Peter Krackowizer

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2022, Peter Krackowizer.
Österreichische Motorradgeschichte im fahrtraum Mattsee Ausstellungseröffnung am Abend des 6. Oktober 2017: Peter Krackowizer mit Egon Dornauer (links) und Siegfried Stuhlberger. 1960 waren sie Mitglieder des sechsköpfigen Goldmedaillen-Gewinner-Teams von Puch bei der Sechstagefahrt in Bad Aussee im steirischen Salzkammergut. Siegi Stuhlberger fuhr später für KTM Motocross-Rennen und war mehrfacher österreichischer Motocross-Staatsmeister.
1996, Peter Krackowizer.
1997, erster gemeinsamer Katalog mit Schweighofer & Zöhrer, links Peter Krackowizer, rechts Josef Zöhrer.
2007, Peter Krackowizer als erster externer Benutzer des Salzburgwikis.
1967, 1. Mai Rennen, 10. Großer Preis von Österreich: Link im blauen Pullover Hans Georg Anscheidt (DDR), Sieger der Klasse bis 125 cm³ Klasse im Gespräch mit Motorfachjournalist Helmut Krackowizer, neben ihm der damals neunjährige Peter Krackowizer.

Peter Krackowizer (* 2. April 1958 in der Stadt Salzburg) ist freier Journalist, Fotograf, Reise- und Public-Relations-Fachmann.

Leben

Peter Krackowizer kam als zweiter Sohn von Prof. h. c. Dr. Dkfm. Helmut und Ingeborg Krackowizer zur Welt. Sein Urgroßvater väterlicherseits, Otto Scholz, war Offizier beim k.u.k. Infanterieregiment Nr. 75 und wohnte für einige Jahre in der Stadt Salzburg am Äußeren Stein im Haus Arenbergstraße Nr. 1. Peter Krackowizer, der in Salzburg-Aigen aufwuchs, maturierte 1977 an den Höheren Lehranstalten für Fremdenverkehrsberufe, heute Tourismusschule Kleßheim. Nach dem Präsenzdienst in der Schwarzenbergkaserne beim Fliegerabwehrbataillon 2 war er für einige Monaten im Hotel Kasererbräu im Kaiviertel an der Rezeption tätig. Im Dezember 1978 wurde er Sekretär seines Vaters in der Public Relations-Abteilung in der Zentrale von Chrysler-Talbot Automobile Salzburg an der Fürbergstraße. Nachdem das Unternehmen 1981 mit Peugeot fusioniert, der Firmensitz im Frühjahr 1982 in Salzburg aufgelöst und nach Wien verlegt wurde, begann Krackowizer seine Tätigkeit in der Reisebüro-Branche bei Vorderegger Reisen in dessen Büro an der Auerspergstraße.

1983 wechselte er im September zum Salzburger Reisebüro und Reiseveranstalter REISEN+FREIZEIT, wo er in der Gruppen- und Incentive-Reisen-Abteilung in der Ära von Dr. Martin Uitz arbeitete. In dieser Zeit erlebte er 1985 den Erstflug einer Boeing 747 vom Flughafen Salzburg als Chefreiseleiter einer Rupertusblatt-Leserreise nach Israel. Seine erste Reiseleitung hatte ihn bereits 1983 mit der Freiwilligen Feuerwehr Hallein nach Rom, Italien, geführt. Bis in die Mitte der 2010er-Jahre war Krackowizer dann als Reiseleiter aktiv. Er führte Gruppen vor allem in Italien, aber auch Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Portugal, Spanien und Ungarn. Reisen im Rahmen seiner Reisebürotätigkeit oder auch privat führten ihn in die Dominikanische Republik, nach Griechenland, Indonesien, Kanada, Marokko, Tschechien, Tunesien, Südafrika, in die Türkei und USA.

