Wasserversorgung der Stadt Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen

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* Nutzwasser dient dem Antrieb von Mühlen, Sägewerken oder Hebemaschinen, es wird als Produktionsmittel von Brauereien, Handwerkern und Gewerben genutzt, und es ist ein Transportweg.
* Nutzwasser dient dem Antrieb von Mühlen, Sägewerken oder Hebemaschinen, es wird als Produktionsmittel von Brauereien, Handwerkern und Gewerben genutzt, und es ist ein Transportweg.


Die Versorgung mit Trink-, Brauch- und Nutzwasser erfolgte früher oft getrennt. Fürsterzbischöfe, Kloster und Bürger nebeneinander. Jeder nur für sich oder nur die eigenen Zwecke. Erst im Lauf der Jahrhunderte wuchsen die verschiedenen Quellen und Leitungen zu einem einzigen Versorgungsnetz zusammen. Etwa seit [[1930]] gibt es ein einziges, öffentliches Trinkwasserversorgungssystem und wurde der unwirtschaftliche Betrieb der Brauchwasserversorgung eingestellt.  
Die Versorgung mit Trink-, Brauch- und Nutzwasser erfolgte früher oft getrennt. Fürsterzbischöfe, Kloster und Bürger nebeneinander. Jeder nur für sich oder nur die eigenen Zwecke. Erst im Lauf der Jahrhunderte wuchsen die verschiedenen Quellen und Leitungen zu einem einzigen Versorgungsnetz zusammen. Etwa seit [[1930]] gibt es ein einziges, öffentliches System zur Trinkwasserversorgung und wurde der unwirtschaftlich gewordene Betrieb der Versorgung mit Brauchwasser eingestellt.  


== Qualität des Trinkwassers ==
== Qualität des Trinkwassers ==

Version vom 27. Juni 2017, 15:06 Uhr

Die Versorgung mit Trink-, Brauch- und Nutzwasser in ausreichender Menge und Qualität war und ist für die Stadt Salzburg von großer Bedeutung.

Allgemeines

  • Trinkwasser ist ein unverzichtbares Lebensmittel zum Trinken und Kochen für die Bevölkerung, aber auch zur Körperhygiene (Bäder) und zum Wäschewaschen.
  • Brauchwasser dient dem Gebrauch für verschiedene Zwecke, zB dem Frischhalten und dem Saubermachen auf Märkten (Fischkalter), zum Bewässern der Gärten, zur Abfallbeseitigung und Straßenreinigung, als Kühlmittel oder Löschwasser(reserve).
  • Nutzwasser dient dem Antrieb von Mühlen, Sägewerken oder Hebemaschinen, es wird als Produktionsmittel von Brauereien, Handwerkern und Gewerben genutzt, und es ist ein Transportweg.

Die Versorgung mit Trink-, Brauch- und Nutzwasser erfolgte früher oft getrennt. Fürsterzbischöfe, Kloster und Bürger nebeneinander. Jeder nur für sich oder nur die eigenen Zwecke. Erst im Lauf der Jahrhunderte wuchsen die verschiedenen Quellen und Leitungen zu einem einzigen Versorgungsnetz zusammen. Etwa seit 1930 gibt es ein einziges, öffentliches System zur Trinkwasserversorgung und wurde der unwirtschaftlich gewordene Betrieb der Versorgung mit Brauchwasser eingestellt.

Qualität des Trinkwassers

Das Trinkwasser der Stadt Salzburg hat eine besonders hohe Qualität und muss nur im Ausnahmefall desinfiziert werden. Es besteht zu 90 % aus Grund- und zu zehn Prozent aus Quellwasser. Das Salzburger Trinkwasser hat im Durchschnitt 9,5 - 10 Deutsche Härtegrade. 90 Prozent des gesamten Trinkwasserbedarfs für die Stadt Salzburg stammt aus den Grundwasserwerken Glanegg, St. Leonhard und Taugl[1].

Es gibt 23 Trinkwasserbrunnen in der Stadt Salzburg.

