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| − | [[Datei:Schloss Arenberg, bei der Renovierung 30.12.2009.jpg|thumb|Schloss Arenberg bei der Renovierung, Stand 30.12.09]] | + | [[Datei:Schloss Arenberg Salzburg.JPG|thumb|Das Schloss von der Seite des [[Milton and Roslyn Wolf-Park]]s.]] |
| − | [[Datei:Schloss Arenberg.jpg|thumb|Schloss Arenberg]] | + | {{Googlemapsort|Arenbergstraße_10+5020+Salzburg}} |
| − | [[Datei:Schloss Arenberg mit Park.jpg|thumb|Schloss Arenberg mit Park]] | + | [[File:Schloss Arenberg-Innenansicht.jpg|thumb|Blick in das Schlossinnere]] |
| − | [[File:Schloss Arenberg-Innenansicht.jpg|thumb|Blick in das Schlossinere]] | + | [[Datei:Schloss Arenberg 04.jpg|thumb|Eingang von der [[Arenbergstraße]]]] |
| − | Das '''Schloss Arenberg''' in Salzburg-[[Äußerer Stein]] an der [[Arenbergstraße]] 8/10 in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsufrigen Altstadt]] stammt ursprünglich aus dem [[14. Jahrhundert]]. | + | [[Datei:Schloss Arenberg 03.jpg|thumb|Das Schloss von der Seite des [[Milton and Roslyn Wolf-Park]]s.]] |
| | + | [[Datei:Schloss Arenberg 02.jpg|thumb|Ausgang aus dem Schloss in den [[Milton and Roslyn Wolf-Park]]]] |
| | + | [[Datei:Schloss Arenberg 01.jpg|thumb|Linker Gebäudeteil des Schlosses und Nebengebäude.]] |
| | + | [[Datei:Schloss Arenberg 05.jpg|thumb|Blick aus dem Park]] |
| | + | [[Datei:Schloss Arenberg 06.jpg|thumb|Blick von der [[Arenbergstraße]]]] |
| | + | Das '''Schloss Arenberg''' ist ein [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschütztes Gebäude]] in der [[Stadt Salzburg]], das auf den Resten des bei einem Brand teilweise zerstörten [[Schloss Bürglstein|Schlosses Bürglstein]]. |
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| − | ==Geschichte== | + | == Geschichte == |
| − | Es wurde im [[17. Jahrhundert]] von [[Fürsterzbischof]] [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] erworben und war dann wieder ab [[1791]] in privater Hand. Dann kaufte es der Landschaftsgärtner [[Josef Rosenegger]]. [[1862]] ging es in den Besitz von Fürstin [[Sophie von Arenberg]] über.
| + | Das in Salzburg-[[Äußerer Stein]] an der [[Arenbergstraße]] 8/10 in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsufrigen Altstadt]] stehende Gebäude stammt in seinen ältesten Bauteilen rund um das zentrale Stiegenhaus aus dem [[14. Jahrhundert]]. Den heutigen Namen erhielt das Schloss mit dem Erwerb und Ausbau von Prinzessin [[Sophie von Arenberg]] im Jahr [[1861]]. Bis dahin hieß es [[Bürglsteingut]]. Im Jahr [[1627]] wurde vom damaligen Eigentümer die nach ihm benannte [[Ritzenkapelle zu Unsere Lieben Frau von Bürglstein|Ritzenkapelle "Zu Unserer Lieben Frau von Bürglstein"]] im Südwesten an das Gebäude angebaut. |
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| − | Nach einem Brand [[1814]] erstand es neben dem [[Bürglsteingut]] wieder in spätbiedermeierlichem Stil. Bemerkenswert ist eine Kassettendecke, die aus [[Schloss Tandalier]] ([[Radstadt]]) stammt, aus dem [[16. Jahrhundert]] und der reizvolle Park.
