S-Bahn S3

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Berchtesgadener Land Bahn als S3 am Salzburger Hauptbahnhof
Saalach-Eisenbahnbrückefür das dritte Bahngleis nach Freilassing in Bau, 9. November 2016
bisherige Saalach-Eisenbahnbrücke, erbaut 1860
Blick von der Haltestelle Taxham-Europark in Richtung Freilassing
S-Bahnstation Oberalm, Ansicht in Richtung Osten

Dieser Artikel beschreibt den Streckenverlauf der S-Bahnlinie S3 von Schwarzach im Pongau über die Stadt Salzburg nach Bad Reichenhall.

Linienverlauf

Haltestelle Anmerkung
Saalfelden
Gerling im Pinzgau
Maishofen-Saalbach
Zell am See
Bruck-Fusch
Gries im Pinzgau
Taxenbach-Rauris
Eschenau
Lend
Schwarzach-St. Veit
St. Johann im Pongau
Mitterberghütten
Bischofshofen
Pfarrwerfen
Werfen
Tenneck
Golling-Abtenau
Kuchl
Kuchl Garnei
Bad Vigaun
Hallein Burgfried
Hallein
Oberalm
Puch
Puch Urstein
Elsbethen
Salzburg Süd
Salzburg Aigen
Salzburg Parsch
Salzburg Gnigl
Salzburg Sam
Salzburg Hauptbahnhof
Salzburg Mülln
Salzburg Aiglhof
Salzburg Taxham Europark
Salzburg Liefering
Freilassing Umsteigemöglichkeit auf die S4
Ainring Umsteigemöglichkeit auf die S4
Hammerau Umsteigemöglichkeit auf die S4
Piding Umsteigemöglichkeit auf die S4
Bad Reichenhall Umsteigemöglichkeit auf die S4

Beschreibung

Der S-Bahnlinie S3 verbindet den Pinzgau mit der Landeshauptstadt Salzburg und Freilassing im benachbarten in Bayern. Sie fährt seit Dezember 2009 halbstündlich nach Freilassing. Neben dem ÖBB-Talent kommen auch Flirt-Nahverkehrsgarnituren der Berchtesgadener Land Bahn auf dieser Strecke zum Einsatz. Die Stammstrecke der S3 wird im Süden mit manchen Zügen bis Saalfelden am Steinernen Meer verlängert. In Bayern besteht über die S4 Anschluss nach Berchtesgaden.

Geschichte

Am 24. Jänner 2006 war Spatenstich für die neue Eisenbahnbrücke über die Salzach in der Stadt Salzburg für den Westast der [[S-Bahn]. Zwischen dem Salzburger Hauptbahnhof und Freilassing wurden die Gleisanlagen auf fünf Kilometern Länge umgebaut, ein drittes Gleis verlegt und vier neue Haltestellen (Mülln, Aiglhof, Taxham und Liefering) entstanden in Folge.[1]

Die Ausschreibung für den Betrieb der Bahnstrecke Berchtesgaden - Freilassing nach deren Privatisierung ab Dezember 2009 hatten die Salzburger Lokalbahn und die Regentalbahn[2] gewonnen. Der Vertrag der gemeinsamen Tochter 'Berchtesgadener Land Bahn' mit dem Freistaat Bayern läuft bis Dezember 2021. Die ÖBB-Züge verkehren seither nur mehr bis Freilassing, gelegentlich auch ohne Umsteigen bis Bad Reichenhall.

2016 wurde die Saalach-Eisenbahnbrücke um ein drittes Gleis erweitert, das zwischen Salzburg und Freilassing am 11. Dezember 2017 in Betrieb genommen wurde. Auf diesem Gleis verkehren nur mehr S-Bahn-Züge (sechs pro Stunde, Stand Dezember 2017). Auf bayerischer Seite entstanden dafür vier Brücken, 1,6 Kilometer neues Gleis sowie ein neuer Bahnsteig für die S-Bahn im Bahnhof Freilassing. Die Kosten dafür betrugen 60 Millionen Euro. Auf Salzburger Seite betrugen die Kosten inklusive der neuen Haltestellen 180 Millionen Euro.[3]

Quellen

Einzelnachweise

  1. www.stadt-salzburg.at, Stadtchronik 2006, pdf
  2. siehe Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Regentalbahn"
  3. "Salzburger Nachrichten", 12. Dezember 2017