Geschichte

Brunnen, Almkanal, Gersbergleitung

Trinkwasser für Salzburg von der Taugl oder dem Fuschlsee (1957)

Die Geschichte der Wasserversorgung in Salzburg beginnt mit römischen Zisternen, geht über mittelalterliche Zieh- und Pumpbrunnen bis hin zum modernen System der Trinkwasserversorgungsnetze.

Größere und kleinere (Haus-)Brunnen, verteilt über die Stadt, stellten über viele Jahrhunderte die Wasserversorgung sicher. Im 14. Jahrhundert war die Stadt so groß geworden, dass die Hausbrunnen alleine den allgemeinen Bedarf nicht mehr decken konnten. Deshalb wurden sogenannte Brunnstuben (öffentliche Brunnen), von den Salzburg bald sieben aufweisen konnte, errichtet. Die öffentlichen Brunnen wurden dem Baustil ihrer Zeit entsprechend künstlerisch gestaltet.

Der im 12. Jahrhundert erbaute denkmalgeschützte Almkanal spielt bis Mitte den 18. Jahrhunderts eine bedeutende Rolle für Salzburg. Seit 1286 führt dieses Meisterwerk mittelalterlicher Ingenieurskunst Wasser von der Königseeache bei Sankt Leonhard in der Marktgemeinde Grödig in die Stadt Salzburg und war als Antrieb für Mühlen und Hammerwerke, für die Salzburger Wirtschaft ebenso bedeutend wie für die Frischwasserver- und Abwasserentsorgung.

Zunächst mussten Quellen aus den Stadtbergen, Grundwasserbrunnen in der Stadt und in Zisternen gesammeltes (Regen-)Wasser für die Versorgung der Stadtbevölkerung ausreichen. Die ersten einfachen Gerinne für die Wasserversorgung von Salzburg entstanden erst im 12. Jahrhundert und wurden durch den Almkanal gespeist. Zunächst war es nur ein Stichkanal vom Untersberg, der Wasser in die Stadt leitete. Bis zum 14. Jahrhundert entstanden so 19 Almbrunnenleitungen mit 80 Ausläufen.

Allerdings wurden anfangs nur das Domkapitel, die Benediktiner-Erzabtei St. Peter und die erzbischöflichen Einrichtungen mit "Fließwasser" versorgt. Die Bürgerstadt hingegen musste sich anders mit Wasser behelfen. Seuchen waren an der Tagesordnung. Auch bei Bränden fehlte Löschwasser, was meist zu verheerenden Ausmaßen von Stadtbränden führte. Erst 1335 gestattete Erzbischof Friedrich III. von Leibnitz Wasser bis zum Bürgerspital zu leiten. Es wurde ein Stollen durch den Mönchsberg geschlagen, der Wasser vom Almkanalast Mülln zum Bürgerspital und weiter in die Salzach brachte.

1487/88 wurde schließlich vom Gersberg eine Wasserleitung zum Florianibrunnen am Alten Markt gelegt. In über 2000 Lärchenröhren leitete man das Wasser nördlich am Kapuzinerberg entlang in die Stadt.

1649 wurde am Gaisberg eine Quelle gefasst, dessen Wasser zum städtischen Ziegelstadel geleitet wurde. Es folgten weitere Quellfassungen 1714 und 1806.

Schon 1548 wurde das städtische Brunnhaus am Gries als Grundwasserschöpfwerk in Betrieb genommen wurde. Die Schöpfräder wurden durch das vorbeifließende Almkanalwasser angetrieben. Dieses Grundwasser von minderer Qualität wurde in Holzrohren bis zum Mozartplatz, ab 1662 zur Brunnstube nach Mülln und ab 1701 zum St. Johanns-Spital geleitet.

1520 wurde das erste Bürgerhaus mit fließendem Brunnwasser versorgt. Erst nach dem 1631 mehrere Bürger um Erlaubnis ansuchten, Brunnhauswasser in ihr Haus leiten zu dürfen, beschloss der Stadtrat eine Wasserordnung. Die Anschlussgebühr betrug 100 Gulden, ein auch für damalige Zeiten recht beachtlicher Betrag, sowie einen jährlichen Wasserzins von fünf Gulden. Als Maßeinheit galt der Steften, der den Durchmesser des Wasserrohres angab. Durch ein einen Steften starkes Rohr flossen ständig sechs Wiener Maß, das sind 8,491 Liter Wasser pro Minute.

