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| Gemeinderat (2009): || 21 Mitglieder: 16 [[SPÖ]], <br /> 3 [[ÖVP]],<br /> 2 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]
 
| Gemeinderat (2009): || 21 Mitglieder: 16 [[SPÖ]], <br /> 3 [[ÖVP]],<br /> 2 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]
|}'''Schwarzach''' ist eine Marktgemeinde im mittleren [[Salzach]]tal und auch ein wichtiger Bahnknoten.
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|}'''Schwarzach''' ist eine Marktgemeinde im mittleren [[Salzach]]tal im [[Pongau]] und auch ein wichtiger Bahnknoten.
 
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<!-- == Geografie == -->
==Das Wappen==
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<!-- === Geografische Lage === -->
Das Wappen zeigt auf silbernem Grund einen schwarzen Schrägrechtsfluss, welcher das Wappen teilt und die "Schwarze Ache", den heutigen Putzengraben, in Anspielung auf den Ortsnamen symbolisiert. Rechts darüber befindet sich ein roter Drachenkopf, der aus einer goldenen Krone wächst und das Wappen der [[Grafen von Schernberg]] darstellt. Das links unten befindliche blau Benediktinerkreuz erinnert an das [[1736]] errichtete Missionshaus welches später in die Kranken- und Versorgungsanstalt der [[Barmherzige Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul|Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul]] umgewandelt wurde.
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<!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc -->
 
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<!-- === Ausdehnung des Stadt-Orts-Gemeindegebiets === -->
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<!-- === Stadtgliederung === -->
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<!-- === Eingemeindungen === -->
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<!-- === Nachbargemeinden === -->
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<!-- === Geologie === -->
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<!-- === Klima === -->
 
==Geschichte==</noinclude>
 
==Geschichte==</noinclude>
 
Der heutige Ort Schwarzach wurde im Jahre [[1074]] erstmals erwähnt. Das [[Benediktinerstift Admont]] erhielt 1074 "zwei Huben ad Swarzaha" und [[1158]] [[Stift Nonnberg]] den Hof "Swarzaha". Auf einem vorgelagerten, kegelförmigen Hügel am linken [[Salzach]]ufer entstand aus den diversen Um- und Zubauten an dem schon im Mittelalter genannten "Turm zu Schernperge" das heutige [[Schloss Schernberg]].  
 
Der heutige Ort Schwarzach wurde im Jahre [[1074]] erstmals erwähnt. Das [[Benediktinerstift Admont]] erhielt 1074 "zwei Huben ad Swarzaha" und [[1158]] [[Stift Nonnberg]] den Hof "Swarzaha". Auf einem vorgelagerten, kegelförmigen Hügel am linken [[Salzach]]ufer entstand aus den diversen Um- und Zubauten an dem schon im Mittelalter genannten "Turm zu Schernperge" das heutige [[Schloss Schernberg]].  
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Schwarzach im Pongau ist, obwohl uralter Siedlungsboden, eine junge Gemeinde, die am [[2. Juni]] [[1906]] durch kaiserliches Patent von [[St. Veit im Pongau]] losgelöst und selbständig wurde. Damit schlug die Geburtsstunde der Gemeinde Schwarzach im Pongau, die im Jahre [[1908]], bereits ein Jahr vor Eröffnung der [[Tauernbahn]], auf Grund der großen Bedeutung zum Markt erhoben wurde.
 
Schwarzach im Pongau ist, obwohl uralter Siedlungsboden, eine junge Gemeinde, die am [[2. Juni]] [[1906]] durch kaiserliches Patent von [[St. Veit im Pongau]] losgelöst und selbständig wurde. Damit schlug die Geburtsstunde der Gemeinde Schwarzach im Pongau, die im Jahre [[1908]], bereits ein Jahr vor Eröffnung der [[Tauernbahn]], auf Grund der großen Bedeutung zum Markt erhoben wurde.
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<noinclude>==Die Marktgemeinde heute==
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=== Das Wappen ===
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Das Wappen zeigt auf silbernem  Grund einen schwarzen Schrägrechtsfluss, welcher das Wappen teilt und  die "Schwarze Ache", den heutigen Putzengraben, in Anspielung auf den  Ortsnamen symbolisiert. Rechts darüber befindet sich ein roter  Drachenkopf, der aus einer goldenen Krone wächst und das Wappen der  [[Grafen von Schernberg]] darstellt. Das links unten befindliche blau  Benediktinerkreuz erinnert an das [[1736]] errichtete Missionshaus  welches später in die Kranken- und Versorgungsanstalt der [[Barmherzige  Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul|Kongregation der Barmherzigen  Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul]] umgewandelt wurde.
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=== Die Marktgemeinde heute ===
    
Die Marktgemeinde Schwarzach im Pongau umfasst die Katastralgemeinde "Schwarzach I" und wird im Osten, Norden und Süden von St. Veit und im Westen von der Gemeinde [[Goldegg]] umgeben. Durch eine gute Verkehrslage und vor allem durch die Errichtung der [[Tauernbahn]] wurde der Ort nicht nur zu einem internationalen Bahnknotenpunkt, sondern auch zu einem wesentlichen Siedlungsgebiet des mittleren Salzachtales, das viele Zweige von Handel und Gewerbe in seinen Bereich zog. Im regionalen Entwicklungsprogramm Pongau ist Schwarzach als "Nahversorgungszentrum" mit einem Güter- und Dienstleistungsangebot, das zur Umlandversorgung benachbarter Gemeinden erheblich beiträgt, qualifiziert. Schwarzach ist als "Standortraum" für Betriebsanlagen und damit als Vorsorgeraum für die Ansiedlung von Industrie und Gewerbe eingestuft.
 
