Hallein: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 2. April 2011, 20:25 Uhr
| Karte | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Politischer Bezirk: | Hallein (HA) |
| Fläche: | 26.98 km² |
| Geografische Koordinaten: | Länge 13.1 / 13° 5' 60",
Breite 47.6833 / 47° 40' 60" |
| Höhe: | 447 m ü. A. |
| Einwohner: | 56.598 (Stand 31. Dezember 2008) |
| Postleitzahl: | 5400 |
| Vorwahl: | 06245 |
| Gemeindekennziffer: | 50205 |
| Gemeindeamt: | Schöndorferplatz 14 5400 Hallein |
| Offizielle Website: | www.hallein.gv.at |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Christian Stöckl (ÖVP) |
| Gemeinderat (2009): | 25 Mitglieder: 15 ÖVP, 6 SPÖ, 2 FPÖ, 2 Grüne |
Hallein ist die Bezirkshauptstadt des Tennengaus.
Geografie
Geografische Lage
Hallein liegt im nördlichen Tennengau am Fuße des Dürrnbergs an der Salzach, etwa 18 km südlich der Stadt Salzburg. Im Westen wird die Stadt von einem Bergzug begrenzt, der nördlichen Verlängerung des Göllmassivs, jedoch mit wesentlich niedrigen Höhen (Zinkenkogel 1.340 m ü. A., Barmsteine 851 m ü. A., Hoher Götschen 930 m ü. A. Gutratsberg ~ 700 m ü. A.), gegen Osten hin erheben sich die nördlichen Gipfel der Osterhorngruppe, die Nord-Südachse bestimmt die Salzach.
Stadtgliederung
Einwohner nach Ortschaften (Stand 2001)
Adneter Riedl: 304
- Au (Hallein): 1.419
- Bad Dürrnberg: 746
- Burgfried: 2.352
- Gamp: 292
- Gries: 773
- Hallein: 6.552
- Neualm: 2.842
- Taxach: 3.119
Katastralgemeinden
- KG Adnet II (56232)
- KG Au (56202)
- KG Burgfried (56203)
- KG Dürnberg (56204)
- Katastralgemeinde Gamp (56205)
- KG Gries (56208)
- KG Hallein (56209)
- KG Oberalm II (56233)
- KG Taxach (56223)
Eingemeindungen
Burgfried und Taxach wurden per Gesetz am 17. September 1895 mit der Stadtgemeinde Hallein zusammengelegt. Mit den ehemaligen Gemeinden kamen die heutigen Ortsteile Rif, Rehhof, Au, Kaltenhausen und Gries zu Hallein. Einige Teile ehemals eigenständiger Gemeinden wie z. B. Gartenau und St. Leonhard wurden anderen Gemeinden angeschlossen (Gartenau an Hallein, Sankt Leonhard an Grödig.
1938 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Oberalm und Bad Dürrnberg aufgelöst und an die Stadtgemeinde Hallein angeschlossen. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es vehemente Bemühungen seitens der Oberalmer die Vereinigung ihres Ortes mit der Bezirkshauptstadt rückgängig zu machen. 1953 wurde Oberalm von Hallein gelöst und besteht seitdem wieder als eigene Ortsgemeinde. Der ehemalige Oberalmer Ortsteil Neualm verblieb jedoch im Stadtgebiet von Hallein.
Nachbargemeinden
Nach Norden: Anif, Grödig, Puch und Oberalm, nach Süden: Kuchl, nach Osten: Adnet;
Geschichte
- Hauptartikel: Geschichte Halleins
- siehe auch: Halleiner Altstadt
Eine erste urkundliche Erwähnung findet sich 1198 als muelpach, jedoch ist der Salzabbau am Dürrnberg schon 1191 nachgewiesen. Zur Stadt wird Hallein 1230 erhoben, den Namen Hallein trägt sie dann ab der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts.
