Hallein: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Hallein''' ist die Bezirkshauptstadt des [[Tennengau]]s.  
 
'''Hallein''' ist die Bezirkshauptstadt des [[Tennengau]]s.  
  
== Geografie ==  
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== Geografie ==
Hallein liegt im nördlichen Tennengau am Fuße des [[Dürrnberg]]s an der [[Salzach]].  
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Hallein liegt im nördlichen Tennengau am Fuße des [[Dürrnberg]]s an der [[Salzach]].
 
 
 
=== Geografische Lage ===
 
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<!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc -->
 
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Die Stadt liegt im [[Salzachtal]], etwa 18 km südlich der [[Stadt Salzburg]]. Im Westen wird die Stadt von einem Bergzug begrenzt, der nördlichen Verlängerung des [[Hoher Göll|Göllmassivs]], jedoch mit wesentlich niedrigen Höhen ([[Zinkenkogel]] 1.340 m ü. A., [[Barmsteine]] 851 m ü. A., Hoher Götschen 930 m ü. A. [[Gutratsberg]] ~ 700 m ü. A.), gegen Osten hin erheben sich die nördlichen Gipfel der [[Osterhorngruppe]], die Nord-Südachse bestimmt die Salzach.
 
Die Stadt liegt im [[Salzachtal]], etwa 18 km südlich der [[Stadt Salzburg]]. Im Westen wird die Stadt von einem Bergzug begrenzt, der nördlichen Verlängerung des [[Hoher Göll|Göllmassivs]], jedoch mit wesentlich niedrigen Höhen ([[Zinkenkogel]] 1.340 m ü. A., [[Barmsteine]] 851 m ü. A., Hoher Götschen 930 m ü. A. [[Gutratsberg]] ~ 700 m ü. A.), gegen Osten hin erheben sich die nördlichen Gipfel der [[Osterhorngruppe]], die Nord-Südachse bestimmt die Salzach.
 
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=== Stadtgliederung ===
 
=== Einwohner nach Ortschaften (Stand 2001) ===  
 
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* [[Adneter Riedl]]: 304
 
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=== Eingemeindungen ===
 
=== Eingemeindungen ===
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[[Burgfried (Hallein)|Burgfried]] und [[Taxach]] wurden per Gesetz am [[17. September]] [[1895]] mit der Stadtgemeinde Hallein zusammengelegt. Mit den ehemaligen Gemeinden kamen die heutigen Ortsteile [[Rif]], [[Rehhof]], [[Au (Hallein)|Au]], [[Kaltenhausen]] und [[Gries (Hallein)|Gries]] zu Hallein. Einige Teile ehemals eigenständiger Gemeinden wie z. B. [[Gartenau]] und [[Sankt Leonhard (Grödig)|St. Leonhard]] wurden anderen Gemeinden angeschlossen (Gartenau an Hallein, Sankt Leonhard an [[Grödig]].
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[[1938]] wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden [[Oberalm]] und [[Bad Dürrnberg]] aufgelöst und an die Stadtgemeinde Hallein angeschlossen. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gab es vehemente Bemühungen seitens der Oberalmer die Vereinigung ihres Ortes mit der Bezirkshauptstadt rückgängig zu machen. [[1953]] wurde Oberalm von Hallein gelöst und besteht seitdem wieder als eigene Ortsgemeinde. Der ehemalige Oberalmer Ortsteil [[Neualm]] verblieb jedoch im Stadtgebiet von Hallein.
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Nach Norden: [[Anif]], [[Grödig]] und [[Oberalm]], nach Süden: [[Kuchl]], nach Osten: [[Adnet]];
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Eine erste urkundliche Erwähnung findet sich [[1198]] als ''muelpach'', jedoch ist der [[Salzbergbau|Salzabbau]] am [[Bad Dürrnberg|Dürrnberg]] schon [[1191]] nachgewiesen. Zur Stadt wird Hallein [[1230]] erhoben. Sie trägt den Namen ''Hallein'' dann ab der ersten Hälfte des [[13. Jahrhundert]]s.
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[[1218]] standen im Stadtgebiet neun Salzpfannen, die im [[19. Jahrhundert]] mit Ausnahme des  [[Colloredo-Sudhaus]]es  von [[1798]], abgetragen wurden und es kam zur Verlegung der [[Saline Hallein|Saline]] in den Jahren [[1854]] bis [[1862]] auf die [[Pernerinsel]].
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Im ehemaligen Salinenverwaltungsgebäude ([[1654]]) befindet sich jetzt das [[Keltenmuseum Hallein]], in dem  seit [[1970]] Funde aus der Hallstatt- und La-Tène-Zeit aus den Gräberfeldern des Dürrnbergs ebenso wie die Rekonstruktion eines Fürstengrabs zu sehen sind.
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Nach Stand der Volkszählung in Hallein vom [[15. Mai]] [[2001]] leben in Hallein 11.224 Menschen römisch-katholischen Glaubens, 1.031 Evangelische, 951 Orthodoxe 1.940 Islamische, vier Israelitische, 246 Sonstige und 2.696 ohne Bekenntnis. In Hallein befindet sich ein islamisches Kulturzentrum und ein buddhistisches Zentrum (TDC) der tibetischen Lehrtradition.
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[[Burgfried (Hallein)|Burgfried]] und [[Taxach]] wurden per Gesetz am [[17. September]] [[1895]] mit der Stadtgemeinde Hallein zusammengelegt. Mit den ehemaligen Gemeinden kamen die heutigen Ortsteile [[Rif]], [[Rehhof]], [[Au (Hallein)|Au]], [[Kaltenhausen]] und [[Gries (Hallein)|Gries]] zu Hallein. Einige Teile ehemals eigenständiger Gemeinden wie z. B. [[Gartenau]] und [[Sankt Leonhard (Grödig)|St. Leonhard]] wurden anderen Gemeinden angeschlossen (Gartenau an Hallein, Sankt Leonhard an [[Grödig]].
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== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==
 
