Chronologie von Grüll Fischspezialitäten und Bistro

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Chronologie von Grüll Fischspezialitäten und Bistro fasst alle bekannten Daten rund um die Entstehung, Weiterentwicklung, Produkte und Auszeichnungen von Grüll Fischspezialitäten und Bistro, dem ersten österreichischen Produzenten von heimischem Stör-Kaviar aus eigener Zucht, zusammen. Datenstand: Jänner 2026.

Walter Grüll mit seiner 'Trophée Gourmet 2011'

1963

1963: Walter Grüll, Gründer von Grüll Fischspezialitäten, kommt in der Stadt Salzburg zur Welt und wächst im Salzburger Stadtteil Parsch auf.

1975

1975: Schon als Zwölfjähriger züchtet Walter Grüll Fische im Keller seines Elternhauses in Salzburg-Parsch.

1981

1981, Herbst: Nach der Matura beginnt Walter Grüll im Herbst so richtig mit der Fischzucht neben seinem Job beim Land Salzburg, mit dem Verkauf von Fischen direkt ab Fischbecken und an die Gastronomie.

1983

1983: Am 31. August entdeckt Walter Grüll rund 1 300 tote Fische in den Wasserbecken seiner Fischzucht an der Hellbrunner Allee. Die Fische dürften an einer Chemikalie verendet sein, die jemand aus Dummheit oder böser Absicht in die Becken geschüttet hatte. Grüll beziffert den Schaden mit rund 20.000,-- öS. Bei den Fischen handelte es sich um Forellen, Saiblinge, Karpfen und Zander.[1]

1993

1993, 12. Februar: Walter Grüll eröffnet mit Bernhard Zisler das Geschäft "Al Pescatore" in einer ehemaligen Metzgerei in Grödig.

1998

1998, Mai: Walter Grüll bricht zu einer Fischzucht-Entwicklungshilfe nach Peru auf.

Bild 1: Ankunft in Arequipa im Altoplano.
Bild 2: Räucher-Unterricht im Freien
Bild 3: Walter Grüll scheint von der lokalen Spezialität "Cui" – Meerschweinchen – begeistert zu sein.
Bild 4: Von links: Ingeniero Ricardo vom Fischereibetrieb ARAPA SA., Walter Grüll und Mauricio, ein Mitarbeiter Ricardos;


Bild 1: Auf dem Arapa-See bei der Fischzucht.
Bild 2: Der Stolz des Unternehmens: eine Dosenabfüllanlage.
Bild 3: Grüll packt selbst an: Geräuchertes wird verstaut.

2002

2002: Die langfristige Entscheidung, selbst Störe zu züchten und Kaviar herzustellen, trägt in diesem Jahr nach rund zehn Jahren Arbeit erstmals Früchte – Kaviar.

2008

2008: Auszeichnung des Genuss Guide Österreich: Bestes Geschäft für genussvollen Einkauf.[2]

2009

2009: Auszeichnung des Genuss Guide Österreich: Bestes Geschäft für genussvollen Einkauf.

2010

2010: Auszeichnung des Genuss Guide Österreich: Bestes Geschäft für genussvollen Einkauf.

2011

2011, Mai: Walter Grüll wird als einziger im Bundesland Salzburg mit der Trophée Gourmet A la Carte ausgezeichnet.

Bild 1: Nostalgischer Blick zurück: die noch alte Metzgerei, Februar 2011.
Bild 2: Nostalgischer Blick zurück: so sah es dort aus, wo es heute ins Bistro geht, Februar 2011.
Bild 3: Nostalgischer Blick zurück: Walter und Sohn Patrick immer fröhlich bei der Arbeit, Februar 2011.


Bild 1: Nostalgischer Blick zurück und an die Decke im Geschäft, November 2011.
Bild 2: Nostalgischer Blick zurück und an die Decke im Geschäft, November 2011.

2012

Das Jahr des Umbaus:

Bild 1: Während der Umbauarbeiten, Juni 2012.
Bild 2: Familie Grüll im Einsatz v. l. Walter, Tochter Alexandra, Gattin Ursula und Sohn Patrick.
Bild 3: Walter mit Tochter Alexandra und Sohn Patrick.


