St. Georgen bei Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | '''St. | + | '''St. Georgen bei Salzburg''' ist eine Gemeinde im nördlichen [[Flachgau]]. Sie ist [[Kurort]] und Mitglied der [[Innviertel|Innviertler]]-[[Bayern|bayerischen]] Urlaubsregion [[Seelentium]]. |
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| − | + | Die Gemeinde St. Georgen bei Salzburg besteht aus den drei [[Katastralgemeinden im Flachgau|Katastralgemeinden]] St. Georgen, [[Holzhausen]] und [[Jauchsdorf]]. Weiters unterteilt sich die Gemeinde in 17 Ortschaften: | |
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| − | Das Gemeindegebiet ist reich an archäologischen Funden. Unter anderem wurden in St. Georgen [[bronzezeit]]liche Siedlungsreste, ein ausgedehnter Urnenfriedhof aus der Zeit um 800 v. Chr. sowie ein frühbayerisches Gräberfeld aus dem 6. bis 7. Jahrhundert n. Chr. freigelegt. | + | Das Gemeindegebiet ist reich an archäologischen Funden. Unter anderem wurden in St. Georgen [[bronzezeit]]liche Siedlungsreste, ein ausgedehnter Urnenfriedhof aus der Zeit um 800 v. Chr. sowie ein [[Bajuwaren|frühbayerisches]] Gräberfeld aus dem [[6. Jahrhundert|6.]] bis [[7. Jahrhundert]] n. Chr. freigelegt. |
| − | Die Kirche und damit der Ort wurde urkundlich erstmals im Jahr [[789]] als "ad georgii ecclesiam" im "Indiculus Arnonis" erwähnt. Der Ort war bis [[1803]] mit der Niederen Gerichtsbarkeit ausgestattet. | + | Die Kirche und damit der Ort wurde urkundlich erstmals im Jahr [[789]] als "ad georgii ecclesiam" im "Indiculus [[Salzburger Güterverzeichnis|Arnonis]]" erwähnt. Der Ort war bis [[1803]] mit der Niederen Gerichtsbarkeit ausgestattet. |
Der ursprüngliche Gemeindename „St. Georgen“ wurde im Jahr [[1951]] zu „St. Georgen bei Salzburg“ erweitert.<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1951&size=45&page=77 LGBl. Nr. 24/1951.]</ref><noinclude><!-- === Religionen === --> | Der ursprüngliche Gemeindename „St. Georgen“ wurde im Jahr [[1951]] zu „St. Georgen bei Salzburg“ erweitert.<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1951&size=45&page=77 LGBl. Nr. 24/1951.]</ref><noinclude><!-- === Religionen === --> | ||
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== Kultur und Sehenswürdigkeiten == | == Kultur und Sehenswürdigkeiten == | ||
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| − | ::Das Heimatmuseum ist im wieder errichteten "Siglhaus", einem Holzbauernhaus, untergebracht.Das Siglhaus wurde im Jahre [[1835]] in Obereching erbaut, 1980 als letztes Holzhaus der Gemeinde abgetragen und in St. Georgen durch Gemeinde und Museumsverein von 1981 bis 1983 wieder aufgebaut. | + | ::Das Heimatmuseum ist im wieder errichteten "Siglhaus", einem Holzbauernhaus, untergebracht. Das Siglhaus wurde im Jahre [[1835]] in Obereching erbaut, 1980 als letztes Holzhaus der Gemeinde abgetragen und in St. Georgen durch Gemeinde und Museumsverein von 1981 bis 1983 wieder aufgebaut. |
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<!-- === Kulinarische Spezialitäten === --> | <!-- === Kulinarische Spezialitäten === --> | ||
== Wirtschaft und Infrastruktur == | == Wirtschaft und Infrastruktur == | ||
