St. Veit im Pongau: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Bild:KircheSanktVeit1.jpg|thumb|Pfarrkirche und Marktplatz in St. Veit im Pongau]]
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[[Bild:KircheSanktVeit1.jpg|thumb|Pfarrkirche und Marktplatz in St.&nbsp;Veit im Pongau]]
'''Sankt Veit im Pongau''' ist eine Marktgemeinde und [[Kurort|Luftkurort]] im [[Pongau]].
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'''St.&nbsp;<!--die offizielle Schreibweise ist "St.", nicht "Sankt"-->Veit im Pongau''' ist eine Marktgemeinde und [[Kurort|Luftkurort]] im [[Pongau]].
  
 
== Geografie ==
 
== Geografie ==
 
=== Geografische Lage ===
 
=== Geografische Lage ===
Die Marktgemeinde befindet sich etwa an jener Stelle im [[Salzachtal]], an der die von Westen kommende [[Salzach]] ihren Lauf nach Norden ändern. Sie erhebt sich von knapp unter 600 [[m ü. A.]] im Bereich der Salzach im Ortsteil [[Grafenhof]] bis auf eine Seehöhe von 1&nbsp;817 m ü. A. ([[Hocheck]]) in die [[Grauwackenzone]].  
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Die Marktgemeinde befindet sich etwa an jener Stelle im [[Salzachtal]], an der die von Westen kommende [[Salzach]] ihren Lauf nach Norden ändert. Sie erstreckt sich von knapp unter 600 [[m ü. A.]] im Bereich der Salzach im Ortsteil [[Grafenhof]] bis auf eine Seehöhe von 1&nbsp;817 m ü. A. ([[Hocheck]]) in die [[Grauwackenzone]].
  
 
==== Berge im oder an der Grenze des Gemeindegebiets ====
 
==== Berge im oder an der Grenze des Gemeindegebiets ====
Hochglocker (1&nbsp;588 m ü. A.), Schneeberg (1&nbsp;929 m ü. A.), Hochegg (1&nbsp;817 m ü. A.), Gamskögerl (1&nbsp;746 m ü. A.), Heukareck (2&nbsp;099 m ü. A.), Sandkogel (2&nbsp;249 m ü. A.), Höllwand (2&nbsp;287 m ü. A.), Haßeck (2&nbsp;119 m ü. A.), [[Luxkogel]] (1&nbsp;824 m ü. A.);
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[[Hochglocker]] (1&nbsp;588 m ü. A.), [[Schneeberg]] (1&nbsp;929 m ü. A.), [[Hochegg]] (1&nbsp;817 m ü. A.), [[Gamskögerl]] (1&nbsp;746 m ü. A.), [[Heukareck]] (2&nbsp;099 m ü. A.), [[Sandkogel]] (2&nbsp;249 m ü. A.), [[Höllwand]] (2&nbsp;287 m ü. A.), [[Haßeck]] (2&nbsp;119 m ü. A.), [[Luxkogel]] (1&nbsp;824 m ü. A.);
  
 
=== Ausdehnung des Gemeindegebiets ===
 
=== Ausdehnung des Gemeindegebiets ===
Das Gemeindegebiet erstreckt sich sowohl nördlich als auch südlich der Salzach. Das Zentrum der Marktgemeinde liegt oberhalb des Salzachtales auf einem Hügel südlich des [[Hochglocker]]s (1&nbsp;590 m ü. A.).  
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Das Gemeindegebiet erstreckt sich sowohl nördlich als auch südlich der Salzach. Das Zentrum der Marktgemeinde liegt oberhalb des Salzachtales auf einem Hügel südlich des Hochglockers (1&nbsp;590 m ü. A.).
  
 
=== Ortsteile ===
 
=== Ortsteile ===
St. Veit und Grafenhof,
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Ortsteile sind St. Veit und Grafenhof.
 