Bild 1: Während der Umbauarbeiten: Walter Grüll im August 2012.
Bild 2: Während der Umbauarbeiten: September 2012.

2012

→ Auszeichnung des Genuss Guide Österreich: Bestes Geschäft für genussvollen Einkauf.
→ Auszeichnung von Via Culinaria, der kulinarisch-touristischen Initiative im Salzburger Land.
18. August: Die Facebook-Seite des Unternehmens geht online.
Dezember: Nach dem Umbau eröffnet Grüll sein Geschäft und sein Bistro Grüll komplett neu.

2013

2013:
→ Auszeichnung des Genuss Guide Österreich: Bestes Geschäft für genussvollen Einkauf.
→ Die Mitbesitzer des Fischhandels sind aus dem Unternehmen ausgeschieden und mit Ende 2013 hieß das Unternehmen nun "Grüll Fischhandel".
→ Eine eigene Fischgewürz-Linie, die von Patrick Grüll entwickelt wurde, kommt auf den Markt: Mediterranes Fischgewürz, ein fruchtiges Gewürz, BBQ-Fish-Gewürz, Scampi N° 5, ein traditionelles Fischgewürz sowie Pfeffer.

2014

2014: Das Genusskochbuch "Grüll, Inspiration und Genuss" unter Federführung des Sohnes Patrick Grüll erscheint auf dem Markt.

2015

Weltneuheit Strottarga.
2015:
→ Das Bistro wird vom renommierten österreichischen Genießermagazin Falstaff mit 81 Punkten ausgezeichnet.
→ Der Fotograf und Hobbykoch aus Leidenschaft Constantin Fischer führt Anfang 2015 die Kaviarprodukte von Grüll in der Schweiz ein. Mitte des Jahres wird mit dem Schweizer Partner David Brunner, Geschäftsführer und Inhaber von Brunner & Brunner, Frische Fische & Meeresfrüchte in Pfäffikon, ein Vertriebspartner gefunden.
→ Präsentation der Weltneuheit Strottarga.
28. Mai: Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer junior besucht die Grüll Fischhandel GmbH.
November: Schüler des Sparkling-Science-Projekts CSI: TRACE your FOOD der BOKU – Universität für Bodenkultur Wien – besuchen Grüll in Grödig und "studieren" den Kaviar.

2016

Walter Grüll
2016
2016:
→ Auszeichnung des Genuss-Guide Österreich: Bestes Geschäft für genussvollen Einkauf
→ "Salzburg exportiert Genuss" (nach Hamburg): Walter Grüll und Andreas Döllerer präsentieren ihre Kulinarik in Hamburg.
→ Das Bistro wird vom renommierten österreichischen Genießer­magazin Falstaff mit 82 Punkten und einer Gabel ausgezeichnet.
→ (Weltneuheit: Zusammen mit dem Grödiger Metzgermeister Stephan Fuchs ("Hofmetzgerei Fuchs") hoben sie die "Laxfurter" aus der Taufe. "Laxfurter" sehen aus wie Frankfurter Würste, bestehen aber zu 100 Prozent aus Fisch.)
→ Oktober: Weltneuheit Kaviarpraline
Februar: Weltneuheit "Marlin Chips": Das Unternehmen bringt mit "Marlin Chips", knusprigen Chips vom Schwertfisch, ein neues Produkt auf den Markt; Zutaten: vom Filet des blauen Marlins (Schwertfisch), Salz, Gewürze, kalter Holzrauch, Pflanzenöl; in luftdichten Dosen zum Mitnehmen abgepackt, haltbar ca. fünf bis sechs Monate.

