Carl I. Spängler: Unterschied zwischen den Versionen

Aus SALZBURGWIKI
Zur Navigation springen Zur Suche springen
(ergänzt)
K (Textersetzung - „Karl (II.) Spängler“ durch „Carl II. Spängler“)
Zeile 10: Zeile 10:
 
* Robert Karl Alois (* [[15. Dezember]] [[1859]] in der Stadt Salzburg)<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TFBXII/?pg=163 Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band XII, S. 159.]</ref>,
 
* Robert Karl Alois (* [[15. Dezember]] [[1859]] in der Stadt Salzburg)<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TFBXII/?pg=163 Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band XII, S. 159.]</ref>,
 
* Ida Henrika Leopoldina (* [[1. November]] [[1862]] in der Stadt Salzburg)<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TFBXIII/?pg=47 Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band XIII, S. 45.]</ref>,
 
* Ida Henrika Leopoldina (* [[1. November]] [[1862]] in der Stadt Salzburg)<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TFBXIII/?pg=47 Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band XIII, S. 45.]</ref>,
* [[Karl (II.) Spängler|Carl Alois Heinrich]] (* [[20. Mai]] [[1864]] in der Stadt Salzburg; † [[19. Oktober]] [[1954]] ebenda)<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TFBXIII/?pg=108 Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band XIII, S. 106.]</ref> und
+
* [[Carl II. Spängler|Carl Alois Heinrich]] (* [[20. Mai]] [[1864]] in der Stadt Salzburg; † [[19. Oktober]] [[1954]] ebenda)<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TFBXIII/?pg=108 Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band XIII, S. 106.]</ref> und
 
* Maria Henriette Ruperta (* [[25. September]] [[1866]] in der Stadt Salzburg)<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TFBXIII/?pg=185 Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band XIII, S. 183.]</ref>.
 
* Maria Henriette Ruperta (* [[25. September]] [[1866]] in der Stadt Salzburg)<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-dompfarre/TFBXIII/?pg=185 Taufbuch der Dompfarre Salzburg, Band XIII, S. 183.]</ref>.
  
Zeile 19: Zeile 19:
 
Carl Spängler zählte [[1870]] zu den ersten Funktionären der in diesem Jahr gegründeten [[Internationale_Stiftung_Mozarteum|Internationalen Stiftung Mozarteum]]. Er schuf die finanzielle Basis zur Herausgabe des sogenannten Köchel-Verzeichnisses. In diesen hatte der Historiker [[Ludwig Ritter von Köchel]] alle Werke von [[Wolfgang Amadé Mozart]] aufgelistet.
 
Carl Spängler zählte [[1870]] zu den ersten Funktionären der in diesem Jahr gegründeten [[Internationale_Stiftung_Mozarteum|Internationalen Stiftung Mozarteum]]. Er schuf die finanzielle Basis zur Herausgabe des sogenannten Köchel-Verzeichnisses. In diesen hatte der Historiker [[Ludwig Ritter von Köchel]] alle Werke von [[Wolfgang Amadé Mozart]] aufgelistet.
  
In seinen Funktionen in der Bank und der Mozartstiftung folgte ihm sein Sohn [[Karl (II.) Spängler|Karl]]<ref>Die Schreibweise des Vornamens des Sohnes „Karl“ im Gegensatz zu dem des Vaters und zur Firma ist durch die Darstellung auf der [http://www.spaengler.co.at/011/cmsnew2.nsf/channel_1_1_10.html?OpenPage&charset=windows-1252 Homepage des Bankhauses] beglaubigt.</ref>(II.) nach.
+
In seinen Funktionen in der Bank und der Mozartstiftung folgte ihm sein Sohn [[Carl II. Spängler|Karl]]<ref>Die Schreibweise des Vornamens des Sohnes „Karl“ im Gegensatz zu dem des Vaters und zur Firma ist durch die Darstellung auf der [http://www.spaengler.co.at/011/cmsnew2.nsf/channel_1_1_10.html?OpenPage&charset=windows-1252 Homepage des Bankhauses] beglaubigt.</ref>(II.) nach.
  
 
Er gründete mit Gleichgesinnten den [[Salzburger Stadtverein]], um die Abtragung der [[Festung Hohensalzburg]] zur Gewinnung von Baumaterial für die [[Salzachregulierung]] zu verhindern.
 
