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Textersetzung - „Hochtortunnel“ durch „Hochtor Tunnel“
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Der '''{{PAGENAME}}''' war ein drei Jahre dauernder Streit um die Trassenführung der [[Scheitelstrecke der Großglockner Hochalpenstraße|Scheitelstrecke]] der [[Großglockner Hochalpenstraße]] zwischen dem Salzburger [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]] und dem Chefingenieur der Straßenerbauung, [[Franz Friedrich Wallack|Franz Wallack]].
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[[Datei:Variantenstreit der Großglockner Hochalpenstraße Skizze.jpg|thumb|Drei der vier Varianten (II, IIa und IIb), die Dr. Rehrl vorschlug. Die vierte Variante wäre nur ein 2,272 m langer Tunnel ins [[Nassfeld-Speicher|Nassfeld]] gewesen und dort Einmündung in die oberste und letzte Kehre der [[Gletscherstraße]]. Die mit I eingezeichnete Straßenführung stammte von Wallack und wurde letztendlich umgesetzt.]]
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Der '''Variantenstreit der Großglockner Hochalpenstraße''' war ein drei Jahre dauernder Streit um die Trassenführung der [[Scheitelstrecke der Großglockner Hochalpenstraße|Scheitelstrecke]] der [[Großglockner Hochalpenstraße]] zwischen dem Salzburger [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]] und dem Chefingenieur der Straßenerbauung, [[Franz Friedrich Wallack|Franz Wallack]].
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== Übersicht ==
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[[Datei:Glocknergruppe Pfandlschartensee Variantenstreit.jpg|thumb|Bildrand unten die [[Kaiser-Franz-Josefs-Höhe]] am Ende der [[Gletscherstraße]], einer Stichstraße der [[Großglockner Hochalpenstraße]] und im oberen Bildteil Mitte der [[Pfandlschartensee]]. Dort hätte [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]] ursprünglich geplant, dass die Großglockner Hochalpenstraße aus einem Tunnel von dem dahinter liegenden [[Ferleitental]] die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe erreichten sollte.]]
In den Jahren [[1930]] bis [[1933]] waren die [[Pfandlscharte]]n der Knackpunkt in der [[Großglockner Hochalpenstraße Baugeschichte|Baugeschichte]] der Großglockner Hochalpenstraße. In dem gut drei Jahre dauernden Variantenstreit wollte der damalige Salzburger Landeshauptmann Dr. Franz Rehrl die Straße auf Salzburger Seite von der [[Hexenküche]] oberhalb des [[Ferleitental]]s zunächst durch den ''Klobengrat-Tunnel'' (562 m), dann durch den 2 253 m langen ''Pfandlscharten-Tunnel''  zwischen den beiden Pfandlscharten darunter führen. Franz Wallack war aber aus folgenden Gründen dagegen: sehr späte Schneeschmelze erst im Juli oder August, Lawinengefahr und kaum Landschaft.
      