2017

Alexandra Grüll startete im Juni 2017 ein Nachhaltigkeitsprojekt
2017: Stör-Filet in Olivenöl
2017:
Weltneuheit: Störfilet in Olivenöl: Das Team um Walter Grüll dachte darüber nach, dass es zwar Sardellen, Sardinen, Thunfisch und anderes in Dosen gibt, jedoch kein Störfleisch in Dosen. Also kreierten sie Störfilet in Olivenöl, verpackt in Dosen, und alles wurde im Betrieb in Grödig selbst produziert.
→ Auszeichnung des Genuss Guide Österreich: Bestes Geschäft für genussvollen Einkauf
→ Auszeichnung des Gault-Millau
→ Beim Wiener Opernball am 23. Februar ist das Unternehmen Grüll erstmals mit seinen Kaviar-Produkten vertreten.
Frühjahr:
→ Walter Grüll wird im Rahmen des Projekts Game-Changer der Wirtschaftskammer Salzburg im Frühjahr 2017 von Cornelia Krispler porträtiert.
Alexandra Grüll hat die Idee, fein passiertes Fleisch vom Wels, dem größten reinen Süßwasserfisch, mit Bärlauch zu Bärlauch-Wels-Würsten zu kombinieren.
April: Grüll Fischhandel ist der erste EU-zertifizierte Fischerei-Erzeugnisbetrieb im Bundesland Salzburg.
Juni: Tochter Alexandra Grüll startet ein Nachhaltigkeitsprojekt.
August: Anlässlich des 20-jährigen Gastrojubiläums von Yaoyao Hu Ende August (mit 1 000 Gästen) kreiert Walter Grüll etwas Besonderes: Er verfeinerte seinen Störkaviar mit Ingwersalz und Zitronengras.
Oktober: Sepp Forcher besucht Walter Grüll für die Produktion "Klingendes Österreich".
Dezember: In einer Sonderausgabe der "Salzburger Nachrichten" "Die besten Produkte unseres Landes 2017" ist Walter Grüll mit seinem Kaviar auf zwei Seiten vertreten.

2018

Bild 1: Mai 2018: Fischspieße
Bild 3: Sushi


Bild 1: Sushi- und Makivariationen
Bild 2: Fischplatte

März: Grüll bringt zwei neue Lebensmittel auf den Markt: eine Lachsstreichwurst und Fjordstangerl – die erste reine Fisch-Cabanossi.
14. Mai: Walter Grüll wird zum zweiten Mal mit der Trophée Gourmet A la Carte ausgezeichnet.
Juni: Zu Beginn der Grillsaison werden jeweils samstags fertige Grillspieße angeboten.

2019

Jänner: Halleiner Modeschülerinnen kleiden Fisch-Grüll-Team neu ein: Anfang des Jahres entwarfen drei Schülerinnen des vierten Jahrgangs der Modeschule Hallein im Rahmen ihrer Diplomarbeit neue Arbeitskleidung für die Mitarbeiter der Grüll Fischhandel GesmbH.
28. Februar 2019: Walter Grüll und sein Kaviar waren erneut am Wiener Opernball vertreten, der 2019 im Zeichen der Wiener Staatsoper stand, die in diesem Jahr ihr 150‑Jahr‑Jubiläum feierte.
März: Walter Grüll sowie die Vier-Hauben-Köche Rudi und Karl Obauer aus Werfen werden beim Menü der Life+ Solidarity Gala 2019 in Wien mitkochen und waren am 25. März für einen "Probegalopp" vor Journalisten nach Wien gefahren.
Juni: Im Juni fand die Life+ Solidarity Gala 2019 statt.
18. September: Wirtshausführer Produzent 2020: Walter Grüll wurde mit seiner Grüll Fischhandel GesmbH in Grödig als "Produzent 2020" ausgezeichnet.
18. November: Walter Grüll und Walter Trausner stellen ihre Weltneuheit, den Caviar Vodka, vor.
→ Das Bistro wurde im Falstaff mit zwei Gabeln und 85 Punkten ausgezeichnet: Essen 44/50 – Service 18/20 – Weinkarte 16/20 – Ambiente 7/10.

Bild 1: Halleiner Modeschülerinnen kleiden Fisch-Grüll-Team neu ein, von links: Emmanuel Gobiet, Walter Grüll und seine Tochter Alexandra, und Stefan Schneider in der neuen Arbeitskleidung.
Bild 2: Life+ Solidarity Gala 2019 mit Salzburger Beteiligung, Probegalopp im März, von links: Walter Grüll, Karl und Rudi Obauer.
Bild 3: Caviar Vodka von Grüll, Walter Grüll (links) mit Walter Trausner.

