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| − | {{Video}} | + | {{#ev:youtube|9WcJoEl4x3g|280|right|Salvatorglocke Einminuten Video}} |
| | + | [[File:Salzburg 02.jpg|thumb|Dom, historische Aufnahme um 1970]] |
| | [[Datei:Über den Dächern des Stieglkellers.jpg|thumb|Blick über die Dächer des [[Stieglkeller]]s]] | | [[Datei:Über den Dächern des Stieglkellers.jpg|thumb|Blick über die Dächer des [[Stieglkeller]]s]] |
| | [[Bild:Salzburger_Dom.jpg|thumb|der Salzburger Dom vom [[Kapuzinerberg]] aus gesehen, die kleine rote Kirche links im Vordergrund ist die erste Pfarrkirche von Salzburg, die [[St. Michaelskirche]]]] | | [[Bild:Salzburger_Dom.jpg|thumb|der Salzburger Dom vom [[Kapuzinerberg]] aus gesehen, die kleine rote Kirche links im Vordergrund ist die erste Pfarrkirche von Salzburg, die [[St. Michaelskirche]]]] |
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| | [[Datei:Salzburger Dom Winter Nacht.jpg|thumb|winterlicher Salzburger Dom bei Nacht, Blick über den [[Domplatz]] und die winterfest gemachte [[Mariensäule am Domplatz]]]] | | [[Datei:Salzburger Dom Winter Nacht.jpg|thumb|winterlicher Salzburger Dom bei Nacht, Blick über den [[Domplatz]] und die winterfest gemachte [[Mariensäule am Domplatz]]]] |
| | [[Datei:Festmesse in Salzburger Dom.jpg|thumb|Festmesse in Salzburger Dom]] | | [[Datei:Festmesse in Salzburger Dom.jpg|thumb|Festmesse in Salzburger Dom]] |
| − | Der '''Salzburger Dom''' ist das zentrale kirchliche Gebäude der [[Altstadt|Stadt Salzburg]]. Er ist dem hl.[[Rupert von Worms|Rupert]] und dem hl. [[Virgil]] geweiht. | + | Der '''Salzburger Dom''' ist das zentrale kirchliche Gebäude in der [[Altstadt]] der [[Stadt Salzburg]]. Er ist dem hl.[[Rupert von Worms|Rupert]] und dem hl. [[Virgil]] geweiht. |
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| | ==Lage== | | ==Lage== |
| − | Der Dom befindet sich in der linksufrigen [[Altstadt]] von Salzburg, unterhalb der [[Festung Hohensalzburg]]. Er ist im Norden vom [[Residenzplatz]], im Süden vom [[Kapitelplatz]], im Osten von der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]] mit [[Glockenspiel]] und im Westen vom [[Domplatz]] umgeben. Durch die [[Dombögen]] ist er im Norden mit der [[Alte Residenz|alten Residenz]] und im Süden mit der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter]] verbunden. | + | Der Dom befindet sich in der linksufrigen [[Altstadt]] von Salzburg, unterhalb der [[Festung Hohensalzburg]]. Er ist im Norden vom [[Residenzplatz]], im Süden vom [[Kapitelplatz]], im Osten von der [[Neue Residenz|neuen Residenz]] mit [[Glockenspiel]] und im Westen vom [[Domplatz]] umgeben. Durch die [[Dombögen]] ist er im Norden mit der [[Alte Residenz|alten Residenz]] und im Süden mit der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter]] verbunden. |
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| | ==Geschichte== | | ==Geschichte== |
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| | ===Peterskirche=== | | ===Peterskirche=== |
| − | [[Rupert von Worms]] ließ Anfang des [[8. Jahrhundert]]s die erste Kirche an jener Stelle errichten, an der sich der heutige Dom befindet. Es war die dem hl. Petrus geweihte ''Peterskirche'', die schon damals beachtliche Ausmaße hatte.