1218 standen im Stadtgebiet neun Salzpfannen, die im 19. Jahrhundert mit Ausnahme des Colloredo-Sudhauses von 1798, abgetragen wurden und es kam zur Verlegung der Saline in den Jahren 1854 bis 1862 auf die Pernerinsel. Es war auch Sitz eines Pflegegerichts, wie im Atlas Salisburgensis vom Salzburger Kartografen Joseph Jakob Fürstaller angeführt.
Im ehemaligen Salinenverwaltungsgebäude (1654) befindet sich jetzt das Keltenmuseum Hallein, in dem seit 1970 Funde aus der Hallstatt- und La-Tène-Zeit aus den Gräberfeldern des Dürrnbergs ebenso wie die Rekonstruktion eines Fürstengrabs zu sehen sind.
Religionen
Nach Stand der Volkszählung in Hallein vom 15. Mai 2001 leben in Hallein 11.224 Menschen römisch-katholischen Glaubens, 1.031 Evangelische, 951 Orthodoxe 1.940 Islamische, vier Israelitische, 246 Sonstige und 2.696 ohne Bekenntnis. In Hallein befindet sich ein islamisches Kulturzentrum und ein buddhistisches Zentrum (TDC) der tibetischen Lehrtradition.
Bevölkerungsentwicklung
2010 waren 18 % der Halleiner Bevölkerung ausländischer Herkunft aus 81 (!) Nationen. Rechnet man die eingebürgerten Zuwanderer dazu, beträgt der Anteil rund 25 Prozent[1]. Dieser Tatsache trägt seit Juni 2009 auch das Büro für interkulturelles Zusammenleben (kurz: IKU) Rechnung. Seit September 2010 läuft zudem das Projekt "Zusammenleben in Hallein".
| Bevölkerungs- entwicklung | |
|---|---|
| Datum | Einwohner |
| 1869 | 5.430 |
| 1880 | 5.660 |
| 1890 | 6.167 |
| 1900 | 7.557 |
| 1910 | 8.190 |
| 1923 | 8.381 |
| 1934 | 9.125 |
| 1939 | 9.895 |
| 1951 | 13.290 |
| 1961 | 13.329 |
| 1971 | 14.658 |
| 1981 | 15.377 |
| 1991 | 17.271 |
| 2001 | 18.398 |
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Hallein bietet seit 1992 eine Spielstätte der Salzburger Festspiele mit der Alten Saline auf der Pernerinsel (siehe auch Halleiner Festspieltafel). Darüber hinaus werden die Räumlichkeiten in der Alten Saline für Kurse der Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst in Salzburg genutzt.
Das Kulturforum Hallein wurde 1985 gegründet und ist, von der Landeshauptstadt abgesehen, der größte Veranstalter kultureller Aktivitäten. Pro Jahr werden unter der Leitung von Friedrich Bahner etwa 160 kulturelle Projekte und Produktionen mit hochwertigen und vielfältigen Angeboten umgesetzt, mit dem Ziel einen möglichst großen Publikumskreis anzusprechen. Höhepunkte des vom Kulturforum Hallein organisierten kommunalen Kulturgeschehens sind die Veranstaltungsreihen: Festival [[Junge Salzburger Musiker], die Stadtfestwoche Hallein, Bad Dürrnberger Konzerte und der Halleiner Kulturherbst.
Am 1. Mai 1980 wurde in Hallein die erste Landesausstellung in Salzburg eröffnet: "Die Kelten in Mitteleuropa" sahen bis 26. Oktober 337.000 Besucher.
Theater
Für die Jugend bietet Hallein das Jugend- und Kulturzentrum Zone 11. Die Halleiner Theatergruppe bodi end sole rund um Regisseurin Christa Hassfurther besteht seit 1993 und erörtert in ihren Bühneninszenierungen gesellschaftsrelevante Themen und Fragen. Als Spielstätte dienen der professionellen Theatergruppe unter anderem der Ziegelstadl. Aufführungen finden darüber hinaus regelmäßig im Rahmen der Halleiner Stadtfestwoche im Juni statt.