 
[[1938]] wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden [[Oberalm]] und [[Bad Dürrnberg]] aufgelöst und an die Stadtgemeinde Hallein angeschlossen. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] gab es vehemente Bemühungen seitens der Oberalmer die Vereinigung ihres Ortes mit der Bezirkshauptstadt rückgängig zu machen. [[1953]] wurde Oberalm von Hallein gelöst und besteht seitdem wieder als eigene Ortsgemeinde. Der ehemalige Oberalmer Ortsteil [[Neualm]] verblieb jedoch im Stadtgebiet von Hallein.
 
 
 
=== Religionen ===
 
Nach Stand der Volkszählung in Hallein vom [[15. Mai]] [[2001]] leben in Hallein 11.224 Menschen römisch-katholischen Glaubens, 1.031 Evangelische, 951 Orthodoxe 1.940 Islamische, vier Israelitische, 246 Sonstige und 2.696 ohne Bekenntnis. In Hallein befindet sich ein islamisches Kulturzentrum und ein buddhistisches Zentrum (TDC) der tibetischen Lehrtradition.
 
 
 
==Geschichte==
 
: ''Hauptartikel: [[Geschichte Halleins]]''
 
: ''siehe auch: [[Halleiner Altstadt]]''
 
 
 
Eine erste urkundliche Erwähnung findet sich [[1198]] als ''muelpach'', jedoch ist der [[Salzbergbau|Salzabbau]] am [[Bad Dürrnberg|Dürrnberg]] schon [[1191]] nachgewiesen. Zur Stadt wird Hallein [[1230]] erhoben. Sie trägt den Namen ''Hallein'' dann ab der ersten Hälfte des [[13. Jahrhundert]]s.
 
 
 
[[1218]] standen im Stadtgebiet neun Salzpfannen, die im [[19. Jahrhundert]] mit Ausnahme des  [[Colloredo-Sudhaus]]es  von [[1798]], abgetragen wurden und es kam zur Verlegung der [[Saline Hallein|Saline]] in den Jahren [[1854]] bis [[1862]] auf die [[Pernerinsel]].
 
 
 
Im ehemaligen Salinenverwaltungsgebäude ([[1654]]) befindet sich jetzt das [[Keltenmuseum Hallein]], in dem  seit [[1970]] Funde aus der Hallstatt- und La-Tène-Zeit aus den Gräberfeldern des Dürrnbergs ebenso wie die Rekonstruktion eines Fürstengrabs zu sehen sind.
 
 
 
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==
 
===Kultur===
 
 
[[Bild:Hallein (Pfarrgasse mit Pfarrkirche) 21.07.2007.JPG|thumb|right|200px|Pfarrgasse mit Pfarrkirche]]
 
[[Bild:Hallein (Pfarrgasse mit Pfarrkirche) 21.07.2007.JPG|thumb|right|200px|Pfarrgasse mit Pfarrkirche]]
[[Bild:Halleiner Rathaus 21.07.2007.JPG|thumb|right|200px|Das Halleiner Rathaus am [[Josef-Schöndorfer-Platz|Schöndorfer-Platz]]]]
 
 
[[Bild:Hallein.jpg|thumb|200px|Impression in der oberen Altstadt]]
 
[[Bild:Hallein.jpg|thumb|200px|Impression in der oberen Altstadt]]
[[Bild:Hallein (Bruckhäuserplatz) 21.07.2007.JPG|thumb|right|200px|Italienisches Flair am [[Bruckhäuserplatz]]]]
 
 
[[Bild:Hallein (Thunstraße) 21.07.2007 (2).JPG|thumb|200px|right|Thunstraße in der Altstadt]]
 
[[Bild:Hallein (Thunstraße) 21.07.2007 (2).JPG|thumb|200px|right|Thunstraße in der Altstadt]]
 
[[Bild:Hallein Stadttheater und Kino 21.07.2007.JPG|thumb|right|200px|Stadttheater und Kino]]
 
[[Bild:Hallein Stadttheater und Kino 21.07.2007.JPG|thumb|right|200px|Stadttheater und Kino]]
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Am [[1. Mai]] [[1980]] wurde in Hallein die erste [[Landesausstellung]] in Salzburg eröffnet: "''Die Kelten in Mitteleuropa''". Bis [[26. Oktober]] sahen 337.000 Besucher die Ausstellung.
 
