Salzburger Chronik: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Salzburger Chronik''' war eine [[Tageszeitungen|Tageszeitung]], die von [[1865]] bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten am [[11. März]] [[1938]] erschien. Ihre Ausrichtung war stets katholisch und konservativ.
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Die '''Salzburger Chronik''' war eine [[Tageszeitungen|Tageszeitung]], die von [[1865]] bis zur Machtergreifung der [[Nationalsozialisten]] am [[11. März]] [[1938]] erschien. Ihre Ausrichtung war stets katholisch und konservativ.
  
 
==Geschichte==
 
==Geschichte==
Am [[1. April]] [[1865]] erschien die erste Ausgabe der Salzburger Chronik. Gegründet wurde die Zeitung vom Regens des Borromäums, [[Johann Baptist Zimmermann]]. Erster Chefredakteur war der Druckereibesitzer [[Anton Pustet]], in dessen [[Verlag Anton Pustet|Druckerei]] das Blatt auch hergestellt wurde. Die Auflage der ersten Jahre betrug 200 bis 300 Stück. Ab [[1882]] erschien die Salzburger Chronik täglich außer Sonntag.
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Am [[1. April]] [[1865]] erschien die erste Ausgabe der Salzburger Chronik. Gegründet wurde die Zeitung vom Regens des [[Erzbischöfliches Privatgymnasium Borromäum|Borromäums]], [[Johann Baptist Zimmermann]]. Erster Chefredakteur war der Druckereibesitzer [[Anton Pustet]], in dessen [[Verlag Anton Pustet|Druckerei]] das Blatt auch hergestellt wurde. Die Auflage der ersten Jahre betrug 200 bis 300 Stück.  
  
Am [[2. März]] [[1887]] erwarb der spätere [[Landeshauptmann]] [[Alois Winkler|Prälat Alois Winkler]] die Herausgeberschaft der Zeitung, die er bis zu seiner Wahl [[1897]] innehatte.  
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Am [[2. Jänner]] [[1867]] erschien die erste Nummer der nun dreimal wöchentlich erscheinenden Salzburger Chronik.<ref name="SC1925"/>
  
Am [[16. Dezember]] [[1908]] übernahm der eben erst gegründete [[Salzburger Pressverein]] die Herausgabe der Zeitung. Am [[1. Oktober]] [[1910]] wurde die [[Zaunrith'sche Buchdruckerei]] in der [[Bergstraße]] 12 gekauft, die Zeitung verließ den Pustet-Verlag. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] kam die Chronik gut über die Runden, wenngleich der Umfang teilweise reduziert werden musste. Die Zwischenkriegsjahre waren für die Salzburger Chronik im Vergleich zu den anderen Zeitungen des Landes sehr erfolgreiche. Am 11. März 1938 kam dennoch das Aus, die Redakteure mussen aber für die Nationalsozialisten bis [[13. August]] [[1938]] noch die neue [[Salzburger Zeitung]] herstellen.
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Ab [[1882]] erschien die Salzburger Chronik täglich außer Sonntag.
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Ab [[1. Jänner]] [[1882]] erschien sie dann als Tagblatt und gab außerdem eine populäre, billige Wochenausgabe heraus.<ref name="SC1925">Quelle  [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19250102&query=%22Maurus+Berndl%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], Salzburger Chronik, Ausgabe vom 2. Jänner 1925, Seite 4</ref>
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Am [[2. März]] [[1887]] erwarb der spätere [[Landeshauptmann]] Prälat [[Alois Winkler (Priester)|Alois Winkler]] die Herausgeberschaft der Zeitung, die er bis zu seiner Wahl [[1897]] innehatte.
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Am [[16. Dezember]] [[1908]] übernahm der eben erst gegründete [[Salzburger Pressverein]] die Herausgabe der Zeitung. Am [[1. Oktober]] [[1910]] wurde die [[Zaunrith'sche Buchdruckerei]] in der [[Bergstraße]] 12 gekauft, die Zeitung verließ den Pustet-Verlag. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] kam die Chronik gut über die Runden, wenngleich der Umfang teilweise reduziert werden musste.  
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Die [[Zwischenkriegszeit|Zwischenkriegsjahre]] waren für die Salzburger Chronik im Vergleich zu den anderen Zeitungen des Landes sehr erfolgreich. Ideologisch stand die Chronik fest auf kirchlichem Boden. Politisch hieß das:  stark antisemitisch, nach wie vor antikapitalistisch, vor allem gegen das (jüdische) Finanzkapital und  betont föderalistisch. Am 11. März 1938 kam dennoch das Aus, die Redakteure mussten aber für die [[Nationalsozialisten]] bis [[13. August]] 1938 noch die neue [[Salzburger Zeitung]] herstellen.
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==== Titel ====
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Der Zusatz "in Stadt und Land Salzburg" im Titel findet sich nur in den Ausgaben von 1865 bis [[1872]]. Dann jedoch erscheint dieser Zusatz nicht mehr auf der Zeitung, weder im Impressum noch in der Dokumentation "[[Salzburger Zeitungsgeschichte]]" von Waltraud Jakob (erschienen in der [[Schriftenreihe des Landespressebüros]]).
  