==Die Hintergründe==
 
==Die Hintergründe==
Einer der Gründe, weshalb Rehrl in den [[1920er]] und [[1930er]] Jahren sich so vehement für den Bau der Großglockner Hochalpenstraße eingesetzt hatte, war die Vision der Errichtung eines Skizentrums in der [[Glocknergruppe]]. Dieses sollte mit der neuen Straße erschlossen werden. Eine weitere Idee von Dr. Rehrl war, dass diese Straße zur Errichtung einer riesigen [[Tauernkraftwerke Kaprun|Tauernkraftwerkgruppe]] von jenen Betreibern gebaut und bezahlt werden sollte; dann hätte sie später vom [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land Salzburg]] ohne Kosten übernommen werden sollen und neben der Ausflugsstraßenfunktion auch für das Skigebiet als Zubringer dienen.  
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Einer der Gründe, weshalb Rehrl in den [[1920er]]- und [[1930er]]-Jahren sich so vehement für den Bau der Großglockner Hochalpenstraße eingesetzt hatte, war die Vision der Errichtung eines Skizentrums in der [[Glocknergruppe]]. Dieses sollte mit dieser neuen Straße erschlossen werden. Eine weitere Idee von Dr. Rehrl war, dass diese Straße zunächst zur Errichtung einer riesigen [[Tauernkraftwerk-Projekt der 1920er-Jahre|Tauernkraftwerkegruppe]] von jenen Betreibern gebaut und bezahlt werden sollte. Nach der Fertigstellung des Tauernkraftwerkeprojekt sollte die Baustraße vom [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land Salzburg]] ohne Kosten übernommen werden und neben der Ausflugsstraßenfunktion auch für das Skigebiet als Zubringer dienen.  
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Er erkannte, dass in der damaligen Wirtschaftsrezession die Ankurbelung des [[Fremdenverkehr]]s (wie schon [[1922]] mit den ersten [[Salzburger Festspiele]]n) ein wesentlicher wirtschaftlicher Faktor wäre. Und man kann seinen Intentionen auch entnehmen, dass er ursprünglich [[Kärnten]] auch gar nicht an der Nutzung der Großglockner Hochalpenstraße partizipieren hätte lassen wollen.
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Rehrl erkannte, dass in der damaligen Wirtschaftsrezession die Ankurbelung des [[Fremdenverkehr]]s (wie schon [[1922]] mit den ersten [[Salzburger Festspiele]]n) ein wesentlicher wirtschaftlicher Faktor wäre. Und man kann seinen Intentionen auch entnehmen, dass er ursprünglich [[Kärnten]] auch gar nicht an der Nutzung der Großglockner Hochalpenstraße partizipieren hätte lassen wollen (was auch zu seinen Varianten in der Straßenführung zum Ausdruck kam).
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Auf die Nutzung der Wasserkraft zurück greifend ließ er [[1928]] ein gigantisches Projekt vorbereiten, für dessen Ausführung der Salzburger Landtag schließlich AEG Berlin gewinnen konnte: die Tauernkraftwerke sollten mit jährlich 3,3 Milliarden Kubikmeter Wasser aus dem Gebiet der [[Zentralalpen]] im Bereich der [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] aus [[Kärnten]], [[Osttirol]] und Salzburg 6,6 Milliarden kWh produzieren; 1.250 km Hangkanäle, 80 km Sammelkanäle, 120 km Sammelstollen in rund 2 100 [[m ü. A.]] sollten das Wasser aus einem Einzugsgebiet von etwa 2 000 km² in drei Mega-Staubecken sammeln und ins [[Kapruner Tal]] leiten. Dort sollten zwei [[Wasserkraftwerke]] gespeist werden und durch gigantische Stollen - wie zweigleisige Bahntunnels - weiter nach [[St. Johann im Pongau]] fließen, wo ein drittes Kraftwerk errichtet werden sollte.
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[[Datei:Pfandlschartensee Pfandlscharte.jpg|thumb|Links oberhalb des [[Pfandlschartensee]] befindet sich die [[Pfandlscharte]], unter der Rehrl seine Variante geführt hätte.]]
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Dieses Projekt war mit 6,6 Milliarden Schilling (1928) veranschlagt gewesen und hätte im Endausbau 6,6 Milliarden kWh Strom erzeugen sollen - zum Vergleich: etwa das 2,75fache an der 1928 bestehenden österreichischen Gesamtstromproduktion!
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Auf die Nutzung der Wasserkraft zurückgreifend ließ er [[1928]] ein gigantisches Projekt vorbereiten, für dessen Ausführung der [[Salzburger Landtag]] schließlich AEG Berlin gewinnen konnte: die Tauernkraftwerke sollten mit jährlich 3,3 Milliarden Kubikmeter Wasser aus dem Gebiet der [[Zentralalpen]] im Bereich der [[Hohen Tauern]] aus [[Kärnten]], [[Osttirol]] und Salzburg 6,6 Milliarden kWh produzieren; 1 250 km Hangkanäle, 80 km Sammelkanäle, 120 km Sammelstollen in rund 2 100 [[m ü. A.]] sollten Wasser aus einem Einzugsgebiet von etwa 2 000 km² in drei Mega-Staubecken sammeln und ins [[Kapruner Tal]] leiten. Dort sollten zwei [[Wasserkraftwerke]] gespeist werden und durch gigantische Stollen - wie zweigleisige Bahntunnels - weiter nach [[St. Johann im Pongau]] fließen, wo ein drittes Kraftwerk errichtet werden sollte.
