Haiden (Gemeinde): Unterschied zwischen den Versionen

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{{Quellenangabe}}'''Haiden''' (auf [[Lungau-Lexikon|Lungauerisch]]: ''Hoadn'') ist ein Ortsteil nordöstlich des Marktgemeindezentrums von [[Tamsweg]].  
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{{Dieser Artikel|behandelt die ehemalige [[Lungau]]er Gemeinde Haiden. Über die heutige [[Tamsweg]]er Ortschaft Haiden informiert der Artikel [[Haiden (Tamsweg)]].}}
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Die Gemeinde '''Haiden''' (auf Lungauerisch ''Hoadn'') war bis zur Eingemeindung in die Marktgemeinde [[Tamsweg]] eine selbständige Ortsgemeinde. Heute bildet sie als Ortsteil [[Haiden (Tamsweg)|Haiden]] die [[Katastralgemeinde Haiden (Tamsweg)|Katastralgemeinde Haiden]].
  
== Allgemeines ==
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== Geografie ==
Die Ortschaft Haiden umfasst 46 Wohnhäuser( 23 Bauernhäuser) und ca. 300 Einwohner. Der Tamsweger Hausberg [[Preber]] gehört ebenfalls zu Haiden.
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Zur Gemeinde Haiden gehörten auch die Ortschaften [[Refling (Tamsweg)|Refling]] und [[Traning (Tamsweg)|Traning]] und einige Höfe von [[Atzmannsdorf]]. Durch den Weg zum Ofnerbauern wird die Ortschaft Haiden in zwei Teile getrennt, Haiden-Sonnseite und Haiden-Schattseite. Die Ortschaft besteht hauptsächlich aus Bauernhöfen, die gleichmäßig verteilt liegen. Sie umfasst 46 Wohnhäuser(23 Bauernhäuser) und ca. 300 Einwohner. In der Nähe des Gratzenbauern, des Kämpferbauern und des Haiderbauern sind in den letzten Jahren drei Siedlungen von Wohnhausern entstanden. Beim Kämpfergut und in der Ortschaft Traning gab es [[Ehemalige Heilquellen um Tamsweg|Schwefelheilquellen]].
  
==Geschichte==
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== Geschichte ==
Erstmals schien der Name Haiden in Jahre [[1314]] auf. Meist in Büchern, die um den Raum Tamsweg, sowie vom Preber erzählen - wie etwa von den Wasserquellen beim Kämpfer oder den Viehweiden am Preber.
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Der Name Haiden ist bereits im [[14. Jahrhundert]] feststellbar.  
  
Zur Gemeinde Haiden gehörten auch die Ortschaften: [[Refling]], [[Traning]] und einige Höfe von [[Atzmansdorf]].  
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Am [[27. Juli]] [[1893]] entlud sich ein heftiges Unwetter über den Gemeinden Haiden und [[Sauerfeld (Gemeinde)|Sauerfeld]]. Dabei hagelte es gut [[haselnuss]]große Schlossen, die einen großen Teil der Ernte vernichteten.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18930727&query=%22Gemeinde+Haiden%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], [[Salzburger Chronik]] vom 27. Juli 1893, S. 3.</ref>
  
Im [[17. Jahrhundert|17.]] und [[18. Jahrhundert]] bei der Umpfarrung der Umlandgemeinden von Tamsweg spielten einige Höfe von Haiden eine besondere Rolle.
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Am [[27. September]] im selben Jahr fing gegen 13:15 Uhr die Tenne des Veitbauern Simon Krump in Refling Feuer. Das Wohngebäude und Stallungen, die größtenteils aus Holz waren, brannten bis auf das Mauerwerk ab. Krump, der am Feld war, eilte herbei und konnte nur noch seine 1¼jährige Tochter Katharina, die in einer Kammer schlief, und das Vieh aus dem bereits brennenden Stall retten.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18931003&seite=2&zoom=33&query=%22Gemeinde%2BHaiden%22&ref=anno-search ANNO], Salzburger Chronik, Ausgabe vom 3. Oktober 1893, S. 2–3.</ref>
Besonders oft wird der Name Haiden im Bezug auf das [[Preberschießen]] genannt, wo die Bürger von Tamsweg zur Zeit des Preberschießens über Haiden gehen mussten. Die Erhaltung des Preberweges war für die Gemeinde Haiden und ihre Bevölkerung immer eine große Herausforderung.
 
