Mattsee (Ort): Unterschied zwischen den Versionen

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Mattsee wurde schon in der [[Jungsteinzeit]] besiedelt – später waren es die [[Bajuwaren]] mit Bayernherzog [[Tassilo III.]], die im Jahr [[765]] das [[Stift Mattsee]], das älteste weltpriestliche Kollegiatstift Österreichs, gründeten. Die sehenswerte [[Stiftskirche Mattsee|Stiftskirche]] aus dem [[13. Jahrhundert]] wurde Anfang des [[18. Jahrhundert]]s [[barock]]isiert und ihr 60 Meter hoher Turm bildet noch heute das weithin sichtbare Wahrzeichen des Ortes: der „Goliath des Mattiggaues“. Im [[Stiftsmuseum Mattsee|Stiftsmuseum]], in den Räumen der Propstei, sind einzigartige und kulturhistorisch interessante Exponate ausgestellt.
 
Mattsee wurde schon in der [[Jungsteinzeit]] besiedelt – später waren es die [[Bajuwaren]] mit Bayernherzog [[Tassilo III.]], die im Jahr [[765]] das [[Stift Mattsee]], das älteste weltpriestliche Kollegiatstift Österreichs, gründeten. Die sehenswerte [[Stiftskirche Mattsee|Stiftskirche]] aus dem [[13. Jahrhundert]] wurde Anfang des [[18. Jahrhundert]]s [[barock]]isiert und ihr 60 Meter hoher Turm bildet noch heute das weithin sichtbare Wahrzeichen des Ortes: der „Goliath des Mattiggaues“. Im [[Stiftsmuseum Mattsee|Stiftsmuseum]], in den Räumen der Propstei, sind einzigartige und kulturhistorisch interessante Exponate ausgestellt.
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Es war auch Sitz eines [[Pflegegericht]]s, des [[Pfleggericht Mattsee|Pfleggerichts Mattsee]], wie im [[Atlas Salisburgensis]] des Salzburger Kartografen [[Joseph Jakob Fürstaller]] angeführt.  
 