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Kernbestandteil dieses Megaprojekts<ref>Aber wie oft bei solchen Mammutprojekten, es fehlte schließlich am Geld und eine deutliche magere Version wurde schließlich nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] in Form der [[Tauernkraftwerke Kaprun]] realisiert</ref> war aber ein über mehrere Kilometer lange geplanter Stollen durch die [[Tauern]], die die Wassermenge von Kärntner Gebiet nach Salzburg leiten sollten. Demnach auch ein wesentlicher Kostenbestandteil. Würde sich also ein solcher Wassertunnel in Kombination mit einem Straßentunnel in die Projektierung einfügen, wäre dies ein großer Vorteil für Salzburg - und Dr. Rehrl gewesen.
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Dieses Projekt war mit 6,6&nbsp;Milliarden [[Schilling]] (1928) veranschlagt gewesen und hätte im Endausbau 6,6&nbsp;Milliarden kWh Strom erzeugen sollen - zum Vergleich: etwa das 2,75fache an der 1928 bestehenden österreichischen Gesamtstromproduktion!
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==Streitbeginn==
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Kernbestandteil dieses Megaprojekts<ref>Aber wie oft bei solchen Mammutprojekten, es fehlte schließlich am Geld und eine deutliche magere Version wurde schließlich nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] in Form der [[Tauernkraftwerke Kaprun]] realisiert</ref> war aber ein über mehrere Kilometer lange geplanter Stollen durch den [[Alpenhauptkamm]], der die Wassermenge von Kärntner Gebiet nach Salzburg leiten sollte. Demnach auch ein wesentlicher Kostenbestandteil. Würde sich also ein solcher Wassertunnel in Kombination mit einem Straßentunnel in die Projektierung einfügen, wäre dies ein großer Vorteil für Salzburg - und Dr. Rehrl - gewesen.
Kaum war Wallack im Frühjahr [[1930]] nach Salzburg übersiedelt, bat Rehrl Wallack zu einer Unterredung. Bei dieser legte Rehrl seine eigene Trassenvariante vor: gegenüber Wallacks Trassenvorschlag von 34,5 km langen Strecke sollte Rehrls Variante nur 20,5 km lang sein, durch Lawinengalerien führen und schließlich durch einen drei Kilometer langen Tunnel (für das Wasser...) unter der [[Pfandlscharte]] unmittelbar zur [[Kaiser-Franz-Josefs-Höhe historisch|Kaiser-Franz-Josefs-Höhe]] führen. Allerdings betrügen die Baukosten seiner Variante II. um 6,5 Mio. Schilling mehr als jene der Variante I. von Wallack.  
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== Die erste Variante ==
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In den Jahren [[1930]] bis [[1933]] waren die [[Pfandlscharte]]n der Knackpunkt in der [[Großglockner Hochalpenstraße Baugeschichte|Baugeschichte]] der Großglockner Hochalpenstraße. In dem gut drei Jahre dauernden Variantenstreit wollte der damalige Salzburger Landeshauptmann Dr. Franz Rehrl die Straße auf Salzburger Seite von der [[Hexenküche]] oberhalb des [[Ferleitental]]s zunächst durch den "Klobengrat-Tunnel" (Länge 562&nbsp;m), dann durch den 2&nbsp;253&nbsp;m langen "Pfandlscharten-Tunnel" zwischen den beiden Pfandlscharten unterirdisch führen. Franz Wallack war aber aus folgenden Gründen dagegen: sehr späte Schneeschmelze erst im Juli oder August, Lawinengefahr und wenig Landschaft (was ja eigentlich der Auftrag der Trassenplanung an Wallack war, möglichst viel Landschaft zu zeigen).
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Kaum war Wallack im Frühjahr 1930 von Kärnten nach Salzburg übersiedelt, bat Rehrl Wallack zu einer Unterredung. Bei dieser legte Rehrl seine eigene Trassenvariante vor: gegenüber Wallacks Trassenvorschlag von 34,5 km langen Strecke sollte Rehrls Variante nur 20,5 km lang sein, durch [[Lawinengalerie]]n führen und schließlich durch einen über zwei Kilometer langen Tunnel (für das Wasser...) unter der [[Obere Pfandlscharte|Oberen Pfandlscharte]] unmittelbar zur [[Kaiser-Franz-Josefs-Höhe]] führen. Allerdings betrügen die Baukosten seiner Variante II. um 6,5 Mio. Schilling mehr als jene der Variante I. von Wallack. Und schon Wallacks Variante war schwierig zu finanzieren.
    
