Befestigung der Stadt Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen
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* Der ''Rote Turm'' (heute [[Freyschlösschen]]) und der [[Lambergturm]] am [[Mönchsberg]] (beide heute stark verändert) und weitere Wehrtürme auf dem Mönchsberg ([[Richterhöhe]]). | * Der ''Rote Turm'' (heute [[Freyschlösschen]]) und der [[Lambergturm]] am [[Mönchsberg]] (beide heute stark verändert) und weitere Wehrtürme auf dem Mönchsberg ([[Richterhöhe]]). | ||
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* Die [[Bürgerwehr]] am Mönchsberg, ein achttürmiger Stadtmauerteil mit doppeltem Mauerzug samt aufgesetzten Wehrgängen (über [[Sigmundstor]]), [[2005]]/[[2006]] fanden erste Restaurierungsarbeiten unter Leitung von Ing. [[Rüdiger Schobersberger]] statt | * Die [[Bürgerwehr]] am Mönchsberg, ein achttürmiger Stadtmauerteil mit doppeltem Mauerzug samt aufgesetzten Wehrgängen (über [[Sigmundstor]]), [[2005]]/[[2006]] fanden erste Restaurierungsarbeiten unter Leitung von Ing. [[Rüdiger Schobersberger]] statt | ||
* Die Reste des [[Äußeres Nonntaler Tor|Äußeren Nonntaler Tores]] im Keller des Hauses [[Schanzlgasse]] 14 (Landeskindergarten) , erst verändert und wenig später aufgelassen unter Paris Lodron | * Die Reste des [[Äußeres Nonntaler Tor|Äußeren Nonntaler Tores]] im Keller des Hauses [[Schanzlgasse]] 14 (Landeskindergarten) , erst verändert und wenig später aufgelassen unter Paris Lodron | ||
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| − | Aus der Zeit der '''3. Stadtbefestigung''' (um [[1620]] - [[1648]] | + | ==Aus der Zeit der '''3. Stadtbefestigung''' (um [[1620]] - [[1648]] (Zeit des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] stammen== |
* [[Müllner Schanze]] als dreistufige Wehranlage mit [[Augustinerpforte]] und [[Monikapforte]] und nächstgelegen dem Klausen-Kavalier ([[Humboldtterrasse]]). Der vordere Wehrgraben ist heute zugeschüttet und durch einen serpentinenartigen Straßenneubau stark beeinträchtigt | * [[Müllner Schanze]] als dreistufige Wehranlage mit [[Augustinerpforte]] und [[Monikapforte]] und nächstgelegen dem Klausen-Kavalier ([[Humboldtterrasse]]). Der vordere Wehrgraben ist heute zugeschüttet und durch einen serpentinenartigen Straßenneubau stark beeinträchtigt | ||
* durchgehender Wehrmauernzug und skarpierte Felsen des Mönchsbergs | * durchgehender Wehrmauernzug und skarpierte Felsen des Mönchsbergs | ||
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* Das [[Klausentor]] ([[1612]], erste Anlage um [[1280]]) | * Das [[Klausentor]] ([[1612]], erste Anlage um [[1280]]) | ||
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Um in Kriegszeiten wie beispielsweise dem Dreißigjährigen Krieg dem [[Schloss Mirabell]] und den neu entstandenen Stadtteilen rechts der [[Salzach]], genannt die [[Neustadt]], ausreichend Schutz bieten zu können, ließ [[Erzbischof]] [[Paris Graf Lodron]] im [[17. Jahrhundert]] die ersten Befestigungsanlagen in diesem Gebiet errichten. | Um in Kriegszeiten wie beispielsweise dem Dreißigjährigen Krieg dem [[Schloss Mirabell]] und den neu entstandenen Stadtteilen rechts der [[Salzach]], genannt die [[Neustadt]], ausreichend Schutz bieten zu können, ließ [[Erzbischof]] [[Paris Graf Lodron]] im [[17. Jahrhundert]] die ersten Befestigungsanlagen in diesem Gebiet errichten. | ||
