Hundert Salzburger Familien: Unterschied zwischen den Versionen

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* die Folge 84 von Hugo Paul von Henriquez<ref> Hugo Paul von Henriquez (1870-1944), Landeskonservator in Kärnten</ref>, Carl Graf Ledóchowski und Franz Martin,
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* die Folge 84 von Hugo Paul von Henriquez<ref> Hugo Paul von Henriquez (1870-1944), [[Landeskonservator]] in Kärnten</ref>, Carl Graf Ledóchowski und Franz Martin,
 
* die Folge 94 von Hermann R.[itter] von Guttenberg,
 
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Jeweils vorangestellt ist ein den ''Typ'' angebender Buchstabe, der vor allem ein Springen zum Artikel „[[Ritterstand|Salzburger Landstände]]“ erleichtern soll und im Übrigen, ohne Anspruch auf Genauigkeit, zwischen einfachem Adel und bürgerlichen Familien unterscheidet:
  
 
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==Fußnoten, Anmerkungen==
 
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* Anmerkung: Die Tabellenspalte „MGSLK: Bd. (Jg. ..), S.“ verlinkt zu den digital erfassten Texten der MGSLK auf der Website der Österreichischen Nationalbibliothek, das allerdings bislang (2011) die Jahrgänge von 1941 bis 1945 (Nr.n 73 bis 100 der Hundert Familien) noch nicht umfasst.
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* Anmerkung: Die Tabellenspalte „MGSLK: Bd. (Jg. ..), S.“ verlinkt zu den digital erfassten Texten der MGSLK in ANNO (AustriaN Newspapers Online), dem virtuellen Zeitungslesesaal der Österreichischen Nationalbibliothek. wo allerdings bislang (2011) die Jahrgänge von 1941 bis 1945 (Nr.n 73 bis 100 der Hundert Familien) noch nicht erfasst sind.
  
 
==Siehe auch==
 
==Siehe auch==
* Artikel [[Salzburger Familiennamen]]
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* Salzburgwiki-Artikel [[Salzburger Adel]], [[Ritterstand]] und [[Salzburger Familiennamen]]
* Artikel [[Ritterstand]]
 
 
* [[Wikipedia]]-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Martin „Franz Martin“]
 
* [[Wikipedia]]-Artikel [http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Martin „Franz Martin“]
 
* [http://www.fordham.edu/mvst/magazinestacks/salzburg1.html Inhaltsverzeichnisse der Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde (MGSLK)]
 
