Bad Gastein: Unterschied zwischen den Versionen
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| Offizielle Website: || [http://www.bad-gastein.at www.bad-gastein.at] <!-- Bitte nur offizielle Webseite der Verwaltung --> | | Offizielle Website: || [http://www.bad-gastein.at www.bad-gastein.at] <!-- Bitte nur offizielle Webseite der Verwaltung --> | ||
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===Geografische Lage=== | ===Geografische Lage=== | ||
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| − | Der berühmte und viel besuchte (Welt-)[[Kurort]] liegt im Süden des [[Bundesland Salzburg|Salzburger Land]]es auf einer Anhöhe im südlichen [[Gasteinertal]]. Seinen besonderen Reiz verdankt das ehemals schwer zugängliche Gebirgsdorf den aus der "''Belle Époque''"<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Belle_%C3%89poque Wikipedia]</ref> stammenden Hotelpalästen, die dem Ort ein großstädtisches Flair inmitten einer | + | Der berühmte und viel besuchte (Welt-)[[Kurort]] liegt im Süden des [[Bundesland Salzburg|Salzburger Land]]es auf einer Anhöhe im südlichen [[Gasteinertal]]. Seinen besonderen Reiz verdankt das ehemals schwer zugängliche Gebirgsdorf den aus der "''Belle Époque''"<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Belle_%C3%89poque Wikipedia]</ref> stammenden Hotelpalästen, die dem Ort ein großstädtisches Flair inmitten einer pittoresken und spektakulären Gebirgskulisse verleihen. |
Die Gemeinde liegt fast am südlichen Ende des Gasteinertals auf 1 000 [[m ü. A.]] auf einer Anhöhe, unterhalb des westlich gelegenen [[Stubnerkogel]]s. Im Gemeindegebiet teilt sich das Gasteinertal in das südöstlich führende [[Kötschachtal (Tal)|Kötschachtal]] und den weiteren Verlaufs des Gasteintals nach [[Böckstein]]. Das Gemeindezentrum liegt rund 140 m höher als der Gasteinertal-Talschluss im Ortsteil [[Badbruck]]. | Die Gemeinde liegt fast am südlichen Ende des Gasteinertals auf 1 000 [[m ü. A.]] auf einer Anhöhe, unterhalb des westlich gelegenen [[Stubnerkogel]]s. Im Gemeindegebiet teilt sich das Gasteinertal in das südöstlich führende [[Kötschachtal (Tal)|Kötschachtal]] und den weiteren Verlaufs des Gasteintals nach [[Böckstein]]. Das Gemeindezentrum liegt rund 140 m höher als der Gasteinertal-Talschluss im Ortsteil [[Badbruck]]. | ||
Das Gemeindegebiet erstreckt sich über 170,73 km² und die Länge der Gemeindegrenze liegt bei 74,76 km. Die Bevölkerungsdichte beträgt 26 Einwohner/km². Bad Gastein ist flächenmäßig die größte Gemeinde des Pongaus. | Das Gemeindegebiet erstreckt sich über 170,73 km² und die Länge der Gemeindegrenze liegt bei 74,76 km. Die Bevölkerungsdichte beträgt 26 Einwohner/km². Bad Gastein ist flächenmäßig die größte Gemeinde des Pongaus. | ||
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| + | Seit [[1. Jänner]] [[1991]] ist {{PAGENAME}} bei den [[Nationalpark Hohe Tauern]] Gemeinden mit 95,71 Quadratkilometern dabei. Bad Gastein gehört mit seinem Böcksteiner Anteil zum [[Nationalpark Hohe Tauern]], aus welchem der Bereich von [[Sportgastein]] ausgenommen ist. Im Zentrum Sportgasteins (dieses ohne Dauersiedlung) befindet sich die große [[Naßfeldalm]] im [[Naßfeldtal]], die unter strengstem [[Landschaftsschutzgebiet|Landschaftsschutz]] steht. | ||
Neben dem Stubnerkogel im Westen erhebt sich der [[Graukogel]] im Westen. | Neben dem Stubnerkogel im Westen erhebt sich der [[Graukogel]] im Westen. | ||
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===Ortsgliederung=== | ===Ortsgliederung=== | ||
| − | Die politische Gemeinde Bad Gastein besteht aus den drei [[Katastralgemeinde]]n [[Badgastein (Bad Gastein)|Badgastein]], [[Böckstein]] und [[Remsach]], wobei nach Fläche und Einwohner gerechnet Böckstein mit seinem gebirgigen "Hinterland" (bis zur Landesgrenze an den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]]) die größte Katastralgemeinde darstellt. Seit dem [[18. Jahrhundert]] bildet die Gasteiner Ache am "Plateau" eine Trennlinie, deren südlich anschließender Teil mit dem "Comini-Viertel" und der | + | Die politische Gemeinde Bad Gastein besteht aus den drei [[Katastralgemeinde]]n [[Badgastein (Bad Gastein)|Badgastein]], [[Böckstein]] und [[Remsach]], wobei nach Fläche und Einwohner gerechnet Böckstein mit seinem gebirgigen "Hinterland" (bis zur Landesgrenze an den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]]) die größte Katastralgemeinde darstellt. Seit dem [[18. Jahrhundert]] bildet die Gasteiner Ache am "Plateau" eine Trennlinie, deren südlich anschließender Teil mit dem "Comini-Viertel" und der Patschgsiedlung zu ''Hinterbaden'', heute Böckstein, gehört. In diesem Bereich gehen etliche heutige Ortsnamen auf [[Karantanien|karantanisch]]-frühsüdslawische Sprachwurzeln zurück. |