| + | Rupert von Worms ließ Anfang des [[8. Jahrhundert]]s die erste Kirche an jener Stelle errichten, an der sich der heutige Dom befindet. Es war die dem hl. Petrus geweihte ''Peterskirche'', die schon damals beachtliche Ausmaße hatte. |
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| | ===Virgilianische Dom=== | | ===Virgilianische Dom=== |
| − | Der älteste Vorgängerbau des heutigen Domes<ref>Erklärung ''Dom'', siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Dom_%28Geb%C3%A4ude%29 Wikipedia Dom]</ref>, der bereits als Dom konzipiert war, wurde von [[767]] bis [[774]] unter Bischof [[Virgil]] errichtet und gehörte mit seinen drei Kirchenschiffen zu den drei größten Kirchenbauten des [[8. Jahrhundert]]s: 66 Meter lang und 33 Meter breit, was einer Fläche von 2 178 m² entspricht. Er war die erste Basilika<ref>ein Bautyp, siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Basilika_%28Bautyp%29 Wikipedia Basilika Bautyp]</ref> im ostfränkischen Reich. [[1139]] wurde er mit zwei hohen Kirchtürmen versehen. Anlässlich der Einweihung am [[24. September]] (dem wahrscheinlich richtigen Datum, andere Quellen berichten vom [[25. September]]) 774 ließ Virgil die Gebeine von Rupert von Worms aus der [[Stiftskirche St. Peter]] in den neuen Dom überführen. | + | Der älteste Vorgängerbau des heutigen Domes<ref>Erklärung ''Dom'', siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Dom_%28Geb%C3%A4ude%29 Wikipedia Dom]</ref>, der bereits als Dom konzipiert war, wurde von [[767]] bis [[774]] unter Bischof Virgil errichtet und gehörte mit seinen drei Kirchenschiffen zu den drei größten Kirchenbauten des [[8. Jahrhundert]]s: 66 Meter lang und 33 Meter breit, was einer Fläche von 2 178 m² entspricht. Er war die erste Basilika<ref>ein Bautyp, siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Basilika_%28Bautyp%29 Wikipedia Basilika Bautyp]</ref> im ostfränkischen Reich. [[1139]] wurde er mit zwei hohen Kirchtürmen versehen. Anlässlich der Einweihung am [[24. September]] (dem wahrscheinlich richtigen Datum, andere Quellen berichten vom [[25. September]]) 774 ließ Virgil die Gebeine von Rupert von Worms aus der [[Stiftskirche St. Peter]] in den neuen Dom überführen. |
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| | Allerdings war dieser erste Dom noch dem hl. Petrus geweiht, Rupert war nur Nebenpatron.<ref>Quelle [[Salzburger Nachrichten]], 3. Oktober 2009</ref> Doch schon [[845]] brannte dieser Bau nach Blitzschlag unter Erzbischof [[Liupram]] ab. | | Allerdings war dieser erste Dom noch dem hl. Petrus geweiht, Rupert war nur Nebenpatron.<ref>Quelle [[Salzburger Nachrichten]], 3. Oktober 2009</ref> Doch schon [[845]] brannte dieser Bau nach Blitzschlag unter Erzbischof [[Liupram]] ab. |
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| | ===Konradinischer Dom=== | | ===Konradinischer Dom=== |
| | :''Hauptartikel: [[Konradinischer Dom]]'' | | :''Hauptartikel: [[Konradinischer Dom]]'' |
| − | Auf den Resten es Hartwig-Doms wurde unter [[Erzbischof]] [[Konrad III. von Wittelsbach]] [[1177]] der noch stattlichere Konradinische Dom errichtet, die damals mit 5 200 qm größte Basilika nördlich der [[Alpen]]: 122 m Gesamtlänge, 48 m Langhausbreite und 57,5 m Querhauslänge; | + | Auf den Resten es Hartwig-Doms wurde unter Erzbischof [[Konrad III. von Wittelsbach]] [[1177]] der noch stattlichere Konradinische Dom errichtet, die damals mit 5 200 qm größte Basilika nördlich der [[Alpen]]: 122 m Gesamtlänge, 48 m Langhausbreite und 57,5 m Querhauslänge; |
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| − | ===Neubaupläne des Erzbischofs Wolf Dietrich=== | + | ===Neubaupläne des Fürsterzbischofs Wolf Dietrich=== |
