St. Veit im Pongau: Unterschied zwischen den Versionen

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* [[Kapellen und Kirchen in St. Veit im Pongau]]
 
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Die [[Pfarrkirche zum hl. Vitus (St. Veit im Pongau)|Pfarrkirche zum hl. Vitus]] ist die [[Katholische Kirche|katholische]] Pfarrkirche der [[Pfarre St. Veit im Pongau]] .
 
Die [[Pfarrkirche zum hl. Vitus (St. Veit im Pongau)|Pfarrkirche zum hl. Vitus]] ist die [[Katholische Kirche|katholische]] Pfarrkirche der [[Pfarre St. Veit im Pongau]] .
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== Geschichte ==</noinclude>
 
== Geschichte ==</noinclude>
 
[[Datei:St. Veit im Pongau 1930.jpg|thumb|Luftbildaufnahme aus den [[1930er]]-Jahren.]]
 
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Am [[21. Februar]] [[1989]] wurde St.&nbsp;Veit im Pongau zum ersten "Heilklimatischen Kurort" des Landes Salzburg ernannt.<noinclude>
 
Am [[21. Februar]] [[1989]] wurde St.&nbsp;Veit im Pongau zum ersten "Heilklimatischen Kurort" des Landes Salzburg ernannt.<noinclude>
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==
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== Sehenswürdigkeiten ==
 
<!-- Zu vermeiden ist in diesem Abschnitt bitte ein Absatz "Sehenswertes", da dieser Begriff für jeden etwas anderes bedeutet. -->
 
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<!-- === Aussichtspunkte === -->
 
<!-- === Aussichtspunkte === -->
=== Bauwerke === 
 
* [[Kleindenkmäler und Kunstwerke in St. Veit im Pongau.]]
 
* [[Denkmalgeschützte Objekte in St. Veit im Pongau]]
 
: dazu zählen
 
:: die [[Pfarrkirche zum hl. Vitus in St. Veit]]
 
:: der dreigeschoßige  [[Pfarrhof St. Veit im Pongau|Pfarrhof]] südlich unterhalb der Kirche ist im Kern spät[[mittelalter]]lich und wurde [[1753]] umgebaut. [[Datei:Sankt Veit Pongau Pfarrhof.JPG|mini|Mittelalterlicher Pfarrhof mit [[Fürstenzimmer]]]]
 
:: das [[Messnerhaus St. Veit im Pongau|Messnerhaus]] ist eines der historischen Markthäuser und wurde [[1776]] erbaut.
 
:: das [[Verwalterhaus St. Veit im Pongau|Verwalterhaus]], das  mittelalterliche Verwalterhaus, auch Steinwendthaus oder Obermairhaus genannt, war mit dem Burgrecht versehen und war Sitz des Verwalters der Gemeinde. [[Datei:Sankt Veit Pongau Verwalterhaus.JPG|mini|Verwalterhaus mit Burgrecht]]
 
:: die [[Heilig-Kreuz-Kapelle]] wurde [[1912]]–[[1913]] als Teil des Ensembles der [[Lungenheilanstalt Grafenhof]] im [[Jugendstil]] erbaut.
 
:: das [[Wimmgut]], ein mittelalterlicher Bauernhof, zwischenzeitlich für die Versorgung der Lungenheilanstalt Grafenhof genutzt.
 