Neben den städtischen Quellleitungen vom Gersberg wurden schon bald Quellfassungen am Gaisberg, Kühberg und Heuberg errichtet. Die Mirabellleitung vom Gnigler Berg und vom unteren Judenberg führt zum Linzertor, wo sie sich in eine Leitung zum Mirabellgarten und eine zum Schloss Mirabell teilte. Diese aus Holz bestehende Leitung bestand bis 1919.

Bereits im 15. Jahrhundert ließen sich die Erzbischöfe das Quellwasser des Untersberges mit Wasserreitern täglich frisch zur fürstlichen Tafel bringen. Wegen seiner Güte und Klarheit des Wassers aus den so genannten Fürstenquellen (Fürstenbrunner Quelle) unternahm 1654 Fürsterzbischof Guidobald Graf von Thun und Hohenstein den ersten Versuch, das Quellwasser unter Druck in die Stadt zu leiten. Dafür wurde der Residenzbrunnen errichtet und man leitete mit 3 237 lärchenen Röhren das Wasser in die Stadt.

1661 war das Bauvorhaben vollendet, jedoch zerbarsten die Holzröhren bereits bei der Einweihung. Nachdem Fürsterzbischof Maximilian Gandolf Graf von Kuenburg seine geplante Wasserleitung 1679 aus Fürstenbrunn aus technischen Gründen zurücklegen musste, entstand die Hellbrunner Wasserleitung. 1719 wurde ein weiterer Versuch unternommen und noch weitere fünf folgten. Es dauerte weitere 200 Jahre bis das Projekt wieder aufgegriffen wurde.

Als Salzburg 1810 Teil des Königreichs Bayern wurde, präsentierten sich nach den Kriegswirren und der vielfachen militärischen Besetzung der Stadt Gebäude und Infrastruktur desolat und alles andere als zufrieden stellend, so auch das System der Wasserversorgung. In den Rinnen und Abflüssen häuften sich Schmutz und Unrat, Brunnrohre waren verfault und undicht. Die Stadtverwaltung besaß zumindest Aufzeichnungen zur Berechnung des Wasserzinses. Unterlagen für die ärarischen Leitungen fehlten wie auch generell Wasserleitungspläne, Aufzeichnungen über Brunnen und dergleichen. 1813 erhielten Bauinspektor Franz Staiger und der Geometer Ludwig Grenier vom königlichen Lokalbauamt den Auftrag, die Hofbrunnleitungen planlich zu erfassen. Zwei Jahre später, 1815, beauftragte schließlich die Stadtverwaltung Grenier, einen Gesamtplan aller Wasserversorgungseinrichtungen zu erstellen. 1816 wurde die „Mappe über die Brunnen und Canal-Leitungen zu und in der Stadt“ abgeschlossen. Auf insgesamt zehn Blättern erfasste der Plan in einem Maßstab von 1:2880 alle Quellfänge, Wasserleitungen, Hausanschlüsse und auch das gesamte System des Almkanals mit seinen Strängen und allen Werken und Hämmern, die entlang seines Laufes angesiedelt waren. [2]

1866 trat der Gemeinderat der Stadt Salzburg an den Besitzer der Fürstenbrunner Quelle, den König Ludwig II. von Bayern, mit Bitte um Überlassung von 90 österreichischen Kubikfuß Wasser in der Minute, das entspricht 47,4 Liter pro Sekunde oder rund 1,5 Millionen Kubikmeter im Jahr, heran. Mit Entschließung vom 13. März 1866 bewilligte der König als Schenkung die erbetene Wassermenge der Stadt Salzburg auf immerwährende Zeiten.

Danach wurde verschiedene Offerte zum Bau der Wasserleitung eingeholt, insbesondere aus Paris, Prag und Frankfurt.

