Intendant des Salzburger Landestheaters: Unterschied zwischen den Versionen
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:mit Kriegsbeginn ([[Erster Weltkrieg]] wurde das Theater vorerst für 3 Monate gesperrt; danach wurde die ganze Kriegszeit zu "Friedensgagen" - eine Einzelerscheinung auf allen deutschen Bühnen - durchgespielt. [[1920]] trat Blasel von der Direktion zurück, weil er die Einführung der Oper als ständiges Ensemble neben Schauspiel und Operette als eine für das hiesige Theater schwere Belastung ansah. Die Verhältnisse gaben ihm Recht, als das Stadttheater trotz gutem Besuch nach zwei Jahren finanziell zusammen brach. [[1922]] schloss sich das Personal unter Direktor Blasel neu zusammen und wird seither auf Teilung gespielt. Seither haben wir es mit einem sozialisierten Betriebe zu tun. Das darstellende Personal, das technische Personal und das Orchester bilden eine Gesellschaft nach Bürgerlichem Recht. | :mit Kriegsbeginn ([[Erster Weltkrieg]] wurde das Theater vorerst für 3 Monate gesperrt; danach wurde die ganze Kriegszeit zu "Friedensgagen" - eine Einzelerscheinung auf allen deutschen Bühnen - durchgespielt. [[1920]] trat Blasel von der Direktion zurück, weil er die Einführung der Oper als ständiges Ensemble neben Schauspiel und Operette als eine für das hiesige Theater schwere Belastung ansah. Die Verhältnisse gaben ihm Recht, als das Stadttheater trotz gutem Besuch nach zwei Jahren finanziell zusammen brach. [[1922]] schloss sich das Personal unter Direktor Blasel neu zusammen und wird seither auf Teilung gespielt. Seither haben wir es mit einem sozialisierten Betriebe zu tun. Das darstellende Personal, das technische Personal und das Orchester bilden eine Gesellschaft nach Bürgerlichem Recht. | ||
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Version vom 30. November 2021, 15:42 Uhr
Der Intendant des Salzburger Landestheaters ist künstlerischer Leiter des Gesamtprogramms.
Direktoren und Intendanten
- 1775–1777: Karl Wahr
- 1777: Wolfgang Rößl
- 1777: Andre Schopf
- 1779–1780: Direktor Böhme
- 1780–1781: Emanuel Schikaneder
- 1781–1782: Franz Heinrich Bulla
- 1783: Direktor Pochet
- 1783: Direktor Berner
- 1783–1784: Ernst Kuhne
- 1784: Ludwig Schmidt
- 1785–1786: Waizhofer
- 1786: Emanuel Schikaneder (erneut)
- 1786–1787: Franz Xaver Felder
- 1789: Johann Andre Teichmann
- 1791: Direktor Thym
- 1792–1793: Alois F. von Hofmann
- 1794–1795: Franz Xaver Glöggl
- 1795: Edmund von Weber
- 1795–1796: Franz Xaver Glöggl (erneut)
- 1796–1798: Lorenz Hübner und Giuseppe Tomaselli
- 1798–1801: Edler von Tönniges
- 1801–1803: Vinzenz Heuberger
- 1803–1804: Freiherr Carl von Mandl
- 1804–1822: Anton Ferrari
- 1822–1823: Carl Christl
- 1823–1831: Katharina Hain
- 1831–1837: Josef Glöggl
- 1847–1848: Direktor Boules
- 1848–1851: Wenzl Bielcizky
- 1851–1857: Gottfried Denemy (bis 1853 mit C. Clement)
- 1857–1860: Anton Zöllner
- 1860–1872: Josef M. Kotzky
- 1872–1880: Heinrich Jenke
- 1893–1899: Anton Lechner
- 1899–1900: Toni Pletzer
- 1900–1902: Paul Blasel
- 1902–1906: Karl Astner
- 1906–mindestens 1932: Paul Blasel, mit Unterbrechungen in den Jahren 1920/1921
- mit Kriegsbeginn (Erster Weltkrieg wurde das Theater vorerst für 3 Monate gesperrt; danach wurde die ganze Kriegszeit zu "Friedensgagen" - eine Einzelerscheinung auf allen deutschen Bühnen - durchgespielt. 1920 trat Blasel von der Direktion zurück, weil er die Einführung der Oper als ständiges Ensemble neben Schauspiel und Operette als eine für das hiesige Theater schwere Belastung ansah. Die Verhältnisse gaben ihm Recht, als das Stadttheater trotz gutem Besuch nach zwei Jahren finanziell zusammen brach. 1922 schloss sich das Personal unter Direktor Blasel neu zusammen und wird seither auf Teilung gespielt. Seither haben wir es mit einem sozialisierten Betriebe zu tun. Das darstellende Personal, das technische Personal und das Orchester bilden eine Gesellschaft nach Bürgerlichem Recht.
- 1937–1942: Dr. Herbert Furregg
- 1942–1943: Dr. Erwin Kerber
- 1943–1944: Peter Stanchina
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- 1951–1957: Peter Stanchina (erneut)
- 1957–1962: Fritz Klingenbeck
- 1962–1964: Hellmuth Matiasek
- 1964–1967: Fritz Herterich
- 1967–1974: Gandolf Buschbeck
- 1974–1981: Karlheinz Haberland
- 1981–1986: Federik Mirdita
- 1986–2004: Lutz Hochstraate
- 2004–2009: Peter Dolder
- ab 2009: Carl Philip von Maldeghem
Quellen
- Karl Otto Wagner: Das Salzburger Hoftheater (1775–1805.), in: MGSLK 50, 1910, S. 285-328
- Rudolf von Freilauff: Zur hundertjährigen Jubelfeier des k.k. Theaters zu Salzburg. Historische Skizze. Salzburg (Selbstverlag) 1875.