| + | === Sitz Pirglstein === |
| | + | Im Lauf der Jahrhunderte gab es zahlreiche Eigentümerwechsel. Lediglich das [[18. Jahrhundert]] war in dieser Hinsicht stabil. [[1695]] verkaufte Ferdinand Paris Freiherr von [[Rehlingen]] seinen adeligen Sitz Pirglstein an [[Fürsterzbischof]] [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]]. Es wurde darin zunächst das [[Ursulinenkloster]] untergebracht und ab [[1698]] ein Waisenhaus. Später standen Park und Bürglstein dem [[Priesterseminar]] als Erholungsort für die Alumnen (Priesteramtskandidaten) zur Verfügung. [[1730]] ließ Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian |Firmian]] auf dem [[Bürglstein]], im Süden des Objekts gelegen, eine Gloriette errichten. Bis zur [[Salzachregulierung]] in der zweiten Hälfte des [[19. Jahrhundert]]s reichte der Fluss bis an den südlichsten Stadtberg von Salzburg. |
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| − | Im [[20. Jahrhundert]] war eine Nebenstelle des "[[Haus der Natur|Hauses der Natur]]" im Schloss untergebracht. Es diente auch als Wohnstätte des Dichters [[Hermann Bahr]] und dann als [[Max-Reinhardt-Forschungs- und Gedenkstätte]]. [[2004]] erwarb es die [[American Austrian Foundation]] und renovierte es um Millionen Euro. Unter anderem wurde auch der gesamte Park neu gestaltet. | + | === Bürglsteingut unter Josef Rosenegger === |
| | + | Im Jahr [[1791]] verkaufte Fürsterzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] das Anwesen, jedoch ohne die Kapelle, an den Kunstgärtner [[Josef Rosenegger]]. Dieser legte einen kultivierten Landschaftsgarten an, samt Grotte und Aussichtsterrassen, pflanzte Obstbäume und erwarb sieben Zwerge vom [[Zwergelgarten]] [[Schloss Mirabell]]. Zusammen mit einer Gaststätte wurde das Areal zu einer Attraktion für die Salzburger und Besucher von auswärts. An den Besuch von [[Maria Theresia]], Gattin von Kaiser [[Franz II./I.]] im Jahr [[1804]] erinnert ein von Rosenegger errichteter [[Gedenksäule auf dem Bürglstein für Maria Theresia von Neapel-Sizilien|Obelisk]]. Dieser steht heute auf dem von der Stadt kommenden Weg auf den Bürglstein. |
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| − | Es zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten in der Stadt Salzburg]].
| + | Am [[22. August]] [[1814]] wurde das Schloss Bürglstein durch einen Brand in großen Teilen zerstört, jedoch in spät[[biedermeier]]lichem Stil wieder aufgebaut. |
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| − | ==Brände==
| + | Am [[3. Jänner]] [[1842]] kam [[Eberhard Fugger]], ein namhafter Geologe, späterer Direktor des [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]] und ab [[1911]] [[Ehrenbürger der Stadt Salzburg|Ehrenbürger]] der Landeshauptstadt, auf dem damals noch genannt ''Schloss Bürglstein'' zur Welt. |
| − | Ein erstes Mal brannte das damalige ''Bürglsteingut'' 1814 ab.
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| − | Ein weiteres Mal wurde am [[20. April]] [[2009]] um 15.16 Uhr Brandalarm ausgelöst. Ein neuerlicher Brand zerstörte den Dachstuhl des Schlosses. Dabei kam es zu einer beachtlichen Rauchentwicklung. Zwei Arbeiter erlitten eine leichte Rauchgasvergiftung, ein Feuerwehrmann kollabierte und fünf erlitten Rauchgasvergiftungen.
