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Ab [[1870]] gestaltete der damalige Museumsdirektor [[Jost Schiffmann]] die Ausstellungsräume zu historischen Ensembles (Kapelle, Halle, Gelehrtenstube, Jagdzimmer, Schlafzimmer). Diese Stimmungsräume waren derart populär, dass sie noch bis in die [[1920er]]-Jahre im wesentlichen erhalten blieben. Erst Museumsdirektor [[Julius Leisching]] sorgte dann ab [[1921]] für eine wissenschaftliche Neuausrichtung und Trennung in Schausammlung und Studiensammlung in Depots.
 
Ab [[1870]] gestaltete der damalige Museumsdirektor [[Jost Schiffmann]] die Ausstellungsräume zu historischen Ensembles (Kapelle, Halle, Gelehrtenstube, Jagdzimmer, Schlafzimmer). Diese Stimmungsräume waren derart populär, dass sie noch bis in die [[1920er]]-Jahre im wesentlichen erhalten blieben. Erst Museumsdirektor [[Julius Leisching]] sorgte dann ab [[1921]] für eine wissenschaftliche Neuausrichtung und Trennung in Schausammlung und Studiensammlung in Depots.
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===== Bilder in der Österreichischen Alpen-Zeitung 1909 =====
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=== Bilder in der Österreichischen Alpen-Zeitung 1909 ===
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Datei:Museum Carolino Augusteum 1909 01.jpg
 
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=== Aus der Kobler-Spängler-Korrespondenz im Zusammenhang mit dem Städtisches Museum Carolino Augusteum ===
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Brief vom [[25. August]] [[1886]] des Städtisches Museum Carolino-Augusteum an [[Franz II. Xaver Gregor Spängler]] betr. Fanny Kobler Verlassenschaft. Betr. [Nr.79] [[Franziska Kobler|Franziska "Fanny" Kobler]] (* 25. September 1796; † 12. Juli 1886; Nr. 79) Briefkopf: Städtisches Museum Carolino-Augusteum in Salzburg/ P.Z. 1515/
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''Hochgeehrter Herr! Dem Museum Carolino-Augusteum in Salzburg sind aus der Verlassenschaft der seligen Frau Franziska Kobler nachstehende Gegenstände zum Geschenk von Ihnen, sehr geehrter Herr, übergeben worden: 1. Ein Holzlöffel mit Silberstiel mit den eingravierten Buchstaben A. R./ 2. Ein Messingsiegelstempel mit dem Monogramm A. W./ 3. Zwei salzburgische Einquartierungszettel aus dem Jahre 1800. [so ein Meldezettel siehe oben, 1840]/ 4. Zwei weitere salzburgische Drucksorten Posttarif und Einladungskarte./ 5. Eine Pergamenturkunde XXX der Marie Hueber, Bierbrauerin in Salzburg 1714./ 6. 2 Faszikel Aktenstücke betreffend XXX bezüglich des Durchganges neben der Michaeler Kirche 1874-40./ 7. 5 Sanitätsberichte der Stadtphisiken in Salzburg 1858-61 und 1863, sowie andere Sanitätsreferate. [Richard Schlegel ist [[Stadtärzte in Salzburg|Stadtarzt in Salzburg]]. ]/ 8. Ein Aktenstück, die Armen XXX XXX betreffend./ 9. [...] 25. 8. 1886.''<ref>[[Kobler-Spängler-Briefe von 1886]]</ref>
    
=== Im 20. Jahrhundert ===
 
=== Im 20. Jahrhundert ===
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Im [[Zweiten Weltkrieg]] wurden aus Furcht vor [[Bomben auf Salzburg|Fliegerbomben auf Salzburg]] umfangreiche Verlagerungen der Kunstobjekte in Schlösser und Bergwerksstollen durchgeführt. Trotzdem waren durch die Bombentreffer auf das Museumsgebäude im Oktober und November [[1944]] erhebliche Verluste zu beklagen. In den Wirren des Kriegsendes und des Beginns der [[Besatzungszeit|Zeit der Besatzung]] durch [[USFA|amerikanische Truppen]] wurden viele wertvolle Objekte, insbesondere die wertvolle Goldmünzensammlung, entwendet. Ab [[1947]] wurden die immer noch in der Bombenruine am [[Franz-Josef-Kai]] untergebrachten Sammlungen des ''Salzburger Museums Carolino-Augusteum'' in das [[Altes Borromäum|Alte Borromäum]] an der [[Dreifaltigkeitsgasse]] übersiedelt.
 