  
Auch bei der Benutzung des Preberweges mussten von der Gemeinde klare Regeln gemacht werden. Weit über die Grenzen von Haiden hinaus war der Einleger „Fötschl Flori“ bekannt. Der letzte [[Bürgermeister der Gemeinde Haiden|Bürgermeister von Haiden]] war [[Simon Gappmaier]] ( Kämpferbauer).  
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Ende Juli [[1907]] ist wieder ein schweres Unwetter mit großen Schäden und der Vernichtung der gesamten Ernte vermerkt.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=vfr&datum=19070803&query=%22Gemeinde+Haiden%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], [[Volksfreund]] vom 3. August 1907, S. 3.</ref>
  
Im Jahre [[1935]] wurde die Gemeinde Haiden, [[Sauerfeld]], [[Lasaberg]], [[Wölting]] und [[Mörtelsdorf]] per Gesetz in die Großgemeinde Tamsweg eingemeindet. Von nun an wurde die Gemeindeaufgaben von Tamsweg aus erledigt.
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Am [[18. Oktober]] [[1917]] musste sich der in Haiden geborene Knecht Gappmaier vor Gericht verantworten. Als er als am [[27. Juli]] des Jahres eine Rehgeiß wilderte, wurde er vom gräflich Fürstenstein'schen Jäger Peter Bauer gestellt. Als dieser den Wilderer aufforderte, seine Flinte niederzulegen, dieser der Aufforderung nicht folgte, kam es zu einem Gerangel, aus dem der Jäger siegreich hervorging. Gappmaier wurde zu sechs Wochen strengen Arrest verurteilt.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19171019&query=%22Gemeinde+Haiden%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], Salzburger Chronik vom 19. Oktober 1917, S. 4.</ref>
  
Haiden wird durch den Weg zum Ofnerbauer in zwei Teile getrennt, Haiden-Sonnseite und Haiden-Schattseite. Die Ortschaft besteht hauptsächlich aus Bauernhöfen, die gleichmäßig verteilt liegen. In der Nähe des Gratzenbauern, die Kämpferbauern und des Haiderbauer sind in den letzten Jahren drei Siedlungen von Wohnhausern entstanden. Durch Haiden führt die [[Prebersee Landesstraße]] (L262), sie ist die Verbindung zwischen [[Lungau]] und [[Steiermark]].
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Der 36-jährige Landwirt Matthias Gappmaier aus Traning wollte am [[5. Februar]] [[1936]] zu einer Gerichtsverhandlung in die [[Stadt Salzburg]]. Da der Raupenschlepper (Anm.: ein zu jener Zeit im Winter den Postverkehr über den [[Radstädter Tauern]] durchführendes Raupenfahrzeug) nicht verkehrte, wollte Gappmaier zu Fuß (!) nach Salzburg gehen. Im hohen Schnee am Tauern musste der Landwirt erschöpft aufgeben und wurde von [[Gendarmerie|Gendarmen]] nach [[Radstadt]] gebracht.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19360206&query=%22Gemeinde+Haiden%22&ref=anno-search&seite=8 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]] vom 6. Februar 1936, S. 8.</ref>
  
2007 wurde Dornröschen auf der schönen "Hoadn" gedreht.
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==== Kuriosum Volkszählung 1870 ====
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Bei einer Volkszählung [[1870]] wurden 242 Einwohner gezählt, wobei sich folgendes Unikum ergab: 121 ''Individuen männlichen'' und 121 ''Individuen weiblichen Geschlechts'' wurden gezählt. Darunter ledig 90 männlich und 90 weiblich, verehelicht 26 männlich und 26 weiblich, verwitwet fünf männlich und fünf weiblich und schließlich gab es 31 Kinder männlichen und 31 Kinder weiblichen Geschlechts unter 14 Jahren.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=fdb&datum=18700414&query=%22Gemeinde+Haiden%22&ref=anno-search&seite=26 ANNO], Fremden-Blatt, Ausgabe vom 14. April 1870, Seite 26</ref>
  