Die Marktgemeinde Schwarzach im Pongau umfasst die Katastralgemeinde "Schwarzach I" und wird im Osten, Norden und Süden von St. Veit und im Westen von der Gemeinde [[Goldegg]] umgeben. Durch eine gute Verkehrslage und vor allem durch die Errichtung der [[Tauernbahn]] wurde der Ort nicht nur zu einem internationalen Bahnknotenpunkt, sondern auch zu einem wesentlichen Siedlungsgebiet des mittleren Salzachtales, das viele Zweige von Handel und Gewerbe in seinen Bereich zog. Im regionalen Entwicklungsprogramm Pongau ist Schwarzach als "Nahversorgungszentrum" mit einem Güter- und Dienstleistungsangebot, das zur Umlandversorgung benachbarter Gemeinden erheblich beiträgt, qualifiziert. Schwarzach ist als "Standortraum" für Betriebsanlagen und damit als Vorsorgeraum für die Ansiedlung von Industrie und Gewerbe eingestuft.
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Der Ortskern des Marktes weist eine relativ dichte Verbauung auf und wird vom Krankenhaus, von Gastgewerbebetrieben und Handelsgeschäften dominiert. Die größten Gewerbe- und industriellen Betriebe sind folgerichtig rechts der Salzach und in der Nähe der Bahnanlagen situiert.
 
Der Ortskern des Marktes weist eine relativ dichte Verbauung auf und wird vom Krankenhaus, von Gastgewerbebetrieben und Handelsgeschäften dominiert. Die größten Gewerbe- und industriellen Betriebe sind folgerichtig rechts der Salzach und in der Nähe der Bahnanlagen situiert.
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Das Kardinal-Schwarzenberg´sche öffentliche Krankenhaus, die Kraftwerke Schwarzach und Wallnerau der Verbund Austrian Hydropower AG (ehem. [[Tauernkraftwerke Kaprun]] AG), die Werksanlagen der SAG und der Firmen Color-Drack, Hettegger & Söhne (Pongauer Müllabfuhr), Tansporte Hettegger, die Privatbrauerei Walter Seeber ([[Brauerei Schwarzach|Schwarzacher Bier]]) und zahlreiche Betriebe des Baunebengewerbes haben große wirtschaftliche Bedeutung für die Gemeinde Schwarzach. Im Jahr 2004 siedelte die Firma Alcan (Alusuisse) und im Jahr 2005 die Baufirma Spiluttini nach St. Johann im Pg. ab.
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Das Kardinal-Schwarzenberg´sche öffentliche Krankenhaus, die Kraftwerke [[Flusskraftwerk Schwarzach]] und [[Flusskraftwerk Wallnerau]] der Verbund Austrian Hydropower AG (ehem. [[Tauernkraftwerke Kaprun]] AG), die Werksanlagen der SAG und der Firmen Color-Drack, Hettegger & Söhne (Pongauer Müllabfuhr), Tansporte Hettegger, die Privatbrauerei Walter Seeber ([[Brauerei Schwarzach|Schwarzacher Bier]]) und zahlreiche Betriebe des Baunebengewerbes haben große wirtschaftliche Bedeutung für die Gemeinde Schwarzach. Im Jahr 2004 siedelte die Firma Alcan (Alusuisse) und im Jahr 2005 die Baufirma Spiluttini nach St. Johann im Pg. ab.
    
Mit dem Bahnhof Schwarzach als Knotenpunkt von West- und Tauernbahn hat der Ort auch eine bedeutende Verkehrseinrichtung. Auf Grund seiner Ausstattung ist Schwarzach im "Entwicklungsplan Pongau" als Nahversorgungszentrum und als "bevorzugter Standort für Betriebsanlagen" angeführt.
 
Mit dem Bahnhof Schwarzach als Knotenpunkt von West- und Tauernbahn hat der Ort auch eine bedeutende Verkehrseinrichtung. Auf Grund seiner Ausstattung ist Schwarzach im "Entwicklungsplan Pongau" als Nahversorgungszentrum und als "bevorzugter Standort für Betriebsanlagen" angeführt.
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Vollständig in den Hintergrund tritt die [[Landwirtschaft]]. Es gibt nur fünf private Landwirtschaftsbetriebe, zuzüglich des im Eigentum der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul stehenden Gutes Schernberg.
 
Vollständig in den Hintergrund tritt die [[Landwirtschaft]]. Es gibt nur fünf private Landwirtschaftsbetriebe, zuzüglich des im Eigentum der Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul stehenden Gutes Schernberg.
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===Bevölkerungszahlen===
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Ein Blick auf die Bevölkerungszahlen zeigt, dass Schwarzach im Pongau im Bundesland Salzburg mit derzeit knapp unter 3600 Einwohnern an 7. Stelle des Pongaues und an 35. Stelle im Land Salzburg rangiert. Während zwischen 1981 und 1991 eine Bevölkerungsabnahme von 3684 auf 3489, d.s. 5,3 % der Einwohner mit Hauptwohnsitz zu verzeichnen war, ist zwischen 1991 und 1999 wieder eine Zunahme von ca. 2,5 % festzustellen.
      