Im [[Zweiten Weltkrieg]] wurden aus Furcht vor [[Bomben auf Salzburg|Fliegerbomben auf Salzburg]] umfangreiche Verlagerungen der Kunstobjekte in Schlösser und Bergwerksstollen durchgeführt. Trotzdem waren durch die Bombentreffer auf das Museumsgebäude im Oktober und November [[1944]] erhebliche Verluste zu beklagen. In den Wirren des Kriegsendes und des Beginns der [[Besatzungszeit|Zeit der Besatzung]] durch [[USFA|amerikanische Truppen]] wurden viele wertvolle Objekte, insbesondere die wertvolle Goldmünzensammlung, entwendet. Ab [[1947]] wurden die immer noch in der Bombenruine am [[Franz-Josef-Kai]] untergebrachten Sammlungen des ''Salzburger Museums Carolino-Augusteum'' in das [[Altes Borromäum|Alte Borromäum]] an der [[Dreifaltigkeitsgasse]] übersiedelt.
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Nach langen Verhandlungen einigten sich Stadt und Land auf eine gemeinsame Finanzierung des Museums je zur Hälfte ab [[1. Jänner]] [[1966]] und die Errichtung eines Neubaus auf einem Teil des alten Museumsareals an der [[Griesgasse]], der [[1967]] eröffnet wurde. Schon bald danach begannen die Diskussionen um eine Erweiterung bzw. einen Neubau für das aus allen Nähten platzende Museum. Trotz mehrerer konkreter Planungen und Architektenwettbewerbe kam es lange zu keiner Entscheidung.  
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Im Mai [[1961]] wurde der Wettbewerb für den Neubau des Museums ausgeschrieben.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=uBuVmiUeYCjyO4p1oPVDCqv8eQqxxlteLJ4MqSLRX7YHVGTbMHpbU8G%2F1ls15%2BxTTli4agfK15oXGOHDLhNYXeUvNfNTawZdnT0KJR%2Fuv8ZuPX4Z5ebbZr70t5VyufJ2&id1=19610603_13&q=Museumsneubau#slide13 www.sn.at], Archiv der "Salzburger Nachrichten", Ausgabe vom 3. Juni 1961, Seite 13</ref> Im Herbst [[1962]] begann der für 15 Monate geplante Neubau.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=D1Urto9OvYpqaCER%2BgL18IqSR9kLApLtNrFefLi%2F7GciDhZvxxp7XHBfdTMo68fHmMf7Roh6evzE6hHHvf7CqsMnIGla2CYUoLF%2BebbrKActn46dTXumbBh8ycGcTHJk&id1=19620309_07&q=Museumsneubau#slide7 www.sn.at], Archiv der "Salzburger Nachrichten", Ausgabe vom 9. März 1962, Seite 7</ref>
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Nach langen Verhandlungen einigten sich Stadt und Land auf eine gemeinsame Finanzierung des Museums je zur Hälfte ab [[1. Jänner]] [[1966]] und die Errichtung eines Neubaus auf einem Teil des alten Museumsareals an der [[Griesgasse]], der [[1967]] eröffnet wurde. Den "[[Salzburger Nachrichten]]" ist jedoch zu entnehmen, dass der Neubau bereits im Sommer 1964 fast fertiggestellt war.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=ABaqZ816OeVQXIA3lEhN3IzH0AOJCEWUodwRlVRt6YSh0jZ2MDO3F2SiOhmdKjrGKbJJm%2FuHXvm8bfPcF0NZkyq8JEkSdcKtfg0IeQfhj3A4RWPNCNz0EDB2ucyVzi3V&id1=19640522_05&q=%2522Ludwig%2520Hau%2522#sn-archiv-5 www.sn.at], Archiv der "Salzburger Nachrichten", Ausgabe vom 22. Mai 1964, Seite 5</ref> Schon bald danach begannen die Diskussionen um eine Erweiterung bzw. einen Neubau für das aus allen Nähten platzende Museum. Trotz mehrerer konkreter Planungen und Architektenwettbewerbe kam es lange zu keiner Entscheidung.  
 