<!--=== Eingemeindungen ===-->
 
<!--=== Eingemeindungen ===-->
 
=== Nachbargemeinden ===
 
=== Nachbargemeinden ===
Im Süden [[Schwarzach]] und [[Wagrain]], im Osten [[Sankt Johann im Pongau]], im Norden [[Mühlbach am Hochkönig]] und im Westen [[Goldegg]].
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Im Süden [[Schwarzach]] und [[Wagrain]], im Osten [[St. Johann im Pongau]], im Norden [[Mühlbach am Hochkönig]] und im Westen [[Goldegg]].
<!-- === Bevölkerungsentwicklung === -->  
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<!-- === Bevölkerungsentwicklung === -->
 
=== Geologie ===
 
=== Geologie ===
 
=== Klima ===
 
=== Klima ===
St. Veit ist einerseits einer der sonnenreichsten Orte von Salzburg, andererseits aufgrund seiner mittleren Höhenlage im sogenannten ''Reizklima'', das eine der Voraussetzungen zur Anerkennung als [[Kurort]] ist.
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St. Veit ist einerseits einer der sonnenreichsten Orte von Salzburg, andererseits aufgrund seiner mittleren Höhenlage im sogenannten ''Reizklima'', das eine der Voraussetzungen für die Anerkennung als [[Kurort]] ist.
  
 
== Geschichte ==</noinclude>
 
== Geschichte ==</noinclude>
Bereits in der frühen [[Bronzezeit]] bestand eine Siedlung am Klinglberg wo Kupfererz abgebaut wurde. Es wird vermutet, dass diese Siedlung nur im Winter bewohnt war und man im Frühjahr das Rohkupfer auf der [[Salzach]] bis in die Nähe von [[Salzburg]] transportiert hat.
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Bereits in der frühen [[Bronzezeit]] bestand eine Siedlung am [[Klinglberg]], wo [[Kupfer]]erz abgebaut wurde. Es wird vermutet, dass diese Siedlung nur im Winter bewohnt war und man im Frühjahr das Rohkupfer auf der [[Salzach]] bis in die Nähe von [[Salzburg]] transportiert hat.
  
In der jüngeren [[Eisenzeit]], zirka 450 bis 15 v. Chr. war Sankt Veit im Pongau von den [[Kelten]] besiedelt. Zwischen [[800]] und [[1100]] entstand auf der sonnig gelegenen Bergterrasse eine Kirchensiedlung. In einer Schenkungsurkunde des [[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Erzbischofs]] [[Gebhard]] aus dem Jahre [[1074]] wurde der Ort sowie die Pfarre („parrochia sancti Viti“) das erste Mal schriftlich erwähnt. Sankt Veit im Pongau war über Jahrhunderte die Mutterpfarre des südlichen [[Pongau]]es und wurde [[1244]] an das [[Salzburger Domkapitel]] übertragen. Seit [[1807]] ist Sankt Veit im Pongau wieder eine selbständige Pfarre.
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In der jüngeren [[Eisenzeit]], zirka 450 bis 15 v. Chr., war St.&nbsp;Veit im Pongau von den [[Kelten]] besiedelt. Zwischen [[800]] und [[1100]] entstand auf der sonnig gelegenen Bergterrasse eine Kirchensiedlung. In einer Schenkungsurkunde des [[Salzburger Erzbischöfe|Salzburger Erzbischofs]] [[Gebhard]] aus dem Jahre [[1074]] wurden der Ort sowie die [[Pfarre St. Veit im Pongau|Pfarre]] („parrochia sancti Viti“) das erste Mal schriftlich erwähnt. St.&nbsp;Veit im Pongau war über Jahrhunderte die Mutterpfarre des südlichen [[Pongau]]es und wurde [[1244]] an das [[Salzburger Domkapitel]] übertragen. Seit [[1807]] ist St.&nbsp;Veit im Pongau wieder eine selbständige Pfarre.
  