* [http://www.fordham.edu/mvst/magazinestacks/salzburg1.html Inhaltsverzeichnisse der Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde (MGSLK)]
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[[Datei:Grabmal Volpert von Motzels in der Peterskirche.jpg|thumb|Grabmal Volpert von Motzels in der [[Stiftskirche St. Peter|Peterskirche]]]]
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[[Datei:Grabtafel Georg Anton Freiherrn von Motzels in der Peterskirche.JPG|thumb|Grabtafel Georg Anton Freiherrn von Motzels in der Peterskirche]]
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Die '''Freiherren Motzl von Schernberg zu Grueb''' waren ein [[Salzburger Landstände|landständisches]] [[Salzburger Adel]]sgeschlecht, das zurückging auf den (1654 geadelten) [[Salzburger Hofkanzler]] [[Volpert Motzel]] und im Jahr 1801 in der vierten Generation ausstarb.
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==Genealogie==
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* '''Volpert''' (1655:) von Motzel (*12. Dezember 1604, † 27. Jänner 1662), salzburgischer [Hofkanzler
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** Maria Katharina (* 6. Februar 1640 Eichstätt, † 1. Mai 1719 Salzburg, begraben in St. Peter), verheiratet mit Johann Ludwig von [[Grimming]] († 16. August 1707 Freiburg im Breisgau [damals Vorderösterreich, jetzt [[Deutschland#Baden-Württemberg|Baden-Württemberg]]<nowiki>]</nowiki>)
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** '''Franz''' Karl '''Willibald''' (* 8. Februar 1642 in Eichstätt, † 1. März<!--Ledóchowsky-->/April <!--CoResNo-->1682 [[St. Veit im Pongau]], begraben in der dortigen [[Schloss Schernberg|Schernbergkapelle]]), hochfürstlich salzburgischer Beamter (1663 Rat, 1665 Hofrat, 1670 [[Pfleger]] und Umgelter in [[Mühldorf am Inn|Mühldorf]], 1672 Pfleger in [[Goldegg]] und Landrichter in St. Veit); verh. (1673 Goldegg) mit Maria Barbara [[Graf von Schernberg|Graf von und zu Schernperg]] (* 12. Februar 1654 St. Veit, † 13. Mai 1710 Schernberg<!--; Tochter des Konrad Graf von und zu Schernperg und der Maria Barbara [[Ritz]] von [[Schloss Grubhof|Grub]], wiederverh. 1685 in 2. Ehe mit Raimund Karl von [[Rehlingen]], in 3. Ehe 27. Jänner 1693 mit Virgil Rudolf Emeran [[Gold von Lampoding]]; wird 13. Juni 1670 mit Schernberg belehnt, Lehensbrief vom 2. Oktober 1688 auf den Sitz Grub bei Lofer für sie, M. Euphrosyne v. Graf, geb. Krieger, Therese v. Puchberg, geb. Krieger und Maria Anna von Mannsberg, geb. Prochenberg, erhält 29. Mai 1705 die Bewilligung, die Konrad Graf'schen Lehen auf ihre Kinder Motzel zu übertragen-->)
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*** '''Franz Dietrich''' (1731:) Freiherr von Motzel (* 7. Jänner 1676 St. Veit, † 29. Oktober 1738, begraben Lofer), hochfürstlich salzburgischer Beamter (1695 Hofgerichtsakzessist, 1696 Hofrat, 1701 Pfleger zu Haus und Gröbming, 1704 Pfleger zu Lofer 1729/31 zu [[Werfen]], 1739?! neuerlich zu Lofer; erst (nach seiner Mutter) Mit- dann durch Kauf alleiniger Besitzer des [[Schloss Grubhof|Grubhof]]es der 1708 im Mannesstamm ausgestorbenen Familie [[Ritz]]; verh. mit 1. Maria Anna Josefa von Baumgarten († 1703?), 2. (1707?) Maria Barbara Freiin von Ehingen (* um 1687, † 30. November 1765)
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**** eine Tochter aus erster, drei Töchter aus zweiter Ehe
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**** '''Franz Josef Karl''' (* 4. November 1717 Lofer, † 28. Juli 1771), österreichischer Offizier; 1734 [[Ruperti-Ritterorden]]sritter, 1739 Fähnrich beim k. k. Infanterie-Regiment [[Plaz|Graf Platz]], 1746 Leutnant im selben Regiment, 1752 Hauptmann, sodann Oberstwachtmeister im k. k. Großen Generalstab, 1746 Oberstleutnant; stürzte bei Übersetzung des Dunajez vom Pferd und ertrank
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**** '''Georg Anton''' Franz (* 26. Feber 1729 Lofer, † 3. Feber 1801), hochfürstlich salzburgischer Beamter (1749 <nowiki>[[Hofrat]]s</nowiki>akzessist, 1751 Hofrat, 1753 Pfleger zu Goldegg, 1762 zu [[Moosham]], 1764 Kämmerer, 1770 Hofkammervizepräsident und Direktor der [[Hofkammer]] im Berg- und Salzwesen, 1772 Geheimer Rat), 1770 [[Generalsteuereinnehmer]] der Ritterschaft, besaß nach seinem Vater zunächst mit seinem Bruder, nach dessen Tod alleine Grub; heiratete am 9. November 1773 im [[Salzburger Dom]] Marie Eleonore Josefa Walburga [[Auer von Winkel (Adelsgeschlecht)|Auer von Winkel]] (* um 1750, † 24. Juni 1816; Tochter des Franz Rochus Auer von Winkel und der Marie Karoline Baronin Ocfort); zwei Kinder starben bei der Geburt
