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| − | Johannes Baptist Katschthaler besuchte auf Anregung [[Erzbischof]] [[Friedrich VI. Fürst Schwarzenberg|Friedrich von Schwarzenberg]]s das [[Erzbischöfliches Privatgymnasium Borromäum|Erzbischöfliche Knabenseminar]] in Salzburg und | + | Johannes Baptist Katschthaler besuchte auf Anregung [[Erzbischof]] [[Friedrich VI. Fürst Schwarzenberg|Friedrich von Schwarzenberg]]s das [[Erzbischöfliches Privatgymnasium Borromäum|Erzbischöfliche Knabenseminar]] in Salzburg und legte [[1852]] am [[Akademisches Gymnasium|Salzburger Gymnasium]] seine [[Schüler und Absolventen des Akademischen Gymnasiums|Matura]] ab. Er studierte in Wien Medizin, später Theologie in Salzburg. Am [[31. Juli]] [[1855]] wurde er in Salzburg zum Priester geweiht, wurde [[1856]] Pfarrvikar in [[Pfarre St. Johann im Pongau|St. Johann]] und promovierte [[1862]] in Salzburg. [[1864]] wurde er Dogmatikprofessor in Salzburg, [[1875]] in Innsbruck. Als er [[1880]] ins [[Salzburger Domkapitel]] gewählt wurde, kehrte er nach Salzburg zurück und wurde [[1882]] zum [[Regens des Priesterseminars|Regens]] des [[Priesterhaus]]es bestellt, was er bis [[1900]] blieb. |
| − | legte [[1852]] am [[Akademisches Gymnasium|Salzburger Gymnasium]] seine Matura ab. Er studierte in Wien Medizin, später Theologie in Salzburg. Am [[31. Juli]] [[1855]] wurde er in Salzburg zum Priester geweiht, wurde [[1856]] Pfarrvikar in [[Pfarre St. Johann im Pongau|St. Johann]] und promovierte [[1862]] in Salzburg. [[1864]] wurde er Dogmatikprofessor in Salzburg, [[1875]] in Innsbruck. Als er [[1880]] ins [[Salzburger Domkapitel]] gewählt wurde, kehrte er nach Salzburg zurück und wurde [[1882]] zum | ||
Am [[12. Juli]] [[1891]] wurde Katschthaler als Titularbischof von Cybistra zum [[Weihbischof]] von Salzburg geweiht. Als solcher wurde er [[1892]] [[Dompropst]] und dann [[1900]] auch Kapitelvikar. Am [[17. Dezember]] [[1900]] bestätigte Papst Leo XIII. Katschthaler seine am [[10. Mai]] 1900 erfolgte Wahl zum Erzbischof von Salzburg, ein Monat später wurde er am [[13. Jänner]] [[1901]] in sein Amt eingeführt. | Am [[12. Juli]] [[1891]] wurde Katschthaler als Titularbischof von Cybistra zum [[Weihbischof]] von Salzburg geweiht. Als solcher wurde er [[1892]] [[Dompropst]] und dann [[1900]] auch Kapitelvikar. Am [[17. Dezember]] [[1900]] bestätigte Papst Leo XIII. Katschthaler seine am [[10. Mai]] 1900 erfolgte Wahl zum Erzbischof von Salzburg, ein Monat später wurde er am [[13. Jänner]] [[1901]] in sein Amt eingeführt. | ||
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| − | [[1912]] erhielt er das Großkreuz des St. Stephansordens. | + | [[1912]] erhielt er das Großkreuz des St. Stephansordens. Am [[6. Juli]] im selben Jahr weihte er das neue [[Erzbischöfliches Privatgymnasium Borromäum|Erzbischöfliche Privatgymnasium Borromäum]] in Salzburg-[[Parsch]]. |
Katschthaler förderte die Idee einer [[Universität Salzburg|Salzburger Universität]] und die cäcilianische Reform der Kirchenmusik. | Katschthaler förderte die Idee einer [[Universität Salzburg|Salzburger Universität]] und die cäcilianische Reform der Kirchenmusik. | ||
Er war Mitglied der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]].<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&datum=1901&page=273&size=45 Mitgliederverzeichnis der Gesellschaft für Salzburger Landekunde für 1901.]</ref> | Er war Mitglied der [[Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]].<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=slk&datum=1901&page=273&size=45 Mitgliederverzeichnis der Gesellschaft für Salzburger Landekunde für 1901.]</ref> | ||
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* Sonntagspredigten, 2 Bde., 1899-1908. | * Sonntagspredigten, 2 Bde., 1899-1908. | ||
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Version vom 28. September 2020, 13:24 Uhr
Dr. Johannes Baptist Katschthaler (* 29. Mai 1832 in Hippach im Zillertal, Tirol; † 27. Februar 1914 in der Stadt Salzburg) war (Fürst)Erzbischof und der bisher letzte Kardinal von Salzburg.