Die politische Gemeinde Bad Gastein gliedert sich in folgende Ortsteile: [[Böckstein]] ''2 765'', [[Patschgsiedlung]], Bad Gastein ''1 920'', [[Badberg]], [[Badbruck]] ''372'', [[Hinterschneeberg]] ''211'', [[Kötschachdorf]] ''299'', [[Kötschachtal (Bad Gastein)]] ''155'', [[Remsach]] ''116''; in ''kursiver'' Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortsteile nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr [[2001]] angegeben. | Die politische Gemeinde Bad Gastein gliedert sich in folgende Ortsteile: [[Böckstein]] ''2 765'', [[Patschgsiedlung]], Bad Gastein ''1 920'', [[Badberg]], [[Badbruck]] ''372'', [[Hinterschneeberg]] ''211'', [[Kötschachdorf]] ''299'', [[Kötschachtal (Bad Gastein)]] ''155'', [[Remsach]] ''116''; in ''kursiver'' Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortsteile nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr [[2001]] angegeben. | ||
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Die älteste Darstellung Bad Gasteins ist mit [[1690]] datiert. Südwestlich der Gemeinde lag eines der ergiebigsten [[Tauerngold]]-Abbaureviere des [[Erzbistum Salzburg|Erzbistums Salzburg]] im [[Radhausberg]]-Massiv. Seine höchste Blütezeit erlebte der nunmehrige [[Kurort]] im [[19. Jahrhundert]]. Persönlichkeiten wie [[Erzherzog Johann]], Kaiser [[Franz Joseph I.]], der deutsche Kaiser [[Wilhelm I.]] und König [[Leopold II. von Belgien]] kurten regelmäßig in Bad Gastein. Zahlreiche [[Gasteiner Hotelbauten|Hotels]] entstanden in dieser Zeit. | Die älteste Darstellung Bad Gasteins ist mit [[1690]] datiert. Südwestlich der Gemeinde lag eines der ergiebigsten [[Tauerngold]]-Abbaureviere des [[Erzbistum Salzburg|Erzbistums Salzburg]] im [[Radhausberg]]-Massiv. Seine höchste Blütezeit erlebte der nunmehrige [[Kurort]] im [[19. Jahrhundert]]. Persönlichkeiten wie [[Erzherzog Johann]], Kaiser [[Franz Joseph I.]], der deutsche Kaiser [[Wilhelm I.]] und König [[Leopold II. von Belgien]] kurten regelmäßig in Bad Gastein. Zahlreiche [[Gasteiner Hotelbauten|Hotels]] entstanden in dieser Zeit. | ||
| − | Im [[20. Jahrhundert]] waren unter anderem Dirigent [[Arturo Toscanini]] (1937), Bundeskanzler [[Leopold Figl]] (1952), Schauspieler | + | Im [[20. Jahrhundert]] waren unter anderem Dirigent [[Arturo Toscanini]] (1937), Bundeskanzler [[Leopold Figl]] (1952), Schauspieler Georg Thomalla, Mohammad Reza Pahlavi, der Schah von Persien oder der saudische König Ibn Saud I. in Bad Gastein zu Besuch. |
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| + | Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte war die [[Ski-WM Badgastein 1958]]. Sie war das erste Sportgroßereignis in Österreich nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] und das erste, das im Fernsehen übertragen wurde. | ||
| − | + | Siehe auch [[Deutsche Geschichte auf Salzburger Boden]].<noinclude> | |
== Religionen == | == Religionen == | ||
| − | In Bad Gastein gibt es eine katholische und eine evangelische Pfarre. Die Kirchen sind die katholische [[Filialkirche hl. Nikolaus]], die [[Preimskirche]] sowie die [[ Pfarrkirche Maria, Mutter vom Guten Rat]] im Ortsteil | + | In Bad Gastein gibt es eine katholische und eine evangelische Pfarre. Die Kirchen sind die katholische [[Filialkirche hl. Nikolaus]], die [[Preimskirche]] sowie die [[ Pfarrkirche Maria, Mutter vom Guten Rat]] im Ortsteil Böckstein und die evangelische [[Christophoruskirche]]. |
<!-- === Bevölkerungsentwicklung === --> | <!-- === Bevölkerungsentwicklung === --> | ||
== Kultur und Sehenswürdigkeiten == | == Kultur und Sehenswürdigkeiten == | ||