Etwa 1872 - 1875 übernahm die Frankfurter Wasserwerksgesellschaft den Bau einschließlich Fassung der Quelle, der 9,2 km langen Rohrleitung, eines 1 000 m³ fassenden Hochbehälter am Mönchsberg und des Stadtrohrnetzes zum Pauschalbetrag von 400 000 Silbergulden.[3][4]

Am 31. Oktober 1875 wurde die neue Fürstenquellen-Wasserleitung an die Stadtgemeinde Salzburg übergeben.[5] Die jährlichen Betriebskosten wurden, abzüglich der Kosten für die 14 öffentlichen Brunnen, für die Bewässerung der öffentlichen Gärten und für die 111 Hydranten für Gassenbesprengung und die Feuerwehr, als Wasserzins anteilig an die in 416 Häusern mit 2 343 Abnahmestellen befindlichen einzelnen Haushalte weiterverrechnet.[6]

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts und Anfang des 20. Jahrhunderts herrschte in der stetig wachsenden Stadt Salzburg große Wassernot, die erst 1928 durch die Errichtung des Grundwasserwerks in Glanegg beseitigt werden konnte.

Städtisches Wasserwerk

Hauptartikel: Städtisches Wasserwerk

Das Städtische Wasserwerk war zwischen 1875 und 1922 eine Fürsorgeanstalt der Stadtgemeinde Salzburg. Ab 1922 wurde die Wasserversorgung der Stadt Salzburg ein wirtschaftliches Unternehmen der Stadt Salzburg (Gebietskörperschaft), die 1950 in Salzburger Stadtwerke eingebracht wurde, welche später im Jahr 2000 in der Salzburg AG aufging.

Festung Hohensalzburg

Die Festung Hohensalzburg war von Anfang an so geplant, dass sie sich autark versorgen konnte. Ein ausgeklügeltes Dach- und Dachrinnensystem sammelte das auch früher reichlich vorhandene Regenwasser in der Zisterne. Dies reicht für die Versorgung der Festung stets aus.

Wassertum am Mönchsberg

Hauptartikel: Wasserturm am Mönchsberg

Auffälliger als der meist unterirdisch geführte Almkanal kommt der Wasserturm Mönchsberg aus dem 19. Jahrhundert im Salzburger Stadtbild zur Geltung. Er thront neben dem Museum der Moderne und beherbergt einen kleinen Wasserbehälter.

Trinkwasser heute

Das zur Versorgung der Stadt Salzburg benötigte Trinkwasser gewinnt die Salzburg AG aus verschiedenen Wasservorkommen. In dem am Fuße des Untersberges gelegenen Grundwasserwerk Glanegg werden drei Vertikalfilterbrunnen und ein 1965 errichteter Horizontalfilterbrunnen betrieben.

Aus diesem Grundwasser dürfen bis zu 10,3 Mio. m³ Wasser pro Jahr gefördert werden. Seit 1998 versickert das Wasser der Fürstenbrunnquelle, einer 1875 gefasste Karstquelle, die am Untersberg entspringt, in einer eigenen Versickerungsanlage zur Anreicherung des Grundwasserwerkes Glanegg.

Mitte der 1950er Jahre gab es das Projekt, das Wasser des Fuschlsees für das Trinkwasser der Stadt Salzburg zu nützen. Zugleich stand damals schon das Grundwasservorkommen der Taugl bei Kuchl zur Diskussion, dessen Nutzung schließlich einige Jahre später verwirklicht wurde.

1976 wurde beim Grundwasserwerk St. Leonhard ein Horizontalfilterbrunnen in Betrieb genommen. Mit ihm wird ein unabhängiges Wasservorkommen genützt, das vom Grundwasser-Begleitstrom der Königseeache gespeist wird. Hier kann ebenfalls bestes Grundwasser gewonnen werden.

