Der Hausruck- und Kobernaußerwald bilden gemeinsam eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Europas.[1]

Katztal
Heidelbeersträucher im Kobernaußerwald
Typische Kobernaußerwald-landschaft, Forstweg in der Nähe von Schneegattern zur Wienerhöhe

Geografie

Der Kobernaußerwald erstreckt sich nordöstlich der Salzburger Landesgrenze im Flachgau und liegt in Oberösterreich überwiegend im Hausruckviertel. Im Westen gehört ein Teil noch zum Innviertel. Das Waldgebiet umfasst eine Fläche von etwa 600 km². Die höchste Erhebung des Kobernaußerwaldes ist der Hobelsberg mit 777 m ü. A. im Osten des Kobernaußerwaldes.

Ziemlich genau in der Mitte verläuft die L 508, die Kobernaußer Straße, von Schneegattern im Süden nach Waldzell im Norden, mit einer Abzweigung nach St. Johann am Walde. Im nördlichen Teil der Kobernaußer Straße steht der Aussichtsturm Jagleck. Die alte Straße führte etwas weiter westlich über die Wienerhöhe (751 m ü. A.) und ist heute eine für den Verkehr gesperrte Forststraße. Sie bildet die Grenze zwischen dem Bezirk Braunau am Inn im Westen und dem Bezirk Vöcklabruck im Osten.

Der Kobernaußerwald ist ein beliebtes Ausflugsgebiet. Im Sommer wird das Gebiet von zahlreichen Heidelbeerpflückern besucht.

Bekannte Orte am Rande sind im Westen Munderfing und Mattighofen, im Nordwesten Maria Schmolln, im Norden St. Johann am Walde, im Nordosten Lohnsburg und im Südosten Frankenmarkt.

Windkraftstandort Kobernaußerwald

Hauptartikel Windpark Munderfing

Nachdem im großen Gebiet des Kobernaußerwaldes kaum Besiedlungen bestehen und eine gute Windlage vorliegt, wurden seit Anfang des 21. Jahrhunderts mehrere Projekte für Windkraftanlagen entwickelt. Am Steiglberg in der Nähe von Lohnsburg befindet sich bereits seit 1999 eine Windkraftanlage. Im Jahr 2014 wurde der Windpark Munderfing mit fünf Windrädern errichtet.

Bilder

  Kobernaußerwald – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Weblinks

  • Lage auf AMap, aktualisierter Datenlink 20. Mai 2026

Quellen

Einzelnachweis

  1. ↑ land-oberoesterreich.gv.at, abgefragt am 20. Mai 2026