:: der [[Pfarrhof St. Veit im Pongau|Pfarrhof]]: Der dreigeschoßige Pfarrhof südlich unterhalb der Kirche ist im Kern spätmittelalterlich und wurde 1753 umgebaut.
:: der [[Pfarrhof St. Veit im Pongau|Pfarrhof]]: Der dreigeschoßige Pfarrhof südlich unterhalb der Kirche ist im Kern spätmittelalterlich und wurde 1753 umgebaut. [[Datei:Sankt Veit Pongau Pfarrhof.JPG|mini|Mittelalterlicher Pfarrhof mit Fürstenzimmer]]
[[Datei:Sankt Veit Pongau Pfarrhof.JPG|mini|Mittelalterlicher Pfarrhof mit Fürstenzimmer]]
:: das [[Messnerhaus St. Veit im Pongau|Messnerhaus]]: Das Messnerhaus ist eines der historischen Markthäuser und wurde [[1776]] erbaut.
:: das [[Messnerhaus St. Veit im Pongau|Messnerhaus]]: Das Messnerhaus ist eines der historischen Markthäuser und wurde [[1776]] erbaut.
:: das [[Verwalterhaus (St. Veit im Pongau)|Verwalterhaus]], das [[mittelalter]]liche Verwalterhaus oder Steinwendthaus bzw. Obermairhaus war mit dem Burgrecht versehen und war Sitz des Verwalters der Gemeinde.
:: das [[Verwalterhaus (St. Veit im Pongau)|Verwalterhaus]], das [[mittelalter]]liche Verwalterhaus oder Steinwendthaus bzw. Obermairhaus war mit dem Burgrecht versehen und war Sitz des Verwalters der Gemeinde. [[Datei:Sankt Veit Pongau Verwalterhaus.JPG|mini|Verwalterhaus mit Burgrecht]]
[[Datei:Sankt Veit Pongau Verwalterhaus.JPG|mini|Verwalterhaus mit Burgrecht]]
:: die [[Heilig-Kreuz-Kapelle]] auch 1912/1913 als Teil des Ensembles der Lungenheilanstalt Grafenhof im Jugendstil erbaut, steht heute unter Denkmalschutz
:: die [[Lungenheilanstalt Grafenhof]]: Erbaut [[1912]]–[[1913]] im [[Jugendstil]]. In ihm wurde auch der Schriftsteller [[Thomas Bernhard]] behandelt. Heute findet man zur Erinnerung an den Schriftsteller einen nach ihm benannten Wanderweg, der in der Nähe der Landesklinik beginnt.
:: das [[Wimmgut]], ein mittelalterlicher Bauernhof, zwischenzeitlich für die Versorgung der Lungenheilanstalt Grafenhof genutzt.
:: das [[Wimmgut]], ein mittelalterlicher Bauernhof, zwischenzeitlich für die Versorgung der Lungenheilanstalt Grafenhof genutzt.
:: [[Pfarriachsteinkapelle]] erbaut 1523, im Jahre 1732 renoviert, barockisiert und evangelisch
:: [[Seelackenmuseum]]
Weitere Bauwerke sind:
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* [[Gasthof Grafenhof]]: Mittelalterliches Markthaus, vormals Lochwirtshau, ab [[1915]] zur Lungenheilanstalt gehörendes Gasthaus im Ortszentrum
* [[Gasthof Grafenhof]]: Mittelalterliches Markthaus, vormals Lochwirtshau, ab [[1915]] zur Lungenheilanstalt gehörendes Gasthaus im Ortszentrum
* [[Großklingelberggut]]: Spätgotischer Bauernhof von ca. [[1500]] auf dessen Areal ein [[römischer Gutshof]] stand.
* [[Großklingelberggut]]: Spätgotischer Bauernhof von ca. [[1500]] auf dessen Areal ein [[römischer Gutshof]] stand.
* [[Hochrainberggut]], historisches Bauerngut von [[1530]] (südlicher Teil), der nördliche Teil stammt aus dem [[18. Jahrhundert]]
* [[Hochrainberggut]], historisches Bauerngut von [[1530]] (südlicher Teil), der nördliche Teil stammt aus dem [[18. Jahrhundert]]
* [[ungenheilanstalt Grafenhof]]: Erbaut [[1912]]–[[1913]] im [[Jugendstil]]. In ihm wurde auch der Schriftsteller [[Thomas Bernhard]] behandelt. Heute findet man zur Erinnerung an den Schriftsteller einen nach ihm benannten Wanderweg, der in der Nähe der Landesklinik beginnt.
