Morzg (Gemeinde)

Aus SALZBURGWIKI
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Die Gemeinde Morzg mit Hellbrunn 1933.
1933: Blick über den Süden der Stadt Salzburg über die Gemeinde Morzg (links) und heutige Teile von Gneis, am unteren Bildrand ist der Kommunalfriedhof zu sehen.

Die Gemeinde Morzg war bis zur Eingemeindung in die Stadt Salzburg 1935 eine selbständige Gemeinde.

Geschichte

Am 15. September 1838 verehelichte sich Leopold Friedrich Graf Stolberg, Kreishauptmann des Salzachkreises mit Kristiana Gräfin von Sternberg-Manderscheid in Morzg.

1909 produzierte die Salzburger Druckerei Huttegger einen Prospekt für Morzg. Der Titel hieß Luftkurort und Sommerfrische Morzg bei Salzburg, auf Seite eins heißt es dann u. a. sehr tüchtige Ärzte im Ort und in Anif ... Gutes Trinkwasser ... Äußerst gesunde Lage...[1]

Mit dem Gesetz über die Erweiterung des Gebietes der Landeshauptstadt Salzburg und einige damit zusammenhängende Änderungen des Gebietes ihrer Umgebungsgemeinden wurden mit Gneis und Kleingmain die nördlichen Teile der Gemeinde Morzg zum 1. Juli 1935 dem Stadtgebiet der Stadt Salzburg einverleibt[2] (Verlauf der Stadtgrenze siehe "Umgebungskarte von Salzburg")

Mit der "Verordnung des Landeshauptmannes in Salzburg vom 30. September 1938, über die Erweiterung des Gebietes der Stadt Salzburg und über Gebietsänderungen einiger ihrer Umgebungsgemeinden."[3] wurden auch die verbliebenen Teile des Morzger Gemeindegebietes zum 1. Jänner 1939 in die Landeshauptstadt Salzburg eingemeindet. Seither ist Morzg ein Stadtteil der Landeshauptstadt Salzburg.

Volksschule

Hauptartikel Volksschule Morzg

Wahlsprengel

1930 gab für alle Wahlsprengel mit folgendes Agitationslokal[4]

  1. Gasthof "Blauer Stern"

Bürgermeister der ehemaligen Gemeinde Morzg

Hauptartikel Bürgermeister der ehemaligen Gemeinde Morzg

Ehrenbürger der ehemaligen Gemeinde Morzg

Hauptartikel Ehrenbürger der ehemaligen Gemeinde Morzg

Persönlichkeiten

Quellen

  • Salzburgwiki-Artikel Morzg

Einzelnachweise

Gemeinden, die nicht mehr als selbständige Gemeinden im Land Salzburg existieren

Im Flachgau: Seekirchen-Markt mit Seekirchen-Land wurden zu Seekirchen am Wallersee · In Straßwalchen: Straßwalchen-Land · in Thalgau: Thalgauberg

Im Lungau: in Mariapfarr: Pichl - Zankwarn · in Mauterndorf: Steindorf · in St. Michael im Lungau: St. Michael-Land · in Tamsweg: Lasaberg - Haiden - Mörtelsdorf - Sauerfeld - Seetal - Wölting

Im Pinzgau: in Bruck an der Großglocknerstraße: St. Georgen im Pinzgau · in Lend: Embach · in Mittersill: Mittersill-Land · in Rauris: Bucheben · in Saalfelden am Steinernen Meer: Saalfelden-Land · in Taxenbach: Eschenau - Sonnberg - Wolfbachthal · in Zell am See: Bruckberg - Thumersbach

Im Pongau: in Altenmarkt im Pongau: Palfen - Sinnhub · in Eben im Pongau: Gasthof - Schattbach · in Goldegg: Goldeggweng · in Bad Hofgastein: Hofgastein-Land · in Hüttau: Sonnberg · in Radstadt: Radstadt-Land · in St. Johann im Pongau: St. Johann-Land · in Wagrain: Wagrain-Land · in Werfen: Werfen-Land

In der Stadt Salzburg: Aigen - Gnigl - Leopoldskron-Moos - Maxglan - Morzg

Im Tennengau: Annaberg im Lammertal · in Golling an der Salzach: Obergäu - Torren · in Hallein: Burgfried - Dürnberg - Taxach

Gemeinden, die 1939 entstanden, sich aber nach dem Krieg wieder änderten

Dorfwerfen (wurde wieder Pfarrwerfen) · Krimml-Wald (wurde aufgelöst) · Marienpichl (wurde wieder Mariapfarr) · Markt Pongau (wurde wieder St. Johann im Pongau) · Neumarkt-Köstendorf (wurde aufgelöst)