Im [[Mittelalter|Spätmittelalter]] wurde St. Veit zur regelmäßigen Marktanlage. [[1284]] erfolgt die erste Bezeichnung als „forum“ (Marktort). Das Marktrecht wurde [[1425]] schriftlich festgelegt.
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Im [[Mittelalter|Spätmittelalter]] wurde St.&nbsp;Veit zur regelmäßigen Marktanlage. [[1284]] erfolgt die erste Bezeichnung als „forum“ (Marktort). Das Marktrecht wurde [[1425]] schriftlich festgelegt.
  
Der Pongau war das Zentrum der [[Protestantismus|Protestanten]] in Salzburg. Im Jahre [[1731]] mussten 3&nbsp;100 evangelische Christen das Gebiet [[Goldegg]] und Sankt Veit im Pongau verlassen.
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Der Pongau war das Zentrum der [[Protestantismus|Salzburger Protestanten]]. Im Jahre [[1731]] mussten 3&nbsp;100 evangelische Christen das Gebiet von [[Goldegg]] und St.&nbsp;Veit im Pongau verlassen.
  
Beim Marktbrand [[1863]] wurde der Großteil des Ortes ein Raub der Flammen.  
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Beim Marktbrand [[1863]] wurde der Großteil des Ortes ein Raub der Flammen.
  
Der ursprüngliche Gemeindename „St.&nbsp;Veit“ wurde im Jahr [[1951]] zu „St.&nbsp;Veit im Pongau“ erweitert<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1951&size=45&page=77 LGBl.&nbsp;Nr.&nbsp;24/1951.]</ref>
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Der ursprüngliche Gemeindename „St.&nbsp;Veit“ wurde im Jahr [[1951]] zu „St.&nbsp;Veit im Pongau“ erweitert.<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1951&size=45&page=77 LGBl.&nbsp;Nr.&nbsp;24/1951.]</ref>
  
Am [[21. Februar]] [[1989]] wurde Sankt Veit im Pongau zum ersten "Heilklimatischen Kurort" des Landes Salzburg ernannt.
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Am [[21. Februar]] [[1989]] wurde St.&nbsp;Veit im Pongau zum ersten "Heilklimatischen Kurort" des Landes Salzburg ernannt.
 
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== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==
 
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==
 
=== Theater ===
 
=== Theater ===
====Theatergruppe St. Veit====
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====Theatergruppe St.&nbsp;Veit====
Bei der Verleihung des [[Ferdinand-Eberherr-Preis]]es 2009, einem Theaterpreis der [[Salzburger Nachrichten]], errang die Theatergruppe Sankt Veit im Pongau den dritten Platz für für eine freie Bearbeitung von Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ in der Regie von Daniela Gnoycke.
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Bei der Verleihung des [[Ferdinand-Eberherr-Preis]]es 2009, eines Theaterpreises der [[Salzburger Nachrichten]], errang die Theatergruppe St.&nbsp;Veit im Pongau den dritten Platz für eine freie Bearbeitung von Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ in der Regie von [[Daniela Meschtscherjakov|Daniela Gnoycke]].
  
 
=== Museen ===
 
=== Museen ===
 
====Seelackenmuseum====
 
====Seelackenmuseum====
 
:''Hauptartikel: [[Seelackenmuseum]]''
 
:''Hauptartikel: [[Seelackenmuseum]]''
Das Seelackenmuseum befindet sich im Kurpark der Gemeinde Sankt Veit im Pongau und besteht derzeit aus dem Wallnerbauernhaus, der Seelackenmühle und dem Unterrainberg-Troadkasten.
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Das Seelackenmuseum befindet sich im Kurpark der Gemeinde St.&nbsp;Veit im Pongau und besteht derzeit aus dem Wallnerbauernhaus, der Seelackenmühle und dem Unterrainberg-Troadkasten.
 
=== Musik ===
 
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*Trachtenmusikkapelle
 
*Trachtenmusikkapelle
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====Klosteranlage "Maria im Paradies"====
 
====Klosteranlage "Maria im Paradies"====
 
: ''Hauptartikel: [[Maria im Paradies]]''
 
: ''Hauptartikel: [[Maria im Paradies]]''
"Maria im Paradies" ist ein Kloster der Bethlehemschwestern auf der Kinderalm in Sankt Veit im Pongau.
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"Maria im Paradies" ist ein Kloster der Bethlehemschwestern auf der Kinderalm in St.&nbsp;Veit im Pongau.
  