Am [[1. Mai]] [[1980]] wurde in Hallein die erste [[Landesausstellung]] in Salzburg eröffnet: "''Die Kelten in Mitteleuropa''". Bis [[26. Oktober]] sahen 337.000 Besucher die Ausstellung.
  
===== Theater =====
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=== Theater ===
 
Die Halleiner Theatergruppe [[Theater bodi end sole|bodi end sole]] rund um Regisseurin [[Christa Hassfurther]] besteht seit [[1993]] und erörtert in ihren Bühneninszenierungen gesellschaftsrelevante Themen und Fragen. Als Spielstätte dienen der professionellen Theatergruppe unter anderem der Ziegelstadl in Hallein. Aufführungen finden darüber hinaus regelmäßig im Rahmen der [[Halleiner Stadtfestwoche]] im Juni statt.
 
Die Halleiner Theatergruppe [[Theater bodi end sole|bodi end sole]] rund um Regisseurin [[Christa Hassfurther]] besteht seit [[1993]] und erörtert in ihren Bühneninszenierungen gesellschaftsrelevante Themen und Fragen. Als Spielstätte dienen der professionellen Theatergruppe unter anderem der Ziegelstadl in Hallein. Aufführungen finden darüber hinaus regelmäßig im Rahmen der [[Halleiner Stadtfestwoche]] im Juni statt.
  
===== Galerien =====  
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=== Museen ===
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* [[Bindereimuseum Kaltenhausen]]
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* [[Keltenmuseum Hallein]]
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* [[Salzbergwerk Dürrnberg|Salzbergwerk Bad Dürrnberg]]
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* [[Stille-Nacht-Museum Hallein]]
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* [[Keltendorf]]
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=== Galerien===
 
* [[Galerie Pro Arte]]
 
* [[Galerie Pro Arte]]
 
* [[ Einblick, Minigalerie im Vorhaus]]
 
* [[ Einblick, Minigalerie im Vorhaus]]
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* [[Kunstweb Salzburg]]
 
* [[Kunstweb Salzburg]]
  
=== Museen ===  
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<!-- === Musik === -->
* [[Bindereimuseum Kaltenhausen]]
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<!-- z. B. Orchester, Chöre, Vereine etc. -->
* [[Keltenmuseum Hallein]]
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=== Bauwerke ===
* [[Salzbergwerk Dürrnberg|Salzbergwerk Bad Dürrnberg]]
 
* [[Stille-Nacht-Museum Hallein]]
 
* [[Keltendorf]]
 
 
 
===Sehenswürdigkeiten===
 
 
* [[Halleiner Altstadt|Denkmalgeschützte Altstadt]]
 
* [[Halleiner Altstadt|Denkmalgeschützte Altstadt]]
* [[Pernerinsel]]
 
* [[Hofbräu Kaltenhausen]]
 
* [[Barmsteine]]
 
  
 
Im mittelalterlich-barocken Stadtbild findet man noch Reste der Stadtmauer (vor 1300), das Griestor ([[14. Jahrhundert]]) und [[Ruine Thürndl]] (14. Jahrhundert), Dekanatskirche (urkundlich [[1347]]) mit Langhaus, erbaut von [[1769]] bis [[1775]] mit spätgotischem Chor, der Turm wurde nach einem Brand [[1965]] neu errichtet; neben der Kirche Grab von [[Franz Xaver Gruber]], gotische [[Peterskapelle]], urkundlich [[1384]] erwähnt, [[Bürgerspitalskapelle]] urkundlich [[1386]] erstmals erwähnt, [[Rathaus Hallein]], das im Kern gotisch ist, mit einem Turm von [[1836]], im Stadtteil [[Burgfried]] finden sich ansitzartigen Gebäude aus dem [[17. Jahrhundert]], in [[Neualm]] [[Schloss Wiespach]], urkundlich [[1434]] erstmals erwähnt, am linken Salzachufer die [[Ruine Guetrat]] aus dem [[13. Jahrhundert]], [[Schloss Gartenau]], erbaut Ende des 14. Jahrhundert und [[Schloss Rif]], das erstmals urkundlich [[1250]] erwähnt wurde;
 
Im mittelalterlich-barocken Stadtbild findet man noch Reste der Stadtmauer (vor 1300), das Griestor ([[14. Jahrhundert]]) und [[Ruine Thürndl]] (14. Jahrhundert), Dekanatskirche (urkundlich [[1347]]) mit Langhaus, erbaut von [[1769]] bis [[1775]] mit spätgotischem Chor, der Turm wurde nach einem Brand [[1965]] neu errichtet; neben der Kirche Grab von [[Franz Xaver Gruber]], gotische [[Peterskapelle]], urkundlich [[1384]] erwähnt, [[Bürgerspitalskapelle]] urkundlich [[1386]] erstmals erwähnt, [[Rathaus Hallein]], das im Kern gotisch ist, mit einem Turm von [[1836]], im Stadtteil [[Burgfried]] finden sich ansitzartigen Gebäude aus dem [[17. Jahrhundert]], in [[Neualm]] [[Schloss Wiespach]], urkundlich [[1434]] erstmals erwähnt, am linken Salzachufer die [[Ruine Guetrat]] aus dem [[13. Jahrhundert]], [[Schloss Gartenau]], erbaut Ende des 14. Jahrhundert und [[Schloss Rif]], das erstmals urkundlich [[1250]] erwähnt wurde;
  