===Wohnbau===
 
===Wohnbau===
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Mit dem Bau der Südtirolersiedlung "Neue Heimat" (1940), der Parzellierung und dem Abverkauf von Eigenheimbaugründen in der Schönbergsiedlung (1950), der Bebauung der Kössnerhalt (1960), dem Bau der Eigentumswohnhäuser an der Salzach (1960), der Bebauung des unteren Geigenlehenfeldes (Med.Rat-Dr.Vogl-Straße) und den Eigentumswohnhäusern im Bereich Schulplatz (Anfang der 70-iger-Jahre) sind wesentliche Entwicklungsphasen des Ortes begründet.
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Mit dem Bau der Südtirolersiedlung "Neue Heimat" (1940), der Parzellierung und dem Abverkauf von Eigenheimbaugründen in der Schönbergsiedlung (1950), der Bebauung der Kössnerhalt (1960), dem Bau der Eigentumswohnhäuser an der Salzach (1960), der Bebauung des unteren Geigenlehenfeldes (Med.Rat-Dr.Vogl-Straße) und den Eigentumswohnhäusern im Bereich Schulplatz (Anfang der 70-iger-Jahre) sind wesentliche Entwicklungsphasen des Ortes begründet.
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Weitere bedeutende Wohnbauvorhaben konnten in den 80-iger und 90-iger-Jahren mit den Neubauten von Mietwohnhäusern im Bereich Salzburgerstraße (WBG Salzburg und WBG Bergland), Neue Heimat 21a und Schulplatz 6 sowie Wallnerfeld 1 – 8 ([[Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft|GSWB Salzburg]]) sowie Schloß-Schernberg-Straße 10 ([[Heimat Österreich]]) realisiert werden. Fertiggestellt wurden kürzlich auch noch das Eigentumswohnhaus Schönrain und die Reihenhäuser Obere Schönbergsiedlung. Im Jahr [[2001]] wurde die Wohnanlage für betreutes Wohnen seiner Bestimmung übergeben und im Jahr [[2002]] wurde das Terrassenhaus Salzburgerstraße 30 fertig gestellt. Das Großprojekt Sanierung Neue Heimat ist seit dem Jahr [[2003]] voll im Gange.
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Weitere bedeutende Wohnbauvorhaben konnten in den 80-iger und 90-iger-Jahren mit den Neubauten von Mietwohnhäusern im Bereich Salzburgerstraße (WBG Salzburg und WBG Bergland), Neue Heimat 21a und Schulplatz 6 sowie Wallnerfeld 1 – 8 ([[Gemeinnützige Wohnbaugesellschaft|GSWB Salzburg]]) sowie Schloß-Schernberg-Straße 10 ([[Heimat Österreich]]) realisiert werden. Fertiggestellt wurden kürzlich auch noch das Eigentumswohnhaus Schönrain und die Reihenhäuser Obere Schönbergsiedlung. Im Jahr [[2001]] wurde die Wohnanlage für betreutes Wohnen seiner Bestimmung übergeben und im Jahr [[2002]] wurde das Terrassenhaus Salzburgerstraße 30 fertig gestellt. Das Großprojekt Sanierung Neue Heimat ist seit dem Jahr [[2003]] voll im Gange.
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<!-- === Religionen === -->
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=== Bevölkerungsentwicklung ===
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Ein  Blick auf die Bevölkerungszahlen zeigt, dass Schwarzach im Pongau im  Bundesland Salzburg mit derzeit knapp unter 3600 Einwohnern an 7. Stelle  des Pongaues und an 35. Stelle im Land Salzburg rangiert. Während  zwischen 1981 und 1991 eine Bevölkerungsabnahme von 3684 auf 3489, d.s.  5,3 % der Einwohner mit Hauptwohnsitz zu verzeichnen war, ist zwischen  1991 und 1999 wieder eine Zunahme von ca. 2,5 % festzustellen.
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===Rathaus===
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! colspan=2 bgcolor="#EFEFEF" align="center"| Bevölkerungs-<br />entwicklung
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== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==
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<!-- === Theater === -->
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<!-- === Museen === -->
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<!-- === Musik === -->
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<!-- z. B. Orchester, Chöre, Vereine etc. -->
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=== Bauwerke ===
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====Rathaus====
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Im Jahre [[1970]] konnte das Gasthaus "Löwenwirt" erworben werden und nach einem entsprechenden Umbau ab [[1972]] als "Rathaus" Verwendung finden. [[1999]] wurde die Fassade des Rathauses neu gestaltet und Wärmeschutzfenster eingebaut. Das alte Gemeindeamtsgebäude beherbergt seit [[1972]] zwei Arztpraxen und das Vereinsheim der histor. Salzleckerschützen und wurde zwischenzeitlich ebenfalls saniert.