 
====Pfarrkirche====
 
====Pfarrkirche====
Die erste Kirche wurde im [[Romanik|romanischen]] Stil in den Jahren zwischen [[850]] und [[950]] gebaut. Sie fiel dem großen Marktbrand im Jahre [[1334]] zum Opfer und wurde anschließend wieder neu errichtet. Die Kirche erhielt einen 42 Meter hohen Turm. In den folgenden Jahren wurden Vergrößerungen und Umbauten vorgenommen. Anstatt der ehemaligen einschiffigen Kirche entstand um [[1400]] eine vierschiffige, [[Gotik|gotische]] Basilika die dem hl. Vitus geweiht wurde. Der achteckige Taufstein stammt aus der Zeit um [[1500]] und ist aus rotem Marmor gefertigt. Sehenswert in der Kirche ist die ehemalige "alte Sakristei" sowie die aus dem [[14. Jahrhundert|14.]] und [[17. Jahrhundert]] stammenden Fresken.
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Die erste Kirche wurde im [[Romanik|romanischen]] Stil in den Jahren zwischen [[850]] und [[950]] gebaut. Sie fiel dem großen Marktbrand im Jahre [[1334]] zum Opfer und wurde anschließend wieder neu errichtet. Die Kirche erhielt einen 42 Meter hohen Turm. In den folgenden Jahren wurden Vergrößerungen und Umbauten vorgenommen. Anstatt der ehemaligen einschiffigen Kirche entstand um [[1400]] eine vierschiffige, [[Gotik|gotische]] Basilika, die dem hl. Vitus geweiht wurde. Der achteckige Taufstein stammt aus der Zeit um [[1500]] und ist aus rotem [[Marmor]] gefertigt. Sehenswert in der Kirche sind die ehemalige "alte Sakristei" sowie die aus dem [[14. Jahrhundert|14.]] und [[17. Jahrhundert]] stammenden Fresken.
 
<!--=== Parks ===-->
 
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=== Naturdenkmäler ===
 
=== Naturdenkmäler ===
 
====Schaubergwerk Sunnpau====
 
====Schaubergwerk Sunnpau====
 
: ''Hauptartikel: [[Schaubergwerk Sunnpau]]''
 
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Grabungen [[1985]] bis [[1989]] haben am Klinglberg bei Sankt Veit im Pongau eine frühbronzezeitliche Bergbausiedlung aus 1.850 v. Chr. nachgewiesen. Im [[Bergbau]]betrieb, der um [[1800]] aufgelassen wurde, fand man das Grab eines 1&nbsp;100 bis 1&nbsp;000 v. Chr. im Berg bestatteten Mannes mit Skelettteilen und Grabbeigaben. Dieses Grab wurde im Berg wieder nachgebaut, die Originalfundstücke sind im Seelackenmuseum zu sehen. Auch zwei graphitierte Schmelztiegel aus der "Großen Halle" (der oberste Teil im Bergwerk) sind dort ausgestellt.
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Grabungen [[1985]] bis [[1989]] haben am Klinglberg bei St.&nbsp;Veit im Pongau eine frühbronzezeitliche Bergbausiedlung aus 1.850 v. Chr. nachgewiesen. Im [[Bergbau]]betrieb, der um [[1800]] aufgelassen wurde, fand man das Grab eines zwischen 1&nbsp;100 und 1&nbsp;000 v. Chr. im Berg bestatteten Mannes mit Skelettteilen und Grabbeigaben. Dieses Grab wurde im Berg wieder nachgebaut, die Originalfundstücke sind im Seelackenmuseum zu sehen. Auch zwei graphitierte Schmelztiegel aus der "Großen Halle" (dem obersten Teil des Bergwerks) sind dort ausgestellt.
  