====Kirchen====
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===Kirchen===
 
* gotische [[Peterskapelle]]
 
* gotische [[Peterskapelle]]
 
* [[Stadtpfarrkirche Hallein]]
 
* [[Stadtpfarrkirche Hallein]]
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* gotische [[Salinenkapelle]]
 
* gotische [[Salinenkapelle]]
  
=== Sport ===
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===Sonstiges===
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* [[Pernerinsel]]
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* [[Hofbräu Kaltenhausen]]
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* [[Barmsteine]]
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<!-- === Parks === -->
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<!-- === Naturdenkmäler === -->
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=== Sport ===
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====Sporvereine====
 
* [[FC Hallein 04]]
 
* [[FC Hallein 04]]
 
* [[1. Halleiner SK]] (hist.)
 
* [[1. Halleiner SK]] (hist.)
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* [[Golfclub Salzburg Eugendorf-Brandlhof-Fuschl-Rif]]
 
* [[Golfclub Salzburg Eugendorf-Brandlhof-Fuschl-Rif]]
  
==Wirtschaft und Infrastruktur==
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<!-- === Vereine === -->
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<!-- === Regelmäßige Veranstaltungen === -->
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<!-- === Kulinarische Spezialitäten === -->
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== Wirtschaft und Infrastruktur == 
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=== Verkehr ===  
 
===Verkehr===
 
===Verkehr===
 
Hallein ist verkehrstechnisch sehr gut angebunden. Es führt die [[Tauernautobahn]] [[A 10]] vorbei, vom Norden kommen die [[Salzburgerstraße]] ''B 159'' über [[Niederalm]] und die [[Halleiner Landesstraße]] über [[Oberalm]], nach Süden führt die B 159 dann im [[Salzachtal]] als [[Salzachtal Bundesstraße]] weiter. In westliche Richtung, über den [[Dürrnberg]], gelangt man in das [[Berchtesgadener Land]] in [[Bayern]], in nordöstliche Richtung durch das [[Wiestal]] auf der ''L 107'' nach [[Hof bei Salzburg]].
 
Hallein ist verkehrstechnisch sehr gut angebunden. Es führt die [[Tauernautobahn]] [[A 10]] vorbei, vom Norden kommen die [[Salzburgerstraße]] ''B 159'' über [[Niederalm]] und die [[Halleiner Landesstraße]] über [[Oberalm]], nach Süden führt die B 159 dann im [[Salzachtal]] als [[Salzachtal Bundesstraße]] weiter. In westliche Richtung, über den [[Dürrnberg]], gelangt man in das [[Berchtesgadener Land]] in [[Bayern]], in nordöstliche Richtung durch das [[Wiestal]] auf der ''L 107'' nach [[Hof bei Salzburg]].
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Am [[14. Jänner]] [[2009]] verkündete der Inhaber der [[M-real Hallein AG]] das Ende der Papierproduktion mit [[30. April]] [[2009]] und den damit verbundenen Verlust von 485 Arbeitsplätzen.
 
Am [[14. Jänner]] [[2009]] verkündete der Inhaber der [[M-real Hallein AG]] das Ende der Papierproduktion mit [[30. April]] [[2009]] und den damit verbundenen Verlust von 485 Arbeitsplätzen.
  
=== Öffentliche Einrichtungen ===  
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===Tourismus===
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* [[Tourismusverband Hallein - Bad Dürrnberg]]
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===Schüler- und Jungendwohnheime===
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* [[Kolpinghaus Hallein]]
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<!-- === Ansässige Unternehmen === -->
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=== Öffentliche Einrichtungen ===
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<!-- z. B. Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. -->
 
* vier Kindergärten in den Stadtteilen Burgfried, Dürrnberg, Neualm, Rif-Rehhof
 
* vier Kindergärten in den Stadtteilen Burgfried, Dürrnberg, Neualm, Rif-Rehhof
 
* zwei Tagesbetreuungsstätten: TB Niedertorplatz (Hort), TB Rif  
 
* zwei Tagesbetreuungsstätten: TB Niedertorplatz (Hort), TB Rif  
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* [[Kinderinitiative Burgfried Süd]]
 
* [[Kinderinitiative Burgfried Süd]]
  
=== Bildung ===  
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=== Bildung ===
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* Volksschule Stadt  
 
* Volksschule Stadt  
 
* Volksschule Burgfried  
 
* Volksschule Burgfried  
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* Volkshochschule Hallein
 
* Volkshochschule Hallein
  
===Tourismus===
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== Politik ==
* [[Tourismusverband Hallein - Bad Dürrnberg]]
 
 
 
=====Schüler- und Jungendwohnheime=====
 
* [[Kolpinghaus Hallein]]
 