:: die [[Pfarriachsteinkapelle]] erbaut [[1523]], im Jahre [[1732]] renoviert, barockisiert und evangelisch
 
:: das [[Bauernhaus Wallnergut]];
 
  
Weitere Bauwerke sind:
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=== [[Denkmalgeschützte Objekte in St. Veit im Pongau]] ===
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* [[Pfarrkirche zum hl. Vitus in St. Veit]]
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* dreigeschoßige  [[Pfarrhof St. Veit im Pongau|Pfarrhof]] südlich unterhalb der Kirche ist im Kern spät[[mittelalter]]lich und wurde [[1753]] umgebaut. [[Datei:Sankt Veit Pongau Pfarrhof.JPG|mini|Mittelalterlicher Pfarrhof mit [[Fürstenzimmer]]]]
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* [[Messnerhaus St. Veit im Pongau|Messnerhaus]] ist eines der historischen Markthäuser und wurde [[1776]] erbaut.
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* [[Verwalterhaus St. Veit im Pongau|Verwalterhaus]], das  mittelalterliche Verwalterhaus, auch Steinwendthaus oder Obermairhaus genannt, war mit dem Burgrecht versehen und war Sitz des Verwalters der Gemeinde. [[Datei:Sankt Veit Pongau Verwalterhaus.JPG|mini|Verwalterhaus mit Burgrecht]]
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* [[Heilig-Kreuz-Kapelle]] wurde [[1912]]–[[1913]] als Teil des Ensembles der [[Lungenheilanstalt Grafenhof]] im [[Jugendstil]] erbaut.
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* [[Wimmgut]], ein mittelalterlicher Bauernhof, zwischenzeitlich für die Versorgung der Lungenheilanstalt Grafenhof genutzt.
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* [[Pfarriachsteinkapelle]] erbaut [[1523]], im Jahre [[1732]] renoviert, barockisiert und evangelisch
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* [[Bauernhaus Wallnergut]];
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=== Weitere historische Bauwerke ===
 
* [[Maria im Paradies]], "Maria im Paradies" ist ein Kloster der Bethlehemschwestern auf der [[Kinderalm]] in St.&nbsp;Veit im Pongau.
 
* [[Maria im Paradies]], "Maria im Paradies" ist ein Kloster der Bethlehemschwestern auf der [[Kinderalm]] in St.&nbsp;Veit im Pongau.
 
* [[Gasthof Grafenhof]], mittelalterliches Markthaus, vormals Lochwirtshau, ab [[1915]] zur Lungenheilanstalt gehörendes Gasthaus im Ortszentrum
 
* [[Gasthof Grafenhof]], mittelalterliches Markthaus, vormals Lochwirtshau, ab [[1915]] zur Lungenheilanstalt gehörendes Gasthaus im Ortszentrum
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* [[Pichldorfkapelle]], erbaut [[1783]]
 
* [[Pichldorfkapelle]], erbaut [[1783]]
 
* [[Pulverhaus]], ehemaliges Lager für Schwarzpulver für den frühneuzeitlichen [[Kupferbergbau]], erbaut [[1539]], heute wird es an Gäste vermietet;
 
* [[Pulverhaus]], ehemaliges Lager für Schwarzpulver für den frühneuzeitlichen [[Kupferbergbau]], erbaut [[1539]], heute wird es an Gäste vermietet;
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* [[Flusskraftwerk Plankenau]]: Das Kraftwerk nutzt die Großarler Arche und wurde 1920 im Stil des Historismus errichtet.
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* [[Pension Laubichler]]: In der ersten Hälfte des 20.Jahrhunderts zur Unterbringung von Gästen genutztes Gebäude. Es weist Elemente des Jugendstils und der traditionellen Architektur eines Bauernhofes auf.
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=== Ehemals in St.Veit gelegene, heute in Schwarzach liegende Gebäude ===
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* [[Schloss Schernberg]]: Burg aus dem 11. Jahrhundert, um 1550 umgebaut zu Schloss mit Renaissanceelementen, besonders in der Kapelle sind noch gotische Elemente aus der Burg erhalten.
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* [[Friedhof Schwarzach im Pongau|Friedhofskapelle und -mauer]]: Die Kapelle ist ein spätbarocker Bau mit Satteldach und kleinem Dachreiter.
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* [[Ehem. Missionshaus|Ehem. Missionshaus Schwarzach]]: 1741 von den Benediktinern der Universität Salzburg zur Verhinderung eines erneuten Aufflammens der Protestantenbewegung innergebirg errichtet.
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* [[Pfarrkirche Schwarzach im Pongau|Kath. Pfarrkirche, Vikariatskirche, Spitalskaplaneikirche zur unbefleckten Empfängnis Mariae:]] ebenfalls nach der Protestantenvertreibung im Rokoko errichtet, nach Plänen von Pater Bernhard Stuart (Architekt von Schloss Leopoldskron)
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* [[Seelackenmuseum]] Bauernhaus aus 1738
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* [[Urfahrgut]]
  