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Im Jahre [[1970]] konnte das Gasthaus "Löwenwirt" erworben werden und nach einem entsprechenden Umbau ab [[1972]] als "Rathaus" Verwendung finden. [[1999]] wurde die Fassade des Rathauses neu gestaltet und Wärmeschutzfenster eingebaut.
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====Pfarrkirche====
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Die Pfarrkirche Schwarzach  wurde in den Jahren [[1736]] bis [[1741]] errichtet. Nachdem sie einem  Brand zum Opfer viel, wurde die Kirche [[1981]] wieder aufgebaut. Im Inneren befindet sich ein Altar im [[Barock|barocken]] Stil.
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<!-- === Parks === -->
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<!-- === Naturdenkmäler === -->
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=== Sport ===
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====Sport- und Freizeiteinrichtungen====
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Das  Sport- und Erholungszentrum mit Rasensportplatz ([[1946]] gebaut), 8  Tennisplätzen, Fußballheim ([[1968]]), überdachte Tribüne ([[1979]]),  Sportheim ([[1981]], Neubau 2003), solargeheiztes Erlebnisbad (gebaut  [[1970]], modernisiert [[1993]]), Sport- und Festhalle ([[1975]])  erstreckt sich über eine Gesamtfläche von ca. 45.000 m². Zwei  Kinderspielplätze (Salzachau und Wallnerau) sowie vier Sprungschanzen  ergänzen das Angebot an Freizeitanlagen. Sämtliche Freizeitanlagen sind  über die Treppelwege am Salzachufer aufgeschlossen und somit gefahrlos  für Fußgänger und Radfahrer erreichbar.
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Das alte Gemeindeamtsgebäude beherbergt seit [[1972]] zwei Arztpraxen und das Vereinsheim der histor. Salzleckerschützen und wurde zwischenzeitlich ebenfalls saniert.
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=== Vereine ===
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Das gesellschaftliche und kulturelle Leben wird hauptsächlich von den  nachstehend angeführtenVereinen und Einsatzorganisationen, welche auch  seitens der Gemeinde bedeutend gefördert werden, gestaltet:
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===Seniorenheim===
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[[Salzlecker  Trachtenmusikkapelle]]; Salzlecker-Schützenkompanie; Trachtenverein  D´Bärnkogla; Freiwillige Feuerwehr; Rotes Kreuz, Wasserrettung,  Sportverein mit den Sektionen Fußball, Schilauf, Turnen, Tennis, Kegeln,  Tischtennis und Schach; Kirchenchorgemeinschaft; Kulturschmiede,  Salzburger Musikschulwerk; Kameradschaftsbund; Kneippverein; TV  Naturfreunde; Eisschützenvereine Schwarzach-Markt und  Schwarzach-Siedlung; Sportfischerverein; Plattenwerferverein.
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<!-- === Regelmäßige Veranstaltungen === -->
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<!-- === Kulinarische Spezialitäten === -->
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== Wirtschaft und Infrastruktur ==
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=== Wasserversorgung ===
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Das gesamte  Gemeindegebiet ist seit [[1903]] durch eine öffentliche  Wasserversorgungsanlage, die laufend erweitert und den Erfordernissen  angepasst worden ist, erschlossen. Die Wasservorkommen liefern  durchschnittlich ca. 21 l/sek. Der Jahresbedarf Schwarzachs liegt  derzeit bei ca. 320 000 m³ Wasser. Vier Wasserhochbehälter  (Schönbergsiedlung 200 m³, Schönrain 500 m³, Langang 500 m³, Birkenhöhe  80 m³) dienen der Deckung des Spitzenbedarfes.
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Das im Jahre [[1963]] erbaute Pensionistenheim in der Siedlung Neue Heimat wurde in den Jahren [[1987]] und [[1988]] generalsaniert, modernisiert und durch einen ostseitigen Zubau erweitert. Gleichzeitig wurden den Anfordernissen der Zeit folgend eine Pflegestation eingerichtet. Die ständige Zunahme der Pflegefälle bringt es mit sich, dass dieses Pensionistenheim immer mehr zu einem Pflegeheim wird und derzeit entsprechend umgebaut und umgerüstet werden muss. Um für die noch rüstigen älteren Menschen unserer Gemeinde ein selbständiges und doch je nach Bedarf auch betreutes Wohnen zu ermöglichen, wurde von der GSWB ein Seniorenwohnhaus mit direkter Verbindung zum Heim errichtet.
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Neben dem schrittweisen Austausch des Leitungsnetzes im Ortsgebiet wurde im Jahr 1998 auch die Hauptleitung zwischen Ausgleichsbecken und Behälter Langang erneuert.
 
