergs an der Salzach, etwa 18 Kilometer südlich der Stadt Salzburg. Im Westen wird die Stadt von einem Bergzug begrenzt, der nördlichen Verlängerung des Göllmassivs, jedoch mit wesentlich niedrigen Höhen (Zinkenkogel 1 340 m ü. A., Barmsteine 851 m ü. A., Hoher Götschen 930 m ü. A. Gutratsberg ~ 700 m ü. A.), gegen Osten hin erheben sich die nördlichen Gipfel der Osterhorngruppe, die Nord-Südachse bestimmt die Salzach.
Ausdehnung des Stadtgebiets
Die Stadt erstreckt sich in leicht nordwestlich-südöstlicher Richtung fast neun Kilometer, hingegen beträgt die west-östliche Ausdehnung an der breitesten Stelle (Bad Dürrnberg - Grenze Bad Vigaun, Höhe St. Margarethen) lediglich drei Kilometer. Im Norden reicht das Stadtgebiet bis an den Grödiger Ortsteil Sankt Leonhard, sich noch die Zementwerk Leube GmbH auf Stadtgebiet befindet.
Zwischen diesem nördlichsten Punkt und dem Stadtzentrum liegen einerseits der Hügelzug mit der Ruine Guetrat, den Barmsteinen und dem Dürrnberg im Westen und die Stadtteile Taxach mit dem wohl einwohnermäßig stärkten Teil Rif sowie Rehhof und Kaltenhausen.
Südlich des Stadtzentrum befindet sich der Stadtteil Gamp, westlich Bad Dürrnberg und östlich Burgfried und Neualm.
Stadtgliederung
Einwohner nach Ortschaften (Stand 2001)
| Ortschaft | EW | Ortschaft | EW |
|---|---|---|---|
| Adneter Riedl | 304 | Gries (Hallein) | 773 |
| Au (Hallein) | 1 419 | Hallein | Hallein |
| Bad Dürrnberg | 746 | Neualm | 2 842 |
| Burgfried | 1 419 | Taxach | 3 119 |
| Gamp | 292 |
Katastralgemeinden
| KG | KG-Zahl | KG | KG-Zahl |
|---|---|---|---|
| Adnet II | 56232 | Gries | 56208 |
| Au | 56202 | Hallein (Katastralgemeinde) | 56209 |
| Burgfried | 56203 | Oberalm II | 56233 |
| Dürrnberg | 56204 | Taxach | 56223 |
| Gamp | 56205 |
Eingemeindungen
Burgfried und Taxach wurden per Gesetz am 17. September 1895 mit der Stadtgemeinde Hallein zusammengelegt. Mit den ehemaligen Gemeinden kamen die heutigen Ortsteile Rif, Rehhof, Au, Kaltenhausen und Gries zu Hallein. Einige Teile ehemals eigenständiger Gemeinden wie z. B. Gartenau und St. Leonhard wurden anderen Gemeinden angeschlossen (Gartenau an Hallein, Sankt Leonhard an Grödig.
1938 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Oberalm und Bad Dürrnberg aufgelöst und an die Stadtgemeinde Hallein angeschlossen. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es vehemente Bemühungen seitens der Oberalmer die Vereinigung ihres Ortes mit der Bezirkshauptstadt rückgängig zu machen. 1953 wurde Oberalm von Hallein gelöst und besteht seitdem wieder als eigene Ortsgemeinde. Der ehemalige Oberalmer Ortsteil Neualm verblieb jedoch im Stadtgebiet von Hallein.
Nachbargemeinden
Nach Norden: Anif, Grödig, Puch und Oberalm, nach Süden: Kuchl, nach Osten: Adnet;
Geschichte
- Hauptartikel: Geschichte Halleins
- siehe auch: Halleiner Altstadt
Eine erste urkundliche Erwähnung findet sich 1198 als muelpach, jedoch ist die Wiederaufnahme des Salzabbaus am Dürrnberg schon 1191 nachgewiesen (Salz wurde bereits von den Kelten abgebaut, jedoch kam der Salzabbau unter der Herrschaft der Römer zum Erliegen, da diese billigeres Meersalz handelten). Zur Stadt wird Hallein 1230 erhoben, den Namen Hallein trägt sie dann ab der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts.
