Volksschule Rengerberg: Unterschied zwischen den Versionen

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Im Jahre [[1843]] wurde in einem kleinen Zimmer beim Archenbauern die Volksschule Rengerberg eingerichtet. Die Schulbänke fertigte der Waldbauer Josef Ziller. [[1856]] wurde ein neues Schulhaus errichtet.
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Im Jahre [[1843]] wurde in einem kleinen Zimmer beim Archenbauern Georg Neureiter die Volksschule Rengerberg eingerichtet. Die Schulbänke fertigte der Waldbauer Josef Ziller. Bereits [[1847]] wechselte der Schulstandort zur ''Pertheilmühle'', [[1850]] in ein Zuhäusl beim Unterthürsteigbauern, [[1853]] wieder zum Archenbauern. [[1856]] wurde um 1500 [[Gulden|fl]] ein kleines Schulhaus errichtet, das [[1887]] aufgestockt wurde.
  
 
Seit [[1902]] war die Schule zweiklassig. Die 2. Klasse wurde in einem angemieteten Raum beim [[Gasthof Neuwirt|Neuwirt]] unterrichtet.
 
Seit [[1902]] war die Schule zweiklassig. Die 2. Klasse wurde in einem angemieteten Raum beim [[Gasthof Neuwirt|Neuwirt]] unterrichtet.
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Im Schulgarten wurde [[1903]] ein Schulbrunnen errichtet. Das Schulhaus wurde neu gedeckt und bis [[1905]] umgebaut.
 
Im Schulgarten wurde [[1903]] ein Schulbrunnen errichtet. Das Schulhaus wurde neu gedeckt und bis [[1905]] umgebaut.
  
[[1950]] wurde das Schulhaus umgebaut. Die Baukosten betrugen 61.000 [[Schilling|öS]].<ref>[[Matthias Laireiter|Laireiter, Matthias]]: ''Im Dienste der Jugend. Erziehung und Schule im Bundesland Salzburg von 1945 bis 1963''. Hrsg. vom [[Landesschulrat für Salzburg]]. Salzburg 1965, S. 119.</ref>
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[[1913]] wurde eine Wasserleitung gelegt, die vorhandene Zisterne [[1923]] zugeschüttet.
  
Zum [[31. August]] [[1975]] wurde die Schule geschlossen. Die Schüler besuchen seither die [[Volksschule Bad Vigaun|Volksschule Vigaun]] und die [[Hallein]]er Schulen.
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Am [[3. Oktober]] [[1938]] wurde ein Schulhaus-Anbau fertiggestellt
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Von [[1948]] bis [[1955]] war die Schule zweiklassig. Für den Unterricht wurde das Klassenzimmer mit einer provisorischen Wand unterteilt. [[1949]] erfolgte ein Erweiterungs- und Umbau des Schulhauses. Im ersten Stock entstand ein zweiter Unterrichtsraum, im Erdgeschoss ein Lehrerzimmer und ein Lehrmittelzimmer sowie Toilettenanlagen, ein Keller und eine Waschküche. Die Baukosten betrugen 61.000 [[Schilling|öS]].<ref>[[Matthias Laireiter|Laireiter, Matthias]]: ''Im Dienste der Jugend. Erziehung und Schule im Bundesland Salzburg von 1945 bis 1963''. Hrsg. vom [[Landesschulrat für Salzburg]]. Salzburg 1965, S. 119.</ref> Die Eröffnung erfolgte am [[14. September]] 1949.
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Im November [[1950]] erfolgte die Eröffnung einer Landwirtschaftlichen Berufsschule für Mädchen. Schulleiterin wurde [[Maria Seitter]].
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Am [[30. Oktober]] [[1952]] war das Schulhaus elektrifiziert. [[1966]] wurden die Toiletten um 27.000 [[Schilling|öS]] zu WCs umgebaut.
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Am [[1970]] erhielt die Schule einen Telefonanschluss. Von [[1970]] bis 1972 war sie wieder zweiklassig. Nach der Auflösung der Volksschuloberstufe wurde die Schule zum [[31. August]] [[1975]] geschlossen. Die Schüler besuchen seither die [[Volksschule Bad Vigaun|Volksschule Vigaun]] und die [[Hallein]]er Schulen.
  
