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Bild des Tages

Wildkogel und Salzachtal.jpg

Winter im Salzburger Land

Im Vordergrund des Bildes befinden sich Skipiste und Speicherteich vor der Bergstation der Smaragdbahn. Dahinter links der Wildkogel, in der Bildmitte das Salzachtal und rechts die Kette der Hohen Tauern. Christina Nöbauer hat dieses Bild gemacht.


Heute vor...

... 380 Jahren
kommt Hans Adam Weißenkirchner in Laufen an der Salzach (Rupertiwinkel), salzburgisch-steirischer Bildhauer, zur Welt
... 276 Jahren
kommt Josef Schwaiger in Dienten zur Welt, Schulleiter der Vikariatschule und Mesner im Vikariat Hinterthal
... 169 Jahren
wird Adelgundis Thalmann OSB einstimmig zur Äbtissin der Benediktinerinnenabtei Nonnberg gewählt
... 118 Jahren
enden in Zell am See die 2. Österreichischen Ski-Meisterschaften
... 98 Jahren
berichten Salzburger Zeitungen erstmals von der Idee des Landeshauptmanns Dr. Franz Rehrl, auf den Gaisberg eine Kombination von Straße und Seilschwebebahn errichten zu wollen
... 71 Jahren
beschließt der Salzburger Gemeinderat den wiederaufgebauten Arkadentrakt des Bürgerspitals St. Blasius für das Salzburger Museum Carolino-Augusteum auszugestalten
... 41 Jahren
erfolgt die Erstlandung einer Boeing 747, des damals größten zivilen Personenflugzeuges der Welt, der israelischen Fluggesellschaft EL AL auf dem Flughafen Salzburg, die eine Pilgergruppe des "Rupertusblattes", organisiert vom Salzburger Reisebüro REISEN+FREIZEIT, ins Heilige Land bringt
... 20 Jahren
beginnen die Olympischen Winterspiele von Turin in der norditalienischen Region Piemont, bei denen Salzburgs Wintersportler zwei Gold-, fünf Silber- und vier Bronzemedaillen gewinnen
... 13 Jahren
verteidigt Alisa Buchinger ihren Weltmeistertitel in Karate und gewinnt bei der U21-EM in Konya (Türkei) in der Klasse 60+ Gold
... 5 Jahren
entgleist auf der Westbahnstrecke im Bereich des Bahnhofs Hallwang-Elixhausen ein Güterzug
... 1 Jahren
stehen in der Firma Kaindl Holzindustrie in Kleßheim in Wals-Siezenheim am Abend im Bereich der Holztrocknung Teile einer Filteranlage im Vollbrand

Siehe auch 10. Februar im Portal:Geschichte

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"Das in Salzburg zu errichtende Mozart-Festspielhaus. Nach den Plänen der Architekten Ferdinand Fellner und Hermann Helmer." Eine Zeichnung, erschienen am 7. September 1890 in der "Neuen Illustrirten Zeitung".

Die Geschichte der Salzburger Festspielhäuser reicht in das Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Das älteste Festspielhaus Österreichs wurde am 13. August 1925 eröffnet – in der 1840 errichteten Winterreitschule im Salzburger Festspielbezirk. Es dauerte gut ein halbes Jahrhundert, bis man sich nach dem Tod von Wolfgang Amadé Mozart doch seiner Größe erinnerte und am 2. September 1842 ein Denkmal an ihn auf dem Mozartplatz enthüllte. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden dann Mozartfeste veranstaltet und die ersten festlichen Mozartopern in der Stadt Salzburg aufgeführt. Zwar gab es bereits das Salzburger Stadttheater, jedoch fehlte ein geeigneter Veranstaltungsort für Konzerte.

Der Elan der Gründerzeit und die Gründung der 'Richard-Wagner-Festspiele' in Bayreuth strahlten auch auf Salzburger Musikfreunde aus. Hans Richter, der 1879 die Wiener Philharmoniker beim Salzburger Mozartfest dirigierte, war es, der 1887 – im Jahr, in dem die Stadt Salzburg mit zwei Aufführungen des Don Giovanni im Salzburger Stadttheater der Uraufführung dieser Oper 1787 in Prag gedachte – die Gründung eines Komitees anregte, das ein Salzburger Festspielhaus und regelmäßige Mozart-Festspiele vorbereiten sollte. Richter hielt im Anschluss an das Konzert in einer Tafelrunde unter den mitwirkenden Künstlern eine Rede, in der er sagte, "Salzburg möge sich aufraffen und zur Ehre seines größten Sohnes ständige Mozartfeste einführen".

Über die weitere Entwicklung zu den heutigen Festspielhäusern informiert der Artikel Die Salzburger Festspielhäuser und ihre Geschichte.


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Salzburg Splitter

   Salzburg Splitter

Der Eintrag der Taufe 1792 des "Josephus Franciscus" Mohr mit seinem Vater Franz Moor (!) und seiner Mutter Anna Schoiberin im Taufbuch der Dompfarre, erste Zeile.

Joseph Franz Mohr (* 11. Dezember 1792 in der Salzburger Altstadt; † 4. Dezember 1848 in Wagrain) war der Textdichter des weltberühmt gewordenen Weihnachtsliedes "Stille Nacht! Heilige Nacht!‎". Mohr kam zu Mittag des 11. Dezember 1792 auf die Welt. Seine Mutter war die Strickerin Anna Schoiber, sein Vater der desertierte Musketier Franz Moor (Schreibweise siehe Auszug Taufregister von Joseph Mohr) aus Mariapfarr. Um 16:00 Uhr wurde er im Salzburger Dom von Stadtkaplan Johannes Wimbacher auf die Namen "Josephus Franciscus" getauft, als Taufpatin fungierte Franziska Zach, die den tatsächlichen Paten vertrat, den Abdecker und Scharfrichter Franz Joseph Wohlmuth.

Als Geburtshaus wurde lange Zeit das Armenhaus der Erzdiözese Salzburg, Kaigasse 9, (heute Altstadthotel Weisse Taube) vermutet, wo seine Mutter vorübergehend gewohnt hatte. Der Hinweis auf einem Plakat in einem Fenster beim Eingang Altstadthotels, dass in diesem Haus vermutlich Mohr zur Welt gekommen sei, entspricht aber nicht mehr den Erkenntnissen der Forschungen der Stille Nacht Gesellschaft. In ihren Blättern der Stille Nacht Gesellschaft, Ausgabe Dezember 2022, Seite 22, erwähnt Mag.a Renate Ebeling-Winkler, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats, dass Mohrs Geburtshaus nach wie vor unbekannt ist.

Joseph Mohr wuchs im Haus Steingasse 31 auf, wo seine Mutter mit vier weiteren Kindern alleinstehend lebte, bevor sie Franz Mohr ehelichte. Lange Zeit wurde angenommen, dass Joseph Mohr im "Noestlerhaus Nr. 427", dem heutigen Haus Steingasse Nr. 9, in es auch ein "Stille Nacht"-Museum gab, geboren wurde und aufwuchs.

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