Änderungen

Zeile 28: Zeile 28:  
Im Jahre [[1786]] übernahm [[Leopold Anton Graf von Firmian]], Laktanz' Sohn, den Fideikommiss, der am Besitz jedoch wenig Freude hatte.
 
Im Jahre [[1786]] übernahm [[Leopold Anton Graf von Firmian]], Laktanz' Sohn, den Fideikommiss, der am Besitz jedoch wenig Freude hatte.
   −
[[1812]] wurde das auf dem Schloss ruhende Fideikommiss aufgehoben. Weiterbestehend war das Fideikommiss auf dem sog. Ritterlehen, das aus dem Weiher, dem Lazaretthölzchen und einigen Gründen im [[Leopoldskroner Moor|Wildmoos]] bestand. Leopold Anton Graf von Firmian bot nach dem Niedergang des [[Erzbischof als Landesherr oder Grundherr#Erzstift|Erzstifts]] auch die Kunstwerke seines Vaters zum Verkauf an. Das Schloss blieb jedoch weiter im Besitz des Grafen von [[Firmian]].  
+
[[1812]] wurde das auf dem Schloss ruhende Fideikommiss aufgehoben. Weiterbestehend war das Fideikommiss auf dem so genannten Ritterlehen, das aus dem Weiher, dem Lazaretthölzchen und einigen Gründen im [[Leopoldskroner Moor|Wildmoos]] bestand. Leopold Anton Graf von Firmian bot nach dem Niedergang des [[Erzbischof als Landesherr oder Grundherr#Erzstift|Erzstifts]] auch die Kunstwerke seines Vaters zum Verkauf an. Das Schloss blieb jedoch weiter im Besitz des Grafen von [[Firmian]].  
   −
[[1828]], als Leopold Anton Graf von Firmian starb, erbte sein Schwiegersohn [[Karl Graf von Wolkenstein]] das Anwesen, während der noch bestehende Fideikommiss an Leopold Graf von Firmian, Erzbischof von [[Wien]], überging. Karl Graf von Wolkenstein verkauft kurz nach seiner Übernahme die Gründe im Wildmoos und der Almen am [[Untersbergstock]] und behielt nur den Meierhof und die zur Meierei nötigen Gründe.  
+
[[1828]], als Leopold Anton Graf von Firmian starb, erbte sein Schwiegersohn [[Karl Graf von Wolkenstein]] das Anwesen, während der noch bestehende Fideikommiss an [[Leopold Maximilian Graf von Firmian|Leopold Graf von Firmian]], Erzbischof von [[Wien]], überging. Karl Graf von Wolkenstein verkauft kurz nach seiner Übernahme die Gründe im Wildmoos und der Almen am [[Untersbergstock]] und behielt nur den Meierhof und die zur Meierei nötigen Gründe.  
    
[[1837]] verkaufte Karl Graf von Wolkenstein um 30.000 [[Gulden]] schließlich auch das Schloss an den Bäckermeister und Schiessstättenwirt [[Georg Zierer]], der es vollkommen ausplünderte. Letzterer überließ [[1845]] Schloss Leopoldskron um 45.000 Gulden einem gewissen Dietz, einem Oberkellner aus [[Württemberg]]. Dieser baute das Schloss zu einem Hotel um, musste es aber bereits drei Jahre später an seine Gläubiger abtreten.  
 
[[1837]] verkaufte Karl Graf von Wolkenstein um 30.000 [[Gulden]] schließlich auch das Schloss an den Bäckermeister und Schiessstättenwirt [[Georg Zierer]], der es vollkommen ausplünderte. Letzterer überließ [[1845]] Schloss Leopoldskron um 45.000 Gulden einem gewissen Dietz, einem Oberkellner aus [[Württemberg]]. Dieser baute das Schloss zu einem Hotel um, musste es aber bereits drei Jahre später an seine Gläubiger abtreten.  
63.246

Bearbeitungen