Erzbischöfliches Privatgymnasium Borromäum: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 30. Dezember 2018, 09:17 Uhr
| Schuldaten[1] | |
|---|---|
| Schulkennzahl: | 501036 |
| Name der Schule: | Erzbischöfliches Privatgymnasium Borromäum M.Ö.R. |
| Adresse: | Gaisbergstraße 7, 5020 Salzburg |
| Website: | www.borromaeum.at |
| E-Mail: | sekretariat@borromaeum.at |
| Telefon: | (06 62) 80 47-68 00 |
| Direktorin: | Mag. Winfried Penninger |





Das Erzbischöfliche Privatgymnasium Borromäum ist eine allgemein bildende höhere Schule der Erzdiözese Salzburg im Salzburger Stadtteil Parsch.
Allgemeines
Das EB. Privatgymnasium Borromäum ist eine katholische Privatschule mit angeschlossener Tagesbetreuung.
Das Leitbild der Schule ist Grundlage der Erziehungsarbeit. In der überschaubaren Gemeinschaft steht der junge Mensch im Mittelpunkt, wobei die Zusammenarbeit von Eltern, Lehrern und Schülern eine betont familiäre Atmosphäre schafft.
Die Schule ist im teilweise denkmalgeschützten neuen Borromäum an der Gaisbergstraße untergebracht.
Geschichte
Das alte Borromäum
- Hauptartikel: Altes Borromäum
Schon seit 1840 gab es ein diözesanes Knabenseminar in Salzburg, das aber erst seit 1848 den Namen "Borromäum" führte. Der ursprüngliche Ort im Berchtesgadener Hof im Kaiviertel erwies sich für die schulische Ausbildung und Vorbereitung künftiger Priesterkandidaten rasch als zu klein.
Erzbischof Kardinal Schwarzenberg erwarb daher 1846 den Lodronschen Primogenitur-Palast zwischen Mirabellgarten, Mirabellplatz und Makartplatz. Das monumentale Gebäude gegenüber dem Priesterhaus in der Neustadt von Salzburg an der Dreifaltigkeitsgasse wurde ursprünglich als Palast der Lodronschen Primogenitur 1631 für die Familie des Fürsterzbischofs von Santino Solari erbaut. Hier war nun das erste Borromäum untergebracht, eine katholische Privatschule, die zunächst vor allem für Priesterkandidaten diente und erst später ein allgemeines Gymnasium wurde. Als Patron für die neue Kirche bot sich dabei der Mailänder Erzbischof Carlo Borromeo an; die alte Borromäuskirche, nach Plänen Georg Pezolts 1848–1853 im byzantinischen Stil errichtet, ließ Architekt Eugen Wörle nach 1972, trotz heftiger Proteste, abreissen. Um 1900 gingen im Alten Borromäum etwa 200 Knaben zur Schule. 1972 wurde das Haus total verändert, um der damals sog. Hochschule Mozarteum Platz zu machen.
Das neue Borromäum
1905 bot sich die Gelegenheit, von der Herzoglich Arenbergischen Domänenverwaltung Grund in Parsch zu kaufen und am heutigen Platz einen Neubau zu planen. 1910 bis 1912 wurde dann das neue fürsterzbischöfliche Knabenseminar Borromäum erbaut[2].
Matthäus Schlager zeichnete gemeinsam mit Weihbischof Balthasar Kaltner die Baupläne der neuen Schule. Erzbischof Johannes Kardinal Katschthaler weihte 1912 Schule und Kirche. Schwere Zeiten bestand das Privatgymnasium in der Zeit des Ersten und noch mehr des Zweiten Weltkrieges.
Bis heute ist das Erzbischöfliche Privatgymnasium Borromäum eine katholische Privatschule mit angeschlossener Tagesbetreuung. Schulerhalter ist die Erzdiözese Salzburg.
Regentes
Die Funktion eines Regens des Knabenseminars hatten inne:
- 1858–1886: Msgr. Johann Baptist Zimmermann
- 1887–1899: Alois Kalhofer
- 1899–1904: Dr. Franz Tragseil
- 1904–1920: Balthasar Feuersinger
- 1921–1929: Dr. Josef Ferner
- 1929–1938: Georg Feichtner
- 1946–1957: Georg Feichtner (erneut)
- 1957–1959: Dr. Sebastian Ritter
- 1959–1960: Georg Feichtner (erneut)
- 1960–1973: Dr. Sebastian Ritter (erneut)
- 1973–1981: Roman Roither
- 1981–1991: Martin Walchhofer
- 1991–2005?: Mag. Peter Röck
- ab 2005: Dr. Gottfried Laireiter
Direktoren
Als Direktoren des Gymnasiums waren bisher tätig:
- bis 1873: Msgr. Johann Baptist Zimmermann
- 1873–1879: Dr. Johann Jakob Della Bona, Dompropst
- 1879–1889: P. Willibald Hauthaler
- 1889–1897: Balthasar Vogl
- 1897–1901: P. Willibald Hauthaler (erneut)
- 1901–1905: Karl Ebmer
- 1906–1919: Peter Kogler
- 1919–1934: Dr. Josef Ferner
- 1934–1938: Georg Feichtner
- 1938–19??: Dr. Karl Schmid
- 1946–1954: Georg Feichtner (erneut)
- 1954–1970: Dr. Heinrich Moser
- 1970–1977: Dr. Andreas Kreuzeder
- 1977–1982: Msgr. Dr. Franz Calliari
- 1982–1985: Dr. Franz Schmid
- 1985–1996: Dr. Walter Scheichl
- 1996–2001: Mag. Johann Regelsberger
- 2001–2006: Mag. Peter Lanner
- 2006–2014: Mag. Stephan Cecon
- ab 2014: Mag. Winfried Penninger
Weblinks
Quellen
- www.kirchen.net Bildungszentrum Borromäum (PDF)
- Artikel Neustadt von Salzburg, Parsch
- Scheichl, Walter: 150 Jahre Borromäum
- Homepage Ordensgemeinschaften Österreich
Fußnoten
- ↑ www.lsr-sbg.gv.at
- ↑ Quelle Foto in Salzburg Vorstädte Album 1860 - 1930, Verlag für Photografie, Wien, 1998