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=== Wehrmauern und Basteien ===
 
=== Wehrmauern und Basteien ===
 
[[Datei:Hettwer-Bastei Kapuzinerberg.JPG|thumb|Die [[Hettwer-Bastei]].]]
 
[[Datei:Hettwer-Bastei Kapuzinerberg.JPG|thumb|Die [[Hettwer-Bastei]].]]
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[[Datei:Salzburg Spätherbst 2021 Festungsberg Kapuzinerberg Morzg.jpg|thumb|500px|Blick von der [[Friedhofsterrasse]] beim [[Kommunalfriedhof]] über [[Morzg]] in der [[Stadt Salzburg]] zum (links) [[Festungsberg|Festungs]]- und Kapuzinerberg.]]
 
[[1623]] wurden unter Fürsterzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Wände des damaligen Imberges unersteigbar gemacht. Der obere Rand des Berges wurde in den Jahren [[1629]] bis [[1632]] an der West-, Süd- und Ostseite mit einer starken Wehrmauer versehen, in der bei allen ein und aus springenden Winkeln Wachhäuschen angelegt wurden. An der Nordseite wurden zwei übereinander liegende Kavaliere gebaut und der Berg gegen die Fahrstraße zum Kapuzinerkloster mit einer von Norden nach Süden reichenden hohen Quermauer abgeschlossen, in der sich bei der Fahrstraße ein Tor befand, dessen Wächter nur gegen Erlaubniszertifikat Einlass gewährte. Am Berge selbst baute man drei Pulvertürme, eine Stoßmühle, einen Futterstall und mehrere [[Zisterne bei der Gaffe über Schloss Elsenheim auf dem Kapuzinerberg|Zisternen]]. Diese Objekte haben sich bis auf die Zisterne nicht erhalten.<ref>[[Josef Eder (Baumeister)|Josef Eder]]: ''Zum Dreihundertjährigen Bestande des Franziskischlössls'' [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19290413&query=%22Eder%22&seite=4 ANNO], [[Salzburger Chronik]], 13. April 1929, Seite 4</ref>
 
[[1623]] wurden unter Fürsterzbischof [[Paris Graf Lodron]] die Wände des damaligen Imberges unersteigbar gemacht. Der obere Rand des Berges wurde in den Jahren [[1629]] bis [[1632]] an der West-, Süd- und Ostseite mit einer starken Wehrmauer versehen, in der bei allen ein und aus springenden Winkeln Wachhäuschen angelegt wurden. An der Nordseite wurden zwei übereinander liegende Kavaliere gebaut und der Berg gegen die Fahrstraße zum Kapuzinerkloster mit einer von Norden nach Süden reichenden hohen Quermauer abgeschlossen, in der sich bei der Fahrstraße ein Tor befand, dessen Wächter nur gegen Erlaubniszertifikat Einlass gewährte. Am Berge selbst baute man drei Pulvertürme, eine Stoßmühle, einen Futterstall und mehrere [[Zisterne bei der Gaffe über Schloss Elsenheim auf dem Kapuzinerberg|Zisternen]]. Diese Objekte haben sich bis auf die Zisterne nicht erhalten.<ref>[[Josef Eder (Baumeister)|Josef Eder]]: ''Zum Dreihundertjährigen Bestande des Franziskischlössls'' [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19290413&query=%22Eder%22&seite=4 ANNO], [[Salzburger Chronik]], 13. April 1929, Seite 4</ref>