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===Wasserversorgung===
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Das gesamte Gemeindegebiet ist seit [[1903]] durch eine öffentliche Wasserversorgungsanlage, die laufend erweitert und den Erfordernissen angepasst worden ist, erschlossen. Die Wasservorkommen liefern durchschnittlich ca. 21 l/sek. Der Jahresbedarf Schwarzachs liegt derzeit bei ca. 320 000 m³ Wasser. Vier Wasserhochbehälter (Schönbergsiedlung 200 m³, Schönrain 500 m³, Langang 500 m³, Birkenhöhe 80 m³) dienen der Deckung des Spitzenbedarfes.
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Neben dem schrittweisen Austausch des Leitungsnetzes im Ortsgebiet wurde im Jahr 1998 auch die Hauptleitung zwischen Ausgleichsbecken und Behälter Langang erneuert.
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Zur Verbindung der Wasserversorgungsanlage und als Fußgängerweg zwischen dem rechts- und linksufrigen Ortsteil wurde [[1977]] der Salzachsteg-Ost und [[1980]] der Salzachsteg-West errichtet. Zwischenzeitlich konnte im Zuge des Kraftwerksbaues entlang der Salzach praktisch quer durch das gesamte Gemeindegebiet ein Treppelwegenetz angelegt werden, welches sich bei Spaziergängern, Radfahrern und Kindern großer Beliebtheit erfreut.
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Zur Verbindung der Wasserversorgungsanlage und als Fußgängerweg zwischen dem rechts- und linksufrigen Ortsteil wurde [[1977]] der Salzachsteg-Ost und [[1980]] der Salzachsteg-West errichtet. Zwischenzeitlich konnte im Zuge des Kraftwerksbaues entlang der Salzach praktisch quer durch das gesamte Gemeindegebiet ein Treppelwegenetz angelegt werden, welches sich bei Spaziergängern, Radfahrern und Kindern großer Beliebtheit erfreut.
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Die gesamten Bauflächen links und rechts der Salzach sind seit 1960 bzw. 1988 durch die öffentliche Ortskanalisation erfasst, Schwarzach weist mit ca.98 % wohl eine der größten Anschlussdichten im Land Salzburg auf.
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Die gesamten Bauflächen links und rechts der Salzach sind seit 1960 bzw. 1988 durch die öffentliche Ortskanalisation erfasst, Schwarzach weist mit ca.98 % wohl eine der größten Anschlussdichten im Land Salzburg auf.
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Die Gemeinde hat sich bereits 1975 dem neugegründeten Reinhalteverband "Salzach-Pongau", dem die Gemeinden [[Werfenweng]], [[Pfarrwerfen]], [[Bischofshofen]], [[St. Johann im Pongau]], [[Goldegg]] und [[St. Veit]] angehören, angeschlossen. Die zentrale vollbiologische Kläranlage dieses Verbandes, zu dem seit [[1985]] sämtliche Abwässer geleitet werden, ist in Pfarrwerfen situiert.
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Die Gemeinde hat sich bereits 1975 dem neu gegründeten Reinhalteverband "Salzach-Pongau", dem die Gemeinden [[Werfenweng]], [[Pfarrwerfen]], [[Bischofshofen]], [[St. Johann im Pongau]], [[Goldegg]] und [[St. Veit]] angehören, angeschlossen. Die zentrale vollbiologische Kläranlage dieses Verbandes, zu dem seit [[1985]] sämtliche Abwässer geleitet werden, ist in Pfarrwerfen situiert.
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===Wegenetz===
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=== Verkehr ===
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==== Wegenetz ====
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Alle  Straßen und Wege im Ortsgebiet sind staubfrei und beleuchtet. Die  Ortsdurchfahrt der Bundesstraße ([[B 311]], [[Pinzgauer Bundesstraße]])  wurde [[1961]] neu trassiert und beiderseits mit Gehsteigen versehen.  Zum Schutz der Fußgänger sind drei Fußgänger-Blinklichtanlagen  installiert. Bei der Kreuzung an der Salzachbrücke konnte 1961 im  Zusammenwirken von Straßenverwaltung und Gemeinde eine  Fußgängerunterführung gebaut werden.
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Alle Straßen und Wege im Ortsgebiet sind staubfrei und beleuchtet. Die Ortsdurchfahrt der Bundesstraße ([[B 311]], [[Pinzgauer Bundesstraße]]) wurde [[1961]] neu trassiert und beiderseits mit Gehsteigen versehen. Zum Schutz der Fußgänger sind drei Fußgänger-Blinklichtanlagen installiert. Bei der Kreuzung an der Salzachbrücke konnte 1961 im Zusammenwirken von Straßenverwaltung und Gemeinde eine Fußgängerunterführung gebaut werden.
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Die seit ihrem Bestehen wiederholt vom Hochwasser der Salzach gefährdete und schwer beschädigte Salzachbrücke wurde [[1939]] als Holzkonstruktion neu gebaut, [[1956]] beim Bau des [[Flusskraftwerk Schwarzach|Flusskraftwerkes  Schwarzach]] verstärkt und saniert, [[1970]] neuerlich adaptiert und schließlich [[1974]] auf Grund des ständig steigenden Verkehrsaufkommens und erhöhter Belastung mit einem Kostenaufwand von acht Mio Schillling (ca. € 580.000.--) als Stahlbetonbrücke neu gebaut. In Verbindung damit wurde die Straßenkreuzung auf drei Fahrbahnen erweitert und die Fußgängerunterführung umgebaut und teilweise auch überdacht. Im Jahr [[2002]] wurde die Brücke erneut saniert.
 