Trotz der Darlegungen Wallacks über die Nachteile dieser Variante, kamen die beiden zu keiner Einigung.
 
Trotz der Darlegungen Wallacks über die Nachteile dieser Variante, kamen die beiden zu keiner Einigung.
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[[Datei:Fuscher Tal Pfandlscharte Variantenstreit 1932.jpg|thumb|Blick auf den Südabschluss des [[Fuscher Tal]]s, das [[Ferleitental]]. Links windet sich die [[Großglockner Hochalpenstraße]], die bereits bis zum [[Hochmais (Großglockner Hochalpenstraße)|Hochmais]] fertig war. In der geraden Verlängerung des Tals kann man ein Tal erkennen, das zu einer schneebedeckten [[Scharte]] führt, der [[Untere Pfandlscharte|Unteren Pfandlscharte]]. In diesem Bereich war im Variantenstreit ein Tunnel geplant.]]
    
Die Argumente der beiden im Wesentlichen:
 
Die Argumente der beiden im Wesentlichen:
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Dr. Rehrl: der Tunnel könnte zum Haupttunnel des gigantischen Kraftwerkprojektes ausgebaut werden, weshalb die Kosten der Errichtung von AEG zu tragen gewesen wären; Rehrl wollte auch die Kärntner vom touristischen Erfolg abschneiden und plante die kürzest mögliche Trasse von Zell am See zur Pasterze; er spekulierte darauf, dass eine kürzere Fahrzeit mehr Tagesausflüglerl anlocken würde; außerdem war er überzeugt, so eine "winterfeste" Zufahrt für sein Projekt Großglockner Skigebiet zu haben.
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Dr. Rehrl: Der Tunnel könnte zum Haupttunnel des gigantischen Kraftwerkprojektes ausgebaut werden, weshalb die Kosten der Errichtung von AEG zu tragen gewesen wären; Rehrl wollte auch die Kärntner vom touristischen Erfolg abschneiden und plante die kürzest mögliche Trasse von [[Zell am See]] zur [[Pasterze]]; er spekulierte darauf, dass eine kürzere Fahrzeit mehr Tagesgäste anlocken würde; außerdem war er überzeugt, so eine "winterfeste" Zufahrt für sein Projekt Großglockner Skigebiet zu haben.
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Wallack: stützte sich auf die Grundvorgabe, möglichst viele landschaftliche Sehenswürdigkeiten und Ausflugspunkte mit in den Verlauf der Panoramastraße einzubinden. Außerdem verliefe die Variante I von Rehrl an nordseitigen Schattenhängen, was eine spätere Schneeräumung und somit spätere Nutzung bedeuten würde;
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Wallack hingegen stützte sich auf die Grundvorgabe, die er für die Planung erhalten hatte, möglichst viele landschaftliche Sehenswürdigkeiten und Aussichtspunkte mit in den Verlauf der Panoramastraße einzubinden. Außerdem verliefe die Variante I von Rehrl an nordseitigen Schattenhängen, was eine teilweise sehr späte Schneeräumung und somit spätere Nutzung bedeuten würde;
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In Folge wurden von Dr. Rehrl immer und immer wieder anerkannte Fachleute zu Expertisen eingeladen. Diese verschlangen viel Geld. Und alle gaben der Trassenführung von Wallack den Vorzug, sofern sie überhaupt eine Bevorzugung aus diplomatischen Gründen anführten. Erst am [[9. August]] [[1933]] konnten sich Dr. Rehrl und der Verwaltungsrat, dessen Vorsitzender er war, zur Variante von Wallack durchringen!  
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In Folge wurden von Dr. Rehrl immer und immer wieder anerkannte Fachleute zu Expertisen eingeladen. Diese verschlangen viel Geld. Und alle gaben der Trassenführung von Wallack den Vorzug, sofern sie überhaupt eine Bevorzugung aus diplomatischen Gründen anführten. Erst am [[9. August]] [[1933]] konnten sich Dr. Rehrl und der Verwaltungsrat, dessen Vorsitzender er war, zur Variante von Wallack durchringen! Doch zu Ereignissen in der Zwischenzeit.
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== 1931==
