Johann Nepomuk Carl Mauracher: Unterschied zwischen den Versionen

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Dann erhielt er durch seine Vermittlung noch eine Reihe von Aufträgen, darunter den Neubau der großen Orgel der [[Stiftskirche St. Peter]]. Aber die Schwierigkeiten blieben nicht aus, denn er zerstritt sich mit dem [[Franziskanerorden|Franziskaner]]-Pater [[Peter Singer]] ([[OFM]]), der aufgrund seiner Autorität vorwiegend [[Matthäus Mauracher I.]] als Orgelbauer empfahl, und Johann Nepomuk Mauracher daher fast sieben Jahre leer ausging. Erst Aufträge aus [[Niederösterreich]] besserten seine Lage.<ref>Gerhard Walterskirchen: ''Orgeln und Orgelbauer in Salzburg vom Mittelalter bis zur Gegenwart''. Dissertation Universität Salzburg 1982, S. 174.</ref>  
Dann erhielt er durch seine Vermittlung noch eine Reihe von Aufträgen, darunter den Neubau der großen Orgel der [[Stiftskirche St. Peter]]. Aber die Schwierigkeiten blieben nicht aus, denn er zerstritt sich mit dem [[Franziskanerorden|Franziskaner]]-Pater [[Peter Singer]] ([[OFM]]), der aufgrund seiner Autorität vorwiegend [[Matthäus Mauracher I.]] als Orgelbauer empfahl, und Johann Nepomuk Mauracher daher fast sieben Jahre leer ausging. Erst Aufträge aus [[Niederösterreich]] besserten seine Lage.<ref>Gerhard Walterskirchen: ''Orgeln und Orgelbauer in Salzburg vom Mittelalter bis zur Gegenwart''. Dissertation Universität Salzburg 1982, S. 174.</ref>  


Dann brach das nächste Unglück über ihn herein und er erkrankte an Gelenksrheumatismus, seine Frau an Wassersucht. Nach einer Kur im [[Marienbad]] besserte sich zwar sein Zustand, doch den Geschäftsbetrieb, den er inzwischen in den heutigen [[Literaturhaus Salzburg|''Eizenbergerhof'']] (damals ''Maßenhof'' mit der Anschrift Wallnergasse 8) verlegt hatte, konnte er nicht wieder aufnehmen. Nach dem Tod seiner Frau [[1876]] übersiedelte er [[1878]] in den ''[[Daghoferkapelle|Daghoferhof]]'' an der Aiglhofkreuzung, in der Nähe des [[Aiglhof]]es. Seine Lebensabend verbracht es bei seinem Sohn Karl Mauracher im [[Kollegiatstift Seekirchen]] und starb dort am 20. November 1884.<ref>Gerhard Walterskirchen: ''Orgeln und Orgelbauer in Salzburg vom Mittelalter bis zur Gegenwart''. Dissertation Universität Salzburg 1982, S. 175.</ref> Sein Sohn [[Albert Mauracher|Albert]] (* 12.März 1858 in [[Braunau am Inn]]; † 2, Juni 1917 in Salzburg) führte die Werkstatt in Salzburg weiter.
Dann brach das nächste Unglück über ihn herein und er erkrankte an Gelenksrheumatismus, seine Frau an Wassersucht. Nach einer Kur im [[Marienbad]] besserte sich zwar sein Zustand, doch den Geschäftsbetrieb, den er inzwischen in den heutigen [[Literaturhaus Salzburg|''Eizenbergerhof'']] (damals ''Maßenhof'' mit der Anschrift Wallnergasse 8) verlegt hatte, konnte er nicht wieder aufnehmen. Nach dem Tod seiner Frau [[1876]] übersiedelte er [[1878]] in den ''[[Daghoferkapelle|Daghoferhof]]'' an der Aiglhofkreuzung, in der Nähe des [[Aiglhof]]es. Seine Lebensabend verbracht es bei seinem Sohn Karl Mauracher im [[Kollegiatstift Seekirchen]] und starb dort am 20. November 1884.<ref>Gerhard Walterskirchen: ''Orgeln und Orgelbauer in Salzburg vom Mittelalter bis zur Gegenwart''. Dissertation Universität Salzburg 1982, S. 175.</ref> Sein Sohn [[Albert Mauracher|Albert]] (* 12. März 1858 in [[Braunau am Inn]]; † 2. Juni 1917 in Salzburg) führte die Werkstatt in Salzburg weiter.


== Orgeln ==
== Orgeln ==
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* Schmeißner, Roman: ''Orgelbau in Salzburger Wallfahrtskirchen'', Duisburg & Köln: WiKu-Verlag 2015, ISBN 978-3-86553-446-0 (zugleich Dissertation: ''Studien zum Orgelbau in Wallfahrtskirchen der Erzdiözese Salzburg'', [[Universität Mozarteum]] 2012).
* Schmeißner, Roman: ''Orgelbau in Salzburger Wallfahrtskirchen'', Duisburg & Köln: WiKu-Verlag 2015, ISBN 978-3-86553-446-0 (zugleich Dissertation: ''Studien zum Orgelbau in Wallfahrtskirchen der Erzdiözese Salzburg'', [[Universität Mozarteum]] 2012).
* [[Gerhard Walterskirchen|Walterskirchen, Gerhard]]: ''Orgeln und [[Orgelbauer]] in Salzburg vom Mittelalter bis zur Gegenwart''. Beiträge zu 700 Jahren Orgelbau in der Stadt Salzburg, Dissertation [[Universität Salzburg]] 1982.
* [[Gerhard Walterskirchen|Walterskirchen, Gerhard]]: ''Orgeln und [[Orgelbauer]] in Salzburg vom Mittelalter bis zur Gegenwart''. Beiträge zu 700 Jahren Orgelbau in der Stadt Salzburg, Dissertation [[Universität Salzburg]] 1982.
==== Einzelnachweise und Anmerkungen ====
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==
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