 
 
==Politik==
 
 
=== Gemeinderat ===
 
=== Gemeinderat ===
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<!-- z. B.: Der Gemeinderat besteht aus X Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl [[XXXX]] aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:
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* XX [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]] – stellt den Bürgermeister
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* XY [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]] – stellt den Vizebürgermeister
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* YX [[Die Grünen (Österreich)|Grüne]]
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* YY [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]] -->
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<!-- z. B.: Der Stadtsenat besteht aus X Mitgliedern und setzt sich aus folgenden Stadträten zusammen:
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* Franky Boy ([[Partei]]) – Ressort Salzamt
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* ... -->
 
Der Gemeinderat besteht aus 25 Mitgliedern und setzt sich seit der [[Gemeindevertretungswahlen 2004 und 2009 (Tennengau)#Hallein, Gemeindevertretungswahl 2009|Gemeindevertretungswahl 2009]] aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:
 
Der Gemeinderat besteht aus 25 Mitgliedern und setzt sich seit der [[Gemeindevertretungswahlen 2004 und 2009 (Tennengau)#Hallein, Gemeindevertretungswahl 2009|Gemeindevertretungswahl 2009]] aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:
 
* 15 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]] – stellt den Bürgermeister
 
* 15 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]] – stellt den Bürgermeister
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Am [[7. Oktober]] [[1993]] beschloss der Stadtrat eine Städtepartnerschaft mit der Marktgemeinde Gurk in [[Kärnten]]<ref>siehe [http://www.gurk.at/ www.gurk.at]</ref>
 
Am [[7. Oktober]] [[1993]] beschloss der Stadtrat eine Städtepartnerschaft mit der Marktgemeinde Gurk in [[Kärnten]]<ref>siehe [http://www.gurk.at/ www.gurk.at]</ref>
  
==Persönlichkeiten==
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== Persönlichkeiten ==  
===Söhne und Töchter der Stadt===
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=== Ehrenbürger ===
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* [[Carl Kellner]]
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* [[Sigmund Graf von Thun-Hohenstein]]
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=== Söhne und Töchter der Stadt ===  
 
[[Bild:Hallein (Gedenktafel Moritz Gelineks am Kornsteinplatz) 21.07.2007.JPG|thumb|right|200px|Gedenktafel Moriz Gelineks am Kornsteinplatz]]
 
[[Bild:Hallein (Gedenktafel Moritz Gelineks am Kornsteinplatz) 21.07.2007.JPG|thumb|right|200px|Gedenktafel Moriz Gelineks am Kornsteinplatz]]
 
* [[Anton Brandauer]] (* 15. Juni 1946 in Hallein), [[Landesfeuerwehrkommandant]] der [[Salzburger Feuerwehren]] von 1996 bis 2009  
 
* [[Anton Brandauer]] (* 15. Juni 1946 in Hallein), [[Landesfeuerwehrkommandant]] der [[Salzburger Feuerwehren]] von 1996 bis 2009  
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* [[Kurt Zeller]] (* 25. Juli 1945 in Hallein; † 7. Jänner 2009 ebenda), Direktor des [[Keltenmuseum Hallein|Keltenmuseums Hallein]] und Leiter des [[Forschungszentrum Dürrnberg|Forschungszentrums Dürrnberg]]
 
* [[Kurt Zeller]] (* 25. Juli 1945 in Hallein; † 7. Jänner 2009 ebenda), Direktor des [[Keltenmuseum Hallein|Keltenmuseums Hallein]] und Leiter des [[Forschungszentrum Dürrnberg|Forschungszentrums Dürrnberg]]
 
* [[Norbert Zuckerstätter]] (* 29. September 1971 in Hallein), Künstler
 
* [[Norbert Zuckerstätter]] (* 29. September 1971 in Hallein), Künstler
 
===Ehrenbürger===
 
* [[Carl Kellner]]
 
* [[Rudolf Müller]]
 
* [[Agnes Primocic]]
 
* [[Sigmund Graf von Thun-Hohenstein]]
 
  
 
===Weitere Persönlichkeiten mit Bezug zur Stadt===
 
===Weitere Persönlichkeiten mit Bezug zur Stadt===

Version vom 26. September 2009, 17:03 Uhr

Karte
Karte 5400.png
Basisdaten
Politischer Bezirk: Hallein (HA)
Fläche: 26.98 km²
Geografische Koordinaten: Länge 13.1 / 13° 5' 60",

Breite 47.6833 / 47° 40' 60"

Höhe: 447 m ü. A.
Einwohner: 56.598 (Stand 31. Dezember 2008)
Postleitzahl: 5400
Vorwahl: 06245
Gemeindekennziffer: 50205
Gemeindeamt: Schöndorferplatz 14
5400 Hallein
Offizielle Website: www.hallein.gv.at
Politik
Bürgermeister: Christian Stöckl (ÖVP)
Gemeinderat (2009): 25 Mitglieder:
15 ÖVP,
6 SPÖ,
2 FPÖ,
2 Grüne
Karte
Übersichtsplan von Hallein und Bad Dürrnberg
Das Halleiner Rathaus am Schöndorfer-Platz
Italienisches Flair am Bruckhäuserplatz

Hallein ist die Bezirkshauptstadt des Tennengaus.