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*** '''Maria Barbara''' Josefa (* 15. Mai 1677 St. Veit, † 17..), 1711 mit Schernberg belehnt, erhielt 1713 die Landstandschaft für sich und ihre Erben, verh. 1. (1708) mit Johann Ulrich von Ehingen Freiherrn von Balzhaim († 1711?), 2. (1720) mit Franz Anton Gottfried [[Auer von Winkel (Adelsgeschlecht)|Auer von Winkel]] Freiherrn Gold von Lampoding, Pfleger zu [[Abtenau]]
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** '''Johann Ignaz''' (* 13. Dezember 1645 Salzburg, † 3. April 1708 ebenda) Benediktiner (Ordensname: P. Vital) in [[Erzstift St. Peter|St. Peter]]
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** '''Volbert''' (* 3. August 1648 Salzburg, † 4. April 1679), Benediktiner, Professor für Poetik und Rhetorik und Lehrer des kanonischen Rechts an der [[Universität Salzburg]]
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** '''Maria''' Anna (* [[9. Jänner]] [[1650]] Salzburg, † [[15. Jänner]] [[1717]] ebenda), Benediktinerin (Ordensname: Maria Marina Meinrada), Priorin im [[Stift Nonnberg]]
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** '''Rupert''' (* 24.10.1651), Benediktiner (Ordensname: P. Vital) im Kloster Scheyern ([[Bayern]])
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==Besitzungen==
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Durch Franz Karl Willibald von Motzels Eheschließung (1673) mit Maria Barbara Graf von und zu Schernperg, Tochter des Konrad Graf von und zu Schernperg und der Maria Barbara [[Ritz]] von Grub, kamen die Konrad Graf'schen Lehen, und damit [[Schloss Schernberg|Schernberg]], ebenso in die Familie Motzel (1705/1710) wie jener Anteil von [[Schloss Grubhof|Schloss Grub]], der 1713 zum Alleinbesitz ausgebaut wurde. Das Geschlecht besaß das Gut Grubhof bis 1812.
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Maria Barbara Graf erwirkte allerdings die Erlaubnis, Schernberg - mit Rücksicht auf die Verschwendungssucht des Sohnes Franz Dietrich von Motzel - auf die Tochter Maria Barbara übertragen zu dürfen, welche daraufhin mit Schernberg belehnt wurde. [Das schließt nicht aus, dass Schernberg später im Erbweg an Franz Dietrich fiel.]<ref>Hier liegt eine Dokumentationslücke vor.</ref>
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Wie dies üblich war, enthielten der Adels- und der Freiherrenbrief die Berechtigung, sich nach allen besessenen Gütern zu nennen. Dementsprechend nannte sich etwa Georg Anton Franz Freiherr von Motzel „Freiherr Motzl von Schernberg zu Grueb" oder „Freiherr von Motzl zu Gruebhof".
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==Quellen==
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* [[Karl Ledochowski|Ledóchowski, Karl]]: ''[[Hundert Salzburger Familien|Beiträge zur Salzburger Familiengeschichte]], 5. Motzel'', in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=19280003&zoom=2&seite=00000116&x=18&y=11 68 (1928) 116-120]
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* Erhard Motzel: [http://books.google.at/books?id=ib0w3U3vGEgC ''Die Motzel Genealogie. Teil I - Das Geschlecht.''] Verlag ''Books on Demand'', 2. Aufl. 2010. ISBN 978-3-8391-4771-9
 +
* [[Lorenz Hübner]]: Beschreibung der hochfürstlich-erzbischöflichen Haupt- und Residenzstadt Salzburg und ihrer Gegenden verbunden mit ihrer ältesten Geschichte, Zweiter Band (Statistik), Salzburg 1793. [http://books.google.at/books?id=kWYAAAAAcAAJ&pg=PA279&lpg=PA279&dq=%22Franz+Carl+Freyherr+%22+%22+Georg+Franz+Anton+Freyherr%22+Motzel+motzl+%22von+schernberg%22&source=bl&ots=mzIooAUhBJ&sig=NfXYRdqpHTuA_iIwSbzIpDwyrtc&hl=de&ei=M7g_S8f_Apac_AaWh9mBCQ&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=1&ved=0CAgQ6AEwAA#v=onepage&q=%22Franz%20Carl%20Freyherr%20%22%20%22%20Georg%20Franz%20Anton%20Freyherr%22%20Motzel%20motzl%20%22von%20schernberg%22&f=false S.&nbsp;279.]
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* Zu Franz Dietrich von Motzl:
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** (als Pfleger von Werfen:) [http://www.seelackenmuseum.sbg.at/texte/emigration-protestanten-glaube.pdf „Widerstand aus dem Pongau – Protestanten, Reformation – Emigration“]
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** (als Besitzer des Grubhofes:) [http://209.85.129.132/search?q=cache:zth4EcV2GrMJ:www.burgen-austria.com/Archiv.asp Grubhof (St. Martin bei Lofer) auf www.burgen-austria.com]
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==Fußnoten==
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<references/>
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==Siehe auch==
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*Artikel „[[Schloss Schernberg]]“
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*Artikel zur Familie [[Graf von Schernberg]]
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[[Kategorie:Person (Familie)|!|Motzel]]