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Im Variantenstreit über den Verlauf der [[Scheitelstrecke der Großglockner Hochalpenstraße|Scheitelstrecke]] übergaben die Gutachter der Ingenieurgeologe Ing. Dr. Stiny (Professor an der Technischen Hochschule Wien) Oberbaurat Dr. Ing. [[Karl Imhof]] aus [[Böckstein]] zur Beurteilung aller geologischen und tunnelbautechnischen Fragen sowie der Alpinist Oberst [[Georg Bilgeri]] ihre Gutachten am [[24. September]] [[1931]] an den Salzburger Landeshauptmann.
: [[1931]], [[24. September]]: Im Variantenstreit über den Verlauf der [[Scheitelstrecke der Großglockner Hochalpenstraße|Scheitelstrecke]] übergeben die Gutachter der Ingenieurgeologe Ing. Dr. Stiny (Professor an der Technischen Hochschule Wien) Oberbaurat Dr. Ing. [[Karl Imhof]] aus [[Böckstein]] zur Beurteilung aller geologischen und tunnelbautechnischen Fragen sowie der Alpinist Oberst [[Georg Bilgeri]] ihre Gutachten an den Salzburger Landeshauptmann.
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== 1932 ==
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[[Datei:Flug um den Großglockner und entlang der winterlichen Großglockner Hochalpenstraße Februar 2024 10.jpg|thumb|Das Hochkar mit dem verschneiten Pfandlschartensee, links darüber die Untere Pfandlscharte und noch weiter links windet sich die Großglockner Hochalpenstraße über die sogenannte [[Hexenküche]] auf das [[Oberes Nassfeld|Obere Nassfeld]].]]
: [[1932]], Februar: Prof. Dr. Ing. Leopold Örley von der Technischen Hochschule Wien überreicht sein Gutachten über die Machbarkeit der beiden Scheitelstreckentrassen im Variantenstreit.
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== 1933 ==
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== 1932 folgten weitere Varianten ==
=== Der Variantenstreit geht in die letzten Runden ===
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Im Februar [[1932]] überreichte Prof. Dr. Ing. Leopold Örley von der Technischen Hochschule Wien sein Gutachten über die Machbarkeit der beiden Scheitelstreckentrassen im Variantenstreit. Mittlerweile war Dr. Rehrl klar geworden, dass seine erste Variante - der lange Tunnel - unfinanzierbar ist. Er ließ daher neue Varianten ausarbeiten, die in der Zeichnung ganz oben mit II, IIa und IIb gekennzeichnet sind. Wollte man aber eine kürzere Tunnelvariante planen, musste ein Teil der Straße über die Pfandlscharte geführt werden. Dies stieß wiederum auf das Problem, dass die [[Gletscher]] nördlich und südlich der Pfandlscharte weit hinunter reichten und ein kürzerer Tunnel nicht höher hinauf verlegt werden konnte. Es entstanden also die Varianten IIa und IIb.
: [[1933]],  [[27. Juni]]: Auf der im Variantenstreit von Landeshauptmann Rehrl geforderten Trasste auf der [[Gamskar]]<nowiki>linie</nowiki> liegt immer noch meterhoch Schnee. Rehrl verlangt trotzdem die Vermessung dieser Trasse.
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: [[2. Juli]]: Die Trassierungsabteilung beginnt auf der Gamskarlinie ihre Arbeit.
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: [[4. Juli|4.]] bis [[7. Juli]]: Wallack und ein ''Unparteiischer'' messen die Schneemengen der beiden Varianten für die Scheitelstrecke:
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:: Wallack-Variante Hochtor: 37&nbsp;500 Kubikmeter Schnee
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:: Rehrl-Varianten Pfandlschartenlinie 20&nbsp;900 und Gamskarlinie 58&nbsp;300 Kubikmeter Schnee
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: [[5. Juli]]: Die Trassierungsabteilung bricht auf der Gamskarlinie ihre Arbeit aufgrund der Schneelagen ab.
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: [[16. Juli|16.]] bis [[18. Juli]]: Die Schneemessungen werden wiederholt und ergeben 8&nbsp;400 - 3&nbsp;200 - 30&nbsp;300 Kubikmeter Schnee