1986 machte sich Krackowizer erstmals selbständig. Von Mai 1986 bis September 1999 führte er zusammen mit seiner Frau Edith das auf Gruppenreisen und individuellen Urlaub spezialisierte Reisebüro „mosaik reiseservice“ in Salzburg-Itzling. Unter anderen organisierte er auch Leserreisen der Salzburger Nachrichten. Von Herbst 1999 bis November 2001 war er in der Gruppen- und Incentive-Reiseabteilung bei TUI Reisecenter im AVA-Hof am Ferdinand-Hanusch-Platz tätig. Im Frühjahr 2002 fand er eine neue Herausforderung beim Salzburger Familienunternehmen SCHWEIGHOFER & ZÖHRER, wo er neben der Planung und Reiseleitung von Gruppenreisen für Werbung, Marketing, Kundenbetreuung, Public Relations, die EDV sowie für den Internetauftritt des Unternehmens verantwortlich war. Im Sommer 2008 beendete er seine Tätigkeit bei SCHWEIGHOFER & ZÖHRER. Im Dezember 2009 begann er mit seiner Agentur für Public Relations, Presse & Journalismus zum zweiten Mal eine selbständige Tätigkeit, die er noch heute (Stand Oktober 2022) ausübt.

Zu seinen großen Hobbys zählen Geografie, Reisen und hier besonders nach Italien, Nordspanien und Frankreich sowie die Fotografie. Daneben beschäftigte er sich von Mitte der 1980er-Jahre bis 2021 mit österreichischem und deutschem Reiserecht. Seine ganz besondere Liebe gilt aber die Mitarbeit an den beiden online-Regionalwikipedien, dem Salzburgwiki und des EnnstalWikis. Beim Salzburgwiki begann er am 28. Februar 2007 um 07:39 Uhr als erster externer Mitarbeiter[1] Als im Herbst 2010 mit dem Aufbau des EnnstalWikis für den steirischen Bezirk Liezen begonnen wurde, konnte Peter Krackowizer sein Wissen, das er beim Salzburgwiki gesammelt hatte, dort einbringen. Seither ist er auch im EnnstalWiki tätig. Zunächst schrieb er in beiden Regionalwikipedien unter dem nic name „mosaico“ (siehe weiter unten). Später schrieb er unter seinem tatsächlichen Namen.

2001 übernahm er die Betreuung des Motorradarchivs seines Vaters nach dessen Tod. Seither beschäftigt er sich auch mit der Geschichte des Motorsports und mit Reisen mit dem Motorrad bis in die die 1950er-Jahre. Er erstellt Programmhefte für Motorsportveranstaltungen und -ausstellungen für historische Motorräder. 2022 brachte er anlässlich des 100. Geburtstags seines Vaters eine Biografie über ihn heraus, die hier im Salzburgwiki frei heruntergeladen werden kann.

Ein weiteres Spezialgebiet ist die Geschichte der Großglockner Hochalpenstraße. So entstanden rund 300 Artikel für das Salzburgwiki. Zu diesem Thema betreibt er auch einen Internetblock (siehe unter Weblinks).

reisemosaik

Das kleingeschriebene Wort „reisemosaik” begleitet Krackowizer seit den 1980er-Jahren. Zunächst nannte er sein Reisebüro „mosaik reiseservice“, 1987 kreierte er ein „reisemosaik für Gruppenreisen”. Das waren Reisevorschläge für Vereins- und Firmenausflüge, für die damalige Zeit sehr ausführlich und ohne Preisangaben. Dieses „reisemosaik“ erschien jedes Jahr mit Ergänzungen. Zum letzten Mal gab es 2008 ein „reisemosaik für Gruppenreisen“ im Rahmen seiner Tätigkeit bei SCHWEIGHOFER&ZÖHRER. Als Mitte der 1990er-Jahre das Internet aufkam, erwarb er 1998 die Domäne „mosaik.at”. Nachdem Krackowizer 1999 sein „mosaik reiseservice“ geschlossen hatte, legte er sich privat als E-Mail-Adresse „mosaik[at]reisemosaik.at“ und als Internet-Domäne „www.reisemosaik.at“ zu - sie bestehen noch heute.

Ursprünglich hieß auch sein wordpress-Blog „reisemosaik”. Nach einem unerlaubten Klon[2] dieser Seite musste er „reisemosaik” löschen und seither heißt der Blog „mosaikreisen”.

Zurückblickend auf 26 Jahre Tätigkeit im Tourismus war sein Leben tatsächlich ein „reise-mosaik“.

Familie

Krackowizer ist seit 1980 mit Edith, geborene König, verheiratet. Gemeinsam haben sie drei erwachsene Kinder, eine Tochter und zwei Söhne (Johannes und Martin. Edith und Peter lebten von 1978 bis 2012 in Anif-Niederalm und seit Ende 2012 in der Flachgauer Stadt Neumarkt am Wallersee.