 
====Naturschutzgebiet „Paarseen-Schuhflicker-Heukareck“====
 
====Naturschutzgebiet „Paarseen-Schuhflicker-Heukareck“====
 
Hier befinden sich besonders seltene Pflanzen und geschützte Tierarten.
 
Hier befinden sich besonders seltene Pflanzen und geschützte Tierarten.
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====Naturdenkmal „Sommerlinde beim Haidachgut“====
 
====Naturdenkmal „Sommerlinde beim Haidachgut“====
 
Der Baum hat eine Höhe von 35 Metern, einen Stammumfang von 6,10 Metern und einen Kronendurchmesser von 20 Metern
 
Der Baum hat eine Höhe von 35 Metern, einen Stammumfang von 6,10 Metern und einen Kronendurchmesser von 20 Metern
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=== Söhne und Töchter des Ortes ===
 
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*[[Michael Gruber]], Nordischer Kombinierer und Olympiassieger in der Staffel in [[Olympische Winterspiele 2006 in Turin|Turin]] [[2006]]
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*[[Michael Gruber]], Nordischer Kombinierer und Olympiasieger in der Staffel in [[Olympische Winterspiele 2006 in Turin|Turin]] [[2006]]
*[[Reinhard Schwarzenberger]] - Skispringer (Bronze bei den [[Olympische Winterspiele 1998 in Nagano|Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano]] und bei den Weltmeisterschaften 1999 in Ramsau)  
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*[[Reinhard Schwarzenberger]], Skispringer (Bronze bei den [[Olympische Winterspiele 1998 in Nagano|Olympischen Winterspielen 1998 in Nagano]] und bei den Weltmeisterschaften 1999 in Ramsau)
 
<!--== Literatur ==-->
 
<!--== Literatur ==-->
 
<!--== Sonstiges ==-->
 
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==Quellen==
 
==Quellen==
* Homepage der Gemeinde Sankt Veit im Pongau
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* Homepage der Marktgemeinde St. Veit im Pongau
 
* Salzburger Nachrichten
 
* Salzburger Nachrichten
 
* Statistik Austria
 
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* [http://www.seelackenmuseum.at Homepage des Schaubergwerks Sunnpau]
 
* [http://www.seelackenmuseum.at Homepage des Schaubergwerks Sunnpau]
* [http://www.gde-stveit.salzburg.at/Formulare_Link_Rechte/strasver.pdf  Häuser- und Straßenverzeichnis der Marktgemeinde]
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* [http://www.stveitpongau.at/buergerservice/formulare.html?fdldir=AmxkBGL0MJHkZGt5ZTLjZwWxAGMzLzAuLGHjZzDmATDkZGZkAQIwZGL2AmMvMGR4ATZkAzR3AGAvAJLlZQpjMTZ3MwIxZmD4ZJL5A2RjZwuwL2HlL2V2ATRkMzHlZzAwBQExAQD0ZzAzMGDmAGMzMGAxZ2V3MzV3BGyzLJSzAGN=&fdlfile=L2IyZwN0MwuvA2V3LmVjZwHkAQMyA2SuBGN2MzD4ZTSxBTRmA2IvMJZkAzD1ZGR5MzSwAwAyMJMzAJZ5BGL1ATZ3AGEuZJVmZQD5ZwZ2BQN4LwSxAJD5AzV1LGt5A2AwAGuwBGNkZGt1ZwDmAJH2BQLkLJMzAmMuZzV2LzVkL2D= Häuser- und Straßenverzeichnis der Marktgemeinde]
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Version vom 15. März 2015, 22:04 Uhr

