Friedhof von St. Peter: Unterschied zwischen den Versionen

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* [http://de.wikipedia.org/wiki/Petersfriedhof_Salzburg „Petersfriedhof“ auf der deutschen Wikipedia]
 
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Version vom 1. April 2010, 23:58 Uhr

Impression im Petersfriedhof mit Blick auf die Festung Hohensalzburg
Petersfriedhof, im Hintergrund die Katakomben
Petersfriedhof, Blick in Richtung Dom

Der Petersfriedhof der Stiftskirche St. Peter in der Altstadt von Salzburg ist neben dem Friedhof des Stiftes Nonnberg die älteste christliche Begräbnisstätte Salzburgs.

Geschichte

Er wurde bereits in nachrömisch-antiker Zeit als Begräbnisstätte benützt. Durch seine Lage am Fuß des Festungsberges und sein „malerisches“ Gelände war der Petersfriedhof ein bevorzugtes Thema der Malerei und Dichtung des 19. Jahrhunderts. Im Petersfriedhof finden sich in den Berg hinein gehauene so genannte Katakomben. Sie dienten nicht als Begräbnisort und sind vermutlich spätantiken Ursprungs. Hier sind die Gertraudenkapelle und die Maximuskapelle zu finden.

Die Kapellen

  • Kreuzkapelle: Sie wurde an der Stelle der ältestes Stiftskirche um 1170 erbaut. Sie befindet sich vom Klosterhof her kommend rechts nach dem Durchgang unter dem Gebäudeteil, der Stiftskirche und Peterskeller miteinander verbindet.
  • Ägydiuskapelle: Sie wurde 1172 bei jener Stelle errichtet, die man als älteste Gebetshöhle des Hl. Rupert zeigt.
  • Maximuskapelle ist Teil der Katakomben
  • Katharinenkapelle: Sie befindet sich an der südlichen Außenmauer der Stiftskirche
  • Margarethenkapelle: Sie steht in der südlichen Ecke des Petersfriedhofes und wurde 1491 erbaut.
  • Marienkapelle, früher St. Veits-Kapelle genannt, in ihr befindet sich die Gruft vom Erzstift mit einigen Gräbern von Äbten.

Bemerkenswerte Gräber

Bei einem Spaziergang durch den Friedhof kann man zahlreiche bekannte Salzburger Namen und sonst bemerkenswerte Gräber entdecken:

In den Gruftarkaden:

Beim Aufgang zu den Katakomben

Unter den Reihengräbern:

die Grabkreuze der Familie Stumpfögger

Quellen

Lehrerarbeitsgemeinschaft am Pädagogischen Institut Salzburg unter der Leitung von Josef Hübl: Heimatkunde Stadt Salzburg, Salzburger Druckerei, Ausgabe Mai 1974


Bildergalerie