| − | Als der Dom bei einem Brand [[1598]] schwer beschädigt wurde, ließ [[Erzbischof#Fürsterzbischöfe|Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] ihn abreißen, um einen noch größeren zu bauen. Dazu ließ er auch Teile der [[Mittelalter|mittelalterlichen]] Stadt sowie den [[Domfriedhof]] (heute [[Residenzplatz]]) abreißen, die heute als Plätze rund um den Dom geblieben sind. Besonders der rücksichtslose Abriss des Domfriedhofs (der ja damals auch der Stadtfriedhof war) schmerzt noch heute, da alle Grabmäler von vorher (der Erzbischöfe, [[Domherr]]en und namhafter Salzburger Bürger) zerstört wurden und somit der Nachwelt nicht mehr erhalten blieben. Dombaumeister [[Vincenzo Scamozzi]], den Wolf Dietrich [[1604]] engagierte, fertigte die ersten Baupläne an, die er dem Fürsterzbischof bis [[1606]]/[[1607]] lieferte. Doch durch die Gefangennahme und Absetzung Wolf Dietrichs [[1611]] wurde der Bau vorerst gestoppt. | + | Als der Dom bei einem Brand [[1598]] schwer beschädigt wurde, ließ [[Fürsterzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] ihn abreißen, um einen noch größeren zu bauen. Dazu ließ er auch Teile der [[Mittelalter|mittelalterlichen]] Stadt sowie den [[Domfriedhof]] (heute [[Residenzplatz]]) abreißen, die heute als Plätze rund um den Dom geblieben sind. Besonders der rücksichtslose Abriss des Domfriedhofs (der ja damals auch der Stadtfriedhof war) schmerzt noch heute, da alle Grabmäler von vorher (der Erzbischöfe, [[Domherr]]en und namhafter Salzburger Bürger) zerstört wurden und somit der Nachwelt nicht mehr erhalten blieben. Dombaumeister [[Vincenzo Scamozzi]], den Wolf Dietrich [[1604]] engagierte, fertigte die ersten Baupläne an, die er dem Fürsterzbischof bis [[1606]]/[[1607]] lieferte. Doch durch die Gefangennahme und Absetzung Wolf Dietrichs [[1611]] wurde der Bau vorerst gestoppt. |
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| | ===Der heutige Salzburger Dom=== | | ===Der heutige Salzburger Dom=== |
| − | Sein Nachfolger, Fürsterzbischof [[Markus Sittikus von Hohenems|Markus Sittikus]], entfernte aber die fertig gestellten ersten Fundamente und begann mit der Errichtung eines kleineren Dombauwerks. Dieser Dombau, der nun von Dombaumeister [[Santino Solari]] geplant wurde, konnte am [[25. September]] [[1628]] unter [[Paris Graf von Lodron|Paris Lodron]] eingeweiht werden. die Stadt feierte eines der größten [[Domeinweihung 1628|Feste]], die es je in Salzburg gegeben hat | + | Sein Nachfolger, Fürsterzbischof [[Markus Sittikus von Hohenems|Markus Sittikus]], entfernte aber die fertig gestellten ersten Fundamente und begann mit der Errichtung eines kleineren Dombauwerks. Dieser Dombau, der nun von Dombaumeister [[Santino Solari]] geplant wurde, konnte am [[25. September]] [[1628]] unter [[Paris Graf von Lodron|Paris Lodron]] eingeweiht werden. Die Stadt feierte eines der größten [[Domeinweihung 1628|Feste]], die es je in Salzburg gegeben hat |
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| − | Am [[18. Februar]] [[1663]] brauste ein Orkan über Salzburg, der das Kupferdach des Doms zerstörte, die Kirchtürme von [[Stadtpfarrkirche St. Andrä|St. Andrä]] und [[St. Johannes am Imberg]] mitsamt den Glocken auf die umliegenden Häuser warf. | + | Am [[18. Februar]] [[1663]] brauste ein [[Unwetter|Orkan]] über Salzburg, der das Kupferdach des Doms zerstörte, die Kirchtürme von [[Stadtpfarrkirche St. Andrä|St. Andrä]] und [[St. Johannes am Imberg]] mitsamt den Glocken auf die umliegenden Häuser warf. |