 
==Chefredakteure==
 
==Chefredakteure==
Mehr als 15 verschiedene Chefredakteure scheinen im Laufe ihres Bestehens im Impressum der Chronik auf. Einzig [[Joseph Schwer]] ([[1872]] - [[1882]]), [[Ferdinand Hahner]] ([[1884]] - [[1895]]), [[Johann Hotter]] ([[1895]] - [[1901]]) und [[Friedrich Sommer]] ([[1917]] - [[1938]]) über einen längeren Zeitraum. Aktiver Chefredakteur in der [[Zwischenkriegszeit]], wenngleich nicht im Impressum wiedergegeben, war der Priester [[Leonhard Steinwender]], der am 11. März 1938 von den Nationalsozialisten verhaftet wurde und erst [[1940]] wieder aus dem Konzentrationslager frei kam.
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Mehr als 15 verschiedene Chefredakteure scheinen im Laufe ihres Bestehens im Impressum der Chronik auf. Unter anderen:
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: 1. Johann Nußbaumer von 1. April 1865 bis [[31. Mai]] 1869
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: 2. [[Alphons Hübner]] von [[1. Juni]] [[1869]] bis [[31. Dezember]] [[1871]]
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: 3. Joseph Schwer von [[1. Jänner]] [[1872]] bis [[1. November]] [[1882]])
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: 4. Josef Huber von [[3. November]] 1882 bis 1. November [[1883]]
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: 5. Anton Blattl von 3. November 1883 bis [[1. Mai]] [[1884]]
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: 6. Ferdinand Hahner von [[2. Mai]] 1884 bis [[19. Juni]] [[1895]] und danach bis zu seinem Tod am [[19. Jänner]] [[1907]] als Redakteur
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: 7. Dr. Friedrich Wilhelm Helle von [[22. März]] [[1887]] bis 31. Dezember [[1890]]
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: 8. Johann Hotter (Dechant) von 1. Jänner [[1891]] bis [[9. März]] [[1901]] 
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: 9. Franz Xaver Ledermüller von [[10. März]] resp. [[20. April]] 1901 bis [[15. Dezember]] [[1906]]
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: 10 Franz Eckhardt (* [[9. Dezember]] [[1854]]) von 15. Dezember 1906 bis ?
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:: und nicht ganz klar lt. Quelle ebenfalls Chefredakteur war
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: 10. Karl Held, der bereits seit [[1. Oktober]] [[1905]] "leitender Redakteur" war; Zitat Quelle: "Held zeichnete in der Zwischenzeit von 15. Oktober 1906 bis 1. April [[1907]] auch als verantwortlich..."
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Friedrich Somme ([[1917]][[1938]]) war dann ein Chefredakteur über einen längeren Zeitraum. Aktiver Chefredakteur in der [[Zwischenkriegszeit]], wenngleich nicht im Impressum wiedergegeben, war der Priester [[Leonhard Steinwender (Priester)|Leonhard Steinwender]], der am [[11. März]] 1938 von den Nationalsozialisten verhaftet wurde und erst [[1940]] wieder aus dem Konzentrationslager frei kam.
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== Herausgeber ==
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* [[Landeshauptmann]] [[Alois Winkler (Priester)|Alois Winkler]] von [[2. März]] 1887 bis [[22. Februar]] [[1897]]
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* [[Domkapitular]] [[Sebastian Danner]] von [[22. Februar]] 1897 bis [[8. Februar]] [[1908]] (†), nach dessen Tod wurde Herausgeber der
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* [[Salzburger Pressverein]]
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==Beilagen==
 