| − | Zu Beginn des [[21. Jahrhundert]]s bereitet der Gemeinde der fortschreitende Verfall einiger [[Denkmalschutz|Denkmal]] geschützter Objekte im Zentrum der Gemeinde große Sorgen, die von [[Franz Duval]] erworben wurden. Entgegen der | + | Zu Beginn des [[21. Jahrhundert]]s bereitet der Gemeinde der fortschreitende Verfall einiger [[Denkmalschutz|Denkmal]] geschützter Objekte im Zentrum der Gemeinde große Sorgen, die von [[Franz Duval]] erworben wurden. Entgegen der Zusage von Duval, diese zu revitalisieren, ist bis [[2015]] nichts geschehen und die Gebäude befinden sich teilweise in bereits sehr schlechtem Zustand. Siehe dazu den Salzburgwiki-Beitrag [[Gasteiner Hotelbauten]]. |
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=== Theater === | === Theater === | ||
* [[Bad Gasteiner Sommertheater]] | * [[Bad Gasteiner Sommertheater]] | ||
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* [[Montanmuseum Altböckstein]] | * [[Montanmuseum Altböckstein]] | ||
* [[Schaukraftwerk Nassfeld]] | * [[Schaukraftwerk Nassfeld]] | ||
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<!-- z. B. Orchester, Chöre, Vereine etc. --> | <!-- z. B. Orchester, Chöre, Vereine etc. --> | ||
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=== Bauwerke === | === Bauwerke === | ||
* [[Gasteiner Hotelbauten]] | * [[Gasteiner Hotelbauten]] | ||
| − | * [[Historischer Bad Gasteiner Bahnhof]] 2010 im Paket mit den Bahnhöfen [[Angertal]] und [[Böckstein]] von den [[ÖBB]] an eine private schwedische Investorengruppe verkauft | + | * [[Historischer Bad Gasteiner Bahnhof]]: 2010 im Paket mit den Bahnhöfen [[Angertal]] und [[Böckstein]] von den [[ÖBB]] an eine private schwedische Investorengruppe verkauft |
* [[Gusseisenbrunnen in Böckstein]] | * [[Gusseisenbrunnen in Böckstein]] | ||
| − | ::Der | + | ::Der mehrstöckige Brunnen gilt als erster Gusseisenbrunnen Europas und wurde auf der Pariser [[Salzburg auf Weltausstellungen|Weltausstellung]] von [[1878]] als Sensation gepriesen. Kaiser [[Franz Joseph I.]] schenkte ihn [[1881]] der Gemeinde Bad Gastein und ließ ihn vor dem heutigen [[Kurhaus Rader]] im Ortszentrum von [[Altböckstein]] aufstellen. [[1984 ]] wurde der Brunnen restauriert und erstrahlt seither wieder im alten Glanz. |
* [[Preimskirche|Pfarrkirche Hll. Primus und Felizian]] | * [[Preimskirche|Pfarrkirche Hll. Primus und Felizian]] | ||
* [[Filialkirche hl. Nikolaus]] | * [[Filialkirche hl. Nikolaus]] | ||
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* [[Evangelische Pfarrgemeinde Gastein - Christophoruskirche|Evangelische Christophoruskirche]] | * [[Evangelische Pfarrgemeinde Gastein - Christophoruskirche|Evangelische Christophoruskirche]] | ||
* [[Böcksteiner Kirche|Böcksteiner Kirche Maria zum Guten Rat]] | * [[Böcksteiner Kirche|Böcksteiner Kirche Maria zum Guten Rat]] | ||
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* [[Comini-Villa]] | * [[Comini-Villa]] | ||
* [[Kraftwerk am Wasserfall]] | * [[Kraftwerk am Wasserfall]] | ||
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=== Naturdenkmäler === | === Naturdenkmäler === | ||
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* [[Gasteiner Wasserfall|Gasteiner Wasserfälle im Ortszentrum]] | * [[Gasteiner Wasserfall|Gasteiner Wasserfälle im Ortszentrum]] | ||
| − | ::Die drei Wasserfälle verfügen gemeinsam über eine Fallhöhe von 341 m | + | ::Die drei Wasserfälle verfügen gemeinsam über eine Fallhöhe von 341 m. |
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* [[Gletschermühlen (Bad Gastein)|Gletschermühlen]] | * [[Gletschermühlen (Bad Gastein)|Gletschermühlen]] | ||
::Die im Zuge des Eisenbahnbaus zu Beginn des [[20. Jahrhundert]]s freigelegten drei Gletschermühlen befinden sich beim Poserplatz, an der [[Gasteiner Straße]] oberhalb des ehemaligen Hotel Söntgens und direkt im Ortszentrum hinter der Parkgarage. | ::Die im Zuge des Eisenbahnbaus zu Beginn des [[20. Jahrhundert]]s freigelegten drei Gletschermühlen befinden sich beim Poserplatz, an der [[Gasteiner Straße]] oberhalb des ehemaligen Hotel Söntgens und direkt im Ortszentrum hinter der Parkgarage. | ||
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| − | Im Februar [[1958]] war Bad Gastein Austragungsort der [[Ski- | + | * [[Sportgastein]] und [[Naßfelder Tal]] mit den Wasserfällen Kessel-, Schleier- und Bärenfall, erreichbar über die [[Gasteiner Alpenstraße]]. |
