Geschichte des Landes, Teil 2: Unterschied zwischen den Versionen
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Mit dem zunehmenden Wohlstand strebte die Bürgerschaft auch nach politischem Einfluss. Sie verlangte Anteil am Stadtregiment, das bis dahin allein in der Hand des Erzbischofs lag. Als | Mit dem zunehmenden Wohlstand strebte die Bürgerschaft auch nach politischem Einfluss. Sie verlangte Anteil am Stadtregiment, das bis dahin allein in der Hand des Erzbischofs lag. Als Fürsterzbischof [[Bernhard von Rohr]] in eine langwierige Auseinandersetzung mit Kaiser [[Friedrich III.]] verwickelt wurde, ergriff die Bürgerschaft für den Kaiser Partei. Dieser verlieh [[1481]] der Stadt im [[Ratsbrief]] das Recht der freien Wahl von [[Stadtrat]] und [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] sowie "dieselben Rechte, wie sie andere Reichsstädte besitzen". | ||
Den daraus resultierenden Konflikt, der sich immer mehr zuspitzte, löste | Den daraus resultierenden Konflikt, der sich immer mehr zuspitzte, löste Fürsterzbischof [[Leonhard von Keutschach]] ([[1495]] - [[1519]]) durch einen Gewaltstreich: Er lud Bürgermeister und Stadtrat zu einem [[Gastmahl Festung Hohensalzburg|Gastmahl]] am [[23. Jänner]] [[1511]], nahm sie gefangen und zwang sie zur Auslieferung des Ratsbriefs und aller Privilegien. Erneute Freiheitsregungen der Bürgerschaft unterdrückte Kardinal [[Matthäus Lang]] im "[[Lateinischer Krieg|Lateinischen Krieg]]" [[1523]] mit dem Einsatz von Söldnern. Die [[1524]] erlassene "Stadt- und Polizeiordnung" sicherte die absolute Stadtherrschaft des Erzbischofs bis zum Ende des geistlichen Staates ([[1803]]). | ||
===Der Aufstand der Bauern=== | ===Der Aufstand der Bauern=== | ||