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==== Eingemeindung ====
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Mit dem ''"Gesetz über die Vereinigung der Ortsgemeinden Tamsweg, [[Lasaberg (Gemeinde)|Lasaberg]], Sauerfeld, Haiden, [[Wölting (Gemeinde)|Wölting]] und [[Mörtelsdorf (Gemeinde)|Mörtelsdorf]] im Verwaltungsbezirke Tamsweg"''<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1935&page=126&size=45 Landesgesetzblatt für das Land Salzburg vom 13. Dezember 1935]</ref> wurde die Gemeinde Haiden zum [[1. Jänner]] [[1936]] in die Großgemeinde Tamsweg [[Eingemeindungen|eingemeindet]].
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== Bürgermeister der Gemeinde Haiden==
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:'' Hauptartikel [[Bürgermeister der Gemeinde Haiden]]
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== Ehrenbürger der Gemeinde Haiden==
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: ''Hauptartikel [[Ehrenbürger der ehemaligen Gemeinde Haiden]]''
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== Töchter und Söhne der Gemeinde ==
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:'' Hauptartikel  [[Töchter und Söhne der ehemaligen Gemeinde Haiden]]
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== Quellen ==
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* [http://www.vs-tamsweg.salzburg.at/html/heimatkunde/grossgemeinde/katastralgemeinden_loesungen.pdf Homepage der Volksschule Tamsweg]
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* [https://www.tamsweg.info/de/haiden-katastralgemeinde-tamsweg-lungau.html Homepage des Tourismusverbandes Tamsweg]
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* SALZBURGWIKI-Artikel
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== Einzelnachweise ==
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{{Gemeinden nicht mehr bestehend}}
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[[Kategorie:Geschichte]]
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[[Kategorie:Wissenschaft]]
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[[Kategorie:Geografie]]
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[[Kategorie:Lungau]]
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[[Kategorie:Ort (Lungau)]]
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[[Kategorie:Ort (historisch)]]
 
[[Kategorie:Tamsweg]]
 
[[Kategorie:Tamsweg]]
[[Kategorie:Ort (Lungau)]]
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[[Kategorie:Sonstiges]]
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[[Kategorie:Kurioses]]

Aktuelle Version vom 27. August 2024, 12:55 Uhr

Begriffsklärung
Dieser Artikel behandelt die ehemalige Lungauer Gemeinde Haiden. Über die heutige Tamsweger Ortschaft Haiden informiert der Artikel Haiden (Tamsweg).

Die Gemeinde Haiden (auf Lungauerisch Hoadn) war bis zur Eingemeindung in die Marktgemeinde Tamsweg eine selbständige Ortsgemeinde. Heute bildet sie als Ortsteil Haiden die Katastralgemeinde Haiden.

Geografie

Zur Gemeinde Haiden gehörten auch die Ortschaften Refling und Traning und einige Höfe von Atzmannsdorf. Durch den Weg zum Ofnerbauern wird die Ortschaft Haiden in zwei Teile getrennt, Haiden-Sonnseite und Haiden-Schattseite. Die Ortschaft besteht hauptsächlich aus Bauernhöfen, die gleichmäßig verteilt liegen. Sie umfasst 46 Wohnhäuser(23 Bauernhäuser) und ca. 300 Einwohner. In der Nähe des Gratzenbauern, des Kämpferbauern und des Haiderbauern sind in den letzten Jahren drei Siedlungen von Wohnhausern entstanden. Beim Kämpfergut und in der Ortschaft Traning gab es Schwefelheilquellen.

Geschichte

Der Name Haiden ist bereits im 14. Jahrhundert feststellbar.

Am 27. Juli 1893 entlud sich ein heftiges Unwetter über den Gemeinden Haiden und Sauerfeld. Dabei hagelte es gut haselnussgroße Schlossen, die einen großen Teil der Ernte vernichteten.[1]

Am 27. September im selben Jahr fing gegen 13:15 Uhr die Tenne des Veitbauern Simon Krump in Refling Feuer. Das Wohngebäude und Stallungen, die größtenteils aus Holz waren, brannten bis auf das Mauerwerk ab. Krump, der am Feld war, eilte herbei und konnte nur noch seine 1¼jährige Tochter Katharina, die in einer Kammer schlief, und das Vieh aus dem bereits brennenden Stall retten.[2]

Ende Juli 1907 ist wieder ein schweres Unwetter mit großen Schäden und der Vernichtung der gesamten Ernte vermerkt.[3]

Am 18. Oktober 1917 musste sich der in Haiden geborene Knecht Gappmaier vor Gericht verantworten. Als er als am 27. Juli des Jahres eine Rehgeiß wilderte, wurde er vom gräflich Fürstenstein'schen Jäger Peter Bauer gestellt. Als dieser den Wilderer aufforderte, seine Flinte niederzulegen, dieser der Aufforderung nicht folgte, kam es zu einem Gerangel, aus dem der Jäger siegreich hervorging. Gappmaier wurde zu sechs Wochen strengen Arrest verurteilt.[4]