1218 standen im Stadtgebiet neun Salzpfannen, die im 19. Jahrhundert mit Ausnahme des Colloredo-Sudhauses von 1798, abgetragen wurden und es kam zur Verlegung der Saline in den Jahren 1854 bis 1862 auf die Pernerinsel. Hallein war auch Sitz eines Pflegegerichts, wie im Atlas Salisburgensis vom Salzburger Kartografen Joseph Jakob Fürstaller angeführt.
Im ehemaligen Salinenverwaltungsgebäude (1654) befindet sich jetzt das Keltenmuseum Hallein, in dem seit 1970 Funde aus der Hallstatt- und La-Tène-Zeit aus den Gräberfeldern des Dürrnbergs ebenso wie die Rekonstruktion eines Fürstengrabs zu sehen sind.
Religionen
Nach Stand der Volkszählung in Hallein vom 15. Mai 2001 leben in Hallein 11 224 Menschen römisch-katholischen Glaubens, 1 031 Evangelische, 951 Orthodoxe 1 940 Islamische, vier Israelitische, 246 Sonstige und 2 696 ohne Bekenntnis. In Hallein befindet sich ein islamisches Kulturzentrum und ein buddhistisches Zentrum (TDC) der tibetischen Lehrtradition.
Bevölkerungsentwicklung
2010 waren 18 % der Halleiner Bevölkerung ausländischer Herkunft aus 81 (!) Nationen. Rechnet man die eingebürgerten Zuwanderer dazu, beträgt der Anteil rund 25 Prozent[1]. Dieser Tatsache trägt seit Juni 2009 auch das Büro für interkulturelles Zusammenleben (kurz: IKU) Rechnung. Seit September 2010 läuft zudem das Projekt "Zusammenleben in Hallein".
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Hallein bietet seit 1992 eine Spielstätte der Salzburger Festspiele mit der Alten Saline auf der Pernerinsel (siehe auch Salzburger Festspiele Hallein Pernerinsel sowie Halleiner Festspieltafel). Darüber hinaus werden die Räumlichkeiten in der Alten Saline im Sommer für Kurse der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst in Salzburg, im Herbst alle zwei Jahre für die Tennengauer Messetage und im Winter für den Original Halleiner Weihnachtsmarkt sowie für andere Veranstaltungen genutzt.
Das Kulturforum Hallein wurde 1985 gegründet und ist, von der Landeshauptstadt abgesehen, der größte Veranstalter kultureller Aktivitäten im Land Salzburg. Pro Jahr werden unter der Leitung von Friedrich Bahner etwa 160 kulturelle Projekte und Produktionen mit hochwertigen und vielfältigen Angeboten umgesetzt, mit dem Ziel einen möglichst großen Publikumskreis anzusprechen. Höhepunkte des vom Kulturforum Hallein organisierten kommunalen Kulturgeschehens sind die Veranstaltungsreihen: Festival Junge Salzburger Musiker, die Stadtfestwoche Hallein, Bad Dürrnberger Konzerte und der Halleiner Kulturherbst.
Am 1. Mai 1980 wurde in Hallein die erste Landesausstellung in Salzburg eröffnet: "Die Kelten in Mitteleuropa" sahen bis 26. Oktober 337 000 Besucher.
Theater
Für die Jugend bietet Hallein das Jugend- und Kulturzentrum Zone 11. Die Halleiner Theatergruppe bodi end sole rund um Regisseurin Christa Hassfurther besteht seit 1993 und erörtert in ihren Bühneninszenierungen gesellschaftsrelevante Themen und Fragen. Als Spielstätte dienen der professionellen Theatergruppe unter anderem der Ziegelstadl. Aufführungen finden darüber hinaus regelmäßig im Rahmen der Halleiner Stadtfestwoche im Juni statt.