Geografie

Hallein liegt im nördlichen Tennengau am Fuße des Dürrnbergs an der Salzach.

Geografische Lage

Die Stadt liegt im Salzachtal, etwa 18 km südlich der Stadt Salzburg. Im Westen wird die Stadt von einem Bergzug begrenzt, der nördlichen Verlängerung des Göllmassivs, jedoch mit wesentlich niedrigen Höhen (Zinkenkogel 1.340 m ü. A., Barmsteine 851 m ü. A., Hoher Götschen 930 m ü. A. Gutratsberg ~ 700 m ü. A.), gegen Osten hin erheben sich die nördlichen Gipfel der Osterhorngruppe, die Nord-Südachse bestimmt die Salzach.

Stadtgliederung

Einwohner nach Ortschaften (Stand 2001)

Katastralgemeinden

Eingemeindungen

Burgfried und Taxach wurden per Gesetz am 17. September 1895 mit der Stadtgemeinde Hallein zusammengelegt. Mit den ehemaligen Gemeinden kamen die heutigen Ortsteile Rif, Rehhof, Au, Kaltenhausen und Gries zu Hallein. Einige Teile ehemals eigenständiger Gemeinden wie z. B. Gartenau und St. Leonhard wurden anderen Gemeinden angeschlossen (Gartenau an Hallein, Sankt Leonhard an Grödig.

1938 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Oberalm und Bad Dürrnberg aufgelöst und an die Stadtgemeinde Hallein angeschlossen. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es vehemente Bemühungen seitens der Oberalmer die Vereinigung ihres Ortes mit der Bezirkshauptstadt rückgängig zu machen. 1953 wurde Oberalm von Hallein gelöst und besteht seitdem wieder als eigene Ortsgemeinde. Der ehemalige Oberalmer Ortsteil Neualm verblieb jedoch im Stadtgebiet von Hallein.

Nachbargemeinden

Nach Norden: Anif, Grödig und Oberalm, nach Süden: Kuchl, nach Osten: Adnet;

Geschichte

Hauptartikel: Geschichte Halleins
siehe auch: Halleiner Altstadt

Eine erste urkundliche Erwähnung findet sich 1198 als muelpach, jedoch ist der Salzabbau am Dürrnberg schon 1191 nachgewiesen. Zur Stadt wird Hallein 1230 erhoben. Sie trägt den Namen Hallein dann ab der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts.

1218 standen im Stadtgebiet neun Salzpfannen, die im 19. Jahrhundert mit Ausnahme des Colloredo-Sudhauses von 1798, abgetragen wurden und es kam zur Verlegung der Saline in den Jahren 1854 bis 1862 auf die Pernerinsel.

Im ehemaligen Salinenverwaltungsgebäude (1654) befindet sich jetzt das Keltenmuseum Hallein, in dem seit 1970 Funde aus der Hallstatt- und La-Tène-Zeit aus den Gräberfeldern des Dürrnbergs ebenso wie die Rekonstruktion eines Fürstengrabs zu sehen sind.

Religionen

Nach Stand der Volkszählung in Hallein vom 15. Mai 2001 leben in Hallein 11.224 Menschen römisch-katholischen Glaubens, 1.031 Evangelische, 951 Orthodoxe 1.940 Islamische, vier Israelitische, 246 Sonstige und 2.696 ohne Bekenntnis. In Hallein befindet sich ein islamisches Kulturzentrum und ein buddhistisches Zentrum (TDC) der tibetischen Lehrtradition.

Bevölkerungsentwicklung

Bevölkerungs-
entwicklung
Datum Einwohner
1869 5.430
1880 5.660
1890 6.167
1900 7.557
1910 8.190
1923 8.381
1934 9.125
1939 9.895
1951 13.290
1961 13.329
1971 14.658
1981 15.377
1991 17.271
2001 18.398

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Pfarrgasse mit Pfarrkirche
Impression in der oberen Altstadt
Thunstraße in der Altstadt
Stadttheater und Kino

Hallein bietet eine Spielstätte der Salzburger Festspiele. Seit 1992 wird das aufgelassene Sudhaus auf der Pernerinsel in Hallein in die Festspiele einbezogen.

Darüber hinaus werden die Räumlichkeiten in der Alten Saline in Hallein für Kurse der "Internationalen Sommerakademie für Bildende Kunst in Salzburg" genutzt.

Das 'Kulturforum Hallein' wurde 1985 gegründet und ist, von der Landeshauptstadt abgesehen, der größte Veranstalter kultureller Aktivitäten. Pro Jahr werden etwa 160 kulturelle Projekte und Produktionen mit hochwertigen und vielfältigen Angeboten umgesetzt, mit dem Ziel einen möglichst großen Publikumskreis anzusprechen. Höhepunkte des vom Kulturforum Hallein organisierten kommunalen Kulturgeschehens sind die Veranstaltungsreihen: Festival "Junge Salzburger Musiker", die Stadtfestwoche Hallein, Bad Dürrnberger Konzerte und der "Halleiner Kulturherbst".