Museen
Galerien
- Galerie Pro Arte
- Einblick, Minigalerie im Vorhaus
- 'Kunstblick', Galerie im Internet
- 'ArtMode', Galerie im Internet
- KunstGemeinschaft FreiRäume
- Kunstweb Salzburg
Sehenswürdigkeiten
Schlösser und Burgen
Dies ist eine Auflistung, jedoch sind nicht alle Gebäude öffentlich zugänglich!
Musik
Bauwerke
Im mittelalterlich-barocken Stadtbild findet man noch Reste der Stadtmauer (vor 1300), das Griestor (14. Jahrhundert) und Ruine Thürndl (14. Jahrhundert), Dekanatskirche (urkundlich 1347) mit Langhaus, erbaut von 1769 bis 1775 mit spätgotischem Chor, der Turm wurde nach einem Brand 1965 neu errichtet; neben der Kirche ist das Grab von Franz Xaver Gruber, sowie die gotische Peterskapelle, urkundlich 1384 erwähnt; die Bürgerspitalskapelle wurde urkundlich 1386 erstmals erwähnt, das Rathaus Hallein, das im Kern gotisch ist, mit einem Turm von 1836; im Stadtteil Burgfried finden sich ansitzartigen Gebäude aus dem 17. Jahrhundert, in Neualm Schloss Wiespach, urkundlich 1434 erstmals erwähnt, am linken Salzachufer die Ruine Guetrat aus dem 13. Jahrhundert, Schloss Gartenau, erbaut Ende des 14. Jahrhunderts, und Schloss Rif, das 1250 erstmals urkundlich erwähnt wurde;
Weitere Bauwerke sind: Ziegelstadl Hallein, Colloredo-Sudhaus, Alte Saline, Gebäude der Feuerwehr, Kolpinghäuser, Rathaus Hallein, St. Petrischer Stiftshof (Aufzählung nicht vollständig);
Kirchen
- gotische Peterskapelle
- Stadtpfarrkirche Hallein
- Leprosenkapelle zum Hl. Martin in Kaltenhausen
- Schaidbergkirche
- gotische Salinenkapelle
Sonstiges
Sport
Sportvereine
- FC Hallein 04
- 1. Halleiner SK (hist.)
- SK Olympia Hallein 1948 (hist.)
- Hakoah Hallein (hist.)
- SK Vorwärts Hallein (hist.)
- Golfclub Salzburg Eugendorf-Brandlhof-Fuschl-Rif
Vereine
Veranstaltungen
- Mercato Bella Italia
- Original Halleiner Weihnachtsmarkt
- Halleiner Festspieltafel
- Historischer Motorsport Hallein: Stille Nacht Rallye, KTM Historic Sternfahrt und HMW-Treffen
- Tennengauer Messetage
Kulinarische Spezialitäten
- Tauernlamm
- Tennengauer Almkäse
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Hallein ist verkehrstechnisch sehr gut angebunden. Es führt die Tauernautobahn A 10 vorbei, vom Norden kommen die Salzburgerstraße B 159 über Niederalm und die Halleiner Landesstraße über Oberalm, nach Süden führt die B 159 dann im Salzachtal als Salzachtal Bundesstraße weiter. In westliche Richtung, über den Dürrnberg, gelangt man in das Berchtesgadener Land in Bayern, in nordöstliche Richtung durch das Wiestal auf der L 107 nach Hof bei Salzburg.
An die Westbahn, Giselabahn, ist Hallein ebenfalls angeschlossen. Im Bahnhof Hallein halten einige Schnell- und alle Regionalexpresszüge, sowie die S-Bahn S3 in Richtung Golling und Salzburg.
