Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach

Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach (* 28. Februar 1698 in Graz; † 16. Dezember 1771 in der Stadt Salzburg) war 1753 bis 1771 als Fürsterzbischof von Salzburg der letzte Fürst des Rokokos.
Familie
Graf Schrattenbach entstammte einem alten steirischen Adelsgeschlecht. Sigismund (auch Siegmund oder Sigmund geschrieben) Christophs Vater Otto Heinrich kam als neuntes Kind am 6. Jänner 1672 zur Welt. 1697 wurde er k. k. Kämmerer sowie Land- und Kriegskommissar von Cilli.[1] Am 27. Mai 1697 heiratete er in Feistritz Maria Theresia Gräfin von Wildenstein (Witwe nach Johann Friedrich Freiherrn Gail von Gallenstein). 1712 zog er nach Mähren und administrierte dem Bistum Olmütz, wo er im selben Jahr das Heimatrecht erhielt. Otto Heinrich starb am 29. Dezember 1733 im Bischofshof in Brünn und wurde dort in der Loretokirche bei den Minoriten begraben.
Sigismund Christophs Mutter Maria Theresia, Gräfin von Wildenstein, wurde am 14. Dezember 1667 geboren. In erster Ehe heiratete sie Johann Friedrich Freiherrn Gail von Gallenstein. Nach dessen Tod heiratete sie in zweiter Ehe Otto Heinrich Graf von Schrattenbach.
Die Trauung fand am 27. Mai 1697 in Feistritz statt. Am 9. Oktober 1737 starb sie in Brünn und ist dort neben ihrem Gatten in der Loretokirche bei den Minoriten begraben.
Das Ehepaar hatte zwölf Kinder.
Leben
Sigismund Christoph war der Erstgeborene. Am 1. März 1698 wurde er getauft. Bereits im Alten von acht Jahren, 1706, schickten ihn seine Eltern als Zögling in die Akademie nach Maria Rast (bei Marburg). 1711 lässt sich Sigismund Christoph als erzbischöflicher Page in der Stadt Salzburg nachweisen, wo er sich am 12. Dezember desselben Jahres als Rudimentist (= Primaner) in die Matrikel der Salzburger Benediktineruniversität eintragen ließ. In seiner Salzburger Studentenzeit dürfte in ihm der Plan gereift sein, in den geistlichen Stand zu treten und das Erstgeburtsrecht seinem jüngsten Bruder Franz Anton Xaver abzutreten. Warum gerade der jüngste Bruder dieses Recht erhielt, lässt sich vielleicht daraus erklären, dass wahrscheinlich Sigismund Christophs Brüder Joseph Friedrich und Johann Georg ebenfalls schon die Absicht hatten, eine geistliche Laufbahn einzuschlagen. Beide wurden schließlich auch Domherren. Joseph Friedrich resignierte jedoch wieder sein Olmützer Kanonikat und trat aus dem geistlichen Stande aus. Zwei weitere Brüder starben noch im Kindesalter. Folglich kam der allerdings erst 1712 geborene Bruder Franz Anton Xaver zum Zuge. Am 20. November 1712 erhielt Sigismund Graf Schrattenbach in Salzburg Tonsur und Minores.
Sigismund Christoph setzte schließlich sein Studium in Rom fort, wo er sich ebenso wie in Salzburg "den Wissenschaften mit solchem Fortgange gewidmet" haben soll,"daß Er dereinstens ein getreuer Hirt nach dem Herzen Gottes" zu werden versprach. Wahrscheinlich dürfte er in Rom eher auf dem Collegium Clementinum studiert haben, da ihn Steinhuberin seinem Werk über das Collegium Germanicum[2] nicht anführt. Sein Studium in Rom scheint ihm - im Gegensatz zu den meisten anderen seiner Kollegen und späterer Bischöfe - eine besondere Verehrung und Zuneigung zum päpstlichen Hof und zur Kurie eingepflanzt zu haben. Als Erzbischof hatte er sich dann stets romtreu verhalten. Auch seine spätere besondere Vorliebe für italienische Opern scheint eher ihre Wurzel in der Studienzeit in Italien als allein im Zeitgeschmack zu haben.
1716 erhielt er zwei Kanonikate, nämlich in Augsburg und Eichstätt, in welchen Bistümern er in späteren Jahren auch Scholasticus wurde. Mit dieser Funktion wurden meist nur gebildete oder gelehrte Domherren betraut. Überhaupt hielt er mit diesen Bistümern noch lange Beziehungen aufrecht, auch als er schon Erzbischof geworden war und er seine Kanonikate dort nicht mehr unbedingt nötig hatte.