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Dieser Teil der Stadtbefestigungen, an der man 26 Jahre baute, wurde etwa zeitgleich zum heute bestehenden [[Salzburger Dom]] errichtet. Innerhalb dieser erweiterten rechtsseitigen Stadt ließ Lodron auch Gebäude für seine Verwandten errichten, die er nach Salzburg holte und ihnen ausgezeichnete Stellungen verschaffte. Eines davon ist dem Namen nach noch erhalten geblieben - der Lodronsche Primogeniturpalast, auch als [[Borromäum|alte Borromäum]] bekaannt, in dessen teilweise neu errichteten Mauern sich heute ein Teil des [[Mozarteum]]s verbirgt. | Dieser Teil der Stadtbefestigungen, an der man 26 Jahre baute, wurde etwa zeitgleich zum heute bestehenden [[Salzburger Dom]] errichtet. Innerhalb dieser erweiterten rechtsseitigen Stadt ließ Lodron auch Gebäude für seine Verwandten errichten, die er nach Salzburg holte und ihnen ausgezeichnete Stellungen verschaffte. Eines davon ist dem Namen nach noch erhalten geblieben - der Lodronsche Primogeniturpalast, auch als [[Borromäum|alte Borromäum]] bekaannt, in dessen teilweise neu errichteten Mauern sich heute ein Teil des [[Mozarteum]]s verbirgt. | ||
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Mit dem Anschluss ( des Landes Salzburgs an die Monarchie Österreich (bzw. der größten Teile Salzburgs) mit Jahresbeginn [[1816]] gelangten die Anlagen in den kaiserlichen Besitz. Im Jahr 1860 wurden die Statuten der Gesamtstadt als Festung aufgehoben. Die Festungsbauten entsprachen nicht mehr der Waffenentwicklung. Mit ''Allerhöchster Entschließung''<ref>von [[Kaiser Franz Joseph I.]] ...</ref> wurden am [[26. April]] [[1866]] die Festungswerke zwischen Schloss Mirabell und dem Linzer Tor anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums der Vereinigung von [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] mit dem Kaiserthum Österreich als Geschenk der Stadtgemeinde übergeben (nicht aber die Festung Hohensalzburg, die weiterhin im Besitz des Kaisers blieb!). Nun wurden die Festungswerke schrittweise abgerissen. Das Material wurde für die [[Salzachregulierung]] und für die [[Kanalisation (Stadt Salzburg)|Kanalisation]] verwendet. | Mit dem Anschluss ( des Landes Salzburgs an die Monarchie Österreich (bzw. der größten Teile Salzburgs) mit Jahresbeginn [[1816]] gelangten die Anlagen in den kaiserlichen Besitz. Im Jahr 1860 wurden die Statuten der Gesamtstadt als Festung aufgehoben. Die Festungsbauten entsprachen nicht mehr der Waffenentwicklung. Mit ''Allerhöchster Entschließung''<ref>von [[Kaiser Franz Joseph I.]] ...</ref> wurden am [[26. April]] [[1866]] die Festungswerke zwischen Schloss Mirabell und dem Linzer Tor anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums der Vereinigung von [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] mit dem Kaiserthum Österreich als Geschenk der Stadtgemeinde übergeben (nicht aber die Festung Hohensalzburg, die weiterhin im Besitz des Kaisers blieb!). Nun wurden die Festungswerke schrittweise abgerissen. Das Material wurde für die [[Salzachregulierung]] und für die [[Kanalisation (Stadt Salzburg)|Kanalisation]] verwendet. | ||
Version vom 20. März 2016, 21:19 Uhr
Die Stadtbefestigungen rund um die Stadt Salzburg sicherten über Jahrhunderte die Bürger der Stadt.
Unter Einschluss der Festung Hohensalzburg führte ein geschlossener Ring von Stadtmauern um die Stadt (d.h. die heutige Altstadt.
Aus der Zeit der 1. Stadtbefestigung im 11. - 13. Jahrhundert stammen
- Stadtmauerreste in Altstadthäusern (nicht zugänglich; etwa im Keller des Rathauses) oder im Bereich des Großgasthofes Sternbräu
- Der Rote Turm (heute Freyschlösschen) und der Lambergturm am Mönchsberg (beide heute stark verändert) und weitere Wehrtürme auf dem Mönchsberg (Richterhöhe).