Version vom 2. Dezember 2011, 22:19 Uhr

Hundert Salzburger Familien

ist eine Veröffentlichung des Salzburger Landeshistorikers Franz Martin (* 1882, † 1950).
Verlag: Selbstverlag der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde
Erscheinungsjahr: 1946
Erscheinungsort: Salzburg
ISBN –

Allgemeines

Das Werk fasst die Serie „Beiträge zur Salzburger Familiengeschichte“ zusammen, die in 100 Folgen in den Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde (MGSLK), Bd. 67 (1927) bis 84/85 (1944/45), erschienen ist.

Von diesen 100 Folgen wurden

  • die Folge 1 von Viktor Freiherr Handel-Mazzetti[1] und Carl Graf von Ledóchowski,
  • die Folge 2 von Herbert Klein,
  • die Folgen 3, 5, 9 und 37 von Carl Graf von Ledóchowski,
  • die Folgen 4, 10, 11, 15, 16 und 28 von Robert Landauer,
  • die Folge 19 von Robert Sauter-Riedenegg,
  • die Folgen 22 und 23 von Oskar Seefeldner,
  • die Folge 29 von Gisela Pellegrini(-Brandacher),
  • die Folge 74 von Franz Martin und Egon Seefeldner,
  • die Folgen 82 und 83 (letztere zusammen mit Franz Martin) von Carl Weizner,
  • die Folge 84 von Hugo Paul von Henriquez[2], Carl Graf Ledóchowski und Franz Martin,
  • die Folge 94 von Hermann R.[itter] von Guttenberg,
  • die übrigen Folgen im Wesentlichen (gestützt auf Vorarbeiten von Adolf Frank) von Franz Martin

verfasst.

Tabellarische Übersicht

In der folgenden Tabelle sind die behandelten Familien alphabetisch aufgelistet, und zwar unter Angabe der Seitenzahl im Buch sowie der entsprechenden Fundstelle in den MGSLK.

Jeweils vorangestellt ist ein den Typ angebender Buchstabe, der vor allem ein Springen zum Artikel „Salzburger Landstände“ erleichtern soll und im Übrigen, ohne Anspruch auf Genauigkeit, zwischen einfachem Adel und bürgerlichen Familien unterscheidet:

B = bürgerliche Familie
L = landständische Familie
V = sonstige adelige Familie

Typ Familie      Buch:          Seite     MGSLK: Folge MGSLK:   Bd. (Jg. ..),  S.  Anmerkung
B Aberle von Horstenegg 275–276  83 81 (1941) 191-192
V Agliardis 149–151  30 77 (1937) 113-114
V Ainkhäs von Petershausen und Ainkhäshofen 128–132  24 74 (1934) 140-144
B Alt 151–155  31 77 (1937) 115-118
V Altenau 315–316  99 84/85 (1944/45) 63-64
V Aman von Judendorf und Saal 285–286  86 82/83 (1942/43) 57-58
B Aman 298–300  93 82/83 (1942/43) 70-72
B Atzwanger 155–157  32 77 (1937) 119-120
L Auer zu Winkel
später Freiherrn zu Gold von Lampoting
81–88  17 71 (1931) 101-105
B Barisani 239–241  71 80 (1940) 139-140
V Berchthold von Sonnenburg 33–36    4 68 (1928) 113-115
V Berhandsky von Adlersberg 294–296  91 82/83 (1942/43) 66-67
V Bibern 181–182  43 78 (1938) 137-138
V Biechteler von Greiffenthal 183  44 78 (1938) 139
B Braun 291–293  90 82/83 (1942/43) 63-65
B Buchholtz 184  45 78 (1938) 140
L Camerlohr von Weiching 157–160  33 77 (1937) 121-123
B Capeller in Thurnheimb 160–162  34 77 (1937) 124-125
L Caspis 162–165  35 77 (1937) 126-128
V Daubrawa von Daubraweick 165–167  36 77 (1937) 129-130
B Dietrich 185  46 78 (1938) 141
V Dirnhard von Dirnhartstein 269–271  80 81 (1941) 185-186
L Dücker von Haslau 47–54    8 69 (1929) 65-71
V Enck von der Burg 185–187  47 78 (1938) 141-142
L Feiertag von Oberhausen 63–66  12 70 (1930) 51-53
B Fendt 301–302  94 84/85 (1944/45) 49
V Freisauff von Neudegg 255–261  74 81 (1941) 171-176
V Freytag von und zu Freydenfeld 187–188  48 78 (1938) 143
B Frohn 188–190  49 78 (1938) 144-145
V Geyer 271–272  81 81 (1941) 187
V Gilowsky von Urazowa 190–192  50 78 (1938) 146-147
B Grembs 296–298  92 82/83 (1942/43) 68-69
V Gschwendtner von Adel 267  78 81 (1941) 183
V Gschwendtner von Freyenegg 265–266  76 81 (1941) 181
B Gschwendtner, bürgerliche Linie 261–265  75 81 (1941) 177-180
V Gschwentner, adelige Linie 266–267  77 81 (1941) 182
V Hackl zu Saal, Pinzgauer Linie 284–285  85 82/83 (1942/43) 56
V Hafner von Innbachhausen 59–60  10 69 (1929) 77-78
V Hagenauer 192–200  51 78 (1938) 148-155
V Hartmann 229–232  68 80 (1940) 129-132
B Heffter 302–305  95 84/85 (1944/45) 50-52
V Helmreichen zu Brunfeld 66–72  13 70 (1930) 54-59
V Hermes von Fürstenhof 139–141  26 76 (1936) 135-136
B Hofmann 245–255  73 81 (1941) 161-170
B Kaufmann von Söllheim 167–169  37 77 (1937) 131-132
V Kimpflern 169–170  38 77 (1937) 133-134
V Kobold von Dambach 290–291  89 82/83 (1942/43) 62
V Koch von Sternfeld 234–238  70 80 (1940) 134-138