Im Alter von 25 Jahre wurde am 19. Dezember 1722 zum Subdiakon, am 27. Dezember zum Diakon und am 10. Jänner 1723 zum Priester geweiht. Die Priesterweihe erfolgte in Eichstätt. Dort wurde er am 19. Februar 1726 auch zum Hofrat und Geistlichen Rat ernannt. Kapitular in Eichstätt wurde er am 29. Juli 1727. Sein Salzburger Kanonikat bekam er erst 1731. Am 19. Mai fand seine Aufschwörung statt. Er hatte dieses Kanonikat durch Resignation seines jüngeren Bruders Johann Georg bekommen, der in Salzburg schon seit 1724 Domherr gewesen war. Johann Georg hatte dieses Kanonikat "wegen großer Unpäßlichkeit reßigniret, und sich nacher Ollmitz begeben, allwo er nach Miraculoser weiß erhaltener gesundtheit von dem Ollmützer Capitel nacher brin (= Brünn) ad Conventum publicum deputiret" wurde.
Graf Schrattenbach wird Domherr
Am 23. September 1733 erhielt Graf Schrattenbach Sitz und Stimme im Salzburger Domkapitel. Nachdem Fürsterzbischof Liechtenstein im Jahre 1747 gestorben war, wurde Graf Schrattenbach in der folgenden Sedisvakanz vom Domkapitel mit der Aufgabe eines Gubernators der Festung Hohenwerfen betraut. Nachdem er die Festung visitiert und wieder verlassen hatte, referierte er dem Domkapitel am 11. Juli 1747 und legte auch ein genaues Verzeichnis über den Zustand dieser Festung vor. Mayrhofer, die die Sedisvakanzen des Erzstifts genau untersucht hat, schreibt darüber, dass er auch eine Beschwerde gegen den Zeugwart eingebracht hatte, der "dem trunke sehr ergeben" war.[3] In späteren Jahren widerfährt ihm selbst von einem Grafen Zinzendorf der Vorwurf der Trunksucht, der aber etwas übertrieben sein dürfte.
Der seit längerer Zeit kränkelnde Domdechant Leopold Anschario Graf von Starhemberg resignierte dieses Amt gegen Ende des Jahres 1750, weshalb am 14. Dezember 1750 eine Neuwahl ausgeschrieben wurde, in der Graf Schrattenbach bereits im 2. Scrutinium - noch dazu in seiner Abwesenheit - zum Domdechant gewählt wurde. Von 15 gerade in Salzburg anwesenden Domherren hatte er acht Stimmen erhalten. Nach der Rückkehr von seiner Reise wurde er am 12. Jänner 1751 in seine neue Würde eingesetzt. Darüber schreibt Graf Kuenburg in seinem Hofmarschallsdiarium, dass bei Hof im Kaisersaal gespeist wurde. Es war eine große Tafel mit 50 Personen, für welche die Edelknaben aufwarteten. Am nächsten Tag, 13. Jänner, wurde der gerade installierte Domdechant auch zum Geheimrat ernannt.
Daten über sein Mobiliar
Bald darauf zog er aus seinem Kanonikalhof aus und übersiedelte in die Domdechantei (heute Kaigasse 12). Über sein dortiges Mobiliar und seine Gemälde existiert ein genaues Inventar, das einige interessante Aufschlüsse über seinen Geschmack und die Ausstattung seiner Wohnung ermöglicht.
Dies Inventar (vom 21. November 1753) verdankt seine Aufzeichnung dem Umstand, dass Graf Schrattenbach, nachdem er zum Erzbischof gewählt worden war, sein gesamtes Mobiliar versteigern ließ undden Erlös dem domkapitlischen Spital St. Erhard "als ein ewig fructificirendes Capital" unter der Bedingung vermachte, das in der Spitalskirche alle Jahre am 1. Mai sechs hl. Messen zu seinen "Leb-Zeiten um eine glickliche Sterb-Stund, nach dem Todt aber zum Trost unserer armen Seele geleßen" werden sollten. Die Messen sollten aus den Zinsen bezahlt werden. Ebenso sollten die 25 Pfründner etwas erhalten, wenn sie am selben Tag beichten und kommunizieren gehen, nämlich die Männer 45 kr. und die Frauen "nur" 30 kr. Der restliche Zinsenbetrag sollte für den Untermeister und sonstige Ausgaben verwendet werden.
Die Schätzung im Inventar ergab für das Mobiliar einen Wert von 777 fl. und für die Gemälde 766 fl. Der Erlös aus der Versteigerung war natürlich höher. Der neugewählte Domdechant Graf Waldburg-Zeil bot 600 fl. für die Übernahme der Spaliere (Stofftapeten?) und "mauerfester" Dinge, und der Hofkammer-Direktor Johann von Rehlinge kaufte das ganze Mobiliar um 1.300 fl.32. Ob dieser wirklich alles brauchen konnte, oder ob es eher eine Art diplomatischer Ergebenheitsgeste vor dem neuen Erzbischof war, ist unbekannt.