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Die seit ihrem Bestehen wiederholt vom Hochwasser der Salzach gefährdete und schwer beschädigte Salzachbrücke wurde [[1939]] als Holzkonstruktion neu gebaut, [[1956]] beim Bau des [[Krafwerk Schwarzach|Kraftwerkes Schwarzach]] verstärkt und saniert, [[1970]] neuerlich adaptiert und schließlich [[1974]] auf Grund des stänig steigenden Verkehrsaufkommens und erhöhter Belastung mit einem Kostenaufwand von acht Mio Schillling (ca. € 580.000.--) als Stahlbetonbrücke neu gebaut. In Verbindung damit wurde die Straßenkreuzung auf drei Fahrbahnen erweitert und die Fußgängerunterführung umgebaut und teilweise auch überdacht. Im Jahr [[2002]] wurde die Brücke erneut saniert.
      
===Ortsumfahrung===
 
===Ortsumfahrung===
Schon seit [[1972]] gibt es aufgrund des ständig steigenden Verkehrsaufkommens auf der Ortsdurchfahrt und der damit verbundenen unerträglichen Lärm-, Abgas- und Staubelästigung der Bevölkerung den Wunsch der Gemeindeverantwortlichen und der Bürger Schwarzachs nach einer Umfahrung. Im Jahr [[1984]] wurde das Planungsbüro Dr. Illetschko in Wien von der Salzburger Landesregierung beauftragt, Projektstudien für die Umfahrung Schwarzach auszuarbeiten. Der damalige Bürgermeister LA Alois Stöllinger und die Gemeindevertretung versuchten immer wieder den Wunsch nach einer Umfahrung voranzutreiben. In Gesprächen mit [[Landesrat]] [[Volker Winkler]], [[Alfred Denk|Hofrat Dipl.Ing. Alfred Denk]] sowie der Marktgemeinde St.Veit kam es schließlich zu einer von allen Seiten akzeptierten Lösungsvariante. Am [[20. Juni]] [[1995]] wurde der offizielle Tunnelanschlag vorgenommen.
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Schon seit [[1972]] gibt es aufgrund des ständig steigenden Verkehrsaufkommens auf der Ortsdurchfahrt und der damit verbundenen unerträglichen Lärm-, Abgas- und Staubelästigung der Bevölkerung den Wunsch der Gemeindeverantwortlichen und der Bürger Schwarzachs nach einer Umfahrung. Im Jahr [[1984]] wurde das Planungsbüro Dr. Illetschko in Wien von der Salzburger Landesregierung beauftragt, Projektstudien für die Umfahrung Schwarzach auszuarbeiten. Der damalige Bürgermeister LA Alois Stöllinger und die Gemeindevertretung versuchten immer wieder den Wunsch nach einer Umfahrung voranzutreiben. In Gesprächen mit [[Landesrat]] [[Volker Winkler]], [[Alfred Denk|Hofrat Dipl.Ing. Alfred Denk]] sowie der Marktgemeinde St.Veit kam es schließlich zu einer von allen Seiten akzeptierten Lösungsvariante. Am [[20. Juni]] [[1995]] wurde der offizielle Tunnelanschlag vorgenommen.
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Die Fertigstellung der Umfahrung Schwarzach (Schönbergtunnel mit einer Länge von 2,9 km) brachte eine große Verbesserung der Lebensqualität für die Schwarzacher und trägt auch zu einer noch besseren Mobilität für die gesamte Region bei.
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Die Fertigstellung der Umfahrung Schwarzach (Schönbergtunnel mit einer Länge von 2,9 km) brachte eine große Verbesserung der Lebensqualität für die Schwarzacher und trägt auch zu einer noch besseren Mobilität für die gesamte Region bei.
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Der [[28. Oktober]] [[1999]], an dem dieser Umfahrungstunnel für den Verkehr freigegeben wurde, ist somit sicherlich ein bedeutender Tag in der Geschichte der Marktgemeinde Schwarzach. Ermöglicht durch den Tunnel wurde die Ortsdurchfahrt 2002 neu gestaltet, so wurde etwa in beiden Fahrtrichtungen ein Fahrradstreifen installiert und auch die Obeflächenentwässerung der Straße konnte komplett erneuert werden.
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Der [[28. Oktober]] [[1999]], an dem dieser Umfahrungstunnel für den Verkehr freigegeben wurde, ist somit sicherlich ein bedeutender Tag in der Geschichte der Marktgemeinde Schwarzach. Ermöglicht durch den Tunnel wurde die Ortsdurchfahrt 2002 neu gestaltet, so wurde etwa in beiden Fahrtrichtungen ein Fahrradstreifen installiert und auch die Obeflächenentwässerung der Straße konnte komplett erneuert werden.
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<!-- === Ansässige Unternehmen === -->
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<!-- === Medien === -->
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=== Öffentliche Einrichtungen ===
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<!-- z. B. Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. -->
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====Seniorenheim====
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Das im Jahre [[1963]] erbaute Pensionistenheim in der Siedlung Neue Heimat wurde in den Jahren [[1987]] und [[1988]] generalsaniert, modernisiert und durch einen ostseitigen Zubau erweitert. Gleichzeitig wurden den Anfordernissen der Zeit folgend eine Pflegestation eingerichtet. Die ständige Zunahme der Pflegefälle bringt es mit sich, dass dieses Pensionistenheim immer mehr zu einem Pflegeheim wird und derzeit entsprechend umgebaut und umgerüstet werden muss. Um für die noch rüstigen älteren Menschen unserer Gemeinde ein selbständiges und doch je nach Bedarf auch betreutes Wohnen zu ermöglichen, wurde von der GSWB ein Seniorenwohnhaus mit direkter Verbindung zum Heim errichtet.
    
===Friedhof===
 
===Friedhof===
 
[[Bild:Pfarrkirche_Schwarzach.jpg|thumb|Pfarrkirche Schwarzach im Pongau]]
 
[[Bild:Pfarrkirche_Schwarzach.jpg|thumb|Pfarrkirche Schwarzach im Pongau]]
 
Im Jahre [[1976]] ging der bis dahin in der Verwaltung und im Eigentum der [[Barmherzige Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul|Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul]] stehende Friedhof in die Verwaltung der Gemeinde über. Das Grundareal von 3 600 m² wurde um den Preis von 1,8 Mio Schilling (rund € 180.000.--) angekauft. Gleichzeitg entstand [[1977]] eine neue Aufbahrungshalle. [[1984]] wurde auch der bestehende Pfarrfriedhof in die Verwaltung der Gemeinde übernommen. Der vorbildlich gestaltete Urnenhain wurde zuletzt im Jahr [[1995]] durch die Errichtung zusätzlicher Familienurnengräber erweitert.
 