- Die Wehrmauern beim Benediktinenstift Nonnberg und
- verschiedene Stadttore
- (siehe Hauptartikel: Stadttore in Salzburg)
Nicht mehr erhaltene Teile der Stadtbefestigung;
Aus der Zeit der 2. Stadtbefestigung (etwa 1465 - 1490) stammen
- Die Bürgerwehr am Mönchsberg, ein achttürmiger Stadtmauerteil mit doppeltem Mauerzug samt aufgesetzten Wehrgängen (über Sigmundstor), 2005/2006 fanden erste Restaurierungsarbeiten unter Leitung von Ing. Rüdiger Schobersberger statt
- Die Reste des Äußeren Nonntaler Tores im Keller des Hauses Schanzlgasse 14 (Landeskindergarten) , erst verändert und wenig später aufgelassen unter Paris Lodron
Nicht mehr erhaltene Teile der Stadtbefestigung
Aus der Zeit der 3. Stadtbefestigung (um 1620 - 1648 (Zeit des Dreißigjährigen Krieges stammen
- Müllner Schanze als dreistufige Wehranlage mit Augustinerpforte und Monikapforte und nächstgelegen dem Klausen-Kavalier (Humboldtterrasse). Der vordere Wehrgraben ist heute zugeschüttet und durch einen serpentinenartigen Straßenneubau stark beeinträchtigt
- durchgehender Wehrmauernzug und skarpierte Felsen des Mönchsbergs
- das Torwächterhaus des Zwingers unterhalb der Richterhöhe
- Die „Katze“ (in der ersten Anlage aus der Zeit der 2. Stadtbefestigung)
- Stadtmauerrest am Rudolfskai, beidseits des ehemaligen Michaelstores gelegen, vgl. Wappen mit Jahr 1620
- Stadtmauerrest in der Basteigasse
- Das nur in Resten erhaltene Kajetaner Bollwerk (heute oft "Schanzl" genannt) mit dem Kajetanertor (1644), auch Erentrudistor genannt, als Ersatz für das abgebrochene Innere Nonntaler Tor.
- Das Gstättentor (1618, erste Anlage 1280)
- Das Klausentor (1612, erste Anlage um 1280)
Die Wehranlagen der Rechten Altstadt
Um in Kriegszeiten wie beispielsweise dem Dreißigjährigen Krieg dem Schloss Mirabell und den neu entstandenen Stadtteilen rechts der Salzach, genannt die Neustadt, ausreichend Schutz bieten zu können, ließ Erzbischof Paris Graf Lodron im 17. Jahrhundert die ersten Befestigungsanlagen in diesem Gebiet errichten.
Er versetzte das Stadttor ("Mirabelltor"), durch das die Strasse nach Bergheim führte, in Richtung des heutigen Kongresshaus/Franz-Josef-Straße. Auf der Fahrstraße Richtung Linz wurde den (damals als Wehrbauwerk aufgelassenen und abgerissenen Inneren Ostertor und dem von Markus Sittikus neu erbauten Inneren Linzertor ein Äußeres Linzertor (sowie unter Ernest Thun ein Äußerstes Linzertor) in Schallmoos vorgebaut.
Dieses Lodronsche Verteidigungssystem war ein groß angelegtes System von bestückten Bastionen, Wällen, Gräben und Vorwerken. Zur Verteidigung ließ er 4.000 Kanonen, Mörser und Wallbüchsen gießen.
Dieser Teil der Stadtbefestigungen, an der man 26 Jahre baute, wurde etwa zeitgleich zum heute bestehenden Salzburger Dom errichtet. Innerhalb dieser erweiterten rechtsseitigen Stadt ließ Lodron auch Gebäude für seine Verwandten errichten, die er nach Salzburg holte und ihnen ausgezeichnete Stellungen verschaffte. Eines davon ist dem Namen nach noch erhalten geblieben - der Lodronsche Primogeniturpalast, auch als alte Borromäum bekaannt, in dessen teilweise neu errichteten Mauern sich heute ein Teil des Mozarteums verbirgt.
Die Schleifung der Wehranlagen im 19. Jahrhundert
Mit dem Anschluss ( des Landes Salzburgs an die Monarchie Österreich (bzw. der größten Teile Salzburgs) mit Jahresbeginn 1816 gelangten die Anlagen in den kaiserlichen Besitz. Im Jahr 1860 wurden die Statuten der Gesamtstadt als Festung aufgehoben. Die Festungsbauten entsprachen nicht mehr der Waffenentwicklung. Mit Allerhöchster Entschließung[1] wurden am 26. April 1866 die Festungswerke zwischen Schloss Mirabell und dem Linzer Tor anlässlich des 50-Jahr-Jubiläums der Vereinigung von Salzburg mit dem Kaiserthum Österreich als Geschenk der Stadtgemeinde übergeben (nicht aber die Festung Hohensalzburg, die weiterhin im Besitz des Kaisers blieb!). Nun wurden die Festungswerke schrittweise abgerissen. Das Material wurde für die Salzachregulierung und für die Kanalisation verwendet.
Es taucht immer wieder die Meinung auf, der Salzburger Gemeinderat hätten in den folgenden Jahren einen Beschluss gefasst, nach der Schleifung dieser Befestigungsanlagen auch die Festung Hohensalzburg zu schleifen. Mit dem Begriff "Festung" wurde damals allerdings nicht nur Hohensalzburg verstanden, sondern die gesamte befestigte Stadt. Kaiser Franz Joseph I. schenkte nur große Teile der Befestigungsanlagen der Stadt, nicht jedoch die Festung Hohensalzburg. Diese blieb weiterhin Kaserne und Depot. Zudem blieb der Wert der Festung für die städtischen Gremien auch damals unbestritten.