2020

August 2020, Caviar Vodka
August: Unser neuer "Austern-Vodka" – einzigartig wie eine Perle! Ideal für zwei! Grundsätzlich vereint der White-Pearl-Vodka hochreinen Vodka aus der Biosphärenregion Lungau mit sechs Stück feinster Austern aus Frankreich. Der Rest bleibt ein gut gehütetes Geheimnis., schreibt das Unternehmen auf seiner Facebook-Seite.
→ Das Bistro wird im Falstaff mit zwei Gabeln und 85 Punkten ausgezeichnet: Essen 44/50 – Service 18/20 – Weinkarte 16/20 – Ambiente 7/10

2021

→ Das Bistro wurde von "A la Carte, Magazin für Ess- und Trinkkultur" mit einem Stern ausgezeichnet und ist somit im Ranking der Top 100 Restaurants der Spitzengastronomie in Österreich vertreten.
Dezember: Aufgrund der anhaltenden Coronapandemie bot das Unternehmen eine interessante Abholmöglichkeit von Bestellungen zu den Weihnachtsfeiertagen an. Es gab am 23. und 24. Dezember einen Kühlwagen vor dem Geschäft, wo man seine Bestellungen an der frischen Luft abholen konnte.
→ Das Bistro wird im Falstaff mit zwei Gabeln und 85 Punkten ausgezeichnet: Essen 44/50 – Service 18/20 – Weinkarte 16/20 – Ambiente 7/10

2022

→ Das Unternehmen beliefert die stadt-salzburger Pizzeria Pizza Pura mit Kaviar, deren teuerste Pizza mit Kaviar um 450 Euro angeboten wird.
→ Das Bistro wird im Falstaff mit zwei Gabeln und 85 Punkten ausgezeichnet: Essen 44/50 – Service 18/20 – Weinkarte 16/20 – Ambiente 7/10.

2023

→ Das Bistro wird im Falstaff mit zwei Gabeln und 85 Punkten ausgezeichnet: Essen 44/50 – Service 18/20 – Weinkarte 16/20 – Ambiente 7/10.

2024

→ Die neuesten Produkte sind Kaviar-Seife (in Zusammenarbeit mit der Salzburger Kosmetikfirma Varga), Cashewnüsse der Firma Plank in Grödig mit Garnelenpulver (Umami; die Zutaten sind 97 Tiroler Süßwassergarnelen und drei Prozent Salz aus Salzburg, Cayennepfeffer und Paprika), Garum (Fischsauce), Störum (Sauce aus Resten, Karkassen und Fischköpfen vom Stör; für drei Liter werden 15 Kilogramm Fischteile und zehn Kilogramm Salz benötigt; die dabei entstehende Flüssigkeit wird mit Eiweiß geklärt) und Austrian Shrimp Vodka (eine konsequente Fortsetzung der Zusammenarbeit von Walter Grüll mit dem Lungauer Destillateur Walter Trausner, der das Garnelenpulver mit Anis, Dill, Zitrone und Paprika in Fässern aus Zedernholz einmaischt).

Bild 1: Umami, die 5. Geschmacksrichtung neben süß, sauer, salzig und bitter. Ein Gewürzpulver, das Walter Grüll aus Garnelen produziert.
Bild 2: Verschiedene Sughi von Walter Grüll: Frutti di Mare, Stör-Gulasch, Chili con Stör.
Bild 3: Sushi


Bild 1: Kaviar-Seife
Bild 2: In der Bildmitte Cashewnüsse der Firma Plank in Grödig mit Garnelenpulver (Umami; die Zutaten sind 97 Tiroler Süßwassergarnelen und drei Prozent Salz aus Salzburg, Cayennepfeffer und Paprika).
Bild 3: Störfilet in Olivenöl in verschiedenen Varianten von Harald Huber, Fischerwirt in Salzburg-Liefering.

Alle Bilder Grüll Fischspezialitäten und Bistro

Ein Erdnussspender aus dem Jahr 1952.
 Grüll Fischspezialitäten und Bistro – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Quellen

  • Einträge im SALZBURGWIKI sowie facebook des Unternehmens
  • "Das kreative Netzwerk des Fischers aus Grödig", ein Beitrag von Peter Gnaiger in den SN vom 29. Jänner 2024

Einzelnachweise

  1. www.sn.at, Archiv der "Salzburger Nachrichten", Ausgabe vom 2. September 1983, Seite 5
  2. Was ist Genuss Guide – siehe www.genuss-guide.net
Grüll Fischhandel in Grödig
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