Diverse Postbuslinien verbinden Hallein mit Salzburg und den Gemeinden des Tennengaus. So verkehrt die Linie 160 über Puch und Elsbethen nach Salzburg, die 170 auf der anderen Salzachseite über Rif und Anif. Die Linien 450 und 460 fahren nach Krispl bzw. St. Koloman. Und im Stadtverkehr bedienen der 41er den Dürrnberg und der 42er Neualm und Bad Vigaun.
Historisches
- ARBÖ
In Hallein sorgte Ernst Kronreif I. als Obmann der Kraftfahrer-Ortsgruppe des ARBÖ Hallein, die am 11. März 1951 wieder aus der Taufe gehoben wurde, für neuen Schwung. Kronreif I. war dann später auch Kompagnon der oberösterreichischen Fahrrad-, Moped- und Motorradfirma KTM. Nicht von ungefähr, denn in Hallein gab es nicht nur das Halleiner Motorenwerk, sondern auch der ARBÖ Hallein war in der Entwicklung kostengünstiger Motoren für Zweiräder tätig. Diese Werkstätte in Hallein, in der Bräuerstraße, war der Treffpunkt der sportbegeisterten Halleiner und vor allem der Jugend. Einer der ersten des ARBÖ Hallein und in den frühen Jahren des ARBÖ auch als ehrenamtlicher Pannenfahrer im Einsatz war Ernst Kussin.
Die sportlichen Akzente des ARBÖ Hallein mit Ernst Kussin schufen ein gutes Wachstumsklima für den Nachwuchs. Aus dem ARBÖ-Ortsklub-Hallein stammen so prominente Motorsportler wie der Staatsmeister Paul Schwarz, Erwin Lechner, Egon Dornauer, Edi und Inge Kranawetvogl oder Horst Pfeiffer. Sie fuhren zum Beispiel bei den Straßenrennen Hallein in den 1950er Jahren mit.
Bei der Errichtung des ARBÖ Prüfzentrums 1974 in Hallein waren ehrenamtliche Helfer im Einsatz, mit 1.200 Stunden wurde ihre Leistung beziffert. Das brachte dem Bau verringert Kosten von 400.000 Schilling (rund € 29.000.--), eine weiter halbe Million Schilling (rund € 36.300.--) wurde in die Ausrüstung investiert. Am Karsamstag des selben Jahres fand das erste Radkriterium um den "Großen Preis der Stadt Hallein" statt.
1999 schließlich wurde ein neuen Großprojekt des ARBÖ in Hallein realisiert: der Neubau des Prüfzentrums an zentraler Stelle. Seit 9. Oktober 1999 gibt es in Hallein eine Neue Mitte, das Herz der modernsten Pannenhilfe, des kundenfreundlichste Prüfdienstes, schlägt nun am Porscheweg 5. Hier steht das neue ARBÖ-Prüfzentrum. Der elf Millionen Schilling (rund 800.000 Euro) teure Stahl-Glas-Bau, so der Bürgermeister der Stadt Hallein, Dr. Christian Stöckl, ist eine wichtige Einrichtung, um auch dem technischen Fortschritt der Automobilindustrie zu entsprechen und die Verkehrssicherheit der Tennengauer Fahrzeuge zu gewährleisteten.
Wirtschaft allgemein
Hallein war bis in die 1980er Jahre ein wichtiger Industriestandort. Der Niedergang begann mit dem Ende der Salzproduktion der Saline Hallein 1987. Die Solvay Halvic Hallein schloss 1997 und 80 Arbeitsplätze gingen verloren. 1998 zog Reckitt Benckiser Austria Ges.m.b.H. seine Produktion aus Rif und weitere 70 Arbeitsplätze ab.