Die Anlagen im Detail
Der weitaus größte Teil der historischen Wehranlagen der Stadt sind nicht erhalten. Der alte Ring aus Bollwerken, bestehend aus der St. Vital Bollwerk (heute Kurgarten), der St. Virgil Bollwerk, der St. Heinrich Bollwerk, der St. Rupert Bollwerk und dem halten St. Sebastian Bollwerk, wurde um 1865 geschliffen. Heute kann man die einstige Ausdehnung im ringförmigen Verlauf von Franz-Josef-Straße und Auerspergstraße noch erahnen. Hier lagen früher die mächtigen Bollwerke, die im Westen bis zur Hubert Sattlergasse reichten. Die vorgelagerten Vorwerke (Hornwerke) reichten einst im Westen bis zur Bahnlinie.
Aus der Zeit der 1. Befestigung der Stadt stammen:
- Ein Stadtmauernrest in einem Hof der Lederergasse (Lederergasse 1 und 3)
- der gut erhaltene Wehrmauerteil westlich der Franziskuspforte mit erhaltenen Zinnen (Linzer Gasse 14)
Aus der Zeit der 2. Stadtbefestigung (etwa 1470 - 1490) stammen:
- Reste der Wehrmauer (Stadtmauer) in der Paris-Lodron-Straße als straßenseitige Begrenzungsmauer beim Loretokloster
- Die Bürgerwehr auf dem Mönchsberg
Aus der Zeit der 3. Stadtbefestigung (1621 - 1646, Zeit des Dreißigjährigen Krieges) stammen:
- Wehrmauernzug auf dem Kapuzinerberg mit der größtenteils erhaltenen zwei Kilometer langen Wehrmauer (randliche Teile davon gehen auf die Zeit der 2. Befestigung zurück)
- Die Felixpforte auf dem Kapuzinerberg
- Das Franziski-Schlössl auf dem Kapuzinerberg
- Die Hettwer-Bastei
- Das Innere Steintor
- Die Wasserbastei im Mirabellgarten und die das Heckentheater westlich begrenzende Wehrmauer, die sich - in der Basis ebenfalls stark eingeschüttet hinter dem Mozarteum (Stiftungsgebäude und Großer Saal) fortsetzt.
Auf dem Kapuzinerberg
Die Bauten aus der Zeit der 3. Stadtbefestigungen (siehe oben) wurden unter Erzbischof Paris Graf Lodron errichtet. Er bezog auch das Kapuzinerkloster in die Befestigungsanlagen ein, weshalb die Imbergstiege aus der Steingasse, damals noch aus Holz, und der Prügelweg aus der Linzer Gasse mit wehrhaften Torbögen vor dem Kloster versperrbar waren.
Das klug angelegte Verteidigungssystem auf diesem Stadtberg besaß auch im Norden in den steilen Felsen hinein angelegte Verteidigungsstellungen, die, beiden sogenannte Cavalliere. Damit wurden die von Norden in die Stadt führenden Straßen überwacht. Weiters gab es auf dem Kapuzinerberg drei Pulvertürme, eine Roßmühle und verschiedene Ziehbrunnen. Das Franziski-Schlössl war von allen militärischen Anlagen die einzige gewesen, die durchgehend besetzt war.
Als Militärbezirk war der Kapuzinerberg für Zivilisten bis zu Beginn des 19. Jahrhunderts gesperrt.
Siehe auch
Weblinks
Weblinks zu historischen Karten
Historisches Kartenmaterial über die Stadt Salzburg:
Fußnoten
- ↑ von Kaiser Franz Joseph I. ...
Quellen
Lehrerarbeitsgemeinschaft am Pädagogischen Institut Salzburg unter der Leitung von Josef Hübl: Heimatkunde Stadt Salzburg, Salzburger Druckerei, Ausgabe Mai 1974
- 900 Jahre Festung Hohensalzburg, Landesfest 4. bis 12. Juni 1977, Schriftenreihe des Landespressebüro Salzburg, 1977
- Hauptartikel: Neustadt, Müllner Schanze;
- Kapuzinerkloster am Kapuzinerberg, Verlag St. Peter, Erzabtei St. Peter, Salzburg, 2. überarbeitete Auflage 2001
- Salzburgwiki-Beitrag Altstadt