Museen
Bindereimuseum Hofbräu Kaltenhausen, Keltenmuseum Hallein, Stille-Nacht-Museum Hallein, Keltenmuseum und Keltendorf;
Galerien
Galerie Pro Arte, 1blick, Einblick Galerie im Vorhaus, 'Kunstblick', Galerie im Internet, 'ArtMode', Galerie im Internet, KunstGemeinschaft FreiRäume und Kunstweb Salzburg;
Kunst
- Hallein.287x382 Die Halleiner Altstadt war Galerie- 25. Juni bis 21. September 2010, 2010, Herausgeber und Organisation: Verein Hallein.bunt
Weitere Sehenswürdigkeiten
Schlösser und Burgen
Schloss Gartenau, Schloss Rif, Ruine Guetrat, Ruine Thürndl und Schloss Wiespach;
Musik
Akkordeon-Orchester Hallein, Bergknappenmusikkapelle Bad Dürrnberg, Halleiner Bürgerkorpskapelle und Halleiner Liedertafel;
Bauwerke
- Hauptartikel: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Hallein
Im mittelalterlich-barocken Stadtbild findet man noch Reste der Stadtmauer (vor 1300), das Griestor (14. Jahrhundert) und Ruine Thürndl (14. Jahrhundert), Dekanatskirche (urkundlich 1347) mit Langhaus, erbaut von 1769 bis 1775 mit spätgotischem Chor, der Turm wurde nach einem Brand 1965 neu errichtet; neben der Kirche ist das Grab von Franz Xaver Gruber, sowie die gotische Peterskapelle, urkundlich 1384 erwähnt; die Bürgerspitalskapelle wurde urkundlich 1386 erstmals erwähnt, das Rathaus Hallein, das im Kern gotisch ist, mit einem Turm von 1836; im Stadtteil Burgfried finden sich ansitzartigen Gebäude aus dem 17. Jahrhundert sowie der Guglhof, in Neualm Schloss Wiespach, urkundlich 1434 erstmals erwähnt, am linken Salzachufer die Ruine Guetrat aus dem 13. Jahrhundert, Schloss Gartenau, erbaut Ende des 14. Jahrhunderts, und Schloss Rif, das 1250 erstmals urkundlich erwähnt wurde;
Weitere Bauwerke sind: Ziegelstadl Hallein, Colloredo-Sudhaus, Alte Saline, Gebäude der Feuerwehr, Kolpinghäuser, St. Petrischer Stiftshof, Pfleggericht Hallein, Basis09 (Aufzählung nicht vollständig);
Kirchen und Kapellen
Barbarakapelle (Totenkapelle), gotische Peterskapelle, Stadtpfarrkirche Hallein, Leprosenkapelle zum hl. Martin in Kaltenhausen, Schaidbergkirche, gotische Salinenkapelle und Wallfahrtskirche Zu Unserer Lieben Frau Maria Himmelfahrt;
Sonstiges
Sport
Sportvereine
FC Hallein 04, 1. Halleiner SK (hist.), SK Olympia Hallein 1948 (hist.), Hakoah Hallein (hist.), SK Vorwärts Hallein (hist.) und Golfclub Salzburg Eugendorf Fuschl Hallein-Rif
Vereine
Freiwillige Feuerwehr Hallein, Selbsthilfegruppen Hallein, Österreich Klinefelter Syndrom Gruppe, Privilegierte Uniformierte Bürgercorps der Stadt Hallein und Gemeinsam für Hallein
Veranstaltungen
Mercato Bella Italia, Halleiner Stadtfest, Salzburger Festspiele Hallein Pernerinsel, Halleiner Festspieltafel, Halleiner Kunsthandwerkermarkt, Original Halleiner Weihnachtsmarkt, Adventmarkt Forsthaus, Historischer Motorsport Hallein: Stille Nacht Classic, KTM Historic Sternfahrt und HMW-Treffen und Tennengauer Messetage
Kulinarische Spezialitäten
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Hallein ist verkehrstechnisch sehr gut angebunden. Es führt die Tauernautobahn A 10 durch das Stadtgebiet, vom Norden verlaufen die Salzburgerstraße B 159 über Niederalm und die Halleiner Landesstraße über Oberalm, nach Süden führt die B 159 dann im Salzachtal als Salzachtal Straße weiter. In westliche Richtung, über den Dürrnberg, gelangt man in das Berchtesgadener Land in Bayern, in nordöstliche Richtung durch das Wiestal auf der L 107 nach Hof bei Salzburg ins Salzkammergut.
An die Westbahn, ehemals die Giselabahn, ist Hallein ebenfalls angeschlossen. Im Bahnhof Hallein halten einige Schnell- und alle Regionalexpresszüge, sowie die S-Bahn S3 in Richtung Golling und Salzburg.
Diverse Postbuslinien verbinden Hallein mit Salzburg und den Gemeinden des Tennengaus. So verkehrt die Linie 160 über Puch und Elsbethen nach Salzburg, die 170 auf der anderen Salzachseite über Taxach-Rif und Anif. Die Linien 450 und 460 fahren nach Krispl bzw. Sankt Koloman. Und im Stadtverkehr bedienen der 41er den Dürrnberg und der 42er Neualm und Bad Vigaun.