Für die Jugend bietet Hallein das Jugend- und Kulturzentrum Zone 11.

Am 1. Mai 1980 wurde in Hallein die erste Landesausstellung in Salzburg eröffnet: "Die Kelten in Mitteleuropa". Bis 26. Oktober sahen 337.000 Besucher die Ausstellung.

Theater

Die Halleiner Theatergruppe bodi end sole rund um Regisseurin Christa Hassfurther besteht seit 1993 und erörtert in ihren Bühneninszenierungen gesellschaftsrelevante Themen und Fragen. Als Spielstätte dienen der professionellen Theatergruppe unter anderem der Ziegelstadl in Hallein. Aufführungen finden darüber hinaus regelmäßig im Rahmen der Halleiner Stadtfestwoche im Juni statt.

Museen

Galerien

Bauwerke

Im mittelalterlich-barocken Stadtbild findet man noch Reste der Stadtmauer (vor 1300), das Griestor (14. Jahrhundert) und Ruine Thürndl (14. Jahrhundert), Dekanatskirche (urkundlich 1347) mit Langhaus, erbaut von 1769 bis 1775 mit spätgotischem Chor, der Turm wurde nach einem Brand 1965 neu errichtet; neben der Kirche Grab von Franz Xaver Gruber, gotische Peterskapelle, urkundlich 1384 erwähnt, Bürgerspitalskapelle urkundlich 1386 erstmals erwähnt, Rathaus Hallein, das im Kern gotisch ist, mit einem Turm von 1836, im Stadtteil Burgfried finden sich ansitzartigen Gebäude aus dem 17. Jahrhundert, in Neualm Schloss Wiespach, urkundlich 1434 erstmals erwähnt, am linken Salzachufer die Ruine Guetrat aus dem 13. Jahrhundert, Schloss Gartenau, erbaut Ende des 14. Jahrhundert und Schloss Rif, das erstmals urkundlich 1250 erwähnt wurde;

Kirchen

Sonstiges

Sport

Sporvereine

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Verkehr

Hallein ist verkehrstechnisch sehr gut angebunden. Es führt die Tauernautobahn A 10 vorbei, vom Norden kommen die Salzburgerstraße B 159 über Niederalm und die Halleiner Landesstraße über Oberalm, nach Süden führt die B 159 dann im Salzachtal als Salzachtal Bundesstraße weiter. In westliche Richtung, über den Dürrnberg, gelangt man in das Berchtesgadener Land in Bayern, in nordöstliche Richtung durch das Wiestal auf der L 107 nach Hof bei Salzburg.

An die Westbahn, Giselabahn, ist Hallein ebenfalls angeschlossen. Im Bahnhof Hallein halten einige Schnell- und alle Regionalexpresszüge, sowie die S-Bahn S3 in Richtung Golling und Salzburg.

Diverse Postbuslinien verbinden Hallein mit Salzburg und den Gemeinden des Tennengaus. So verkehrt die Linie 160 über Puch und Elsbethen nach Salzburg, die 170 auf der anderen Salzachseite über Rif und Anif. Die Linien 450 und 460 fahren nach Krispl bzw. St. Koloman. Und im Stadtverkehr bedienen der 41er den Dürrnberg und der 42er Neualm und Bad Vigaun.

Historisches
ARBÖ

In Hallein sorgte Ernst Kronreif I. als Obmann der Kraftfahrer-Ortsgruppe des ARBÖ Hallein, die am 11. März 1951 wieder aus der Taufe gehoben wurde, für neuen Schwung. Kronreif I. war dann später auch Kompagnon der oberösterreichischen Fahrrad-, Moped- und Motorradfirma KTM. Nicht von ungefähr, denn in Hallein gab es nicht nur die Halleiner Motorenwerke, sondern auch der ARBÖ Hallein war in der Entwicklung kostengünstiger Motoren für Zweiräder tätig. Diese Werkstätte in Hallein, in der Bräuerstraße, war der Treffpunkt der sportbegeisterten Halleiner und vor allem der Jugend. Einer der ersten des ARBÖ Hallein und in den frühen Jahren des ARBÖ auch als ehrenamtlicher Pannenfahrer im Einsatz war Ernst Kussin.

Die sportlichen Akzente des ARBÖ Hallein mit Ernst Kussin schufen ein gutes Wachstumsklima für den Nachwuchs. Aus dem ARBÖ-Ortsklub-Hallein stammen so prominente Motorsportler wie der Staatsmeister Paul Schwarz, Erwin Lechner, Egon Dornauer, Edi und Inge Kranawetvogl oder Horst Pfeiffer.

Bei der Errichtung des ARBÖ Prüfzentrums 1974 in Hallein waren ehrenamtliche Helfer im Einsatz, mit 1.200 Stunden wurde ihre Leistung beziffert. Das brachte dem Bau verringert Kosten von 400.000 Schilling (rund € 29.000.--), eine weiter halbe Million Schilling (rund € 36.300.--) wurde in die Ausrüstung investiert. Am Karsamstag des selben Jahres fand das erste Radkriterium um den "Großen Preis der Stadt Hallein" statt.