Leben
Johannes Baptist Katschthaler besuchte auf Anregung Erzbischof Friedrich von Schwarzenbergs das Erzbischöfliche Knabenseminar in Salzburg und legte 1852 am Salzburger Gymnasium seine Matura ab. Er studierte in Wien Medizin, später Theologie in Salzburg. Am 31. Juli 1855 wurde er in Salzburg zum Priester geweiht, wurde 1856 Pfarrvikar in St. Johann und promovierte 1862 in Salzburg. 1864 wurde er Dogmatikprofessor in Salzburg, 1875 in Innsbruck. Als er 1880 ins Salzburger Domkapitel gewählt wurde, kehrte er nach Salzburg zurück und wurde 1882 zum Regens des Priesterhauses bestellt, was er bis 1900 blieb.
Am 12. Juli 1891 wurde Katschthaler als Titularbischof von Cybistra zum Weihbischof von Salzburg geweiht. Als solcher wurde er 1892 Dompropst und dann 1900 auch Kapitelvikar. Am 17. Dezember 1900 bestätigte Papst Leo XIII. Katschthaler seine am 10. Mai 1900 erfolgte Wahl zum Erzbischof von Salzburg, ein Monat später wurde er am 13. Jänner 1901 in sein Amt eingeführt.
Am 22. Juni 1903 wurde er zum Kardinal erhoben und trug als solcher den Titel Kardinalspriester von S. Tommaso in Parione.
Am 10. September 1908 weihte Katschthaler die Elisabethkapelle auf der Schmittenhöhe in Zell am See aus Anlass des 10. Todestages von Kaiserin Elisabeth von Österreich ein.
1912 erhielt er das Großkreuz des St. Stephansordens. Am 6. Juli im selben Jahr weihte er das neue Erzbischöfliche Privatgymnasium Borromäum in Salzburg-Parsch.
Katschthaler förderte die Idee einer Salzburger Universität und die cäcilianische Reform der Kirchenmusik.
Er war Mitglied der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde.[1]
Er hatte auch den Philosoph und Pädagoge Otto Willmann nach Salzburg berufen.
Werke
- Zwei Thesen für das allgemeine Concil von Dr. G. C. Mayer, beleuchtet, 2 Abt., 1868-1870;
- Theologia dogmatica catholica specialis, 5 Bde., 1877-1888;
- Begriff, Nutzen und Methode der Dogmengeschichte, in: ZKTh 6, 1882, 472-528;
- Marianische Vorträge, 1885;
- Kurze Geschichte der Kirchenmusik, 1893;
- Predigten und kurze Ansprachen, 10 Bde., 1892-1896;
- Sonntagspredigten, 2 Bde., 1899-1908.
Sonstiges
Das Katschthaler Kreuz ist ein Flurkreuz auf dem Salzburger Mönchsberg, das seinen Namen trägt, aber aller Wahrscheinlichkeit nach nicht von ihm in Auftrag gegeben wurde.
Quellen und Literatur
- catholic-hierarchy.org
- Biografisch-Bibliografisches Kirchenlexikon
- Niese, Claudia: Josef Michael Mayburger, in: 400 Jahre Akademisches Gymnasium Salzburg, S. 160.
Einzelnachweis
| Vorgänger |
Salzburger Erzbischof 1900–1914 |
Nachfolger |
| Vorgänger |
Direktor des fürsterzbischöflichen Priesterseminars Salzburg 1882–1900 |
Nachfolger |