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| Einwohner: || 11&nbsp;402 <small>(1. Jänner 2022)<ref>[[Quellen für Salzburgwiki-Artikel#Daten und Statistiken|Statistik Austria]], aktualisiert am 28. Juni 2022</ref></small>
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| Einwohner: || 11&nbsp;452 <small>(1. Jänner 2023)<ref>[[Quellen für SALZBURGWIKI-Artikel#Daten und Statistiken|Statistik Austria]], aktualisiert am 28. Juni 2022</ref></small>
 
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| Bürgermeister: || [[Günther Mitterer]] ([[ÖVP]])
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| Gemeindevertretung (2019): || 25 Mitglieder: <br /> 11 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]] <br /> 6 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]] <br /> 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]] <br /> 3 [[BürgerInnenbewegung St. Johann|BBJO <small>(BürgerInnenbewegung St. Johann)</small>]]
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| Gemeindevertretung (2024): || 25 Mitglieder: <br /> 10 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]] <br /> 9 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]] <br /> 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]] <br /> 1 [[BürgerInnenbewegung St. Johann|BBJO <small>(BürgerInnenbewegung St. Johann)</small>]]
 
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[[Datei:Sankt Johann Kultur- und Kongresshaus 01.jpg|thumb|Kultur- und Kongresshaus am Dom]]
 
[[Datei:Sankt Johann Kultur- und Kongresshaus 01.jpg|thumb|Kultur- und Kongresshaus am Dom]]
 
[[Datei:Sankt Johann ehemalige Apotheke 01.jpg|thumb|Ehemaliger Pilzeggerwirt, 1404 erstmals urkundlich erwähnt, Apotheke im 20. Jahrhundert]]
 
[[Datei:Sankt Johann ehemalige Apotheke 01.jpg|thumb|Ehemaliger Pilzeggerwirt, 1404 erstmals urkundlich erwähnt, Apotheke im 20. Jahrhundert]]
[[Datei:Sankt Johann Gebäude im Zentrum01.jpg|thumb|Stegeraus mit Wandgemälden aus dem Jahre 1942]]
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[[Datei:Sankt Johann Gebäude im Zentrum01.jpg|thumb|Ehemaliges Stegeraus mit Wandgemälden aus dem Jahre 1942. Es wurde 2024 abgerissen]]
 
[[Datei:St. Johann Zentrum01.jpg|thumb|Neubauten im Zentrum]]
 
[[Datei:St. Johann Zentrum01.jpg|thumb|Neubauten im Zentrum]]
 
[[Datei:Hallmooskapelle01.jpg|thumb|Hallmooskapelle]]
 
[[Datei:Hallmooskapelle01.jpg|thumb|Hallmooskapelle]]
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=== Zwischen dem 14. und Ende des 19. Jahrhundert ===
 
=== Zwischen dem 14. und Ende des 19. Jahrhundert ===
Während der [[Salzburger Bauernaufstände im 16. Jahrhundert|Bauernaufstände ]] [[1525]] und [[1526]] und während der [[Reformation und Gegenreformation|Reformationszeit]] stellte sich St. Johann auf Seite der [[Protestanten]]. Nach der Niederschlagung der Bauernaufstände konnte sich St. Johann gut entwickeln, so wurde [[1672]] das [[Pflegegericht St. Johann im Pongau]] begründet, wie im [[Atlas Salisburgensis]] vom Salzburger Kartografen [[Joseph Jakob Fürstaller]] angeführt wird.  
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Während der [[Salzburger Bauernaufstände|Bauernaufstände]] [[1525]] und [[1526]] und während der [[Reformation und Gegenreformation|Reformationszeit]] stellte sich St. Johann auf Seite der [[Protestanten]]. Nach der Niederschlagung der Bauernaufstände konnte sich St. Johann gut entwickeln, so wurde [[1672]] das [[Bezirksgericht St. Johann im Pongau|Pflegegericht St. Johann im Pongau]] begründet, wie im ''[[Atlas Salisburgensis]]'' vom Salzburger Kartografen [[Joseph Jakob Fürstaller]] angeführt wird.  
    
