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Bild des Tages


 

Kunstwerke in Stadt und Land Salzburg

Die Nepomuk-Kapelle in Neumarkt am Wallersee. In ihr befinden sich drei bedeutende Werke des Neumarkter Bildhauers Paul Mödlhammer (* 1680; † 1743). In der Mitte steht der heilige Johannes Nepomuk mit einem kreuztragenden Engel, links von ihm der heilige Sebastian und der heilige Rochus.


Heute vor...

... 1308 Jahren
stirbt Rupert von Salzburg, erster Bischof und Landespatron von Salzburg; das Jahr 718 ist allerdings umstritten, der Tag nicht
... 823 Jahren
überträgt der Salzburger Erzbischof Eberhard II. von Regensberg in einem Schenkungsbrief die Pfarre Marienberg dem Zisterzienserkloster Raitenhaslach
... 489 Jahren
wird Bischof von Lavant Philipp I. Renner Hofkaplan des römisch-deutschen Königs und späteren Kaisers Ferdinand I.
... 402 Jahren
wird das Archidiakonat von Unterkärnten geteilt
... 324 Jahren
kommt der Komponist und Organist Johann Ernst Eberlin in Jettingen bei Burgau zur Welt
... 212 Jahren
wird Thomas Pöschl, Seelsorger und Irrlehrer in napoleonischer Zeit, im Auftrag des Generalkommissariates Salzburg in das Salzburger Priesterhaus gebracht und seiner geistlichen Rechte enthoben
... 142 Jahren
kommt es zur Grundsteinlegung der Herz-Mariä Kirche im Kloster Kloster St. Josef durch Fürsterzbischof Franz de Paula Albert Eder
... 94 Jahren
kommt es am Ostersonntag mit der Landung eines einmotorigen Doppeldeckers direkt bei der Südwiener Hütte zur ersten Hochgebirgslandung am Radstädter Tauern in der Geschichte der Salzburger Luftfahrt
... 73 Jahren
kommt die Skirennläuferin Annemarie Moser in Kleinarl zur Welt
... 33 Jahren
enden die Special Olympics Winterspiele 1993 in Schladming und im Bundesland Salzburg
... 15 Jahren
beendet Doris Günther nach 217 Weltcuprennen ihre Karriere als Snowboarderin

und ein Blick... in den Fest- und Gedenktagekalender zeigt, dass heute der Gedenktag Rupertus ist, ein Lostag: "Hält St. Ruprecht den Himmel rein, so wird's im Juli sein"
Siehe auch 27. März im Portal:Geschichte

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Bildtext siehe Artikel.

Die Geschichte der Salzburger Festspielhäuser reicht in das Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Das älteste Festspielhaus Österreichs wurde am 13. August 1925 eröffnet – in der 1840 errichteten Winterreitschule im Salzburger Festspielbezirk. Es dauerte gut ein halbes Jahrhundert, bis man sich nach dem Tod von Wolfgang Amadé Mozart doch seiner Größe erinnerte und am 2. September 1842 ein Denkmal an ihn auf dem Mozartplatz enthüllte. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurden dann Mozartfeste veranstaltet und die ersten festlichen Mozartopern in der Stadt Salzburg aufgeführt. Zwar gab es bereits das Salzburger Stadttheater, jedoch fehlte ein geeigneter Veranstaltungsort für Konzerte.

Der Elan der Gründerzeit und die Gründung der 'Richard-Wagner-Festspiele' in Bayreuth strahlten auch auf Salzburger Musikfreunde aus. Hans Richter, der 1879 die Wiener Philharmoniker beim Salzburger Mozartfest dirigierte, war es, der 1887 – im Jahr, in dem die Stadt Salzburg mit zwei Aufführungen des Don Giovanni im Salzburger Stadttheater der Uraufführung dieser Oper 1787 in Prag gedachte – die Gründung eines Komitees anregte, das ein Salzburger Festspielhaus und regelmäßige Mozart-Festspiele vorbereiten sollte. Richter hielt im Anschluss an das Konzert in einer Tafelrunde unter den mitwirkenden Künstlern eine Rede, in der er sagte, "Salzburg möge sich aufraffen und zur Ehre seines größten Sohnes ständige Mozartfeste einführen".

Bildtext: "Das in Salzburg zu errichtende Mozart-Festspielhaus. Nach den Plänen der Architekten Ferdinand Fellner und Hermann Helmer." Eine Zeichnung, erschienen am 7. September 1890 in der "Neuen Illustrirten Zeitung".

Über die weitere Entwicklung zu den heutigen Festspielhäusern informiert der Artikel Die Salzburger Festspielhäuser und ihre Geschichte.


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Stengl, Feistmantl

Am 5. Februar 1964, vor 62 Jahren, gewannen der erst 18‑jährige Salzburger Manfred Stengl und der 25‑jährige Tiroler Josef Feistmantl die Goldmedaille im Rodel-Doppelsitzerbewerb bei den Olympischen Winterspielen in Innsbruck. Dieser Bewerb wurde erstmals bei Olympischen Winterspielen ausgetragen. An und für sich wäre das Datum nicht sonderlich erwähnenswert. Doch am 1. April des heurigen Jahres wäre Amtsrat Manfred Stengl 80 Jahre alt geworden.

Geboren am 1. April 1946 in der Stadt Salzburg; gestorben am 6. Juni 1992 in Douglas, dem Hauptort der Isle of Man, Großbritannien, nach einem schweren Motorradunfall bei der englischen Tourist Trophy, war er ein Salzburger Landesbeamter, Rennrodler, Bobfahrer und Motorradrennfahrer.

Sein größter Erfolg war der Olympiasieg im Doppelsitzerbewerb der Rennrodler bei den Heimspielen in Innsbruck 1964. Außerdem war er 1969 österreichischer Motorradmeister, 1974 Vize-Europameister im Zweierbob und Bronzemedaillengewinner bei der Weltmeisterschaft 1975 im Viererbob (beide Medaillen in Cervinia, Italien). Im SALZBURGWIKI gibt es einen umfangreichen Artikel über seine sportliche Karriere sowie weitere Bilder.

Das Bild zeigt den 18-jährigen Mittelschüler Manfred Stengl (hinten) als Beisitzer mit Josef Feistmantl auf ihrem Weg zur Goldmedaille. Bildquelle Dr. Hannelore Salachner-Stengl.

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