Morzg (Gemeinde)
Die Gemeinde Morzg war bis zur Eingemeindung in die Stadt Salzburg 1935 eine selbständige Gemeinde.
Geschichte
Am 15. September 1838 verehelichte sich Leopold Friedrich Graf Stolberg, Kreishauptmann des Salzachkreises mit Kristiana Gräfin von Sternberg-Manderscheid in Morzg.
1909 produzierte die Salzburger Druckerei Huttegger einen Prospekt für Morzg. Der Titel hieß Luftkurort und Sommerfrische Morzg bei Salzburg, auf Seite eins heißt es dann u. a. sehr tüchtige Ärzte im Ort und in Anif ... Gutes Trinkwasser ... Äußerst gesunde Lage...[1]
Mit dem Gesetz über die Erweiterung des Gebietes der Landeshauptstadt Salzburg und einige damit zusammenhängende Änderungen des Gebietes ihrer Umgebungsgemeinden wurden mit Gneis und Kleingmain die nördlichen Teile der Gemeinde Morzg zum 1. Juli 1935 dem Stadtgebiet der Stadt Salzburg einverleibt[2] (Verlauf der Stadtgrenze siehe "Umgebungskarte von Salzburg")
Mit der "Verordnung des Landeshauptmannes in Salzburg vom 30. September 1938, über die Erweiterung des Gebietes der Stadt Salzburg und über Gebietsänderungen einiger ihrer Umgebungsgemeinden."[3] wurden auch die verbliebenen Teile des Morzger Gemeindegebietes zum 1. Jänner 1939 in die Landeshauptstadt Salzburg eingemeindet. Seither ist Morzg ein Stadtteil der Landeshauptstadt Salzburg.
Volksschule
- Hauptartikel Volksschule Morzg
Wahlsprengel
1930 gab für alle Wahlsprengel mit folgendes Agitationslokal[4]
- Gasthof "Blauer Stern"
Bürgermeister der ehemaligen Gemeinde Morzg
- Hauptartikel Bürgermeister der ehemaligen Gemeinde Morzg
Ehrenbürger der ehemaligen Gemeinde Morzg
- Hauptartikel Ehrenbürger der ehemaligen Gemeinde Morzg
Persönlichkeiten
- Bertha Gräfin Küenburg-Stolberg starb am 22. September 1924 in der Gemeinde Morzg; sie war Schriftstellerin und spätere Gattin von Hugo Raimund Reichsgraf von Lamberg;
- Leopold Brandauer II.
Quellen
- Salzburgwiki-Artikel Morzg
Einzelnachweise
- ↑ Quelle Urgroßvaters Bilderschatz, Seite 73
- ↑ Landesgesetzblatt für das Land Salzburg vom 28. Juni 1935, 8. Stück, S. 31.
- ↑ Verordnungsblatt für den Amtsbereich des Landeshauptmannes für Salzburg vom 17. Oktober 1938
- ↑ Quelle ANNO, Salzburger Wacht, Ausgabe vom 8. November 1930, Seite 8