1999 schließlich wurde ein neuen Großprojekt des ARBÖ in Hallein realisiert: der Neubau des Prüfzentrums an zentraler Stelle. Seit 9. Oktober 1999 gibt es in Hallein eine Neue Mitte, das Herz der modernsten Pannenhilfe, des kundenfreundlichste Prüfdienstes, schlägt nun am Porscheweg 5. Hier steht das neue ARBÖ-Prüfzentrum. Der elf Millionen Schilling (rund 800.000 Euro) teure Stahl-Glas-Bau, so der Bürgermeister der Stadt Hallein, Dr. Christian Stöckl, ist eine wichtige Einrichtung, um auch dem technischen Fortschritt der Automobilindustrie zu entsprechen und die Verkehrssicherheit der Tennengauer Fahrzeuge zu gewährleisteten.

Wirtschaft allgemein

Bild vom M-real Firmengelände am 2. April 2009

Hallein war bis in die 1980er Jahre ein wichtiger Industriestandort. Der Niedergang begann mit dem Ende der Salzproduktion der Saline Hallein 1987. Die Solvay Halvic Hallein schloss 1997 und 80 Arbeitsplätze gingen verloren. 1998 zog Reckitt Benckiser Austria Ges.m.b.H. seine Produktion aus Rif und weitere 70 Arbeitsplätze ab.

2002 ging die bekannte Stefanitsch Wurst- u. Fleischwaren Ges.m.b.H. & Co KG in Konkurs und 300 Menschen mussten sich um eine neue Arbeit umschauen. Die ROCO Modellspielwaren GmbH hatte am 15. Juli 2005 Konkurs beim Landesgericht Salzburg beantragt. Weitere 300 Arbeitsplätze gingen für Hallein verloren. Überraschend schloss 2007 die Schuhfabrik Rohde-Schuh Gesellschaft m.b.H. und hinterließ eine Lücke von 60 Arbeitsplätzen. Im Februar ging die Ära Modeversand La Redoute zu Ende, ebenfalls 60 Arbeitsplätze weniger. Und schließlich kündigte Johnson & Johnson Ges.m.b.H., die 2002 zum Staatspreis für Arbeitssicherheit wurde, 2009 weitere 150 Arbeitsplätze.

Am 14. Jänner 2009 verkündete der Inhaber der M-real Hallein AG das Ende der Papierproduktion mit 30. April 2009 und den damit verbundenen Verlust von 485 Arbeitsplätzen.

Tourismus


Schüler- und Jungendwohnheime

Öffentliche Einrichtungen

  • vier Kindergärten in den Stadtteilen Burgfried, Dürrnberg, Neualm, Rif-Rehhof
  • zwei Tagesbetreuungsstätten: TB Niedertorplatz (Hort), TB Rif
  • Krankenhaus der Stadt Hallein
  • Freibad
  • Sommerrodelbahn am Dürrnberg
  • Stadtbücherei Hallein
  • Stadtkino Hallein
  • Familienskigebiet Dürrnberg
  • Kinderinitiative Burgfried Süd

Bildung

  • Volksschule Stadt
  • Volksschule Burgfried
  • Volksschule Neualm
  • Volksschule Dürrnberg
  • Volksschule Rif
  • Hauptschule Stadt
  • Hauptschule Burgfried
  • Hauptschule Neualm
  • Bundesgymnasium/Bundesrealgymnasium Hallein
  • Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule Hallein
  • Höhere Technische Bundeslehranstalt Hallein
  • Höhere Lehranstalt für Mode und Bekleidungstechnik
  • Private Höhere Lehranstalt und Fachschule für Wirtschaftliche Berufe
  • Landesberufsschule Hallein
  • Polytechnische Schule
  • Sonderpädadogisches Zentrum
  • Krankenpflegerschule
  • Musikschule Tennengau
  • Volkshochschule Hallein

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 25 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeindevertretungswahl 2009 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:

Bürgermeister

siehe auch: Bürgermeister von Hallein

Bürgermeister Christian Stöckl (ÖVP) hat seit seinem Überraschungserfolg 1999 die Vormachtstellung der Volkspartei in der ehemals "roten" Salinenstadt kontinuierlich ausgebaut. Bei den Bürgermeisterwahlen 2009 sicherte er seine Wiederwahl mit 73,3% der Stimmen.

Städtepartnerschaften

Am 7. Oktober 1993 beschloss der Stadtrat eine Städtepartnerschaft mit der Marktgemeinde Gurk in Kärnten[1]

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Söhne und Töchter der Stadt

Gedenktafel Moriz Gelineks am Kornsteinplatz

Weitere Persönlichkeiten mit Bezug zur Stadt

Bildergalerie

Weitere Bilder finden Sie bei den verschiedenen Artikeln über Hallein

Weblinks

Fußnoten

Quellen

  • Website der Stadt Hallein
  • Österreichische Ortsdatenbank
  • Statistik Austria
  • aeiou Österreich
  • Salzburger Nachrichten, 15. Dezember 2008