Im Zuge der [[Protestantenvertreibung|Ausweisung von Protestanten]] aus dem [[Erzbistum Salzburg]], die [[1731]] ihren Höhepunkt fand, mussten 2&nbsp;500 Einwohner als Salzburger Exulanten die Pfarre verlassen (mindestens 70 % der Einwohner, St. Johann zählte damals ungefähr 3&nbsp;000 Einwohner).  Ein weiterer Rückschlag der wirtschaftlichen Entwicklung war der [[Marktbrand St. Johann im Pongau 1855|Marktbrand]] von [[1855]], bei dem fast der ganze Ort, einschließlich der Kirche durch vernichtet wurde.
 
Im Zuge der [[Protestantenvertreibung|Ausweisung von Protestanten]] aus dem [[Erzbistum Salzburg]], die [[1731]] ihren Höhepunkt fand, mussten 2&nbsp;500 Einwohner als Salzburger Exulanten die Pfarre verlassen (mindestens 70 % der Einwohner, St. Johann zählte damals ungefähr 3&nbsp;000 Einwohner).  Ein weiterer Rückschlag der wirtschaftlichen Entwicklung war der [[Marktbrand St. Johann im Pongau 1855|Marktbrand]] von [[1855]], bei dem fast der ganze Ort, einschließlich der Kirche durch vernichtet wurde.
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[[1875]] wurde die Giselabahn als Verbindung zwischen Salzburg und Tirol eröffnet.  
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[[1875]] wurde die [[Giselabahn]] als Verbindung zwischen Salzburg und Tirol eröffnet.
    
=== Das 20. Jahrhundert ===
 
=== Das 20. Jahrhundert ===
 
Der [[Erste Weltkrieg]] forderte 118 gefallene St.&nbsp;Johanner.
 
Der [[Erste Weltkrieg]] forderte 118 gefallene St.&nbsp;Johanner.
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Das Recht zur Führung eines Wappens erhielt St. Johann im Jahr [[1929]]. Die [[Krobatin-Kaserne]] wurde [[1936]] errichtet.
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Das Recht zur Führung eines Wappens erhielt St. Johann im Jahr [[1929]]. In diesem Jahr wurde auch die [[Landwirtschaftskrankenkasse Salzburg]] mit dem Sitz in St. Johann im Pongau errichtet und mit dessen büromäßigen Leitung [[Rupert Deutschmann]] beauftragt wurde.
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Die [[Krobatin-Kaserne]] wurde [[1936]] errichtet.
    
Von [[1939]] bis zum [[23. Dezember]] [[1945]] hieß die Gemeinde [[Markt Pongau]] ([[Reichsgau Salzburg]]). [[Nationalsozialismus |Nationalsozialistischer]] [[Bürgermeister der Stadt St. Johann im Pongau|Bürgermeister]] wurde [[Hans Kappacher]] (ernannt durch Kreisleiter Josef Kastner). Kappacher wurde in den [[1950er]]-Jahren erneut Bürgermeister und vom Gemeinderat zum [[Ehrenbürger der Stadt St. Johann im Pongau|Ehrenbürger]] ernannt. [[1940]] wurden die [[Halleiner Schulschwestern]], seit den [[1720er]]-Jahren ansässig, vertrieben.  
 