2002 ging die bekannte Stefanitsch Wurst- u. Fleischwaren Ges.m.b.H. & Co KG in Konkurs und 300 Menschen mussten sich um eine neue Arbeit umschauen. Die ROCO Modellspielwaren GmbH hatte am 15. Juli 2005 Konkurs beim Landesgericht Salzburg beantragt. Weitere 300 Arbeitsplätze gingen für Hallein verloren. Überraschend schloss 2007 die Schuhfabrik Rohde-Schuh Gesellschaft m.b.H. und hinterließ eine Lücke von 60 Arbeitsplätzen. Im Februar ging die Ära Modeversand La Redoute zu Ende, ebenfalls 60 Arbeitsplätze weniger. Und schließlich kündigte Johnson & Johnson Ges.m.b.H., die 2002 zum Staatspreis für Arbeitssicherheit wurde, 2009 weitere 150 Arbeitsplätze.
Am 14. Jänner 2009 verkündete der Inhaber der M-real Hallein AG das Ende der Papierproduktion mit 30. April 2009 und den damit verbundenen Verlust von 485 Arbeitsplätzen.
Tourismus
2010 erweiterte der Tourismusverband sein Angebot für Stadtführungen mit dem Hallein Tour Guide, einem audiovisuellen Führer mit iPod. Auch liegt die Stadt am Tauernradweg und am Zinkenkogel gibt es im Sommer eine Sommerodelbahn und im Winter Skilifte.
Beherbergung & Essen
- Gasthof Hohlwegwirt
- Gasthof Hager
- Gasthof Auwirt
- Gasthof Brückenwirt
- Hotel Hafnerwirt
- Kurhotel St. Josef
- Braugasthof Hofbräu Kaltenhausen
- Cafe Restaurant Papaya
Schüler- und Jugendwohnheime
Ansässige Unternehmen
- Kurhaus St. Josef Bad Dürrnberg
- Jacoby Pharmazeutika AG
- Zementwerk Leube GmbH
- M-real Hallein AG
- MDF-Hallein
- Triangle Veranstaltungsservice
Medien
Öffentliche Einrichtungen
- vier Kindergärten in den Stadtteilen Burgfried, Dürrnberg, Neualm, Rif-Rehhof
- zwei Tagesbetreuungsstätten: TB Niedertorplatz (Hort), TB Rif
- Krankenhaus der Stadt Hallein
- Freibad
- Sommerrodelbahn am Dürrnberg
- Stadtbücherei Hallein
- Stadtkino Hallein
- Familienskigebiet Dürrnberg
- Kinderinitiative Burgfried Süd
Plätze
Bildung
Schulen
Politik
Gemeinderat
Der Gemeinderat besteht aus 25 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeindevertretungswahl 2009 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:
- 15 ÖVP – stellt den Bürgermeister
- 6 SPÖ
- 2 Grüne - ehemals Bündnis für Hallein
- 2 FPÖ
Bürgermeister
- siehe auch: Bürgermeister von Hallein
Bürgermeister Christian Stöckl (ÖVP) hat seit seinem Überraschungserfolg 1999 die Vormachtstellung der Volkspartei in der ehemals "roten" Salinenstadt kontinuierlich ausgebaut. Bei den Bürgermeisterwahlen 2009 sicherte er seine Wiederwahl mit 73,3% der Stimmen.
Städtepartnerschaften
Am 7. Oktober 1993 beschloss der Stadtrat eine Städtepartnerschaft mit der Marktgemeinde Gurk in Kärnten[2]
Haushaltsbudget
Der Artikel Haushaltsbudget Stadtgemeinde Hallein soll Daten über die Haushaltsbudgets der Stadtgemeinde über Jahre, soweit bekannt, sammeln.