Karte
Karte 5621.png
Basisdaten
Politischer Bezirk: St. Johann/Pg. (JO)
Fläche: 56,84 km²
Geografische Koordinaten: 47°19'44" N
13°09'13" O
Höhe: 764 m ü. A.
Einwohner: 3 592 (1. Jänner 2014)
Postleitzahl: 5621
Vorwahl: 0 64 15
Gemeindekennziffer: 50420
Gemeindeamt: Markt 12
5621 St. Veit
Offizielle Website: www.gde-stveit.salzburg.at
Politik
Bürgermeister: Sebastian Pirnbacher (ÖVP)
Gemeindever-
tretung (2014):
21 Mitglieder:
12 ÖVP
6 SPÖ
3 FPÖ
Bevölkerungs-
entwicklung
Datum Einwohner
1869 1 315
1880 1 368
1890 1 343
1900 1 460
1910 1 663
1923 1 809
1934 1 821
1939 1 762
1951 1 870
1961 2 019
1971 2 332
1981 2 688
1991 3 021
2001 3 330
2011 3 471
Karte
Pfarrkirche und Marktplatz in St. Veit im Pongau

St. Veit im Pongau ist eine Marktgemeinde und Luftkurort im Pongau.

Geografie

Geografische Lage

Die Marktgemeinde befindet sich etwa an jener Stelle im Salzachtal, an der die von Westen kommende Salzach ihren Lauf nach Norden ändert. Sie erstreckt sich von knapp unter 600 m ü. A. im Bereich der Salzach im Ortsteil Grafenhof bis auf eine Seehöhe von 1 817 m ü. A. (Hocheck) in die Grauwackenzone.

Berge im oder an der Grenze des Gemeindegebiets

Hochglocker (1 588 m ü. A.), Schneeberg (1 929 m ü. A.), Hochegg (1 817 m ü. A.), Gamskögerl (1 746 m ü. A.), Heukareck (2 099 m ü. A.), Sandkogel (2 249 m ü. A.), Höllwand (2 287 m ü. A.), Haßeck (2 119 m ü. A.), Luxkogel (1 824 m ü. A.);

Ausdehnung des Gemeindegebiets

Das Gemeindegebiet erstreckt sich sowohl nördlich als auch südlich der Salzach. Das Zentrum der Marktgemeinde liegt oberhalb des Salzachtales auf einem Hügel südlich des Hochglockers (1 590 m ü. A.).

Ortsteile

Ortsteile sind St. Veit und Grafenhof.

Nachbargemeinden

Im Süden Schwarzach und Wagrain, im Osten St. Johann im Pongau, im Norden Mühlbach am Hochkönig und im Westen Goldegg.

Geologie

Klima

St. Veit ist einerseits einer der sonnenreichsten Orte von Salzburg, andererseits aufgrund seiner mittleren Höhenlage im sogenannten Reizklima, das eine der Voraussetzungen für die Anerkennung als Kurort ist.

Geschichte

Bereits in der frühen Bronzezeit bestand eine Siedlung am Klinglberg, wo Kupfererz abgebaut wurde. Es wird vermutet, dass diese Siedlung nur im Winter bewohnt war und man im Frühjahr das Rohkupfer auf der Salzach bis in die Nähe von Salzburg transportiert hat.

In der jüngeren Eisenzeit, zirka 450 bis 15 v. Chr., war St. Veit im Pongau von den Kelten besiedelt. Zwischen 800 und 1100 entstand auf der sonnig gelegenen Bergterrasse eine Kirchensiedlung. In einer Schenkungsurkunde des Salzburger Erzbischofs Gebhard aus dem Jahre 1074 wurden der Ort sowie die Pfarre („parrochia sancti Viti“) das erste Mal schriftlich erwähnt. St. Veit im Pongau war über Jahrhunderte die Mutterpfarre des südlichen Pongaues und wurde 1244 an das Salzburger Domkapitel übertragen. Seit 1807 ist St. Veit im Pongau wieder eine selbständige Pfarre.

Im Spätmittelalter wurde St. Veit zur regelmäßigen Marktanlage. 1284 erfolgt die erste Bezeichnung als „forum“ (Marktort). Das Marktrecht wurde 1425 schriftlich festgelegt.

Der Pongau war das Zentrum der Salzburger Protestanten. Im Jahre 1731 mussten 3 100 evangelische Christen das Gebiet von Goldegg und St. Veit im Pongau verlassen.