| + | * [[Hängebrücke am Stubnerkogel]] | ||
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| + | * [[Felsentherme Gastein]] | ||
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| + | Im Februar [[1958]] war Bad Gastein Austragungsort der [[Ski-WM Badgastein 1958|Alpinen Ski-WM]]. Seit [[2007]] ist der Damen Tenniszirkus mit den [[Gastein Ladies]] im Juli zu Gast. | ||
| + | * [[ Red Bull Playstreets ]] | ||
=== Vereine === | === Vereine === | ||
| − | [[Gasteiner Kulturkreis]], [[FC Bad Gastein]] (Fußball), [[Verein Montandenkmal Altböckstein]] | + | [[Gasteiner Kulturkreis]], [[FC Bad Gastein]] (Fußball), [[Verein Montandenkmal Altböckstein]], [[Rotary Club Bad Gastein]], ... |
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=== Regelmäßige Veranstaltungen === | === Regelmäßige Veranstaltungen === | ||
| − | * [[ | + | * [[Böcksteiner Schwerttanz]] |
<!-- === Kulinarische Spezialitäten === --> | <!-- === Kulinarische Spezialitäten === --> | ||
== Wirtschaft und Infrastruktur == | == Wirtschaft und Infrastruktur == | ||
„Ski & Thermal - Gasteinertal" Dieser Slogan, geprägt in den [[1970er]], beschreibt auch heute zutreffend die wirtschaftlichen Grundlagen von Bad Gastein. Zunächst, die 17 [[Gasteiner Thermalwasser|Thermalquellen]], die am "Badberg" (am Fuße des Graukogels) links neben dem Wasserfall gelegen, mit 40° C bis zu 46,4 ° C und einer täglichen Schüttung von ca. fünf Millionen Litern zu Tage treten. Die heilende Wirkung war seit historischer Zeit wohl bekannt; erst durch die Entdeckung des Edelgases "Radon" konnte die heilende Wirkung erklärt und in den [[1950er]] Jahren wissenschaftlich untersucht und nachgewiesen werden. | „Ski & Thermal - Gasteinertal" Dieser Slogan, geprägt in den [[1970er]], beschreibt auch heute zutreffend die wirtschaftlichen Grundlagen von Bad Gastein. Zunächst, die 17 [[Gasteiner Thermalwasser|Thermalquellen]], die am "Badberg" (am Fuße des Graukogels) links neben dem Wasserfall gelegen, mit 40° C bis zu 46,4 ° C und einer täglichen Schüttung von ca. fünf Millionen Litern zu Tage treten. Die heilende Wirkung war seit historischer Zeit wohl bekannt; erst durch die Entdeckung des Edelgases "Radon" konnte die heilende Wirkung erklärt und in den [[1950er]] Jahren wissenschaftlich untersucht und nachgewiesen werden. | ||
| − | Die zweite wirtschaftliche Grundlage seit der Erschließung durch die Tauernbahn und insbesondere heute ist ausgeprägte [[Fremdenverkehr]], im Winter das Skifahren im alpinen Gebiet und im Sommer das Bergsteigen und Wandern. | + | Die zweite wirtschaftliche Grundlage seit der Erschließung durch die [[Tauernbahn]] und insbesondere heute ist ausgeprägte [[Fremdenverkehr]], im Winter das Skifahren im alpinen Gebiet und im Sommer das Bergsteigen und Wandern. |
=== Die Gasteiner Kur === | === Die Gasteiner Kur === | ||
:''Hauptartikel [[Gasteiner Kur]]'' | :''Hauptartikel [[Gasteiner Kur]]'' | ||
| − | === Kuranstalten und Kurbetriebe === | + | === Kuranstalten und Kurbetriebe === |
* [[Kurtherme Badehospiz]], Stiftung Kuranstalt Badehospiz Bad Gastein<ref>[http://www.badehospiz.at/ www.badehospiz.at]</ref> | * [[Kurtherme Badehospiz]], Stiftung Kuranstalt Badehospiz Bad Gastein<ref>[http://www.badehospiz.at/ www.badehospiz.at]</ref> | ||
* [[Bärenhof]]<ref>[http://www.baerenhof.at/ www.baerenhof.at]</ref> | * [[Bärenhof]]<ref>[http://www.baerenhof.at/ www.baerenhof.at]</ref> | ||
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=== Hotels und Beherberungsbetriebe === | === Hotels und Beherberungsbetriebe === | ||
| − | [[Europäischer Hof]], [[Grand Hotel Gasteinerhof]], [[Grand Hotel de l´Europe (Bad Gastein)]], [[Hotel Salzburger Hof]], [[Hotel Sonngastein]], [[Ski Lodge Reineke]], [[Grandhotel Straubinger]], [[Hotel Wildbad]] u.a. | + | [[Hotel Europäischer Hof]], [[Grand Hotel Gasteinerhof]], [[Grand Hotel de l´Europe (Bad Gastein)]], [[Hotel Salzburger Hof]], [[Hotel Sonngastein]], [[Hotel Reineke]], [[Ski Lodge Reineke]], [[Grandhotel Straubinger]], [[Hotel Wildbad]], [[Hotel Grüner Baum]] u.a. |
=== Verkehr === | === Verkehr === | ||
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* [[Silver Bullet]] | * [[Silver Bullet]] | ||