Der 36-jährige Landwirt Matthias Gappmaier aus Traning wollte am 5. Februar 1936 zu einer Gerichtsverhandlung in die Stadt Salzburg. Da der Raupenschlepper (Anm.: ein zu jener Zeit im Winter den Postverkehr über den Radstädter Tauern durchführendes Raupenfahrzeug) nicht verkehrte, wollte Gappmaier zu Fuß (!) nach Salzburg gehen. Im hohen Schnee am Tauern musste der Landwirt erschöpft aufgeben und wurde von Gendarmen nach Radstadt gebracht.[5]

Kuriosum Volkszählung 1870

Bei einer Volkszählung 1870 wurden 242 Einwohner gezählt, wobei sich folgendes Unikum ergab: 121 Individuen männlichen und 121 Individuen weiblichen Geschlechts wurden gezählt. Darunter ledig 90 männlich und 90 weiblich, verehelicht 26 männlich und 26 weiblich, verwitwet fünf männlich und fünf weiblich und schließlich gab es 31 Kinder männlichen und 31 Kinder weiblichen Geschlechts unter 14 Jahren.[6]

Eingemeindung

Mit dem "Gesetz über die Vereinigung der Ortsgemeinden Tamsweg, Lasaberg, Sauerfeld, Haiden, Wölting und Mörtelsdorf im Verwaltungsbezirke Tamsweg"[7] wurde die Gemeinde Haiden zum 1. Jänner 1936 in die Großgemeinde Tamsweg eingemeindet.

Bürgermeister der Gemeinde Haiden

Hauptartikel Bürgermeister der Gemeinde Haiden

Ehrenbürger der Gemeinde Haiden

Hauptartikel Ehrenbürger der ehemaligen Gemeinde Haiden

Töchter und Söhne der Gemeinde

Hauptartikel Töchter und Söhne der ehemaligen Gemeinde Haiden

Quellen

Einzelnachweise

  1. Quelle ANNO, Salzburger Chronik vom 27. Juli 1893, S. 3.
  2. Quelle ANNO, Salzburger Chronik, Ausgabe vom 3. Oktober 1893, S. 2–3.
  3. Quelle ANNO, Volksfreund vom 3. August 1907, S. 3.
  4. Quelle ANNO, Salzburger Chronik vom 19. Oktober 1917, S. 4.
  5. Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt vom 6. Februar 1936, S. 8.
  6. Quelle ANNO, Fremden-Blatt, Ausgabe vom 14. April 1870, Seite 26
  7. Landesgesetzblatt für das Land Salzburg vom 13. Dezember 1935
Gemeinden, die nicht mehr als selbständige Gemeinden im Land Salzburg existieren

Im Flachgau: Seekirchen-Markt mit Seekirchen-Land wurden zu Seekirchen am Wallersee · In Straßwalchen: Straßwalchen-Land · in Thalgau: Thalgauberg

Im Lungau: in Mariapfarr: Pichl - Zankwarn · in Mauterndorf: Steindorf · in St. Michael im Lungau: St. Michael-Land · in Tamsweg: Lasaberg - Haiden - Mörtelsdorf - Sauerfeld - Seetal - Wölting

Im Pinzgau: in Bruck an der Großglocknerstraße: St. Georgen im Pinzgau · in Lend: Embach · in Mittersill: Mittersill-Land · in Rauris: Bucheben · in Saalfelden am Steinernen Meer: Saalfelden-Land · in Taxenbach: Eschenau - Sonnberg - Wolfbachthal · in Zell am See: Bruckberg - Thumersbach

Im Pongau: in Altenmarkt im Pongau: Palfen - Sinnhub · in Eben im Pongau: Gasthof - Schattbach · in Goldegg: Goldeggweng · in Bad Hofgastein: Hofgastein-Land · in Hüttau: Sonnberg · in Radstadt: Radstadt-Land · in St. Johann im Pongau: St. Johann-Land · in Wagrain: Wagrain-Land · in Werfen: Werfen-Land

In der Stadt Salzburg: Aigen - Gnigl - Leopoldskron-Moos - Maxglan - Morzg

Im Tennengau: Annaberg im Lammertal · in Golling an der Salzach: Obergäu - Torren · in Hallein: Burgfried - Dürnberg - Taxach

Gemeinden, die 1939 entstanden, sich aber nach dem Krieg wieder änderten

Dorfwerfen (wurde wieder Pfarrwerfen) · Krimml-Wald (wurde aufgelöst) · Marienpichl (wurde wieder Mariapfarr) · Markt Pongau (wurde wieder St. Johann im Pongau) · Neumarkt-Köstendorf (wurde aufgelöst)