* [[Marktplatz St.Veit]]: Geplanter Marktplatz aus dem 12. Jahrhundert, einige Gebäude und ein Teil der Befestigungsmauer mit einem Tor sind noch erhalten.
* [[Peckenhaus]]: mittelalterliches Markthaus zwischen ehemaligem Gasthof Grafenhof und Verwalterhaus
* [[Wimmkapelle]]: neugotische Kapelle, erbaut im Jahre 1885
* [[Buckelmühle]]: zum Teil erhaltene Mühle aus dem 17.Jahrhundert, heute als Ferienhaus genutzt
* [[Außerklingelbergkapelle]]: Kapelle am östlichen Rand des Gemeindegebietes nahe der "schönen Aussicht", erbaut ca. 1800
* [[Pichldorfkapelle]]: erbaut 1783
* [[Pulverhaus]]: ehemaliges Lager für Schwarzpulver für den frühneuzeitlichen Kupferbergbau, erbaut 1539, heute wird es an Gäste vermietet
Pfarrkirche und Marktplatz in St. Veit im PongauOrtsansicht von St. VeitAusblick auf St. VeitVolksschuleMesnerhaus mit der Aufschrift 1776Kriegerdenkmalhistorische Bauteil der ehemaligen Lungenheilanstalt Grafenhof
St. Veit im Pongau ist eine Marktgemeinde und ein Luftkurort im Pongau.
Die Marktgemeinde befindet sich etwa an jener Stelle im Salzachtal, an der die von Westen kommende Salzach ihren Lauf nach Norden ändert. Sie erstreckt sich von knapp unter 600 m ü. A. im Bereich der Salzach im Ortsteil Grafenhof bis auf eine Seehöhe von 1 817 m ü. A. (Hocheck) in die Grauwackenzone.
Das Gemeindegebiet erstreckt sich sowohl nördlich als auch südlich der Salzach. Das Zentrum der Marktgemeinde liegt nördlich oberhalb des Salzachtales auf einem Hügel südlich des Hochglockers (1 590 m ü. A.).
St. Veit ist einerseits einer der sonnenreichsten Orte von Salzburg, andererseits aufgrund seiner mittleren Höhenlage im sogenannten Reizklima, das eine der Voraussetzungen für die Anerkennung als Kurort ist.
Bereits in der frühen Bronzezeit bestand eine Siedlung am Klingelberg, wo Kupfererz abgebaut wurde. Es wird vermutet, dass diese Siedlung nur im Winter bewohnt war und man im Frühjahr das Rohkupfer auf der Salzach bis in die Nähe von der Stadt Salzburg transportiert hat.
In der jüngeren Eisenzeit, zirka 450 bis 15 v. Chr., war St. Veit im Pongau von den Kelten besiedelt. Zwischen 800 und 1100 entstand auf der sonnig gelegenen Bergterrasse eine Kirchensiedlung. In einer Schenkungsurkunde des Salzburger ErzbischofsGebhard aus dem Jahre 1074 wurden der Ort sowie die Pfarre („parrochia sancti Viti“) das erste Mal schriftlich erwähnt. St. Veit im Pongau war über Jahrhunderte die Mutterpfarre des südlichen Pongaues und wurde 1244 an das Salzburger Domkapitel übertragen. Seit 1807 ist St. Veit im Pongau wieder eine selbständige Pfarre.
Im Spätmittelalter wurde St. Veit zur regelmäßigen Marktanlage. 1284 erfolgt die erste Bezeichnung als „forum“ (Marktort). Das Marktrecht wurde 1425 schriftlich festgelegt.
Der Pongau war das Zentrum der Salzburger Protestanten. Im Jahre 1731 mussten 3 100 evangelische Christen das Gebiet von Goldegg und St. Veit im Pongau verlassen.
Beim Marktbrand 1863 wurde der Großteil des Ortes ein Raub der Flammen.
Zum 17. Mai1951 wurde der Gemeindename mit der "24. Kundmachung der Salzburger Landesregierung vom 6. April 1951 über die Änderung der Namen mehrerer Markt- und Ortsgemeinden im Bundeslande Salzburg"[2] zu Marktgemeinde St. Veit im Pongau erweitert.