==Beilagen==
*1908-1915: Wochenblatt für den Bauern-, Gewerbe- und Arbeiterstand
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*1908–[[1915]]: Wochenblatt für den Bauern-, Gewerbe- und Arbeiterstand
*1882-1908: Wochenblatt für den Gewerbe- und Bauernstand
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*[[1882]]–1908: Wochenblatt für den Gewerbe- und Bauernstand
*1888-1889: Unterhaltungs-Blatt: illustrierte Gratis-Beilage
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*[[1888]]–[[1889]]: Unterhaltungs-Blatt: illustrierte Gratis-Beilage
*1933-1938: Österreichische Woche
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*[[1933]]–1938: Österreichische Woche
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== Weblink ==
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* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19140412&seite=1&zoom=33 ANNO], 50. Jahrgang  "Salzburger Chronik" am 12. April 1914, mit einer Chronik und allen Redakteuren
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== Quellen ==
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* Jakob, Waltraud: ''Salzburger Zeitungsgeschichte'', Salzburg Dokumentationen Band 39, [[Landespressebüro]] 1979
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* [https://anno.onb.ac.at/info/sch_info.htm  anno.onb.ac.at]
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* [https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_128_0345-0364.pdf Ernst Hanisch:Die Salzburger Presse in der Ersten Republik 1918-1938 S.15]
  
==Quellen==
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== Einzelnachweis ==
* [[Waltraud Jakob|Jakob, Waltraud]]: ''Salzburger Zeitungsgeschichte'', Salzburg Dokumentationen Band 39, [[Landespressebüro]] 1979
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<references/>
  
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[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
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[[Kategorie:Wirtschaft]]
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[[Kategorie:Unternehmen]]
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[[Kategorie:Unternehmen (Geschichte)]]
 
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[[Kategorie:Zeitung]]
 
[[Kategorie:Geschichte]]
 
[[Kategorie:Geschichte]]
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[[Kategorie:Medien (Geschichte)]]

Aktuelle Version vom 20. November 2024, 11:21 Uhr

Die Salzburger Chronik war eine Tageszeitung, die von 1865 bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten am 11. März 1938 erschien. Ihre Ausrichtung war stets katholisch und konservativ.

Geschichte

Am 1. April 1865 erschien die erste Ausgabe der Salzburger Chronik. Gegründet wurde die Zeitung vom Regens des Borromäums, Johann Baptist Zimmermann. Erster Chefredakteur war der Druckereibesitzer Anton Pustet, in dessen Druckerei das Blatt auch hergestellt wurde. Die Auflage der ersten Jahre betrug 200 bis 300 Stück.

Am 2. Jänner 1867 erschien die erste Nummer der nun dreimal wöchentlich erscheinenden Salzburger Chronik.[1]

Ab 1882 erschien die Salzburger Chronik täglich außer Sonntag.

Ab 1. Jänner 1882 erschien sie dann als Tagblatt und gab außerdem eine populäre, billige Wochenausgabe heraus.[1]

Am 2. März 1887 erwarb der spätere Landeshauptmann Prälat Alois Winkler die Herausgeberschaft der Zeitung, die er bis zu seiner Wahl 1897 innehatte.