 
=== Themenwege ===
 
=== Themenwege ===
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:''Hauptartikel [[Thomas Bernhard Wanderweg]]  
 
:''Hauptartikel [[Thomas Bernhard Wanderweg]]  
 
Zu Ehren des Schriftstellers [[Thomas Bernhard]], der als Jugendlicher Patient in der [[Lungenheilanstalt Grafenhof]] in St. Veit war und auch einige seiner Werke hier schrieb, wurde der ''Thomas Bernhard Weg'' im Ortszentrum von St. Veit errichtet. Dieser führt vorbei an einigen wichtigen Orten und beginnt bei der [[Volksschule St. Veit|Volksschule]].
 
Zu Ehren des Schriftstellers [[Thomas Bernhard]], der als Jugendlicher Patient in der [[Lungenheilanstalt Grafenhof]] in St. Veit war und auch einige seiner Werke hier schrieb, wurde der ''Thomas Bernhard Weg'' im Ortszentrum von St. Veit errichtet. Dieser führt vorbei an einigen wichtigen Orten und beginnt bei der [[Volksschule St. Veit|Volksschule]].
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==== Liechtensteinklamm ====
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:''Hauptartikel [[Liechtensteinklamm]]
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Die Großarler Arche stellt die Grenze zwischen ST.Johann und St.Veit dar, so liegt die Liechtensteinklamm auch teilweise im Gemeindegebiet von St.Veit.
  
 
=== Museen ===
 
=== Museen ===
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Grabungen [[1985]] bis [[1989]] haben am [[Klingelberg]] in St.&nbsp;Veit eine früh[[bronzezeit]]liche Bergbausiedlung aus 1&nbsp;850 v. Chr. nachgewiesen. Im [[Bergbau]]betrieb, der um [[1800]] aufgelassen wurde, fand man das Grab eines zwischen 1&nbsp;100 und 1&nbsp;000 v. Chr. im Berg bestatteten Mannes mit Skelettteilen und Grabbeigaben. Dieses Grab wurde im Berg nachgebaut, die Originalfundstücke sind im Seelackenmuseum zu sehen. Auch zwei graphitierte Schmelztiegel aus der "Großen Halle" (dem obersten Teil des Bergwerks) sind dort ausgestellt.
 
Grabungen [[1985]] bis [[1989]] haben am [[Klingelberg]] in St.&nbsp;Veit eine früh[[bronzezeit]]liche Bergbausiedlung aus 1&nbsp;850 v. Chr. nachgewiesen. Im [[Bergbau]]betrieb, der um [[1800]] aufgelassen wurde, fand man das Grab eines zwischen 1&nbsp;100 und 1&nbsp;000 v. Chr. im Berg bestatteten Mannes mit Skelettteilen und Grabbeigaben. Dieses Grab wurde im Berg nachgebaut, die Originalfundstücke sind im Seelackenmuseum zu sehen. Auch zwei graphitierte Schmelztiegel aus der "Großen Halle" (dem obersten Teil des Bergwerks) sind dort ausgestellt.
  
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Bei der Verleihung des [[Ferdinand-Eberherr-Preis]]es 2009, eines Theaterpreises der [[Salzburger Nachrichten]], errang die Theatergruppe St.&nbsp;Veit im Pongau den dritten Platz für eine freie Bearbeitung von Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ in der Regie von [[Daniela Meschtscherjakov|Daniela Gnoycke]].
 