Am 21. Februar1989 wurde St. Veit im Pongau zum ersten "Heilklimatischen Kurort" des Landes Salzburg ernannt.
der Pfarrhof: Der dreigeschoßige Pfarrhof südlich unterhalb der Kirche ist im Kern spätmittelalterlich und wurde 1753 umgebaut. Datei:Sankt Veit Pongau Pfarrhof.JPGMittelalterlicher Pfarrhof mit Fürstenzimmer
das Messnerhaus: Das Messnerhaus ist eines der historischen Markthäuser und wurde 1776 erbaut.
ungenheilanstalt Grafenhof: Erbaut 1912–1913 im Jugendstil. In ihm wurde auch der Schriftsteller Thomas Bernhard behandelt. Heute findet man zur Erinnerung an den Schriftsteller einen nach ihm benannten Wanderweg, der in der Nähe der Landesklinik beginnt.
Marktplatz St.Veit: Geplanter Marktplatz aus dem 12. Jahrhundert, einige Gebäude und ein Teil der Befestigungsmauer mit einem Tor sind noch erhalten.
Peckenhaus: mittelalterliches Markthaus zwischen ehemaligem Gasthof Grafenhof und Verwalterhaus
Wimmkapelle: neugotische Kapelle, erbaut im Jahre 1885
Buckelmühle: zum Teil erhaltene Mühle aus dem 17.Jahrhundert, heute als Ferienhaus genutzt
Außerklingelbergkapelle: Kapelle am östlichen Rand des Gemeindegebietes nahe der "schönen Aussicht", erbaut ca. 1800
Zu Ehren des Schriftstellers Thomas Bernhard, der als Jugendlicher Patient in der Lungenheilanstalt Grafenhof in St. Veit war und auch einige seiner Werke hier schrieb, wurde der Thomas Bernhard Weg im Ortszentrum von St. Veit errichtet. Dieser führt vorbei an einigen wichtigen Orten und beginnt bei der Volksschule.
Das Seelackenmuseum befindet sich im Kurpark der Gemeinde und besteht derzeit aus dem Wallnerbauernhaus, der Seelackenmühle und dem Unterrainberg-Troadkasten.
Grabungen 1985 bis 1989 haben am Klingelberg in St. Veit eine frühbronzezeitliche Bergbausiedlung aus 1 850 v. Chr. nachgewiesen. Im Bergbaubetrieb, der um 1800 aufgelassen wurde, fand man das Grab eines zwischen 1 100 und 1 000 v. Chr. im Berg bestatteten Mannes mit Skelettteilen und Grabbeigaben. Dieses Grab wurde im Berg nachgebaut, die Originalfundstücke sind im Seelackenmuseum zu sehen. Auch zwei graphitierte Schmelztiegel aus der "Großen Halle" (dem obersten Teil des Bergwerks) sind dort ausgestellt.
Bei der Verleihung des Ferdinand-Eberherr-Preises 2009, eines Theaterpreises der Salzburger Nachrichten, errang die Theatergruppe St. Veit im Pongau den dritten Platz für eine freie Bearbeitung von Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ in der Regie von Daniela Gnoycke.
St. Veit als Filmkulisse
Die Bavaria Filmgesellschaft drehte 1941 die Außenaufnahmen zu dem Film "Der scheinheilige Florian". 1984 entstand in St. Veit ein Fernsehfilm über die Kindheit Karl Heinrich Waggerls unter dem Titel "Das ist die stillste Zeit im Jahr" als Coproduktion von ORF und ZDF nach einem Drehbuch von Tobias Reiser und Ernst Pichler. Zum größten Teil wurde im jahrhundertealten Bauernhaus Hochrainberg gedreht.[3]
Im roten Schilde die Darstellung des heiligen Veit, nämlich der unbekleidete Oberkörper eines jugendlichen Mannes mit zum Gebet gefalteten Händen und gold nimbiertem Haupte, der aus einem auf einem niedrigen, brennenden Scheiterhaufen ruhenden schwarzen Kessel hervorragt.
↑Kowanda, Jacqueline: Übersicht über die Veränderungen bei den Gerichtsbezirken/Bezirksgerichten und Katastralgemeinden im Land Salzburg ab 1850 (Stand: März 2007). In: MGSLK 148, 2008, S. 237-294