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== Wappen == | == Wappen == | ||
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Der Drachenkopf und der sogenannte Georgenschild erinnern an den Kirchenpatron, dem hl. Georg, der auch der Gemeinde den Namen gab. | Der Drachenkopf und der sogenannte Georgenschild erinnern an den Kirchenpatron, dem hl. Georg, der auch der Gemeinde den Namen gab. | ||
Version vom 17. Juni 2015, 08:45 Uhr
| Karte | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Politischer Bezirk: | Salzburg-Land (SL) |
| Fläche: | 25 km² |
| Geografische Koordinaten: | Koordinaten: 47° 59' N, 12° 53' O |
| Höhe: | 403 m ü. A. |
| Einwohner: | 2 879 ((1. Jänner 2015) |
| Postleitzahl(en): | 5113 |
| Vorwahl: | 0 62 72 |
| Gemeindekennziffer: | 50 329 |
| Gliederung Gemeindegebiet: | 3 Katastralgemeinden |
| Gemeindeamt: | 5113 St. Georgen bei Salzburg [[Gemeindeweg (St. Georgen bei Salzburg)|Gemeindeweg}} 6 |
| Offizielle Website: | www.st-georgen.salzburg.at |
| Politik | |
| Bürgermeister: | Franz Gangl (ÖVP) |
| Gemeinderat (2014): | 19 Mitglieder: 11 ÖVP, 6 SPÖ, 2 FPÖ |
| Bevölkerungs- entwicklung | |
|---|---|
| Datum | Einwohner |
| 1869 | (ANZAHL) |
| 1880 | |
| 1890 | |
| 1900 | |
| 1910 | |
| 1923 | |
| 1934 | |
| 1939 | |
| 1951 | |
| 1961 | |
| 1971 | |
| 1981 | |
| 1991 | |
| 2001 | |
| 2011 | |
St. Georgen bei Salzburg ist eine Gemeinde im nördlichen Flachgau. Sie ist Kurort und Mitglied der Innviertler-bayerischen Urlaubsregion Seelentium.
Geografie
Geografische Lage
Die Gemeinde liegt im am östlichen Salzachufer im Nordwesten des Flachgaus und grenzt an das Bundesland Oberösterreich (Innviertel) und die Bundesrepublik Deutschland (Bayern).
Gliederung
Die Gemeinde St. Georgen bei Salzburg besteht aus den drei Katastralgemeinden St. Georgen, Holzhausen und Jauchsdorf. Weiters unterteilt sich die Gemeinde in 17 Ortschaften:
|
|
Anmerkung: In kursiver Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr 2001 angegeben.
Nachbargemeinden
Nachbargemeinden im Bundesland Salzburg sind Oberndorf bei Salzburg, Bürmoos und Lamprechtshausen.
Geschichte
Das Gemeindegebiet ist reich an archäologischen Funden. Unter anderem wurden in St. Georgen bronzezeitliche Siedlungsreste, ein ausgedehnter Urnenfriedhof aus der Zeit um 800 v. Chr. sowie ein frühbayerisches Gräberfeld aus dem 6. bis 7. Jahrhundert n. Chr. freigelegt.
Die Kirche und damit der Ort wurde urkundlich erstmals im Jahr 789 als "ad georgii ecclesiam" im "Indiculus Arnonis" erwähnt. Der Ort war bis 1803 mit der Niederen Gerichtsbarkeit ausgestattet.
Der ursprüngliche Gemeindename „St. Georgen“ wurde im Jahr 1951 zu „St. Georgen bei Salzburg“ erweitert.[1]
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen
- Das Heimatmuseum ist im wieder errichteten "Siglhaus", einem Holzbauernhaus, untergebracht. Das Siglhaus wurde im Jahre 1835 in Obereching erbaut, 1980 als letztes Holzhaus der Gemeinde abgetragen und in St. Georgen durch Gemeinde und Museumsverein von 1981 bis 1983 wieder aufgebaut.
Bauwerke
Die Dekanatskirche St. Georg wurde bereits 790 erwähnt und besitzt eine schöne Rokoko-Ausstattung und Freskenmalereien.