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| − | Bereits am [[15. Juli]] [[1945]] begannen die Instandsetzungsarbeiten am Dom, der durch Bombentreffer im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] schwer beschädigt wurde. Am [[26. Mai]] [[1949]] nahmen dann 35 000 Menschen am Salzburger Domfest teil, bei dem nach einem großen Festzug Fürsterzbischof [[Andreas Rohracher]]s das 100 Kilogramm schwere vergoldete Kuppelkreuz auf die wieder hergestellte Domkuppel aufgezogen wird. Nach nahezu 15jähriger Wiederaufbauzeit fand am [[1. Mai]] [[1959]] der erste Gottesdienst, abgehalten von Erzbischof Rohracher, statt. | + | Bereits am [[15. Juli]] [[1945]] begannen die Instandsetzungsarbeiten am Dom, der durch Bombentreffer im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] schwer beschädigt wurde. Am [[26. Mai]] [[1949]] nahmen dann 35 000 Menschen am Salzburger Domfest teil, bei dem nach einem großen Festzug Fürsterzbischof<ref>die trug als letzter noch den Titel ''Fürsterzbischof'', wenngleich die Erzbischöfe seit 1803 keine weltliche Macht mehr hatten</ref> [[Andreas Rohracher]]s das 100 Kilogramm schwere vergoldete Kuppelkreuz auf die wieder hergestellte Domkuppel aufgezogen wird. Nach nahezu 15jähriger Wiederaufbauzeit fand am [[1. Mai]] [[1959]] der erste Gottesdienst, abgehalten von Erzbischof<ref>1951 legte Rohracher den Titel ''Fürsterzbischof'' ab und trug seit dann nur mehr den Titel ''Erzbischof''</ref> Rohracher, statt. |
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| | ===Renovierungen=== | | ===Renovierungen=== |
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| | [[Bild:Dom_2.jpg|thumb|Blick in die Kuppel des Doms]] | | [[Bild:Dom_2.jpg|thumb|Blick in die Kuppel des Doms]] |
| | ===Die Fassade=== | | ===Die Fassade=== |
| − | Die geschlossene [[Marmor]]<nowiki>fassade</nowiki> der Stirnseite mit ihren beiderseitigen achteckigen Kirchtürmen und den vier Marmorfiguren bei den Eingängen blickt zum allseits umschlossenen [[Domplatz]]. Die Fassade besteht aus weißrosa [[Untersberger Marmor]], während der restliche Bau aus [[Nagelfluh]] ([[Konglomerat]]) besteht. Sie besteht aus zwei Geschoßen mit zwei flankierenden Türmen. Die Fensterrahmen sind mit Löwen- und Steinbockköpfen verziert, den Wappentieren des [[Erzstift Salzburg|Erzstifts]] und des Erbauers, Markus Sittikus. Die beiden großen Wappen über dem zweiten Geschoß zwischen den beiden Türmen sind die Wappen von [[Hohenems]] und [[Lodron]], über denen eine große Salvatorfigur steht, flankiert von Statuen von Moses und Elias. | + | Die geschlossene [[Marmor]]<nowiki>fassade</nowiki> der Stirnseite mit ihren beiderseitigen achteckigen Kirchtürmen und den vier Marmorfiguren bei den Eingängen blickt zum allseits umschlossenen [[Domplatz]]. Die Fassade besteht aus weißrosa [[Untersberger Marmor]], während der restliche Bau aus [[Nagelfluh]] (Konglomerat) besteht. Sie besteht aus zwei Geschoßen mit zwei flankierenden Türmen. Die Fensterrahmen sind mit Löwen- und Steinbockköpfen verziert, den Wappentieren des [[Erzstift Salzburg|Erzstifts]] und des Erbauers des heutigen Domes, Markus Sittikus. Die beiden großen Wappen über dem zweiten Geschoß zwischen den beiden Türmen sind die Wappen von [[Hohenems]] und [[Lodron]], über denen eine große Salvatorfigur steht, flankiert von Statuen von Moses und Elias. |
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| − | An der Außenseite des zweiten Geschoßes sind Figuren der vier Evangelisten zu sehen. Die Eingangsportale zum Dom werden von vier Kolossalfiguren geschmückt: Die beiden äußeren Figuren stellen die Kirchenpatrone Rupertus mit der Salzkufe und Virgil mit dem Dom dar. Diese Arbeiten werden [[Bartlmä van Opstal]] (um 1660) zugeschrieben, hingegen die beiden inneren Statuen, Petrus und Paulus, dem Salzburger Bildhauer [[Bernhard Michael Mandl]] ([[1697]]). | + | An der Außenseite des zweiten Geschoßes sind Figuren der vier Evangelisten zu sehen. Die Eingangsportale zum Dom werden von vier Kolossalfiguren geschmückt: Die beiden äußeren Figuren stellen die Kirchenpatrone Rupertus mit der [[Salzkufe]] und Virgil mit dem Dom dar. Diese Arbeiten werden [[Bartlmä van Opstal]] (um 1660) zugeschrieben, hingegen die beiden inneren Statuen, Petrus und Paulus, dem Salzburger Bildhauer [[Bernhard Michael Mandl]] ([[1697]]). |