Es war auch Sitz eines [[Pflegegericht]]s, des [[Pfleggericht Mattsee|Pfleggerichts Mattsee]], wie im [[Atlas Salisburgensis]] des Salzburger Kartografen [[Joseph Jakob Fürstaller]] angeführt.  
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Die Geschichte in Stichworten<ref>Quelle Ergänzungen auf einem Plan der Marktgemeinde Mattsee</ref>:
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Aus der Ortsgeschichte
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* Erste Besiedelung in der Jungsteinzeit
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* [[2. Jahrhundert]]: Römersiedlung, Ausgrabungen  in Obernberg
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* [[5. Jahrhundert|5.]] – [[7. Jahrhundert]]: Bajuwaren besiedeln das Land
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* um 770: Gründung des Stiftes Mattsee
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* um 1000: Einfälle und Plünderungen der Magyaren
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* um 1200: Die 1. Bauten der Schlossanlage auf dem Schlossberg
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* [[1398]]: Bistum Bayern verkauft Schloss an Erzstift Salzburg
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* [[1558]]: Schlossanlage erfährt größten Ausbau
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* [[16. Jahrhundert|16.]] und [[17. Jahrhundert]]: Die Erzbischöflichen Landesfürsten unternehmen vom Schloss aus Jagden und Bootsfahrten
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* [[1766]]/[[1767|67]]: Die Stiftskirche erhält ihren Turm
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* [[1780]]:  Die Wartsteinkapelle wird ausgebaut
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* [[1870]]: Das erste Seebad (Wallmannsbad) wird gebaut und die ersten Sommergäste kommen aus Wien
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* [[1903]]: Das Moorbad wird eröffnet
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* [[1928]]: Das heutige Strandbad wird eröffnet
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* [[1935]]: Mattsee wird zum Markt erhoben (
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* [[1949]]:  Gemeinde kauft den Schlossberg
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* [[1968]]: Eine der ersten Kläranlagen im Land geht in Mattsee in Betrieb
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* [[1976]] bis [[1981]]: Renovierung Stifts- und Friedhofkirche
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* 1976: Fertigstellung der Ortsumfahrung
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* [[1977]]: 200-Jahr-Feier mit Umzug
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* 1981: Weyerbucht wird Freizeit- und Erholungsanlage
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* [[1985]]: Errichtung eines Surfplatzes
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* [[1987]]/[[1988|88]]: Dorferneuerung – Marktplatz wird neu gestaltet
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* 1988: Salzburgisch/Bayrische Landesausstellung in Mattsee
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* [[1991]]: des Kirchturms
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* 1991 bis [[1993]]: Errichtung neue Volksschule
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* [[1994]] bis [[1995]]: Umbau Gemeindeamt und Kindergarten
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* 1995 bis [[1997]]: Errichtung des Seniorenzentrums
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* [[1996]] bis [[2003]]:  Revitalisierung des Schlosses
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* [[1998]]: Stiftsweinkeller und Kapitelsaal werden restauriert
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* 1998:Wiederaufnahme der Schifffahrt mit der Seenland
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* [[1999]] bis [[2002]]: Sanierung Seepromenade und Strandbad
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* [[2000]]:  Mattsee erhält Europäischen Dorferneuerungspreis
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* [[2001]]: Herausgabe Kulturkatalog
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* 2001: Umstellung Straßenbezeichnungen und Hausnummerierungen
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* 2003: Eröffnung Millenniumsweg Schlossberg/ Wartstein
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* [[2005]]: Präsentation Gemeindechronik
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* [[2008]]: Neubau Polytechnische Schule
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* 2008:Wohnprojekt “Betreubares Wohnen”
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* [[2009]]: Wiedereröffnung Naturpark Buchberg
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* 2009 bis [[2013]]: Generalsanierung Hauptschule
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* [[2010]]: Sanierung Stiftsplatz und Errichtung Tassilodenkmal
  
 
Am [[9. Dezember]] [[1807]] trat der Reichsfürst und Bischof von [[Passau]], [[Leopold Leonhard Raymund Graf von Thun und Hohenstein]], einige bislang in seinem Wirkungsbereich, aber innerhalb der Salzburger Landesgrenzen liegende Gebiete - darunter Stift und Pfarre Mattsee - "frei" an das [[Erzdiözese Salzburg|Erzbistum Salzburg]] ab. Über tausend Jahre hatten die Gebiete zu der bayerischen Diözese gehört.
 
Am [[9. Dezember]] [[1807]] trat der Reichsfürst und Bischof von [[Passau]], [[Leopold Leonhard Raymund Graf von Thun und Hohenstein]], einige bislang in seinem Wirkungsbereich, aber innerhalb der Salzburger Landesgrenzen liegende Gebiete - darunter Stift und Pfarre Mattsee - "frei" an das [[Erzdiözese Salzburg|Erzbistum Salzburg]] ab. Über tausend Jahre hatten die Gebiete zu der bayerischen Diözese gehört.