Von [[1939]] bis zum [[23. Dezember]] [[1945]] hieß die Gemeinde [[Markt Pongau]] ([[Reichsgau Salzburg]]). [[Nationalsozialismus |Nationalsozialistischer]] [[Bürgermeister der Stadt St. Johann im Pongau|Bürgermeister]] wurde [[Hans Kappacher]] (ernannt durch Kreisleiter Josef Kastner). Kappacher wurde in den [[1950er]]-Jahren erneut Bürgermeister und vom Gemeinderat zum [[Ehrenbürger der Stadt St. Johann im Pongau|Ehrenbürger]] ernannt. [[1940]] wurden die [[Halleiner Schulschwestern]], seit den [[1720er]]-Jahren ansässig, vertrieben.  
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In St. Johann befand sich dann ab [[1941]] ein Stammlager für Kriegsgefangene, [[Kriegsgefangenenlager Markt Pongau|das Stalag XVIII C (317)]] mit zeitweise bis zu 30&nbsp;000 Gefangenen und einer Wachmannschaft von etwa 1&nbsp;000 Mann. Durch Hunger, Erfrieren und Seuchen starben von 1941 bis [[1945]] im STALAG „Markt Pongau“ an die 4&nbsp;000 sowjetische Kriegsgefangene. Der [[Russenfriedhof (St. Johann im Pongau)|Russenfriedhof]] am Abhang der [[Pinzgauer Straße]] (B 311) nördlich der [[Speedwaybahn St. Johann im Pongau|Speedwaybahn]] erinnert heute noch daran, auf dem zirka 4&nbsp;000 verstorbene Kriegsgefangene beigesetzt wurden.
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In St. Johann befand sich dann ab [[1941]] ein Stammlager für Kriegsgefangene, [[Kriegsgefangenenlager Markt Pongau|das Stalag XVIII C (317)]] mit zeitweise bis zu 30&nbsp;000 Gefangenen und einer Wachmannschaft von etwa 1&nbsp;000 Mann. Durch Hunger, Erfrieren und Seuchen starben von 1941 bis [[1945]] im STALAG "Markt Pongau" an die 4&nbsp;000 sowjetische Kriegsgefangene. Der [[Russenfriedhof (St. Johann im Pongau)|Russenfriedhof]] am Abhang der [[Pinzgauer Straße]] (B 311) nördlich der [[Speedwaybahn St. Johann im Pongau|Speedwaybahn]] erinnert heute noch daran, auf dem zirka 4&nbsp;000 verstorbene Kriegsgefangene beigesetzt wurden.
    
Mit der "Verordnung des Landeshauptmannes in Salzburg vom 23. August 1939, Nr. 4845/15" wurde der Markt St. Johann im Pongau in ''[[Markt Pongau]]'' umbenannt.<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1939&size=45&page=69 Verordnungsblatt für den Amtsbereich des Landeshauptmannes für Salzburg vom 31. August 1939, Verordnung Nr. 52.].</ref> Diese Verordnung wurde mit der ''"13. Kundmachung der Landesregierung Salzburg vom 24. Dezember 1945"'' außer Kraft gesetzt.<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1945&page=17&size=45 Landesgesetzblatt für das Land Salzburg vom 31. Dezember 1945, 13. Kundmachung der [[Salzburger Landesregierung]].]</ref>
 
Mit der "Verordnung des Landeshauptmannes in Salzburg vom 23. August 1939, Nr. 4845/15" wurde der Markt St. Johann im Pongau in ''[[Markt Pongau]]'' umbenannt.<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1939&size=45&page=69 Verordnungsblatt für den Amtsbereich des Landeshauptmannes für Salzburg vom 31. August 1939, Verordnung Nr. 52.].</ref> Diese Verordnung wurde mit der ''"13. Kundmachung der Landesregierung Salzburg vom 24. Dezember 1945"'' außer Kraft gesetzt.<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1945&page=17&size=45 Landesgesetzblatt für das Land Salzburg vom 31. Dezember 1945, 13. Kundmachung der [[Salzburger Landesregierung]].]</ref>
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=== Vereine ===   
 