Aus dem Inventar geht zunächst hervor, das Domdechant Schrattenbach zehn Zimmer und eine Sala Terrena zur Verfügung standen. Bei ihm logierte auch ein Neffe namens Bernhard Peterswaldsky. Den besten Aufschluss für Schrattenbachs persönlichen Geschmack bietet seine Gemäldesammlung mit einer Gesamtzahl von 231 Bildern, die im ganzen Haus verteilt waren. Der Anzahl und dem Wert nach stellt diese Sammlung einen guten Durchschnitt - im Vergleich zu seinen geistlichen Kollegen - dar.
Seine Wahl nach 49 Wahlgängen zum Erzbischof
Mit 52 Jahren wurde er zum Vorsitzenden des Domkapitels in Salzburg und bereits drei Jahre später in einer zähen Wahl zum Fürsterzbischof gewählt. Es erforderte 49 Wahlgänge an 13 Tagen, bevor er am 5. April 1753 als neuer Fürsterzbischof feststand. Nach dem 50. ergebnislosen Wahlgang hätte der Papst einen Erzbischof ernennen müssen. Am 7. Mai hielt der neue Erzbischof traditionsgemäß von Schloss Freisaal aus den feierlichen Einzug in die Stadt und ergriff damit von seiner Residenz Besitz.
Im Detail.
Am 5. Jänner 1753 war Fürsterzbischof Dietrichstein gestorben. Am 12. März begann das Domkapitel mit der Wahl eines neuen Erzbischofs. Zuvor begaben sich die Domherren zur Messe und kommunizierten. Hernach gingen sie ins Kapitelhaus, wobei die Bürger und Soldaten eine militärische Parade abhielten. Es wurde die schwierigste und hartnäckigste Wahl im Erzstift überhaupt. Maria Theresia verhielt sich in dieser Wahl neutral, indem sie dem österreichischen Wahlkommissär Karl Johann Philipp Graf von Kobenzl in einer Instruktion empfahl: "Den würdigsten werden Wir jederzeit als den angenehmsten ansehen."
Am 4. April wurde bereits die 12. Wahlversammlung abgehalten, in der wieder - nämlich dreimal - ergebnislos gewählt wurde. Man hatte nun schon 27 erfolglose Wahlgänge hinter sich, da mehrere Parteien bestanden und man sich einfach nicht auf zwei Fraktionen einigen konnte. Die größten Chancen hatte zunächst der Bischof von Gurk, Joseph Maria Graf von Thun und Hohenstein, gehabt. Eine andere Partei votierte für den Bischof von Seckau, Leopold Ernst Graf von Firmian. Schließlich gab es noch eine Partei für Domdechant Schrattenbach, ebenso eine für Johann Franz Anton Graf von Khevenhüller und eine fünfte für Joseph Gottfried Graf von Saurau, der jedoch noch nicht Priester war, aber schon in der ersten Zusammenkunft vier Stimmen erhalten hatte.
Am 5. April - dem allerletzten Wahltag - musste man zu einer Entscheidung kommen. Es war die 13. Wahlversammlung. Man kam im Dom um 9 Uhr vormittags zusammen und wählte nahezu bis halb 5 Uhr nachmittags. Man hatte sich zuvor schon Gedanken gemacht, ob man nicht einen Kanonisten zu Rate ziehen sollte, doch war man davon wieder abgekommen. Endlich erreichte man eine kanonische Wahl - nämlich im 50. Scrutinium. Wäre dieses 50. Scrutinium ergebnislos verlaufen, hätte der Papst den Erzbischof nominieren müssen. Von den 20 Stimmen erhielt der Domdechant elf und hatte somit die kanonische Mehrheit. Der Benediktiner Otto Gutrath von St. Peter berichtet in seinem Tagebuch, dass an diesem Tag allein 23 Scrutinia gehalten wurden - das ist somit beinahe die Hälfte aller Wahlgänge. Für die andere Hälfte hatte man zwölf Tage gebraucht. Man kann sich also vorstellen, mit welchem Ingrimm man an diesem letzten Tag gewählt haben mag.
Am 14. April 1762 weihte er den späteren Fürsterzbischof Hieronymus Graf Colloredo in Salzburg zum Bischof von Gurk.
Der Fürsterzbischof schenkte den Atlas Salisburgensis von Joseph Jakob Fürstaller seinem Weg- und Baukommissär Johann Elias von Geyer und den Globus von Fürstaller der Benediktineruniversität. Dieser wurde bald mit Staub und Moder bedeckt, der Atlas nach dem Tode Geyers am 28. April 1791 öffentlich versteigert, Hofrath von Schidenhofen erstand ihn um 7 fl 80 kr.
Fürsterzbischof Sigismund starb nach langem Gallen- und Nierenleiden am 16. Dezember 1771.