Er gründete mit Gleichgesinnten den [[Salzburger Stadtverein]], um die Abtragung der [[Festung Hohensalzburg]] zur Gewinnung von Baumaterial für die [[Salzachregulierung]] zu verhindern.

Version vom 18. August 2022, 21:13 Uhr

Plakat für die Sonderausstellung SPLASH Kurbetrieb und Badespass in Salzburg im Salzburg Museum. Aufnahme von Carl von Frey (* 1826; † 1896): Der Bankier Carl Spängler vor den Kabinen der Schwimmschule am Leopoldskroner Weiher, 1890, © Stadtarchiv Salzburg, Fotosammlung Carl von Frey.
Das Grab von Carl Spängler auf dem Salzburger Kommunalfriedhof

Carl Spängler (* 26. Juni 1825 in der Stadt Salzburg[1]; † 16. Oktober 1902 ebenda)[2] war der Gründer des Bankhauses Carl Spängler.

Leben

Maria Karl Joseph Kaspar Spängler war ein Sohn des Salzburger Bürgermeisters Alois Spängler (* 1800; † 1875) und seiner Frau Theresia, geborene Meßner (* 1803; † 1883).

Zusammen mit seinem Bruder, dem Kaiserlichen Rat Dr. med. Alois II. Spängler, war er ein Mitkämpfer bei der Revolution im Oktober 1848. Zunächst erhielt Carl einen Landesverweis, der jedoch schon bald wieder aufgehoben wurde. Es kam zu Meinungsverschiedenheiten mit seinem sehr traditionsbewussten und erzkonservativen Vater, woraufhin Carl beschloss nach Amerika auszuwandern. Im letzten Moment hielt ihn dann aber die Liebe davor zurück und er heiratete am 22. August 1855 Leopoldine Maria Rosina Duregger, die Tochter des Salzburgers, aus Südtirol eingewanderten Spediteurs Alois Johann Maria Duregger und der aus Regensburg stammenden Henriette Bolland. Mit dieser hatte er zumindest fünf Kinder:

Die Familie wohnte im Antretterhaus (Mozartplatz 4) in der Altstadt der Stadt Salzburg. Ihm gehörte auch das Metzgerhaus im Mönchsbergviertel auf dem Mönchsberg.

1854 war Carl in das Geschäft – ein Speditions-, Wechsel und Bankgeschäft – seines Schwiegervaters eingestiegen. Am 1. Juli 1855 schieden sein Vater und er aus dem Textilhandelsunternehmen "Franz Anton Spängler" aus. Dieses hatte sein Vater zusammen mit dessen Bruder Josef Johann Spängler geführt. Das Unternehmen seines Schwiegervaters hatte sich aus der Mayer'sichen Großhandlung entwickelt, die bereits 1590 urkundlich im Schatz-Durchhaus erwähnt wurde. Duregger hatte dort 1827 neben dem Kommissionshandel und der Spedition ein kleines Geldwechselgeschäft angemeldet, welches er 1828 gewerberechtlich anmeldete und als eigenständigen Geschäftszweig betrieb. Daher gilt das Jahr 1828 als das Gründungsjahr der späteren Spänglerbank.

Carl Spängler zählte 1870 zu den ersten Funktionären der in diesem Jahr gegründeten Internationalen Stiftung Mozarteum. Er schuf die finanzielle Basis zur Herausgabe des sogenannten Köchel-Verzeichnisses. In diesen hatte der Historiker Ludwig Ritter von Köchel alle Werke von Wolfgang Amadé Mozart aufgelistet.

In seinen Funktionen in der Bank und der Mozartstiftung folgte ihm sein Sohn Karl[8](II.) nach.

Er gründete mit Gleichgesinnten den Salzburger Stadtverein, um die Abtragung der Festung Hohensalzburg zur Gewinnung von Baumaterial für die Salzachregulierung zu verhindern.

Er war Mitglied des Verwaltungsrates der Salzkammergut-Lokalbahn AG.[9]

Er fand seine letzte Ruhestätte auf dem Salzburger Kommunalfriedhof.

Quellen

Einzelnachweise