Bei der Verleihung des [[Ferdinand-Eberherr-Preis]]es 2009, eines Theaterpreises der [[Salzburger Nachrichten]], errang die Theatergruppe St.&nbsp;Veit im Pongau den dritten Platz für eine freie Bearbeitung von Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ in der Regie von [[Daniela Meschtscherjakov|Daniela Gnoycke]].
  
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Die Bavaria Filmgesellschaft drehte [[1941]] die Außenaufnahmen zu dem Film "''Der scheinheilige Florian''". [[1984]] entstand in St.&nbsp;Veit ein Fernsehfilm über die Kindheit [[Karl Heinrich Waggerl]]s unter dem Titel "''Das ist die stillste Zeit im Jahr''" als Coproduktion von ORF und ZDF nach einem Drehbuch von [[Tobias Reiser d. J.|Tobias Reiser]] und Ernst Pichler. Zum größten Teil wurde im jahrhundertealten Bauernhaus Hochrainberg gedreht.<ref>Heimatbuch St. Veit "Unsere Marktgemeinde einst und jetzt" von Karin Lindenthaler</ref>
 
Die Bavaria Filmgesellschaft drehte [[1941]] die Außenaufnahmen zu dem Film "''Der scheinheilige Florian''". [[1984]] entstand in St.&nbsp;Veit ein Fernsehfilm über die Kindheit [[Karl Heinrich Waggerl]]s unter dem Titel "''Das ist die stillste Zeit im Jahr''" als Coproduktion von ORF und ZDF nach einem Drehbuch von [[Tobias Reiser d. J.|Tobias Reiser]] und Ernst Pichler. Zum größten Teil wurde im jahrhundertealten Bauernhaus Hochrainberg gedreht.<ref>Heimatbuch St. Veit "Unsere Marktgemeinde einst und jetzt" von Karin Lindenthaler</ref>
  
=== Natur ===
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== Natur ==
 
==== Naturschutzgebiet Paarseen - Schuhflicker - Heukareck ====
 
==== Naturschutzgebiet Paarseen - Schuhflicker - Heukareck ====
 
: ''Hauptartikel [[Naturschutzgebiet Paarseen - Schuhflicker - Heukareck]]  
 
: ''Hauptartikel [[Naturschutzgebiet Paarseen - Schuhflicker - Heukareck]]  

Version vom 5. September 2021, 11:49 Uhr

Ortsbild
St. Veit im Pongau
Karte
Karte 5621.png
Basisdaten
Politischer Bezirk: St. Johann im Pongau (JO)
Fläche: 56,84 km²
Geografische Koordinaten: 47°19'44" N
13°09'13" O
Höhe: 764 m ü. A.
Einwohner: 3 846 (1. Jänner 2020)
Postleitzahl: 5621
Vorwahl: 0 64 15
Gemeindekennziffer: 50420
Gemeindeamt: Markt 12
5621 St. Veit
Offizielle Website: www.gde-stveit.salzburg.at
Politik
Bürgermeister: Manfred Brugger (ÖVP)
Gemeindever-
tretung (2019):
21 Mitglieder:
13 ÖVP
6 SPÖ
2 FPS
Bevölkerungs-
entwicklung
Datum Einwohner
1869 1 315
1880 1 368
1890 1 343
1900 1 460
1910 1 663
1923 1 809
1934 1 821
1939 1 762
1951 1 870
1961 2 019
1971 2 332
1981 2 688
1991 3 021
2001 3 330
2011 3 471
2020 3 846
Karte
Pfarrkirche und Marktplatz in St. Veit im Pongau
Ortsansicht von St. Veit
Ausblick auf St. Veit
Volksschule
Mesnerhaus mit der Aufschrift 1776
Kriegerdenkmal
historische Bauteil der ehemaligen Lungenheilanstalt Grafenhof

St. Veit im Pongau ist eine Marktgemeinde und ein Luftkurort im Pongau.

