Friedhof von St. Peter: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Petersfriedhof''' der [[Stiftskirche St. Peter]] in der [[Altstadt]] von [[Salzburg]] ist neben dem Friedhof des [[Benediktinenstift Nonnberg|Benediktinenstifts Nonnberg]] die älteste christliche Begräbnisstätte Salzburgs.  
Der '''Petersfriedhof''' der [[Stiftskirche St. Peter]] in der [[Altstadt]] von [[Salzburg]] ist neben dem Friedhof des [[Benediktinenstift Nonnberg|Benediktinenstifts Nonnberg]] die älteste noch bestehende christliche Begräbnisstätte Salzburgs.  


==Geschichte==
==Geschichte==
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* [[Gertraudenkapelle]]
* [[Gertraudenkapelle]]
* [[Maximuskapelle]]
* [[Maximuskapelle]]
== Sonstiges ==
Beim Eingang zu den Katakomben befindet sich ein [[Totentanz im Friedhof St. Peter|Totentanz]].


==Bemerkenswerte Gräber==
==Bemerkenswerte Gräber==
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* [[Fürst (Familie)|Familie Fürst; „Chronos“]], Marmorgrabmal (um 1620) von [[Hans Konrad Asper]] (Nr. VIII)
* [[Fürst (Familie)|Familie Fürst; „Chronos“]], Marmorgrabmal (um 1620) von [[Hans Konrad Asper]] (Nr. VIII)
* [[Eligius Scheibl]], [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] von [[1898]] bis [[1900]] (Nr. XIV)
* [[Eligius Scheibl]], [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] von [[1898]] bis [[1900]] (Nr. XIV)
* Familie [[Hagenauer]]: [[Georg V._Hagenauer|Georg V.]] (Nr. XV)
* Familie [[Hagenauer]]:
* Familie [[Hagenauer]]: [[Lorenz_Hagenauer|Lorenz]], Hausherr der Familie [[Mozart]] (Nr. XVI)
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* [[Heinrich Ritter von Mertens]], [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] von [[1861]] bis [[1872]] (Nr. XIX)
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* die [[Weisersche Grabstätte]] mit [[Ignatz Anton von Weiser]], [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] und [[Wolfgang Amadeus Mozart|Mozart]]-Librettist, aber auch z.B. [[Carl Tomaselli]], Cafetier (Nr. XXII)
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* Kaufmannsgeschlecht [[Paurnfeind]] und Fabrikantenfamilie [[Dietz]] (Nr. L)
* Kaufmannsgeschlecht [[Paurnfeind]] und Fabrikantenfamilie [[Dietz]] (Nr. L)
* Familie [[Hagenauer]]: die Architekten [[Wolfgang_Hagenauer|Wolfgang]] und [[Johann Georg von Hagenauer|Johann Georg]] (Nr. LII)
* Familie [[Hagenauer]]: die Architekten [[Wolfgang_Hagenauer|Wolfgang]] und [[Johann Georg von Hagenauer|Johann Georg]] (Nr. LII)
* [[Herta Sending]]: eine junge Dichterin
* [[Herta Sending]]: eine junge Dichterin


====Bildergalerie====
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===In der Kommunegruft===
===In der Kommunegruft===
(vor dem Aufgang zu den „Katakomben“)
Die Kommuengruft befindet sich vor dem Aufgang zu den Katakomben.
: siehe ''Hauptartikel'': [[Totentanz im Friedhof St. Peter]]


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[[Datei:Oberlechner-Grab_1.JPG|[[Oberlechner-Grab am Petersfriedhof|Oberlechner-Grab]]
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Vom Ostende (Arkadengruft der Familie [[Haidenthaler]]) an:
Vom Ostende (Arkadengruft der Familie [[Haidenthaler]]) an:
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Datei:Petersfriedhof Hassenfues.JPG|Hassenfues
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Datei:Petersfriedhof Wisser.JPG|Wisser
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Datei:Petersfriedhof Winter Panorama 01.jpg|Petersfriedhof, Winter, Panorama
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Datei:Petersfriedhof Winter Panorama 02.jpg|Petersfriedhof, Winter, Panorama
Datei:Petersfriedhof Winter Panorama 02.jpg|Petersfriedhof, Winter, Panorama