Am 16. Dezember 1908 übernahm der eben erst gegründete Salzburger Pressverein die Herausgabe der Zeitung. Am 1. Oktober 1910 wurde die Zaunrith'sche Buchdruckerei in der Bergstraße 12 gekauft, die Zeitung verließ den Pustet-Verlag. Während des Ersten Weltkrieges kam die Chronik gut über die Runden, wenngleich der Umfang teilweise reduziert werden musste.

Die Zwischenkriegsjahre waren für die Salzburger Chronik im Vergleich zu den anderen Zeitungen des Landes sehr erfolgreich. Ideologisch stand die Chronik fest auf kirchlichem Boden. Politisch hieß das: stark antisemitisch, nach wie vor antikapitalistisch, vor allem gegen das (jüdische) Finanzkapital und betont föderalistisch. Am 11. März 1938 kam dennoch das Aus, die Redakteure mussten aber für die Nationalsozialisten bis 13. August 1938 noch die neue Salzburger Zeitung herstellen.

Titel

Der Zusatz "in Stadt und Land Salzburg" im Titel findet sich nur in den Ausgaben von 1865 bis 1872. Dann jedoch erscheint dieser Zusatz nicht mehr auf der Zeitung, weder im Impressum noch in der Dokumentation "Salzburger Zeitungsgeschichte" von Waltraud Jakob (erschienen in der Schriftenreihe des Landespressebüros).

Chefredakteure

Mehr als 15 verschiedene Chefredakteure scheinen im Laufe ihres Bestehens im Impressum der Chronik auf. Unter anderen:

1. Johann Nußbaumer von 1. April 1865 bis 31. Mai 1869
2. Alphons Hübner von 1. Juni 1869 bis 31. Dezember 1871
3. Joseph Schwer von 1. Jänner 1872 bis 1. November 1882)
4. Josef Huber von 3. November 1882 bis 1. November 1883
5. Anton Blattl von 3. November 1883 bis 1. Mai 1884
6. Ferdinand Hahner von 2. Mai 1884 bis 19. Juni 1895 und danach bis zu seinem Tod am 19. Jänner 1907 als Redakteur
7. Dr. Friedrich Wilhelm Helle von 22. März 1887 bis 31. Dezember 1890
8. Johann Hotter (Dechant) von 1. Jänner 1891 bis 9. März 1901
9. Franz Xaver Ledermüller von 10. März resp. 20. April 1901 bis 15. Dezember 1906
10 Franz Eckhardt (* 9. Dezember 1854) von 15. Dezember 1906 bis ?
und nicht ganz klar lt. Quelle ebenfalls Chefredakteur war
10. Karl Held, der bereits seit 1. Oktober 1905 "leitender Redakteur" war; Zitat Quelle: "Held zeichnete in der Zwischenzeit von 15. Oktober 1906 bis 1. April 1907 auch als verantwortlich..."

Friedrich Somme (19171938) war dann ein Chefredakteur über einen längeren Zeitraum. Aktiver Chefredakteur in der Zwischenkriegszeit, wenngleich nicht im Impressum wiedergegeben, war der Priester Leonhard Steinwender, der am 11. März 1938 von den Nationalsozialisten verhaftet wurde und erst 1940 wieder aus dem Konzentrationslager frei kam.

Herausgeber

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Beilagen

  • 1908–1915: Wochenblatt für den Bauern-, Gewerbe- und Arbeiterstand
  • 1882–1908: Wochenblatt für den Gewerbe- und Bauernstand
  • 18881889: Unterhaltungs-Blatt: illustrierte Gratis-Beilage
  • 1933–1938: Österreichische Woche

Weblink

  • ANNO, 50. Jahrgang "Salzburger Chronik" am 12. April 1914, mit einer Chronik und allen Redakteuren

Quellen

Einzelnachweis

  1. 1,0 1,1 Quelle ANNO, Salzburger Chronik, Ausgabe vom 2. Jänner 1925, Seite 4