=== Vereine ===   
 
==== Sportvereine ====  
 
==== Sportvereine ====  
Billardclub UBSC Pongau, Bogenschützenverein, Eisschützenclub, Fechtsportclub, Eishockeyverein [[HSV-Pirates]], Heeressportverein, [[TSV St. Johann im Pongau]], Österreichischer Turnerbund, Tauchergruppe, [[Tennisclub St. Johann im Pongau]], [[Wintersportverein St. Johann im Pongau]], [[Union Karate Club Yoseikan Pongau]], [[Golfclub St. Johann im Pongau]] ...
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Billardclub UBSC Pongau, Bogenschützenverein, Eisschützenclub, Fechtsportclub, Eishockeyverein [[HSV-Pirates]], Heeressportverein, [[Speedway Racing St. Johann/Pg.]], [[TSV St. Johann im Pongau]], Österreichischer Turnerbund, Tauchergruppe, [[Tennisclub St. Johann im Pongau]], [[Wintersportverein St. Johann im Pongau]], [[Union Karate Club Yoseikan Pongau]], [[Golfclub St. Johann im Pongau]] ...
    
==== Volkskulturvereine ====
 
==== Volkskulturvereine ====
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=== Verkehr ===
 
=== Verkehr ===
Die Stadtgemeinde St.&nbsp;Johann im Pongau ist mit dem Auto über die [[Tauernautobahn]] [[A 10]], Knoten [[Bischofshofen]], Ausfahrt St.&nbsp;Johann im Pongau, weiter auf der [[B 311]], der [[Pinzgauer Straße]], in ca. fünf Kilometern erreichbar. Daneben gibt es eine Bahnanbindung über die Westbahn, der [[Giselabahn]], von bzw. nach Salzburg. Die ''Pinzgauer Straße'' verbindet St.&nbsp;Johann im Pongau vom Norden kommend mit Bischofshofen und nach Süden folgend mit [[Schwarzach]] und in weiterer Folge mit [[Zell am See]]. Nach Osten führt die Landesstraße [[B 163|B 163 Wagrainer Straße]] nach [[Wagrain]].
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Die Stadtgemeinde St.&nbsp;Johann im Pongau ist mit dem Auto über die [[Tauern Autobahn]] [[A 10]], Knoten [[Bischofshofen]], Ausfahrt St.&nbsp;Johann im Pongau, weiter auf der [[B 311]], der [[Pinzgauer Straße]], in ca. fünf Kilometern erreichbar. Daneben gibt es eine Bahnanbindung über die Westbahn, der [[Giselabahn]], von bzw. nach Salzburg. Die ''Pinzgauer Straße'' verbindet St.&nbsp;Johann im Pongau vom Norden kommend mit Bischofshofen und nach Süden folgend mit [[Schwarzach]] und in weiterer Folge mit [[Zell am See]]. Nach Osten führt die Landesstraße [[B 163|B 163 Wagrainer Straße]] nach [[Wagrain]].
    
=== Ansässige Unternehmen ===
 
=== Ansässige Unternehmen ===
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=== Bildung ===
 