Im Jahre [[1976]] ging der bis dahin in der Verwaltung und im Eigentum der [[Barmherzige Schwestern vom Heiligen Vinzenz von Paul|Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul]] stehende Friedhof in die Verwaltung der Gemeinde über. Das Grundareal von 3 600 m² wurde um den Preis von 1,8 Mio Schilling (rund € 180.000.--) angekauft. Gleichzeitg entstand [[1977]] eine neue Aufbahrungshalle. [[1984]] wurde auch der bestehende Pfarrfriedhof in die Verwaltung der Gemeinde übernommen. Der vorbildlich gestaltete Urnenhain wurde zuletzt im Jahr [[1995]] durch die Errichtung zusätzlicher Familienurnengräber erweitert.
 
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=== Bildung ===
===Pfarrkirche===
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Die Pfarrkirche Schwarzach wurde in den Jahren [[1736]] bis [[1741]] errichtet. Nachdem sie einem Brand zum Opfer viel, wurde die Kirche [[1981]] wieder aufgebaut.
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Im Inneren befindet sich ein Altar im barocken Stil.
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===Schulwesen===
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Bis zum Jahre [[1950]] bestand nur eine Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht. Die erste gemeindeeigene Volksschule mit 12 Klassen konnte [[1951]] eröffnet und in Betrieb genommen werden. [[1959]] wurde eine neue Hauptschule mit sechs Klassen, Turnsaal und Festsaal errichtet. Für die viel zu klein gewordene Hauptschule entstand [[1972]] eine neue Volksschule mit 12 Klassen und Turnsaal in der Siedlung Neue Heimat. Das alte Volksschulgebäude dient seither der Hauptschule, in der ca. 350 bis 400 Schüler aus den Sprengelgemeinden Schwarzach, St. Veit und Goldegg unterrichtet werden.
 
Bis zum Jahre [[1950]] bestand nur eine Privatschule mit Öffentlichkeitsrecht. Die erste gemeindeeigene Volksschule mit 12 Klassen konnte [[1951]] eröffnet und in Betrieb genommen werden. [[1959]] wurde eine neue Hauptschule mit sechs Klassen, Turnsaal und Festsaal errichtet. Für die viel zu klein gewordene Hauptschule entstand [[1972]] eine neue Volksschule mit 12 Klassen und Turnsaal in der Siedlung Neue Heimat. Das alte Volksschulgebäude dient seither der Hauptschule, in der ca. 350 bis 400 Schüler aus den Sprengelgemeinden Schwarzach, St. Veit und Goldegg unterrichtet werden.
    
Gleichzeitig mit der Volksschule wurde der zweigruppige Kindergarten-Siedlung errichtet. Aufgrund der steigenden Kinderzahlen und um auch für die Eltern im Ortszentrum bzw. am rechten Salzachufer eine Kinderbetreuungsmöglichkeit im Nahbereich anbieten zu können, wurde 1995 in der Brauhausgasse auf den ehemaligen Schatzmanngründen im Erdgeschoss des neuen Bergland-Wohnhauses der Kindergarten-Markt in Betrieb genommen.
 
Gleichzeitig mit der Volksschule wurde der zweigruppige Kindergarten-Siedlung errichtet. Aufgrund der steigenden Kinderzahlen und um auch für die Eltern im Ortszentrum bzw. am rechten Salzachufer eine Kinderbetreuungsmöglichkeit im Nahbereich anbieten zu können, wurde 1995 in der Brauhausgasse auf den ehemaligen Schatzmanngründen im Erdgeschoss des neuen Bergland-Wohnhauses der Kindergarten-Markt in Betrieb genommen.
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===Sport- und Freizeiteinrichtungen===
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== Politik ==
Das Sport- und Erholungszentrum mit Rasensportplatz ([[1946]] gebaut), 8 Tennisplätzen, Fußballheim ([[1968]]), überdachte Tribüne ([[1979]]), Sportheim ([[1981]], Neubau 2003), solargeheiztes Erlebnisbad (gebaut [[1970]], modernisiert [[1993]]), Sport- und Festhalle ([[1975]]) erstreckt sich über eine Gesamtfläche von ca. 45.000 m². Zwei Kinderspielplätze (Salzachau und Wallnerau) sowie vier Sprungschanzen ergänzen das Angebot an Freizeitanlagen. Sämtliche Freizeitanlagen sind über die Treppelwege am Salzachufer aufgeschlossen und somit gefahrlos für Fußgänger und Radfahrer erreichbar.
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===Vereinsleben===
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Das gesellschaftliche und kulturelle Leben wird hauptsächlich von den nachstehend angeführtenVereinen und Einsatzorganisationen, welche auch seitens der Gemeinde bedeutend gefördert werden, gestaltet:
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[[Salzlecker Trachtenmusikkapelle]]; Salzlecker-Schützenkompanie; Trachtenverein D´Bärnkogla; Freiwillige Feuerwehr; Rotes Kreuz, Wasserrettung, Sportverein mit den Sektionen Fußball, Schilauf, Turnen, Tennis, Kegeln, Tischtennis und Schach; Kirchenchorgemeinschaft; Kulturschmiede, Salzburger Musikschulwerk; Kameradschaftsbund; Kneippverein; TV Naturfreunde; Eisschützenvereine Schwarzach-Markt und Schwarzach-Siedlung; Sportfischerverein; Plattenwerferverein.
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===Raumordnung===
 