Version vom 29. März 2016, 16:34 Uhr

1730-1731a - Salzburg - Stiftskirche St Peter
Karte
Franz Barbarini Peterskirchhof in Salzburg c1850 ubs G 1058 II
die Grabkreuze der Familie Stumpfegger
Katakomben und St. Peter Friedhof
Salzburg Dom vom Petersfriedhof
Petersfriedhof, Blick zum Dom
Margarethenkapelle
Datei:Petersfriedhof Winter Kreuze Katakomben 01.jpg
Blick zu den Katakomben

Der Petersfriedhof der Stiftskirche St. Peter in der Altstadt von Salzburg ist neben dem Friedhof des Benediktinenstifts Nonnberg die älteste noch bestehende christliche Begräbnisstätte Salzburgs.

Geschichte

Er wurde bereits in nachrömisch-antiker Zeit als Begräbnisstätte benützt. Durch seine Lage am Fuß des Festungsberges und sein „malerisches“ Gelände war der Petersfriedhof ein bevorzugtes Thema der Malerei und Dichtung des 19. Jahrhunderts. Im Petersfriedhof finden sich in den Berg hinein gehauene so genannte Katakomben. Sie dienten nicht als Begräbnisort und sind vermutlich spätantiken Ursprungs.

Die Kapellen

  • Kreuzkapelle: Sie wurde an der Stelle der ältestes Stiftskirche um 1170 erbaut. Sie befindet sich vom Klosterhof her kommend rechts nach dem Durchgang unter dem Gebäudeteil, der Stiftskirche und Peterskeller miteinander verbindet.
  • Katharinenkapelle: Sie befindet sich an der südlichen Außenmauer der Stiftskirche
  • Margarethenkapelle: Sie steht in der südlichen Ecke des Petersfriedhofes und wurde 1491 erbaut.
  • Marienkapelle, früher St. Veits-Kapelle genannt, in ihr befindet sich die Gruft des Erzstiftes mit einigen Gräbern von Äbten.

In den "Katakomben":

Sonstiges

Beim Eingang zu den Katakomben befindet sich ein Totentanz.

Bemerkenswerte Gräber

Bei einem Spaziergang durch den Friedhof kann man zahlreiche bekannte Salzburger Namen und sonst bemerkenswerte Gräber entdecken:

In den Gruftarkaden

Georg V. (Nr. XV)
Lorenz, Hausherr der Familie Mozart (Nr. XVI)

Bildergalerie

In der Kommunegruft

Die Kommuengruft befindet sich vor dem Aufgang zu den Katakomben.

Bildergalerie

Im Friedhofsfeld

Bildergalerie

Die Marmorgrabtafeln den niederen Friedhofs

Auf dem niederen Friedhof sind zahlreiche meist marmorne Grabplatten in die Mauern (meist die Stützmauer, die das Gräberfeld des oberen Friedhofs vom östlichen Ausläufer des niederen Friedhofs trennt) eingelassen. Die Datierungen der Grabdenkmäler reichen von 1481 bis 1721, die somit zu den ältesten des Friedhofs gehören. Allerdings befinden sich hier nicht auch die zugehörigen Gräber, vielmehr wurden die Grabplatten seinerzeit bei der Erneuerung des Bodens der Margarethenkapelle hierherversetzt.[1]

Bildergalerie

(Für Beschreibungen der Bildmotive und Abschriften der Inschriften das Bild anklicken.)

Vom Ostende (Arkadengruft der Familie Haidenthaler) an:

(noch fortzusetzen)

Sonstige Bilder

Bildergalerie Panorama

Literatur

Quellen

Lehrerarbeitsgemeinschaft am Pädagogischen Institut Salzburg unter der Leitung von Josef Hübl: Heimatkunde Stadt Salzburg, Salzburger Druckerei, Ausgabe Mai 1974

  • DEHIO Salzburg. Die Kunstdenkmäler Österreichs. SALZBURG Stadt und Land. Verlag Anton Schroll & Co, Wien 1986. ISBN 3-7031-0599-2 (hier: S. 544-550)

Weblinks

 Friedhof von St. Peter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Fußnoten

  1. Michael Walz aaO.