Historisches
- ARBÖ
In Hallein sorgte Ernst Kronreif I. als Obmann der Kraftfahrer-Ortsgruppe des ARBÖ Hallein, die am 11. März 1951 wieder aus der Taufe gehoben wurde, für neuen Schwung. Kronreif I. war dann später auch Kompagnon der oberösterreichischen Fahrrad-, Moped- und Motorradfirma KTM. Nicht von ungefähr, denn in Hallein gab es nicht nur das Halleiner Motorenwerk, sondern auch der ARBÖ Hallein war in der Entwicklung kostengünstiger Motoren für Zweiräder tätig. Diese Werkstätte in Hallein, in der Bräuerstraße, war der Treffpunkt der sportbegeisterten Halleiner und vor allem der Jugend. Einer der ersten des ARBÖ Hallein und in den frühen Jahren des ARBÖ auch als ehrenamtlicher Pannenfahrer im Einsatz war Ernst Kussin.
Die sportlichen Akzente des ARBÖ Hallein mit Ernst Kussin schufen ein gutes Wachstumsklima für den Nachwuchs. Aus dem ARBÖ-Ortsklub-Hallein stammen so prominente Motorsportler wie der Staatsmeister Paul Schwarz, Erwin Lechner, Egon Dornauer, Edi und Inge Kranawetvogl oder Horst Pfeiffer. Sie fuhren zum Beispiel bei den Straßenrennen Hallein in den 1950er Jahren mit.
Bei der Errichtung des ARBÖ Prüfzentrums 1974 in Hallein waren ehrenamtliche Helfer im Einsatz, mit 1.200 Stunden wurde ihre Leistung beziffert. Das brachte dem Bau verringert Kosten von 400.000 Schilling (rund € 29.000.--), eine weiter halbe Million Schilling (rund € 36.300.--) wurde in die Ausrüstung investiert. Am Karsamstag des selben Jahres fand das erste Radkriterium um den "Großen Preis der Stadt Hallein" statt.
1999 schließlich wurde ein neuen Großprojekt des ARBÖ in Hallein realisiert: der Neubau des Prüfzentrums an zentraler Stelle. Seit 9. Oktober 1999 gibt es in Hallein eine Neue Mitte, das Herz der modernsten Pannenhilfe, des kundenfreundlichste Prüfdienstes, schlägt nun am Porscheweg 5. Hier steht das neue ARBÖ-Prüfzentrum. Der elf Millionen Schilling (rund 800.000 Euro) teure Stahl-Glas-Bau, so der Bürgermeister der Stadt Hallein, Dr. Christian Stöckl, ist eine wichtige Einrichtung, um auch dem technischen Fortschritt der Automobilindustrie zu entsprechen und die Verkehrssicherheit der Tennengauer Fahrzeuge zu gewährleisteten.
Wirtschaft allgemein
Hallein war bis in die 1980er Jahre ein wichtiger Industriestandort. Der Niedergang begann mit dem Ende der Salzproduktion der Saline Hallein 1989. Die Solvay Halvic Hallein schloss 1997 und 80 Arbeitsplätze gingen verloren. 1998 zog Reckitt Benckiser Austria Ges.m.b.H. seine Produktion aus Rif und weitere 70 Arbeitsplätze ab.
2002 ging die bekannte Stefanitsch Wurst- u. Fleischwaren Ges.m.b.H. & Co KG in Konkurs und 300 Menschen mussten sich um eine neue Arbeit umschauen. Die ROCO Modellspielwaren GmbH hatte am 15. Juli 2005 Konkurs beim Landesgericht Salzburg beantragt. Weitere 300 Arbeitsplätze gingen für Hallein verloren. Überraschend schloss 2007 die Schuhfabrik Rohde-Schuh Gesellschaft m.b.H. und hinterließ eine Lücke von 60 Arbeitsplätzen. Im Februar desselben Jahres ging die Ära Modeversand La Redoute zu Ende, ebenfalls 60 Arbeitsplätze weniger. Und schließlich kündigte Johnson & Johnson Ges.m.b.H., die 2002 zum Staatspreis für Arbeitssicherheit wurde, 2009 weitere 150 Arbeitsplätze.
1891 begann mit der Halleiner Papierfabrik die Produktion von Papier. Nach mehrmaligem Wechsel der Eigentümer und dem Abbau mehrere Hundert Arbeitsplätze ist das Unternehmen heute (2012) im Besitz des österreichischen Unternehmens Schweighofer Fiber.