Geografie

Geografische Lage

Die Marktgemeinde befindet sich etwa an jener Stelle im Salzachtal, an der die von Westen kommende Salzach ihren Lauf nach Norden ändert. Sie erstreckt sich von knapp unter 600 m ü. A. im Bereich der Salzach im Ortsteil Grafenhof bis auf eine Seehöhe von 1 817 m ü. A. (Hocheck) in die Grauwackenzone.

Berge im oder an der Grenze des Gemeindegebiets

Hochglocker (1 588 m ü. A.), Schneeberg (1 929 m ü. A.), Hochegg (1 817 m ü. A.), Gamskögerl (1 746 m ü. A.), Heukareck (2 099 m ü. A.), Sandkogel (2 249 m ü. A.), Höllwand (2 287 m ü. A.), Haßeck (2 119 m ü. A.), Luxkogel (1 824 m ü. A.);

Ausdehnung des Gemeindegebiets

Das Gemeindegebiet erstreckt sich sowohl nördlich als auch südlich der Salzach. Das Zentrum der Marktgemeinde liegt nördlich oberhalb des Salzachtales auf einem Hügel südlich des Hochglockers (1 590 m ü. A.).

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst die sechs Katastralgemeinden Klamm, Lehen, Oberlehen, Schwarzach II, St. Veit und Untersberg.

Ortsteile

Ortsteile der Marktgemeinde sind St. Veit, Pichl, Stein, Oberlehen, Urpaß, Viellehen, Grafenhof, Niederuntersberg, Oberuntersberg und Klamm.

Nachbargemeinden

Im Westen grenzt die Gemeinde an die Stadt St. Johann im Pongau, im Südosten an die Marktgemeinde Großarl, im Südwesten an die Gemeinden Dorfgastein und Lend, im Westen an die Marktgemeinde Schwarzach im Pongau und Goldegg sowie im Norden an Mühlbach am Hochkönig.

Geologie

Klima

St. Veit ist einerseits einer der sonnenreichsten Orte von Salzburg, andererseits aufgrund seiner mittleren Höhenlage im sogenannten Reizklima, das eine der Voraussetzungen für die Anerkennung als Kurort ist.

Religionen

Die Pfarrkirche zum hl. Vitus ist die katholische Pfarrkirche der Pfarre St. Veit im Pongau .

Geschichte

Luftbildaufnahme aus den 1930er-Jahren.

Bereits in der frühen Bronzezeit bestand eine Siedlung am Klingelberg, wo Kupfererz abgebaut wurde. Es wird vermutet, dass diese Siedlung nur im Winter bewohnt war und man im Frühjahr das Rohkupfer auf der Salzach bis in die Nähe von der Stadt Salzburg transportiert hat.

In der jüngeren Eisenzeit, zirka 450 bis 15 v. Chr., war St. Veit im Pongau von den Kelten besiedelt. Zwischen 800 und 1100 entstand auf der sonnig gelegenen Bergterrasse eine Kirchensiedlung. In einer Schenkungsurkunde des Salzburger Erzbischofs Gebhard aus dem Jahre 1074 wurden der Ort sowie die Pfarre („parrochia sancti Viti“) das erste Mal schriftlich erwähnt. St. Veit im Pongau war über Jahrhunderte die Mutterpfarre des südlichen Pongaues und wurde 1244 an das Salzburger Domkapitel übertragen. Seit 1807 ist St. Veit im Pongau wieder eine selbständige Pfarre.

Im Spätmittelalter wurde St. Veit zur regelmäßigen Marktanlage. 1284 erfolgt die erste Bezeichnung als „forum“ (Marktort). Das Marktrecht wurde 1425 schriftlich festgelegt.