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<!-- z. B. Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. --> | <!-- z. B. Behörden, Institutionen, Körperschaften etc. --> | ||
| − | + | * [[Bezirksgericht Gastein]] | |
| + | === Bildung === | ||
<!-- z. B. Universitäten, Fachhochschulen, Schulen etc. --> | <!-- z. B. Universitäten, Fachhochschulen, Schulen etc. --> | ||
| + | * [[Skihauptschule Bad Gastein]] | ||
== Politik == | == Politik == | ||
<!-- === Gemeinderat === --> | <!-- === Gemeinderat === --> | ||
Version vom 7. November 2015, 13:38 Uhr
| Karte | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Politischer Bezirk: | St. Johann im Pongau (JO) |
| Fläche: | 170,73 km² |
| Geografische Koordinaten: | 47° 06' 52" N 13° 08' 07" O |
| Höhe: | 1 002 m ü. A. |
| Einwohner: | 4 171 (1. Jänner 2015) |
| Postleitzahl: | 5640 |
| Vorwahl: | 0 64 34 |
| Gemeindekennziffer: | 50 403 |
| Gliederung Gemeindegebiet: | 3 Katastralgemeinden |
| Gemeindeamt: | Karl-Heinrich-Waggerl-Straße 29 5640 Bad Gastein |
| Offizielle Website: | www.bad-gastein.at |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Gerhard Steinbauer(ÖVP) |
| Gemeindevertretung (2014): | 21 Mitglieder: 12 ÖVP 5 SPÖ 4 FPÖ |
| Bevölkerungs- entwicklung | |
|---|---|
| Datum | Einwohner |
| 1869 | 922 |
| 1880 | 1 126 |
| 1890 | 1 394 |
| 1900 | 1 659 |
| 1910 | 2 350 |
| 1923 | 2 668 |
| 1934 | 3 493 |
| 1939 | 4 367 |
| 1951 | 5 048 |
| 1961 | 5 742 |
| 1971 | 5 301 |
| 1981 | 5 580 |
| 1991 | 5 662 |
| 2001 | 5 838 |
| 2011 | 4 390 |
| 2015 | 4 171 |
Bad Gastein ist eine Gemeinde im südlichen Pongau.
Geografie
Geografische Lage
Der berühmte und viel besuchte (Welt-)Kurort liegt im Süden des Salzburger Landes auf einer Anhöhe im südlichen Gasteinertal. Seinen besonderen Reiz verdankt das ehemals schwer zugängliche Gebirgsdorf den aus der "Belle Époque"[1] stammenden Hotelpalästen, die dem Ort ein großstädtisches Flair inmitten einer pittoresken und spektakulären Gebirgskulisse verleihen.
Die Gemeinde liegt fast am südlichen Ende des Gasteinertals auf 1 000 m ü. A. auf einer Anhöhe, unterhalb des westlich gelegenen Stubnerkogels. Im Gemeindegebiet teilt sich das Gasteinertal in das südöstlich führende Kötschachtal und den weiteren Verlaufs des Gasteintals nach Böckstein. Das Gemeindezentrum liegt rund 140 m höher als der Gasteinertal-Talschluss im Ortsteil Badbruck.
Das Gemeindegebiet erstreckt sich über 170,73 km² und die Länge der Gemeindegrenze liegt bei 74,76 km. Die Bevölkerungsdichte beträgt 26 Einwohner/km². Bad Gastein ist flächenmäßig die größte Gemeinde des Pongaus.
Seit 1. Jänner 1991 ist Bad Gastein bei den Nationalpark Hohe Tauern Gemeinden mit 95,71 Quadratkilometern dabei. Bad Gastein gehört mit seinem Böcksteiner Anteil zum Nationalpark Hohe Tauern, aus welchem der Bereich von Sportgastein ausgenommen ist. Im Zentrum Sportgasteins (dieses ohne Dauersiedlung) befindet sich die große Naßfeldalm im Naßfeldtal, die unter strengstem Landschaftsschutz steht.
Neben dem Stubnerkogel im Westen erhebt sich der Graukogel im Westen.
Durch den Ort fließt die Gasteiner Ache, die im Ortsgebiet den Gasteiner Wasserfall bildet. Aus dem Kötschachtal mündet im Ortsteil Badbruck der Kötschachbach.
Ortsgliederung
Die politische Gemeinde Bad Gastein besteht aus den drei Katastralgemeinden Badgastein, Böckstein und Remsach, wobei nach Fläche und Einwohner gerechnet Böckstein mit seinem gebirgigen "Hinterland" (bis zur Landesgrenze an den Hohen Tauern) die größte Katastralgemeinde darstellt. Seit dem 18. Jahrhundert bildet die Gasteiner Ache am "Plateau" eine Trennlinie, deren südlich anschließender Teil mit dem "Comini-Viertel" und der Patschgsiedlung zu Hinterbaden, heute Böckstein, gehört. In diesem Bereich gehen etliche heutige Ortsnamen auf karantanisch-frühsüdslawische Sprachwurzeln zurück.
Die politische Gemeinde Bad Gastein gliedert sich in folgende Ortsteile: Böckstein 2 765, Patschgsiedlung, Bad Gastein 1 920, Badberg, Badbruck 372, Hinterschneeberg 211, Kötschachdorf 299, Kötschachtal (Bad Gastein) 155, Remsach 116; in kursiver Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortsteile nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr 2001 angegeben.