V Koflern 200–202  52 78 (1938) 156-157
V Konhauser von Sternenfeld 233–234  69 80 (1940) 133
V Krueger von Kruegern 202–203  53 78 (1938) 158
V Kürsinger 312–315  98 84/85 (1944/45) 60-62
V Laßberg, Salzburger Linie 175–176  40 77 (1937) 139
L Lasser von Lasseregg 171–175  39 77 (1937) 135-138
V Lebel von Löwenheimb 203–204  54 78 (1938) 159
B Lergetporer 77–78  15 71 (1931) 97-98
V Lospichl 141–145  27 76 (1936) 137-141
V Mabon 317 100 84/85 (1944/45) 65
B Mayr (Hofapotheker) 221–223  64 79 (1939) 73-74
B Mayr (Wirte zum Goldnen Schiff und Gablerbrauer) 223–225  65 79 (1939) 75-76
V Mayr von Mairberg 221  63 79 (1939) 73
V Mayr von Mayrau 214–216  59 79 (1939) 66-67
V Mayr von Mayregg 217–219  61 79 (1939) 69-70
V Mayr von Mayrn 219–221  62 79 (1939) 71-72
V Mayr von Pürglau 213–214  58 79 (1939) 65
V Mayrn 216–217  60 79 (1939) 68
L Mölk 146–147  28 76 (1936) 142
V Moll 308–312  97 84/85 (1944/45) 56-59
L Motzel 36–40    5 68 (1928) 116-120
L Negri, Salzburger Linie der Genueser Familie 225–227  66 79 (1939) 77-78
V Neukomm 147–148  29 76 (1936) 143-144
L Paurnfeind von Eyß 54–59    9 69 (1929) 72-76
V Perger von Emslieb 30–32    3 67 (1927) 21-32
Plain, Mittersill, Sulzau und Hardeck, Die Grafen von 1–17    1 67 (1927) 1-17
B Pflanzmann von Schallmoos  18 71 (1931) 106-108
L Plaz 277–284  84 82/83 (1942/43) 49-55
B Rauchenbichler von Rauchenbühl 133–138  25 76 (1936) 129-134
L Rehlingen 109–116  21 73 (1933) 145-152
V Riedl zu Saal 288–290  88 82/83 (1942/43) 60-61
V Ritz (Salzburger Linie) 72–76  14 70 (1930) 60-64
V Robinig von Rottenfeld 241–244  72 80 (1940) 141-144
B Sauter und Sauter von Riedenegg 89–93  19 72 (1932) 45-49
L Schaffmann von Hämerles (und Khanorowicz) 308  96 84/85 (1944/45) 53-55
B Schallhammer 204–208  55 78 (1938) 160-164
L Schidenhofen von und zu Stumb 117–121  22 74 (1934) 129-133
V Schnedizeni 209–210  56 78 (1938) 165
B Seefeldner 122–128  23 74 (1934) 134-139
B Solari 268–269  79 81 (1941) 184
L Staudacher von Wispach 176–179  41 77 (1937) 140
V Staufenecker, Die, Burggrafen von Plain 18–29    2 67 (1927) 18-20
V Stöckl zu Schwarzegg und Judendorf 287–288  87 82/83 (1942/43) 59
B Triendl 61–62  11 69 (1929) 79-80
L Ueberacker 94–107  20 72 (1932) 50-64
L Weckherlin von Adlstetten 210–212  57 78 (1938) 165-168
B Weiser 43–46    7 68 (1928) 123-126
B Weitmoser 41–43    6 68 (1928) 121-122
B Weizner 272–274  82 81 (1941) 188-190
B Wiederwald 227–228  67 79 (1939) 79-80
B Zezi 179–180  42 77 (1937) 143-144
L Zillner von Zillerberg 79–81  16 71 (1931) 99-100
Nachträge, Verzeichnisse, Register 84/85 (1944/45) 66-90