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| | Die beiden Wappen über dem linken und rechten Portal weisen auf die Fürsterzbischöfe [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein]] und [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] hin. | | Die beiden Wappen über dem linken und rechten Portal weisen auf die Fürsterzbischöfe [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein]] und [[Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein]] hin. |
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| | ===Das Innere=== | | ===Das Innere=== |
| − | Nachdem man eine Vorhalle durchquert hat, steht man im Mittelschiff, einer hohen tonnengewölbten Halle. Im vorderen Teil des Dom wölbt sich die achtseitige Vierungskuppel. Die Decken sind mit Stukkaturen bedeckt, die von [[Andrea Orsolini]] und [[Giuseppe Bassarino]] [[1631]] bis [[1635]] und mit anderen Bildhauern aus Italien gefertigt wurden. | + | Nachdem man eine Vorhalle durchquert hat, steht man im Mittelschiff, einer hohen tonnengewölbten Halle. Im vorderen Teil des Dom wölbt sich die achtseitige Vierungskuppel. Die Decken sind mit Stukkatur bedeckt, die von [[Andrea Orsolini]] und [[Giuseppe Bassarino]] [[1631]] bis [[1635]] und mit anderen Bildhauern aus Italien gefertigt wurden. |
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| | Die Deckengemälde im Querschiff wurden von [[Donato Mascagni]], einem Servitenmönch aus Florenz (Toskana, Italien), und von [[Antonio Solari]], einem Sohn des Dombaumeisters Santino Solari, um 1630 gemalt. | | Die Deckengemälde im Querschiff wurden von [[Donato Mascagni]], einem Servitenmönch aus Florenz (Toskana, Italien), und von [[Antonio Solari]], einem Sohn des Dombaumeisters Santino Solari, um 1630 gemalt. |
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| − | Im Chorrund befinden sich Denkmäler für verstorbene (Fürst)Erzbischöfe in zweierlei Arten: einmal noch fast altarartig (von 1622 bis 1727 verwendet) und einmal in noch prächtigerer Art ausgeführte Wandgrabmäler. Es sind die Denkmäler für die Fürsterzbischöfe Markus Sittikus von Hohenems, Guidobald Graf von Thun und Hohenstein, [[Maximilian Gandolph Graf von Kuenburg]], Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein, [[Franz Anton Fürst Harrach]], [[Leopold Anton Freiherr von Firmian|Leopold Anton Freiherrn von Firmian]], [[Jakob Ernst Graf Liechtenstein]], [[Andreas I. Jakob Graf Dietrichstein]] und [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach]]. | + | Im Chorrund befinden sich Denkmäler für verstorbene (Fürst)Erzbischöfe in zweierlei Arten: einmal noch fast altarartig (von 1622 bis 1727 verwendet) und einmal in noch prächtigerer Art ausgeführte Wandgrabmäler. Es sind die Denkmäler für die Fürsterzbischöfe Markus Sittikus von Hohenems, Guidobald Graf von Thun und Hohenstein, [[Maximilian Gandolph Graf von Kuenburg]], Johann Ernst Graf von Thun und Hohenstein, [[Franz Anton Fürst Harrach]], [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]], [[Jakob Ernst Graf Liechtenstein]], [[Andreas I. Jakob Graf Dietrichstein]] und [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach]]. |
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| | Chorgestühl und [[Predigtkanzel|Kanzel]] sind aus dem Jahr [[1859]]. | | Chorgestühl und [[Predigtkanzel|Kanzel]] sind aus dem Jahr [[1859]]. |
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| | ===Die Domglocken=== | | ===Die Domglocken=== |
