Bundesrealgymnasium Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen

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* [[Matthias Laireiter|Laireiter, Matthias]]: ''Im Dienste der Jugend. Erziehung und Schule im Bundesland Salzburg von 1945 bis 1963''. Hrsg. vom [[Landesschulrat für Salzburg]]. Salzburg 1965, S. 140.
*  ''Salzburger Fotografien 1880–1918 aus dem Atelier Würthle'', [[Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg]] 18, 2003, ISBN 3-901014-93-4
*  ''Salzburger Fotografien 1880–1918 aus dem Atelier Würthle'', [[Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg]] 18, 2003, ISBN 3-901014-93-4
==== Einzelnachweise ====
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Version vom 29. Juli 2020, 12:19 Uhr

Schulbild
Datei:Bundesrealgymnasium Salzburg Akademiestraße Nr 19.jpg
Bundesrealgymnasium Salzburg, Akademiestraße 19
Schuldaten[1]
Schulkennzahl: 501046
Name der Schule: Bundesrealgymnasium Salzburg
Adresse: Akademiestraße 19
5020 Salzburg
Website: www.brg.salzburg.at
E-Mail: office2@brg.salzburg.at
Telefon: (06 62) 62 35 15
Direktor: Mag. Johannes Schiendorfer
Karte

Das Bundesrealgymnasium Salzburg ist eine allgemein bildende höhere Schule und befindet sich in Salzburg-Nonntal an der Akademiestraße. Die Schule ist aus der Realschule Salzburg hervorgegangen.

Geschichte

Am Bildrand unten das Schulgebäude von 1873 bis 1970. Eine Aufnahme aus dem Jahr 1928.
Bildmitte, das große weiße Gebäude beherbergte die Realschule (um 1913).

Als aus dem ehemaligen Fürsterzbistum Salzburg (dann Kurfürstentum Salzburg, dann Teil des Königreichs Bayern) ein Kronland der Habsburgermonarchie wurde entstanden zwischen der damaligen Ursulinengasse (heute Franz-Josef-Kai) und der heutigen Griesgasse verschiedene Einrichtungen wie das k.k. alte Münz- und Scheideamt, das k.k. Salzamt, ein k.k. Magazin und eine Städtische Fleischbank. 1872 kam das Gelände in den Besitz der Stadt Salzburg. Dort entstanden nach Plänen von Rudolf Bayer von 1871 bis 1873 eine Bürger- und eine Realschule.

Am 2. März 1851 war durch kaiserliche Verordnung die Realschule gegründet worden.

1930 wurde im selben Schulgebäude (am Franz-Josefs-Kai 1) als parallel laufender Schultyp das Bundesrealgymnasium für Knaben in Salzburg eingerichtet.

Von 1938 wurde die Schule Deutsche Oberschule für Jungen genannt, ab 1939 dann bis 1945 (unter der Adresse Hans-Schemm-Platz 1) Staatliche Oberschule für Jungen.

Nach dem Krieg wurde die Schule wieder Bundesrealschule und Bundesrealgymnasium genannt (unter der Adresse Ferdinand-Hanusch-Platz 1). Am 23. Juni 1951 feierte das Bundesrealgymnasium Salzburg sein 100-jähriges Bestehen im Rahmen eines Festaktes im Großen Saal des Mozarteums.

1951 wurde eine Expositur des Realgymnasiums in St. Johann im Pongau, 1954 eine in Hallein eingerichtet.

1955 wurde das Bundesrealgymnasium wegen chronischen Platzmangels in die ehemalige Kaserne an der Lehener Brücke verlegt und seit 1964 II. Bundesgymnasium, später Christian-Doppler-Gymnasium genannt.

Die Bundesrealschule wurde 1967? zum Bundesrealgymnasium Salzburg und übersiedelte bis Sommer 1970 in die Akademiestraße 19. An Stelle des abgerissenen alten Schulgebäudes entstand das AVA-Haus.

Das alte Schulgebäude hatte vom Hanuschplatz her einen repräsentativen Eingang mit Halle und Aufgang. Im dritten Stock gab es eine große Musikhalle in Richtung Ferdinand-Hanusch-Platz, im vierten Stock eine Schulbibliothek. Der Innenhof hatte Tore jeweils zur Griesgasse und zur Salzach.

Durch Gänge im Keller konnte man den Turnsaal erreichen, der sich im zum Mönchsberg gewandten Gebäudeteil befand. Der Turnunterricht fand entweder in dieser Turnhalle statt oder man musste zum ASKÖ-Sportplatz im Volksgarten gehen oder mit dem Obus fahren. Erst beim Neubau an der Akademiestraße gab es dann zwei moderne Turnhallen und unmittelbar davor in Richtung Schloss Freisaal auch einen Sportplatz.

Schülerzahl
1962 403
1968 694
2010 788

Schulleiter und Direktoren

Ehemalige Professoren

  • Dr. Othmar Anderle (Geschichte, Geografie, Philosophie)
  • Arno Beer (Mathematik),
  • Peter Brausch (evang. Religion)
  • DDr. Josef Domandl (Deutsch, Geschichte, Geografie, seit 1972 Ehrenbürger der Universität Salzburg, seit 1978 Ehrendoktor derselben)
  • Dr. Wilhelm Günther (Geografie, Französisch, Stenografie, Pädagogik)
  • HR OStR Friedrich Grüll (Geografie, ...?)
  • Dr. Hebert Hartl (Latein, Griechisch, Deutsch)
  • Josef Hodny, akad. Maler, OStR (Kunsterziehung, Handarbeit, Mathematik, Geom. Zeichnen)
  • Dr. Hans Hofmannn (Deutsch Französisch)
  • Dipl.Chem. Friederike Innerhofer (Deutsch, Englisch)
  • Otto Januschevsky Dipl. Chem. (Chemie, Physik, Mathematik),
  • Dr. Walter Kacovsky (Englisch, Deutsch),
  • Franz Kaserer (Geschichte, Leibesübungen)
  • Dr. Otto Kellner (Deutsch, Geschichte)
  • Ägidius Krall (Geschichte)
  • Gerhard Kühtreiber (Musik, Geschichte), scherzhaft auch "Cowboy" genannt
  • Karl Ilming (Französisch)
  • Dr. Karl Lux OStR (Mathematik, Physik)
  • Walter Kunnert, Mag. (Mathematik, ab 1997 St. Georgs-Kolleg, Istanbul, Türkei)
  • Johann Margreiter (kath. Religion)
  • Albert Mayr (Mathematik, Physik)
  • Franz Mühlbacher (Geschichte, Leibesübungen)
  • Dr. Franz Rücker OStR (Naturgeschichte als Hauptfach, Physik als Nebenfach)
  • Dr. Herbert Sacher (Englisch, Leibesübungen)
  • Herwig Scheruga (Mathematik, Darstellende Geometrie, Stenografie, Physik)
  • Schmidt (Naturgeschichte)
  • Heinz Seitz (Leibesübungen)
  • Helmut Skala (Mathematik, Darstellende Geometrie),
  • Josef Steiner, akad. Maler (Kunsterziehung, Leibesübungen)
  • Dr. Herbert Stejskal (Deutsch, Geschichte),
  • Dr. Harald Stoiser OstR. (Geschichte, Geografie, Stenografie)
  • Dr. Josef Trattner (Deutsch, Geschichte)
  • Johann Zwinger (kath. Religion)

Weblink

Quellen

Einzelnachweise