Der Pongau war das Zentrum der Salzburger Protestanten. Im Jahre 1731 mussten 3 100 evangelische Christen das Gebiet von Goldegg und St. Veit im Pongau verlassen.

Beim Marktbrand 1863 wurde der Großteil des Ortes ein Raub der Flammen.

Bis 1906 gehörte die heutige Marktgemeinde Schwarzach zur Ortsgemeinde St. Veit.[1]

Zum 17. Mai 1951 wurde der Gemeindename mit der "24. Kundmachung der Salzburger Landesregierung vom 6. April 1951 über die Änderung der Namen mehrerer Markt- und Ortsgemeinden im Bundeslande Salzburg"[2] zu Marktgemeinde St. Veit im Pongau erweitert.

Am 21. Februar 1989 wurde St. Veit im Pongau zum ersten "Heilklimatischen Kurort" des Landes Salzburg ernannt.

Sehenswürdigkeiten

Denkmalgeschützte Objekte in St. Veit im Pongau

Weitere historische Bauwerke

Ehemals in St.Veit gelegene, heute in Schwarzach liegende Gebäude

Themenwege

Erzweg Kupfer

Erzweg Station St.Veit.jpg
Hauptartikel Erzweg Kupfer

St. Veit ist Teil des UNESCO Geopark Erz der Alpen und somit führt auch das Herzstück des Geoparks, der Erzweg Kupfer durch St. Veit. Der Themenweg mit fünf Etappen beginnt beim Seelackenmuseum und führt über Mühlbach am Hochkönig und Bischofshofen nach Hüttau.

Thomas Bernhard Weg

Thomas Bernhard Weg.jpg
Hauptartikel Thomas Bernhard Wanderweg

Zu Ehren des Schriftstellers Thomas Bernhard, der als Jugendlicher Patient in der Lungenheilanstalt Grafenhof in St. Veit war und auch einige seiner Werke hier schrieb, wurde der Thomas Bernhard Weg im Ortszentrum von St. Veit errichtet. Dieser führt vorbei an einigen wichtigen Orten und beginnt bei der Volksschule.

Liechtensteinklamm

Hauptartikel Liechtensteinklamm

Die Großarler Arche stellt die Grenze zwischen ST.Johann und St.Veit dar, so liegt die Liechtensteinklamm auch teilweise im Gemeindegebiet von St.Veit.

Museen

Seelackenmuseum

Rauchkuchl mit Feuerstelle
Hauptartikel Seelackenmuseum

Das Seelackenmuseum befindet sich im Kurpark der Gemeinde und besteht derzeit aus dem Wallnerbauernhaus, der Seelackenmühle und dem Unterrainberg-Troadkasten.

Schaubergwerk Sunnpau

Erbstollen des Schaubergwerks Sunnpau
Hauptartikel Schaubergwerk Sunnpau

Grabungen 1985 bis 1989 haben am Klingelberg in St. Veit eine frühbronzezeitliche Bergbausiedlung aus 1 850 v. Chr. nachgewiesen. Im Bergbaubetrieb, der um 1800 aufgelassen wurde, fand man das Grab eines zwischen 1 100 und 1 000 v. Chr. im Berg bestatteten Mannes mit Skelettteilen und Grabbeigaben. Dieses Grab wurde im Berg nachgebaut, die Originalfundstücke sind im Seelackenmuseum zu sehen. Auch zwei graphitierte Schmelztiegel aus der "Großen Halle" (dem obersten Teil des Bergwerks) sind dort ausgestellt.

Kultur

Musik

Theatergruppe St. Veit

Bei der Verleihung des Ferdinand-Eberherr-Preises 2009, eines Theaterpreises der Salzburger Nachrichten, errang die Theatergruppe St. Veit im Pongau den dritten Platz für eine freie Bearbeitung von Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ in der Regie von Daniela Gnoycke.