Persönlichkeiten
Ehrenbürger
Töchter und Söhne der Stadt
Aufgrund der Länge dieses Abschnitts sind die Personen im
- Hauptartikel: Töchter und Söhne der Stadt Hallein
zu finden
Weitere Persönlichkeiten mit Bezug zur Stadt
- Jakob Adlhart (*1898 in München; † 1985 in Hallein), Bildhauer
- Gotthard Guggenmoos (* 1775 im Schwabenland, † 29. Jänner 1938 in Hallein), Begründer der Heilpädagogik
- Franz Xaver Gruber (* 1787 in Unterweitzberg; † 1863 in Hallein), Komponist des Liedes "Stille Nacht, Heilige Nacht"
- Clemens Holzmeister (* 1886 in Fulpmes; † 1983 in Hallein), Architekt und Ehrenbürger Salzburgs
- Sanel Kuljic (* 1977 in Salzburg; Kindheit in Hallein), Fußball-Nationalspieler
- Josef Klaus, Jurist, ÖVP-Politiker, Salzburger Landeshauptmann und österreichischer Bundeskanzler, hatte seine Kanzlei am Schöndorfer-Platz Nr. 13
- Johann Georg Mohr (* um 1656; † 1726 in Hallein), Barock-Bildhauer, "Halleiner Meister"
- Anton Neumayr (* 1887 in Salzburg; † 1954 ebenda), Bürgermeister von Hallein und der Stadt Salzburg
- Josef Schgör, von 1845 bis 1848, 1849 bis 1854 und von 1873 bis 1876 Bürgermeister von Hallein
- Josef Schöndorfer (* 27. März 1849 in Bischofshofen; † 14. Juli 1900 in München), Bürgermeister von 1892 bis 1899
- Josef Voithofer, wuchs auf einem Bauernhof auf dem Gutratsberg im Gemeindegebiet von Hallein auf
- Franz Valentin Zillner (* 14. Februar 1816 in Salzburg; † 17. Dezember 1896 ebenda), Arzt, Historiker und Ethnograph; in Hallein aufgewachsen
Literatur
- Gertraud Steiner Salz als Attraktion - Der Dürrnberg und seine Geschichte, 1998, Otto Müller Verlag, ISBN 3-7013-0969-8
- Traumstraßen durch das "Stille Nacht" Land
- Hallein.287x382 Die Halleiner Altstadt war Galerie- 25. Juni bis 21. September 2010, 2010, Herausgeber und Organisation: Verein Hallein.bunt
Bildergalerie
Weitere Bilder finden Sie bei den verschiedenen Artikeln über Hallein
- Hallein Altstadt 03.jpg
die Peterskapelle in der Halleiner Altstadt
- Gruberplatz Hallein.jpg
Blick vom Stille-Nacht-Museum Hallein Richtung Dechant-Hof (rechts) und Pfarrgasse, die hinunter zum Schöndorfer Platz führt
- Hallein Kolpinghaus 06.jpg
Bild ins Innere eines der Häuser vom Kolpinghaus Hallein
- Hallein Saline 03.jpg
die kleine Salinenkapelle auf der Pernerinsel, im Hintergrund sind die Barmsteine zu sehen
- Hallein Saline 01.jpg
Hallein - die alte Saline auf der Pernerinsel
- Hallein Saline 02.jpg
Hallein - über die Salzach zum renovierten Ziegelstadl Hallein
Die Barmsteine im spätsommerlichen Licht
- Barmsteine 03.jpg
die Barmsteine
- Kaltenhausen 01.jpg
- Kaltenhausen Kapelle 01.jpg
Ruine Guetrat im Stadtgebiet von Hallein
- Duerrnberg 02.jpg
Eingang zum Keltendorf am Dürrnberg
- Hallein Keltenmuseum 02.jpg
das Keltenmuseum im herbstlichen Licht
Das Grab von Franz Xaver Gruber
Blick von Winterstall auf das Salzachtal
Weblinks
Fußnoten
- ↑ "Salzburger Nachrichten", 28. Jänner 2011
- ↑ siehe www.gurk.at
Quellen
- Website der Stadt Hallein
- Österreichische Ortsdatenbank
- Statistik Austria
- aeiou Österreich
- Salzburger Nachrichten, 15. Dezember 2008