Beim Marktbrand 1863 wurde der Großteil des Ortes ein Raub der Flammen.

Der ursprüngliche Gemeindename „St. Veit“ wurde im Jahr 1951 zu „St. Veit im Pongau“ erweitert.[1]

Am 21. Februar 1989 wurde St. Veit im Pongau zum ersten "Heilklimatischen Kurort" des Landes Salzburg ernannt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater

Theatergruppe St. Veit

Bei der Verleihung des Ferdinand-Eberherr-Preises 2009, eines Theaterpreises der Salzburger Nachrichten, errang die Theatergruppe St. Veit im Pongau den dritten Platz für eine freie Bearbeitung von Shakespeares „Ein Sommernachtstraum“ in der Regie von Daniela Gnoycke.

Museen

Seelackenmuseum

Hauptartikel: Seelackenmuseum

Das Seelackenmuseum befindet sich im Kurpark der Gemeinde St. Veit im Pongau und besteht derzeit aus dem Wallnerbauernhaus, der Seelackenmühle und dem Unterrainberg-Troadkasten.

Musik

  • Trachtenmusikkapelle
  • Kirchenchor

Bauwerke

Klosteranlage "Maria im Paradies"

Hauptartikel: Maria im Paradies

"Maria im Paradies" ist ein Kloster der Bethlehemschwestern auf der Kinderalm in St. Veit im Pongau.

Pfarrkirche

Die erste Kirche wurde im romanischen Stil in den Jahren zwischen 850 und 950 gebaut. Sie fiel dem großen Marktbrand im Jahre 1334 zum Opfer und wurde anschließend wieder neu errichtet. Die Kirche erhielt einen 42 Meter hohen Turm. In den folgenden Jahren wurden Vergrößerungen und Umbauten vorgenommen. Anstatt der ehemaligen einschiffigen Kirche entstand um 1400 eine vierschiffige, gotische Basilika, die dem hl. Vitus geweiht wurde. Der achteckige Taufstein stammt aus der Zeit um 1500 und ist aus rotem Marmor gefertigt. Sehenswert in der Kirche sind die ehemalige "alte Sakristei" sowie die aus dem 14. und 17. Jahrhundert stammenden Fresken.

Naturdenkmäler

Schaubergwerk Sunnpau

Hauptartikel: Schaubergwerk Sunnpau

Grabungen 1985 bis 1989 haben am Klinglberg bei St. Veit im Pongau eine frühbronzezeitliche Bergbausiedlung aus 1.850 v. Chr. nachgewiesen. Im Bergbaubetrieb, der um 1800 aufgelassen wurde, fand man das Grab eines zwischen 1 100 und 1 000 v. Chr. im Berg bestatteten Mannes mit Skelettteilen und Grabbeigaben. Dieses Grab wurde im Berg wieder nachgebaut, die Originalfundstücke sind im Seelackenmuseum zu sehen. Auch zwei graphitierte Schmelztiegel aus der "Großen Halle" (dem obersten Teil des Bergwerks) sind dort ausgestellt.

Naturschutzgebiet „Paarseen-Schuhflicker-Heukareck“

Hier befinden sich besonders seltene Pflanzen und geschützte Tierarten.

Naturdenkmal „Sommerlinde beim Haidachgut“

Der Baum hat eine Höhe von 35 Metern, einen Stammumfang von 6,10 Metern und einen Kronendurchmesser von 20 Metern

Wirtschaft und Infrastruktur

Ansässige Unternehmen

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat besteht aus 21 Mitgliedern und setzt sich seit der Gemeindevertretungswahl 2014 aus Mandaten der folgenden Parteien zusammen:

Bürgermeister

Hauptartikel: Bürgermeister der Marktgemeinde St. Veit im Pongau

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

Söhne und Töchter des Ortes

Quellen

  • Homepage der Marktgemeinde St. Veit im Pongau
  • Salzburger Nachrichten
  • Statistik Austria
  • SAGIS - SAlzburger Geographisches InformationsSystem

Weblinks


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