Fremdenverkehr
Tourismusverband Hallein - Bad Dürrnberg, Dürrnberger Klöckelsingen, Dürrnberger Schwerttanz, Salzwelten Hallein bei Salzburg, * Sommerrodelbahn Keltenblitz und Stille-Nacht-Museum Hallein
2010 erweiterte der Tourismusverband sein Angebot für Stadtführungen mit dem Hallein Tour Guide, einem audiovisuellen Führer mit iPod. Auch liegt die Stadt am Tauernradweg und am Zinkenkogel gibt es im Sommer eine Sommerodelbahn und im Winter Skilifte.
Nächtigungszahlen
- 2006: 71 031
- 2007: 73 136
- 2008: 67 979
- 2009: 67 155
- 2010: 68 699
- 2011: 67 291
2011: Fast 40 Prozent der Nächtigungen werden in den Monaten Juli, August und September generiert. 2011 war der Monat Dezember der vierstärkste Monat des Jahres gewesen[2]
Beherbergung & Essen
Gasthof Auwirt, Gasthof Brückenwirt, Gasthof Hager, Hotel Hafnerwirt, Gasthof Hohlwegwirt, Kurhotel St. Josef, Braugasthof Hofbräu Kaltenhausen, Pizzeria-Restaurant Arena;
Schüler- und Jugendwohnheime
Ansässige Unternehmen
Kurhaus St. Josef Bad Dürrnberg, Jacoby Pharmazeutika AG, Zementwerk Leube GmbH, Schweighofer Fiber, MDF-Hallein, Triangle Veranstaltungsservice, Fahrradgeschäft Grundtner, Konditorei Braun, Bäckerei Rosenmayer, Elektro Ebner Ges.m.b.H., Oedl Spielwaren, Emco Maier Gesellschaft m.b.H., Tierheim Hallein
Medien
Öffentliche Einrichtungen
vier Kindergärten in den Stadtteilen Burgfried, Dürrnberg, Neualm, Rif-Rehhof, zwei Tagesbetreuungsstätten: TB Niedertorplatz (Hort), TB Rif, Krankenhaus der Stadt Hallein, Freibad Schloss Wiespach, Keltenblitz (Sommerrodelbahn am Dürrnberg), Stadtbücherei Hallein, Stadtkino Hallein, Kinderinitiative Burgfried Süd, Städtische Friedhöfe Hallein;
Plätze
- Hauptartikel: Straßen und Plätze der Stadt Hallein
Bildung
Schulen
Politik
Gemeinderat
Der Gemeinderat besteht aus 25 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeindevertretungswahl 2009 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:
- 15 ÖVP – stellt den Bürgermeister
- 6 SPÖ
- 2 Grüne - ehemals Bündnis für Hallein
- 2 FPÖ
Bürgermeister
- siehe auch: Bürgermeister von Hallein
Bürgermeister Christian Stöckl (ÖVP) hat seit seinem Überraschungserfolg 1999 die Vormachtstellung der Volkspartei in der ehemals "roten" Salinenstadt kontinuierlich ausgebaut. Bei den Bürgermeisterwahlen 2009 sicherte er seine Wiederwahl mit 73,3% der Stimmen. 2013 wechselte er aber als Landeshauptmann-Stellvertreter in den Salzburger Landtag. Am 20. Juni 2013 wurde Gerhard Anzengruber zu seinem Nachfolger gewählt.
Sonstiges
- Josef Russegger ist der Bezirksbauernrat von Hallein.
Städtepartnerschaften
Am 7. Oktober 1993 beschloss der Stadtrat eine Städtepartnerschaft mit der Marktgemeinde Gurk in Kärnten[3]
Haushaltsbudget
Der Artikel Haushaltsbudget Stadtgemeinde Hallein soll Daten über die Haushaltsbudgets der Stadtgemeinde über Jahre, soweit bekannt, sammeln.
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Aufgrund der Länge dieses Abschnitts sind die Personen im
- Hauptartikel: Ehrenbürger der Stadt Hallein
zu finden.