Version vom 26. Mai 2013, 14:05 Uhr

Karte
Karte 5163.png
Basisdaten
Politischer Bezirk: Salzburg Umgebung (SL)
Fläche: 2.461 ha
Geografische Koordinaten: 47° 58' 0N, 13° 5' 60E
Höhe: 505 m ü. A.
Einwohner: 3 091 (1. Jänner 2011)
Postleitzahl: 5163
Vorwahl: 06217
Gemeindekennziffer: 50523
Gliederung Gemeindegebiet: 3 Katastralgemeinden
Gemeindeamt: Gemeindeweg 1
5163 Mattsee
Offizielle Website: www.mattsee.at
Politik
Bürgermeister: René Kuel (ÖVP)
Gemeindevertretung (2009): 19 Mitglieder: 13 ÖVP,
3 SPÖ,
1 FPÖ,
2 Grüne
Bevölkerungs-
entwicklung
Datum Einwohner
1869 1 029
1880 987
1890 1 006
1900 1 017
1910 1 063
1923 1 051
1934 1 094
1939 1 026
1951 1 478
1961 1 552
1971 1 858
1981 2 089
1991 2 550
2001 2 850
2011 3 091
Karte
Blick vom Haunsberg über Mattsee zum Windrad im Kobernaußerwald
Mattsee: Blick auf Schloss Mattsee, rechts dahinter das Strandbad, ganz im Hintergrund rechts der Obertrumer See
Mattsee von der Uferpromenade aus gesehen
Blick vom Schlossberg in die Weyerbucht des Mattsees
Mattsee-Panorama aus dem Süden
Blick auf den Mattsee
Mattsee
Blick vom Haunsberg auf Mattsee
Schloss Mattsee bei Nacht, Aufnahme vom Seebad aus
Museum und Stiftskeller Mattsee
Eingang zum Wellness-Hotel Seewirt in Mattsee
Schlosshotel Iglhauser in Mattsee

Mattsee ist eine am gleichnamigen See, dem Mattsee, gelegene Marktgemeinde im Norden des Flachgaus.

Geografie

Geografische Lage

Die Marktgemeinde Mattsee befindet sich 20 km nördlich von Salzburg zwischen dem Obertrumer- und dem Mattsee im sanft hügeligen Flachgau.

Nachbargemeinden

Mattsee grenzt an folgende Flachgauer Gemeinden: Obertrum am See, Seeham, Seekirchen, Schleedorf. Nachbargemeinden in Oberösterreich sind Palting und Lochen

Geologie

In Mattsee befinden sich auf dem Schlossberg und dem größeren Wartstein zwei berühmte Fossilienfundstellen des Eozän, die der Helvetischen Zone (Helvetikum) zugehören.

Geschichte

Mattsee wurde schon in der Jungsteinzeit besiedelt – später waren es die Bajuwaren mit Bayernherzog Tassilo III., die im Jahr 765 das Stift Mattsee, das älteste weltpriestliche Kollegiatstift Österreichs, gründeten. Die sehenswerte Stiftskirche aus dem 13. Jahrhundert wurde Anfang des 18. Jahrhunderts barockisiert und ihr 60 Meter hoher Turm bildet noch heute das weithin sichtbare Wahrzeichen des Ortes: der „Goliath des Mattiggaues“. Im Stiftsmuseum, in den Räumen der Propstei, sind einzigartige und kulturhistorisch interessante Exponate ausgestellt.

Es war auch Sitz eines Pflegegerichts, des Pfleggerichts Mattsee, wie im Atlas Salisburgensis des Salzburger Kartografen Joseph Jakob Fürstaller angeführt.

