Bürgermeisterwahlen 2004: Unterschied zwischen den Versionen

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Die politische Zuordnung des direkt gewählten Bürgermeisters und die Mehrheitsverhältnisse in den Gemeindevertretungen klafften für sechs ÖVP-, drei SPÖ- und den einzigen FPÖ-Bürgermeister auseinander:
 
Die politische Zuordnung des direkt gewählten Bürgermeisters und die Mehrheitsverhältnisse in den Gemeindevertretungen klafften für sechs ÖVP-, drei SPÖ- und den einzigen FPÖ-Bürgermeister auseinander:
 
* In [[Bad Gastein]], [[Mühlbach am Hochkönig]], [[St. Margarethen im Lungau]], [[Niedernsill]] und [[Viehhofen]] standen die ÖVP-Bürgermeister in der Gemeindevertretung jeweils einer relativen Mehrheit der SPÖ gegenüber. Der ÖVP-Bürgermeister von [[Bischofshofen]] musste sogar gegen eine absolute sozialdemokratische Mehrheit bestehen.
 
* In [[Bad Gastein]], [[Mühlbach am Hochkönig]], [[St. Margarethen im Lungau]], [[Niedernsill]] und [[Viehhofen]] standen die ÖVP-Bürgermeister in der Gemeindevertretung jeweils einer relativen Mehrheit der SPÖ gegenüber. Der ÖVP-Bürgermeister von [[Bischofshofen]] musste sogar gegen eine absolute sozialdemokratische Mehrheit bestehen.
* Die SPÖ-Bürgermeister von [[St. Gilgen]], [[Untertauern]] und [[Unken]] standen in der Gemeindevertretung einer relativen ÖVP-Mehrheit gegenüber.
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* Die SPÖ-Bürgermeister von [[Sankt Gilgen]], [[Untertauern]] und [[Unken]] standen in der Gemeindevertretung einer relativen ÖVP-Mehrheit gegenüber.
 
* Der FPÖ-Bürgermeister von [[Mittersill]] konnte sich auf fünf Mandatare seiner Partei, gegenüber 20 anderen Mandataren (11 SPÖ, 8 ÖVP,  1 sonstige), stützen.
 
* Der FPÖ-Bürgermeister von [[Mittersill]] konnte sich auf fünf Mandatare seiner Partei, gegenüber 20 anderen Mandataren (11 SPÖ, 8 ÖVP,  1 sonstige), stützen.
  

Version vom 4. März 2016, 07:48 Uhr

Die Bürgermeisterwahlen 2004 fanden am 7. März, die Stichwahlen der Bürgermeisterwahlen am 21. März 2004 statt.

Überblick und Besonderheiten

Um das Bürgermeisteramt hatten sich 265 Personen beworben.

Über sieben Bürgermeister-Positionen wurde erst in der Stichwahl entschieden.

Von den gewählten Kandidaten gehörten der ÖVP 91 (gegenüber 1999: -7), der SPÖ 25 (gegenüber 1999: +4) und der FPÖ ein (gegenüber 1999: +1) Bürgermeister an, in Bürmoos und Thomatal waren Kandidaten mit eigenen Listen erfolgreich.

Erstmals seit 15 Jahren stellte die FPÖ wieder einen Bürgermeister.

Erstmals wurden drei Frauen in das Bürgermeisteramt gewählt.

In 13 Gemeinden kam es gegenüber 1999 zu einem Wechsel der Bürgermeisterpartei. Die ÖVP verlor einen Posten an eine Namensliste (eines bisherigen ÖVP-Bürgermeisters), acht Posten an die SPÖ. Die SPÖ verlor Bürgermeisterpositionen an die ÖVP (2), die FPÖ (1) und eine Namensliste (eines bisherigen SPÖ-Bürgermeisters).

92 gewählte Bürgermeister konnten sich auf eine absolute Mehrheit der eigenen Partei in der Gemeindevertretung stützen.

Die politische Zuordnung des direkt gewählten Bürgermeisters und die Mehrheitsverhältnisse in den Gemeindevertretungen klafften für sechs ÖVP-, drei SPÖ- und den einzigen FPÖ-Bürgermeister auseinander:

Im Jahr 2003 waren in neun Gemeinden die (ÖVP-)Bürgermeister zugunsten eigener Parteigänger zurückgetreten. Acht von diesen wurden nun im Jahr 2004 bereits im ersten Wahlgang im Amt bestätigt; in Bramberg am Wildkogel musste der ÖVP-Bürgermeister hingegen seinem SPÖ-Herausforderer weichen.

Stadt Salzburg

Flachgau

Tennengau

Pongau

Lungau

Pinzgau

Quellen