Fußnoten, Anmerkungen

  1. Generalmajor Viktor [Freiherr von] Handel-Mazzetti (* 1844, † 1927, Offizier und oberösterreichischer Archivar).
  2. Hugo Paul von Henriquez (1870-1944), Landeskonservator in Kärnten
  • Anmerkung: Die Tabellenspalte „MGSLK: Bd. (Jg. ..), S.“ verlinkt zu den digital erfassten Texten der MGSLK in ANNO (AustriaN Newspapers Online), dem virtuellen Zeitungslesesaal der Österreichischen Nationalbibliothek. wo allerdings bislang (2011) die Jahrgänge von 1941 bis 1945 (Nr.n 73 bis 100 der Hundert Familien) noch nicht erfasst sind.

Siehe auch


Grabmal Volpert von Motzels in der Peterskirche
Grabtafel Georg Anton Freiherrn von Motzels in der Peterskirche

Die Freiherren Motzl von Schernberg zu Grueb waren ein landständisches Salzburger Adelsgeschlecht, das zurückging auf den (1654 geadelten) Salzburger Hofkanzler Volpert Motzel und im Jahr 1801 in der vierten Generation ausstarb.

Genealogie

  • Volpert (1655:) von Motzel (*12. Dezember 1604, † 27. Jänner 1662), salzburgischer [Hofkanzler
    • Maria Katharina (* 6. Februar 1640 Eichstätt, † 1. Mai 1719 Salzburg, begraben in St. Peter), verheiratet mit Johann Ludwig von Grimming († 16. August 1707 Freiburg im Breisgau [damals Vorderösterreich, jetzt Baden-Württemberg])
    • Franz Karl Willibald (* 8. Februar 1642 in Eichstätt, † 1. März/April 1682 St. Veit im Pongau, begraben in der dortigen Schernbergkapelle), hochfürstlich salzburgischer Beamter (1663 Rat, 1665 Hofrat, 1670 Pfleger und Umgelter in Mühldorf, 1672 Pfleger in Goldegg und Landrichter in St. Veit); verh. (1673 Goldegg) mit Maria Barbara Graf von und zu Schernperg (* 12. Februar 1654 St. Veit, † 13. Mai 1710 Schernberg)
      • Franz Dietrich (1731:) Freiherr von Motzel (* 7. Jänner 1676 St. Veit, † 29. Oktober 1738, begraben Lofer), hochfürstlich salzburgischer Beamter (1695 Hofgerichtsakzessist, 1696 Hofrat, 1701 Pfleger zu Haus und Gröbming, 1704 Pfleger zu Lofer 1729/31 zu Werfen, 1739?! neuerlich zu Lofer; erst (nach seiner Mutter) Mit- dann durch Kauf alleiniger Besitzer des Grubhofes der 1708 im Mannesstamm ausgestorbenen Familie Ritz; verh. mit 1. Maria Anna Josefa von Baumgarten († 1703?), 2. (1707?) Maria Barbara Freiin von Ehingen (* um 1687, † 30. November 1765)
        • eine Tochter aus erster, drei Töchter aus zweiter Ehe
        • Franz Josef Karl (* 4. November 1717 Lofer, † 28. Juli 1771), österreichischer Offizier; 1734 Ruperti-Ritterordensritter, 1739 Fähnrich beim k. k. Infanterie-Regiment Graf Platz, 1746 Leutnant im selben Regiment, 1752 Hauptmann, sodann Oberstwachtmeister im k. k. Großen Generalstab, 1746 Oberstleutnant; stürzte bei Übersetzung des Dunajez vom Pferd und ertrank
        • Georg Anton Franz (* 26. Feber 1729 Lofer, † 3. Feber 1801), hochfürstlich salzburgischer Beamter (1749 [[Hofrat]]sakzessist, 1751 Hofrat, 1753 Pfleger zu Goldegg, 1762 zu Moosham, 1764 Kämmerer, 1770 Hofkammervizepräsident und Direktor der Hofkammer im Berg- und Salzwesen, 1772 Geheimer Rat), 1770 Generalsteuereinnehmer der Ritterschaft, besaß nach seinem Vater zunächst mit seinem Bruder, nach dessen Tod alleine Grub; heiratete am 9. November 1773 im Salzburger Dom Marie Eleonore Josefa Walburga Auer von Winkel (* um 1750, † 24. Juni 1816; Tochter des Franz Rochus Auer von Winkel und der Marie Karoline Baronin Ocfort); zwei Kinder starben bei der Geburt
      • Maria Barbara Josefa (* 15. Mai 1677 St. Veit, † 17..), 1711 mit Schernberg belehnt, erhielt 1713 die Landstandschaft für sich und ihre Erben, verh. 1. (1708) mit Johann Ulrich von Ehingen Freiherrn von Balzhaim († 1711?), 2. (1720) mit Franz Anton Gottfried Auer von Winkel Freiherrn Gold von Lampoding, Pfleger zu Abtenau
    • Johann Ignaz (* 13. Dezember 1645 Salzburg, † 3. April 1708 ebenda) Benediktiner (Ordensname: P. Vital) in St. Peter
    • Volbert (* 3. August 1648 Salzburg, † 4. April 1679), Benediktiner, Professor für Poetik und Rhetorik und Lehrer des kanonischen Rechts an der Universität Salzburg
    • Maria Anna (* 9. Jänner 1650 Salzburg, † 15. Jänner 1717 ebenda), Benediktinerin (Ordensname: Maria Marina Meinrada), Priorin im Stift Nonnberg
    • Rupert (* 24.10.1651), Benediktiner (Ordensname: P. Vital) im Kloster Scheyern (Bayern)

Besitzungen

Durch Franz Karl Willibald von Motzels Eheschließung (1673) mit Maria Barbara Graf von und zu Schernperg, Tochter des Konrad Graf von und zu Schernperg und der Maria Barbara Ritz von Grub, kamen die Konrad Graf'schen Lehen, und damit Schernberg, ebenso in die Familie Motzel (1705/1710) wie jener Anteil von Schloss Grub, der 1713 zum Alleinbesitz ausgebaut wurde. Das Geschlecht besaß das Gut Grubhof bis 1812.

Maria Barbara Graf erwirkte allerdings die Erlaubnis, Schernberg - mit Rücksicht auf die Verschwendungssucht des Sohnes Franz Dietrich von Motzel - auf die Tochter Maria Barbara übertragen zu dürfen, welche daraufhin mit Schernberg belehnt wurde. [Das schließt nicht aus, dass Schernberg später im Erbweg an Franz Dietrich fiel.][1]

Wie dies üblich war, enthielten der Adels- und der Freiherrenbrief die Berechtigung, sich nach allen besessenen Gütern zu nennen. Dementsprechend nannte sich etwa Georg Anton Franz Freiherr von Motzel „Freiherr Motzl von Schernberg zu Grueb" oder „Freiherr von Motzl zu Gruebhof".

Quellen

Fußnoten

  1. Hier liegt eine Dokumentationslücke vor.

Siehe auch