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: [[17. Juli|17.]] bis [[30. Juli]]: Die unterste Strecke der Gamskarlinie bis zur Überquerung der Rückzugsmoräne des südlichen [[Pfandlschartenkees]]es kann trassiert werden. Dann müssen die Trassierungsarbeiten abermals abgebrochen werden, da das gesamte höher liegende Gelände immer noch tief verschneit ist.
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: [[21. Juli]]: Der Schweizer Sachverständige Kantonoberingenieur A. Scola aus Chur erläutert am Abend im [[Hotel Gaisbergspitze]] Rehrl und Wallack sein Gutachten über die Varianten der Scheitelstrecke. Scola meint, für eine Touristenstraße dürfte nie das lange Loch des [[Pfandlschartentunnel]]s gebaut werden (Rehrl-Variante), wenn die Möglichkeit bestünde, zu wesentlich niedrigen Kosten einen ebenso lang befahrbaren offenen Straßenübergang bauen zu können.
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: [[24. Juli]]: Scola, Rehrl und Wallack fahren mit dem Nachtschnellzug nach [[Lienz]].
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: [[25. Juli]]: Die drei besichtigen die südlichen Anstiegslinien der [[Pfandlscharte]]n- und Gamskarlinie.
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: [[26. Juli]]: Zeitig in der Früh brechen die drei zusammen mit zwei Bergführern mit Pickel und Seil auf und gegen die gesamte Gamskarlinie ab - der 70-Jährige Scola zeigt sich erstaunlich fit.
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: [[27. Juli]]: Zeitig in der Früh brechen alle von [[Ferleiten]] mit einem Pkw auf und fahren ins Hochmais. Dort besteigt dann aber Scola ein Reitpferd, da er am Tag zuvor doch sehr ermüdet war. Sie schreiten und reiten die Hochtorlinie ab bis [[Guttal]] und fahren von dort dann nach Heiligenblut. Wallack wird klar, dass Scola, ohne noch ein Wort gesagt zu haben, sich für die Hochtorlinie entschieden. Seil und Pickel gegen Reitpferd-Trasse.
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: [[29. Juli]]: In Zell am See teilt Scola vor Rehrl, Wallack und einer Reihe von Ingenieuren des Glocknerstraßenbaues und einer der ''Fantasie-Schneegutachter'' (wie Wallack ihn in seinem Buch bezeichnet) seine Entscheidung mit: Die Hochtorlinie ist von den drei Trassen die beste. Rehrl gibt sich geschlagen und der Bau der Scheitelstrecke von Hochmais über das [[Fuscher Törl]] zum Hochtor kann beginnen.
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==Weblinks ==
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Mittlerweile war die Großglockner Hochalpenstraße im Norden bis [[Hochmais (Großglockner Hochalpenstraße)|Hochmais]] fertiggestellt. Im Süden fuhr man bereits seit Herbst [[1932]] auf die Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Aber Rehrl gab nicht auf und fand immer neue Variante, zuletzt eine sogenannte Gamskarlinie.
* [https://grossglocknerpanoramastrasse.wordpress.com/2015/07/31/was-geschah-1933/ 1933: Details über das Ende des Variantenstreits]
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== 1933: Der Variantenstreit geht in die letzten Runden ==
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: [[1933]], [[27. Juni]]: Auf der im Variantenstreit von Landeshauptmann Rehrl geforderten Trasse auf der Gamskarlinie lag immer noch meterhoch Schnee. Rehrl verlangte trotzdem die Vermessung dieser Trasse.
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: [[2. Juli]]: Die Trassierungsabteilung begann auf der Gamskarlinie ihre Arbeit.
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: [[4. Juli|4.]] bis [[7. Juli]]: Wallack und ein ''Unparteiischer'' maßen die Schneemengen der beiden Varianten für die Scheitelstrecke:
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:: Wallack-Variante [[Hochtor (Tunnel)|Hochtor]]: 37&nbsp;500 Kubikmeter Schnee
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:: Rehrl-Varianten Pfandlschartenlinie: 20&nbsp;900 und Gamskarlinie 58&nbsp;300 Kubikmeter Schnee
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: [[5. Juli]]: Die Trassierungsabteilung brach auf der Gamskarlinie ihre Arbeit aufgrund der Schneelagen ab.
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: [[16. Juli|16.]] bis [[18. Juli]]: Die Schneemessungen wurden wiederholt und ergaben für die Wallack-Variante 8&nbsp;400, für die Variante II 3&nbsp;200 und für die Variante IIa 30&nbsp;300 Kubikmeter Schnee
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: [[17. Juli|17.]] bis [[30. Juli]]: Die unterste Strecke der Gamskarlinie bis zur Überquerung der Rückzugsmoräne des südlichen [[Pfandlschartenkees]]es konnte trassiert werden. Dann mussten die Trassierungsarbeiten abermals abgebrochen werden, da das gesamte höher liegende Gelände immer noch tief verschneit war (es war bereits Ende Juli!).
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: [[21. Juli]]: Der Schweizer Sachverständige Kantonoberingenieur A. Scola aus Chur erläuterte am Abend im [[Hotel Gaisbergspitze]] Rehrl und Wallack sein Gutachten über die Varianten der Scheitelstrecke. Scola meinte, für eine Touristenstraße dürfte nie das lange Loch des [[Pfandlschartentunnel]]s gebaut werden (Rehrl-Variante), wenn die Möglichkeit bestünde, zu wesentlich niedrigen Kosten einen ebenso lang befahrbaren offenen Straßenübergang bauen zu können.
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: [[24. Juli]]: Scola, Rehrl und Wallack fuhren mit dem Nachtschnellzug nach [[Lienz]].
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: [[25. Juli]]: Die drei besichtigten die südlichen Anstiegslinien der [[Pfandlscharte]]n- und Gamskarlinie.
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: [[26. Juli]]: Zeitig in der Früh brachen die drei zusammen mit zwei Bergführern mit Pickel und Seil auf und gingen die gesamte Gamskarlinie ab - der 70-Jährige Scola zeigte sich erstaunlich fit.
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: [[27. Juli]]: Zeitig in der Früh brachen alle von [[Ferleiten]] mit einem Pkw auf und fuhren ins [[Hochmais]]. Dort bestieg dann aber Scola ein Reitpferd, da er am Tag zuvor doch sehr ermüdet war. Sie schritten und ritten die Hochtorlinie bis [[Guttal]] ab und fuhren von dort dann nach [[Heiligenblut]]. Wallack wurde klar, dass Scola, ohne noch ein Wort gesagt zu haben, sich für die Hochtorlinie entschieden hatte. Seil und Pickel gegen Reitpferd-Trasse.
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: [[29. Juli]]: In [[Zell am See]] teilte Scola vor Rehrl, Wallack und einer Reihe von Ingenieuren des Glocknerstraßenbaues und einem der ''Fantasie-Schneegutachter'' (wie Wallack ihn in seinem Buch bezeichnet) seine Entscheidung mit: Die Hochtorlinie ist von den drei Trassen die beste. Rehrl gab sich geschlagen und der Bau der [[Scheitelstrecke der Großglockner Hochalpenstraße|Scheitelstrecke]] von Hochmais über das [[Fuscher Törl]] zum Hochtor konnte endlich begonnen werden.
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== Weblink ==
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* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=nwj&datum=19331119&query=%22Hochtor Tunnel%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], "Neues Wiener Journal", Ausgabe vom 19. November 1933, Seite 5, über den Durchschlag des [[Hochtor (Tunnel)|Hochtor Tunnels]] im November 1933 und einer interessanten, aber geschichtlich nicht haltbaren Geschichte, dass der Variantenstreit über die Scheitelstrecke Bundeskanzler [[Engelbert Dollfuß|Dollfuß]] nach einer Begehung entschieden hätte;
    
