Friedhof von St. Peter

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Impression im Petersfriedhof mit Blick auf die Festung Hohensalzburg
Petersfriedhof, im Hintergrund die Katakomben
Petersfriedhof, Blick in Richtung Dom

Der Petersfriedhof der Stiftskirche St. Peter in der Altstadt von Salzburg ist neben dem Friedhof des Stiftes Nonnberg die älteste christliche Begräbnisstätte Salzburgs.

Geschichte

Er wurde bereits in nachrömisch-antiker Zeit als Begräbnisstätte benützt. Durch seine Lage am Fuß des Festungsberges und sein „malerisches“ Gelände war der Petersfriedhof ein bevorzugtes Thema der Malerei und Dichtung des 19. Jahrhunderts. Im Petersfriedhof finden sich in den Berg hinein gehauene so genannte Katakomben. Sie dienten nicht als Begräbnisort und sind vermutlich spätantiken Ursprungs.

Die Kapellen

  • Kreuzkapelle: Sie wurde an der Stelle der ältestes Stiftskirche um 1170 erbaut. Sie befindet sich vom Klosterhof her kommend rechts nach dem Durchgang unter dem Gebäudeteil, der Stiftskirche und Peterskeller miteinander verbindet.
  • Katharinenkapelle: Sie befindet sich an der südlichen Außenmauer der Stiftskirche
  • Margarethenkapelle: Sie steht in der südlichen Ecke des Petersfriedhofes und wurde 1491 erbaut.
  • Marienkapelle, früher St. Veits-Kapelle genannt, in ihr befindet sich die Gruft des Erzstiftes mit einigen Gräbern von Äbten.

In den "Katakomben":

Bemerkenswerte Gräber

Bei einem Spaziergang durch den Friedhof kann man zahlreiche bekannte Salzburger Namen und sonst bemerkenswerte Gräber entdecken:

In den Gruftarkaden

Bildergalerie

In der Kommunegruft

(beim Aufgang zu den „Katakomben“)

die Grabkreuze der Familie Stumpfögger

Im Friedhofsfeld

Bildergalerie

Literatur

  • (Serie: Die Grabdenkmale von St. Peter und Nonnberg zu Salzburg, in: Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde (MGSLK):)
    • Leopold Spatzenegger, Die Grabdenkmale von St. Peter und Nonnberg zu Salzburg, in: MGSLK 7, 1867, Beigabe 1-63
    • Georg Pezolt, Die Grabdenkmale von St. Peter und Nonnberg zu Salzburg, in: MGSLK 8, 1868, Beigabe 65-130
    • Michael Walz, Die Grabdenkmäler von St. Peter und Nonnberg zu Salzburg, in: MGSLK 14, 1874, Beigabe 295-527, und MGSLK 15, 1875, S. Beigabe 1-154.

Quellen

Lehrerarbeitsgemeinschaft am Pädagogischen Institut Salzburg unter der Leitung von Josef Hübl: Heimatkunde Stadt Salzburg, Salzburger Druckerei, Ausgabe Mai 1974

  • DEHIO Salzburg. Die Kunstdenkmäler Österreichs. SALZBURG Stadt und Land. Verlag Anton Schroll & Co, Wien 1986. ISBN 3-7031-0599-2 (hier: S. 544-550)

Bildergalerie