=== Bildung ===
 
==== Geschichte ====
 
==== Geschichte ====
Bis nach dem [[Ersten Weltkrieg]] war die Volksschule die einzige Schule in St.&nbsp;Johann im Pongau. [[1917]] übersiedelte das „Elisabethinum“, die Haushaltungsschule, der [[Halleiner Schulschwestern]] nach St.&nbsp;Johann im Pongau. Die Einführung einer Hauptschule war anfangs sehr umstritten, trotzdem wurde [[1930]] unter großem Aufwand ein Anbau an die Volksschule errichtet in dem die Hauptschule untergebracht wurde. Die neue Schule setzte sich durch und erhielt in den [[1960er]]-Jahren ein eigenes Schulgebäude. [[1962]] wurde der Polytechnische Lehrgang eingerichtet und erhielt [[1982]] ebenfalls ein eigenes Schulgebäude. Auf Initiative einiger St.&nbsp;Johanner kam es [[1953]] zum Bau eines Gymnasiums. [[1955]] wurde die Errichtung einer Handelsschule beschlossen. Anfänglich war die Schule in der alten Hauptschule untergebracht und übersiedelte [[1956]] in die ehemalige amerikanische Schule auf dem Gelände der [[Feldmarschall Freiherr von Krobatin-Kaserne|Krobatinkaserne]]. [[1975]] begann man mit dem Bau eines Handelsakademiegebäudes, das [[1978]] eröffnet wurde. Seit [[2007]] ist in diesem Gebäude auch eine Klasse der [[Höhere Technische Bundeslehranstalt Saalfelden|HTL Saalfelden]], Zweig Mechatronik, untergebracht.
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Bis nach dem [[Ersten Weltkrieg]] war die Volksschule die einzige Schule in St.&nbsp;Johann im Pongau. [[1917]] übersiedelte das "Elisabethinum", die Haushaltungsschule, der [[Halleiner Schulschwestern]] nach St.&nbsp;Johann im Pongau. Die Einführung einer Hauptschule war anfangs sehr umstritten, trotzdem wurde [[1930]] unter großem Aufwand ein Anbau an die Volksschule errichtet in dem die Hauptschule untergebracht wurde. Die neue Schule setzte sich durch und erhielt in den [[1960er]]-Jahren ein eigenes Schulgebäude. [[1962]] wurde der Polytechnische Lehrgang eingerichtet und erhielt [[1982]] ebenfalls ein eigenes Schulgebäude. Auf Initiative einiger St.&nbsp;Johanner kam es [[1953]] zum Bau eines Gymnasiums. [[1955]] wurde die Errichtung einer Handelsschule beschlossen. Anfänglich war die Schule in der alten Hauptschule untergebracht und übersiedelte [[1956]] in die ehemalige amerikanische Schule auf dem Gelände der [[Feldmarschall Freiherr von Krobatin-Kaserne|Krobatinkaserne]]. [[1975]] begann man mit dem Bau eines Handelsakademiegebäudes, das [[1978]] eröffnet wurde. Seit [[2007]] ist in diesem Gebäude auch eine Klasse der [[Höhere Technische Bundeslehranstalt Saalfelden|HTL Saalfelden]], Zweig Mechatronik, untergebracht.
    
==== Schulen ====
 
==== Schulen ====
 
<!-- z. B. Universitäten, Fachhochschulen, Schulen etc. -->
 
<!-- z. B. Universitäten, Fachhochschulen, Schulen etc. -->
 
St. Johann beherbergt folgende [[Schule|Bildungseinrichtungen]]:
 
St. Johann beherbergt folgende [[Schule|Bildungseinrichtungen]]:
*[[Elisabethinum Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe|Private Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe und private Fachschule für wirtschaftliche Berufe des Vereins für Bildung und Erziehung der Halleiner Schwestern Franziskanerinnen mit Öffentlichkeitsrecht, St. Johann im Pongau („Elisabethinum“)]]
+
*[[Elisabethinum Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe|Private Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe und private Fachschule für wirtschaftliche Berufe des Vereins für Bildung und Erziehung der Halleiner Schwestern Franziskanerinnen mit Öffentlichkeitsrecht, St. Johann im Pongau ("Elisabethinum")]]
 
*[[Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule St. Johann im Pongau]]
 
*[[Bundeshandelsakademie und Bundeshandelsschule St. Johann im Pongau]]
 
* [[Höhere Technische Bundeslehranstalt Saalfelden|HTL Saalfelden/HL Mechatronik Präzisionstechnologie St. Johann]] (einbezogen in die HAK und HASCH)
 
* [[Höhere Technische Bundeslehranstalt Saalfelden|HTL Saalfelden/HL Mechatronik Präzisionstechnologie St. Johann]] (einbezogen in die HAK und HASCH)
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== Politik ==
 