 
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* [[1843]]–1882: [[Rupert Waldmann]] (provisorisch)
 
* [[1843]]–1882: [[Rupert Waldmann]] (provisorisch)
* [[1883]]–1886: [[Josef Walder]] (provisorisch)
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* [[1883]]–1887: [[Josef Walder]] (provisorisch)
 
* [[1887]]–1888: Rupert Waldmann (erneut provisorisch)
 
* [[1887]]–1888: Rupert Waldmann (erneut provisorisch)
* [[1888]]–1895: [[Georg Mainhard]] (provisorisch)
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* 1888: [[Anton Lienbacher (Priester)|Anton Lienbacher]] (Katechet)
* [[1895]]–1897: [[Theodor Burgschwaiger]]
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* [[1888]]–1894: [[Georg Meinhard]] (provisorisch)
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* <!--1. Mai --> [[1894]]: [[Eduard Radlegger]] <!--bisher provisorischer Unterlehrer aus St. Koloman-->
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* [[1894]]: [[Josef Embacher]] <!--Pensionierter Lehrer aus Vigaun-->
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* <!--19. November -->[[1894]]–<!--29. August -->1897: [[Theodor Burgschwaiger]]
 
* [[1897]]–1900: [[Josef Kern]]
 
* [[1897]]–1900: [[Josef Kern]]
* [[1900]]–1902: [[Josef Meyer]] († 1901)
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* [[1900]]–1901: [[Josef Meyer]] (* 1877; † 1901)
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* [[1901]]–1902: [[Hans Winkler]]
 
* [[1902]]–1903: [[Michael Fischinger]] (provisorisch)
 
* [[1902]]–1903: [[Michael Fischinger]] (provisorisch)
* [[1903]]–1909: [[Johann Schaffler]]
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* [[1903]]–190x: [[Johann Schaffler senior|Johann Schaffler]] sen.
* [[1909]]–1911: [Felser Wilhelm AL]
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* 190x–[[1909]]: [[Josef Kohlbacher]]
* [[1911]]–1928: [[Michael Schnöll]]
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* [[1910]]–1911: [[Wilhelm Felser]]
* [[1928]]–194x: [[Ferdinand Moosleitner]]
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* [[1911]]–1928: [[Karl Schnöll|Karl Michael Schnöll]]
* 194x–1949: [[Maria Seitter]] (provisorisch)
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** [[1914]]–1915: [[Erich Neuzurer]] (Vertretung während des Kriegsdienstes von [[Karl Schnöll]])
* [[1949]]–1955: [[Walter Seitter]]
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** [[1915]]–1918: [[Franz Kubatta]] (Vertretung während des Kriegsdienstes von Karl Schnöll)
* [[1955]]–1965: [[Anton Engelbrecht]]
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* [[1928]]–1941: [[Ferdinand Moosleitner]]
* [[1965]]–1966: [[Hermann Koller]]?
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* <!--[[1. September]] -->[[1941]]–1942: [[Erna Loos]] (provisorisch)
* [[1966]]–1975: [[Rudolf Koller]]
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* <!--[[15. Mai]] -->[[1942]]–194x: [[Marielise Domenig]] (provisorisch)
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* 194x–1945: [[Josef Zeindl]] (provisorisch)
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* <!--[[15. Oktober]] -->[[1945]]–1948: [[Maria Seitter]] (provisorisch)
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* [[1948]]–1955: [[Walter Seitter]] <!--erster Autobesitzer in Rengerberg. 1855 Leiter der [[Volksschule Wals]].-->
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* <!--[[12. September]] -->[[1955]]–1965: [[Anton Engelbrecht]] <!--aus Abtenau, 1965 Schulleiter der [[Volksschule Scheffau]]-->
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* <!--[[13. September]] -->[[1965]]–1975: [[Rudolf Koller]] <!--war sechs Jahre lang Bäckergeselle und zehn Jahre lang Angestellter der Stadt Salzburg. Er maturierte mit 28, mit 30 wurde er Lehrer.-->
  
 
== Quellen ==
 
== Quellen ==
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* [[Anton Behacker|Behacker, Anton]] (Hrsg.): ''Materialien zur Geschichte der Volksschulen des Herzogtumes Salzburg''. Salzburg (Mayr) 1912, S. 84f.
 