| + | === Ära Arenberg === |
| | + | [[1861]] wurde die Liegenschaft von Prinzessin Sophie von Arenberg, geborene von [[Auersperg]] (* [[8. Jänner]] [[1811]] in Prag; † [[15. Februar]] [[1901]] in der Stadt Salzburg, beigesetzt in der ''Eglise Saint Nicolas'' in Raismes, [[Frankreich]]) erworben und umgebaut. Sie war mit dem um 34 Jahre älteren Prinz Ernst von Arenberg verheiratet und zum Zeitpunkt des Erwerbs bereits vier Jahre Witwe. Das Bürglsteingut bestand damals aus zwei Gebäudeteilen wie auf dem Detail des Panoramas von [[Johann Michael Sattler]] aus dem Jahr [[1829]] gut erkennbar ist. Der Prinzessin verdanken wir das heutige Aussehen des Gebäudes mit dem Zubau des Mittelteiles samt gusseiserner Veranda und einem weiteren Zubau an der Ostseite des Gebäudes [[1874]]. Mit diesem zweiten Zubau wurde die Lücke zwischen Schloss und den zweigeschossigen Wirtschaftsgebäuden (Ställe, Remise, Glashaus) aus dem frühen [[17. Jahrhundert]] geschlossen. Für den Festsaal im 2. Obergeschoss erwarb sie die [[Renaissance]]-Kassettendecke und Türumrahmungen vom [[Schloss Tandalier]] in [[Radstadt]]. In der ostseitig gelegenen Türumrahmung ist die Jahreszahl [[1569]] erkennbar. |
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| | + | [[1897]] übertrug Sophie das Schloss an ihr einziges Kind, Tochter Eleonore Ursula Prinzessin von Arenberg. Sie wohnte nicht selbst im Objekt und ließ nach dem Tod ihrer Mutter Mietwohnungen errichten. |
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| | + | === Das Schloss im 20. Jahrhundert === |
| | + | Der Schriftsteller [[Hermann Bahr]] und seine Frau, die Opernsängerin und Mitbegründerin der [[Salzburger Festspiele]], [[Anna Bahr-Mildenburg]] verbrachten hier zehn Jahre von [[1912]] bis [[1922]]. Sie machten das Schloss zu einem Treffpunkt von Künstlern und Intellektuellen. |
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| − | Es wurde versucht, so viele Kunstwerke wie möglich vor den Flammen zu retten. Die Löschmannschaften versuchten den Schaden durch Löschwasser und notwendigem Aufreißen des Daches so gering wie möglich zu halten. Trotzdem sprach man von einem Millionenschaden. Vor allem das extrem viel notwendige Löschwasser - bis zu 3 000 Liter pro Minute - zerstörte Stuck und und Dekor. Bis die Mauern der oberen Stockwerke wieder ganz trocken sind, wird es rund einen Monat dauern.
| + | Nach dem [[Ersten Weltkrieg]] gab es Pläne zur Errichtung eines [[Mozart]]-[[Festspielhäuser|Festspielhauses]] auf dem Bürglstein. |
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| | + | [[1931]] wurde die Liegenschaft zu vier Fünftel von der [[Salzburger Sparkasse]] und zu einem Fünftel von der [[Stadtgemeinde Salzburg]] gekauft. Zu dieser Zeit hatten die [[Arenberggründe]] ein Ausmaß von 66 000 m² und reichten bis zum [[Äußeren Stein]]. [[1932]] führte die Stadt einen großen Architektenwettbewerb durch mit dem Ziel eine bestmögliche Nutzung zu erreichen. Keines der eingereichten Projekte wurde weiterverfolgt. Ein erheblicher Teil der Fläche wurde dann in den Jahren [[1950]]-[[1953]] für den Bau des [[Unfallkrankenhaus Salzburg|Unfallkrankenhauses]] verwendet. |
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| − | Das nahe gelegenen [[Unfallkrankenhaus Salzburg]] musste vorübergehend die Operationssäle schließen. Beißender Rauch drang über die Klimaanlage ins Spitalinnere.
| + | Am Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] trafen fünf [[Bomben auf die Stadt Salzburg|Fliegerbomben]] das Gelände. So auch die Ritzenkapelle, die auf dem Bürglstein errichtete Gloriette und das römische Gräberfeld. Von der Gloriette sind nur mehr die Grundmauern zu sehen und die im Eigentum des Priesterhausfonds stehende stark beschädigte Kapelle wurde im Jahr [[1951]] abgerissen. Seit September [[1945]] diente sie der Tischlerei Seidl als Lagerraum. |