Nachbargemeinden
Im Süden grenzt die Gemeinde an die Kärntner Gemeinden Mallnitz und Flattach, im Westen an die Pinzgauer Marktgemeinde Rauris, im Norden an die Pongauer Marktgemeinde Bad Hofgastein, im Osten an die Gemeinde Hüttschlag und im Nordosten an die Marktgemeinde Großarl.
Geschichte
Die älteste Darstellung Bad Gasteins ist mit 1690 datiert. Südwestlich der Gemeinde lag eines der ergiebigsten Tauerngold-Abbaureviere des Erzbistums Salzburg im Radhausberg-Massiv. Seine höchste Blütezeit erlebte der nunmehrige Kurort im 19. Jahrhundert. Persönlichkeiten wie Erzherzog Johann, Kaiser Franz Joseph I., der deutsche Kaiser Wilhelm I. und König Leopold II. von Belgien kurten regelmäßig in Bad Gastein. Zahlreiche Hotels entstanden in dieser Zeit.
Im 20. Jahrhundert waren unter anderem Dirigent Arturo Toscanini (1937), Bundeskanzler Leopold Figl (1952), Schauspieler Georg Thomalla, Mohammad Reza Pahlavi, der Schah von Persien oder der saudische König Ibn Saud I. in Bad Gastein zu Besuch.
Ein weiterer Meilenstein in der Geschichte war die Ski-WM Badgastein 1958. Sie war das erste Sportgroßereignis in Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg und das erste, das im Fernsehen übertragen wurde.
Siehe auch Deutsche Geschichte auf Salzburger Boden.
Religionen
In Bad Gastein gibt es eine katholische und eine evangelische Pfarre. Die Kirchen sind die katholische Filialkirche hl. Nikolaus, die Preimskirche sowie die Pfarrkirche Maria, Mutter vom Guten Rat im Ortsteil Böckstein und die evangelische Christophoruskirche.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Zu Beginn des 21. Jahrhunderts bereitet der Gemeinde der fortschreitende Verfall einiger Denkmal geschützter Objekte im Zentrum der Gemeinde große Sorgen, die von Franz Duval erworben wurden. Entgegen der Zusage von Duval, diese zu revitalisieren, ist bis 2015 nichts geschehen und die Gebäude befinden sich teilweise in bereits sehr schlechtem Zustand. Siehe dazu den Salzburgwiki-Beitrag Gasteiner Hotelbauten.
Theater
Museen
Musik
Bauwerke
- Gasteiner Hotelbauten
- Historischer Bad Gasteiner Bahnhof: 2010 im Paket mit den Bahnhöfen Angertal und Böckstein von den ÖBB an eine private schwedische Investorengruppe verkauft
- Gusseisenbrunnen in Böckstein
- Der mehrstöckige Brunnen gilt als erster Gusseisenbrunnen Europas und wurde auf der Pariser Weltausstellung von 1878 als Sensation gepriesen. Kaiser Franz Joseph I. schenkte ihn 1881 der Gemeinde Bad Gastein und ließ ihn vor dem heutigen Kurhaus Rader im Ortszentrum von Altböckstein aufstellen. 1984 wurde der Brunnen restauriert und erstrahlt seither wieder im alten Glanz.
- Pfarrkirche Hll. Primus und Felizian
- Filialkirche hl. Nikolaus
- Evangelische Christophoruskirche
- Böcksteiner Kirche Maria zum Guten Rat
- Montansiedlung Altböckstein
- Felsentherme Gastein
- Comini-Villa
- Kraftwerk am Wasserfall
Naturdenkmäler
- Die drei Wasserfälle verfügen gemeinsam über eine Fallhöhe von 341 m.
- Die im Zuge des Eisenbahnbaus zu Beginn des 20. Jahrhunderts freigelegten drei Gletschermühlen befinden sich beim Poserplatz, an der Gasteiner Straße oberhalb des ehemaligen Hotel Söntgens und direkt im Ortszentrum hinter der Parkgarage.
Sehenswürdigkeiten allgemein
- Sportgastein und Naßfelder Tal mit den Wasserfällen Kessel-, Schleier- und Bärenfall, erreichbar über die Gasteiner Alpenstraße.
- Hängebrücke am Stubnerkogel
- Schaukraftwerk Nassfeld
Sport
Sportveranstaltungen
Im Februar 1958 war Bad Gastein Austragungsort der Alpinen Ski-WM. Seit 2007 ist der Damen Tenniszirkus mit den Gastein Ladies im Juli zu Gast.
Vereine
Gasteiner Kulturkreis, FC Bad Gastein (Fußball), Verein Montandenkmal Altböckstein, Rotary Club Bad Gastein, ...