* [[1984]] konnte nach fünfjähriger Bauzeit das [[Salzburger Freilichtmuseum]] in Großgmain eröffnet werden.
 
* [[1984]] konnte nach fünfjähriger Bauzeit das [[Salzburger Freilichtmuseum]] in Großgmain eröffnet werden.
 
* [[1986]] wurde das Freilichtmuseum aus dem SMCA ausgegliedert und in das Alleineigentum des Landes Salzburg übergeben.
 
* [[1986]] wurde das Freilichtmuseum aus dem SMCA ausgegliedert und in das Alleineigentum des Landes Salzburg übergeben.
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Weiterlaufen werden trotz der Schließung verschiedene Vermittlungsprogramme des Museums, für die teilweise neue Konzepte ausgearbeitet werden mussten. Die "Museumsgespräche" werden künftig im Rupertinum stattfinden. Schulprogramme finden im Ausweichquartier des Museums in der Alpenstraße statt. Dort ums Eck befindet sich auch ein Depot der Sammlung. "Wir haben dort den Mehrwert, dass wir im Schulprogramm dann auch Werke aus dem Depot zeigen können", sagt Hochleitner. Für das Schulprogramm wird auch ein eigener Lehrraum geschaffen.
 
Weiterlaufen werden trotz der Schließung verschiedene Vermittlungsprogramme des Museums, für die teilweise neue Konzepte ausgearbeitet werden mussten. Die "Museumsgespräche" werden künftig im Rupertinum stattfinden. Schulprogramme finden im Ausweichquartier des Museums in der Alpenstraße statt. Dort ums Eck befindet sich auch ein Depot der Sammlung. "Wir haben dort den Mehrwert, dass wir im Schulprogramm dann auch Werke aus dem Depot zeigen können", sagt Hochleitner. Für das Schulprogramm wird auch ein eigener Lehrraum geschaffen.
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Wann das Salzburg Museum seinen Ausstellungsbetrieb in der Innenstadt wieder aufnehmen wird, ist noch unklar. [[2025]] soll als erster Schritt der Sanierung und Erweiterung zunächst das Sattler Panorama in der [[Orangerie Schloss Mirabell|Orangerie]] im [[Mirabellgarten|Garten]] von [[Schloss Mirabell]] untergebracht und zugänglich sein. Was am Hauptstandort passieren wird, hängt auch vom Baufortschritt ab. Erster möglicher Termin für ein Wiederhochfahren des Ausstellungsbetriebs könnte Herbst [[2026]] sein. 2027 wird dann das Belvedere Salzburg und damit die Erweiterung des Salzburg Museums fertig sein. "Ob wir 2026 starten oder erst mit einem großen Bang nach der Fertigstellung des Zubaus, ist noch nicht klar", sagt Hochleitner.
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Wann das Salzburg Museum seinen Ausstellungsbetrieb in der [[Innenstadt]] wieder aufnehmen wird, ist noch unklar. [[2025]] soll als erster Schritt der Sanierung und Erweiterung zunächst das Sattler Panorama in der [[Orangerie Schloss Mirabell|Orangerie]] im [[Mirabellgarten|Garten]] von [[Schloss Mirabell]] untergebracht und zugänglich sein. Was am Hauptstandort passieren wird, hängt auch vom Baufortschritt ab. Erster möglicher Termin für ein Wiederhochfahren des Ausstellungsbetriebs könnte Herbst [[2026]] sein. 2027 wird dann das Belvedere Salzburg und damit die Erweiterung des Salzburg Museums fertig sein. "Ob wir 2026 starten oder erst mit einem großen Bang nach der Fertigstellung des Zubaus, ist noch nicht klar", sagt Hochleitner.
    