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| | + | Von [[1968]] bis [[1995]] befand sich im Gebäude die [[Max Reinhardt Forschungs- und Gedenkstätte]]. Die Eröffnung wurde am [[26. Juli]] [[1968]] durch Bundespräsident Franz Jonas in Anwesenheit der Witwe [[Helene Thimig-Reinhardt]] vorgenommen. |
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| | + | [[1989]] wurde das Schloss - ohne Park - vom [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land Salzburg]] erworben und im Juli [[2001]] im Rahmen einer öffentlichen Feilbietung von der [[Salzburg Stiftung]] der ''[[American Austrian Foundation]]'' gemeinnützige Privatstiftung mit den Vorständen Dr. Wolfgang Aulitzky und Komm.-Rat [[Heinrich Spängler]] gekauft. Ende [[2002]] erwarb die Salzburg Stiftung auch den [[Milton and Roslyn Wolf-Park|Park]] im Ausmaß von 17 822 m² von der Salzburger Sparkasse (vier Fünftel) und der Stadt Salzburg (ein Fünftel). Ermöglicht wurde dies durch eine Spende des ehemaligen Botschafters der [[Vereinigte Staaten von Amerika|Vereinigten Staaten von Amerika]] in Österreich Milton A. Wolf ([[1977]]–[[1980]]). |
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| | + | === Das Schloss im 21. Jahrhundert === |
| | + | Die stark zunehmende Anzahl der medizinischen Wochenseminare führte zu Überlegungen, eigene Seminar-und Unterkunftsmöglichkeiten zu schaffen und in der Folge zum Erwerb von Schloss Arenberg. Das Gebäude befand sich in einem baulich desolaten Zustand sodass umfangreiche Umbau- und Sanierungsarbeiten nach Plänen der Architekten DI Hans Werner Scheicher und Mag. Reiner Kaschl erforderlich waren. Auf Grundlage der rechtskräftigen Baubewilligung vom [[13. August]] [[2002]] begannen die Bauarbeiten im September [[2003]] und dauerten eindreiviertel Jahre. Vom [[29. Mai]] bis [[4. Juni]] [[2005]] konnte das erste Seminar auf Schloss Arenberg ''Infectious Diseases'' mit den Kursdirektoren Richard Roberts, ''Weill Cornell Medical College'' New York und Wolfgang Graninger, Universität [[Wien]], abgehalten werden. Die Eröffnungsfeier (''Ribbon Cutting Ceremony'') von Schloss Arenberg fand am [[24. Juli|24.]] und [[25. Juli]] 2005 statt.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=XiaNKyHrNZ0I0ih74OwMXKbKYXsuqSaBs8n6M51Lbes55nRItvV7KgsHxRa2Ll5vp4Cii60%2F%2FW%2BVgI1pXFp87Ebxc%2BrAU0Gj8V8MiUSiVPVuiF%2F9t4MbBH6zJM6B8EFs&id1=lo20050723_20&q=%2522Salzburg%2520Stiftung%2520der%2520AAF%2522#slide132 www.sn.at], Archiv der "[[Salzburger Nachrichten]]", Ausgabe vom 23. Juli 2005, Seite 22</ref> |
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| − | 13 Stunden kämpften rund 250 Mann der [[Feuerwehr]]en gegen den immer wieder in Glutnestern aufflackernden Brand, bis es erst am [[21. April]] um 4.17 Uhr ''Brand aus'' heißen konnte.
| + | Durch den [[Brand des Schlosses Arenberg 2009|Ausbruch eines Feuers]] bei Dachsanierungsarbeiten am [[20. April]] [[2009]] wurde das Dachgeschoß zerstört und der Rest des Hauses durch Wasserschäden stark in Mitleidenschaft gezogen. Insbesondere die aus dem [[16. Jahrhundert]] stammenden Renaissance-Holztäfelungen und Türumrahmungen im Festsaal waren stark gefährdet. Erfreulicherweise konnten Fachleute gefunden werden, denen eine Trocknung und Wiederherstellung dieser wertvollen Kulturzeugen gelang. Nach kurzer Vorbereitungszeit und nur elf Monaten Sanierungsarbeiten konnte das Gebäude am [[29. Mai]] [[2010]] wieder in Betrieb genommen werden. Das Haus verfügte nunmehr über 54 Zimmer (37 Einzelzimmer, sieben Doppelzimmer und zehn Suiten). |
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| − | Die ersten Schätzungen des Schadens auf rund sechs Millionen Euro mussten Tage später auf bis zu zehn Millionen erhöht werden. Nicht nur der Dachstuhl mit den historischen Tramdecken muss abgetragen und restauriert werden. Auch mindestens zwei weitere obere Geschosse müssen abtragen, restauriert und wieder errichtet werden: wertvolle Holzdecken, Wandverkleidungen, Flügeltüren, Kachelöfen u. a. müssen Stück für Stück vorsichtig heraus gelöst werden, bevor sie restauriert werden können.