Leidenschaften (Hobbys)

Journalismus

Sein Vater war Motorfachjournalist und so kam Peter Krackowizer bereits im Elternhaus mit Journalismus in Kontakt. Die ersten längeren Beiträge für den Schulunterricht entstanden ab etwa 1969. Sie befinden sich noch heute in seinem Archiv. Während seiner Schulzeit in der Fremdenverkehrsschule Kleßheim schrieb er für die „Salzburger Wirtschaft“ einige Artikel als Schulsprecher. Den ersten größeren Artikel veröffentlichte er 2004 im Journal für Yachtsport und Freizeit „Adriamare“, einen dreieinhalbseitigen Beitrag über das „kulinarische Oberitalien“. Im Oktober 2008 suchte Alois Frauenhuber, Herausgeber des Regionalmagazins „hallo” in Hallein freie Mitarbeiter. Im November 2008 erschienen dann in „hallo“ die ersten Beiträge von Krackowizer aus der Region AnifGrödig-Hallein.

Im deutschen Reisemagazin „abenteuer & reisen” wurde in der Dezemberausgabe 2008 sein Leserreporter-Beitrag „Normandie: Impressionen und ein Gläschen Calvados“ abgedruckt, in der Dezemberausgabe 2009 dann „Slowenien Highlights: Zwischen Ljubljana, dem Bledsee und den Weinbergen von Marburg“. Das österreichische Magazin für Technik-Geschichte „Austro Classic“ brachte in seiner Ausgabe 4/2009 seinen Beitrag über die erste KTM Sternfahrt beim Gasthof Hohlwegwirt, einem der Geburtsorte der Motorenfabrik KTM.

Krackowizer rezensiert auch Bücher verschiedener Verlage, überwiegend Reisebücher. Seine erste Rezension schrieb er 2004 über das im Innsbrucker Hayman-Verlag erschienene Buch „Laguna. Venedigs Inselwelten.“ (Bilder von János Kalmár, Texte von Alfred Komarek). Mittlerweile hat er über 500 Bücher rezensiert. Viele davon dienen ihm noch heute als Nachschlagewerke.

In Neumarkt am Wallersee, wo er seit Dezember 2012 lebt, veröffentlicht er seit Jänner 2013 unter dem Namen „Stadtschreiber Neumarkt am Wallersee“ Beiträge aus der Stadt. Darüber hinaus betreibt er einen Reiseblog (siehe Weblinks). Auf seiner homepage „www.reisemosaik.at“ bietet er zu den Themen Reisen und Motorveteranen zahlreiche Beiträge.

Fotografie

Kleinbildkameras und eine Zeiss Ikon aus den 1930er-Jahren waren seine ersten Fotoapparate. Im Jugendalter erhielt er von seinem Vater eine Canon AV Halbautomatik zum Fotografieren. Damals durfte er öfter in der Dunkelkammer des in Salzburg tätigen Fotografen László Vuray bei der Entwicklung seiner Filme dabei sein. Während seiner Tätigkeit im Reisebüro entstanden mehr als 5 000 Dias bei Reisen. Mit dem Aufkommen von Digitalkameras Mitte der 2000er-Jahre stieg Krackowizer auf die digitale Fotografie um. Zunächst erhielt er eine kleine digitale Kamera als Bezahlung für eine journalistische Tätigkeit geschenkt. Dann kaufte er sich 2008 eine Nikon D80 mit einem 80-200-Objektiv. 2016 folgte eine Nikon D500 mit einem Nikkor AF-S DX 18-300-Objektiv. Daneben hatte er kleiner Kameras wie eine Nikon Coolpix oder Panasonic Lumix.

Unter mehr als 44 000 Bilder kann man auf seiner Internet-Bilderplattform „zenfolio“, siehe Weblinks, sortiert nach verschiedenen Themen (neueste Galerien, Reportagen und Bildergalerien), schmökern.

Beiträge im Salzburgwiki

Reportagen von Peter Krackowizer im Salzburgwiki (Auszug)

Publikationen

Kontakt

Sportplatzstraße 12, Top 1
5202 Neumarkt am Wallersee
Telefon: (06 99) 10 62 53 50
E-Mail: mosaik[at]reisemosaik.at

Bildergalerie

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weitere Bilder

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Weblinks

Quelle

Einzelnachweise