Die Geschichte in Stichworten[1]: Aus der Ortsgeschichte

  • Erste Besiedelung in der Jungsteinzeit
  • 2. Jahrhundert: Römersiedlung, Ausgrabungen in Obernberg
  • 5.7. Jahrhundert: Bajuwaren besiedeln das Land
  • um 770: Gründung des Stiftes Mattsee
  • um 1000: Einfälle und Plünderungen der Magyaren
  • um 1200: Die 1. Bauten der Schlossanlage auf dem Schlossberg
  • 1398: Bistum Bayern verkauft Schloss an Erzstift Salzburg
  • 1558: Schlossanlage erfährt größten Ausbau
  • 16. und 17. Jahrhundert: Die Erzbischöflichen Landesfürsten unternehmen vom Schloss aus Jagden und Bootsfahrten
  • 1766/67: Die Stiftskirche erhält ihren Turm
  • 1780: Die Wartsteinkapelle wird ausgebaut
  • 1870: Das erste Seebad (Wallmannsbad) wird gebaut und die ersten Sommergäste kommen aus Wien
  • 1903: Das Moorbad wird eröffnet
  • 1928: Das heutige Strandbad wird eröffnet
  • 1935: Mattsee wird zum Markt erhoben (
  • 1949: Gemeinde kauft den Schlossberg
  • 1968: Eine der ersten Kläranlagen im Land geht in Mattsee in Betrieb
  • 1976 bis 1981: Renovierung Stifts- und Friedhofkirche
  • 1976: Fertigstellung der Ortsumfahrung
  • 1977: 200-Jahr-Feier mit Umzug
  • 1981: Weyerbucht wird Freizeit- und Erholungsanlage
  • 1985: Errichtung eines Surfplatzes
  • 1987/88: Dorferneuerung – Marktplatz wird neu gestaltet
  • 1988: Salzburgisch/Bayrische Landesausstellung in Mattsee
  • 1991: des Kirchturms
  • 1991 bis 1993: Errichtung neue Volksschule
  • 1994 bis 1995: Umbau Gemeindeamt und Kindergarten
  • 1995 bis 1997: Errichtung des Seniorenzentrums
  • 1996 bis 2003: Revitalisierung des Schlosses
  • 1998: Stiftsweinkeller und Kapitelsaal werden restauriert
  • 1998:Wiederaufnahme der Schifffahrt mit der Seenland
  • 1999 bis 2002: Sanierung Seepromenade und Strandbad
  • 2000: Mattsee erhält Europäischen Dorferneuerungspreis
  • 2001: Herausgabe Kulturkatalog
  • 2001: Umstellung Straßenbezeichnungen und Hausnummerierungen
  • 2003: Eröffnung Millenniumsweg Schlossberg/ Wartstein
  • 2005: Präsentation Gemeindechronik
  • 2008: Neubau Polytechnische Schule
  • 2008:Wohnprojekt “Betreubares Wohnen”
  • 2009: Wiedereröffnung Naturpark Buchberg
  • 2009 bis 2013: Generalsanierung Hauptschule
  • 2010: Sanierung Stiftsplatz und Errichtung Tassilodenkmal

Am 9. Dezember 1807 trat der Reichsfürst und Bischof von Passau, Leopold Leonhard Raymund Graf von Thun und Hohenstein, einige bislang in seinem Wirkungsbereich, aber innerhalb der Salzburger Landesgrenzen liegende Gebiete - darunter Stift und Pfarre Mattsee - "frei" an das Erzbistum Salzburg ab. Über tausend Jahre hatten die Gebiete zu der bayerischen Diözese gehört.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Schloss Mattsee

Hauptartikel: Schloss Mattsee

Das Schloss Mattsee geht auf eine mittelalterliche Wehranlage zurück. Heute beherbergt es die Leonardo Kunstakademie sowie das Schlosscafé und steht für Veranstaltungen, Feste und Tagungen zur Verfügung. Regelmäßig genutzt wird das Schloss als Veranstaltungsort beim Mattseer Diabelli Sommer.

Stift Mattsee

Hauptartikel: Stift Mattsee

Das Stift Mattsee ist ein ehemaliges Kloster des Benediktinerordens (OSB) und jetziges Kollegiatstift in Mattsee im Flachgau.

Stiftskirche Mattsee

Hauptartikel: Stiftskirche Mattsee

Stiftsmuseum Mattsee

Hauptartikel: Stiftsmuseum Mattsee

Anlässlich des 1 200jährigen Gründungsjubiläums des Stiftes wurde die alte Propstei 1977 in ein Kulturzentrum umgewandelt und als Stiftsmuseum eingerichtet. Das Museum umfasst in den acht für die Besucher ausgestatteten Räumen mehrere Schwerpunkte. Im Mittelpunkt steht das Stift mit seiner langjährigen Geschichte und Tradition.

