Josef Wessicken: Unterschied zwischen den Versionen
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===Ausbildung und Berufung zum Dombaumeister von Mainz === | ===Ausbildung und Berufung zum Dombaumeister von Mainz === | ||
Nach dem Besuch des Polytechnikums und der Akademie in München studierte Wessicken an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei August Sicard von Sicardsburg. Ab [[1860]] war er im Wiener Atelier des Dombaumeisters Friedrich von Schmidt tätig. Drei Jahre später betraute ihn von Schmidt mit der Bauleitung des fürsterzbischöflich [[Johannes II. von Liechtenstein|Liechtenstein´schen]] [[Schloss Fischhorn|Schlosses Fischhorn]] in [[Bruck an der Glocknerstraße|Bruck]]. Nachdem die Bauarbeiten durch den Ausbruch des Preußisch-Österreichischen Krieges 1866 unterbrochen werden mussten, vollendete er die Rekonstruktion des oberen Teiles des Turms der [[Franziskanerkirche]] in Salzburg und die Restaurierung der [[Stadtpfarrkirche Maria Himmelfahrt|Pfarrkirche]] von [[Radstadt]] und der [[Kirche Mariae Himmelfahrt (Abtei Nonnberg)|Kirche Nonnberg]]. | Nach dem Besuch des Polytechnikums und der Akademie in München studierte Wessicken an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei August Sicard von Sicardsburg. Ab [[1860]] war er im Wiener Atelier des Dombaumeisters [[Friedrich von Schmidt]] tätig. Drei Jahre später betraute ihn von Schmidt mit der Bauleitung des fürsterzbischöflich [[Johannes II. von Liechtenstein|Liechtenstein´schen]] [[Schloss Fischhorn|Schlosses Fischhorn]] in [[Bruck an der Glocknerstraße|Bruck]]. Nachdem die Bauarbeiten durch den Ausbruch des Preußisch-Österreichischen Krieges 1866 unterbrochen werden mussten, vollendete er die Rekonstruktion des oberen Teiles des Turms der [[Franziskanerkirche]] in Salzburg und die Restaurierung der [[Stadtpfarrkirche Maria Himmelfahrt|Pfarrkirche]] von [[Radstadt]] und der [[Kirche Mariae Himmelfahrt (Abtei Nonnberg)|Kirche Nonnberg]]. | ||
Von einem Studienaufenthalt in [[Italien]] dzurückgekehrt wurde er [[1867]] auf Empfehlung von Friedrich von Schmidt und Franz Josef Denzinger zum Dombaumeister von Mainz (heute [[Deutschland]]) berufen, um bei der Rettung der gefährdeten Ostteile des Domes mitzuwirken. Während dieser Zeit entstanden nach seinen Plänen mehrere Sakralbauten in der Umgebung von Mainz, darunter die St. Bartholomäus-Kirche in Nieder-Saulheim, Chor und Querhaus der Ortskirche St. Stephan in Mainz-Gonsenheim ("Gonsenheimer Rheinhessendom"), die Kapelle der Armen Schwestern vom hl. Franziskus am Stephansberg und das alte St. Vincenz- und St. Elisabeth-Krankenhaus auf dem Kästrich in Mainz. [[1873]] gab er sein Amt als Dombaumeister auf und kehrte nach Salzburg zurück. | Von einem Studienaufenthalt in [[Italien]] dzurückgekehrt wurde er [[1867]] auf Empfehlung von Friedrich von Schmidt und Franz Josef Denzinger zum Dombaumeister von Mainz (heute [[Deutschland]]) berufen, um bei der Rettung der gefährdeten Ostteile des Domes mitzuwirken. Während dieser Zeit entstanden nach seinen Plänen mehrere Sakralbauten in der Umgebung von Mainz, darunter die St. Bartholomäus-Kirche in Nieder-Saulheim, Chor und Querhaus der Ortskirche St. Stephan in Mainz-Gonsenheim ("Gonsenheimer Rheinhessendom"), die Kapelle der Armen Schwestern vom hl. Franziskus am Stephansberg und das alte St. Vincenz- und St. Elisabeth-Krankenhaus auf dem Kästrich in Mainz. [[1873]] gab er sein Amt als Dombaumeister auf und kehrte nach Salzburg zurück. | ||
Bereits [[1866]] bis [[1867]] wurde nach seinen Plänen der [[Franziskanerkirche Zu Unserer Lieben Frau]] in der [[Altstadt]] von Salzburg regotisiert und erhöht. | Bereits [[1866]] bis [[1867]] wurde nach seinen Plänen der [[Franziskanerkirche Zu Unserer Lieben Frau]] in der [[Altstadt]] von Salzburg regotisiert und erhöht. | ||
===Wirken in Salzburg nach 1873=== | ===Wirken in Salzburg nach 1873=== | ||