| + | Seit Aufnahme der Seminartätigkeit in Salzburg im November 1993 wurden über 750 Wochenseminare in allen medizinischen Fachgebieten - von der Anästhesie über die Orthopädie bis zur Urologie - mit über 28 000 Fachärzten aus 128 Ländern abgehalten (Stand April 2024). Vortragende (''Faculty'') sind Mediziner der renommiertesten Universitätskliniken der USA wie ''Weill Cornell Medical College'' New York, ''Columbia University'' New York, ''The Children´s Hospital of Philadelphia'', ''Duke University'', etc., aber auch aus Europa, jeweils in Kooperation mit ihren Fachkollegen der österreichischen Universitätsspitäler Wien, Graz, Innsbruck, Salzburg. Besonders bemerkenswert ist die Bereitschaft der Vortragenden ihr im Verlauf ihres Berufslebens erworbenes Wissen unentgeltlich weiterzugeben. Durch die Weitergabe des letzten Standes des medizinischen Wissens an Fachärzte aus aller Welt findet eine Multiplikation dieses Wissens statt, das unmittelbar zum Wohl einer großen Zahl von Patienten eingesetzt werden kann. |
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| − | Als Brandursache wurden Lötarbeiten am Kupferdach des Schlosses ermittelt. Mitarbeiter der [[Altenmarkt]]er Firma Perwein, waren mit der Säuberung der Dachrinnen beauftragt gewesen. Dabei entdeckten sie einen kleinen Schaden und versuchten diesen zu reparieren. Obwohl die Männer vorschriftsmäßig einen Feuerlöscher und Wasser dabei gehabt hatten, konnten sie die rasche Ausbreitung des Feuers nicht verhindern.
| + | Die Medizinseminare finden im Rahmen des ''Open Medical Institutes'', einem Programm der ''American Austrian Foundation'', statt. Medizinischer Direktor seit Anbeginn ist Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Aulitzky. Während der Seminarpause im Sommer werden im Schloss Arenberg ''Opern-camps'' für Kinder und Jugendliche unter der Leitung von Mitgliedern der [[Wiener Philharmoniker]] abgehalten. |
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| | + | == Milton and Roslyn Wolf-Park == |
| | + | Im [[Milton and Roslyn Wolf-Park]] befinden sich die [[Würth Skulpturen Garten bei Schloss Arenberg|Würth Skulpturen]]. |
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| − | Bei den Aufbauarbeiten nach dem Brand 2009 kam es zu einem tödlichen Arbeitsunfall. Am [[19. August]] stürzten beim Aufbau eines Materialkrans ein Mann in Tod, ein zweiter wurde schwer verletzt.
| + | == Literatur == |
| | + | [[2020]] wurde ein Buch, das der ehemalige Wissenschafts-Chef der "[[Salzburger Nachrichten]]", [[Josef Bruckmoser]], und die AAF-Mitarbeiterin Stephanie Faschang vorgestellt, das auf 124 Seiten Geschichte und Gegenwart des Hauses und seiner Nutzung beschreibt.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/arenberg-hinter-der-schlossfassade-werden-spitzen-aerzte-ausgebildet-92468122 www.sn.at], 6. September 2020</ref> |
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| − | == Weitere Bilder == | + | == Bilder == |
| | + | {{Bildkat}} |
| | {{Commonscat|Schloss Arenberg, Salzburg}} | | {{Commonscat|Schloss Arenberg, Salzburg}} |
| − | ==Quellen== | + | == Quellen == |
| | * [http://www.salzburg-rundgang.at www.salzburg-rundgang.at] | | * [http://www.salzburg-rundgang.at www.salzburg-rundgang.at] |
| − | * [[Salzburger Nachrichten]], 21. April 2009 | + | * {{wikipedia-de|Schloss_Arenberg_(Salzburg)}} |
| | + | : --> dortiger Autor [[Reinhard Medicus]] |
| | + | * [http://www.burgen-austria.com/archive.php?id=1747 www.burgen-austria.com] |
| | + | * [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19410604&query=%22B%c3%bcrglstein%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], "[[Salzburger Volksblatt]]", Ausgabe vom 4. Juni 1941, Seite 3: Dr. [[Friedrich Breitinger]]: ''Bürglstein und Josef Rosenegger'' |
| | + | * [[Rudolf Aichinger]] (18. Juli 2021, via E-Mail an Admin. [[Benutzer:Peter Krackowizer|Peter]]) |
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| | + | == Einzelnachweise == |
| | + | <references/> |
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