St. Veit als Filmkulisse

Die Bavaria Filmgesellschaft drehte 1941 die Außenaufnahmen zu dem Film "Der scheinheilige Florian". 1984 entstand in St. Veit ein Fernsehfilm über die Kindheit Karl Heinrich Waggerls unter dem Titel "Das ist die stillste Zeit im Jahr" als Coproduktion von ORF und ZDF nach einem Drehbuch von Tobias Reiser und Ernst Pichler. Zum größten Teil wurde im jahrhundertealten Bauernhaus Hochrainberg gedreht.[3]

Natur

Naturschutzgebiet Paarseen - Schuhflicker - Heukareck

Hauptartikel Naturschutzgebiet Paarseen - Schuhflicker - Heukareck

Hier befinden sich besonders seltene Pflanzen und geschützte Tierarten.

Naturdenkmäler

Naturdenkmal „Sommerlinde beim Haidachgut“

Der Baum hat eine Höhe von 35 Metern, einen Stammumfang von 6,10 Metern und einen Kronendurchmesser von 20 Metern

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Hauptartikel Straßen und Plätze der Gemeinde St. Veit im Pongau

Ansässige Unternehmen

Öffentliche Einrichtungen

Rettungsorganisationen

Bildung

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 21 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeindevertretungswahl 2019 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:

Bürgermeister

Hauptartikel Bürgermeister der Marktgemeinde St. Veit im Pongau

Auszeichnungen der Gemeinde

Ehrenbürger

Hauptartikel Ehrenbürger der Marktgemeinde St. Veit im Pongau

Wappen

Die Gemeinde St. Veit im Pongau besitzt seit 1425 das Marktrecht und wurde seitdem auf den Landtafeln des Fürsterzbistums Salzburg geführt. Am 2. August 1930 wurde das Wappen der Marktgemeinde St. Veit durch die Salzburger Landesregierung wie folgt bestätigt:

Im roten Schilde die Darstellung des heiligen Veit, nämlich der unbekleidete Oberkörper eines jugendlichen Mannes mit zum Gebet gefalteten Händen und gold nimbiertem Haupte, der aus einem auf einem niedrigen, brennenden Scheiterhaufen ruhenden schwarzen Kessel hervorragt.

Gemeindepartnerschaften

Persönlichkeiten

Töchter und Söhne der Gemeinde

Hauptartikel Töchter und Söhne der Marktgemeinde St. Veit im Pongau
 Bilder von Personen aus St. Veit im Pongau – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Sonstiges

In St. Veit befindet sich eine der fünf Messstellen für den Polleninformationsdienst im Land Salzburg.

Bilder

 St. Veit im Pongau – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Weblinks

Quellen

Einzelnachweise

  1. Kowanda, Jacqueline: Übersicht über die Veränderungen bei den Gerichtsbezirken/Bezirksgerichten und Katastralgemeinden im Land Salzburg ab 1850 (Stand: März 2007). In: MGSLK 148, 2008, S. 237-294
  2. LGBl. vom 16. Mai 1951, 24. Kundmachung der Salzburger Landesregierung.
  3. Heimatbuch St. Veit "Unsere Marktgemeinde einst und jetzt" von Karin Lindenthaler
  4. Homepage des Bayerischen Staatsministeriums des Inneren
Städte und Gemeinden im Pongau
TennengauStadt SalzburgFlachgauPongauLungauPinzgauLage des Pongau im Land Salzburg (anklickbare Karte)
Über dieses Bild

Stadtgemeinden: BischofshofenRadstadtSt. Johann im Pongau
Marktgemeinden: Altenmarkt im PongauBad HofgasteinGroßarlSchwarzach im PongauSt. Veit im PongauWagrainWerfen
Gemeinden: Bad GasteinDorfgasteinEben im PongauFilzmoosFlachauForstauGoldeggHüttauHüttschlagKleinarlMühlbach am HochkönigPfarrwerfenSt. Martin am TennengebirgeUntertauernWerfenweng