Freistaat Bayern: Unterschied zwischen den Versionen
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===Territoriale Gliederung=== | ===Territoriale Gliederung=== | ||
Das Herzogtum, seit 1623 Kurfürstentum, seit 1803 Königreich Bayern erzielte in der napoleonischen Zeit einen erheblichen Gebietszuwachs. Die hinzugewonnenen Landesteile heißen (bayrisches) ''Schwaben'' und ''Franken''. | Das [[Herzogtum Bayern|Herzogtum]], seit 1623 [[Kurfürstentum Bayern|Kurfürstentum]], seit 1803 [[Königreich Bayern]] erzielte in der napoleonischen Zeit einen erheblichen Gebietszuwachs. Die hinzugewonnenen Landesteile heißen (bayrisches) ''Schwaben'' und ''Franken''. | ||
====Landesteile und Regierungsbezirke==== | ====Landesteile und Regierungsbezirke==== | ||
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Nach dem [[1995]] erfolgten Beitritt Österreichs zur [[Europäischen Union]] wurden die Grenzkontrollen zwischen Salzburg und Bayern im Jahre [[1998]] aufgehoben. | Nach dem [[1995]] erfolgten Beitritt Österreichs zur [[Europäischen Union]] wurden die Grenzkontrollen zwischen Salzburg und Bayern im Jahre [[1998]] aufgehoben. | ||
===Kirchliche Bezüge | ===Kirchliche Bezüge 696–1816=== | ||
[[Rupert von Worms]], der Gründer der [[Salzburger Kirche]] ([[696]]) und erfolgreichster Missionar im Herzogtum Bayern gilt als „Apostel der Bayern“. Der Überlieferung nach hat er den bayerischen Herzog [[Theodo II.]] in Regensburg getauft. | [[Rupert von Worms]], der Gründer der [[Salzburger Kirche]] ([[696]]) und erfolgreichster Missionar im Herzogtum Bayern gilt als „Apostel der Bayern“. Der Überlieferung nach hat er den bayerischen Herzog [[Theodo II.]] in Regensburg getauft. | ||
Die [[739]] gegründete Diözese Salzburg wurde [[798]] zum [[Erzdiözese Salzburg|Erzbistum]] erhoben und war damit zum Mittelpunkt der neuen bairischen Kirchenprovinz ([[Salzburger Kirchenprovinz]]) geworden. Dem Erzbistum Salzburg unterstanden die Suffraganbistümer [[Regensburg]], [[Passau]], [[Freising]] und [[Brixen|Säben (Brixen)]]. Die Salzburger Kirchenprovinz deckte damit fast das gesamte Gebiet des Herzogtums Bayern ab. Die [[Erzdiözese Salzburg]] selbst umfasste auch Gebiete im heutigen Bayern. Von [[1816]] bis [[1822]] wurden die Diözesangrenzen an die Staatsgrenzen angeglichen. Der [[Rupertiwinkel]] und das bayerische Gebiet östlich des Inns, die seit jeher kirchlich zur Erzdiözese Salzburg gehört hatten, fielen nun in die Zuständigkeit des Erzbistums München-Freising. | Die [[739]] gegründete Diözese Salzburg wurde [[798]] zum [[Erzdiözese Salzburg|Erzbistum]] erhoben und war damit zum Mittelpunkt der neuen bairischen Kirchenprovinz ([[Salzburger Kirchenprovinz]]) geworden. Dem Erzbistum Salzburg unterstanden die [[Suffraganbistum|Suffraganbistümer]] [[Regensburg]], [[Passau]], [[Freising]] und [[Brixen|Säben (Brixen)]]. Die Salzburger Kirchenprovinz deckte damit fast das gesamte Gebiet des Herzogtums Bayern ab. Die [[Erzdiözese Salzburg]] selbst umfasste auch Gebiete im heutigen Bayern. Von [[1816]] bis [[1822]] wurden die Diözesangrenzen an die Staatsgrenzen angeglichen. Der [[Rupertiwinkel]] und das bayerische Gebiet östlich des Inns, die seit jeher kirchlich zur Erzdiözese Salzburg gehört hatten, fielen nun in die Zuständigkeit des Erzbistums München-Freising. | ||
Innerhalb der Erzdiözese Salzburg existierte von [[1215]] bis [[1817]] das Salzburger [[Bistum Chiemsee]]. Der Sitz der [[Bischöfe von Chiemsee]] war das [[Kloster Herrenchiemsee|Augustiner-Chorherrenstift Herrenwörth]] auf der [[Herreninsel]] im [[Chiemsee]]. Sie waren die [[Weihbischof|Weihbischöfe]] der Salzburger Erzbischöfe und hatten deshalb in Salzburg eine ständige Residenz, den [[Chiemseehof]]. Das Bistum Chiemsee umfasste nur zehn Pfarreien westlich und südlich des Chiemsees: [[Herrenchiemsee]], Prien, Eggstätt, Söllhuben und Grassau in Bayern, Söll, Kirchdorf, St. Johann in Tirol, [[Brixen im Thale]] und St. Ulrich am Pillersee in [[Tirol]]. | Innerhalb der Erzdiözese Salzburg existierte von [[1215]] bis [[1817]] das Salzburger [[Bistum Chiemsee]]. Der Sitz der [[Bischöfe von Chiemsee]] war das [[Kloster Herrenchiemsee|Augustiner-Chorherrenstift Herrenwörth]] auf der [[Herreninsel]] im [[Chiemsee]]. Sie waren die [[Weihbischof|Weihbischöfe]] der Salzburger Erzbischöfe und hatten deshalb in Salzburg eine ständige Residenz, den [[Chiemseehof]]. Das Bistum Chiemsee umfasste nur zehn Pfarreien westlich und südlich des Chiemsees: [[Herrenchiemsee]], Prien, Eggstätt, Söllhuben und Grassau in Bayern, Söll, Kirchdorf, St. Johann in Tirol, [[Brixen im Thale]] und St. Ulrich am Pillersee in [[Tirol]]. | ||
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Datei:Die Herkunft der Symbole im bayerischen Staatswappen A.pdf|Die Herkunft der Symbole im Wappen vom Freistaat Bayern | Datei:Die Herkunft der Symbole im bayerischen Staatswappen A.pdf|Die Herkunft der Symbole im Wappen vom Freistaat Bayern | ||
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==Quellen== | ==Quellen== | ||
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