==Quellen==
 
==Quellen==
 
* Buch [[Großglockner Saumpfad Römerweg Hochalpenstraße]]
 
* Buch [[Großglockner Saumpfad Römerweg Hochalpenstraße]]
* [[Franz Wallack|Wallack, Franz]]: ''[[Die Großglockner Hochalpenstraße - die Geschichte ihres Baues]]'', zweite Ausgabe, anlässlich der 25-Jahr-Feier der Großglockner Hochalpenstraße, 1960, Springer Verlag, Wien
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* [[Franz Wallack|Wallack, Franz]]: "[[Die Großglockner Hochalpenstraße - die Geschichte ihres Baues]]", zweite Ausgabe, anlässlich der 25-Jahr-Feier der Großglockner Hochalpenstraße, 1960, Springer Verlag, Wien
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* [[Peter Krackowizer|Krackowizer, Peter]]: "[[Glockner-Splitter. Geschichten rund um die Großglockner Hochalpenstraße.]]"
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* Krackowizer, Peter: 1933: Details über das Ende des Variantenstreits, in: [https://grossglocknerpanoramastrasse.wordpress.com/2015/07/31/was-geschah-1933/ grossglocknerpanoramastrasse.wordpress.com]
    
==Einzelnachweis==
 
==Einzelnachweis==
 
<references/>
 
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{{Baugeschichte Großglockner Hochalpenstraße}}
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{{SORTIERUNG: Variantenstreit}}
 
{{SORTIERUNG: Variantenstreit}}
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[[Kategorie:Geschichte]]
 
[[Kategorie:Geschichte]]
 
[[Kategorie:Zwischenkriegszeit]]
 
[[Kategorie:Zwischenkriegszeit]]
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[[Kategorie:Ostalpen]]
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[[Kategorie:Zentralalpen]]
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[[Kategorie:Hohe Tauern]]