Vereine und Verbände
Bäuerinnenorganisation St. Georgen, Dartverein Schmiedl-Wirt, Eltern-Kind-Initiative St. Georgen, Elternverein St. Georgen, Feuerwehr St. Georgen, Frauensingkreis St. Georgen, Georg-Rendl-Gesellschaft, Imkerverein St. Georgen, Jägerschaft St. Georgen, Kameradschaft St. Georgen, Katholisches Bildungswerk St. Georgen, Kriegsopferverband St. Georgen, Kulturförderungsverein St. Georgen, Landjugend St. Georgen, Männergesangsverein St. Georgen, Obst- und Gartenbauverein St. Georgen, Regionalverband Flachgau-Nord, Theater Eching, Theater Holzhausen, Tourismusverband St. Georgen bei Salzburg, Trachtenverein Holzhausen, Union Sportverein St. Georgen, Perchtenverein Weisse-Teife St. Georgen, Zechbuam Eching, Zeche Holzhausen, Zeche Winkl;
Regelmäßige Veranstaltungen
Seit 2003 wird von der Georg-Rendl-Gesellschaft in Zusammenarbeit mit den Gemeinden St. Georgen bei Salzburg und Bürmoos das Georg Rendl Symposion durchgeführt.
Wirtschaft und Infrastruktur
In der Gemeinde gibt es das Moorbad St. Felix.
St. Georgen ist Kurort und seit Dezember 2011 Mitglied der Urlaubsregion Seelentium.
Verkehr
St. Georgen bei Salzburg liegt an der L 205, der St. Georgener Landesstraße, und ist auch durch die Salzburger Lokalbahn mit der Landeshauptstadt verkehrstechnisch verbunden.
Politik
Bürgermeister
- Hauptartikel: Bürgermeister der Gemeinde St. Georgen bei Salzburg
Wappen
Der Drachenkopf und der sogenannte Georgenschild erinnern an den Kirchenpatron, dem hl. Georg, der auch der Gemeinde den Namen gab.
Beschreibung: „In gespaltenem Schild rechts in Silber pfahlweise ein rotgehörnter feuerspeiender grüner Drachenkopf, links in Rot ein silbernes Kreuz“.
Die Verleihung des Wappens durch die Salzburger Landesregierung fand am 16. Juli 1969 statt.
Persönlichkeiten
- Georg Rendl (* 1. Februar 1903 in Zell am See; † 10. Jänner 1972 in St. Georgen), Maler und Schriftsteller
- Karlheinz Schönswetter (* 13. Februar 1941 in Wien; † 18. Juli 2006 in St. Georgen), Künstler
Töchter und Söhne der Gemeinde
- Hauptartikel: Töchter und Söhne der Gemeinde St. Georgen bei Salzburg
- Friedrich Lepperdinger (* 1927 in Obereching), Historiker
- Andreas Maislinger (*1955 im Gasthaus Auwirt), Gründer des Österreichischen Gedenkdienstes
- Johann Nobis (* 1899 in St. Georgen bei Salzburg; † 1940 Zuchthaus Berlin-Plötzensee), Kriegsdienstverweigerer
- Christian Giglmayr, Musiker
Bildergalerie
Skulpturen von Karlheinz Schönswetter in St. Georgen mit Blick nach Süden
Quellen
- Website der Gemeinde St. Georgen bei Salzburg
- Statistik Austria
- Zaisberger, Friederike, Pfeiffer, Nikolaus: Salzburger Gemeindewappen. Verlag Alfred Winter. Salzburg 1985. ISBN 3-85380-048-3
Weblinks
- Offizielle Homepage der Gemeinde St. Georgen bei Salzburg
- Statistische Daten
- „St. Georgen bei Salzburg“ in der Wikipedia
- Aktuelle Nachrichten aus "St. Georgen bei Salzburg"
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Stadtgemeinden:
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Oberndorf bei Salzburg ∙
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