| − | Das Glockengeläut besteht aus sieben Glocken. [[1942]], im Zweiten Weltkrieg, mussten bis auf zwei Glocken alle abgeliefert werden. Es blieben die ''Marienglocke'' (Frauenglocke): Gewicht 4 008 kg, Ton B; und die ''Virgiliusglocke'': Gewicht 1 648 kg, Ton Es; beide Glocken wurden [[1628]] von Erzbischof Paris Graf Lodron geweiht und von [[Wolfgang Neidhart|Wolfgang]] und [[Johann Neidhart]] gegossen. | + | Das Glockengeläut besteht aus sieben Glocken. [[1942]], im Zweiten Weltkrieg, mussten bis auf zwei Glocken alle abgeliefert werden. Es blieben die ''Marienglocke'' (Frauenglocke): Gewicht 4 008 kg, Ton B; und die ''Virgiliusglocke'': Gewicht 1 648 kg, Ton Es; beide Glocken wurden [[1628]] von Fürsterzbischof Paris Graf Lodron geweiht und von [[Wolfgang Neidhart|Wolfgang]] und [[Johann Neidhart]] gegossen. |
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| | Am Rupertusfest [[1961]] wurden fünf neue Glocken geweiht: | | Am Rupertusfest [[1961]] wurden fünf neue Glocken geweiht: |
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| | Die Schlagglocken sind die ''Rupertusglocke'' für den Stundenschlag, die ''Josephiglocke'' für den Viertelstundenschlag und die ''Salvatorglocke'', die | | Die Schlagglocken sind die ''Rupertusglocke'' für den Stundenschlag, die ''Josephiglocke'' für den Viertelstundenschlag und die ''Salvatorglocke'', die |
| | * nur an hohen Festtagen und beim Einzug des Erzbischofs in den Dom geläutet wird; | | * nur an hohen Festtagen und beim Einzug des Erzbischofs in den Dom geläutet wird; |
| − | * an Sonn- und Feiertagen die Gläubigen zum Gebet ruft. | + | * an Sonn- und Feiertagen die Gläubigen zum Gebet ruft; |
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| | === Domorgel === | | === Domorgel === |
| | : ''Hauptartikel: [[Salzburger Domorgel]]'' | | : ''Hauptartikel: [[Salzburger Domorgel]]'' |
| | Im Dom befinden sich neben der Hauptorgel noch vier Orgeln in der Vierung unter der Domkuppel. | | Im Dom befinden sich neben der Hauptorgel noch vier Orgeln in der Vierung unter der Domkuppel. |
| | + | |
| | + | == Dommuseum == |
| | + | :'' Hauptartikel: [[Salzburger Dommuseum]]'' |
| | + | Der Eingang zum Dommuseum, das sich im Inneren des Doms befindet, ist rechts vom Haupteingang in den Dom. |
| | + | |
| | + | == Krypta == |
| | + | :''Hauptartikel: [[Domkrypta]]'' |
| | + | Die Krypta in der heutigen Form besteht erst seit der Wiedereröffnung des Domes im Jahr 1959. |
| | | | |
| | ==Daten des Doms== | | ==Daten des Doms== |
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| | :11 Altäre | | :11 Altäre |
| | :Platz für 10 000 Menschen | | :Platz für 10 000 Menschen |
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| − | == Dommuseum ==
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| − | :'' Hauptartikel: [[Salzburger Dommuseum]]''
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| − | Der Eingang zum Dommuseum, das sich im Inneren des Doms befindet, ist rechts vom Haupteingang in den Dom.
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| − | == Krypta ==
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| − | :''Hauptartikel: [[Domkrypta]]''
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| − | Die Krypta in der heutigen Form besteht erst seit der Wiedereröffnung des Domes im Jahr 1959.
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| | ==Bilder== | | ==Bilder== |
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| | Bild:Dom_7.jpg | | Bild:Dom_7.jpg |
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| − | ==Video==
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| − | Bitte den ''Wiedergabe-Knopf'' drücken, um ein kurzes Video über die Salvatorglocke anzusehen:
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| − | <video>http://www.salzburg.com/sn/nwas/OnlineMappen_scom3/interaktiv/videos/salzburgwiki_salvatorglocke.wmv|download</video>
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| | ==Quellen== | | ==Quellen== |