Oldtimermuseum

Hauptartikel: Oldtimermuseum

Die Gemeinde bekommt 2012 ein Oldtimermuseum in der ehemaligen Paul-Green-Schuhfabrik.

Mattseer Diabelli Sommer

Der Mattseer Diabelli Sommer ist eine Veranstaltungsreihe zu Ehren des Komponisten Anton Diabelli, die seit 1999 jährlich zwischen Mitte Juni und September stattfindet.

Musik

Trachtenmusikkapelle Mattsee
Diabelli-Verein Mattsee
Diabelli Chor

Bauwerke

  • Naturschutzdenkmal

Am aussichtsreichen Waldrand unterhalb des Buchberggipfels wurde im Herbst 2011 das erstes Naturschutzdenkmal des Landes Salzburg errichtet. Es wurde vom Mattseer Bildhauer Egon Jindra geschaffen. Das Monument aus 80 mm dicken Eichenpfosten mit 3 x 2,60 m zeigt die Bedeutung des Naturschutzes auf, der den Menschen ebenso zugute kommt wie der Pflanzen- und Tierwelt. Am Relief sind die vier Grundelemente dargestellt, aus denen nach Auffassung der griechischen Philosophie und des Mittelalters alles Sein besteht: Feuer, Erde, Wasser und Luft.

Naturdenkmäler

Brauchtum

Prangerstutzenschützen Mattsee

Sport

Eisschützenverein Mattsee
Flight Level Mattsee
Karate Shotokan Mattsee
Motorrad-Club Mattsee
Red Bavarians Mattsee
Reitergruppe Mattsee
Segelclub Mattsee
Tennisclub Mattsee
Union-Yacht-Club Mattsee
USC Mattsee
UTTC Mattsee

Wirtschaft und Infrastruktur

Das Wirtschaftsleben wird in Mattsee überwiegend geprägt von Mittel- und Kleinbetrieben der Sparten Handel, Dienstleistung und Gewerbe, mit Ausnahme von zwei größeren Gewerbebetrieben (Firma Paul Green und Firma Schöchl Yachtbau).

Einen wichtigen Wirtschaftsfaktor für die Gemeinde stellt der Fremdenverkehr dar. Mattsee ist ein beliebtes Ausflugsziel für Tagesgäste aus der Stadt Salzburg, den Umlandgemeinden, dem benachbarten Oberösterreich und Bayern. Um diese Zielgruppe bemühen sich zahlreiche Gastronomiebetriebe mit einem großen Angebot, auch heimischer Produkte.

Bildung

Mattsee hat in der Umgebung eine zentrale Funktion im Bildungswesen. So gibt es neben der Grundschule und der Hauptschule auch eine Polytechnische Schule. Innerhalb kurzer Zeit ist es der Leonardo Kunstakademie gelungen, sich als ganzjährige Ausbildungs- und Weiterbildungsstätte für alle Bereiche der bildenden Kunst, mit dem Schwerpunkt Malerei in all ihren Facetten, zu etablieren. Die landesweite Einrichtung Musikum erfüllt einen umfassenden Bildungsauftrag und schafft die Voraussetzungen für die praxisnahe musikalische Ausbildung von Kindern und Jugendlichen. Die Volkshochschule Mattsee bietet Weiterbildung in den Bereichen Fremdsprachen, EDV, Gesundheit und Bewegung und Kreativität an.

Politik

Gemeindevertretung

Die Gemeindevertretung besteht aus 19 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeinderatswahl vom 1. März 2009 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus sieben Mitgliedern und setzt sich aus folgenden Gemeinderäten zusammen:[2]

  • René Kuel (ÖVP) – Bürgermeister
  • Stefan Handlechner (ÖVP) – Vizebürgermeister
  • Margarethe Költringer (ÖVP)
  • Herbert Mack (ÖVP)
  • Andreas Lackner ([SPÖ)
  • Josef Brandhuber (ÖVP)
  • Gerlinde Grabner (ÖVP)