Nach der Innenstadt-Museumsbaustelle ist vor der [[Mönchbergbaustelle]]. Auch das [[Museum der Moderne]] wird schließen müssen. Es muss dort das Dach saniert werden. Zunächst war das für 2025 geplant. Nun wird man warten, bis das Salzburg Museum wieder öffnet. Geplanter Sanierungsbeginn am Berg ist daher das Frühjahr 2027.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/kultur/das-salzburg-museum-macht-zu-und-schmiedet-plaene-um-sichtbar-zu-bleiben-144959173 www.sn.at], 8. September 2023</ref>
 
Nach der Innenstadt-Museumsbaustelle ist vor der [[Mönchbergbaustelle]]. Auch das [[Museum der Moderne]] wird schließen müssen. Es muss dort das Dach saniert werden. Zunächst war das für 2025 geplant. Nun wird man warten, bis das Salzburg Museum wieder öffnet. Geplanter Sanierungsbeginn am Berg ist daher das Frühjahr 2027.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/kultur/das-salzburg-museum-macht-zu-und-schmiedet-plaene-um-sichtbar-zu-bleiben-144959173 www.sn.at], 8. September 2023</ref>
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=== Liste der Direktoren seit 1834 ===
 
=== Liste der Direktoren seit 1834 ===
 
* 1834–1868: [[Vinzenz Maria Süß]] (Steuerbeamter und Leihhausverwalter)
 
* 1834–1868: [[Vinzenz Maria Süß]] (Steuerbeamter und Leihhausverwalter)
* 1868–1870: [[Johann Riedl]] (k.k. Hauptmann i.R.)
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* 1868–1870: [[Johann Riedl]] (k.k. Hauptmann i. R.)
 
* 1870–1881: [[Jost Schiffmann]] (Landschaftsmaler)
 
* 1870–1881: [[Jost Schiffmann]] (Landschaftsmaler)
 
* 1881–1902: Dr. [[Alexander Petter]] (Apotheker)
 
* 1881–1902: Dr. [[Alexander Petter]] (Apotheker)
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:: im [[Spielzeug Museum]]: 65&nbsp;750 Besucher
 
:: im [[Spielzeug Museum]]: 65&nbsp;750 Besucher
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== Sonstige Artikel über das Museum im Salzburgwiki ==
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== Sonstige Artikel über das Museum im SALZBURGWIKI ==
 
* [[Salzburg Museum bereitet Restitution von acht Kulturgütern vor]]
 
* [[Salzburg Museum bereitet Restitution von acht Kulturgütern vor]]
 
* [[Salzburg Museum GmbH]]
 
* [[Salzburg Museum GmbH]]
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== Bildergalerie ==
 
== Bildergalerie ==
 
Die Bilder wurden bei einem Workshop "Feuerstein und Faustkeil" mit den 2. Klassen einer Hauptschule aufgenommen.
 
Die Bilder wurden bei einem Workshop "Feuerstein und Faustkeil" mit den 2. Klassen einer Hauptschule aufgenommen.
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Datei:Museumspädagogik.JPG
 
Datei:Museumspädagogik.JPG
 
Datei:Museumspädagogik(1).JPG
 
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{{Homepage|https://www.salzburgmuseum.at}}
 
{{Homepage|https://www.salzburgmuseum.at}}
 
* diverse Internetseiten
 
* diverse Internetseiten
* Ergänzungen durch Salzburgwiki-Benutzer
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* Ergänzungen durch SALZBURGWIKI-Benutzer
 
*{{Quelle SW-SN|21. Jänner 2011 - Besucherzahlen 2009 u. 2010}}
 
*{{Quelle SW-SN|21. Jänner 2011 - Besucherzahlen 2009 u. 2010}}
 
== Einzelnachweise ==
 
== Einzelnachweise ==