Töchter und Söhne der Stadt
Aufgrund der Länge dieses Abschnitts sind die Personen im
- Hauptartikel: Töchter und Söhne der Stadt Hallein
zu finden
Weitere Persönlichkeiten mit Bezug zur Stadt
- Jakob Adlhart (*1898 in München; † 1985 in Hallein), Bildhauer
- Josef Bachauer (*1928 in Bad Ischl), Friseur
- Gotthard Guggenmoos (* 1775 im Schwabenland, † 29. Jänner 1938 in Hallein), Begründer der Heilpädagogik
- Franz Xaver Gruber (* 1787 in Unterweitzberg; † 1863 in Hallein), Komponist des Liedes "Stille Nacht, Heilige Nacht"
- Clemens Holzmeister (* 1886 in Fulpmes; † 1983 in Hallein), Architekt und Ehrenbürger Salzburgs
- Sanel Kuljic (* 1977 in Salzburg; Kindheit in Hallein), Fußball-Nationalspieler
- Josef Klaus, Jurist, ÖVP-Politiker, Salzburger Landeshauptmann und österreichischer Bundeskanzler, hatte seine Kanzlei am Schöndorfer-Platz Nr. 13
- Johann Georg Mohr (* um 1656; † 1726 in Hallein), Barock-Bildhauer, "Halleiner Meister"
- Anton Neumayr (* 1887 in Salzburg; † 1954 ebenda), Bürgermeister von Hallein und der Stadt Salzburg
- Josef Schgör, von 1845 bis 1848, 1849 bis 1854 und von 1873 bis 1876 Bürgermeister von Hallein
- Josef Schöndorfer (* 27. März 1849 in Bischofshofen; † 14. Juli 1900 in München), Bürgermeister von 1892 bis 1899
- Josef Voithofer, wuchs auf einem Bauernhof auf dem Gutratsberg im Gemeindegebiet von Hallein auf
- Franz Valentin Zillner (* 14. Februar 1816 in Salzburg; † 17. Dezember 1896 ebenda), Arzt, Historiker und Ethnograph; in Hallein aufgewachsen
- Eveline Wieser, (Steuerberaterin in Hallein)
- Guido Schwengersbauer
- Karl Rainer
Literatur
- Steiner, Getraud: Salz als Attraktion - Der Dürrnberg und seine Geschichte, Otto Müller Verlag, 1998, ISBN 3-7013-0969-8
- Traumstraßen durch das "Stille Nacht" Land
Bildergalerie
Weitere Bilder finden Sie bei den verschiedenen Artikeln über Hallein
- Hallein Altstadt 03.jpg
die Peterskapelle in der Halleiner Altstadt
- Gruberplatz Hallein.jpg
Blick vom Stille-Nacht-Museum Hallein Richtung Dechant-Hof (rechts) und Pfarrgasse, die hinunter zum Schöndorfer Platz führt
- Hallein Kolpinghaus 06.jpg
Bild ins Innere eines der Häuser vom Kolpinghaus Hallein
- Hallein Saline 03.jpg
die kleine Salinenkapelle auf der Pernerinsel, im Hintergrund sind die Barmsteine zu sehen
- Hallein Saline 01.jpg
Hallein - die alte Saline auf der Pernerinsel
- Hallein Saline 02.jpg
Hallein - über die Salzach zum renovierten Ziegelstadl Hallein
Die Barmsteine im spätsommerlichen Licht
- Barmsteine 03.jpg
die Barmsteine
- Kaltenhausen Kapelle 01.jpg
Ruine Guetrat im Stadtgebiet von Hallein
- Duerrnberg 02.jpg
Eingang zum Keltendorf am Dürrnberg
- Hallein Keltenmuseum 02.jpg
das Keltenmuseum im herbstlichen Licht
Das Grab von Franz Xaver Gruber
Firmenemblem am Haus der ehemaligen Salamifabrik Grabner in Hallein nahe des ehemaligen Fleischbrückentores
Blick von Winterstall auf das Salzachtal
Weblinks
- www.stillenachtland.at
- Tourismusverband Hallein - Bad Dürrnberg
- Akkordeon-Orchester Hallein
- Homepage der Halleiner Bügergarde
Fußnoten
- ↑ "Salzburger Nachrichten", 28. Jänner 2011
- ↑ Quelle Datenmaterial Salzburg Land im Internet (Tourismus-Statistiken)
- ↑ siehe www.gurk.at
Quellen
- Website der Stadt Hallein
- Österreichische Ortsdatenbank
- Statistik Austria
- Eintrag zu Hallein in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online (auf AEIOU)
- Salzburger Nachrichten, 15. Dezember 2008
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