Regelmäßige Veranstaltungen
Wirtschaft und Infrastruktur
„Ski & Thermal - Gasteinertal" Dieser Slogan, geprägt in den 1970er, beschreibt auch heute zutreffend die wirtschaftlichen Grundlagen von Bad Gastein. Zunächst, die 17 Thermalquellen, die am "Badberg" (am Fuße des Graukogels) links neben dem Wasserfall gelegen, mit 40° C bis zu 46,4 ° C und einer täglichen Schüttung von ca. fünf Millionen Litern zu Tage treten. Die heilende Wirkung war seit historischer Zeit wohl bekannt; erst durch die Entdeckung des Edelgases "Radon" konnte die heilende Wirkung erklärt und in den 1950er Jahren wissenschaftlich untersucht und nachgewiesen werden.
Die zweite wirtschaftliche Grundlage seit der Erschließung durch die Tauernbahn und insbesondere heute ist ausgeprägte Fremdenverkehr, im Winter das Skifahren im alpinen Gebiet und im Sommer das Bergsteigen und Wandern.
Die Gasteiner Kur
- Hauptartikel Gasteiner Kur
Kuranstalten und Kurbetriebe
- Kurtherme Badehospiz, Stiftung Kuranstalt Badehospiz Bad Gastein[2]
- Bärenhof[3]
- Felsentherme Gastein[4]
- Thermalkurhaus[5]
- Gasteiner Heilstollen[6]
- Klinikum Bad Gastein, Sozialversicherungsanstalt der Bauern[7]
- Kurheim Habsburgerhof, Krankenfürsorgeanstalt der Stadt Wien[8]
- Kurhotel Europaischer Hof[9]
Fremdenverkehr
2010 wurden im gesamten Gasteinertal 2,47 Millionen Nächtigungen gezählt. Mit 1,18 Millionen Übernachtungen liegt dabei Bad Gastein knapp vor Bad Hofgastein mit 1,10 Millionen. Die Gasteiner Bergbahnen AG investieren in mehreren Jahren (Stand Jänner 2011) rund 70 Millionen Euro in Aufstiegshilfen und Beschneiungsanlagen. Die zu Bad Gastein zählenden Wintersportgebiete sind das Skigebiet Schlossalm - Angertal - Stubnerkogel, der Graukogel und das Skigebiet in Sportgastein. Gespurte Winterwanderwege, Loipen zum Langlaufen und Schlittenhundefahrten im Naßfeld komplettieren das Wintersportangebot.
Die Felsentherme Gastein zieht seit ihrem Umbau im Jahr 2004 rund 200 000 Besucher jährlich an.
1996 zählte die Gemeinde 885 000 Übernachtungen, weniger als im Jahr zuvor. Dann wurde wieder investiert und 2001 konnten 1 112 000 Nächtigungen registriert werden. Für 2012 erwartete die Gemeinde 1 130 000 Nächtigungen.
Hotels und Beherberungsbetriebe
Hotel Europäischer Hof, Grand Hotel Gasteinerhof, Grand Hotel de l´Europe (Bad Gastein), Hotel Salzburger Hof, Hotel Sonngastein, Hotel Reineke, Ski Lodge Reineke, Grandhotel Straubinger, Hotel Wildbad, Hotel Grüner Baum u.a.
Verkehr
Bad Gastein liegt an der B 167, der Gasteiner Straße, die von Lend im Salzachtal durchs Gasteinertal zur Zugverladestelle der Tauernschleuse in Böckstein führt. Seit 20. September 1905 fährt die Tauernbahn durch das Gasteinertal und verbindet so Bad Gastein mit Salzburg und Kärnten.
Ansässige Unternehmen
Gasteiner Mineralwasser, Gasteiner Bergbahnen AG, Bad Gasteiner Kur- und KongressbetriebsgesmbH
Öffentliche Einrichtungen
Bildung
Politik
Bürgermeister
- Hauptartikel: Bürgermeister der Gemeinde Bad Gastein
Ehrenbürger der Gemeinde Bad Gastein
- Hauptartikel: Ehrenbürger der Gemeinde Bad Gastein
- Franz Xaver Franzmair (* 22. Februar 1901 in Timelkam, Oberösterreich, † 13. Mai 1988 in Salzburg), Hotelier und Baumeister (Hotelanlagen, Felsenbad)
- Eckart Witzigmann
- Karl Heinrich Waggerl
Träger des Ehrenrings der Gemeinde Bad Gastein
- Hauptartikel: Ehrenring der Gemeinde Bad Gastein
- Hermann Greinwald, Arzt für Allgemeinmedizin (Praktischer Arzt), Kurarzt, Bergrettungsarzt und Sprengelarzt in Bad Gastein, verliehen am 3. Mai 1990
Persönlichkeiten
- Angelo Comini (* 13. September 1839 in Artegna, Friaul, Italien, † 16. Mai 1916 ebenda) bedeutendster Baumeister in der Geschichte Gasteins
- Gerhard Garstenauer, * 22. Jänner 1925 in Fusch), Architekt (Felsenbad, Kongresszentrum, Sport-Gastein)
- Georg Thomalla (* 14. Februar 1915 in Kattowitz, Oberschlesien, heute Polen, † 25. August 1999 in Starnberg, Bayern, Deutschland), Schauspieler