== Politik ==
 
=== Gemeindevertretung ===
 
=== Gemeindevertretung ===
Die Gemeindevertretung besteht aus 25 Mitgliedern und setzt sich seit der [[Gemeindevertretungs-_und_Bürgermeisterwahlen_2019_(Pongau)#St._Johann_im_Pongau.2C_Gemeinderatswahl_2019|Gemeindevertretungswahl]] [[2019]] aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:
+
Die [[Gemeindevertretung]] besteht aus 25 Mitgliedern und setzt sich seit der [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 2024 (Pongau)#St. Johann im Pongau, Gemeindevertretungswahl|Gemeindevertretungswahl 2024]] aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:
* 11 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]] – stellt den Bürgermeister [[Günther Mitterer]] (Stichwahl am 24. März 2019)
+
* 10 [[Österreichische Volkspartei|ÖVP]]  
* 6 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]]
+
* 9 [[Sozialdemokratische Partei Österreichs|SPÖ]]
 
* 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]
 
* 5 [[Freiheitliche Partei Österreichs|FPÖ]]
* 3 [[BürgerInnenbewegung St. Johann|BBJO]]
+
* 1 [[BürgerInnenbewegung St. Johann|BBJO]]
<!-- === Stadtsenat === -->
+
 
<!-- z. B.: Der Stadtsenat besteht aus X Mitgliedern und setzt sich aus folgenden Stadträten zusammen:
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=== Gemeindevorstehung ===
* Franky Boy ([[Partei]]) – Ressort Salzamt
+
Die [[Gemeindevorstehung]] besteht aus neun Mitgliedern mit der Bürgermeisterin, dem 1. und dem 2. Vizebürgermeister und weiteren sechs Stadträten und setzt sich seit der [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 2024 (Pongau)#St. Johann im Pongau, Gemeindevertretungswahl|Gemeindevertretungswahl 2024]] aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:
* ... -->
+
* 4 ÖVP: 1. und 2. Vizebürgermeister sowie 5. Stadträtin und 7. Stadtrat
 +
* 3 SPÖ: Bürgermeisterin [[Eveline Huber]] sowie 4. und 6 Stadtrat
 +
* 2 FPÖ: 3. und 8. Stadtrat
 +
 
 
=== Bürgermeister ===
 
=== Bürgermeister ===
 
: ''Hauptartikel [[Bürgermeister der Stadt St. Johann im Pongau]]
 
: ''Hauptartikel [[Bürgermeister der Stadt St. Johann im Pongau]]
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: ''Hauptartikel [[Ehrenplakette der Stadt St. Johann im Pongau]]
 
: ''Hauptartikel [[Ehrenplakette der Stadt St. Johann im Pongau]]
 
* [[Hofrat]] Dr. [[Gunter Bruneder]]
 
* [[Hofrat]] Dr. [[Gunter Bruneder]]
 +
 
==== Ehrenring ====
 
==== Ehrenring ====
 
: ''Hauptartikel [[Ehrenring der Stadt St. Johann im Pongau]]
 
: ''Hauptartikel [[Ehrenring der Stadt St. Johann im Pongau]]
* Hofrat Dkfm. Mag. [[Othmar Glaeser (senior)]]
      
=== Wappen ===
 
=== Wappen ===
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* [http://www.knaus.cc Knaus Helicopter GmbH]
 
* [http://www.knaus.cc Knaus Helicopter GmbH]
 
* [http://www.kultur-plattform.at Homepage des Kulturvereins]
 
* [http://www.kultur-plattform.at Homepage des Kulturvereins]
* [http://www.karate-pongau.at Karate Club]
   
{{Nachrichten|sankt-johann-im-pongau}}
 
{{Nachrichten|sankt-johann-im-pongau}}
 
== Quellen ==
 
== Quellen ==
{{Homepage|http://www.stjohannimpongau.at}}
+
* Homepage der Gemeinde
 
* Chronik der Gemeinde St.&nbsp;Johann im Pongau
 
* Chronik der Gemeinde St.&nbsp;Johann im Pongau
 
* Website des Tourismusverbandes St.&nbsp;Johann im Pongau
 
* Website des Tourismusverbandes St.&nbsp;Johann im Pongau