Bereits seit dem 15. bzw. 17. Jahrhundert werden verschiedene kleine Quellen für die Wasserversorgung genützt. Die Schüttung dieser Quellen reicht heute noch für Teile der ursprünglichen Versorgungsgebiete. 1976 wurde der "Wasserverband Salzburger Becken (WSB)gegründet und 1984 wurde als Notversorgung die so genannte „Wasserschiene“, eine Verbindungsleitung zwischen Salzburg und Hallein, errichtet. 2003 wurde die „Wasserschiene“ von Hallein bis Jadorf , mit einer Länge von 4.157 Metern errichtet. Im Anschluss daran wurde der Brunnen Taugl abgeteuft und ging am 1. April 2004, mit einem Konsens von 150 Liter pro Sekunde in Betrieb.

Damit wurde eine gegenseitige Wasserlieferung möglich. Über diese Verbindungsleitung kann Wasser aus dem Grundwasserwerk Gamp in die Versorgungsleitungen der Stadt Salzburg eingespeist und an die Verbandsgemeinden verteilt werden. Die Behälter Mönchsberg und Kapuzinerberg werden mit Mischwasser aus den Grundwasserwerken Glanegg und St. Leonhard sowie gegebenenfalls der Wasserschiene gespeist.

Das Wasser kleinerer Quellen wird ebenfalls in das Rohrnetz eingespeist, wobei jeder einzelnen Quelle ein eigenes Versorgungsgebiet zugeordnet ist. Das Trinkwasser kommt dann in das eng vermaschte Verteilungsrohrnetz. In fast jeder Straße liegt eine Wasserleitung und bei jeder Straßenkreuzung sind diese Leitungen zu einem Netz verbunden.

Von den Versorgungsleitungen zweigen die einzelnen Hausanschlussleitungen ab. Die Salzburg AG verfügt derzeit insgesamt über acht Trinkwasserhochbehälter mit einem Gesamtspeichervolumen von rund 50 873 m³. Meist bleibt das Wasser dort nur einen Tag, bis es an den Endverbraucher geht. Vier Pumpstationen fördern das Wasser aus der Hauptversorgungszone in höher gelegenen Siedlungsgebiete.

Sämtliche Trinkwasserspeicher und Pumpstationen werden von einer zentralen Schaltwarte im Lastverteiler bzw. Center Wasser in Bergheim aus überwacht und gesteuert. Für alle Grundwasserfelder und Quellen der Salzburg AG sind frühzeitig Wasserschutz- und Wasserschongebiete eingerichtet worden.

In diesen Gebieten unterliegen alle Maßnahmen einer strengen Überwachung und Regelung durch die Wasserrechtsbehörde. Durch intensive Inanspruchnahme aller im Wasserrechtsgesetz vorgesehenen Möglichkeiten und darüber weit hinausgehende Eigeninitiativen und Aufwendungen sorgt die Salzburg AG – Center Wasser für einen wirkungsvollen, vorbeugenden Schutz.

Das Wasser aus den Grundwasserwerken und der Wasserschiene bedarf keiner Desinfizierung und wird im Naturzustand abgegeben. Aus hygienischen Gründen wird jedoch das Wasser der Quellen entkeimt. Dies erfolgt für die Tiefenbachquelle und für die Quellen am Gniglerberg und Gersberg sowie in der Glasenbachklamm mit UV-Licht.

Für den Notfall sind alle Brunnen und Quellen mit Strom unabhängigen Chlorgasanlagen zur Desinfektion ausgestattet. Die Salzburg AG hat ein eigenes, mit Mitarbeitern und Geräten sehr gut ausgestattetes chemisch-bakteriologisches Labor eingerichtet. 2000 Wasserproben aus dem eigenen Netz werden pro Jahr bakteriologisch und 400 chemisch untersucht.

Wassermuseum Mönchsberg

Hauptartikel: Wassermuseum Mönchsberg

Der Wasserbehälter am Mönchsberg in der Nähe der Richterhöhe ist einer der beiden großen Salzburger Wasser-Hochbehälter mit einem Fassungsvermögen von 25.000 m³. Eine stillgelegte Wasserkammer wird seit 1998 auch als Wassermuseum genützt.

Quellen

Literatur

Fußnoten