- Erwin Wexberg (* 12. Februar 1889 in Wien, † 10. Jänner 1957 in Washington, Vereinigte Staaten von Amerika), Individualpsychologe und Arzt (Schüler Alfred Adlers)
- S. Karl Huber (* 25. Mai 1907 in Salzburg, † 15. Jänner 1978 ebenda), Architekt
- Josef Wessicken (* 10. August 1837 in Salzburg; † 19. Oktober 1918 ebenda), Architekt
- Alois Windischbauer (* 8. Jänner 1846 in Wels, Oberösterreich, † 22. Jänner 1917 in Bad Gastein), Hotelier, Begründer der Windischbauer-Dynastie (Hotel Elisabethpark, Hotel Kaiserhof, Hotel Gasteinerhof, Hotel Savoy, Hotel Regina, Hotel Astoria und Hotel Söntgen
- Heinrich Zimburg (* 18. Mai 1895 in Mährisch-Weißkirchen; † 30. März 1978 in Sankt Johann im Pongau) Kurdirektor von 1934 bis 1964], Lokalhistoriker und Herausgeber der Bad Gasteiner Badeblätter von 1935 bis 1970
Töchter und Söhne der Gemeinde
- Hauptartikel: Töchter und Söhne der Gemeinde Bad Gastein
Bildgalerie
Gusseisenbrunnen in Böckstein
Schloss Czernin in Böckstein
Literatur
- Greinwald, Hermann: Die Gasteiner Kur. Therme und Heilstollen. Ein Ratgeber für Heilungssuchende und Gesunde von Dr. Hermann Greinwald. (= Gasteiner Bücherei, Band 8). Verlag Bernhard Feichtner KG, Bad Gastein (2. Auflage)
- Gruber, Fritz: Mosaiksteine zur Geschichte Gasteins und seiner Salzburger Umgebung, Bad Gastein 2012, 528 Seiten, 838 wissenschaftliche Anmerkungen, Eigenverlag des Rotary Clubs Bad Gastein: rb-badgastein@rotary.at, ISBN 978-3-200-02728-2.
- Gruber, Fritz: Die Strochner-Stiftung anno 1489 und die ältere Geschichte des Armenbadspitals in Badgastein, in: Roland Floimair (Hrg.) "Salzburg Dokumentationen" Nr. 99, Salzburg 1989, S. 11 bis S. 80. heute "Kurtherme Badehospiz"
- Gruber, Fritz: Aus der Vergangenheit der Pfarre Badgastein, in: Die Kirche St. Nikolaus in Badgastein, Bad Gastein 1989, S. 25 bis S. 88.
- Gruber, Fritz: Das alte Gastein (Bildband mit ausführlichen Texten), 1993.
- Gruber, Fritz: Hochalpine Straßenreste aus mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Sicht, in: Andreas Lippert (Hrg.): Hochalpine Altstraßen im Raum Badgastein-Mallnitz, Böcksteiner Montana 10, VWGÖ Wien 1993, S. 277 bis S. 312.
- Gruber, Fritz: Altböckstein und die Jüngere Geschichte der Tauerngoldproduktion. (= Böcksteiner Montana; 1). 2., erweiterte Auflage 2005.
- Gruber, Fritz: Wanderführer Graukogel und Wanderführer Stubnerkogel, Bad Hofgastein, o. J.,76 und 64 Seiten, hrg. von der Gasteiner Bergbahnen AG.
- Krisch, Laurenz: Der Bad Gasteiner Karl Heinrich Waggerl. Gasteiner Museum, Bad Gastein 1996, 32 Seiten
- Krisch, Laurenz: Angelo Comini, der bedeutendste Baumeister in der Geschichte Bad Gasteins. Gasteiner Museum, Bad Gastein 1997, 48 Seiten
- Krisch, Laurenz: Der Salzburger Architekt Josef Wessicken und sein Wirken in Bad Gastein. Gasteiner Museum, Bad Gastein 2004, 48 Seiten
- Krisch, Laurenz: Der Bad Gasteiner Baumeister Franz Xaver Franzmair und seine Architekten. Gasteiner Museum, Bad Gastein 2005, 64 Seiten
- Krisch, Laurenz: Die Geschichte des Grand Hotel de l'Europe in Bad Gastein, Gasteiner Museum, Bad Gastein 2009, 80 Seiten.
- Zimburg, Heinrich: Die Geschichte Gasteins und des Gasteiner Tales. Braumüller, Wien 1948, 384 Seiten mit 66 Abbildungen.
- 525 Jahre Badehospiz Bad Gastein, Schriftenreihe des Landes-Medienzentrum Salzburg, Serie "Sonderpublikationen", Nr. 254, erschienen 06/2015 im Verlag Franz Hochwarter, , 5600 St.Johann i.Pg.
Weblinks
Quellen
- Statistik Austria
- die angeführte Literatur
- Salzburgwiki-Beiträge
- "Salzburger Nachrichten", 5. Februar 2011 und 23. Oktober 2012
- "Salzburger Woche", Ausgabe "Pongauer Nachrichten", 12. April 2012
- St. Johann, Großarltal, Kleinarltal, Kompass Wanderkarte 1:50.000
- SAGIS - SAlzburger Geographisches InformationsSystem
Fußnoten
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Stadtgemeinden:
Bischofshofen ∙
Radstadt ∙
St. Johann im Pongau ∙ | |