Bautätigkeit
Als Fürsterzbischof ist er uns als eifriger und fleißig arbeitender Fürst überliefert. Am liebsten erledigte er alle Akten selbst. In seine Regierungszeit fallen die Errichtung des Arbeitshauses in St. Rochus für Raufer und Unzüchtige in Maxglan, der Bau des Sigmundstors durch den Mönchsberg - einzige Erinnerung heute an ihn, nachdem der Sigmundsplatz in Herbert-von-Karajan-Platz umgetauft wurde -, die Errichtung der Mariensäule auf dem Domplatz, das Mädchen- und das Knabenwaisenhaus in Mülln sowie die Gründung von weiteren Waisenhäusern.
Am 4. September 1756 weihte er die Kirche von Mayrhofen im Zillertal. 1757 beauftragte er den Maler Benedikt Werkstätter mit der Ausgestaltung von drei Zimmern der Fürstenzimmer im Pfleghaus der Saline Hallein mit Ölgemälden[4]. Am 1. Mai 1765 konsekrierte er die Wallfahrtskirche Maria Königin des Rosenkranzes in Burghausen. In der Bergbaugemeinde Leogang im Pinzgau ließ er in den Jahren 1769–1770 die Knappenkapelle St. Anna erbauen.
An der Radstädter Tauernstraße ließ der die Poststation Untertauern errichten und vermehrte die Postfahrten auf nun zweimal wöchentlich.
Doch nicht nur ein Loch im Geldbeutel des Landes, auch eines im Mönchsberg war Schrattenbach zu verdanken. Während seiner Amtszeit wurde es Neutor, später Sigmundstor und dann doch wieder Neutor benannt, errichtet und damit der Weg aus der Altstadt in den Stadtteil Riedenburg und den damaligen Vorort Maxglan wesentlich verkürzt. Er war auch der einzige Fürsterzbischof, der sich auf einem öffentlichen Gebäude in der Innenstadt darstellen ließ. Über dem Ostportal des Sigmundstors an der oberster Stelle ließ er sein Abbild anbringen und darüber einmeißeln: Te saxa loquuntur (Von dir sprechen die Steine).
Förderer von Mozart
Privat gab es keine Aufsehen erregenden Erlebnisse. Er liebte Hunde und konnte Gnadengesuchen in Versform nicht widerstehen. Nur mit dem Domkapitel verstand er sich nicht so gut. Denn er beharrte auf seinen Meinungen, die, wie er sagte, Eingebungen des Heiligen Geistes seien. Aber auch umgekehrt versuchten Mitglieder des Domkapitels immer wieder zu intrigieren.
Er bleibt der Nachwelt vor allem als Förderer der Familie Mozart in Erinnerung. In seinem Gefolge soll Leopold Mozart, der Vater von Wolfgang Amadé zum Hofkapellmeister und Hofkomponisten aufgestiegen sein. Auch sein Sohn, Wolfgang Amadé Mozart, wurde vom Fürsterzbischof bereits im Alter von 14 Jahren zum Hofkapellmeister bestellt.
Die Freigiebigkeit, die Graf Schrattenbach nicht nur den Mozarts gegenüber an den Tag legte, führte dazu, dass das Land am Ende seiner Herrschaftszeit hoch verschuldet war. Dafür fand man in den fürsterzbischöflichen Gemächern, an allen möglichen Orten verstreut, mehr als 200.000 Gulden, die sich der Fürsterzbischof zur Seite gelegt hatte. Wie Franz Martin über ihn schrieb, war er kein großer Fürst, aber ein echter Vertreter der Rokokozeit, kleinlich, spielerisch und mit lockerer Hand in der Wirtschaft, aber liebenswürdig, ein Förderer der Künste, ein Menschenfreund[5]. Von ihm wird erzählt, dass er die Kinder liebte, sich an lustigen Gebärden und Ausdrücken erfreuen konnte und Leute gerne beschenkte.
Quellen
- Ritschel, Karl Heinz: Salzburger Miniaturen, Band 1, Salzburg 1998, S 84 "Das Loch im Felsen"
- www.salzburg-rundgang.at
Einzelnachweise
- ↑ Celje ist eine slowenische Stadt im Nordosten des Landes.
- ↑ Steinhuber, Andreas: "Geschichte des Collegium Germanicum Hungaricum in Rom", 2 Bde., 1895.
- ↑ Mayrhofer, Emma W.: "Die Sedisvakanzen im Erzstift Salzburg". Phil. Diss. - Salz burg 1969, S. 114, aus: SLA, DKP 1747, 11. VII., S. 767/768.
- ↑ Quelle Keltenmuseum
- ↑ Quelle Salzburger Nachrichten 7. Juli 2010
| Vorgänger |
Salzburger Erzbischof 1753–1771 |
Nachfolger |