Erzbischof von Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen

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*[[Johannes Filzer]] - Weihbischof, Kapitelvikar in der Sedisvakanz ([[1941]] bis [[1943]])
 
*[[Andreas Rohracher|Andreas II. Rohracher]] ([[1943]] bis [[1969]])  
 
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*[[Eduard Macheiner]] ([[1969]] bis [[1972]])
 
*[[Eduard Macheiner]] ([[1969]] bis [[1972]])

Version vom 20. November 2009, 16:05 Uhr

Der erste Salzburger Erzbischof war Arn, der von 821 bis 836 regierte. Davor waren es nur Bischöfe, die gleichzeitig Äbte des Erzstiftes St. Peter waren ("Abtbischof").

Allgemeines

Auf Wunsch von von Kaiser Karl dem Großen erhob am 20. April 798 Papst Leo III. Arno zum Erzbischof. Spätere Rangerhöhungen der Salzburger Erzbischöfe sind 870 zum Kanzler (Erzkaplan) für Bayern, 896/916 für das gesamte ostfränkische Reich, ab 1026 Legatus des Apostolischen Stuhls, ab 1179 ständiger Legat (legatus natus) und ab 1650 Primas Germaniae[1].

Sie waren nach der Loslösung vom Mutterland Bayern faktisch bis Ende des Jahres 1800, rechtlich bis 1803 gleichzeitig als Fürsten weltliches Oberhaupt von Salzburg. Daher wurden die Salzburger Oberhirten zwischen etwa 1350 und 1800 auch Fürsterzbischof genannt. Diesen Titel behielten die Erzbischöfe aber noch bis Andreas Rohracher bei.

Interessantes

Wie jüngste Forschungen (2009) ergeben haben, wurden die meisten Erzbischöfe nach ihrem Tod zunächst in lauwarmen Wein gewaschen, anschließend seziert und schließlich einbalsamiert. Die verschiedenen Innereien der Erzbischöfen finden sich als Reliquien verstreut in Salzburg[2]

Bischöfe

Erzbischöfe

Fürsterzbischöfe

(Fürsterzbischöfe - archiepiscopus et princeps - nannten sich die Salzburger Landesherren nach der Erlangung der Selbständigkeit von Bayern in der Zeit nach Heinrich von Pirnbrunn)

Erzbischöfe

(bis Andreas Rohracher führten diese Erzbischöfe weiterhin den Titel "Fürsterzbischof")

Fußnote

  1. siehe Priviligien
  2. Quelle Salzburg heute Beitrag am 21. Februar 2009

Weblinks

Quellen