* [[Anton Behacker|Behacker, Anton]] (Hrsg.): ''Materialien zur Geschichte der Volksschulen des Herzogtumes Salzburg''. Salzburg (Mayr) 1912, S. 84f.
 
* [[Alois Tonweber|Tonweber, Alois]]: ''Die Entwicklung des Schulwesens'', in: ''Vigaun. Von Natur, Kultur und Kur''. Gemeinde Vigaun 1990, S. 146.
 
* [[Alois Tonweber|Tonweber, Alois]]: ''Die Entwicklung des Schulwesens'', in: ''Vigaun. Von Natur, Kultur und Kur''. Gemeinde Vigaun 1990, S. 146.
 +
* [[Alois Tonweber|Tonweber, Alois]]: ''Die "Nebenschule Rengerberg"'', in: ''Vigaun. Von Natur, Kultur und Kur''. Gemeinde Vigaun 1990, S. 149ff.
 
* Salzburger Amtskalender
 
* Salzburger Amtskalender
 
<references/>
 
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[[Kategorie:Schule]]
 
[[Kategorie:Schule]]
 
[[Kategorie:Volksschule]]
 
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[[Kategorie:Tennengau]]
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[[Kategorie:Tennengau|Volksschule Rengerberg]]
 
[[Kategorie:Bad Vigaun|Volksschule Rengerberg]]
 
[[Kategorie:Bad Vigaun|Volksschule Rengerberg]]

Aktuelle Version vom 18. August 2022, 16:36 Uhr

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geschlossen  Der hier beschriebene Betrieb oder die Einrichtung existiert in dieser Form nicht mehr. Dieser Beitrag beschreibt die Geschichte.

Die Volksschule Rengerberg war eine Volksschule in der Ortschaft Rengerberg der Tennengauer Gemeinde Bad Vigaun.

Geschichte

Im Jahre 1843 wurde in einem kleinen Zimmer beim Archenbauern Georg Neureiter die Volksschule Rengerberg eingerichtet. Die Schulbänke fertigte der Waldbauer Josef Ziller. Bereits 1847 wechselte der Schulstandort zur Pertheilmühle, 1850 in ein Zuhäusl beim Unterthürsteigbauern, 1853 wieder zum Archenbauern. 1856 wurde um 1500 fl ein kleines Schulhaus errichtet, das 1887 aufgestockt wurde.

Seit 1902 war die Schule zweiklassig. Die 2. Klasse wurde in einem angemieteten Raum beim Neuwirt unterrichtet.

Im Schulgarten wurde 1903 ein Schulbrunnen errichtet. Das Schulhaus wurde neu gedeckt und bis 1905 umgebaut.

1913 wurde eine Wasserleitung gelegt, die vorhandene Zisterne 1923 zugeschüttet.

Am 3. Oktober 1938 wurde ein Schulhaus-Anbau fertiggestellt

Von 1948 bis 1955 war die Schule zweiklassig. Für den Unterricht wurde das Klassenzimmer mit einer provisorischen Wand unterteilt. 1949 erfolgte ein Erweiterungs- und Umbau des Schulhauses. Im ersten Stock entstand ein zweiter Unterrichtsraum, im Erdgeschoss ein Lehrerzimmer und ein Lehrmittelzimmer sowie Toilettenanlagen, ein Keller und eine Waschküche. Die Baukosten betrugen 61.000 öS.[1] Die Eröffnung erfolgte am 14. September 1949.

Im November 1950 erfolgte die Eröffnung einer Landwirtschaftlichen Berufsschule für Mädchen. Schulleiterin wurde Maria Seitter.

Am 30. Oktober 1952 war das Schulhaus elektrifiziert. 1966 wurden die Toiletten um 27.000 öS zu WCs umgebaut.

Am 1970 erhielt die Schule einen Telefonanschluss. Von 1970 bis 1972 war sie wieder zweiklassig. Nach der Auflösung der Volksschuloberstufe wurde die Schule zum 31. August 1975 geschlossen. Die Schüler besuchen seither die Volksschule Vigaun und die Halleiner Schulen.

Schülerzahl
1856 29
1911 46
1940 46

Schulleiter

Quellen

  1. Laireiter, Matthias: Im Dienste der Jugend. Erziehung und Schule im Bundesland Salzburg von 1945 bis 1963. Hrsg. vom Landesschulrat für Salzburg. Salzburg 1965, S. 119.