Reinhard Schwarzenberger brachte es in seiner Karriere auf insgesamt 202 Weltcupstarts. Seine beiden Siege und fünf weiteren Podiumsplatzierungen stammen allesamt aus der Anfangszeit seiner Karriere. Er stieg kometenhaft auf, als er am 30. Dezember1994 das Tourneespringen in Oberstdorf in Bayern - sein erstes Weltcupspringen überhaupt - gewann. In der Gesamtwertung der Vierschanzentournee belegte er in diesem Jahr Platz 3. In dieser Saison erzielte er auch in der Skisprung-Weltcup-Gesamtwertung mit dem neunten Platz sein bestes Ergebnis.
Ein Jahr später schlug er nochmals bei der Tournee zu. Diesmal gewann er das Neujahrsspringen in Garmisch-Partenkirchen. Im neuen Jahrtausend pendelte Schwarzenberger zumeist zwischen dem Weltcup und dem Skisprung-Continental-Cup, der zweiten Leistungsstufe im Skispringerzirkus. Hier brachte er es zwischen 2002 und 2005 auf acht Siege. Seinen letzten Weltcupbewerb beendete er am 4. Februar2006 in Willingen als 25. in den Punkterängen.
Reinhard Schwarzenberger nahm an zwei Weltmeisterschaften, 1995 in Thunder Bay und 1999 in Ramsau am Dachstein teil, wobei er bei letzterer am 20. Februar1999 Bronze mit der Mannschaft gewann. Bei den Olympischen Winterspielen in Nagano1998 hatte er ebenfalls Bronze mit der Mannschaft gewonnen und war auf der Großschanze 7. geworden, seine beste Einzelplatzierung bei Großereignissen.
Am 29. November2007 gab er seinen Rücktritt vom Skisprungsport bekannt. Er studierte Betriebswirtschaft an der Universität Innsbruck.
Auszeichnungen
Goldenes Verdienstzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (Verleihung 1998)