Bürgermeister

Hauptartikel: Bürgermeister der Marktgemeinde Mattsee

Sonstiges

Die Gemeinde hatte einen sogenannten Cross-Currency-Swap-Vertrag mit Schweizer Franken abgeschlossen, der bis Mitte 2013 gelaufen wäre. Als sich bis Ende 2011 ein Verlust von 1,2 Millionen Euro abgezeichnet hatte, stieg die Gemeinde aus. Zu diesem Verlust kommen noch 300.000 Euro Zinsen. Anfangs wurde noch ein Zinsgewinn von 161.000 Euro gemacht. Die Bank Austria übernahm von den Gesamtschulden 400.000 Euro, dadurch reduzierte sich die offene Schuld auf 1,2 Millionen Euro. Bereits 2008 hatte die Gemeindeaufsicht darauf hingewiesen, dass sich der Kurs dem ursprünglichen Einstiegskurs nähere und man einen Ausstieg empfehle. Durch den nunmehrigen Verlust trägt jeder Mattseer Bürger 500 Euro an Schulden aus diesem Kredit[3].

Ehrungen und Auszeichnungen der Gemeinde

Wappen

Mattsee Wappen

In ihrer Sitzung vom 15. Mai 1935 hat die Salzburger Landesregierung der Gemeinde Mattsee folgendes Wappen verliehen: Im roten Felde ein silberner, von einem aufrecht gestellten flammenden Schwert mit goldenem Griff belegter silberner Pfahl, der beiderseits von je einem auswärts gekehrten silbernen Spießträger begleitet ist. In diesem Wappen erinnert das flammende Schwert als Attribut des hl. Michael an das Collegiatstift zu Mattsee, das der Ursprung und ein bedeutendes Wahrzeichen des Ortes ist. Die Spießträger sind dem Wappen der Herren von Haunsperg entnommen, von denen sich ein Zweig in vergangenen Jahrhunderten "von Mattsee" nannte.

Städtepartnerschaften

Mattsee ist seit 1972 verschwistert mit Weitenung, einem Ortsteil der Stadt Bühl im Schwarzwald (Baden-Württemberg). Angebahnt durch den dortigen Bürgermeister Gerhard Fritz, pflegen Gemeindevertretung, Musikkapelle, Feuerwehr, Sportler und Lehrerschaft gute freundschaftliche Beziehungen.

Aufgrund der partnerschaftlichen Verbindung zu Bühl/Weitenung entstand bei der Bürgermeisterkonferenz in Bühl im Jänner 2005 ein gemeinsames europäisches Städtenetzwerk mit verschieden Städten aus Europa. Folgende Partnerstädte gehören diesem Netzwerk an: Bühl (Deutschland), Schkeuditz (Deutschland), Villefranche-sur-Saône (Frankreich), Vilafranca-del-Penedès (Spanien) und Cantù (Italien). Gemeinsam mit diesen Städten werden europäische Projekte durchgeführt. Im Jahr 2006 fand die Europäische Schulkonferenz in Bühl sowie die Jugendfreizeit YOUTO in Mattsee statt. 2007 lud Villefranche-sur-Saône zur Bürgermeisterkonferenz ein.

Persönlichkeiten

Bildergalerie

Weblinks

  • Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Mattsee (Ort)"
 Mattsee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Quellen

  • Statistik Austria
  • Homepage der Marktgemeinde Mattsee
  • siehe auch die Weblinks
  1. Quelle Ergänzungen auf einem Plan der Marktgemeinde Mattsee
  2. Mattsee Information, Ausgabe Nr. 4 – Mai 2012,, S. 2.
  3. "Salzburger Nachrichten", 14. Jänner 2012
  4. Im Schatten der Mozartkugel
Städte und Gemeinden im Flachgau
TennengauStadt SalzburgFlachgauPongauLungauPinzgauLage des Flachgau im Land Salzburg (anklickbare Karte)
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