===Raumordnung===
 
Da die Grenze gegen St. Veit im Osten so ungünstig lag, dass sie knapp am Marktkern und am Rande des Krankenhauses den Baubestand und Talboden durchschneidet und damit jede natürliche Entwicklung nach Osten hin unterband, diese Flächen aber durch die Infrastruktur sowie Lage und Topographie mehr zur Gemeinde Schwarzach tendierten, wurden daher mit der Gemeinde St. Veit bezüglich einer Gebietsreform seit [[1972]] Verhandlungen geführt. Auch der Salzburger Landesregierung und dem Salzburger Landtag wurde [[1976]] eine Bittschrift überreicht. Der [[Salzburger Landtag]] hat dann am [[19. Oktober]] [[1982]] einhellig den Beschluss gefasst, auf Grund einer zwischen den beiden Gemeinden getroffenen Vereinbarung und durchgeführten Befragungen der betroffenen Bevölkerung, die Grenze neu festzusetzen und ein Gebiet von 19 ha in die Gemeinde Schwarzach einzugliedern. Das Gesetz trat mit [[1. Jänner]] [[1983]] in Kraft.
 
Da die Grenze gegen St. Veit im Osten so ungünstig lag, dass sie knapp am Marktkern und am Rande des Krankenhauses den Baubestand und Talboden durchschneidet und damit jede natürliche Entwicklung nach Osten hin unterband, diese Flächen aber durch die Infrastruktur sowie Lage und Topographie mehr zur Gemeinde Schwarzach tendierten, wurden daher mit der Gemeinde St. Veit bezüglich einer Gebietsreform seit [[1972]] Verhandlungen geführt. Auch der Salzburger Landesregierung und dem Salzburger Landtag wurde [[1976]] eine Bittschrift überreicht. Der [[Salzburger Landtag]] hat dann am [[19. Oktober]] [[1982]] einhellig den Beschluss gefasst, auf Grund einer zwischen den beiden Gemeinden getroffenen Vereinbarung und durchgeführten Befragungen der betroffenen Bevölkerung, die Grenze neu festzusetzen und ein Gebiet von 19 ha in die Gemeinde Schwarzach einzugliedern. Das Gesetz trat mit [[1. Jänner]] [[1983]] in Kraft.
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Im Jahr [[1997]] wurde das neue Räumliche Entwicklungskonzept der Marktgemeinde Schwarzach beschlossen und Anfang 1998 als weiterer Schritt dann die generelle Überarbeitung des Flächenwidmungsplanes in Angriff genommen. Dieser konnte nach Durchführung des umfangreichen Verfahrens, Abschluss der erforderlichen Baulandsicherungsverträge, einstimmiger Beschlussfassung durch die Gemeindevertretung und Genehmigung durch die Landesregierung nunmehr abgeschlossen und mit Wirksamkeit vom [[13. August]] [[1999]] verordnet werden.
 
Im Jahr [[1997]] wurde das neue Räumliche Entwicklungskonzept der Marktgemeinde Schwarzach beschlossen und Anfang 1998 als weiterer Schritt dann die generelle Überarbeitung des Flächenwidmungsplanes in Angriff genommen. Dieser konnte nach Durchführung des umfangreichen Verfahrens, Abschluss der erforderlichen Baulandsicherungsverträge, einstimmiger Beschlussfassung durch die Gemeindevertretung und Genehmigung durch die Landesregierung nunmehr abgeschlossen und mit Wirksamkeit vom [[13. August]] [[1999]] verordnet werden.
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<!-- === Gemeinderat === -->
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<!-- z. B.: Der  Gemeinderat besteht aus X Mitgliedern und setzt sich seit der  Gemeinderatswahl [[XXXX]] aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:
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* XX [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]] – stellt den Bürgermeister
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* XY [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]] – stellt den Vizebürgermeister
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* YX [[Die Grünen (Österreich)|Grüne]]
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* YY [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]] -->
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<!-- === Bürgermeister === -->
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<!-- === Städtepartnerschaften === -->
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<!-- === Ehrenbürger === -->
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==Persönlichkeiten==
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== Töchter und Söhne der Gemeinde ==
 
* [[Andrea Fischbacher]] (* 14. Oktober 1985 in Schwarzach), Skiläuferin
 
* [[Andrea Fischbacher]] (* 14. Oktober 1985 in Schwarzach), Skiläuferin
 
* [[Michael Gruber]] (* 5. Dezember 1979 in Schwarzach im Pongau), Olympiasieger und Weltmeister in der Nordischen Kombination
 
* [[Michael Gruber]] (* 5. Dezember 1979 in Schwarzach im Pongau), Olympiasieger und Weltmeister in der Nordischen Kombination
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* [[Herbert Rettensteiner]] (* 26. August 1946 in Schwarzach im Pongau),  ehemaliger Torhüter bei SV Austria Salzburg und Wacker Innsbruck
 
* [[Herbert Rettensteiner]] (* 26. August 1946 in Schwarzach im Pongau),  ehemaliger Torhüter bei SV Austria Salzburg und Wacker Innsbruck
 
* [[Karl Heinrich Waggerl]] (* 10. Dezember 1897 in Bad Gastein), Dichter und Schriftsteller, am 4. November 1973 in Schwarzach im Pongau verstorben
 
* [[Karl Heinrich Waggerl]] (* 10. Dezember 1897 in Bad Gastein), Dichter und Schriftsteller, am 4. November 1973 in Schwarzach im Pongau verstorben
 
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<!-- == Literatur == -->
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<!-- == Sonstiges == -->
    
{{Gemeinden im Pongau}}
 
{{Gemeinden im Pongau}}